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-Tardyferon ist ein Eisenpräparat, welches zur Behandlung von Eisenmangel im Blut ("Blutarmut") angewendet wird.
- +Tardyferon ist ein Eisenpräparat, welches zur Behandlung von Eisenmangel im Blut («Blutarmut») angewendet wird.
-bei Blutverlusten (z. B. durch Magen-Darm-Krankheiten, nach Magen-Darm-Operationen oder bei häufigen und starken Regelblutungen) und Infekten;
-in der Schwangerschaft, im Wochenbett und beim Stillen;
-in den Wachstumsphasen bei Kleinkindern und Kindern;
-bei Störungen der Eisenaufnahme aus der Nahrung (z. B. bei verminderter Magensäurebildung, im höheren Lebensalter).
-Tardyferon enthält sogenannte "Mucoproteose" als Hilfsstoff. Mucoproteose trägt zu einer gleichmässigen und langsamen Freisetzung des in Tardyferon enthaltenen Eisens bei, wodurch die Verträglichkeit verbessert wird. Durch die verzögerte Freisetzung wird auch die Aufnahme des Eisens im Darm günstig beeinflusst.
- +·bei Blutverlusten (z.B. durch Magen-Darm-Krankheiten, nach Magen-Darm-Operationen oder bei häufigen und starken Regelblutungen) und Infekten;
- +·in der Schwangerschaft, im Wochenbett und beim Stillen;
- +·in den Wachstumsphasen bei Kleinkindern und Kindern;
- +·bei Störungen der Eisenaufnahme aus der Nahrung (z.B. bei verminderter Magensäurebildung, im höheren Lebensalter).
- +Tardyferon enthält Hilfsstoffe, die zu einer gleichmässigen und langsamen Freisetzung des in Tardyferon enthaltenen Eisens beitragen, wodurch die Verträglichkeit verbessert wird. Durch die verzögerte Freisetzung wird auch die Aufnahme des Eisens im Darm günstig beeinflusst.
- +Die Verwendung von Tardyferon ist bei Kindern ab 10 Jahren und bei Erwachsenen angezeigt.
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-Wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe gemäss Zusammensetzung von Tardyferon überempfindlich reagieren. Bei einer selten vorkommenden krankhaften Eisenablagerung in den Geweben (sogenannte Eisenspeicherkrankheit), bei sogenannten Eisenverwertungsstörungen (wenn die "Blutarmut" z.B. auf einer mangelhaften Verwertung des Eisens beruht), bei "Blutarmut", die nicht auf Eisenmangel, sondern z.B. auf einem Mangel an Vitamin B12 beruht, bei begründeter Unverträglichkeit (z.B. bei schweren entzündlichen Veränderungen im Magen und im Darm) sowie bei schweren Leber- und Nierenerkrankungen darf Tardyferon nicht angewendet werden.
- +Wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe gemäss Zusammensetzung von Tardyferon überempfindlich reagieren. Bei einer selten vorkommenden krankhaften Eisenablagerung in den Geweben (sogenannte Eisenspeicherkrankheit), bei sogenannten Eisenverwertungsstörungen (wenn die «Blutarmut» z.B. auf einer mangelhaften Verwertung des Eisens beruht), bei «Blutarmut», die nicht auf Eisenmangel, sondern z.B. auf einem Mangel an Vitamin B12 beruht, bei begründeter Unverträglichkeit (z.B. bei schweren entzündlichen Veränderungen im Magen und im Darm) sowie bei schweren Leber- und Nierenerkrankungen darf Tardyferon nicht angewendet werden.
-Die schleimhautreizende Wirkung von Eisenpräparaten in Magen und Darm kann durch die gleichzeitige Einnahme gewisser entzündungshemmender Arzneimittel, z.B. gegen rheumatische Erkrankungen, verstärkt werden. Deshalb sollte die Einnahme dieser Arzneimittel mindestens 3 bis 4 Stunden auseinander liegen.
-Bei der Einnahme von Tardyferon sollte auf gleichzeitigen Konsum von Schwarztee, Kaffee und Eiern verzichtet werden, da die Wirksamkeit des Arzneimittels dadurch eingeschränkt wird.
- +Die schleimhautreizende Wirkung von Eisenpräparaten in Magen und Darm kann durch die gleichzeitige Einnahme gewisser entzündungshemmender Arzneimittel, z.B. gegen rheumatische Erkrankungen, verstärkt werden. Deshalb sollte die Einnahme dieser Arzneimittel mindestens 3 bis 4 Stunden auseinanderliegen.
- +Bei der Einnahme von Tardyferon sollte auf gleichzeitigen Konsum von Vollkorngetreide, Schwarztee, Kaffee, Rotwein, Milch, Milchprodukte und Eiern verzichtet werden, da die Wirksamkeit des Arzneimittels dadurch eingeschränkt wird.
- +Eisenpräparate sollten, wenn möglich, frühestens 2 Stunden nach der Aufnahme von Nahrungsmitteln eingenommen werden.
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-Aufgrund der Gefahr von entzündlich bedingten Schleimhautdefekten im Mund sowie Zahnverfärbungen dürfen die Depot-Dragées nicht gelutscht, zerkaut oder länger im Mund gelassen werden, sondern müssen mit einem Glas Wasser sofort als Ganzes geschluckt werden.
-Dieses Arzneimittel enthält Saccharose. Bitte nehmen Sie Tardyferon erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
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- +Aufgrund der Gefahr von entzündlich bedingten Schleimhautdefekten im Mund sowie Zahnverfärbungen dürfen die Retardtabletten nicht gelutscht, zerkaut oder länger im Mund gelassen werden, sondern müssen mit einem Glas Wasser sofort als Ganzes geschluckt werden.
-an anderen Krankheiten leiden,
--Allergien haben oder
-andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
-Darf Tardyferon während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen/angewendet werden?
- +·an anderen Krankheiten leiden,
- +·Allergien haben oder
- +·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
- +Darf Tardyferon während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?
-Wie verwenden Sie Tardyferon ?
-Die Depot-Dragées werden vor den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit eingenommen und dürfen nicht gelutscht, zerkaut oder länger im Mund gelassen werden, sondern sollen sofort mit einem Glas Wasser als Ganzes geschluckt werden.
-• Bei leichter Blutarmut und verstecktem (latentem) Eisenmangel:
-Erwachsene: 1 x täglich 1 Depot-Dragée morgens
-Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren: 1 x täglich 1 Depot-Dragée morgens.
-• Bei schwerer Blutarmut:
-Erwachsene: 2 x täglich 1 Depot-Dragée morgens und abends
-Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren: täglich 1 Depot-Dragée morgens bis 2 Depot-Dragées täglich (je 1 Depot-Dragée morgens und abends), falls dies die Maximaldosis für Kinder und Jugendliche von 6 mg(Fe2+)/kg KG/d nicht überschreitet.
- +Wie verwenden Sie Tardyferon?
- +Die Retardtabletten werden vor oder während den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit eingenommen und dürfen nicht gelutscht, zerkaut oder länger im Mund gelassen werden, sondern sollen sofort mit einem Glas Wasser als Ganzes geschluckt werden.
- +·Bei leichter Blutarmut und verstecktem (latentem) Eisenmangel:
- +Erwachsene: 1 x täglich 1 Retardtablette morgens
- +Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren: 1 x täglich 1 Retardtablette morgens.
- +·Bei schwerer Blutarmut:
- +Erwachsene: 2 x täglich 1 Retardtablette morgens und abends
- +Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren: täglich 1 Retardtablette morgens bis 2 Retardtabletten täglich (je 1 Retardtablette morgens und abends), falls dies die Maximaldosis für Kinder und Jugendliche von 6 mg (Fe2+)/kg KG/d nicht überschreitet.
-Bei versehentlicher Einnahme einer grossen Überdosis können Eisenvergiftungserscheinungen auftreten. Sie beginnen mit Übelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen von schwärzlichem Mageninhalt ("Kaffeesatz") und Durchfall.
- +Bei versehentlicher Einnahme einer grossen Überdosis können Eisenvergiftungserscheinungen auftreten. Sie beginnen mit Übelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen von schwärzlichem Mageninhalt («Kaffeesatz») und Durchfall.
-Obwohl das Arzneimittel Tardyferon nicht für Kinder unter 10 Jahren bestimmt ist, sei darauf hingewiesen, dass Kinder auf eine Überdosis Eisen erheblich empfindlicher als Erwachsene reagieren. Bei Kleinkindern kann eine Gesamtdosis von etwa 0,5 g Eisen (= 6 Dragées Tardyferon) bereits zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen.
- +Obwohl das Arzneimittel Tardyferon nicht für Kinder unter 10 Jahren bestimmt ist, sei darauf hingewiesen, dass Kinder auf eine Überdosis Eisen erheblich empfindlicher als Erwachsene reagieren. Bei Kleinkindern kann eine Gesamtdosis von etwa 0,5 g Eisen (= 6 Retardtabletten Tardyferon) bereits zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen.
-Häufig: kommt es zu Übelkeit, Völlegefühl, Magenschmerzen, Durchfall, Verstopfung.
- +Häufig: kommt es zu Übelkeit, Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung.
-Häufigkeit nicht bekannt: Reversible Zahnverfärbungen, entzündlich bedingte Schleimhautdefekte im Mund (bei falscher Anwendung), Überempfindlichkeitsreaktionen und Nesselfieber.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Reversible Zahnverfärbungen, entzündlich bedingte Schleimhautdefekte im Mund und der Speiseröhre, Schädigung des Lungengewebes und Verengung der Atemwege (bei falscher Anwendung), Überempfindlichkeitsreaktionen und Nesselfieber.
-Da bereits die kleinste Packung mit 30 Depot-Dragées Tardyferon eine Gesamtdosis Eisen enthält, die auf einmal eingenommen vor allem bei Kleinkindern zu einer lebensbedrohlichen Vergiftung führen kann, muss dieses Arzneimittel unbedingt ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.
-Bei Raumtemperatur (15-25ºC) aufbewahren.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Verfalldatum verwendet werden.
- +Da bereits die kleinste Packung mit 30 Retardtabletten Tardyferon eine Gesamtdosis Eisen enthält, die auf einmal eingenommen vor allem bei Kleinkindern zu einer lebensbedrohlichen Vergiftung führen kann, muss dieses Arzneimittel unbedingt ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.
- +Bei 15-30 ºC aufbewahren.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Verfalldatum verwendet werden.
-1 Depot-Dragée enthält den Wirkstoff: 80 mg zweiwertiges Eisen in Form von Eisen(II)-sulfat, Hilfsstoffe: Mucoproteose, Saccharose, den Farbstoff Erythrosin (E 127) sowie andere Hilfsstoffe. Der Hilfsstoff Mucoproteose ist tierischer Herkunft.
- +1 Retardtablette enthält den Wirkstoff: 80 mg zweiwertiges Eisen in Form von Eisen(II)-sulfat.
- +Hilfsstoffe:
- +Tablettenkern: Maltodextrin, mikrokristalline Cellulose, Ammoniummethacrylat-Copolymer Typ B (Eudragit RS 30D) Ammoniummethacrylat-Copolymer Typ A (Eudragit RL 30D), Talkum, Triethylcitrat, Glyceroldibehenat (Ph.Eur.).
- +Tablettenüberzug: Sepifilm LP010 (Hypromellose, mikrokristalline Cellulose, Stearinsäure), Eisen(III)-oxid gelb (E 172), Eisen(III)-oxid rot (E 172), Titandioxid, Triethylcitrat.
-In Apotheken, ohne ärztliche Verschreibung.Packungen zu 30 und 100 Depot-Dragées.
- +In Apotheken, ohne ärztliche Verschreibung. Packungen zu 30 und 100 Retardtabletten.
-Diese Packungsbeilage wurde im August 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
- +Diese Packungsbeilage wurde im September 2019 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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