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Home - Patienteninformation zu MST Continus 10 mg - Änderungen - 16.10.2024
40 Änderungen an Patinfo MST Continus 10 mg
  • -·bei schwerer Beeinträchtigung der Atemfunktion, d.h. wenn Ihre Atmung deutlich abgeflacht und verlangsamt ist (schwere Atemdepression),
  • -·wenn Sie eine schwere chronische Lungenerkrankung haben, die mit einer Verengung der Atemwege verbunden ist (schwere chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD)),
  • +·bei ausgeprägter Beeinträchtigung der Atemfunktion, wie z.B. schwerem Bronchialasthma oder schwerer chronischer Einengung der Atemwege,
  • -·bei bestehender Lähmung der Darmtätigkeit (paralytischer Ileus).
  • +·bei einer Darmlähmung.
  • -·bei stark eingeschränkter Leberfunktion oder eingeschränkter Nierenfunktion,
  • +·bei periodischen Atemstillständen während des Schlafs (Schlafapnoe),
  • +·bei stark eingeschränkter Leberfunktion,
  • +·bei eingeschränkter Nierenfunktion,
  • -·bei Funktionsschwäche der Nebennierenrinden (Addisonscher Krankheit),
  • +·bei Funktionsschwäche der Nebennieren (Addisonscher Krankheit),
  • -·bei Gallensteinleiden oder sonstigen Erkrankungen der Gallenwege,
  • -·bei Entzündung der Bauchspeicheldrüse,
  • +·Cholelithiasis oder sonstiger akuter biliärer Erkrankung,
  • +·Pankreatitis,
  • -·bei Kopfverletzungen, Epilepsie oder Neigung zu Krampfanfällen,
  • +·bei Kopfverletzungen, Bewusstseinsstörungen, Epilepsie oder Neigung zu Krampfanfällen,
  • +·bei Verstopfung,
  • +
  • -Bei längerfristiger Anwendung von MST Continus kann es zu einer Gewöhnung kommen. Das bedeutet, dass Sie möglicherweise für die erwünschte schmerzlindernde Wirkung eine höhere Dosis benötigen.
  • -Die längerfristige Einnahme von MST Continus kann ausserdem zu körperlicher Abhängigkeit führen. Bei abrupter Beendigung der Therapie können Entzugssymptome wie Unruhe, Schweissausbrüche und Muskelschmerzen auftreten. Wenn Sie die Therapie nicht mehr benötigen, sollten Sie die Tagesdosis nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin schrittweise reduzieren.
  • -Der Wirkstoff Morphin hat ein Missbrauchspotential ähnlich wie alle anderen starken morphinähnlichen Schmerzmittel. Die Entwicklung einer psychischen Abhängigkeit ist möglich. Bei bestehendem oder früherem Alkohol-, Drogen- oder Arzneimittelmissbrauch sollte die Einnahme von MST Continus vermieden werden.
  • +Gewöhnung, Abhängigkeit und Missbrauch
  • +Bei wiederholter Anwendung von Opioiden wie MST Continus kann es zu Gewöhnung und physischer und/oder psychischer Abhängigkeit sowie Missbrauch kommen. Ein Missbrauch von MST Continus kann eine lebensbedrohliche Überdosierung zur Folge haben und möglicherweise zum Tod führen. Wenn Sie befürchten, dass Sie von MST Continus abhängig werden könnten, wenden Sie sich unbedingt an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
  • +Atemprobleme
  • +Bei Anwendung von MST Continus kann Ihre Atmung bedrohlich langsam oder flach werden (Atemdepression) und der Blutdruck fällt möglicherweise ab. Es kann sein, dass Ihr Bewusstsein vermindert ist, Sie sich schläfrig fühlen oder Sie sich einer Ohnmacht nahe fühlen. Falls dies der Fall ist, wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
  • +MST Continus kann schlafbezogene Atemstörungen wie Schlafapnoe (Atemaussetzer während des Schlafs) und schlafbezogene Hypoxämie (niedriger Sauerstoffgehalt des Blutes) verursachen. Zu den Symptomen können Atemaussetzer während des Schlafs, nächtliches Erwachen wegen Kurzatmigkeit, Durchschlafstörungen oder übermässige Schläfrigkeit während des Tages gehören. Wenn Sie selbst oder eine andere Person diese Symptome beobachten, wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird eine Verringerung der Dosis in Betracht ziehen.
  • +Unbeabsichtigte Anwendung
  • +Die versehentliche Anwendung von MST Continus, insbesondere bei Kindern, kann zu einer tödlichen Überdosierung führen. MST Continus muss für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden und angebrochene oder nicht verwendete Dosiereinheiten müssen ordnungsgemäss entsorgen werden.
  • +Schwangerschaft
  • +Die längere Anwendung von MST Continus während der Schwangerschaft kann bei Ihrem neugeborenen Kind Entzugssymptome auslösen (neonatales Opioidentzugssyndrom), die lebensbedrohlich sein können, wenn sie nicht erkannt und behandelt werden. Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten, informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Er/Sie wird über die Anwendung von MST Continus entscheiden.
  • +Erhöhte Schmerzempfindlichkeit
  • +Wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie während der Anwendung von MST Continus an Schmerzen oder erhöhter Schmerzempfindlichkeit (Hyperalgesie) leiden, die nicht auf eine von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verordnete höhere Dosis Ihres Arzneimittels ansprechen oder Schmerzen empfinden, wenn etwas Ihren Körper berührt, das normalerweise nicht wehtut (Allodynie).
  • +Nebenniereninsuffizienz
  • +Schwäche, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen oder niedriger Blutdruck können Symptome dafür sein, dass die Nebennieren zu wenig des Hormons Kortisol produzieren; es kann erforderlich sein, dass Sie eine Hormonergänzung erhalten.
  • +Verminderte Sexualhormone und erhöhtes Prolaktin
  • +Die Langzeitanwendung von Opioiden kann erniedrigte Sexualhormon-Spiegel und erhöhte Spiegel des Hormons Prolaktin verursachen. Bitte kontaktieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Symptome wie verminderte Libido, Impotenz oder das Ausbleiben der Menstruation (Amenorrhoe) auftreten.
  • +Schwere Hautreaktionen
  • +Bei der Behandlung mit MST Continus wurde über akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) berichtet. Symptome treten üblicherweise innerhalb der ersten 10 Behandlungstage auf. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn bei Ihnen nach der Einnahme von MST Continus oder anderen Opioiden ein schwerer Hautausschlag aufgetreten ist, die Haut sich abgelöst hat, sich Blasen gebildet und/oder sich wunde Stellen im Mund entwickelt haben. Beenden Sie die Anwendung von MST Continus und gehen Sie sofort zu einem Arzt, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken: Blasenbildung, grossflächig schuppige Haut oder eitergefüllte Stellen zusammen mit Fieber.
  • +Bauchschmerzen/Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • +Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn bei Ihnen starke Schmerzen im Oberbauch, die möglicherweise in den Rücken ausstrahlen, Übelkeit, Erbrechen oder Fieber auftreten, da dies Symptome sein könnten, die mit einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) und des Gallengangsystems in Verbindung stehen
  • +Einnahme von MST Continus mit anderen Arzneimitteln
  • +Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, bevor Sie MST Continus zusammen mit anderen, insbesondere den folgenden Arzneimitteln, anwenden:
  • +·Die gleichzeitige Anwendung von MST Continus mit Alkohol oder Arzneimitteln, die Sie schläfrig machen können (z.B. Schlaftabletten, Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie, Nervenschmerzen oder Angstzuständen, manche Arzneimittel gegen allergische Reaktionen (Antihistaminika) oder Beruhigungsmittel (wie z.B. Benzodiazepine)), erhöht das Risiko des Auftretens gefährlicher Nebenwirkungen, die tödlich sein können. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über alle Arzneimittel, die Sie einnehmen, und befolgen Sie genau die Dosisempfehlungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin.
  • +·Rifampicin, z.B. zur Behandlung von Tuberkulose.
  • +·Die Wirkung einiger Arzneimittel zur Behandlung von Blutgerinnseln (z.B. Clopidogrel, Prasugrel, Ticagrelor) kann bei gleichzeitiger Einnahme mit MST Continus verzögert oder vermindert sein.
  • +·Das Risiko von Nebenwirkungen erhöht sich, wenn Sie MST Continus gleichzeitig mit Antidepressiva einnehmen (wie Citalopram, Duloxetin, Escitalopram, Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin, Venlafaxin, Amitriptylin, Clomipramin, Imipramin, Nortriptylin). Wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn bei Ihnen die folgenden Symptome auftreten: Veränderungen des Bewusstseinszustands (z.B. Unruhe, Halluzinationen, Koma), schneller Herzschlag, instabiler Blutdruck, Fieber, Verstärkung von Reflexen, beeinträchtigte Koordination, Muskelsteifheit, gastrointestinale Symptome (z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall).
  • -Bestimmte Arzneimittel können die Wirkungsweise von MST Continus beeinflussen oder die Wahrscheinlichkeit eines Auftretens von Nebenwirkungen (insbesondere Beeinträchtigung der Atemfunktion, tiefer Blutdruck, Schläfrigkeit und/oder Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit) erhöhen:
  • -·andere morphinähnliche Schmerzmittel (Opioide),
  • -·Schlaf- und Beruhigungsmittel,
  • -·bestimmte Arzneimittel gegen Allergien, Reisekrankheit oder Übelkeit,
  • -·bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen oder Psychosen,
  • -·bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen und bestimmten Schmerzzuständen (z.B. Phenytoin, Gabapentin oder Pregabalin),
  • -·Arzneimittel zur Muskelentspannung.
  • -Auf Alkohol-Einnahme ist während der Behandlung mit MST Continus zu verzichten.
  • -Arzneimittel gegen überschüssige Magensäure (Antacida) sollten in einem mindestens 2stündigen Abstand zur MST Continus Suspension retard eingenommen werden.
  • -MST Continus 10 mg, 30 mg und 60 mg Tabletten retard enthalten Lactose. Bitte nehmen Sie diese Dosisstärken von MST Continus daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
  • -Patientinnen und Patienten, die auf Azofarbstoffe, Acetylsalicylsäure sowie Rheuma- und Schmerzmittel (Prostaglandinhemmer) überempfindlich reagieren, sollen MST Continus 30 mg und 60 mg Tabletten retard sowie MST Continus Suspension retard nicht anwenden.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
  • +MST Continus 10 mg, 30 mg und 60 mg Tabletten retard enthalten Lactose. Bitte nehmen Sie diese Dosisstärken von MST Continus daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
  • +MST Continus 30 mg und 60 mg Tabletten retard enthalten den Farbstoff Gelborange S (E 110). Dieser Farbstoff kann allergische Reaktionen hervorrufen. Patientinnen und Patienten, die auf Azofarbstoffe, Acetylsalicylsäure sowie Rheuma- und Schmerzmittel (Prostaglandinhemmer) überempfindlich reagieren, sollen MST Continus 30 mg und 60 mg Tabletten retard nicht anwenden.
  • +Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
  • +·an anderen Krankheiten leiden,
  • +·Allergien haben oder
  • +·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
  • -Schwangerschaft
  • -Eine längerfristige Anwendung von MST Continus während der Schwangerschaft kann zu Entzugserscheinungen beim Neugeborenen führen. Wenn MST Continus während der Geburt angewendet wird, kann es beim neugeborenen Kind zu einer Verlangsamung und Abflachung der Atmung (Atemdepression) kommen. MST Continus soll während einer Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann allerdings Ausnahmen machen.
  • -Stillzeit
  • +Die längere Anwendung von MST Continus während der Schwangerschaft kann bei Ihrem neugeborenen Kind Entzugssymptome auslösen (neonatales Opioidentzugssyndrom), die lebensbedrohlich sein können, wenn sie nicht erkannt und behandelt werden. Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten, informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Er/Sie wird über die Anwendung von MST Continus entscheiden.
  • +Wenn MST Continus während der Geburt angewendet wird, kann es beim neugeborenen Kind zu einer Verlangsamung und Abflachung der Atmung (Atemdepression) kommen.
  • -Den Inhalt des Sachets der MST Continus 20 mg, 30 mg bzw. 60 mg Suspension retard mit mindestens 10 ml (2 Teelöffel) Wasser mischen. Den Inhalt des 100 mg Sachets mit mindestens 20 ml und des 200 mg Sachets mit mindestens 30 ml Wasser mischen. Dann etwa 10 Sekunden lang umrühren und sofort einnehmen. Das Glas nachspülen.
  • -Der Sachetinhalt kann auf weiche, kalte Nahrung (z.B. Joghurt, Eiscreme, Brei) gestreut eingenommen werden. Es ist darauf zu achten, dass der ganze Sachetinhalt (z.B. auf einen Löffel mit weicher Nahrung gestreut) sofort eingenommen wird.
  • -Bei einem Körpergewicht unter 70 kg, im höheren Alter oder bei körperlicher Schwäche ist die übliche Dosis bei Behandlungsbeginn zwei Tabletten retard zu 10 mg oder den Inhalt eines Sachets zu 20 mg alle 12 Stunden. Bei einem Körpergewicht über 70 kg eine Tablette retard oder den Inhalt eines Sachets zu 30 mg alle 12 Stunden. Bei Bedarf wird der Arzt oder die Ärztin die Dosis schrittweise erhöhen.
  • +Bei einem Körpergewicht unter 70 kg, im höheren Alter oder bei körperlicher Schwäche ist die übliche Dosis bei Behandlungsbeginn zwei Tabletten retard zu 10 mg alle 12 Stunden. Bei einem Körpergewicht über 70 kg eine Tablette retard zu 30 mg alle 12 Stunden. Bei Bedarf wird der Arzt oder die Ärztin die Dosis schrittweise erhöhen.
  • +Wenn Sie eine grössere Menge von MST Continus eingenommen haben, als Sie sollten
  • +Bei Personen, die eine Überdosis eingenommen haben, kann eine Lungenentzündung durch Einatmen von Erbrochenem oder Fremdkörpern auftreten; Symptome können Atemnot, Husten und Fieber sein.
  • +Bei Personen, die eine Überdosis eingenommen haben, können ausserdem Atembeschwerden auftreten, die zu Bewusstlosigkeit oder sogar zum Tod führen.
  • +Eine Überdosierung mit MST Continus kann eine Gehirnerkrankung (bekannt als toxische Leukenzephalopathie) auslösen.
  • -Halten Sie sich genau an den vom Arzt oder von der Ärztin vorgeschriebenen Einnahmerhythmus. Um vor den Schmerzen oder ihrem Wiederauftreten optimal geschützt zu sein, ist es wichtig, dass die Tabletten retard bzw. die Suspension retard in regelmässigen, vom Arzt oder von der Ärztin bestimmten Abständen eingenommen werden. Warten Sie nicht mit der Einnahme, bis Sie wieder Schmerzen verspüren.
  • +Halten Sie sich genau an den vom Arzt oder von der Ärztin vorgeschriebenen Einnahmerhythmus. Um vor den Schmerzen oder ihrem Wiederauftreten optimal geschützt zu sein, ist es wichtig, dass die Tabletten retard in regelmässigen, vom Arzt oder von der Ärztin bestimmten Abständen eingenommen werden. Warten Sie nicht mit der Einnahme, bis Sie wieder Schmerzen verspüren.
  • +Wenn Sie die Anwendung von MST Continus abbrechen
  • +Beenden Sie die Behandlung mit MST Continus nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin. Wenn Sie die Behandlung mit MST Continus beenden möchten, fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wie Sie die Dosis langsam verringern können, damit Sie Entzugserscheinungen vermeiden können.
  • +Entzugserscheinungen können Körperschmerzen, Zittern, Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit, grippeähnliche Symptome, schneller Herzschlag und grosse Pupillen sein.
  • +Psychische Symptome sind ein ausgeprägtes Gefühl der Unzufriedenheit, Angst und Reizbarkeit.
  • +
  • -Die Einnahme von MST Continus kann sehr häufig zu Verstopfung führen. Mit einer ballastreichen Ernährung und genügender Trinkmenge kann dem entgegengewirkt werden. Vielfach wird es aber notwendig sein, dass der Arzt oder die Ärztin zusätzlich ein Abführmittel verschreibt.
  • +Die Einnahme von MST Continus kann sehr häufig zu Verstopfung führen. Mit einer ballaststoffreichen Ernährung und genügender Trinkmenge kann dem entgegengewirkt werden. Vielfach wird es aber notwendig sein, dass der Arzt oder die Ärztin zusätzlich ein Abführmittel verschreibt.
  • -Häufig: Appetitabnahme bis Appetitlosigkeit, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, unwillkürliche Muskelzuckungen, schwere Schläfrigkeit bis Benommenheit (Sedierung), Bauchschmerzen, Mundtrockenheit, Schwitzen, Hautausschlag, Juckreiz, Schwäche, Müdigkeit, Unwohlsein.
  • -Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen, Aufregung, Euphorie, Halluzinationen, Stimmungsveränderung, Krampfanfälle, erhöhte Muskelspannung, Missempfindungen, Sehstörung, Drehschwindel, Herzklopfen, Gesichtsrötung, Blutdruckabfall, Ohnmacht (Synkope), Wasseransammlung in der Lunge (nach rascher Dosissteigerung), Verlangsamung und Abflachung der Atmung (Atemdepression), Beeinträchtigung der Atemfunktion, Atemnot, Darmverschluss, Geschmacksstörungen, Verdauungsstörungen, Erhöhung der Leberwerte, juckender Ausschlag (Nesselsucht), Harnverhalten, Wassereinlagerung (Ödeme).
  • -Ausserdem können akute allergische Allgemeinreaktionen, Denkstörungen, Missstimmung, Arzneimittelabhängigkeit, übermässige Schmerzempfindlichkeit (Hyperalgesie), Verengung der Pupillen, Verlangsamung der Herzfrequenz, verminderter Hustenreiz, Geruchssinnsstörungen, Gallenschmerzen (Gallenkoliken), Ausbleiben der Regelblutung, Erektionsstörungen, Abnahme der Libido, Gewöhnung bei längerfristiger Anwendung oder Entzugserscheinungen auftreten.
  • -MST Continus 30 mg und 60 mg Tabletten retard sowie MST Continus Suspension retard können Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut und Atmungsorgane auslösen, insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit Asthma, Nesselfieber (chronischer Urtikaria) oder mit Überempfindlichkeit auf Acetylsalicylsäure und andere Rheuma- und Schmerzmittel.
  • +Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
  • +Appetitabnahme bis Appetitlosigkeit, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, unwillkürliche Muskelzuckungen, schwere Schläfrigkeit bis Benommenheit (Sedierung), Bauchschmerzen, Mundtrockenheit, Schwitzen, Hautausschlag, Juckreiz, Schwäche, Müdigkeit, Unwohlsein.
  • +Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
  • +Überempfindlichkeitsreaktionen, Aufregung, Euphorie, Halluzinationen, Stimmungsveränderung, Krampfanfälle, erhöhte Muskelspannung, Missempfindungen, Sehstörung, Drehschwindel, Herzklopfen, Gesichtsrötung, Blutdruckabfall, Ohnmacht (Synkope), Wasseransammlung in der Lunge (nach rascher Dosissteigerung), Verlangsamung und Abflachung der Atmung (Atemdepression), Beeinträchtigung der Atemfunktion, Atemnot, Darmverschluss, Geschmacksstörungen, Verdauungsstörungen, Erhöhung der Leberwerte, juckender Ausschlag (Nesselsucht), Harnverhalten, Wassereinlagerung (Ödeme).
  • +Folgende Nebenwirkungen können ausserdem bei der Einnahme von MST Continus mit einer unbekannten Häufigkeit auftreten: Schwere allergische Reaktionen, die Atemnot oder Schwindel verursachen.
  • +Ausserdem können akute allergische Allgemeinreaktionen, Denkstörungen, Arzneimittelabhängigkeit, Missstimmung, Schmerzempfindung durch Reize, die üblicherweise keinen Schmerz verursachen (Allodynie), übermässige Schmerzempfindlichkeit (Hyperalgesie), periodische Atemstillstände während des Schlafs (Schlafapnoe-Syndrom), schwere Hautreaktionen mit Blasenbildung, grossflächig schuppiger Haut, eitergefüllten Stellen zusammen mit Fieber (akute generalisierte exanthematische Pustulose; AGEP), Symptome im Zusammenhang mit einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) und des Gallengangsystems, wie starke Schmerzen im Oberbauch, die möglicherweise in den Rücken ausstrahlen, Übelkeit, Erbrechen oder Fieber,
  • +Verengung der Pupillen, Verlangsamung der Herzfrequenz, verminderter Hustenreiz, Geruchssinnsstörungen, Ausbleiben der Regelblutung, Erektionsstörungen, Abnahme der Libido, Gewöhnung bei längerfristiger Anwendung oder Entzugserscheinungen auftreten. Eine Zunahme der Schwere der Symptome im Zusammenhang mit einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse (z.B. Verschlechterung von Bauchschmerzen) oder kolikartigen Bauchschmerzen oder -beschwerden.
  • +MST Continus 30 mg und 60 mg Tabletten retard können Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut und Atmungsorgane auslösen, insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit Asthma, Nesselfieber (chronischer Urtikaria) oder mit Überempfindlichkeit auf Acetylsalicylsäure und andere Rheuma- und Schmerzmittel.
  • -Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.
  • +Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
  • -Bei Raumtemperatur (15–25 °C) und für Kinder unerreichbar lagern.
  • -Nach Beendigung der Behandlung das Arzneimittel mit dem restlichen Inhalt Ihrer Abgabestelle (Arztpraxis, Apotheke) zur fachgerechten Entsorgung zurückbringen.
  • +Nach Beendigung der Behandlung das Arzneimittel mit dem restlichen Inhalt Ihrer Abgabestelle (Arztpraxis, Apotheke) zur fachgerechten Entsorgung zurückbringen.
  • +Lagerungshinweis
  • +Bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern.
  • +Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Weitere Hinweise
  • +
  • -MST Continus 10 mg enthält 10 mg Morphinsulfat-Pentahydrat (entsprechend 7,5 mg Morphin) sowie Hilfsstoffe (Tablette retard: u.a. Lactose; Suspension retard: u.a. Aromastoffe, Farbstoff Ponceau 4R (E 124)).
  • -MST Continus 20 mg enthält 20 mg Morphinsulfat-Pentahydrat (entsprechend 15 mg Morphin) sowie Hilfsstoffe (Suspension retard: u.a. Aromastoffe, Farbstoff Ponceau 4R (E 124)).
  • -MST Continus 30 mg enthält 30 mg Morphinsulfat-Pentahydrat (entsprechend 22,5 mg Morphin) sowie Hilfsstoffe (Tablette retard: u.a. Lactose, Farbstoffe Gelborange S (E 110), Erythrosin (E 127), Indigocarmin (E 132); Suspension retard: u.a. Aromastoffe, Farbstoff Ponceau 4R (E 124)).
  • -MST Continus 60 mg enthält 60 mg Morphinsulfat-Pentahydrat (entsprechend 45 mg Morphin) sowie Hilfsstoffe (Tablette retard: u.a. Lactose, Farbstoffe Chinolingelb (E 104), Gelborange S (E 110), Erythrosin (E 127); Suspension retard: u.a. Aromastoffe, Farbstoff Ponceau 4R (E 124)).
  • -MST Continus 100 mg enthält 100 mg Morphinsulfat-Pentahydrat (entsprechend 75 mg Morphin) sowie Hilfsstoffe (Tablette retard: u.a. Lactose, Farbstoff Indigotin (E 132); Suspension retard: u.a. Aromastoffe, Farbstoff Ponceau 4R (E 124)).
  • -MST Continus 200 mg enthält 200 mg Morphinsulfat-Pentahydrat (entsprechend 150 mg Morphin) sowie Hilfsstoffe (Tablette retard: u.a. Lactose, Farbstoffe Chinolingelb (E 104), Brillantblau FCF (E 133); Suspension retard: u.a. Aromastoffe, Farbstoff Ponceau 4R (E 124)).
  • +Wirkstoffe
  • +1 MST Continus 10 mg Tablette retard (gold-braune, bikonvexe Filmtablette, ohne Bruchrille, mit der Prägung «10 mg» auf einer Seite) enthält 10,00 mg Morphinsulfat-Pentahydrat (entsprechend 7,52 mg Morphin).
  • +1 MST Continus 30 mg Tablette retard (violette, bikonvexe Filmtablette, ohne Bruchrille, mit der Prägung «30 mg» auf einer Seite) enthält 30,00 mg Morphinsulfat-Pentahydrat (entsprechend 22,56 mg Morphin).
  • +1 MST Continus 60 mg Tablette retard (orangefarbene, bikonvexe Filmtablette, ohne Bruchrille, mit der Prägung «60 mg» auf einer Seite) enthält 60,00 mg Morphinsulfat-Pentahydrat (entsprechend 45,12 mg Morphin).
  • +1 MST Continus 100 mg Tablette retard (graue, bikonvexe Filmtablette, ohne Bruchrille, mit der Prägung «100 mg» auf einer Seite) enthält 100,00 mg Morphinsulfat-Pentahydrat (entsprechend 75,21 mg Morphin).
  • +1 MST Continus 200 mg Tablette retard (grüne, bikonvexe Filmtablette, ohne Bruchrille, mit der Prägung «200 mg» auf einer Seite) enthält 200,00 mg Morphinsulfat-Pentahydrat (entsprechend 150,42 mg Morphin).
  • +Hilfsstoffe
  • +MST Continus 10 mg: Lactose (90,00 mg pro Tablette retard), Hydroxyethylcellulose, Cetylstearylalkohol, Magnesiumstearat, Talkum, teilhydrolisierter Polyvinylalkohol, Macrogol 3350, Farbstoffe Titandioxid (E 171), Eisenoxid, gelb (E 172), Eisenoxid, rot (E 172) und Eisenoxid, schwarz (E 172).
  • +MST Continus 30 mg: Lactose (70,00 mg pro Tablette retard), Hydroxyethylcellulose, Cetylstearylalkohol, Magnesiumstearat, Talkum, Hypromellose, Macrogol 400, Farbstoffe Titandioxid (E 171), Gelborange S (E 110) (0,0004 mg pro Tablette retard), Indigokarmin (E 132) und Erythrosin (E 127).
  • +MST Continus 60 mg: Lactose (40,00 mg pro Tablette retard), Hydroxyethylcellulose, Cetylstearylalkohol, Magnesiumstearat, Talkum, Hypromellose, Macrogol 400, Farbstoffe Titandioxid (E 171), Gelborange S (E 110) (0,23 mg pro Tablette retard), Chinolingelb (E 104) und Erythrosin (E 127).
  • +MST Continus 100 mg: Hydroxyethylcellulose, Cetostearylalkohol, Magnesiumstearat, Talkum, Hypromellose, Macrogol 400, Farbstoffe Titandioxid (E 171), Indigokarmin (E 132), Eisenoxid, gelb (E 172) und Eisenoxid, schwarz (E 172).
  • +MST Continus 200 mg: Hydroxyethylcellulose, Cetostearylalkohol, Magnesiumstearat, Talkum, Macrogol 400, Hypromellose, Farbstoffe Titandioxid (E 171), Brillantblau FCF (E 133) und Chinolingelb (E 104).
  • -MST Continus untersteht dem Bundesgesetz über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe.
  • -MST Continus Tabletten retard
  • -MST Continus 10 mg, 30 mg: Packungen zu 60 Tabletten retard.
  • -MST Continus 60 mg, 100 mg, 200 mg: Packungen zu 30 Tabletten retard.
  • -MST Continus Suspension retard
  • -Packungen zu 30 Sachets.
  • +MST Continus 10 mg: Packungen zu 10 und 60 Tabletten retard.
  • +MST Continus 30 mg: Packungen zu 10, 30 und 60 Tabletten retard.
  • +MST Continus 60 mg: Packungen zu 10 und 30 Tabletten retard.
  • +MST Continus 100 mg und 200 mg: Packungen zu 30 Tabletten retard.
  • -44246 (Tabletten retard), 51697 (Suspension retard) (Swissmedic).
  • +44246 (Swissmedic)
  • -Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • +Diese Packungsbeilage wurde im April 2024 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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