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Home - Patienteninformation zu Anafranil SR 75 mg - Änderungen - 09.09.2024
38 Änderungen an Patinfo Anafranil SR 75 mg
  • -Anafranil®
  • +Anafranil
  • -Wann darf Anafranil nicht angewendet werden?
  • +Wann darf Anafranil nicht eingenommen werden?
  • -·wenn Sie kürzlich einen Herzinfarkt hatten oder an einer schweren Herzkrankheit leiden;
  • -denn in diesen Fällen darf Anafranil nicht eingenommen werden.
  • +·wenn Sie kürzlich einen Herzinfarkt hatten oder an einer schweren Herzkrankheit leiden; denn in diesen Fällen darf Anafranil nicht eingenommen werden.
  • -·Überfunktion der Schilddrüse bzw. bei gleichzeitger Einnahme von Schilddrüsenpräparaten
  • +·Überfunktion der Schilddrüse bzw. bei gleichzeitiger Einnahme von Schilddrüsenpräparaten
  • -·Stimmungswechsel zwischen Depression und extremer Hochstimmung.
  • +Stimmungswechsel zwischen Depression und extremer Hochstimmung
  • -Wichtig ist, dass Ihr Arzt oder Ihre Ärztin regelmässig die Behandlungsfortschritte kontrolliert, damit er die Dosis entsprechend einstellen und dadurch Nebenwirkungen reduzieren kann. Vielleicht wird er auch Blutuntersuchungen durchführen, Ihren Blutdruck messen und Ihre Herzfunktion überprüfen.
  • -Anafranil kann die Wirkung bestimmter anderer Arzneimittel beeinflussen. Umgekehrt kann die Wirkung von Anafranil durch andere Arzneimittel verändert werden. Dazu gehören insbesondere Blutdruck- oder Herzmittel, andere Mittel gegen Depressionen, Beruhigungsmittel, Mittel gegen Epilepsie (wie z.B. Barbiturate oder Valproinsäure), Schlafmittel, starke Schmerzmittel, Arzneimittel zur Verhinderung der Blutgerinnung (Antikoagulantien), Arzneimittel gegen Asthma oder Allergien, Arzneimittel gegen Parkinson-Krankheit, Schilddrüsenpräparate, Arzneimittel gegen überschüssige Magensäure-Sekretion oder Magengeschwüre mit dem Wirkstoff Cimetidin, hormonale Empfängnisverhütungsmittel (orale Kontrazeptiva), Estrogene oder Methylphenidat (wird v.a. bei ADHS [Aufmerksamkeits-Defizit-/Hyperaktivitätssyndrom] eingesetzt), bestimmte Arzneimittel zur Fettbeseitigung im Blut (sogenannte Ionenaustauschharze), sowie Grapefruit, Grapefruitsaft, Preiselbeersaft.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie Ohnmachtsanfälle haben, an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben, an Zuckerunverträglichkeit leiden (z.B. Laktose, Sucrose) oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
  • +Wichtig ist, dass Ihr Arzt oder Ihre Ärztin regelmässig die Behandlungsfortschritte kontrolliert, damit er/sie die Dosis entsprechend einstellen und dadurch Nebenwirkungen reduzieren kann. Vielleicht wird er auch Blutuntersuchungen durchführen, Ihren Blutdruck messen und Ihre Herzfunktion überprüfen.
  • +Anafranil kann die Wirkung bestimmter anderer Arzneimittel beeinflussen. Umgekehrt kann die Wirkung von Anafranil durch andere Arzneimittel verändert werden. Dazu gehören insbesondere Blutdruck- oder Herzmittel, andere Mittel gegen Depressionen, Beruhigungsmittel, Mittel gegen Epilepsie (wie z.B. Barbiturate oder Valproinsäure), Schlafmittel, starke Schmerzmittel (z.B. mit den Wirkstoffen Pethidin, Tramadol, Buprenorphin), Arzneimittel zur Verhinderung der Blutgerinnung (Antikoagulantien), Arzneimittel gegen Asthma oder Allergien, Arzneimittel gegen Parkinson-Krankheit, Schilddrüsenpräparate, Arzneimittel gegen überschüssige Magensäure-Sekretion oder Magengeschwüre mit dem Wirkstoff Cimetidin, hormonale Empfängnisverhütungsmittel (orale Kontrazeptiva), Estrogene oder Methylphenidat (wird v.a. bei ADHS [Aufmerksamkeits-Defizit-/Hyperaktivitätssyndrom] eingesetzt), bestimmte Arzneimittel zur Fettbeseitigung im Blut (sogenannte Ionenaustauschharze), sowie Grapefruit, Grapefruitsaft, Preiselbeersaft. Es kann eine lebensbedrohliche Situation auftreten, das sogenannte Serotoninsyndrom (ernsthafte Veränderungen der Funktionen im Gehirn, in den Muskeln und im Verdauungstrakt durch hohe Serotoninwerte im Körper, s. «Welche Nebenwirkungen kann Anafranil haben?»).
  • +Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie Ohnmachtsanfälle haben. Vor Beginn der Behandlung sollte eine Blutdruckkontrolle durchgeführt werden, da Personen mit niedrigem Blutdruck mit Blutdruckabfall reagieren können .
  • +Hilfsstoffe
  • +Anafranil Filmtabletten enthalten Lactose und Saccharose. Bitte nehmen Sie Anafranil Filmtabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
  • +Anafranil SR 75 mg Retardtabletten enthalten Macrogolglycerolhydroxystearat (Rizinusöl), welches Magenverstimmungen und Durchfall hervorrufen kann.
  • +Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben, oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
  • -Ihr Arzt oder Ihre Ärztin legt die für Sie am besten geeignete Dosis fest.
  • -Erwachsene: Die folgenden Dosierungsangaben gelten nur als Anweisung: Bei Depressionen, Verstimmungszuständen, Zwangsstörungen und Phobien beträgt die Tagesdosis normalerweise zwischen 75 und 150 mg. Bei Panik-Attacken und sogenannter Agoraphobie (Platzangst) beginnt man gewöhnlich mit 10 mg täglich und erhöht nach einigen Tagen langsam auf eine Dosis bis zu 100 mg. Bei chronischen Schmerzzuständen beträgt die Tagesdosis gewöhnlich zwischen 10 und 150 mg.
  • +Erwachsene: Die folgenden Dosierungsangaben gelten nur als Anweisung: Bei Depressionen, Verstimmungszuständen, Zwangsstörungen und Phobien beträgt die Tagesdosis normalerweise zwischen 75 und 150 mg. Bei Panik-Attacken und sogenannter Agoraphobie (Platzangst) beginnt man gewöhnlich mit 10mg täglich und erhöht nach einigen Tagen langsam auf eine Dosis bis zu 100 mg. Bei chronischen Schmerzzuständen beträgt die Tagesdosis gewöhnlich zwischen 10 und 150 mg.
  • -Kinder und Jugendliche: Gegen Bettnässen bei Kindern (über 6 Jahre) und Jugendlichen liegt, je nach Alter die Tagesdosis gewöhnlich zwischen 20 und 75 mg.
  • +Kinder und Jugendliche: Gegen Bettnässen bei Kindern (über 6 Jahre) und Jugendlichen liegt, je nach Alter die Tagesdosis gewöhnlich zwischen 20 und 75mg.
  • -Anafranil Divitabs-Tabletten dürfen halbiert, jedoch nicht zerkaut werden.
  • +Anafranil Retardtabletten dürfen halbiert, jedoch nicht zerkaut werden.
  • -Wenn Sie einmal wesentlich mehr Dragées oder Tabletten genommen haben als Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin verschrieben hat, suchen Sie sofort die Notfallstation des nächstgelegenen Krankenhauses oder Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf oder rufen Sie dort an. Die folgenden Symptome einer Überdosierung treten gewöhnlich innerhalb von wenigen Stunden auf: starke Schläfrigkeit; Konzentrationsschwäche; schneller, langsamer oder unregelmässiger Herzschlag; Ruhelosigkeit und Erregtheit; Verlust der Muskelkoordination und Muskelsteifheit; Atemnot; Krampfanfälle; Erbrechen; Fieber.
  • +Wenn Sie einmal wesentlich mehr Tabletten genommen haben als Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin verschrieben hat, suchen Sie sofort die Notfallstation des nächstgelegenen Krankenhauses oder Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf oder rufen Sie dort an. Die folgenden Symptome einer Überdosierung treten gewöhnlich innerhalb von wenigen Stunden auf: starke Schläfrigkeit; Konzentrationsschwäche; schneller, langsamer oder unregelmässiger Herzschlag; Ruhelosigkeit und Erregtheit; Verlust der Muskelkoordination und Muskelsteifheit; Atemnot; Krampfanfälle; Erbrechen; Fieber.
  • -Sehr häufig (mehr als 1 Patient bzw. Patientin von 10)
  • -Benommenheit, vorübergehende Müdigkeit, Schwindel, Zittern, Ruhelosigkeit, gesteigerter Appetit, Gewichtszunahme, Mundtrockenheit, Blasenentleerungsstörungen, Muskelzuckungen, Störung der Sehschärfeanpassung, verschwommenes Sehen, Kopfschmerzen, Schweissausbrüche, Verstopfung.
  • -Häufig (mehr als 1 bis 10 Patienten bzw. Patientinnen von 100):
  • +Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)
  • +Benommenheit, vorübergehende Müdigkeit, Schwindel, Zittern, Ruhelosigkeit, gesteigerter Appetit, Gewichtszunahme, Mundtrockenheit, Blasenentleerungsstörungen, Muskelzuckungen, Störung der Sehschärfeanpassung, verschwommenes Sehen, Kopfschmerzen, Schweissausbrüche, Verstopfung
  • +Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
  • -Gelegentlich (mehr als 1 bis 10 Patienten bzw. Patientinnen von 1'000):
  • +Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
  • -Sehr selten (weniger als 1 Patient bzw. Patientin von 10'000):
  • -Verminderung der Anzahl weisser Blutzellen(Leukopenie), Verminderung der Anzahl der Blutplättchen (Thrombozytopenie), Verminderung der Anzahl von speziellen weissen Blutzellen (Agranulozytose) oder erhöhte Anzahl von speziellen weissen Blutzellen (Eosinophilie), Hautblutungen, Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) einschliesslich Lungen- und Ganzkörperreaktionen mit Schock, Bewegungsstörungen, grüner Star (Glaukom), Reizleitungsstörungen des Herzens, Leberentzündung mit oder ohne Gelbsucht, Ödem (Anschwellen von Gelenken, Händen oder anderen Körperteilen), Haarausfall, ungenügende Wasserausscheidung.
  • +Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10‘000 Anwendern)
  • +Verminderung der Anzahl weisser Blutzellen (Leukopenie), Verminderung der Anzahl der Blutplättchen (Thrombozytopenie), Verminderung der Anzahl von speziellen weissen Blutzellen (Agranulozytose) oder erhöhte Anzahl von speziellen weissen Blutzellen (Eosinophilie), Hautblutungen, Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) einschliesslich Lungen- und Ganzkörperreaktionen mit Schock, Bewegungsstörungen, grüner Star (Glaukom), Reizleitungsstörungen des Herzens, Leberentzündung mit oder ohne Gelbsucht, Ödem (Anschwellen von Gelenken, Händen oder anderen Körperteilen), Haarausfall, ungenügende Wasserausscheidung.
  • -Arzneimittel für Kinder unerreichbar aufbewahren.
  • -Dragées 10/25 mg sowie Divitabs zu 75 mg vor Feuchtigkeit schützen.
  • -Das Arzneimittel soll nicht über 25 °C aufbewahrt werden.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Lagerungshinweis
  • +Nicht über 25°C lagern.
  • +Vor Feuchtigkeit schützen.
  • +Arzneimittel für Kinder unerreichbar aufbewahren.
  • -Anafranil 10 mg: Ein Dragée enthält 10 mg Clomipraminhydrochlorid sowie Lactose und weitere Hilfsstoffe.
  • -Anafranil 25 mg: Ein Dragée enthält 25 mg Clomipraminhydrochlorid sowie Lactose und weitere Hilfsstoffe.
  • -Anafranil SR 75 mg: Ein Divitab enthält 75 mg Clomipraminhydrochlorid sowie Hilfsstoffe.
  • +Wirkstoffe
  • +Anafranil 10 mg: Eine Filmtablette enthält 10 mg Clomipraminhydrochlorid
  • +Anafranil 25 mg: Eine Filmtablette enthält 25 mg Clomipraminhydrochlorid
  • +Anafranil SR 75 mg: Eine Retardtablette (SR = slow release) enthält 75 mg Clomipraminhydrochlorid
  • +Hilfsstoffe
  • +Anafranil 10 mg: Laktose-Monohydrat, Maisstärke, Hypromellose, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat.
  • +Überzug: Talk, Hypromellose, Copovidon, Titandioxid (E171), Saccharose, Povidon K 30, gelbes Eisenoxid (E172), Macrogol 8000, mikrokristalline Cellulose.
  • +Anafranil 25 mg: Laktose-Monohydrat, Maisstärke, hochdisperses Siliciumdioxid, Stearinsäure, Talk, Magnesiumstearat, Glycerol 85%.
  • +Überzug: Talk, Hypromellose, Copovidon, Titandioxid (E171), gelbes Eisenoxid (E172), Saccharose, Povidon K 30, Macrogol 8000, mikrokristalline Cellulose.
  • +Anafranil SR 75 mg: Calciumhydrogenphosphatdihydrat, Polyacrylat-Dispersion 30%, Calciumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid.
  • +Überzug: Hypromellose, Talk, Macrogolglycerolhydroxystearat, Titandioxid (E171), rotes Eisenoxid (E172).
  • -Anafranil zu 10 mg: Packungen zu 30 und 200 Dragées.
  • -Anafranil zu 25 mg: Packungen zu 30 und 200 Dragées.
  • -Anafranil SR zu 75 mg: Packungen zu 20 und 100 Divitabs (teilbar).
  • +Anafranil zu 10 mg: Packungen zu 30 und 200 Filmtabletten.
  • +Anafranil zu 25 mg: Packungen zu 30 und 200 Filmtabletten.
  • +Anafranil SR zu 75 mg: Packungen zu 20 und 100 Retardtabletten (teilbar).
  • -32934, 44815 (Swissmedic).
  • +32934, 44815 (Swissmedic)
  • -Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; Domizil: 6343 Rotkreuz.
  • -Diese Packungsbeilage wurde im September 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • +Farmaceutica Teofarma Suisse SA, 6900 Lugano
  • +Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2024 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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