| 20 Änderungen an Patinfo Navelbine |
-Navelbine®
- +Navelbine® Weichkapsel
-Navelbine darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.
-Navelbine Weichkapseln zum Einnehmen werden zur Behandlung einer Form von Lungenkrebs (nicht-kleinzelliger Lungenkrebs) alleine oder zusammen mit einem anderen Zytostatikum (Platin-Verbindung), das intravenös verabreicht wird, angewendet. Bei Brustkrebs, der lokal fortgeschritten ist oder Ableger (Metastasen) gebildet hat, werden Navelbine Weichkapseln alleine oder zusammen mit Capecitabin, einem weiteren Zytostatikum, angewendet.
- +Navelbine Weichkapseln zum Einnehmen werden zur Behandlung einer Form von Lungenkrebs (nicht-kleinzelliger Lungenkrebs) alleine oder zusammen mit einem anderen Zytostatikum (Platin-Verbindung), das intravenös verabreicht wird, angewendet. Bei Brustkrebs, der lokal fortgeschritten ist oder Ableger (Metastasen) gebildet hat, werden Navelbine Weichkapseln allein oder zusammen mit Capecitabin, einem weiteren Zytostatikum, angewendet.
- +Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
- +
--Arzneimittel zur Behandlung von Transplantationspatienten (Ciclosporin, Tacrolimus)
--Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie (Phenytoin, Phenobarbital, Carbamazepin)
--Arzneimittel zur Behandlung von AIDS oder HIV Infektionen (Ritonavir)
--Antibiotika (Rifampicin, Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin, Mitomycin C)
--Arzneimitteln zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (Verapamil, Chinidin)
--Arzneimittel zur Blutverdünnung (Antikoagulanzien) (Acenocoumarol, Phenprocoumon)
--Johanniskrautpräparate
--Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen, Itraconazol)
--Antidepressiva (Nefazodon)
-Patienten mit einer Fructose-Unverträglichkeit sollten Navelbine Weichkapseln wegen des enthaltenen Sorbitols nicht anwenden. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an dieser Unverträglichkeit leiden.
-Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen:
-Es wurden keine speziellen Untersuchungen dazu durchgeführt. Auf Grund der möglichen unerwünschten Wirkungen wie z.B. Erbrechen und Übelkeit ist beim Lenken von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.
-Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
-an anderen Krankheiten leiden,
--Allergien haben oder
-andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
-Darf Navelbine während einer Schwangerschaft oder
-in der Stillzeit eingenommen/angewendet werden?
- +·Arzneimittel zur Behandlung von Transplantationspatienten (Ciclosporin, Tacrolimus)
- +·Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie (Phenytoin, Phenobarbital, Carbamazepin)
- +·Arzneimittel zur Behandlung von AIDS oder HIV-Infektionen (Ritonavir)
- +·Antibiotika (Rifampicin, Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin, Mitomycin C)
- +·Arzneimitteln zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (Verapamil, Chinidin)
- +·Arzneimittel zur Blutverdünnung (Antikoagulanzien) (Acenocoumarol, Phenprocoumon)
- +·Johanniskrautpräparate
- +·Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen, Itraconazol)
- +·Antidepressiva (Nefazodon)
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Weichkapsel, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.
- +Navelbine 20 mg enthält 5 mg Alkohol (Ethanol) in jeder Weichkapsel.
- +Navelbine 30 mg enthält 7.5 mg Alkohol (Ethanol) in jeder Weichkapsel.
- +Die Menge in einer Weichkapsel entspricht weniger als 1 ml Bier oder 1 ml Wein.
- +Die geringe Alkoholmenge in diesem Arzneimittel hat keine wahrnehmbaren Auswirkungen.
- +Navelbine 20 mg enthält 5.36 mg Sorbitol in jeder Weichkaspel.
- +Navelbine 30 mg enthält 8.11 mg Sorbitol in jeder Weichkapsel.
- +Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen: Es wurden keine speziellen Untersuchungen dazu durchgeführt. Auf Grund der möglichen unerwünschten Wirkungen wie z.B. Erbrechen und Übelkeit ist beim Lenken von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.
- +Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie
- +§an anderen Krankheiten leiden,
- +§Allergien haben oder
- +§andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
- +Darf Navelbine während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
- +Wenden Sie sich während der Einnahme von Navelbine sofort an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie eines der folgenden Symptome entwickeln:
- +·Husten, Fieber und Schüttelfrost, die Anzeichen einer schweren Infektion oder einer allgemeinen Infektion (Septikämie) sein können, die schwerwiegend sein kann.
- +·Schwere Verstopfung mit Bauchschmerzen, wenn Sie mehrere Tage keinen Stuhlgang hatten
- +·Starker Schwindel, Benommenheit beim Aufstehen, als Anzeichen einer starken Blutdrucksenkung
- +·Starke Brustschmerzen, die für Sie nicht normal sind. Die Symptome können auf eine Störung der Herzfunktion infolge unzureichender Durchblutung zurückzuführen sein, so genannter Myokardinfarkt (manchmal mit tödlichem Ausgang).
- +·Atembeschwerden, Hautausschläge am ganzen Körper oder Schwellungen der Augenlider, Lippen oder des Rachens, die Anzeichen einer allergischen Reaktion sein können.
-Sehr häufig: Durch Bakterien, Viren oder Pilze verursachte Infektionen (welche an verschiedenen Stellen im Körper lokalisiert sein können), Abnahme der weissen und roten Blutkörperchen und der Blutplättchen, Aussetzen der normalen Blutbildung im Knochenmark, Blutarmut, Verschwinden von Sehnenreflexen, Störungen der Motorik, Übelkeit und Erbrechen (welche normalerweise durch eine geeignete Behandlung unter Kontrolle gebracht werden können), Durchfall, Verstopfung, Appetitlosigkeit, Haarausfall, Müdigkeit/Unwohlsein, Fieber, Gewichtsverlust, Bauchschmerzen, Entzündung der Mundschleimhaut.
-Häufig: Atemnot, Engegefühl in den Bronchien, Entzündung der Speiseröhre, Schmerzen in verschiedenen Regionen wie Gelenkschmerzen, Kieferschmerzen, Muskelschmerzen, Tumorschmerzen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Geschmacksstörungen, Sehstörungen, Husten, Schluckstörung, schmerzhafte Blasenentleerung und andere Störungen der Harnwege und Geschlechtsorgane, Schüttelfrost, Erschöpfung, Blutdruckabfall, Blutdruckanstieg, Gewichtszunahme.
-Gelegentlich: Herzprobleme (z.B. Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen, Darmverschluss.
-Selten: Leberstörungen (inklusive Erhöhung der Leberwerte), Hautreaktionen.
-Sehr selten: Abnahme des Salzgehaltes im Blut (z.B. Natrium, Kalium, Kalzium und Magnesium), wodurch lebensnotwendige Prozesse im Körper gestört werden, Entzündung des Herzmuskels, Blutungen im Magen-Darm-Trakt, Blutvergiftung.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.
- +Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)
- +Durch Bakterien, Viren oder Pilze verursachte Infektionen (welche an verschiedenen Stellen im Körper lokalisiert sein können), Abnahme der weissen und roten Blutkörperchen und der Blutplättchen, Aussetzen der normalen Blutbildung im Knochenmark, Blutarmut, Verschwinden von Sehnenreflexen, Übelkeit und Erbrechen (welche normalerweise durch eine geeignete Behandlung unter Kontrolle gebracht werden können), Durchfall, Verstopfung, Appetitlosigkeit, Haarausfall, Müdigkeit/Unwohlsein, Fieber, Gewichtsverlust, Bauchschmerzen, Entzündung der Mundschleimhaut.
- +Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
- +Atemnot, Engegefühl in den Bronchien, Entzündung der Speiseröhre, Schmerzen in verschiedenen Regionen wie Gelenkschmerzen, Kieferschmerzen, Muskelschmerzen, Tumorschmerzen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Geschmacksstörungen, Sehstörungen, Husten, Schluckstörung, schmerzhafte Blasenentleerung und andere Störungen der Harnwege und Geschlechtsorgane, Schüttelfrost, Erschöpfung, Blutdruckabfall, Blutdruckanstieg, Gewichtszunahme, Leberfunktionsstörungen, Störungen der Motorik.
- +Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
- +Mangel an Muskelkontrolle, die mit unkontrolliertem Gang, Sprachstörungen und Anomalien der Augenbewegungen einhergehen kann (Ataxie), Herzprobleme (z.B. Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen, Darmverschluss.
- +Selten (betrifft 1 bis 10 von 10‘000 Anwendern)
- +Erhöhung der Leberwerte, Hautreaktionen.
- +Einzelfälle
- +Blutinfektionen (Sepsis) mit Symptomen wie hohes Fieber und Verschlechterung des Allgemeinzustands, bisweilen mit Organversagen und tödlichem Ausgang, gestörte Bildung von Zellen im Knochenmark mit Beeinträchtigung der Leberfunktion (bei Überdosierung), Verringerung der Zahl der Blutzellen, Abnahme des Salzgehaltes im Blut (z.B. Natrium, Kalium, Kalzium und Magnesium), wodurch lebensnotwendige Prozesse im Körper gestört werden, wobei der Natriumgehalt in manchen Fällen auf die Überproduktion eines Hormons zurückgeführt wird, das eine ein Ansammlung von Flüssigkeit verursacht (Syndrom der gestörten ADH-Sekretion (SIADH)), Herzinfarkt, Blutungen im Magen-Darm-Trakt.
- +Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Navelbine Weichkapseln sind in der Originalpackung im Kühlschrank (+ 2 bis + 8°C) aufzubewahren.
-Unbedingt ausser Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Verfalldatum verwendet werden. Nicht gebrauchte Weichkapseln sind zum Arzt oder Apotheker bzw. zur Ärztin oder Apothekerin zurückzubringen, damit sie ordnungsgemäss entsorgt werden können.
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Nicht gebrauchte Weichkapseln sind zum Arzt oder Apotheker bzw. zur Ärztin oder Apothekerin zurückzubringen, damit sie ordnungsgemäss entsorgt werden können.
- +Lagerungshinweis
- +Im Kühlschrank (2-8°C) lagern. In der Originalverpackung aufbewahren. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
- +Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Navelbine Weichkapseln enthalten 20 mg oder 30 mg Vinorelbin (als Vinorelbintartrat) als Wirkstoff sowie Hilfsstoffe.
- +Navelbine Weichkapseln enthalten:
- +Wirkstoffe
- +Navelbine hellbraune Weichkapseln [bedruckt mit «N20»]: 20 mg Vinorelbin (als Vinorelbintartrat)
- +Navelbine rosafarbene Weichkapseln [bedruckt mit «N30»]: 30 mg Vinorelbin (als Vinorelbintartrat)
- +Hilfsstoffe
- +Füll-Lösung: Ethanol wasserfrei; gereinigtes Wasser; Glyzerin; Macrogol 400.
- +Kapselhülle: Gelatine; Glyzerin 85 %; Anidrisorb 85/70 [Sorbitol (E420); Sorbitan-1,4; Mannitol (E421); höhere Polyole]; mittelkettige Triglyzeride; PHOSAL 53 MCT (Phosphatidylcholin; Glyzeride; Ethanol wasserfrei); Farbstoffe (E171-Titandioxid und E172, rotes Eisenoxid (bei 30 mg Weichkapsel) E 172 gelbes Eisenoxid (bei 20 mg Weichkapsel))
- +Drucktinte: Carminsäure (E120); Natriumhydroxid; Aluminiumchlorid-Hexahydrat; Hypromellose, gereinigtes Wasser; Propylenglykol (E1520).
-Sie erhalten Navelbine Weichkapseln in Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.
- +In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.
--Navelbine 20 mg: 1 hellbraune Weichkapsel
--Navelbine 30 mg: 1 rosafarbene Weichkapsel
- +Navelbine 20 mg: 1 hellbraune Weichkapsel
- +Navelbine 30 mg: 1 rosafarbene Weichkapsel
-Diese Packungsbeilage wurde im März 2017 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
- +Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2021 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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