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-Toxex®, Tropfen
-Wann wird Toxex®, Tropfen angewendet?
-Gemäss homöopathischem Arzneimittelbild kann Toxex®, Tropfen bei Schleimhautentzündungen (Katarrh) im Bereich des Magen - Darmtraktes angewendet werden.
-Was sollte dazu beachtet werden?
-Wenn Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin andere Arzneimittel verschrieben hat, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, ob Toxex®, Tropfen gleichzeitig eingenommen werden darf. Wenn die Beschwerden länger als drei Tage anhalten, oder wenn sich die Beschwerden wiederholen, so ist ein Arzt bzw. eine Ärztin oder ein Apotheker bzw. eine Apothekerin zu konsultieren.
-Wann darf Toxex®, Tropfen nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?
-Toxex®, Tropfen darf bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
-- an anderen Krankheiten leiden Allergien haben oder
-- andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen.
-Darf Toxex®, Tropfen während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
-Auf Grund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt oder den Apotheker bzw. die Ärztin oder die Apothekerin um Rat fragen.
-Wie verwenden Sie Toxex®, Tropfen?
-Falls vom Arzt nicht anders verschrieben, nehmen Erwachsene 3 mal täglich 20 Tropfen, Kinder über 12 Jahren 3 mal täglich 10 -15 Tropfen in Flüssigkeit vor den Mahlzeiten ein. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn bei der Behandlung eines Kindes die gewünschte Besserung nicht eintritt, ist mit ihm ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Welche Nebenwirkungen kann Toxex®, Tropfen haben?
-Für Toxex®, Tropfen sind bisher bei bestimmungsgemässem Gebrauch keine Nebenwirkungen beobachtet worden. Bei Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln können sich die Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). Bei andauernder Verschlechterung setzen Sie Toxex®, Tropfen ab und informieren Sie Ihren Arzt, oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.
-Was ist ferner zu beachten?
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „verw. b.” bezeichneten Datum verwendet werden. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Bei Raumtemperatur (15- 25 °C) aufbewahren. Das Präparat ist auch alkoholfrei erhältlich (als Globuli). Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin.
-Wo erhalten Sie Toxex®, Tropfen? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken ohne ärztliche Verschreibung.
-Packung zu 50 mL und 100 mL
-Zulassungsnummer
-54251 (Swissmedic)
-Zulassungsinhaberin
-ebi-pharm ag, Lindachstr. 8c, 3038 Kirchlindach
-Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2003 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-Venucreme®/Venugel®
-Was ist Venucreme/Venugel und wann wird es angewendet?
-Venucreme und Venugel enthalten eine Kombination schmerzstillender, entzündungshemmender und abschwellender Wirkstoffe. Hydroxyethylsalicylat bekämpft Schmerz und Entzündung. Heparin wirkt der Blutgerinnung entgegen und verbessert die Rückbildung von Blutergüssen und Schwellungen. DMSO fördert die Aufnahme dieser Wirkstoffe durch die Haut in den Organismus.
-Venucreme und Venugel eignen sich zur äusserlichen Anwendung bei folgenden Beschwerden:
-·Sport- und Unfallverletzungen wie Prellungen, Zerrungen, Quetschungen, Verstauchungen mit Blutergüssen und Schwellungen;
-·Entzündungen von Muskulatur und Bandapparat;
-·venöse Beinleiden mit Beschwerden wie Schmerzen, Schweregefühl, geschwollene Beine (Stauungsödeme).
-·Auf ärztliche Verschreibung kann Venucreme/Venugel auch zur Therapie oberflächlicher Venenentzündungen angewendet werden.
-Venucreme und Venugel haben einen kühlenden Effekt und fetten nicht.
-Was sollte dazu beachtet werden?
-Befolgen Sie die Ratschläge Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin, die über die eigentlichen Dosierungsempfehlungen hinausgehen, wie z.B. bei Venenerkrankungen Gymnastik zu machen oder Stützstrümpfe zu tragen.
-Wann darf Venucreme/Venugel nicht angewendet werden?
-Venucreme und Venugel dürfen nicht auf offene Wunden oder geschädigte Haut aufgetragen oder in die Augen oder auf Schleimhäute gebracht werden, und sie dürfen bei bekannter Überempfindlichkeit oder Unverträglichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe, bei schweren Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Blutungsneigung, Störungen der Blutgerinnung, bekannter Heparin-induzierter/assoziierter Thrombozytopenie (HIT, durch Heparin ausgelöster Mangel an Blutplättchen), Kreislaufstörungen, Bronchialasthma sowie bei Kindern unter fünf Jahren nicht angewendet werden.
-Wann ist bei der Anwendung von Venucreme/Venugel Vorsicht geboten?
-Bei Kindern und Patienten bzw. Patientinnen mit Nierenleiden sollten Venucreme und Venugel nur auf kleinen Hautregionen und nicht länger als einige Tage angewendet werden. Wenn bei Ihnen bei früheren Behandlungen mit gewissen entzündungshemmenden Arzneimitteln Überempfindlichkeitsreaktionen aufgetreten sind, sollten Sie vor der Anwendung von Venucreme und Venugel mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin sprechen. Mit Venucreme und Venugel behandelte Körperstellen sollen nicht mit luftundurchlässigen Verbänden abgedeckt werden. Bei Venenerkrankungen, die auf das Vorliegen eines Blutpfropfes (sogenannte Thrombose) zurückgehen, darf nicht massiert werden.
-Bei Verschlechterung der Symptome ist ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen.
-Dieses Arzneimittel enthält Cumarin als Duftstoff und kann allergische Reaktionen hervorrufen.
-Venugel enthält 70 mg/g Propylenglycol als Hilfsstoff, welches Hautreizungen hervorrufen kann.
-Venugel enthält 200 mg/g Alkohol (Ethanol). Bei geschädigter Haut kann es ein brennendes Gefühl hervorrufen.
-Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden.
-Darf Venucreme/Venugel während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
-Venucreme und Venugel dürfen während der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht angewendet werden, es sei denn auf ausdrückliche ärztliche Verordnung.
-Wie verwenden Sie Venucreme/Venugel?
-Erwachsene
-Falls vom Arzt bzw. der Ärztin nicht anders verordnet, Venucreme oder Venugel mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen leicht auftragen und verteilen.
-Venucreme und Venugel nicht auf offene Wunden oder geschädigte Haut bringen. Werden aus therapeutischen Gründen Verbände nötig, so sollen diese luftdurchlässig sein und frühestens 5 Minuten nach dem Auftragen von Venucreme/Venugel angelegt werden. Venenpatienten, die tagsüber Kompressionsstrümpfe oder -verbände tragen, sollen Venucreme und Venugel nur abends anwenden.
-Die Anwendung und Sicherheit von Venucreme/Venugel bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.
-Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
-Strepsils® Honig & Zitrone Lutschtabletten
-Was ist Strepsils Honig & Zitrone und wann wird es angewendet?
-Strepsils Honig & Zitrone sind Lutschtabletten mit antibakterieller Wirkung gegen Erreger von Mundschleimhautentzündungen und werden angewendet zur unterstützenden lokalen Therapie von infektiösen und entzündlichen Erkrankungen des Mund- und Rachenraumes.
-Was sollte dazu beachtet werden?
-Grundsätzlich ist bei bakteriellen Infektionen die Notwendigkeit einer gezielten antibiotischen Therapie abzuklären.
-Bei Verdacht auf eine Pilzinfektion ist die Behandlung mit einem geeigneten Antimykotikum (Medikament für die gezielte Behandlung von Pilzinfektionen) erforderlich.
-Hinweis für Diabetiker: 1 Lutschtablette enthält 2.5 g verwertbare Kohlenhydrate und ist für Diabetiker geeignet.
-Enthält Zucker, weshalb die Entstehung von Karies begünstigt werden kann. Eine sorgfältige Zahnpflege ist daher notwendig.
-Wann darf Strepsils Honig & Zitrone nicht angewendet werden?
-Strepsils Honig & Zitrone darf nicht angewendet werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber einem der Bestandteile von Strepsils Honig & Zitrone sind.
-Es ist nicht für die Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren geeignet.
-Darf Strepsils Honig & Zitrone während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
-Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.
-Wie verwenden Sie Strepsils Honig & Zitrone?
-Zur Anwendung im Mund- und Rachenraum.
-Wenden Sie Strepsils Honig & Zitrone immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Es sollte immer die niedrigste Dosis über den kürzesten Zeitraum bis zur Erreichung der Beschwerdefreiheit angewendet werden. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. bei Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin nach, wenn Sie nicht ganz sicher sind.
-Falls vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verordnet, beträgt die übliche Dosis für Erwachsene und Kinder über 12 Jahren: Alle 2 bis 3 Stunden eine Lutschtablette langsam im Mund zergehen lassen. Wie bei allen Lutschtabletten sollte, zur Vermeidung einer Reizung der Mundschleimhaut, die Lutschtablette während des Auflösens im Mund bewegt werden.
-Die Tagesdosis sollte 8 Lutschtabletten nicht überschreiten.
-Kinder von 6-12 Jahren: Je nach Bedarf alle 4 Stunden eine Lutschtablette langsam im Mund zergehen lassen. Die Tagesdosis sollte 4 Tabletten nicht überschreiten.
-Strepsils Honig & Zitrone ist nicht für die Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren geeignet.
-Wenden Sie Strepsils Honig & Zitrone ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage an.
-Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
-Bei bestimmungsgemässem Gebrauch ist eine Überdosierung mit Strepsils Honig & Zitrone auszuschliessen und bisher auch nicht bekannt geworden.
-Nach versehentlicher Aufnahme einer Vielzahl von Strepsils Honig & Zitrone benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
-Welche Nebenwirkungen kann Strepsils Honig & Zitrone haben?
-Wie alle Arzneimittel kann Strepsils Honig & Zitrone Nebenwirkungen haben.
-Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
-Gelegentlich können Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag, allergische, schmerzhafte Schwellung von Haut und Schleimhaut v.a. im Gesichtsbereich, Nesselsucht, Atemnot durch Verengung der Atemwege, Blutdruckabfall mit kurzzeitiger Bewusstlosigkeit und ein unangenehmes Gefühl im Mund auftreten. Ein unangenehmes Gefühl im Mund kann sich äussern als Irritationen im Rachenbereich, orale Missempfindung (Kribbeln oder «Taubheit») der Haut, Schwellungen und Zungenbrennen.
-Überempfindlichkeitsreaktionen klingen nach Absetzen des Arzneimittels in der Regel rasch wieder ab.
-Bei Auftreten dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.
-Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)
-In sehr seltenen Fällen treten Verdauungsstörungen und Übelkeit auf.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Lagerungshinweis
-Nicht über 25°C lagern.
-Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Weitere Hinweise
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Wo erhalten Sie Strepsils Honig & Zitrone? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
-Packungen mit 24 Lutschtabletten.
-Zulassungsnummer
-58440 (Swissmedic)
-Zulassungsinhaberin
-Reckitt Benckiser (Switzerland) AG, 8304 Wallisellen
-Diese Packungsbeilage wurde im August 2021 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-Strepsils® Miel & Citron Pastilles
-Qu'est-ce que Strepsils Miel & Citron et quand doit-il être utilisé?
-Strepsils Miel & Citron sont des pastilles avec un effet antibactérien contre les germes à l'origine d'inflammations de la muqueuse buccale et sont utilisées pour le traitement local de soutien d'affections infectieuses et inflammatoires de la cavité oro-pharyngée.
-De quoi faut-il tenir compte en dehors du traitement?
-De manière générale, en cas d'infection bactérienne, il faut évaluer la nécessité d'un traitement antibactérien ciblé.
-Lors d'une suspicion d'infection fongique, un traitement avec un antimycotique adéquat (médicament pour le traitement ciblé des mycoses) est nécessaire.
-Remarque pour les diabétiques: 1 pastille contient 2.5 g d'hydrates de carbone digestibles et est adapté aux personnes diabétique.
-En raison de leur teneur en sucre, la survenue de caries peut être favorisée. Il faut par conséquent veiller à une hygiène dentaire soigneuse.
-Quand Strepsils Miel & Citron ne doit-il pas être utilisé?
-Strepsils Miel & Citron ne doit pas être utilisé si vous êtes hypersensible (allergique) à l'un des composants de Strepsils Miel & Citron.
-Il n'est pas approprié pour une utilisation chez les enfants de moins de 6 ans.
-Quelles sont les précautions à observer lors de l'utilisation de Strepsils Miel & Citron?
-Lors d'inflammations ou de douleurs sévères au niveau de la gorge s'accompagnant d'une fièvre élevée, de céphalées, de nausées ou de vomissements ou qui durent plus de trois jours, il faut avoir recours à l'avis d'un médecin.
-Veuillez informer votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste sivous souffrez d'une autre maladie, vous êtes allergique ouvous prenez déjà d'autres médicaments (même en automédication!).
-Si votre médecin vous a informé(e) d'une intolérance à certains sucres, contactez-le avant de prendre Strepsils Miel & Citron.
-Ce médicament contient 0.98 g de glucose et 1.44 g de saccharose par dose. Ceci est à prendre en compte pour les patients atteints de diabète sucré.
-Ce médicament peut être nocif pour les dents.
-Ce médicament ne contient qu'une très faible teneur en gluten (provenant de l'amidon de blé). Il est considéré comme «sans gluten» et il est donc peu susceptible d'entraîner des problèmes en cas de maladie cœliaque.
-Une pastille ne contient pas plus de 19.52 microgrammes de gluten.
-Si vous avez une allergie au blé (différente de la maladie cœliaque), vous ne devez pas prendre ce médicament.
-Ce médicament contient un parfum composé de citral, de limonène-D, de géraniol et de linalol, qui peuvent provoquer des réactions allergiques.
-Ce médicament contient du dioxyde de soufre (E220), qui peut, dans de rares cas, provoquer des réactions d'hypersensibilité sévères et des bronchospasmes.
-Strepsils Miel & Citron peut-il être utilisé durant la grossesse ou l'allaitement?
-Par mesure de précaution vous devriez renoncer le plus possible aux médicaments durant la grossesse ou l'allaitement et demander conseil à votre médecin, pharmacien ou droguiste.
-Comment utiliser Strepsils Miel & Citron?
-Pour l'application au niveau de la cavité bucco-pharyngée.
-Utilisez toujours Strepsils Miel & Citron conformément aux indications figurant sur cette notice d'emballage. Il convient toujours d'utiliser la dose la plus faible possible pendant la durée la plus courte possible jusqu'à la disparition des symptômes. Veuillez demander conseil à votre médecin, à votre pharmacien ou à votre droguiste si vous n'êtes pas absolument sûr.
-Sans autre indication de votre médecin, la dose habituelle pour les adultes et les enfants de plus de 12 ans consiste en: une pastille toutes les 2 à 3 heures à laisser fondre lentement dans la bouche. Comme pour toutes les pastilles, il faut déplacer la pastille dans la bouche en la laissant fondre afin d'éviter une irritation de la muqueuse buccale.
-La posologie journalière maximale de 8 pastilles ne doit pas être dépassée.
-Enfants de 6 à 12 ans: Laisser fondre lentement dans la bouche une pastille toutes les 4 heures au besoin. La posologie journalière maximale de 4 pastilles ne doit pas être dépassée.
-Strepsils Miel & Citron n'est pas approprié pour une utilisation chez les enfants de moins de 6 ans.
-N'utilisez pas Strepsils Miel & Citron plus de 3 jours sans avis médical.
-Veuillez vous conformer au dosage figurant sur la notice d'emballage ou prescrit par votre médecin. Si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte, veuillez vous adresser à votre médecin, à votre pharmacien ou à votre droguiste.
-Pour autant que l'usage soit conforme aux règles d'application, on peut exclure un surdosage avec Strepsils Miel & Citron. Aucun cas n'est connu à ce jour.
-En cas d'absorption involontaire d'une grande quantité de Strepsils Miel & Citron, veuillez immédiatement contacter votre médecin.
-Quels effets secondaires Strepsils Miel & Citron peut-il provoquer?
-Comme tous les médicaments, Strepsils Miel & Citron peut avoir des effets secondaires.
-Occasionnel (concerne 1 à 10 personnes sur 1000)
-Des réactions d'hypersensibilité telles qu'une éruption cutanée, un gonflement allergique douloureux de la peau et des muqueuses surtout au niveau du visage, une urticaire, des difficultés respiratoires dues à un rétrécissement des voies respiratoires, une hypotension artérielle avec brève perte de connaissance et une sensation désagréable dans la bouche peuvent survenir occasionnellement. Une sensation désagréable dans la bouche peut se manifester par des irritations au niveau de la gorge, des sensations buccales anormales (fourmillements ou «engourdissement») de la peau, des gonflements et des brûlures de la langue.
-Après arrêt du traitement, les réactions d'hypersensibilité diminuent en règle générale rapidement.
-En cas de survenue de ces manifestations, potentiellement lors de la première application déjà, il faut immédiatement recourir à l'aide d'un médecin.
-Très rare (concerne moins d'une personne sur 10'000)
-Des troubles digestifs et des nausées surviennent dans de très rares cas.
-Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d'emballage.
-À quoi faut-il encore faire attention?
-Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur le récipient.
-Remarques concernant le stockage
-Ne pas conserver au-dessus de 25°C.
-Conserver hors de portée des enfants.
-Remarques complémentaires
-Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin,votre pharmacien ou votre droguiste, qui disposent d'une information détaillée destinée aux professionnels.
-Que contient Strepsils Miel & Citron?
-Une pastille contient:
-Principes actifs
-1.2 mg d'alcool 2,4-dichlorobenzylique et 0.6 mg d'amylmétacrésol.
-Excipients
-Saccharose, glucose, amidon de blé (contient du gluten), dioxyde de soufre (E220), miel (contient du sucre inverti), acide tartrique, huile essentielle de menthe poivrée, huile essentielle de citron (contient du limonène-D, du citral, du géraniol, du linalol), jaune de quinoléine (E104), eau purifiée.
-Où obtenez-vous Strepsils Miel & Citron? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
-En pharmacie et en droguerie, sans ordonnance médicale.
-Emballages de 24 pastilles.
-Numéro d'autorisation
-58440 (Swissmedic)
-Titulaire de l'autorisation
-Reckitt Benckiser (Switzerland) AG, 8304 Wallisellen
-Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en août 2021 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
-Strepsils® Erdbeer Lutschtabletten
-Was ist Strepsils Erdbeer und wann wird es angewendet?
-Strepsils Erdbeer sind Lutschtabletten mit antibakterieller Wirkung gegen Erreger von Mundschleimhautentzündungen und werden angewendet zur unterstützenden lokalen Therapie von infektiösen und entzündlichen Erkrankungen des Mund- und Rachenraumes.
-Was sollte dazu beachtet werden?
-Grundsätzlich ist bei bakteriellen Infektionen die Notwendigkeit einer gezielten antibiotischen Therapie abzuklären.
-Bei Verdacht auf eine Pilzinfektion ist die Behandlung mit einem geeigneten Antimykotikum (Medikament für die gezielte Behandlung von Pilzinfektionen) erforderlich.
-Hinweis für Diabetiker: 1 Lutschtablette enthält 1.4 g verwertbare Kohlenhydrate und ist für Diabetiker geeignet.
-Wann darf Strepsils Erdbeer nicht angewendet werden?
-Strepsils Erdbeer darf nicht angewendet werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber einem der Bestandteile von Strepsils Erdbeer sind.
-Es ist nicht für die Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren geeignet.
-Wann ist bei der Anwendung von Strepsils Erdbeer Vorsicht geboten?
-Bei schweren Halsentzündungen oder Halsschmerzen, die mit hohem Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen einhergehen oder länger als 3 Tage anhalten, ist ein Arzt bzw. eine Ärztin zu Rate zu ziehen.
-Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen!
-Strepsils Erdbeer enthält:
-·Isomalt (E 953) und Maltitol (E 965). Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden. Isomaltitol und Maltitol können eine leichte abführende Wirkung haben. Der Kalorienwert beträgt 2.3 kcal/g Isomaltitol oder Maltitol.
-·weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Lutschtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
-·7.30 mg Propylenglycol pro Lutschtablette.
-Darf Strepsils Erdbeer während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
-Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.
-Wie verwenden Sie Strepsils Erdbeer?
-Zur Anwendung im Mund- und Rachenraum.
-Wenden Sie Strepsils Erdbeer immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Es sollte immer die niedrigste Dosis über den kürzesten Zeitraum bis zur Erreichung der Beschwerdefreiheit angewendet werden. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. bei Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin nach, wenn Sie nicht ganz sicher sind.
-Falls vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verordnet, beträgt die übliche Dosis für Erwachsene und Kinder über 12 Jahren: Alle 2 bis 3 Stunden eine Lutschtablette langsam im Mund zergehen lassen. Wie bei allen Lutschtabletten sollte, zur Vermeidung einer Reizung der Mundschleimhaut, die Lutschtablette während des Auflösens im Mund bewegt werden.
-Die Tagesdosis sollte 8 Lutschtabletten nicht überschreiten.
-Kinder von 6-12 Jahren: Je nach Bedarf alle 4 Stunden eine Lutschtablette langsam im Mund zergehen lassen. Die Tagesdosis sollte 4 Tabletten nicht überschreiten.
-Strepsils Erdbeer ist nicht für die Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren geeignet.
-Wenden Sie Strepsils Erdbeer ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage an.
-Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
-Bei bestimmungsgemässem Gebrauch ist eine Überdosierung mit Strepsils Erdbeer auszuschliessen und bisher auch nicht bekannt geworden. Nach versehentlicher Aufnahme einer Vielzahl von Strepsils Erdbeer benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
-Welche Nebenwirkungen kann Strepsils Erdbeer haben?
-Wie alle Arzneimittel kann Strepsils Erdbeer Nebenwirkungen haben.
-Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
-Gelegentlich können Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag, allergische, schmerzhafte Schwellung von Haut und Schleimhaut v.a. im Gesichtsbereich, Nesselsucht, Atemnot durch Verengung der Atemwege, Blutdruckabfall mit kurzzeitiger Bewusstlosigkeit und ein unangenehmes Gefühl im Mund auftreten. Ein unangenehmes Gefühl im Mund kann sich äussern als Irritationen im Rachenbereich, orale Missempfindung (Kribbeln oder «Taubheit») der Haut, Schwellungen und Zungenbrennen.
-Überempfindlichkeitsreaktionen klingen nach Absetzen des Arzneimittels in der Regel rasch wieder ab.
-Bei Auftreten dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.
-Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)
-In sehr seltenen Fällen treten Verdauungsstörungen und Übelkeit auf.
-Strepsils Erdbeer enthält die Süssstoffe Isomaltitol und Maltitol, welche bei mehrmals täglicher Einnahme einen milden abführenden Effekt ausüben können.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Lagerungshinweis
-Nicht über 25°C lagern.
-Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Weitere Hinweise
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Was ist in Strepsils Erdbeer enthalten?
-Eine Lutschtablette enthält:
-Wirkstoffe
-1.2 mg 2,4-Dichlorbenzylalkohol und 0.6 mg Amylmetacresol.
-Hilfsstoffe
-Isomalt (E953), Weinsäure, Maltitol-Lösung (E965), Saccharin-Natrium, Erdbeeraroma, Propylenglycol (E1520), Triethylcitrat, Anthocyane (E163).
-1 Lutschtablette enthält 0.23 mg Natrium.
-Wo erhalten Sie Strepsils Erdbeer? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
-Packungen mit 16 Lutschtabletten.
-Zulassungsnummer
-58443 (Swissmedic)
-Zulassungsinhaberin
-Reckitt Benckiser (Switzerland) AG, 8304 Wallisellen
-Diese Packungsbeilage wurde im August 2021 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-Zulassungsnummer
-54254, 54255 (Swissmedic).
-Zulassungsinhaberin
-Permamed AG, CH-4143 Dornach.
-Strepsils® Fraise Pastilles
-Qu'est-ce que Strepsils Fraise et quand doit-il être utilisé?
-Strepsils Fraise sont des pastilles avec un effet antibactérien contre les germes à l'origine d'inflammations de la muqueuse buccale et sont utilisées pour le traitement local de soutien d'affections infectieuses et inflammatoires de la cavité oro-pharyngée.
-De quoi faut-il tenir compte en dehors du traitement?
-De manière générale, en cas d'infection bactérienne, il faut évaluer la nécessité d'un traitement antibactérien ciblé.
-Lors d'une suspicion d'infection fongique, un traitement avec un antimycotique adéquat (médicament pour le traitement ciblé des mycoses) est nécessaire.
-Remarque pour les diabétiques: 1 pastille contient 1.4 g d'hydrates de carbone digestibles et est adapté aux personnes diabétique.
-Quand Strepsils Fraise ne doit-il pas être utilisé?
-Strepsils Fraise ne doit pas être utilisé si vous êtes hypersensible (allergique) à l'un des composants de Strepsils Fraise.
-Il n'est pas approprié pour une utilisation chez les enfants de moins de 6 ans.
-Quelles sont les précautions à observer lors de l'utilisation de Strepsils Fraise?
-Lors d'inflammations ou de douleurs sévères au niveau de la gorge s'accompagnant d'une fièvre élevée, de céphalées, de nausées ou de vomissements ou qui durent plus de trois jours, il faut avoir recours à l'avis d'un médecin.
-Veuillez informer votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste si vous souffrez d'une autre maladie, vous êtes allergique ou vous prenez déjà d'autres médicaments (même en automédication!).
-Strepsils Fraise contient:
-·L'isomalt (E953) et du maltitol (E965). Si votre médecin vous a informé(e) d'une intolérance à certains sucres, contactez-le avant de prendre ce médicament. L'isomaltitol et le maltitol peuvent avoir un effet laxatif léger. La valeur calorique est de 2.3 kcal/g d'isomaltitol ou de maltitol.
-·Moins de 1 mmol/l (23 mg) de sodium par pastille, c'est-à-dire qu'il est essentiellement «sans sodium».
-·7.30 mg de propylène glycol par pastille.
-Strepsils Fraise peut-il être utilisé durant la grossesse ou l'allaitement?
-Par mesure de précaution vous devriez renoncer le plus possible aux médicaments durant la grossesse ou l'allaitement et demander conseil à votre médecin, pharmacien ou droguiste.
-Comment utiliser Strepsils Fraise?
-Pour l'application au niveau de la cavité bucco-pharyngée.
-Utilisez toujours Strepsils Fraise conformément aux indications figurant sur cette notice d'emballage. Il convient toujours d'utiliser la dose la plus faible possible pendant la durée la plus courte possible jusqu'à la disparition des symptômes. Veuillez demander conseil à votre médecin, à votre pharmacien ou à votre droguiste si vous n'êtes pas absolument sûr.
-Sans autre indication de votre médecin, la dose habituelle pour les adultes et les enfants de plus de 12 ans consiste en: une pastille toutes les 2 à 3 heures à laisser fondre lentement dans la bouche. Comme pour toutes les pastilles, il faut déplacer la pastille dans la bouche en la laissant fondre afin d'éviter une irritation de la muqueuse buccale.
-La posologie journalière maximale de 8 pastilles ne doit pas être dépassée.
-Enfants de 6 à 12 ans: Laisser fondre lentement dans la bouche une pastille toutes les 4 heures au besoin. La posologie journalière maximale de 4 pastilles ne doit pas être dépassée.
-Strepsils Fraise n'est pas approprié pour une utilisation chez les enfants de moins de 6 ans.
-N'utilisez pas Strepsils Fraise plus de 3 jours sans avis médical.
-Veuillez vous conformer au dosage figurant sur la notice d'emballage ou prescrit par votre médecin. Si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte, veuillez vous adresser à votre médecin, à votre pharmacien ou à votre droguiste.
-Pour autant que l'usage soit conforme aux règles d'application, on peut exclure un surdosage avec Strepsils Fraise. Aucun cas n'est connu à ce jour.
-En cas d'absorption involontaire d'une grande quantité de Strepsils Fraise, veuillez immédiatement contacter votre médecin.
-Quels effets secondaires Strepsils Fraise peut-il provoquer?
-Comme tous les médicaments, Strepsils Fraise peut avoir des effets secondaires.
-Occasionnel (concerne 1 à 10 personnes sur 1000)
-Des réactions d'hypersensibilité telles qu'une éruption cutanée, un gonflement allergique douloureux de la peau et des muqueuses surtout au niveau du visage, une urticaire, des difficultés respiratoires dues à un rétrécissement des voies respiratoires, une hypotension artérielle avec brève perte de connaissance et une sensation désagréable dans la bouche peuvent survenir occasionnellement. Une sensation désagréable dans la bouche peut se manifester par des irritations au niveau de la gorge, des sensations buccales anormales (fourmillements ou «engourdissement») de la peau, des gonflements et des brûlures de la langue.
-Après arrêt du traitement, les réactions d'hypersensibilité diminuent en règle générale rapidement. En cas de survenue de ces manifestations, potentiellement lors de la première application déjà, il faut immédiatement recourir à l'aide d'un médecin.
-Très rare (concerne moins d'une personne sur 10'000)
-Des troubles digestifs et des nausées surviennent dans de très rares cas.
-Strepsils Fraise contient comme édulcorants de l'isomaltitol et du maltitol, lesquels peuvent avoir un léger effet laxatif en cas de prise quotidienne répétée.
-Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d'emballage.
-À quoi faut-il encore faire attention?
-Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur le récipient.
-Remarques concernant le stockage
-Ne pas conserver au-dessus de 25°C.
-Conserver hors de portée des enfants.
-Remarques complémentaires
-Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin,votre pharmacien ou votre droguiste, qui disposent d'une information détaillée destinée aux professionnels.
-Que contient Strepsils Fraise?
-Une pastille contient:
-Principes actifs
-1.2 mg d'alcool 2,4-dichlorobenzylique et 0.6 mg d'amylmétacrésol.
-Excipients
-Isomalt (E953), acide tartrique, solution de maltitol (E965), saccharine sodique, arôme de fraise, propylène glycol (E1520), citrate de triéthyle, anthocyane (E163).
-1 pastille contient 0.23 mg de sodium.
-Où obtenez-vous Strepsils Fraise? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
-En pharmacie et en droguerie, sans ordonnance médicale.
-Emballages de 16 pastilles.
-Numéro d'autorisation
-58443 (Swissmedic)
-Titulaire de l'autorisation
-Reckitt Benckiser (Switzerland) AG, 8304 Wallisellen
-Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en août 2021 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
-Venucrème®/Venugel®
-Qu'est-ce que Venucrème/Venugel et quand est-il utilisé?
-Venucrème et Venugel contiennent une association de substances actives qui apaisent la douleur, combattent l'inflammation et ont un effet décongestionnant. Le salicylate d'hydroxyéthyle combat la douleur et l'inflammation, l'héparine bloque la coagulation du sang et favorise la diminution des hématomes et des tuméfactions. Le diméthylsulfoxyde (DMSO) favorise l'absorption rapide des principes actifs par la peau et leur pénétration dans l'organisme.
-Venucrème et Venugel sont utilisés en application externe dans les cas suivants:
-·Lésions dues à la pratique d'activités sportives ou à un accident, telles que meurtrissures, claquages, froissures, entorses avec épanchement sanguin et tuméfaction,
-·toute inflammation des muscles et des ligaments,
-·affections veineuses des jambes avec symptômes tels que douleurs, jambes lourdes, jambes enflées (œdème de stase).
-·Sur prescription médicale, Venucrème/Venugel peut également être utilisé pour le traitement des phlébites superficielles.
-Venucrème et Venugel ont un effet rafraîchissant et ne sont pas gras.
-De quoi faut-il tenir compte en dehors du traitement?
-Suivez les conseils de votre médecin pour ce qui est des mesures autres que le traitement médicamenteux proprement dit, par exemple pratique de la gymnastique et port de bas de contention en cas d'affection des veines.
-Quand Venucrème/Venugel ne doit-il pas être utilisé?
-Venucrème et Venugel ne doivent pas être appliqués sur des plaies ouvertes ou une peau lésée, ne doivent pas être mis en contact avec les yeux et les muqueuses et ne doivent pas être employés en cas d'hypersensibilité ou d'intolérance connue à l'un des composants, en cas de graves troubles hépatiques ou rénaux, de tendance aux hémorragies, de troubles de la coagulation sanguine, de thrombopénie induite par l'héparine (TIH, chute du nombre de plaquettes sanguines induite par l'héparine), de troubles de la circulation sanguine, d'asthme bronchique ainsi que chez les enfants de moins de cinq ans.
-Quelles sont les précautions à observer lors de l'utilisation de Venucrème/Venugel?
-Chez les enfants et les patients souffrant d'affections rénales, Venucrème et Venugel ne doivent être appliqués que sur une zone cutanée limitée et pendant quelques jours seulement. Si lors de traitements préalables par des produits anti-inflammatoires vous avez constaté des réactions d'hypersensibilité, parlez-en à votre médecin avant d'appliquer Venucrème ou Venugel. Les régions traitées par Venucrème ou Venugel ne devraient pas être recouvertes de pansements imperméables à l'air. La région traitée ne devra pas être massée en cas d'occlusion d'un vaisseau sanguin par un caillot sanguin (thrombo-embolie). En cas d'aggravation des symptômes, il est vivement conseillé de consulter un médecin.
-Ce médicament contient de la coumarine comme parfum et peut provoquer des réactions allergiques.
-Venugel contient 70 mg/g de propylène glycol comme excipient, ce qui peut provoquer une irritation cutanée. Venugel contient 200 mg/g d'alcool (éthanol), ce qui peut provoquer une sensation de brûlure cutanée en cas de peau lésée.
-Veuillez informer votre médecin, pharmacien ou droguiste si vous souffrez d'une autre maladie, si vous êtes allergique ou si vous prenez d'autres médicaments à usage interne ou externe (même en automédication!).
-Venucrème/Venugel peut-il être utilisé pendant la grossesse ou l'allaitement?
-Venucrème et Venugel ne doivent pas être utilisés durant la grossesse et en période d'allaitement, sauf sur prescription médicale expresse.
-Comment utiliser Venucrème/Venugel?
-Adultes
-Sauf avis contraire du médecin traitant, appliquer plusieurs fois par jour Venucrème ou Venugel en couche mince sur les régions atteintes et bien répartir.
-Venucrème et Venugel ne doivent pas être employés sur des plaies ouvertes ou sur la peau lésée. Si pour des raisons thérapeutiques un pansement est nécessaire, celui-ci devra être perméable à l'air et n'être appliqué au plus tôt que cinq minutes après le traitement par Venucrème ou Venugel. Les patients qui souffrent d'une affection veineuse et portent des bandes ou bas de contention pendant la journée ne doivent utiliser Venucrème et Venugel que le soir.
-Venucrème/Venugel n'a pas encore été testé chez les enfants et les adolescents quant à son efficacité et sa sécurité d'emploi.
-Veuillez vous conformer au dosage figurant dans le notice d'emballage ou prescrit par votre médecin. Si vous avez l'impression que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte, adressez-vous à votre médecin, pharmacien ou droguiste.
-Quels effets secondaires Venucrème/Venugel peut-il provoquer?
-L'utilisation de Venucrème/Venugel peut avoir les effets secondaires suivants:
-Dans de rares cas, Venucrème et Venugel peuvent produire des réactions cutanées allergiques. Si de telles réactions surviennent, le traitement devra être immédiatement interrompu et, le cas échéant, on en informera le médecin. Les rougeurs, démangeaisons et sensations de brûlure survenant occasionnellement sont dues à l'effet vasodilatateur de Venucrème/Venugel et disparaissent en général spontanément en cours de traitement.
-L'utilisation de Venucrème et Venugel peut pour un temps donner à l'haleine une odeur d'ail. Dans de rares cas, possibilité de nausées et de maux de tête.
-Si vous constatez des effets secondaires autres que ceux décrits ci-dessus, veuillez en informer votre médecin, pharmacien ou droguiste.
-A quoi faut-il encore faire attention?
-Ne pas avaler et tenir hors de la portée des enfants. Conserver à température ambiante (15–25 °C) et à l'abri de la lumière directe du soleil et du gel.
-Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date imprimée sur le récipient avec la mention «EXP».
-Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin, pharmacien ou droguiste qui disposent d'une information détaillée destinée aux représentants des professions médicales.
-Que contient Venucrème/Venugel?
-Principes actifs
-1 g de Venucrème contient comme principes actifs: 500 U.I. d'héparine sodique, 100 mg de salicylate d'hydroxyéthyle, 50 mg de diméthylsulfoxide (DMSO), 25 mg de macrogol 9 laurylether (polidocanol 600).
-1 g de Venugel contient comme principes actifs: 500 U.I. d'héparine sodique, 100 mg de salicylate d'hydroxyéthyle, 50 mg de diméthylsulfoxide (DMSO), 20 mg de macrogol 9 laurylether (polidocanol 600).
-Excipients
-1 g Venucrème contient comme excipients: monostéarate de glycérol, stéarate de macrogol 100, stéarate de macrogol 2, dexpanthénol, diméthicone, carbomère 974P, lévomenthol, huile de romarin, coumarine, huile de lavandin, polyquaternium 11, pentadécalactone, hydroxyde de sodium, eau purifiée.
-1 g Venugel contient comme excipients: dexpanthénol, carbomer 980, éthanol 96%, propylène glycol (E 1520), glycérine 85%, isopropanol, lévomenthol, huile de romarin, coumarine, huile de lavandin, pentadécalactone, hydroxyde de sodium, eau purifiée.
-Où obtenez-vous Venucrème/Venugel? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
-En pharmacie et droguerie, sans ordonnance médicale.
-Boîtes de 50 g et 100 g.
-Numéro d'autorisation
-54254, 54255 (Swissmedic).
-Titulaire de l'autorisation
-Permamed SA, CH-4143 Dornach.
-Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en février 2022 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
-Blopress
-Was ist Blopress und wann wird es angewendet?
-Blopress enthält als Wirkstoff Candesartan cilexetil und dient zur Behandlung des Bluthochdrucks (Hypertonie) bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen im Alter von 1-17 Jahren und der Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) bei Erwachsenen. Blopress blockiert spezifisch körpereigene Bindungsstellen (sog. Angiotensin-II-Rezeptoren) und gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Angiotension-II-Rezeptor-Antagonisten genannt werden. Es wirkt, indem es die Blutgefässe erweitert und damit den Blutdruck senkt, respektive die Leistung des Herzens verbessert. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann Blopress zur Verbesserung der Herzleistung in Kombination mit anderen Arzneimitteln oder als Ersatz für Arzneimittel, die wegen bestimmten unerwünschten Wirkungen ungeeignet sind, einsetzen.
-Blopress darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin verwendet werden.
-Wann darf Blopress nicht eingenommen werden?
-Blopress darf bei bekannter Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff Candesartan cilexetil oder einen der Hilfsstoffe, bei Patienten mit schweren Lebererkrankungen und/oder Gallestauung sowie in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden. Blopress darf nicht von Kindern unter 1 Jahr eingenommen werden.
-Wenn Sie an Diabetes mellitus (Typ 1 oder Typ 2) leiden oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und Aliskiren enthaltende Arzneimittel zur Blutdrucksenkung einnehmen (z.B. Rasilez®), dürfen Sie Blopress nicht einnehmen.
-Falls früher anlässlich der Einnahme eines blutdrucksenkenden Arzneimittels Schwellungen im Gesicht, an Lippen, Zunge oder im Rachen (Schluck- oder Atembeschwerden) auftraten, dürfen Sie Blopress nicht einnehmen.
-Wann ist bei der Einnahme von Blopress Vorsicht geboten?
-Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen!
-Es ist besonders wichtig, dass Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, wenn Sie an einer Erkrankung der Niere oder der Leber leiden, oder wenn Sie gleichzeitig gewisse Antikoagulantien (Blutverdünner) einnehmen müssen.
-Besondere Vorsicht ist auch bei Herzklappenerkrankungen geboten.
-Im Weiteren sollten Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mitteilen, wenn Sie gleichzeitig zu Blopress Arzneimittel, welche die Kaliumwerte im Blut erhöhen können (z.B. bestimmte harntreibende Mittel wie kaliumsparende Diuretika, Kaliumpräparate oder Heparin), Lithiumpräparate oder regelmässig Schmerzmittel gegen rheumatische Beschwerden (nicht-steroidale Antirheumatika oder COX-2-Hemmer) oder Acetylsalicylsäure (Wirkstoff von Aspirin und anderen Schmerzmitteln) einnehmen.
-Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie ACE-Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck, wie z.B. Enalapril, Lisinopril oder Ramipril) einnehmen. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin insbesondere, wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes haben oder wenn Sie ACE-Hemmer zusammen mit einem Arzneimittel aus der Gruppe der so genannten Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonisten (zur Behandlung von Herzmuskelschwäche, wie z.B. Spironolacton) einnehmen. Die Anwendung von Blopress in Kombination mit Arzneimitteln, die den Wirkstoff Aliskiren enthalten, wird nicht empfohlen.
-Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wenn Sie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach der Einnahme von Blopress bemerken. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird über die weitere Behandlung entscheiden. Beenden Sie die Einnahme von Blopress nicht eigenmächtig.
-Teilen Sie Ihrem Arzt oder Zahnarzt bzw. Ihrer Ärztin oder Zahnärztin vor einem operativen Eingriff mit, dass Sie Blopress einnehmen. Wird dieses Arzneimittel gleichzeitig mit gewissen Anästhetika angewendet, kann ein Blutdruckabfall auftreten.
-Bitte nehmen Sie Blopress erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
- +Divigel
- +Was ist Divigel und wann wird es angewendet?
- +Divigel ist ein Gel, das den Wirkstoff Estradiol durch die Haut in die Blutbahn abgibt.
- +Während der Wechseljahre wird die Estradiolproduktion in den Eierstöcken eingestellt.
- +Estradiol ist ein weibliches Sexualhormon, das von der Pubertät bis zur Menopause in den Eierstöcken produziert wird. Der Stillstand der Estradiolproduktion nach der Menopause (d.h. nach der letzten Regelblutung) ist ein natürlicher Prozess, der bei allen Frauen gewöhnlich zwischen dem 45. und dem 55. Lebensjahr auftritt.
- +Durch Östrogenmangel kommt es bei vielen Frauen nach der Menopause zu den bekannten Symptomen wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsveränderungen oder Beschwerden in Scheide und Blase. Durch Zufuhr von Östrogen mit Divigel werden die durch den Östrogenmangel bedingten Beschwerden behandelt. Divigel darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin angewendet werden.
- +Nicht-hysterektomierten Patientinnen wird der Arzt bzw. die Ärztin zusätzlich zu Divigel ein Gestagenpräparat verschreiben, das während 12–14 Tagen pro Monatszyklus eingenommen wird. Normalerweise tritt am Ende einer Behandlungsperiode mit Gestagen eine Entzugsblutung auf.
- +Was sollte dazu beachtet werden?
- +Eine Hormonersatztherapie (HRT) kann mit erhöhten Risiken, wie Brustkrebs und Gebärmutterkrebs, Herz-Kreislaufkrankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, venösen Thrombosen und Lungenembolien (Blutgerinnsel) verbunden werden. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird mit Ihnen diese Risiken besprechen und gegenüber dem erwarteten Nutzen abwiegen.
- +Divigel ist weder ein Mittel zur Empfängnisverhütung noch zur Wiederherstellung der Fruchtbarkeit.
- +Sagen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin sobald wie möglich, wenn Sie sich nicht wohl fühlen, während Sie Divigel anwenden.
- +Wann darf Divigel nicht angewendet werden?
- +Divigel darf nicht angewendet werden, wenn Sie:
- +an Brustkrebs leiden oder gelitten haben bzw. wenn ein Verdacht darauf besteht;
- +an Gebärmutterkrebs leiden oder gelitten haben bzw. wenn ein Verdacht darauf besteht;
- +an gutartigen Erkrankungen der Gebärmutter leiden (z.B. Endometriumhyperplasie);
- +vaginale Blutungen unbekannten Ursprungs haben;
- +an einem Lebertumor leiden oder gelitten haben;
- +an einer schweren Erkrankung der Leber leiden oder gelitten haben;
- +schwangerschaftsbedingte Gelbsucht, Leberfunktionsstörung, Juckreiz haben;
- +an schweren Erkrankungen der Blutgefässe mit Bildung von Blutgerinnseln (z.B. Embolie, Venenentzündung, Venenthrombose, Lungenembolie, Schlaganfall, Herzinfarkt) leiden oder gelitten haben oder ein erhöhtes Risiko dafür haben;
- +an erhöhtem Blutdruck leiden;
- +an Diabetes (Zuckerkrankheit) leiden;
- +sehr hohe Blutfettwerte (Triglyzeride) haben;
- +wenn Sie Porphyrie haben. Dies ist eine seltene Krankheit, die die Produktion des roten Blutfarbstoffes beeinträchtigt;
- +schwanger sind bzw. vermuten, schwanger zu sein oder stillen;
- +gegenüber einem Bestandteil des Präparates überempfindlich (allergisch) sind.
- +Wann ist bei der Anwendung von Divigel Vorsicht geboten?
- +Vor Behandlungsbeginn und auch während der Therapie ist in regelmässigen Abständen eine ärztliche und gynäkologische Untersuchung notwendig. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird dabei mit Ihnen über den Nutzen und die Risiken einer Hormonersatztherapie sprechen, um zu beurteilen, ob die Behandlung fortgesetzt oder beendet werden soll. Zudem sollten während der Anwendung regelmässige Routineuntersuchungen, vor allem der Brust (ggf. einschliesslich Mammographie und Gebärmutterhalsabstriche) durchgeführt werden. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Brüste regelmässig auf jegliche Veränderungen hin kontrollieren: z.B. eine Wölbung oder Vertiefung der Haut, Veränderungen an der Brustwarze oder jegliche Art von Knoten, die Sie sehen oder fühlen können. Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, wenn Sie irgendwelche Veränderungen bemerken.
- +Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an folgenden Erkrankungen leiden oder gelitten haben oder wenn diese neu auftreten:
- +erhöhtes Risiko für östrogenabhängigen Krebs (z.B. wenn die Mutter, Schwester oder Grossmutter Brustkrebs hatten);
- +gutartige Veränderungen in der Brust (wie z.B. Zysten);
- +-Wachstum der Gebärmutterschleimhaut ausserhalb der Gebärmutter (Endometriose) oder falls Sie einmal an übermässigem Wachstum der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie) gelitten haben;
- +-Myom oder einem anderen gutartigen Geschwulst der Gebärmutter;
- +-Erkrankungen der Blutgefässe, die auf Gerinnselbildung beruhen (Venenthrombose) oder ein erhöhtes Risiko für eine derartige Erkrankung;
- +-Herzkrankheit;
- +-Nierenfunktionsstörungen;
- +-Flüssigkeitsansammlung aufgrund von Herz- oder Nierenproblemen;
- +-Venenentzündungen;
- +-Migräne oder starke Kopfschmerzen;
- +-Bluthochdruck;
- +-Diabetes (Zuckerkrankheit);
- +-Lebererkrankungen, wie z.B. ein gutartiger Lebertumor oder eine Leberfunktionsstörung (wie z.B. Gelbsucht);
- +-Gallensteine;
- +schwangerschaftsbedingte Gelbsucht;
- +-Asthma;
- +-Epilepsie;
- +eine Krankheit des Immunsystems, die viele Organe im Körper betrifft (systemischer Lupus erythematodes, SLE);
- +-Chorea minor (eine Erkrankung mit Bewegungsstörungen);
- +-Multiple Sklerose (MS);
- +-Innenohrschwerhörigkeit (Otosklerose);
- +schwere chronische Depression;
- +erhöhte Blutfettwerte (Hypertriglyzeridämie);
- +gutartiges Geschwulst der Hirnanhangsdrüse (Prolaktinom);
- +-Sichelzellanämie (Störung des blutbildenden Systems);
- +-Angioödem (rasch auftretende Schwellungen von Zunge, Rachen (Blockade der Luftwege), Gesicht, Augen, Händen und Füssen);
- +anhaltender Juckreiz oder seltene Hauterkrankungen (Herpes gestationis) während einer früheren Schwangerschaft;
- +dunkle Flecken auf der Haut, vor allem im Gesicht (Chloasma);
- +unregelmässige oder starke Scheidenblutungen;
- +-Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion);
- +allergische Reaktionen.
- +In diesen Fällen ist eine Estrogentherapie unter Umständen nicht angezeigt oder Patientinnen, die unter Estrogentherapie stehen, benötigen eine sorgfältige ärztliche Überwachung.
- +Wenn bei Ihnen eine Blutuntersuchung durchgeführt werden soll, teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin bitte mit, dass Sie Divigel anwenden. Estrogen kann die Resultate beeinflussen.
- +Falls Sie sich einer Operation unterziehen werden, besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin. Es kann erforderlich sein, dass Sie die Anwendung von Divigel 4 bis 6 Wochen vor der Operation einstellen, um das Risiko der Bildung von Blutgerinnseln zu reduzieren. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihnen sagen, wann Sie die Behandlung fortsetzen können.
- +Die Behandlung mit Divigel sollte sofort abgebrochen werden bei:
- +venösen oder arteriellen thromboembolischen Erkrankungen (Bildung von Blutgerinnseln in Blutgefässen). Dies kann sich durch Schmerzen in den Beinen, Schmerzen im Brustkorb, Husten, Atemnot (Lungenembolie), Herzinfarkt, Schlaganfall äussern;
- +erstmaligem Auftreten migräneartiger oder häufigerem Auftreten ungewohnt starker Kopfschmerzen;
- +schwerem Schwindel, Kraftlosigkeit oder plötzliches Gefühl von Schwäche oder Starrheit oder Schweregefühl entlang der einen Seite Ihres Körpers;
- +-Krämpfen im Bereich der Beinvenen;
- +-Sehstörungen, plötzlichem teilweisem oder totalem Sehverlust oder plötzlich auftretender Vorwölbung des Augapfels (Exophthalmus) oder von Doppelbildern;
- +plötzlichen Hörstörungen;
- +deutlichem Blutdruckanstieg;
- +rasch auftretenden Schwellungen von Zunge, Rachen (Blockade der Luftwege), Gesicht, Augen, Händen und Füssen;
- +-Gelbsucht, Leberentzündung oder einer Verschlechterung der Leberfunktion;
- +erkennbarem Wachstum von gutartigen Tumoren der Gebärmutter (Myome);
- +-Zunahme epileptischer Anfälle;
- +schweren depressiven Zuständen;
- +-Schwangerschaft;
- +oder falls eine der unter "Wann darf Divigel nicht angewendet werden?" genannten Bedingungen eintritt.
- +Suchen Sie in einem solchen Fall sofort einen Arzt bzw. eine Ärztin auf. Setzen Sie die HRT ab, bis Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen sagt, dass Sie sie wieder fortsetzen können.
- +Tumorerkrankungen
- +Brustkrebs
- +In verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen wurde berichtet, dass das Risiko für Brustkrebs bei Frauen, die länger als 5 Jahre eine Hormonersatztherapie anwenden, leicht erhöht ist. In einzelnen Untersuchungen war das Risiko bereits nach einer Anwendung von 1–4 Jahren erhöht. Dabei war im Allgemeinen die Risikoerhöhung unter einer kombinierten Östrogen-Gestagen-Therapie höher als unter einer Östrogen-Monotherapie. Dieses Risiko nimmt nach dem Absetzen der Hormonsubstitution langsam ab und ist dann wieder vergleichbar mit demjenigen von Frauen, die keine Hormonersatztherapie angewendet haben. Das Risiko kann jedoch 10 Jahre oder länger erhöht sein, wenn Sie die HRT länger als 5 Jahre angewendet haben.
- +Übermässiges Wachstum der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie) bzw. Krebs der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumkarzinom)
- +Wenn über längere Zeit Estrogene (wie Estradiol in Divigel) angewendet werden, nimmt das Risiko für eine Endometriumhyperplasie und für ein Endometriumkarzinom zu. Wird die Anwendung von Estrogen zumindest während eines Teils des Monatszyklus für mindestens 12 Tage pro Zyklus mit einem Gestagen (Gelbkörperhormon) kombiniert, ist die Risikoerhöhung deutlich geringer. Patientinnen, bei welchen die Gebärmutter nicht entfernt wurde, dürfen daher Estrogene nicht allein anwenden.
- +Bei Auftreten unregelmässiger, starker oder anhaltender Blutungen sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Behandlung fortsetzen. Bei Frauen, deren Gebärmutter aufgrund einer Endometriose (Ansiedlung von Gebärmutterschleimhaut ausserhalb der Gebärmutter) entfernt wurde, besteht das Risiko, dass in eventuell zurückgebliebener Gebärmutterschleimhaut Krebs entsteht. Daher wird empfohlen, dass solche Patientinnen zusätzlich zur Estrogenersatzbehandlung auch ein Gestagen einnehmen sollen.
- +Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Nutzen und Risiken einer Hormonersatztherapie mit Ihnen besprechen und die notwendigen Kontrollen vor und regelmässig während der Therapie durchführen.
- +Eierstockkrebs
- +Mehrere Studien deuten darauf hin, dass eine Hormonersatztherapie (sowohl für eine Östrogen-Monotherapie als auch für eine kombinierte Hormonersatztherapie) mit einem gering erhöhten Risiko für die Entwicklung von Eierstockkrebs verbunden sein könnte.
- +Leberkrebs
- +In seltenen Fällen wurden nach Anwendung von Geschlechtshormonen Tumore der Leber beobachtet, welche zu lebensgefährlichen Blutungen in die Bauchhöhle führen können. Treten ungewohnte Oberbauchbeschwerden auf, die nicht rasch von selbst wieder verschwinden, ist daher der Arzt bzw. die Ärztin zu informieren.
- +Herz- und Kreislauf
- +Koronare Herzkrankheit und Schlaganfall
- +Bei der Estrogen-Monotherapie fand sich im Gegensatz zur kombinierten Hormonersatztherapie kein Einfluss auf die Häufigkeit einer koronaren Herzerkrankung.
- +Sowohl unter der kombinierten Hormonersatztherapie als auch unter der Estrogen-Monotherapie fand sich jedoch ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle.
- +Blutgerinnsel
- +Estrogen oder kombinierte Estrogen-Gestagen Substitutionstherapien sind mit einem erhöhten Risiko für Blutgerinnsel verbunden. Das erhöhte Risiko wurde nur bei Frauen gefunden, welche aktuell eine Hormonersatztherapie durchführten und bestand nicht bei früheren Anwenderinnen. Das Risiko scheint im ersten Jahr der Anwendung höher zu sein. Zudem steigt das Risiko für eine Bildung eines Blutgerinnsels mit höherem Alter.
- +Wenn Sie oder Ihre Familie eine Krankengeschichte von wiederkehrenden Blutgerinnselbildungen haben oder wissen, dass Sie zu Thrombosen neigen (Thrombophilie), wenn Sie stark übergewichtig sind, rauchen, Krebs haben, an einem systemischen Lupus erythematodes (eine schwere Hautkrankheit) leiden, mehrere Fehlgeburten hatten oder zurzeit mit blutverdünnenden Mitteln behandelt werden, könnte eine HRT dieses bereits bestehende Risiko weiter erhöhen.
- +Brechen Sie die Therapie mit Divigel sofort ab und suchen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf, wenn Sie eines der folgenden Symptome haben: plötzliche Schmerzen im Brustbereich, Spannungsgefühl, schmerzhafte Schwellungen und Rötung der Beine, Atemnot oder Schmerzen beim Atmen.
- +Die Therapie soll 4 bis 6 Wochen vor einer geplanten Operation unterbrochen werden, da eine längerfristige Immobilisierung das Risiko einer Thrombose erhöhen kann. Informieren Sie in diesem Zusammenhang Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin frühzeitig genug über einen geplanten Spitalaufenthalt oder chirurgischen Eingriff. Fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat, ob Sie die Behandlung vor einer geplanten Operation oder bei langandauernder Bettlägerigkeit abbrechen sollen. Wenn Sie unerwartet ins Spital gehen müssen, sagen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, der/die Sie aufnimmt, dass Sie Divigel anwenden. Das Risiko des Auftretens von Blutgerinnsel kann nach Operationen, schweren Verletzungen oder wenn Sie während einer längeren Zeit im Bett bleiben müssen, vorübergehend erhöht sein. Divigel sollte nicht erneut angewendet werden, bis Sie vollständig mobil sind. Informieren Sie über die Behandlung mit Divigel, wenn Sie einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen oder wenn medizinische Labortests vorgenommen werden.
- +Hirnleistungsstörungen (Demenz)
- +Aus einer grossen klinischen Studie gibt es Hinweise, dass bei Frauen, welche bei Beginn der HRT 65 Jahre oder älter sind, das Risiko für Gedächtnisstörungen erhöht sein kann. Es ist nicht bekannt, ob diese Erkenntnisse auch für jüngere Frauen bzw. andere HRT-Präparate gelten.
- +Andere Vorsichtsmassnahmen
- +Frauen mit der Tendenz zur Entfärbung der Haut (Chloasma) sollten sich während der Anwendung von Divigel möglichst wenig der ultravioletten Strahlung aussetzten.
- +Wenn Sie unter einer HRT gleichzeitig mit Schilddrüsenhormonen behandelt werden, sollten Sie Ihre Schilddrüse insbesondere in den ersten Monaten der Anwendung von Divigel ärztlich überwachen lassen.
- +Die Einnahme von Östrogenen erhöht das Risiko für Gallenblasenerkrankungen bei Frauen nach den Wechseljahren.
- +Kinder und andere Kontaktpersonen
- +Anwenderinnen von Divigel sollen darauf achten, dass Kinder weder mit Divigel, noch mit den Hautarealen, auf denen Divigel aufgetragen wurde, in Kontakt geraten.
- +Divigel kann versehentlich von der Haut auf Kinder und andere Personen sowie auf Haustiere übertragen werden. Vermeiden Sie, dass andere Personen, insbesondere Kinder, mit der behandelten Hautregion in Berührung kommen, und bedecken Sie die Stelle gegebenenfalls, nachdem Divigel getrocknet ist.
- +Wenn ein Kind, eine andere Person oder ein Haustier mit der Hautregion, auf die Divigel aufgetragen wurde, in Kontakt kommt, waschen Sie die Haut des Kindes, der anderen Person oder des Haustieres so bald wie möglich gründlich mit Wasser und Seife ab. Eine Übertragung über die Kleidung (z.B. Unterwäsche) oder Bettwäsche der Anwenderin auf andere Personen kann nicht ausgeschlossen werden.
- +Aufgrund einer Übertragung von Estradiol können bei Kindern, anderen Personen oder Haustieren unerwünschte Wirkungen auftreten (z.B. Brustentwicklung, vorzeitige Pubertät). In den meisten Fällen sind diese Symptome bei Abstellen des Kontaktes mit Divigel reversibel.
- +Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin (bzw. Ihren Tierarzt oder Ihre Tierärztin), wenn Sie Brustentwicklung oder andere sexuelle Veränderungen bei einem Kind oder andere unerwünschte Wirkungen bei einem Kind, einer Kontaktperson oder einem Haustier bemerken, welche versehentlich mit Divigel in Kontakt gekommen sein könnten.
- +Divigel enthält Propylenglycol, das Hautreizungen hervorrufen kann.
- +Divigel 0.5 g enthält 292.5 mg Ethanol pro 0.5 g Gel und Divigel 1.0 g enthält 585 mg Ethanol pro 1 g Gel. Bei geschädigter Haut kann es ein brennendes Gefühl hervorrufen.
- +Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- +Falls Sie andere Medikamente regelmässig einnehmen müssen, ist es wichtig, dass Sie die Anweisungen des Arztes bzw. der Ärztin genau befolgen. Dies gilt sowohl für rezeptpflichtige als auch für freiverkäufliche Arzneimittel.
- +Die Wirksamkeit von Divigel kann herabgesetzt sein bei gleichzeitiger Einnahme bestimmter Medikamente wie z.B. gewisser Arzneimittel gegen Infektionserkrankungen (z.B. Penicilline, Tetrazykline, Rifampicin, Rifabutin, Nevirapin, Efavirenz, und Nelfinavir), Schlafmittel (z.B. Barbiturate), Medikamente gegen Epilepsie (z.B. Phenobarbital, Phenytoin und Carbamazepin) oder Pflanzenpräparate mit Johanniskraut (Hypericum).
- +Gewisse Mittel gegen Pilzerkrankungen (z.B. Itraconazol) oder Antibiotika (z.B. Erythromycin, Clarithromycin) können die Wirkung von Divigel erhöhen.
- +Die gleichzeitige Anwendung von Divigel mit Cyclosporin (ein Immunsuppressivum zur Unterdrückung der Immunreaktion) kann zu einer Zunahme der Wirkung von Divigel führen. Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, ob Sie mit Arzneimitteln zur Behandlung von HIV (Arzneimittel mit Wirksubstanzen wie Nelfinavir, Boceprevir, Telaprevir, Efavirenz, Nevirapin, Cobicistat) oder Hepatitis C-Infektionen behandelt werden (z.B. Arzneimittel mit Wirksubstanzen wie Ombitsavir, Paritaprevir, Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir, Pibrentasvir, Sofosbuvir, Velpatasvir, Voxilaprevir). Östrogene wie Divigel könnten gegebenenfalls die Wirkung dieser Arzneimittel beeinflussen.
- +Die Wirkung von Blutverdünnungsmedikamenten (Antikoagulantien) kann bei gleichzeitiger Anwendung von Divigel abnehmen.
- +Wenn Sie mit Lamotrigin, einem Antiepileptikum, behandelt werden, teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin mit, da eine Anpassung der verabreichten Lamotrigin-Dosis erforderlich sein kann und Sie zu Beginn der Therapie mit Divigel engmaschig überwacht werden müssen. Wenn Sie Divigel wieder absetzen wollen, muss dies ebenso unter Überwachung Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin erfolgen, da wiederum eine Anpassung der Lamotrigin-Dosis nötig sein könnte.
- +Bei Diabetikerinnen ist es möglich, dass die Anwendung von Divigel eine Anpassung der Dosis der Medikamente gegen Diabetes notwendig macht.
- +Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Sie informieren, ob eine Anpassung der Dosierung der oben erwähnten Medikamente notwendig ist.
-an anderen Krankheiten leiden,
- +an anderen Krankheiten leiden;
-Darf Blopress während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
-Wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder Ihr Kind stillen, dürfen Sie Blopress nicht einnehmen. Von ähnlichen Arzneimitteln ist bekannt, dass sie bei der Anwendung während der Schwangerschaft den Fötus schädigen können. Wenn Sie während der Einnahme von Blopress schwanger werden, informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, damit über eine Absetzung des Präparates entschieden werden kann.
-Wie verwenden Sie Blopress?
-Der Arzt bzw. die Ärztin wird aufgrund regelmässiger Kontrollen die für Sie zutreffende Dosierung festlegen. Es ist sehr wichtig, dass Sie Blopress jeden Tag so einnehmen, wie es Ihnen verschrieben wurde.
-Blopress kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Am besten nehmen Sie die Tabletten immer zur gleichen Zeit, z.B. morgens, ein.
-Blopress Tabletten sind an der Bruchrille teilbar zur Dosierung einer Teilmenge.
-Bluthochdruck bei Erwachsenen
-Bei der Behandlung des Bluthochdruckes beträgt die empfohlene Dosierung 8 mg einmal täglich. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann die Dosis bei Bedarf auf 16 mg einmal täglich erhöhen. Falls der Blutdruck nach 4-wöchiger Behandlung mit 16 mg einmal täglich nicht ausreichend gesenkt werden kann, kann die Dosis weiter auf maximal 32 mg einmal täglich erhöht werden.
-Bluthochdruck bei Kindern und Jugendlichen 1-17 Jahre
-Der Arzt oder die Ärztin wird die genaue Dosierung festlegen.
-Für Kinder, die keine Tabletten schlucken können, besteht die Möglichkeit die Blopress Tabletten zu suspendieren. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann Ihnen ein Rezept für die speziell zubereitete Suspension ausstellen.
-Herzinsuffizienz bei Erwachsenen
-Bei der Behandlung der Herzinsuffizienz beträgt die übliche Anfangsdosierung 4 mg Blopress einmal täglich. Anschliessend wird die Dosierung über einen Zeitraum von mehreren Wochen langsam auf maximal 32 mg einmal täglich erhöht. Es ist wichtig, dass Sie die ärztliche Verschreibung genau befolgen.
-Die Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen mit Herzinsuffizienz wurde nicht geprüft. Daher darf Blopress von Kindern und Jugendlichen mit Herzinsuffizienz nicht eingenommen werden.
-Bei älteren Patienten und Patientinnen oder Patienten und Patientinnen mit einer leicht bis mässig eingeschränkten Nieren- oder Leberfunktion ist keine Dosisanpassung notwendig. Wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden, ist es möglich, dass Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen eine niedrigere Anfangsdosierung verschreibt.
-Über die Anwendung von Blopress bei Kindern unter 1 Jahr liegen keine Erfahrungen vor.
-Wenn Sie mehr als die vorgeschriebene Dosis eingenommen haben, kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.
-Wenn Sie vergessen haben eine Tablette einzunehmen, dann holen Sie dies nach, sobald Sie sich daran erinnern. Ist es jedoch bald Zeit, die nächste Tablette einzunehmen, dann nehmen Sie die vergessene Tablette nicht mehr ein.
-Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Welche Nebenwirkungen kann Blopress haben?
-Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
-Atemwegsinfektionen, Benommenheit und Schwindel, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen sowie tiefem Blutdruck (häufig bei Herzinsuffizienz-Patienten)
-Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)
-Schwellungen der Haut (v.a. des Gesichts, der Lippen, der Zunge, der Augen) und/oder der Schleimhaut (Angioödem), Juckreiz oder Nesselausschlag: In diesem Fall müssen Sie sofort die Einnahme von Blopress unterbrechen und den Arzt oder die Ärztin aufsuchen.
-Schwindel, Husten, Übelkeit, Lebererkrankungen (z.B. Hepatitis), Hautausschlägen, Nesselfieber, Juckreiz, eingeschränkter Funktionsfähigkeit der Niere, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie intestinales Angioödem (eine Schwellung des Darms mit Symptomen wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall).
-Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
-Fieber, beschleunigter Puls, Herzklopfen, Brustschmerzen, Angina pectoris (Symptome wie Schmerzen im Brustkorb und/oder Schulter-Arm-Bereich, Atemnot), Herzinfarkt, Kribbeln in den Händen und Füssen, Nasenbluten, Ängstlichkeit, Depression, Atemnot und Wasseransammlungen im Gewebe, Tinnitus
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Nicht über 30 °C lagern.
-Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Dieses Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung aufgedruckten Verfalldatum verwendet werden.
-Falls Sie im Besitz von verfallenen Arzneimitteln sind, bringen Sie diese bitte zur Entsorgung in Ihre Apotheke zurück.
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Was ist in Blopress enthalten?
-Wirkstoffe
-Eine Tablette Blopress enthält 4 mg, 8 mg, 16 mg bzw. 32 mg Candesartan cilexetil.
-Hilfsstoffe
-Tablette zu 4 mg: Carmellose-Calcium, Hyprolose, Magnesiumstearat, Maisstärke, Macrogol 8000, Lactose-Monohydrat
-Tabletten zu 8 mg, 16 mg und 32 mg: Carmellose-Calcium, Hyprolose, Magnesiumstearat, Maisstärke, Macrogol 8000, Lactose-Monohydrat, Eisenoxid (E172)
-Wo erhalten Sie Blopress? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
-Blopress 4 mg: Packungen zu 7 Tabletten (mit Bruchrille, teilbar)
-Blopress 8 mg: Packungen zu 28 und 98 Tabletten (mit Bruchrille, teilbar)
-Blopress 16 mg: Packungen zu 28 und 98 Tabletten (mit Bruchrille, teilbar)
-Blopress 32 mg: Packungen zu 28 und 98 Tabletten (mit Bruchrille, teilbar)
-Zulassungsnummer
-54260 (Swissmedic)
-Zulassungsinhaberin
-CHEPLAPHARM Schweiz GmbH, 4102 Binningen
-MAKU® Mucolyticum, Sirup
-Was ist MAKU Mucolyticum und wann wird es angewendet?
-MAKU Mucolyticum verflüssigt zähen Schleim in den Atemwegen und erleichtert so das Abhusten von festsitzendem Schleim. Der Hustenreiz wird vermindert und die Atmung erleichtert. MAKU Mucolyticum wird zur Behandlung von Erkältungshusten mit zäher Schleimbildung angewendet.
-Auf ärztliche Verschreibung kann MAKU Mucolyticum auch bei chronischen, mit vermehrter Schleimbildung einhergehenden Entzündungen der Bronchialschleimhaut angewendet werden.
-Was sollte dazu beachtet werden?
-Sie können die Wirksamkeit von MAKU Mucolyticum unterstützen, indem Sie während der Behandlung genügend trinken, und – falls Sie Raucher sind – zumindest vorübergehend auf das Rauchen verzichten.
-Hinweis für Diabetiker: 10 ml MAKU Mucolyticum enthalten 1.5 g Kohlenhydrate. 1 Messbecher zu 15 ml entspricht 0.225 Brotwerten.
-Wann darf MAKU Mucolyticum nicht eingenommen werden?
-Nehmen Sie MAKU Mucolyticum nicht ein, wenn Sie an einem Magen- oder Dünndarmgeschwür leiden, sowie bei einer Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe.
-MAKU Mucolyticum darf nicht an Kinder unter 2 Jahren verabreicht werden.
-Wann ist bei der Einnahme von MAKU Mucolyticum Vorsicht geboten?
-Wenn bei Ihnen die Gefahr von Blutungen im Magen-Darm-Bereich (z.B. bei Magen-Darm-Geschwüren) besteht, sollten Sie MAKU Mucolyticum nur unter ärztlicher Kontrolle einnehmen.
-Sie sollten MAKU Mucolyticum nicht einnehmen, wenn Sie bereits ein hustenstillendes Arzneimittel (Antitussivum) angewendet haben. Die gleichzeitige Verwendung eines schleimlösenden und eines hustenstillenden Arzneimittels kann durch die Hemmung des Hustens zu einer Ansammlung von verflüssigtem Schleim in den Bronchien führen. Dadurch kann es zu einer Infektion der Atemwege und einem Bronchialkrampf kommen.
-Im Falle des Auftretens von Überempfindlichkeitsreaktionen (siehe unter «Welche Nebenwirkungen kann MAKU Mucolyticum haben?») müssen Sie die Behandlung mit MAKU Mucolyticum abbrechen und einen Arzt bzw. eine Ärztin verständigen.
-Hält der Husten länger als 14 Tage an, so sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, um die Ursache des Hustens abzuklären.
-Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie
-·an anderen Krankheiten leiden,
-·Allergien haben oder
-·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden
-Darf MAKU Mucolyticum während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
-Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie MAKU Mucolyticum nicht einnehmen, es sei denn, auf ärztliche Verschreibung.
-Sollte während der Stillzeit eine Behandlung zwingend notwendig sein, müssen Sie abstillen.
-Wie verwenden Sie MAKU Mucolyticum?
-Falls vom Arzt bzw. der Ärztin nicht anders verordnet, Dosierung mittels beiliegendem Messbecher, Einnahme jeweils vor den Mahlzeiten.
-Kinder von 2 bis 4 Jahren: 2 mal täglich 5 ml;
-Kinder ab 4 Jahren: 3 mal täglich 5 ml;
-Jugendliche ab 12 Jahren: 2-3 mal täglich 15 ml;
-Erwachsene: 3 mal täglich 15 ml.
-Bei Kleinkindern unter 2 Jahren nur auf ärztliche Verordnung anwenden.
-Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
-Welche Nebenwirkungen kann MAKU Mucolyticum haben?
-Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von MAKU Mucolyticum auftreten.
-Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)
-Hohe Dosen können sehr häufig zu Magenschmerzen, Magenbrennen, Brechreiz, Durchfall führen. In diesen Fällen ist die Dosis zu reduzieren.
-Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
-Gelegentlich können Erbrechen und Kopfschmerzen auftreten.
-Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
-In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) auftreten. Sie machen sich in Form von Hautausschlägen, Schweissausbrüchen, Herzklopfen und/oder Atembeschwerden bemerkbar.
-Einzelfälle
-Es wurden vereinzelte Fälle von Dermatitis bullöse oder toxica, Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme und Magen-Darm-Blutungen beobachtet.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Haltbarkeit
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Aufbrauchfrist nach Anbruch
-Nach Anbruch der Flasche 6 Monate haltbar
-Lagerungshinweis
-Bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausser Reichweite von Kindern lagern.
-Weitere Hinweise
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Was ist in MAKU Mucolyticum enthalten?
-5 ml Sirup enthalten:
-Wirkstoff
-Carbocistein 250 mg
-Hilfsstoffe
-Süssungsmittel Maltitol, Acesulfam und Natriumcyclamat; Aromastoffe; den Farbstoff Zuckercouleur (E150); die Konservierungsmittel Natriummethylparaben (E219), Sorbinsäure (E200) und Kaliumsorbat (E202) sowie weitere Hilfsstoffe.
-Wo erhalten Sie MAKU Mucolyticum? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
-Packungen zu 200 ml.
-Zulassungsnummer
-58502 (Swissmedic)
-Zulassungsinhaberin
-Tentan AG, 4452 Itingen
-Diese Packungsbeilage wurde im August 2023 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-PI600556-MAKU/12.23
-Blopress
-Qu’est-ce que Blopress et quand doit-il être utilisé ?
-Blopress contient comme principe actif candésartan cilexétil. Ce médicament est indiqué pour le traitement de l'hypertension chez les adultes et les enfants et adolescents de 1 à 17 ans et de l’insuffisance cardiaque chez les adultes. Blopress bloque spécifiquement des sites de liaison endogènes (appelés les récepteurs de l'angiotensine II) et appartient à un groupe de médicaments appelés antagonistes des récepteurs de l’angiotensine II. Il agit en dilatant les vaisseaux sanguins et donc, en diminuant la pression artérielle et en améliorant la fonction cardiaque. Votre médecin peut utiliser Blopress pour améliorer les performances cardiaques, soit en association avec d’autres médicaments, soit à la place d’autres médicaments qui ne conviennent pas en raison de certains effets indésirables.
-Blopress ne peut être utilisé que sur prescription du médecin.
-Quand Blopress ne doit-il pas être pris ?
-Blopress ne doit pas être pris en cas d'hypersensibilité connue au principe actif candésartan cilexétil ou à un des adjuvants, en cas de maladies graves du foie et/ou d'une stase biliaire, de même que pendant la grossesse et l'allaitement. Blopress ne doit pas être administré chez les enfants de moins de 1 an.
-Si vous avez un diabète (diabète sucré de type 1 ou 2) ou une insuffisance rénale et que vous prenez un médicament contre l’hypertension contenant la substance aliskirène (par exemple Rasilez®), vous ne devez pas prendre Blopress.
-Si vous avez présenté par le passé un gonflement du visage, des lèvres, de la langue ou dans la gorge (avec des difficultés pour avaler ou pour respirer) après la prise d'un médicament qui diminue la pression artérielle, vous ne devez pas prendre Blopress.
-Paracetamol Stada®
-Was ist Paracetamol Stada und wann wird es angewendet?
-Paracetamol Stada enthält den Wirkstoff Paracetamol, der schmerzlindernd und fiebersenkend wirkt. Paracetamol Stada darf nur zur Kurzzeitbehandlung (höchstens 3 aufeinanderfolgende Tage) verwendet werden bei:
-·Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Schmerzen im Bereich von Gelenken und Bändern, Rückenschmerzen, Schmerzen während der Monatsblutung, Schmerzen nach Verletzungen (z.B. Sportverletzungen),
-·Schmerzen bei Erkältungskrankheiten sowie gegen Fieber.
-Wann darf Paracetamol Stada nicht eingenommen werden?
-In folgenden Fällen darf Paracetamol Stada nicht eingenommen werden:
-·Bei Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff Paracetamol oder einen anderen Inhaltsstoff (siehe «Was ist in Paracetamol Stada enthalten?»). Eine solche Überempfindlichkeit äussert sich z.B. durch Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden, niedriger Blutdruck, Schwellungen der Haut und Schleimhäute oder Hautausschläge (Nesselfieber).
-·Bei schweren Lebererkrankungen.
-·Bei einer erblichen Leberstörung (sogenannte Meulengracht-Krankheit).
-Wann ist bei der Einnahme von Paracetamol Stada Vorsicht geboten?
-Bei Erkrankungen der Niere oder der Leber sowie beim sogenannten «Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel» (seltene erbliche Krankheit der roten Blutkörperchen) sollten Sie vor der Einnahme Ihren Arzt oder Ihre Ärztin konsultieren.
-Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, ebenfalls, wenn Sie gleichzeitig blutverdünnende Medikamente oder gewisse Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose (Rifampicin, Isoniazid), Epilepsie (Phenytoin, Carbamazepin), Gicht (Probenecid), erhöhten Blutfettwerten (Cholestyramin) oder HIV-Infektionen (Zidovudin) einnehmen müssen. Vorsicht ist auch geboten bei der gleichzeitigen Anwendung von Arzneimitteln mit den Wirkstoffen Chloramphenicol, Salicylamid oder Phenobarbital.
-Paracetamol kann in sehr seltenen Fällen schwere Hautreaktionen (z.B. Akutes generalisiertes pustulöses Exanthem (AGEP), toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN, Lyell Syndrom), Stevens Johnson Syndrom (SJS)) auslösen. Beim Auftreten von Hautreaktionen ist die Einnahme von Paracetamol Stada abzubrechen und der Arzt bzw. die Ärztin aufzusuchen (siehe «Welche Nebenwirkungen können Paracetamol Stada haben?»).
-Bei gleichzeitiger Anwendung eines Antibiotikums mit dem Wirkstoff Flucloxacillin ist Ihr Arzt oder Ihre Ärztin ebenfalls zu informieren, da ein erhöhtes Risiko für eine Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose mit vergrösserter Anionenlücke) besteht. Eine engmaschige ärztliche Kontrolle wird empfohlen, um das Auftreten einer metabolischen Azidose zu erkennen.
-Während der Behandlung mit Paracetamol Stada wird von Alkoholkonsum abgeraten. Besonders bei fehlender gleichzeitiger Nahrungsaufnahme erhöht sich die Gefahr einer Leberschädigung. Arzneimittel mit dem Wirkstoff Paracetamol dürfen nicht an Kinder, welche versehentlich Alkohol eingenommen haben, verabreicht werden.
-Bei Essstörungen wie Anorexie, Bulimie und sehr starker Abmagerung sowie bei chronischer Mangelernährung ist Vorsicht geboten bei der Einnahme von Paracetamol Stada. Bei Flüssigkeitsmangel und verminderten Mengen an Blut ist ebenfalls Vorsicht geboten bei der Einnahme von Paracetamol Stada. Bei einer schweren Infektion (z.B. einer Blutvergiftung) ist ebenfalls Vorsicht geboten bei der Anwendung von Paracetamol Stada. Einzelne Personen mit Überempfindlichkeit auf Schmerz- oder Rheumamittel können auch auf Paracetamol Stada überempfindlich reagieren (siehe «Welche Nebenwirkungen kann Paracetamol Stada haben?»).
-Es ist auch zu bedenken, dass die langdauernde häufige Einnahme von Schmerzmitteln ihrerseits dazu beitragen kann, dass Kopfschmerzen entstehen oder bereits existierende Kopfschmerzen sich verschlimmern. Kontaktieren Sie in solchen Fällen Ihren Arzt/ Ihre Ärztin.
-Die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.
-Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, soll sichergestellt werden, dass andere verabreichte Medikamente kein Paracetamol enthalten.
-Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie
-·an anderen Krankheiten leiden,
-·Allergien haben oder
-·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
-Darf Paracetamol Stada während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
-Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen. Falls erforderlich, können Paracetamol Stada während der Schwangerschaft angewendet werden. Aufgrund bisheriger Erfahrungen gilt z.Zt. bei kurzfristiger Anwendung vom Wirkstoff Paracetamol in der angegebenen Dosierung das Risiko für das Kind als gering. Sie sollten die geringstmögliche Dosis anwenden, mit der Ihre Schmerzen und/oder Ihr Fieber gelindert werden, und Sie sollten das Arzneimittel für den kürzest möglichen Zeitraum anwenden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, falls die Schmerzen und/oder das Fieber nicht gelindert werden oder Sie das Arzneimittel häufiger einnehmen müssen.
-Obwohl die Anwendung von Paracetamol als vereinbar mit Stillen betrachtet wird, ist bei der Anwendung von Paracetamol Stada während der Stillzeit Vorsicht geboten, da Paracetamol in die Muttermilch übergeht.
-Wie verwenden Sie Paracetamol Stada?
-Einzeldosen der Tabletten nicht häufiger als angegeben verabreichen. Die angegebene maximale Tagesdosis darf nicht überschritten werden. Nicht anwenden bei Kindern unter 9 Jahren.
-Erwachsene und Kinder über 12 Jahre (über 40 kg):
-1-2 Tabletten als Einzeldosis, 4-8 Std. bis zur nächsten Einnahme warten. Die Maximaldosis pro Tag beträgt 8 Tabletten (= 4 g Paracetamol).
-Kinder 30-40 kg (9-12 Jahre):
-1 Tablette als Einzeldosis, 6-8 Std. bis zur nächsten Einnahme warten. Die Maximaldosis pro Tag beträgt 4 Tabletten (= 2 g Paracetamol).
-Die Tabletten mit etwas Flüssigkeit einnehmen.
-Nehmen Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Hohes Fieber oder eine Verschlechterung des Zustandes bei Kindern erfordern eine frühzeitige ärztliche Konsultation.
-Die angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung darf nicht überschritten werden.
-Die Tabletten weisen eine Bruchrille auf. Die Tabletten können nicht zur Halbierung der Dosis geteilt werden. Jedoch kann die Tablette zur Erleichterung der Einnahme an der Bruchrille geteilt werden.
-Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
-Welche Nebenwirkungen kann Paracetamol Stada haben?
-Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Paracetamol Stada auftreten:
-Häufig: Erbrechen.
-In seltenen Fällen können Hautrötung oder allergische Reaktionen mit plötzlicher Schwellung von Gesicht und Hals oder plötzliches Unwohlsein mit Blutdruckabfall auftreten. Des Weiteren können Atemnot oder Asthma auftreten, vor allem, wenn diese Nebenwirkungen auch schon früher bei der Verwendung von Acetylsalicylsäure oder anderen nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) beobachtet wurden. Treten Zeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion oder Blutergüsse/Blutungen auf, so ist das Arzneimittel abzusetzen und der Arzt bzw. die Ärztin zu konsultieren. Selten wurden Veränderungen des Blutbildes beobachtet, wie eine verringerte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine starke Verminderung bestimmter weisser Blutkörperchen (Agranulozytose; Neutropenie, Leukopenie). Ebenfalls selten wurde eine bestimmte Erkrankung des Knochenmarks (Panzytopenie) und eine bestimmte Form der Blutarmut (hämolytische Anämie) beobachtet. Weitere Nebenwirkungen, deren Häufigkeit derzeit nicht bekannt ist, umfassen Durchfall, Bauchschmerzen, Anstieg der Leberenzyme, Gallenstauung, Gelbsucht, Blutflecken auf der Haut und Erröten, rötliche/violette, scharf abgegrenzte Hautflecken, die an derselben Stelle immer wieder auftreten, übermässige und anhaltende Kontraktion der Atemwegsmuskeln, die zu Atemnot führt. Daneben wurden gelegentlich Nesselsucht, Hautrötungen und Ausschlag beobachtet. Sehr selten traten schwere Hauterkrankungen (akute generalisierte exanthematische Pustulose, toxisch epidermale Nekrolyse, Steven-Johnson-Syndrom) auf mit Blasenbildung, Hautabschuppung und grippalen Symptomen (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Paracetamol Stada Vorsicht geboten?»).
-Bei unkontrollierter Einnahme (Überdosis) ist unverzüglich ein Arzt bzw. eine Ärztin zu konsultieren. Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit und/oder allgemeines Krankheitsgefühl können ein Hinweis auf eine Überdosierung sein, treten aber erst mehrere Stunden bis einen Tag nach Einnahme auf.
-Nach einer Überdosis von Paracetamol wurden die folgenden Ereignisse beobachtet:
-·sehr schwere Leberschädigung,
-·akutes Nierenversagen,
-·eine Erkrankung, bei der sich kleine Blutgerinnsel im gesamten Blutkreislauf bilden und kleine Blutgefässe verstopfen,
-·seltene Fälle von Entzündung der Bauchspeicheldrüse.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Haltbarkeit
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Lagerungshinweis
-Bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Weitere Hinweise
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Was ist in Paracetamol Stada enthalten?
-Wirkstoffe
-1 Tablette enthält 500 mg Paracetamol.
-Hilfsstoffe
-Vorverkleisterte Stärke, Magnesiumstearat.
-Wo erhalten Sie Paracetamol Stada? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung.
-Packungen mit 20 Tabletten (mit Bruchrille).
-Zulassungsnummer
-58530 (Swissmedic).
-Zulassungsinhaberin
-Spirig HealthCare AG, 4622 Egerkingen.
-Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-Paracétamol Stada®
-Qu'est-ce que Paracétamol Stada et quand doit-il être utilisé?
-Paracétamol Stada contient comme substance active le paracétamol qui calme les douleurs et abaisse la fièvre.
-Paracétamol Stada ne doivent être utilisés que pour un traitement de courte durée (au maximum 3 jours consécutifs) en cas de:
-·maux de tête, maux de dents, douleurs au niveau des articulations et des ligaments, douleurs dorsales, douleurs pendant la menstruation, douleurs après blessures (p.ex. blessures de sport)
-·des douleurs lors de refroidissements et de fièvre.
-Quand Paracétamol Stada ne doit-il pas être utilisé?
-Paracétamol Stada ne doit pas être utilisé dans les cas suivants:
-·Hypersensibilité au principe actif paracétamol ou un autre composant (voir «Que contient Paracétamol Stada?»). Une hypersensibilité de ce type se manifeste par exemple par des signes tels que: asthme, détresse respiratoire, troubles circulatoires, tension artérielle basse, gonflements de la peau et des muqueuses ou éruptions cutanées (urticaire);
-·Troubles graves de la fonction hépatique;
-·Trouble héréditaire de la fonction hépatique (maladie de Gilbert).
-Quelles sont les précautions à observer lors de l'utilisation de Paracétamol Stada?
-Avant toute utilisation, vous devez consulter votre médecin si vous souffrez d'une affection rénale ou hépatique, ou d'un «déficit en glucose-6-phosphate déshydrogénase» (maladie héréditaire rare des globules rouges). Informez également votre médecin si vous devez prendre simultanément des médicaments anticoagulants ou certains médicaments visant à traiter la tuberculose (rifampicine, isoniazide), l'épilepsie (phénytoïne, carbamazépine), la goutte (probénécide), un taux élevé de lipides dans le sang (cholestyramine) ou les infections par le VIH (zidovudine).
-Des précautions doivent également être prises en cas d'utilisation concomitante de médicaments composés des substances actives telles que le chloramphénicol, le salicylamide ou le phénobarbital.
-Le paracétamol peut, dans de très rares cas, déclencher des réactions cutanées graves (par exemple, pustulose exanthématique aiguë généralisée (PEAG), nécrolyse épidermique toxique (NET, syndrome de Lyell), syndrome de Stevens-Johnson (SSJ)). En cas d'apparition de réactions cutanées, il convient d'interrompre la prise de Paracétamol Stada et de consulter un médecin (voir «Quels effets secondaires Paracétamol Stada peut-il provoquer?»).
-En cas d'utilisation concomitante d'un antibiotique comportant le principe actif flucloxacilline veuillez également informer votre médecin en raison de l'existence d'un risque accru d'acidification du sang (acidose métabolique à trou anionique augmenté). Une étroite surveillance médicale est recommandée afin de déceler une acidose métabolique.
-Au cours du traitement par Paracétamol Stada, la consommation d'alcool est déconseillée. Le risque de lésions hépatiques est en particulier accru en cas de carence alimentaire concomitante. Ne pas donner de médicaments contenant le principe actif paracétamol aux enfants qui ont consommé par mégarde de l'alcool. En cas de troubles alimentaires, tels que l'anorexie, la boulimie et l'amaigrissement excessif, et en cas de malnutrition chronique, la prudence est de mise pour l'administration de Paracétamol Stada.
-En cas de déshydratation et de diminution du volume sanguin, la prudence est également de mise pour l'administration de Paracétamol Stada.
-Dans le cas d'une infection grave (p.ex. empoisonnement du sang), la prudence est de mise pour l'administration de Paracétamol Stada.
-Certaines personnes présentant une hypersensibilité aux analgésiques et aux antirhumatismaux peuvent aussi développer une hypersensibilité au paracétamol (voir «Quels effets secondaires Paracétamol Stada peut-il provoquer?»).
-Il convient également de noter que la prise fréquente et prolongée d'analgésiques peut contribuer à l'apparition de maux de tête ou à l'aggravation de maux de tête déjà existants. Dans de tels cas, contactez votre médecin.
-La prise prolongée d'analgésiques, en particulier en cas d'association de plusieurs principes actifs analgésiques, peut entraîner des atteintes rénales durables avec le risque d'une insuffisance rénale.
-Afin de prévenir le risque de surdosage, veuillez vous assurer que les autres médicaments administrés ne contiennent pas de paracétamol.
-Veuillez informer votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste si vous
-·souffrez d'une autre maladie,
-·êtes allergique ou
-·prenez déjà d'autres médicaments en usage interne ou externe (même en automédication)!
-Paracétamol Stada peut-il être utilisé pendant la grossesse ou l'allaitement?
-Par mesure de précaution il est recommandé de renoncer si possible à la prise de médicaments durant la grossesse et l'allaitement ou de demander l'avis de votre médecin, de votre pharmacien ou de votre droguiste.
-Si nécessaire, Paracétamol Stada peut être utilisé pendant la grossesse. Les données disponibles à ce jour indiquent un faible risque pour l'enfant si le principe actif paracétamol est utilisé pour le traitement à court terme et à la posologie indiquée. Vous devez utiliser la dose la plus faible permettant d'atténuer vos douleurs et/ou votre fièvre et utiliser le médicament pendant la période la plus brève possible. Consultez votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste, si vos douleurs et/ou votre fièvre ne se sont pas atténuée(s) ou si vous devez prendre le médicament plus fréquemment.
-Bien que l'utilisation de paracétamol soit considérée comme compatible avec l'allaitement, il convient d'être prudent lors de l'utilisation de Paracétamol Stada pendant la période d'allaitement, car le paracétamol passe dans le lait maternel.
-Comment utiliser Paracétamol Stada?
-Les doses unitaires des comprimés ne doivent pas être administrées plus fréquemment qu'indiqué. Il ne faut pas dépasser la dose journalière maximale indiquée. Ne pas administrer aux enfants de moins de 9 ans.
-Adultes et enfants de plus de 12 ans (plus de 40 kg)
-1 à 2 comprimés par prise; respecter un intervalle de 4 à 8 heures entre chaque prise. Une dose journalière maximale de 8 comprimés ne doit pas être dépassée (l'équivalent de 4 g de paracétamol).
-Enfants de 30 à 40 kg (9 à 12 ans)
-1 comprimé par prise; respecter un intervalle de 6 à 8 heures entre chaque prise. Une dose journalière maximale de 4 comprimés ne doit pas être dépassée (l'équivalent de 2 g de paracétamol).
-Les comprimés doivent être avalés avec un peu de liquide.
-Ne prenez pas le médicament pendant plus de 3 jours sans en parler à votre médecin ou à votre pharmacien.
-Une forte fièvre ou une aggravation de l'état de santé chez les enfants exigent une consultation médicale sans tarder.
-Ne dépassez pas la posologie indiquée ou prescrite par le médecin.
-Les comprimés possèdent un sillon de sécabilité. Les comprimés ne peuvent pas être divisés pour prendre la moitié la dose. Toutefois, le comprimé peut être divisé au niveau du sillon de sécabilité pour faciliter la prise.
-Veuillez-vous conformer au dosage figurant sur la notice d'emballage ou prescrit par votre médecin. Si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte, veuillez-vous adresser à votre médecin, à votre pharmacien ou à votre droguiste.
-Quels effets secondaires Paracétamol Stada peut-il provoquer?
-La prise de Paracétamol Stada peut provoquer les effets secondaires suivants:
-Fréquents: vomissements.
-Dans de rares cas, une rougeur de la peau ou des réactions allergiques avec un gonflement soudain du visage et du cou ou un malaise soudain avec une chute de la tension artérielle peuvent survenir. Par ailleurs, un essoufflement ou un asthme peuvent survenir, surtout lorsque ces effets secondaires ont déjà été observés auparavant en cas d'utilisation d'acide acétylsalicylique ou d'autres anti-inflammatoires non stéroïdiens (AINS). En cas d'apparition des signes d'une réaction d'hypersensibilité ou d'ecchymoses/hémorragies, il convient d'interrompre la prise du médicament et de consulter un médecin. Des modifications de l'hémogramme ont été rarement observées, telles qu'une diminution du nombre de plaquettes (thrombocytopénie) ou une diminution importante de certains globules blancs (agranulocytose, neutropénie, leucopénie). Une certaine maladie de la moelle osseuse (pancytopénie) et une certaine forme d'anémie (anémie hémolytique) ont également été rarement observées. D'autres effets indésirables, dont la fréquence est actuellement inconnue, comprennent: diarrhée, douleurs abdominales, augmentation des taux d'enzymes hépatiques, congestion biliaire, jaunisse, apparition de taches rouges sous la peau et rougeurs, taches rougeâtres ou violettes bien délimitées sur la peau, qui réapparaissent toujours au même endroit, contractions excessives et persistantes des muscles des voies respiratoires entrainant des difficultés respiratoires. En outre, de l'urticaire, des érythèmes et des éruptions cutanées ont été occasionnellement observés. Très rarement, des maladies cutanées graves (pustulose exanthématique aiguë généralisée, nécrolyse épidermique toxique, syndrome de Steven-Johnson) sont survenues, avec formation de cloques, desquamation de la peau et symptômes grippaux (voir «Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Paracétamol Stada?»).
-En cas de prise incontrôlée (surdose), consulter immédiatement un médecin. Des nausées, des vomissements, des douleurs abdominales, un manque d'appétit et/ou un malaise généralisé peuvent être les signes d'un surdosage, mais ne se manifestent que plusieurs heures voire un jour après la prise du médicament.
-Les événements suivants ont été observés après un surdosage de paracétamol:
-·de très graves lésions au foie,
-·une insuffisance rénale aiguë
-·une maladie caractérisée par le développement de petits caillots sanguins dans l'ensemble du système sanguin, obstruant de petits vaisseaux sanguins,
-·de rares cas d'inflammation du pancréas.
-Si vous remarquez des effets secondaires, consultez votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste. Cela s'applique en particulier aussi pour les effets secondaires, qui ne sont pas indiqués dans cette notice.
-À quoi faut-il encore faire attention?
-Stabilité
-Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant sur le récipient après la mention «EXP».
-Remarques concernant le stockage
-Conserver à température ambiante (15–25 °C) et tenir hors de portée des enfants.
-Remarques complémentaires
-Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste, qui disposent d'une information détaillée destinée aux représentants des professions médicales.
-Que contient Paracétamol Stada?
-Principes actifs
-1 comprimé contient 500 mg de paracétamol.
-Excipients
-Amidon prégélatinisé, stéarate de magnésium
-Où obtenez-vous Paracétamol Stada? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
-En pharmacies et drogueries sans ordonnance médicale.
-Boîtes à 20 comprimés (avec sillon de sécabilité).
-Numéro d'autorisation
-58530 (Swissmedic).
-Titulaire de l'autorisation
-Spirig HealthCare SA, 4622 Egerkingen
-Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en février 2025 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
-Vita Prostata uno, Filmtabletten
-Was ist Vita Prostata uno und wann wird es angewendet?
-Vita Prostata uno enthält einen Trockenextrakt aus Brennnesselwurzeln. Den Brennnesselwurzeln werden traditionsgemäss harntreibende Eigenschaften zugeschrieben.
-Vita Prostata uno wird traditionsgemäss angewendet zur Linderung von Beschwerden beim Wasserlassen bei einer gutartigen Vergrösserung der Prostata (Vorsteherdrüse).
-Die Anwendung dieses Arzneimittels im genannten Anwendungsgebiet beruht ausschliesslich auf der traditionellen Verwendung.
-Was sollte dazu beachtet werden?
-Dieses Arzneimittel bessert nur die Beschwerden bei einer vergrösserten Prostata, ohne die Vergrösserung zu beheben. Wenn die Prostatabeschwerden anhalten oder zunehmen, ist eine ärztliche Untersuchung notwendig. Insbesondere bei Blut im Urin oder bei akuter Harnverhaltung sollte ein Arzt bzw. eine Ärztin aufgesucht werden.
-Wann darf Vita Prostata uno nicht oder nur mit Vorsicht eingenommen werden?
-Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre dürfen Vita Prostata uno nicht einnehmen.
-Vita Prostata uno darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem der Inhaltsstoffe (siehe Zusammensetzung).
-Bitte nehmen Sie Vita Prostata uno erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
-Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie
-·an anderen Krankheiten leiden,
-·Allergien haben oder
-·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) anwenden!
-Darf Vita Prostata uno während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
-Nicht zutreffend
-Wie verwenden Sie Vita Prostata uno?
-Erwachsene nehmen 1-mal täglich 1 Filmtablette nach einer Mahlzeit mit ausreichend Flüssigkeit.
-Achten Sie auf eine reichliche Flüssigkeitszufuhr, um eine ausreichende Durchspülung der Harnwege zu erzielen.
-Die Anwendung über längere Zeit ist empfehlenswert, sollte jedoch mit dem Arzt bzw. der Ärztin besprochen werden.
-Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebenen oder vom Arzt verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
-Welche Nebenwirkungen kann Vita Prostata uno haben?
-Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Vita Prostata uno auftreten: gelegentlich leichte Magen-Darm-Beschwerden, selten Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Juckreiz, Hautausschlag und Nesselsucht). Dann sollte das Präparat abgesetzt und ein Arzt bzw. eine Ärztin befragt werden.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Lagerungshinweis
-Bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern.
-Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Was ist in Vita Prostata uno enthalten?
-Wirkstoffe
-1 Filmtablette enthält: 600 mg Trockenextrakt aus Brennnesselwurzeln (Urtica dioica L., Urtica urens L., radix), Droge-Extrakt-Verhältnis 7–14:1, Auszugsmittel: Methanol 20% (V/V).
-Hilfsstoffe
-Cellulosepulver, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (entspricht max. 4.3 mg Natrium / Filmtablette), Lactose-Monohydrat 85 mg, hochdisperses Siliciumdioxid, Hypromellose, Magnesiumstearat, Macrogol 400, Titandioxid (E 171), Talkum, Eisenhydroxid (E 172)
-Wo erhalten Sie Vita Prostata uno? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
-Packungen zu 30 und 100 Filmtabletten.
-Zulassungsnummer
-58537 (Swissmedic).
-Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2020 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-Vita Prostata uno, comprimés pelliculés
-Qu'est-ce que Vita Prostata uno et quand doit-il être utilisé?
-Vita Prostata uno contient un extrait sec de racines d'ortie. Selon la tradition, des propriétés diurétiques sont attribuées aux racines d'ortie.
-Vita Prostata uno est utilisé pour atténuer les troubles qui surviennent en urinant lors de l'augmentation bénigne du volume de la prostate.
-L'utilisation de ce médicament dans le champ d'applications mentionné se base uniquement sur l'usage traditionnel.
-De quoi faut-il tenir compte en dehors du traitement?
-Ce médicament améliore uniquement les troubles liés à une augmentation de volume de la prostate, sans supprimer cette augmentation de volume. Si les troubles prostatiques persistent ou augmentent d'intensité, un examen médical devient nécessaire. Un médecin doit être consulté notamment en cas de présence de sang dans les urines ou en cas de rétention d'urine aiguë.
-Quand Vita Prostata uno ne doit-il pas être pris ou seulement avec précaution?
-Les enfants et les adolescents jusqu'à 18 ans ne doivent pas prendre Vita Prostata uno.
-Vita Prostata uno ne doit pas être pris en cas d'hypersensibilité connue vis-à-vis d'un composant (voir composition).
-Si votre médecin vous a informé(e) d'une intolérance à certains sucres, contactez-le avant de prendre Vita Prostata uno.
-Ce médicament contient moins de 1mmol (23 mg) de sodium par comprimés pelliculés, c.-à-d. qu'il est essentiellement «sans sodium».
-Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien ou votre droguiste si
-·vous souffrez d'une autre maladie
-·si vous êtes allergique ou
-·si vous prenez déjà d'autres médicaments (même en automédication!).
-Vita Prostata uno peut-il être pris pendant la grossesse ou l'allaitement?
-Non pertinent
-Comment utiliser Vita Prostata uno?
-Adultes: prendre 1 fois par jour 1 comprimé pelliculé après un repas avec une quantité suffisante de liquide.
-Assurez-vous de boire suffisamment pour obtenir un lavage suffisant des voies rénales.
-Une utilisation à long terme est recommandée, toutefois en concertation avec le médecin.
-Veuillez vous conformer au dosage figurant sur la notice d'emballage ou prescrit par votre médecin. Si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte, veuillez vous adresser à votre médecin, à votre pharmacien ou à votre droguiste.
-Quels effets secondaires Vita Prostata uno peut-il provoquer?
-Les effets indésirables qui peuvent survenir lors de la prise de Vita Prostata uno sont occasionnellement des troubles gastro-intestinaux légers, rarement des réactions d'hypersensibilité (par exemple: démangeaison, éruption cutanée et urticaire). Vous devez alors arrêter la prise du médicament et demander un avis médical.
-Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre pharmacien ou votre droguiste. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d'emballage.
-À quoi faut-il encore faire attention?
-Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur le récipient.
-Remarques concernant le stockage
-Conserver à température ambiante (15-25°C).
-Conserver hors de portée des enfants.
-Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste. Ces personnes disposent d'une information détaillée aux professionnels.
-Que contient Vita Prostata uno?
-Principes actifs
-1 comprimé pelliculé contient: 600 mg d'extrait sec de racines d'ortie (Urtica dioica L., Urtica urens L., radix), rapport drogue/extrait 7–14:1, agent d'extraction: méthanol 20% (V/V).
-Excipients
-Cellulose en poudre, carboxyméthylamidon sodique (type A) (correspond au maximum 4.3 mg de sodium / comprimé pelliculé), lactose monohydraté 85 mg, silice colloïdale anhydre, hypromellose, stéarate de magnésium, macrogol 400, dioxyde de titane (E 171), talc, hydroxyde de fer (E 172)
-Où obtenez-vous Vita Prostata uno? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
-En pharmacie et en droguerie, sans ordonnance médicale.
-Emballages de 30 et 100 comprimés pelliculés.
-Numéro d'autorisation
-58537 (Swissmedic).
-Titulaire de l'autorisation
-Doetsch Grether AG, 4051 Basel
-Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en décembre 2020 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
-À quoi faut-il encore faire attention ?
-Ne pas conserver au-dessus de 30 °C.
-Tenir hors de portée des enfants.
-Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date de péremption imprimée sur l’emballage.
-Au cas où vous seriez en possession de médicaments périmés, veuillez les rendre à la pharmacie pour l'élimination.
-Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien, qui disposent d’une information détaillée destinée aux professionnels.
-Que contient Blopress ?
-Principes actifs
-Un comprimé de Blopress contient 4 mg, 8 mg, 16 mg ou 32 mg de candésartan cilexétil.
-Excipients
-Comprimé de 4 mg: Carmellose calcique, hyprolose, stearate de magnésium, amidon de maïs, macrogol 8000, lactose monohydraté.
-Comprimés de 8 mg, 16 mg et 32 mg: Carmellose calcique, hyprolose, stearate de magnésium, amidon de maïs, macrogol 8000, oxyde de fer (E172), lactose monohydraté.
-Où obtenez-vous Blopress ? Quels sont les emballages à disposition sur le marché ?
-En pharmacie, sur ordonnance médicale.
-Blopress 4 mg: emballages de 7 comprimés (avec sillon de sécabilité, sécables)
-Blopress 8 mg: emballages de 28 et 98 comprimés (avec sillon de sécabilité, sécables)
-Blopress 16 mg: emballages de 28 et 98 comprimés (avec sillon de sécabilité, sécables)
-Blopress 32 mg: emballages de 28 et 98 comprimés (avec sillon de sécabilité, sécables)
-Numéro d’autorisation
-54260 (Swissmedic)
-Titulaire de l’autorisation
-CHEPLAPHARM Schweiz GmbH, 4102 Binningen
-Cette notice d’emballage a été vérifiée pour la dernière fois en avril 2025 par l’autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
-Indophtal® 0,1 %, Indophtal® 0,1% UD
-Was ist Indophtal 0,1% und wann wird es angewendet?
-Indophtal 0,1% darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden. Die Augentropfen Indophtal 0,1% enthalten den nicht-steroidalen Entzündungshemmer Indometacin. Indophtal 0,1% hemmt den Entzündungsprozess (Rötung, Ödem, Schmerz). Diese Augentropfen können vor und nach Eingriffen am Auge oder einer Glaukom-Behandlung mit Laserstrahlen sowie zur Behandlung von Reizungen und Entzündungen anderer Ursache, wie z.B. Bindehautentzündungen, angewendet werden. Indophtal 0,1% UD: Die Unidosen sind für Patienten mit einer Allergie auf Thiomersal geeignet.
-Was sollte dazu beachtet werden?
-Dieses Arzneimittel wurde Ihnen zur Behandlung Ihrer gegenwärtigen Augenbeschwerden von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verordnet. Verwenden Sie es nicht für die Behandlung anderer Erkrankungen oder von Drittpersonen.
-Hinweis für Kontaktlinsenträger: Während der Behandlung mit Indophtal 0,1% dürfen keine Kontaktlinsen getragen werden.
-Wann darf Indophtal 0,1% nicht angewendet werden?
-Indophtal 0,1% darf nicht angewendet werden bei bekannter oder vermuteter Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Indometacin oder gegen einen anderen Inhaltsstoff des Arzneimittels oder gegen andere entzündungshemmende Substanzen, wie z.B. Acetylsalicylsäure, d.h. falls Sie nach Einnahme von Arzneimitteln mit Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin) oder gewissen anderen Arzneimitteln gegen Entzündung und Rheuma z.B. mit Atemnot (Asthmaattacken), Nesselsucht oder Schnupfen reagieren. Indophtal 0,1% darf nicht angewendet werden während der letzten 3 Monate der Schwangerschaft, bei einem Magen- oder Darmgeschwür, bei schwerer Beeinträchtigung der Leber- oder Nierenfunktion.
-Darf Indophtal 0,1% während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
-Anwendung während den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft nur mit Genehmigung Ihres Arztes oder Apothekers bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin. Während der letzten drei Monate der Schwangerschaft darf Indophtal 0,1% nicht verwendet werden. Dieses Arzneimittel tritt in die Muttermilch über, weshalb Indophtal 0,1% während der Stillzeit nicht angewendet werden soll.
-Wie verwenden Sie Indophtal 0,1%?
-Erwachsene: 1–2 Tropfen in das zu behandelnde Auge einträufeln; Anwendung entsprechend der Verordnung des Arztes bzw. der Ärztin wiederholen. Wenn Sie die Unidosen verwenden, nehmen Sie bei jeder Anwendung eine neue Unidose und werfen Sie diese nach Gebrauch sofort weg. Die Anwendung und Sicherheit von Indophtal 0,1% bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.
-Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Welche Nebenwirkungen kann Indophtal 0,1% haben?
-Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Indophtal 0,1% auftreten:
-Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
-Unmittelbar nach dem Einträufeln kann in seltenen Fällen ein leichtes Brennen des Auges auftreten, das aber nach einigen Sekunden wieder abklingt. Andere, selten beobachtete unerwünschte Wirkungen sind vorübergehendes Stechen im Auge bei der Instillation, Augenrötung, Schwellung der Lider.
-Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)
-Sehr selten sind Veränderungen der die Hornhaut überziehenden Zellschicht (Läsionen, örtlich begrenzte Entzündungen), Schmerz, Reizung, Jucken, Hornhautschwellung und streifenförmige Hornhautveränderungen.
-Wirkstoffe in Augenpräparaten können in den Blutkreislauf gelangen. Nebenwirkungen sind deshalb auch im Körper möglich. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Nach Beendigung der Behandlung das Arzneimittel Ihrer Abgabestelle (Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin) zum fachgerechten Entsorgen bringen.
-Aufbrauchfrist nach Anbruch
-Indophtal 0,1% (Tropffläschchen): Nach Anbruch des Fläschchens nicht länger als 30 Tage verwenden.
-Indophtal 0,1% DU (Unidosen): Die Unidosen müssen sofort nach Gebrauch weggeworfen werden. Nach Anbruch des Alu-Sachets der Unidosen nicht länger als 30 Tage verwenden.
-Lagerungshinweis
-In der verschlossenen Originalpackung bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern lagern.
-Um die Sterilität der Augentropfen zu erhalten, Tropferspitze weder mit den Händen noch mit dem Auge berühren. Flasche nach Gebrauch sofort fest verschliessen.
-Weitere Hinweise
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Wo erhalten Sie Indophtal 0,1%? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
-Indophtal 0,1%: Tropffläschchen zu 5 ml.
-Indophtal 0,1% UD: Packungen mit 20 Unidosen zu 0,35 ml.
-Packungen mit 50 Unidosen zu 0,35 ml.
-Hycamtin® capsules
-Qu'est-ce que Hycamtin et quand doit-il être utilisé?
-La substance active contenue dans Hycamtin est le topotécan, qui inhibe la multiplication pathologique des cellules.
-Hycamtin est utilisé en cas de réapparition d'un cancer du poumon (cancer bronchique à petites cellules) après une chimiothérapie ou une radiothérapie.
-Hycamtin ne peut être pris que selon prescription du médecin.
-Quand Hycamtin ne doit-il pas être utilisé?
-Hycamtin ne doit pas être utilisé en cas d'hypersensibilité au topotécan (substance active) ou à l'un des excipients, ainsi que pendant la grossesse et l'allaitement.
-En outre, Hycamtin ne doit pas être pris en présence d'un nombre de plaquettes sanguines et de globules blancs trop faible. Votre médecin contrôlera ces valeurs à l'aide de tests sanguins.
-Quelles sont les précautions à observer lors de la prise d'Hycamtin?
-Hycamtin perturbe le fonctionnement de la moelle osseuse (système responsable de la production des cellules sanguines). Cela peut entraîner l'apparition d'un nombre accru d'infections et de complications hémorragiques. Votre médecin contrôlera donc régulièrement votre formule sanguine et, si nécessaire, réduira en conséquence votre dose d'Hycamtin ou interrompra momentanément votre traitement.
-Une diarrhée peut survenir sous traitement par Hycamtin, c'est pourquoi votre médecin vous prescrira un médicament contre la diarrhée en même temps qu'Hycamtin. En cas de diarrhée sévère, il remplacera éventuellement le liquide perdu par une perfusion et interrompra momentanément ou définitivement votre traitement par Hycamtin.
-Si vous souffrez de problèmes rénaux ou hépatiques, il convient d'en informer votre médecin.
-En raison des effets indésirables d'Hycamtin tels que nausées, vomissements et fatigue, la prudence est de mise lors de la conduite de véhicules et de l'utilisation de machines.
-Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si vous souffrez d'une autre maladie, vous êtes allergique ou vous prenez déjà d'autres médicaments ou utilisez déjà d'autres médicaments en usage externe (même en automédication!).
-Hycamtin peut-il être pris pendant la grossesse ou l'allaitement?
-Ce médicament ne doit pas être pris dans les deux cas. Hycamtin peut nuire à l'enfant que vous attendez. Les patientes qui pourraient être enceintes doivent s'assurer qu'elles ne le sont pas avant le début du traitement et employer une méthode de contraception efficace pendant le traitement par Hycamtin. Votre médecin pourra vous renseigner sur les méthodes de contraception efficaces. Si vous devenez enceinte pendant la prise d'Hycamtin, informez-en immédiatement votre médecin. Les hommes traités par Hycamtin doivent utiliser des préservatifs pendant leur traitement et au moins trois mois après la fin du traitement avec Hycamtin.
-Comment utiliser Hycamtin?
-Votre médecin vous prescrira la dose adaptée à votre cas en prenant en compte votre maladie, votre surface corporelle et votre formule sanguine. Il vous indiquera le nombre de capsules que vous devez prendre une fois par jour, avec ou sans aliments.
-Avalez les capsules sans les mâcher, avec un peu d'eau. La prise des capsules a lieu pendant cinq jours consécutifs, puis est suivie d'une pause de 16 jours pendant laquelle vous ne prenez pas Hycamtin. Un nouveau cycle de trois semaines commence ensuite. Hycamtin peut être pris indépendamment des repas.
-La dose d'Hycamtin devra être éventuellement ajustée en fonction de votre formule sanguine, qui sera régulièrement contrôlée par votre médecin (voir sous «Quelles sont les précautions à observer lors de la prise d'Hycamtin?»).
-La durée du traitement est fixée par le médecin.
-Si vous avez oublié de prendre une dose, ne prenez pas de dose double. Prenez simplement la dose suivante à l'heure habituelle.
-Les capsules doivent être avalées entières. Elles ne doivent pas être fractionnées ni écrasées. Lavez-vous immédiatement les mains après avoir touché les capsules. Veillez en outre à ne pas inhaler leur contenu (si une capsule est endommagée, par exemple) et à ce que celui-ci n'entre pas en contact avec la peau ou les muqueuses (yeux!). Si un contact cutané a tout de même lieu, lavez la zone concernée avec de l'eau et du savon. En cas de contact avec les yeux, rincez soigneusement avec de l'eau.
-Ne changez pas de votre propre chef le dosage prescrit. Adressez-vous à votre médecin ou à votre pharmacien si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte.
-Comment extraire une capsule
-Ces capsules sont présentées dans un emballage spécial afin d'éviter que des enfants ne puissent les extraire de l'emballage.
-1. Séparer une capsule: déchirer le long de la perforation afin de séparer une «cupule» de la plaquette.
- +Darf Divigel während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
- +Divigel darf während der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht angewendet werden. Es gibt auch keinen medizinischen Grund, dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit anzuwenden. Wenn Sie während der Behandlung mit Divigel schwanger werden, brechen Sie die Therapie mit Divigel ab und suchen Sie so rasch wie möglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf.
- +Wie verwenden Sie Divigel?
- +Erwachsene
- +Die niedrigste wirksame Dosis wird vom Arzt bzw. von der Ärztin bestimmt. Die übliche Anfangsdosis beträgt 1.0 g Gel pro Tag und sollte zur gleichen Zeit aufgetragen werden. Je nach Ansprechen kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Dosis zwischen 0.5 und 1.5 g Gel pro Tag anpassen. Der ganze Inhalt einer Einzeldosis Divigel wird auf die saubere, nicht eingefettete Haut des Bauches oder der Oberschenkel grossflächig (1 bis 2 handgrosse Flächen) aufgetragen, die Applikationsstelle sollte täglich gewechselt werden.
- +Hinweise zur korrekten Anwendung
- +Notieren Sie den Starttag und das Datum; kreuzen Sie zugleich Nr. 1 auf dem Kalender an (siehe Aufdruck Packung). Nach jeder Woche (gleicher Wochentag wie Starttag) kreuzen Sie jeweils die nächstfolgende Nummer an. So haben Sie eine Kontrolle über die verbrauchten Gel-Dosen.
- +Divigel sollte nicht auf die Brüste, das Gesicht, die Schleimhäute der Scheide oder die verletzte Haut aufgetragen werden. Kontakt mit den Augen sollte vermieden werden. Waschen Sie sofort nach der Anwendung des Gels Ihre Hände gründlich mit Wasser und Seife.
- +Vermeiden Sie, dass Kinder, andere Personen und/oder Haustiere die Hautregion, auf die Divigel aufgetragen wurde, berühren, bis das Gel getrocknet (min. 5 Minuten) ist, und bedecken Sie die Haut nach dem Trocknen von Divigel mit Kleidung. Divigel ist geruchlos und erzeugt keine Flecken.
- +Erstmalige Anwendung der Pumpflasche
- +-Entfernen Sie den Deckel von der Pumpflasche (siehe Abbildung 1).
-2. Retirer la pellicule externe: en commençant par le coin coloré, soulever puis détachez la pellicule de la cupule.
- +Abbildung 1
- +-Drücken Sie über einem Taschentuch den Auslöser einige Male nach unten, bis das Gel austritt (siehe Abbildung 2). Verwenden Sie nicht das Gel, das durch diese Betätigungen des Auslösers austritt. Diese Dosis sollte verworfen werden.
-3. Extraire la capsule: pousser délicatement la capsule sur une de ses extrémités, de manière à perforer la pellicule.
- +Abbildung 2
- +-Wischen Sie Gel-Reste von der Oberfläche der Flasche ab.
- +-Das benutzte Taschentuch soll sicher entsorgt werden, um eine Übertragung des Gels auf andere Personen, einschliesslich Kinder, oder Haustiere zu vermeiden.
- +-Die Pumpflasche ist jetzt einsatzbereit.
- +-Setzen Sie nach jeder Anwendung die kleine angehängte Kappe auf die Spitze der Dosierpumpe (siehe Abbildung 3) und setzen Sie den Deckel auf das Mehrdosenbehältnis.
-Quels effets secondaires Hycamtin peut-il provoquer?
-L'effet secondaire le plus fréquent d'Hycamtin est l'inhibition de la production de nouvelles cellules sanguines dans la moelle osseuse, ce qui peut entraîner des saignements ou des bleus, ou rendre le patient plus sujet aux infections. Il convient de contacter immédiatement votre médecin traitant si vous constatez l'apparition de saignements et/ou de bleus sur votre corps ou si vous avez de la fièvre ou présentez tout autre signe d'une infection (tels qu'un mal de gorge ou une sensation de brûlure en urinant, par exemple).
-Les effets secondaires gastro-intestinaux, tels que nausées, vomissements, diarrhée, constipation, perte de l'appétit, douleurs abdominales, ainsi qu'une inflammation de la muqueuse buccale, des aphtes dans la bouche, une perte de cheveux, une sensation de malaise et une fatigue provoquée par une anémie temporaire sont également très fréquents. Vous devez immédiatement vous adresser à votre médecin en présence d'une diarrhée survenant plus de 3 fois par jour.
-Lors de la prise d'Hycamtin, on peut par ailleurs fréquemment observer les effets secondaires suivants: hypersensibilité, y compris éruption cutanée, démangeaisons et modification des valeurs hépatiques.
-Rarement des patients ont été atteints d'un type spécial d'inflammation pulmonaire (pneumopathie interstitielle) qui peut se traduire par des difficultés respiratoires ou une toux ou ont manifesté des réactions allergiques graves.
-Fréquence inconnue (événements issus d'annonces spontanées):
-·Maux d'estomac sévères, nausées, vomissements de sang, selles noires ou sanglantes (signes possibles d'une perforation gastro-intestinale).
-·Plaies dans la bouche, troubles de la déglutition, douleurs abdominales, nausées, vomissements, diarrhée, selles sanglantes (signes possibles d'une inflammation des muqueuses de la bouche, de l'estomac et/ou de l'intestin).
-Si vous remarquez des effets secondaires qui ne sont pas mentionnés dans cette notice, veuillez en informer votre médecin ou votre pharmacien.
-À quoi faut-il encore faire attention?
-Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur le récipient.
-Les capsules doivent être conservées au réfrigérateur (2–8 °C) et dans l'emballage d'origine, à l'abri de la lumière et hors de portée des enfants. Ne pas congeler. Veuillez rapporter les capsules non utilisées ou endommagées à votre médecin ou à votre pharmacien afin qu'elles soient éliminées de manière appropriée.
-Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien, qui disposent d'une information détaillée destinée aux professionnels.
-Que contient Hycamtin?
-Une capsule contient 0.25 mg ou 1 mg de topotécan ainsi que des excipients utilisés pour la fabrication des capsules.
-Principes actifs
-Topotécan.
-Excipients
-Huile végétale hydrogénée, monostéarate de glycéryle, dioxyde de titane, oxyde de fer rouge (uniquement dans la capsule à 1 mg), gélatine, oxyde de fer noir, gomme-laque, propylène glycol, hydroxyde de potassium.
-Où obtenez-vous Hycamtin? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
-En pharmacie, seulement sur ordonnance médicale non renouvelable.
-10 capsules à 0.25 mg.
-10 capsules à 1 mg.
-Numéro d'autorisation
-58 589 (Swissmedic)
-Titulaire de l'autorisation
-Sandoz Pharmaceuticals SA, Risch; domicile: Rotkreuz
-Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en décembre 2020 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
-Zulassungsinhaberin
-Bausch & Lomb Swiss AG, Zug.
-Diese Packungsbeilage wurde im November 2020 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-Indophtal® 0, 1%Indophtal® 0,1% UD
-Qu'est-ce que Indophtal 0,1% et quand doit-il être utilisé?
-Indophtal 0,1% ne peut être utilisé que sur prescription du médecin. Le collyre Indophtal 0,1% contient un anti-inflammatoire non stéroïdien, l'indométacine. Indophtal 0,1% inhibe le processus inflammatoire (rougeur, œdème, douleur). Ce collyre peut être utilisé avant et après une opération de l'œil ou le traitement au laser d'un glaucome, ainsi que pour traiter des irritations et inflammations d'autres origines, telles qu'une conjonctivite par exemple. Indophtal 0,1% UD: les unidoses conviennent aux patients allergiques au thiomersal.
-De quoi faut-il tenir compte en dehors du traitement?
-Ce médicament vous a été prescrit par votre médecin dans le but de traiter les troubles oculaires dont vous souffrez actuellement. Ne l'utilisez pas pour le traitement d'autres maladies ou chez d'autres personnes.
-Remarque aux porteurs de lentilles de contact: ne pas porter des lentilles de contact pendant le traitement avec Indophtal 0,1%.
-Quand Indophtal 0,1% ne doit-il pas être utilisé?
-Indophtal 0,1% ne doit pas être utilisé en cas d'hypersensibilité (allergie) connue ou supposée à l'indométacine ou à l'un des autres composants du médicament, ou à d'autres substances anti-inflammatoires telles que l'acide acétylsalicylique, c'est-à-dire si la prise de médicaments contenant de l'acide acétylsalicylique (l'aspirine par exemple) ou de certains autres médicaments anti-inflammatoires ou anti-rhumatismaux entraîne p.ex. une insuffisance respiratoire (crises d'asthme), une urticaire ou un rhume. Indophtal 0,1% ne doit pas être utilisé pendant les 3 derniers mois de grossesse, ni en cas d'ulcère gastroduodénal ou d'insuffisance hépatique ou rénale sévère.
-Quelles sont les précautions à observer lors de l'utilisation d'Indophtal 0,1%?
-Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si vous souffrez ou avez souffert d'une affection digestive (un ulcère p. ex.), si vous avez une tendance accrue au saignement ou si vous prenez des anticoagulants. Indophtal 0,1% peut masquer les symptômes d'une infection oculaire qui sera ainsi méconnue. Les médicaments contenant un anti-inflammatoire non stéroïdien comme l'indométacine peuvent retarder la cicatrisation de la cornée. Leur utilisation prolongée peut provoquer des lésions de la cornée, ce qui peut entraîner une diminution de l'acuité visuelle. Dans un tel cas, vous devez immédiatement aviser votre médecin. La vue peut être rendue floue de façon passagère immédiatement après l'instillation d'un collyre. C'est pourquoi la capacité de réaction, l'aptitude à la conduite et la capacité à utiliser des outils ou des machines peuvent être affectées. Ne pas conduire de véhicule ni utiliser de machines jusqu'à ce que cette gêne ait disparu!
-Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si vous souffrez d'une autre maladie, si vous êtes allergique ou si vous prenez déjà d'autres médicaments (même en automédication!) ou appliquez d'autres médicaments sur l'œil.
-Indophtal 0,1 %, collyre contient du thiomersal, qui peut provoquer des réactions allergiques.
-Indophtal 0,1% peut-il être utilisé pendant la grossesse ou l'allaitement?
-N'utilisez ce produit pendant les 6 premiers mois de la grossesse qu'avec l'accord de votre médecin ou votre pharmacien. Indophtal 0,1% ne doit pas être utilisé pendant les 3 derniers mois de la grossesse. Indophtal 0,1% ne doit pas être utilisé pendant l'allaitement, car ce médicament passe dans le lait maternel.
-Comment utiliser Indophtal 0,1%?
-Adultes: instillez 1 à 2 gouttes dans l'œil à traiter; répétez l'application selon la prescription de votre médecin. Si vous utilisez des récipients unidoses, utilisez un nouveau récipient à chaque application et jetez-le immédiatement après usage. L'utilisation et la sécurité d'Indophtal 0,1% n'ont pas été établies à ce jour pour les enfants et les adolescents.
-Ne changez pas de votre propre chef le dosage prescrit. Adressez-vous à votre médecin ou à votre pharmacien si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte.
-Quels effets secondaires Indophtal 0,1% peut-il provoquer?
-Les effets secondaires suivants peuvent survenir lors de l'utilisation d'Indophtal 0,1%:
-Rare (concerne 1 à 10 utilisateurs sur 10'000)
-Immédiatement après l'instillation, une légère sensation de brûlure peut apparaître dans de rares cas, mais elle disparaît au bout de quelques secondes. Autres effets indésirables observés dans de rares cas: picotements passagers de l'œil lors de l'instillation, rougeur oculaire, gonflement des paupières.
-Très rare (concerne moins d'un utilisateur sur 10'000)
-Les effets secondaires suivants surviennent dans de très rares cas: altération de la couche cellulaire tapissant la cornée (lésions, inflammations localisées), douleur, irritation, démangeaisons, œdème de la cornée (gonflement) et altération de la cornée sous forme de stries.
-Les principes actifs contenus dans les préparations ophtalmiques peuvent passer dans la circulation sanguine. C'est pourquoi les manifestations indésirables peuvent aussi atteindre le reste du corps. Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin ou votre pharmacien. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d'emballage.
-À quoi faut-il encore faire attention?
-Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur le récipient.
-À la fin du traitement, rapporter le médicament à la personne qui l'a délivré (médecin ou pharmacien) en vue de son élimination conforme.
-Délai d'utilisation après ouverture
-Indophtal 0,1% (flacon compte-gouttes): Après ouverture du flacon, ne pas utiliser plus de 30 jours.
-Indophtal 0,1% UD (unidoses): Les récipients unidoses doivent être jetés immédiatement après usage. Après ouverture du sachet aluminium, les récipients unidoses se conservent pendant 30 jours au maximum.
-Remarques concernant le stockage
-Conserver à température ambiante (15-25°C), dans l'emballage d'origine fermé. Conserver hors de portée des enfants.
-Pour préserver la stérilité du collyre, l'extrémité du flacon ne doit pas être mise en contact avec les mains ni avec les yeux. Refermer le flacon immédiatement après l'utilisation.
-Remarques complémentaires
-Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien, qui dispose d'une information détaillée destinée aux professionnels.
-Que contient Indophtal 0,1%?
-Indophtal 0,1%, collyre en flacon compte-gouttes de 5 ml:
-Principes actifs
-Indométacine 1 mg/ml.
-Excipients
-Thiomersal, arginine, hydroxypropylbétadex, acide chlorhydrique (dilué) pour l'ajustement du pH, eau purifiée.
-Indophtal 0,1%, collyre en unidoses de 0,35 ml:
-Principes actifs
-Indométacine 1 mg/ml.
-Excipients
-Excipients: Arginine, hydroxypropylbétadex, acide chlorhydrique (dilué) pour l'ajustement du pH, eau purifiée.
-Où obtenez-vous Indophtal 0,1%? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
-En pharmacie, sur ordonnance médicale.
-Indophtal 0,1%: Flacon compte-gouttes de 5 ml.
-Indophtal 0,1% UD: Boîte de 20 récipients unidoses de 0,35 ml.
-Boîte de 50 récipients unidoses de 0,35 ml.
-Numéro d'autorisation
-54264, 54517 (Swissmedic).
-Titulaire de l'autorisation
-Bausch & Lomb Swiss AG, Zug.
-Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en novembre 2020 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
- +Abbildung 3
- +Zur Anwendung die Flasche in eine Hand nehmen und die andere Hand unter den Dosierspender halten, um das Gel aufzufangen. Den Auslöser drücken und die Dosis (Divigel 0.5 g: 0.5 mg Estradiol pro Hub; Divigel 1.0 g: 1 mg Estradiol pro Hub) entnehmen.
- +Kinder und Jugendliche
- +Für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen besteht für Divigel keine Indikation.
- +Was tun, wenn Sie eine Dosis vergessen haben?
- +Sollten Sie eine Dosis vergessen haben, so können Sie diese mit bis höchstens 12 Std. Verspätung nachholen; bei über 12 Std. Verspätung soll die Dosis ausgelassen werden.
- +Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Desoren® 30
-Was ist Desoren 30 und wann wird es angewendet?
-Desoren 30 ist ein Präparat zur hormonellen Schwangerschaftsverhütung, ein sogenanntes kombiniertes hormonales Kontrazeptivum (CHC) bzw. die «kombinierte Pille». Jede Tablette enthält eine geringe Menge von zwei verschiedenen weiblichen Hormonen, und zwar Desogestrel als Gelbkörperhormon und Ethinylestradiol als Östrogen.
-Desoren 30 wird wegen den geringen Hormonmengen in der Kategorie der niedrigdosierten oralen Kontrazeptiva eingestuft. Da alle Tabletten der Packung die gleichen Hormone in der gleichen Dosierung enthalten, handelt es sich um ein monophasisches orales Kontrazeptivum.
-Desoren 30 bietet bei vorschriftsmässiger Anwendung auf mehrfache Weise Schutz vor einer Schwangerschaft: Im Allgemeinen wird verhindert, dass ein befruchtungsfähiges Ei heranreift. Ausserdem bleibt der Schleim im Gebärmutterhals verdickt, so dass das Aufsteigen des männlichen Samens erschwert wird. Weiterhin ist die Schleimhaut der Gebärmutter für eine Schwangerschaft nicht vorbereitet. Die durch CHC ausgelösten hormonellen Veränderungen können ausserdem dazu führen, dass Ihr Zyklus regelmässiger und Ihre Menstruation schwächer und kürzer werden kann.
-Desoren 30 darf nur auf Verschreibung eines Arztes bzw. einer Ärztin angewendet werden.
-Wichtige Information über kombinierte hormonale Kontrazeptiva (CHC)
-·Bei korrekter Anwendung zählen die CHC zu den zuverlässigsten reversiblen Verhütungsmethoden.
-·CHC bewirken eine leichte Zunahme des Risikos für ein Blutgerinnsel in den Venen und Arterien, insbesondere im ersten Jahr der Anwendung oder bei Wiederaufnahme der Anwendung eines CHC nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen.
-·Achten Sie bitte aufmerksam auf Symptome eines Blutgerinnsels (siehe Abschnitt «Blutgerinnsel») und wenden Sie sich an Ihren Arzt/Ihre Ärztin, wenn Sie vermuten, diese zu haben.
-Was sollte dazu beachtet werden?
-Bitte lesen Sie die Informationen zu Blutgerinnseln in der Rubrik «Wann ist bei der Einnahme von Desoren 30 Vorsicht geboten?», bevor Sie mit der Anwendung von Desoren 30 beginnen. Besonders wichtig ist es, die Informationen zu den Symptomen eines Blutgerinnsels zu lesen (siehe «So erkennen Sie ein Blutgerinnsel»).
-Bevor Sie mit der Einnahme hormonaler Mittel zur Schwangerschaftsverhütung beginnen, sollte Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin eine sorgfältige Eigen- und Familienanamnese (Vorkommnisse von eigenen Krankheiten und von Krankheiten in der Familie) erheben sowie eine gründliche allgemeine und gynäkologische Untersuchung durchführen. Eine Schwangerschaft ist auszuschliessen.
-Während der Anwendung von Desoren 30 empfehlen sich ärztliche Kontrolluntersuchungen in periodischen Abständen. Dabei wird Ihr Arzt/Ihre Ärztin eventuell vorliegende Risiken (wie Alter, Gewicht, chirurgischer Eingriff, Änderung Ihres Gesundheitszustandes und/oder Ihrer Risiken) erneut gegen den erwarteten Nutzen abwägen und mit Ihnen über das Fortführen der Anwendung von Desoren 30 entscheiden.
-Auch bevor Sie von einem anderen Verhütungsmittel oder sehr bald nach einer Entbindung oder Fehlgeburt auf Desoren 30 übergehen, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin fragen (siehe auch «Wie verwenden Sie Desoren 30?»).
-Bis zu 12 Wochen nach einer Entbindung ist das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln erhöht. Sie sollten deshalb Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin fragen, wann Sie wieder mit der Einnahme von Desoren 30 beginnen können.
-Desoren 30 ist ein Arzneimittel. Im Falle eines Unfalls oder eines operativen Eingriffs informieren Sie die behandelnden Ärzte bzw. Ärztinnen darüber, dass sie Desoren 30 anwenden.
-Hormonale Empfängnisverhütungsmittel können weder vor AIDS noch vor anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen schützen.
-Wann darf Desoren 30 nicht eingenommen werden?
-Desoren 30 darf nicht angewendet werden, wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft, müssen Sie dies Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin mitteilen. Ihr Arzt/Ihre Ärztin wird dann mit Ihnen besprechen, welche andere Verhütungsmethode für Sie besser geeignet ist.
-• wenn Sie ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäss der Beine (tiefe Beinvenenthrombose), der Lunge (Lungenembolie) oder eines anderen Organs haben (oder in der Vergangenheit hatten);
-• wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten;
-• wenn Sie unter Angina pectoris leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben (d.h. insbesondere bei Anstrengung auftretenden Brustschmerzen oder einem Druckgefühl hinter dem Brustbein, die Vorbote eines Herzinfarkts sein können);
-• wenn Sie bereits eine transitorische ischämische Attacke (sogenannte TIA; vorübergehende Symptome eines Schlaganfalls) hatten;
-• wenn bei Ihnen eine Störung der Blutgerinnung bekannt ist – beispielsweise Protein-C- Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Faktor-V-Leiden-Mutation oder Antiphospholipid-Antikörper;
-• wenn bei Ihnen gleichzeitig mehrere Risikofaktoren für das Auftreten eines Blutgerinnsels vorliegen, wie z.B. Übergewicht zusammen mit Alter über 35 Jahre (siehe im Kapitel «Wann ist bei der Einnahme von Desoren 30 Vorsicht geboten?» - «Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen» und «Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen»)
-• wenn Sie an einer bestimmten Form von Migräne (sog. «Migräne mit Aura» die mit Empfindungs-, Wahrnehmungs- und/oder Bewegungsstörungen einhergeht) leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben;
-• wenn Sie an Zuckerkrankheit (Diabetes) mit Gefässveränderungen leiden;
-• wenn Sie stark erhöhten Blutdruck haben;
-• wenn Sie stark erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin oder Triglyzeride) haben;
-• wenn Sie an schweren Lebererkrankungen (z.B. Gelbsucht) leiden oder gelitten haben und sich die Leberwerte noch nicht normalisiert haben;
-• wenn Sie an Hepatitis C leiden und antivirale Arzneimittel einnehmen, welche Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir, Dasabuvir, Ribavirin, Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten (siehe Abschnitt «Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln»).
-• wenn Sie einen Lebertumor haben oder hatten;
-• wenn Sie Brust- oder Gebärmutterkrebs haben oder hatten, bei dem Geschlechtshormone eine Rolle spielen oder spielten;
-• wenn Sie nicht abgeklärte Scheidenblutungen haben;
-• wenn Sie an einer Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) und damit verbundenen hohen Blutfettwerten leiden oder gelitten haben;
-• wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft vermutet wird;
-• wenn Sie überempfindlich gegenüber einem der Bestandteile von Desoren 30 sind.
-Wann ist bei der Einnahme von Desoren 30 Vorsicht geboten?
-Bei Auftreten einer oder mehrerer der folgenden Beschwerden sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt/Ihre Ärztin kontaktieren (siehe auch Tabelle «So erkennen Sie ein Blutgerinnsel»):
-• Neu auftretende Migräne oder ungewohnt starke Kopfschmerzen.
-• Plötzliche Atembeschwerden oder plötzliches Auftreten von Husten unklarer Ursache.
-• Unerklärliche Beinschmerzen mit oder ohne Schwellung.
-• Plötzliche Seh-, Hör-, Sprech- oder sonstige Wahrnehmungsstörung.
-• Plötzlicher starker Schmerz im Oberbauch oder Brustkorb mit oder ohne Ausstrahlung in den Arm.
-• Plötzliches Auftreten von Schwindel, Schwächegefühl, Gefühlsstörungen.
-• Kollaps.
-• mindestens 4 Wochen vor geplanten Operationen und während der Genesung nach Unfall oder Operation.
-• deutlicher Blutdruckanstieg bei mehreren Messungen.
-• Bei Gelbsucht.
-• bei Schwangerschaft oder Verdacht auf Schwangerschaft.
-Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin informieren, wenn folgende Krankheiten bestehen oder einmal bestanden haben oder sich während der Anwendung von Desoren 30 verschlimmern oder zum ersten Mal auftreten:
-• wenn Sie unregelmässige Monatsblutungen, Brustveränderungen, Brustkrebs in der Familie oder gutartige Geschwülste der Gebärmutter (sogenannte Myome) haben;
-• wenn Sie eine Flüssigkeitsansammlung im Gewebe (sogenannte Ödeme) haben;
-• wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben;
-• wenn Sie an Epilepsie oder Veitstanz (Chorea minor) leiden;
-• wenn Sie Depressionen haben;
-• wenn Sie erhöhte Blutfettspiegel (Hypertriglyceridämie) haben oder diese Erkrankung in Ihrer Familie vorkommt. Unter Anwendung von CHC bei Hypertriglyceridämie wurde über ein erhöhtes Risiko für Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) berichtet;
-• wenn Sie an einer Venenentzündung leiden (oberflächliche Thrombophlebitis);
-• wenn Sie Krampfadern (Varizen) haben.
-• wenn Sie eine Lebererkrankung haben (z.B. Gelbsucht) oder eine Gallenblasenerkrankung (z.B. Gallensteine) haben;
-• wenn Sie an Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronische entzündliche Darmerkrankung) leiden;
-• wenn Sie an systemischem Lupus erythematodes leiden (SLE; eine Erkrankung, die iIhr natürliches Abwehrsystem beeinträchtigt);
-• wenn Sie an einem hämolytisch-urämischen Syndrom leiden (HUS; eine Störung der Blutgerinnung, die zu Nierenversagen führt);
-• wenn Sie eine Sichelzellanämie haben (eine seltene Bluterkrankung);
-• wenn Sie eine Herpes-Erkrankung während einer früheren Schwangerschaft (Herpes gestationis) hatten;
-• wenn Sie eine bestimmte Form der Mittelohrschwerhörigkeit (Otosklerose) haben;
-• wenn Sie ein angeborenes oder erworbenes Angioödem haben (suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn Sie Symptome eines Angioödems bemerken, wie Schwellungen des Gesichts, der Zunge und/oder des Rachens und/oder Schwierigkeiten beim Schlucken oder Nesselausschlag möglicherweise mit Atemproblemen). Produkte, die Östrogene enthalten, können die Symptome eines angeborenen und erworbenen Angioödems verursachen oder verschlimmern;
-• wenn Sie an der Stoffwechselerkrankung Porphyrie leiden.
-Wenn Sie Chloasma (gelbbraune Pigmentflecken auf der Haut, besonders im Gesicht) haben oder hatten, sollten Sie sich nicht zu stark der Sonne oder ultravioletten Strahlen aussetzen.
-BLUTGERINNSEL
-Als Thrombose wird die Bildung eines Blutgerinnsels bezeichnet, welches ein Blutgefäss verstopfen kann. Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums (CHC) wie Desoren 30 ist Ihr Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels höher als wenn Sie keines anwenden.
-Blutgerinnsel können auftreten
-• in Venen (sog. «Venenthrombose», «venöse Thromboembolie»)
-• in Arterien (sog. «Arterienthrombose», «arterielle Thromboembolie»).
-Am häufigsten ereignet sich eine Thrombose in den tiefen Beinvenen (tiefe Venenthrombose). Wenn sich ein Blutgerinnsel von der Venenwand loslöst, kann es weiterwandern und die Lungenarterien verstopfen, was zu einer sogenannten Lungenembolie führt. Blutgerinnsel können sehr selten auch in den Blutgefässen des Herzens auftreten, was zu einem Herzinfarkt führen kann. Blutgerinnsel im Gehirn können einen Schlaganfall verursachen. Sehr selten können sich Blutgerinnsel in anderen Körperteilen, einschliesslich Leber, Darm, Nieren oder Auge bilden.
-Venöse oder arterielle thromboembolische Ereignisse können selten zu schwerwiegenden bleibenden Gesundheitsschäden führen oder sogar tödlich sein.
-So erkennen Sie ein Blutgerinnsel
-Beim Auftreten folgender Zeichen sollten Sie sofort einen Arzt/eine Ärztin aufsuchen:
-Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf? Woran könnten Sie leiden?
-Schwellung eines Beins oder längs einer Vene im Bein oder Fuss, vor allem, wenn gleichzeitig Folgendes auftritt: ·Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der möglicherweise nur beim Stehen oder Gehen bemerkt wird ·Erwärmung des betroffenen Beins ·Änderung der Hautfarbe des Beins, z.B. Blau- oder Rotfärbung, oder selten aufkommende Blässe Tiefe Beinvenenthrombose
-·Plötzliche unerklärliche Kurzatmigkeit oder schnelle Atmung; ·plötzlicher Husten ohne offensichtliche Ursache, bei dem evtl. Blut ausgehustet werden kann; ·stechender Brustschmerz, der bei tiefem Einatmen zunimmt; ·starke Benommenheit oder Schwindelgefühl; ·schneller oder unregelmässiger Herzschlag; ·starke Magenschmerzen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit einem Arzt/einer Ärztin, da einige dieser Symptome wie Husten oder Kurzatmigkeit mit einer leichteren Erkrankung wie z.B. einer Entzündung der Atemwege (z.B. einem grippalen Infekt) verwechselt werden können. Lungenembolie
-·sofortiger Verlust des Sehvermögens oder ·schmerzloses verschwommenes Sehen, welches zu einem Verlust des Sehvermögens fortschreiten kann. Diese Symptome treten meistens nur in einem Auge auf. Thrombose eines Netzhautgefässes (Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie im Auge)
-·Brustschmerz, Druckgefühl in der Brust, Unwohlsein, Schweregefühl ·Engegefühl in Brust, Arm oder unterhalb des Brustbeins; ·Völlegefühl, Verdauungsstörungen oder Erstickungsgefühl; ·in den Rücken, Kiefer, Hals, Arm oder Magen ausstrahlende Beschwerden im Oberkörper; ·Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen oder Schwindelgefühl; ·extreme Schwäche, Angst oder Kurzatmigkeit; ·schneller oder unregelmässiger Herzschlag Herzinfarkt
-·plötzliche Schwäche oder Taubheitsgefühl des Gesichtes, Arms oder Beins, speziell auf einer Köperseite; ·plötzliche Verwirrtheit, Sprech- oder Verständnisschwierigkeiten; ·plötzliche Sehstörungen in einem oder beiden Augen; ·plötzliche Gehschwierigkeiten, Schwindelgefühl, Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsstörungen; ·plötzliche schwere oder länger anhaltende Kopfschmerzen unbekannter Ursache; ·Verlust des Bewusstseins oder Ohnmacht. In manchen Fällen können die Symptome eines Schlaganfalls kurzfristig sein und mit einer nahezu sofortigen und vollständigen Erholung einhergehen. Sie sollten sich aber trotzdem dringend in ärztliche Behandlung begeben, da Sie erneut einen Schlaganfall erleiden könnten. Schlaganfall
-·Schwellung und leicht bläuliche Verfärbung eines Armes oder Beines; ·starke Magenschmerzen Blutgerinnsel, die andere Blutgefässe verstopfen
-
-Wann ist das Risiko für Blutgerinnsel in einer Vene erhöht?
-Das Risiko für venöse Thromboembolien ist während des ersten Anwendungsjahres eines CHC am höchsten. Dieses erhöhte Risiko besteht ab der erstmaligen Einnahme von Desoren 30 oder bei der erneuten Einnahme (nach einem mindestens 4-wöchigen oder länger dauernden CHC-freien Zeitraum). Daten einer grossen Studie deuten darauf hin, dass dieses erhöhte Risiko vorwiegend während der ersten 3 Monate besteht.
-Nach dem ersten Jahr sinkt das Risiko, es bleibt aber stets geringfügig höher als wenn Desoren 30 nicht angewendet würde.
-Wenn Sie die Anwendung von Desoren 30 beenden, kehrt das Risiko für ein Blutgerinnsel in wenigen Wochen auf den Normalwert zurück.
-Wie gross ist das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene?
-Das Gesamtrisiko für ein Blutgerinnsel in Bein oder Lunge bei Anwendung von Desoren 30 ist gering, ist aber mehrfach höher als bei Frauen, die kein Desoren 30 anwenden:
-Ungefähr 2 von 10'000 Frauen, die weder schwanger sind noch ein CHC anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.
-Ungefähr 9 bis 12 von 10'000 Frauen, die ein Desogestrel-haltiges CHC wie Desoren 30 anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel. Ungefähr 5 bis 7 von 10'000 Frauen, die ein CHC mit Levonorgestrel, Norethisteron oder mit Norgestimat anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.
-In beiden Fällen ist die Anzahl an Blutgerinnseln pro Jahr geringer als die erwartete Anzahl während einer Schwangerschaft oder in der Phase nach der Geburt.
-Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels ist entsprechend Ihrer persönlichen medizinischen Vorgeschichte unterschiedlich hoch (siehe folgender Abschnitt «Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen»).
-Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen
-Das Risiko für Gerinnselbildung in Venen (z.B. tiefe Venenthrombose, Lungenembolie) nimmt zu:
-• mit steigendem Alter (insbesondere ab einem Alter von ungefähr 35 Jahren);
-• bei Übergewicht (Body-Mass-Index über 30 kg/m2);
-• bei früherem Auftreten eines Blutgerinnsels (Venenthrombose, Lungenembolie oder anderswo), bei einem Geschwister oder Elternteil in jungen Lebensjahren (jünger als 50 Jahre), oder falls Sie oder einer Ihrer nahen Verwandten bekannte oder vermutete vererbliche Störungen der Blutgerinnung (eine sogenannte Thrombophilie) haben. In diesem Fall sollten Sie vor Beginn der Einnahme von Desoren 30 einen Spezialisten aufsuchen. Falls die Untersuchung Hinweise auf eine Thrombophilie ergibt, darf Desoren 30 nicht angewendet werden. (siehe «Wann darf Desoren 30 nicht angewendet werden?»);
-• bei längerfristiger Immobilisierung, grösseren chirurgischen Eingriffen, jedem chirurgischen Eingriff an den Beinen oder wenn ein Bein eingegipst ist, sowie bei schweren Verletzungen. In diesen Fällen sollte Desoren 30 abgesetzt werden (bei geplanten chirurgischen Eingriffen mind. 4 Wochen vorher). Der Arzt/die Ärztin entscheidet, wann mit der Einnahme von Desoren 30 wieder begonnen werden kann (frühestens 2 Wochen nach vollständiger Mobilisierung);
-• bei längerem Sitzen, wie z.B. bei Langstreckenflügen (>4 Stunden), insbesondere wenn bei Ihnen andere der aufgeführten Faktoren vorliegen.
-Bis zu 12 Wochen nach einer Entbindung ist das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln erhöht. Sie sollten deshalb Ihren Arzt oder Ihre Ärztin fragen, wann Sie wieder mit der Anwendung von Desoren 30 beginnen können.
-Andere Risikofaktoren sind systemischer Lupus erythematodes, hämolytisch-urämisches Syndrom, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Sichelzellanämie und Krebs.
-Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin informieren, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, auch wenn Sie nicht sicher sind. Ihr Arzt/Ihre Ärztin kann dann entscheiden, ggf. Desoren 30 abzusetzen.
-Wann ist das Risiko für Blutgerinnsel in einer Arterie erhöht?
-Genau wie ein Blutgerinnsel in einer Vene kann auch ein Gerinnsel in einer Arterie schwerwiegende Konsequenzen haben. Es kann zum Beispiel einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hervorrufen.
-Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen
-Es ist wichtig zu beachten, dass das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgrund der Anwendung von Desoren 30 sehr gering ist, jedoch ansteigen kann:
-·mit steigendem Alter (älter als 35 Jahre);
-·wenn Sie rauchen. Bei der Anwendung eines CHC wie Desoren 30 wird geraten, mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn Sie nicht mit dem Rauchen aufhören können und älter als 35 Jahre sind, kann Ihr Arzt/Ihre Ärztin Ihnen raten, eine andere Verhütungsmethode anzuwenden;
-·wenn Sie übergewichtig sind (Body-Mass-Index über 30 kg/m2);
-·wenn Sie einen hohen Blutdruck haben
-·wenn einer Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (jünger als 50 Jahre) einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatte. In diesem Fall könnten Sie ebenfalls ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall haben;
-·wenn Sie oder einer Ihrer nächsten Angehörigen einen hohen Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride) haben;
-·wenn Sie unter Migräne, insbesondere Migräne mit Aura leiden;
-·wenn Sie an Herzproblemen leiden, wie einer Herzklappenerkrankung oder Vorhofflimmern (einer bestimmten Herzrhythmusstörung);
-·wenn Sie zuckerkrank (Diabetikerin) sind.
-Andere Risikofaktoren sind Hyperhomocysteinämie und systemischer Lupus erythematodes.
-Wenn mehr als einer dieser Punkte auf Sie zutrifft oder eine dieser Erkrankungen besonders schwer ist, kann Ihr Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels zusätzlich erhöht sein.
-Teilen Sie Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin mit, wenn es bei einer der oben erwähnten Punkte während der Anwendung von Desoren 30 zu einer Veränderung kommt, zum Beispiel wenn Sie mit dem Rauchen anfangen, bei einem nahen Angehörigen aus unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt, oder wenn Sie stark zunehmen.
-Tumorerkrankungen
-Brustkrebs wurde bei Frauen, die CHC wie Desoren 30 anwenden, geringfügig öfter festgestellt als bei Frauen gleichen Alters, die keine solchen Präparate anwenden. 10 Jahre nach Absetzen dieser Präparate besteht allerdings kein Unterschied mehr. Es ist nicht bekannt, ob der Unterschied durch diese Präparate verursacht wird. Möglicherweise wurden diese Frauen nur sorgfältiger und öfter untersucht, so dass der Brustkrebs früher erkannt wurde.
-In einigen Studien waren Frauen, die ein CHC wie Desoren 30 über längere Zeit anwendeten, häufiger von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) betroffen. Den stärksten Risikofaktor für das Auftreten von Gebärmutterhalskrebs stellt jedoch eine langandauernde Infektion mit dem Papillomavirus (HPV-Infektion) dar. Es ist nicht bekannt, inwieweit die Langzeitanwendung von CHC wie Desoren 30 oder andere Faktoren wie z.B. das Sexualverhalten (z.B. häufiger Partnerwechsel mit Übertragung des Virus) zu der in den Studien beobachteten höheren Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs beigetragen haben könnte.
-In seltenen Fällen wurde über gutartige Lebertumore und in noch selteneren Fällen über bösartige Lebertumore bei Frauen berichtet, die die Pille nahmen. Diese Tumore können zu inneren Blutungen führen. Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie starke Oberbauchschmerzen haben.
-Psychiatrische Erkrankungen
-Manche Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel wie Desoren 30 anwenden, berichten über Depression oder depressive Verstimmung. Depressionen können schwerwiegend sein und gelegentlich zu Selbsttötungsgedanken führen. Wenn bei Ihnen Stimmungsschwankungen und depressive Symptome auftreten, lassen Sie sich so rasch wie möglich von einem Arzt/einer Ärztin medizinisch beraten.
-Sonstige Vorsichtsmassnahmen
-Die in Desoren 30 enthaltenen Hormone können die Ergebnisse bestimmter Blutuntersuchungen beeinflussen. Informieren Sie deshalb Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, dass Sie Desoren 30 einnehmen, wenn bei Ihnen eine Blutuntersuchung durchgeführt wird.
-Bitte nehmen Sie Desoren 30 erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
-Kontaktieren Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin in folgenden Fällen sobald als möglich:
-• wenn Ihre Periode zwei Mal hintereinander ausgefallen ist und Sie vermuten schwanger zu sein.
-• wenn bei Ihnen Anzeichen eines Angioödems auftreten, z.B. Anschwellen des Gesichts, der Zunge und/oder des Halses und/oder Schluckbeschwerden oder Nesselausschlag in Verbindung mit Atembeschwerden;
-• wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen werden (siehe unter «Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln»);
-• wenn Sie Tabletten in der ersten Woche vergessen haben und Geschlechtsverkehr in den vorhergehenden 7 Tagen hatten;
-• wenn Sie starken Durchfall haben.
-Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
-Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie andere Arzneimittel oder pflanzliche Präparate einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Informieren Sie auch jeden anderen Arzt oder Zahnarzt bzw, Ärztin oder Zahnärztin, der/die Ihnen ein weiteres Medikament verschreibt (oder Ihren/Ihre Apotheker/Apothekerin), dass Sie Desoren 30 einnehmen.
-Gewisse Arzneimittel können bei gleichzeitiger Einnahme die empfängnisverhütende Wirkung von Desoren 30 herabsetzen oder unerwartete Blutungen auslösen (Schmier-, Durchbruchblutungen): z.B. Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (Barbiturate, Phenytoin, Carbamazepin, Oxcarbazepin, Topiramat, Felbamat, Primidon), HIV-Infektionen (Proteaseinhibitoren oder nichtnukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren z.B. Ritonavir, Nelfinavir, Nevaripin, Efavirenz), Hepatitis-C-Virus-Infektionen (z.B. Boceprevir, Telaprevir), Tuberkulose (Rifampicin, Rifabutin), Bluthochdruck in den Blutgefässen der Lungen (Bosentan), zur Behandlung einer speziellen Art der übermässigen Schläfrigkeit (Modafinil) oder Arzneimittel, die das pflanzliche Präparat Johanniskraut enthalten (siehe unten).
-Wenn Sie eines der oben genannten Arzneimittel kurzfristig anwenden, können Sie Desoren 30 weiterhin einnehmen. Während der Behandlung und für 28 Tage nach dem Beenden der Behandlung mit diesem Arzneimittel müssen Sie jedoch zusätzliche, nichthormonale Massnahmen zur Empfängnisverhütung, z.B. Kondome, anwenden. Fragen Sie diesbezüglich Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.
-Wird die gleichzeitige Behandlung mit dem Arzneimittel über das Ende der aktuellen Packung von Desoren 30 fortgesetzt, ist die nächste Packung ohne Unterbrechung, also ohne die übliche Einnahmepause (siehe «Wie verwenden Sie Desoren 30») zu beginnen. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird Sie darüber instruieren.
-Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin oder Apotheker bzw. Apothekerin über das weitere Vorgehen, falls Sie längerfristig (d.h. über mehr als 10-14 Tage) Antibiotika einnehmen müssen (z.B. bei Entzündungen der Knochen oder bei Borreliose).
-Wenn Sie Desoren 30 anwenden, sollen Sie nicht gleichzeitig ein Johanniskrautpräparat (Hypericum) gegen Depressionen anwenden, da die empfängnisverhütende Wirkung beeinträchtigt werden kann. Über Zwischenblutungen und Einzelfälle unerwünschter Schwangerschaften wurde berichtet.
-Einige Arzneimittel sowie Grapefruitsaft können die Wirkstoffkonzentration von Desoren 30 im Blut erhöhen. Das kann zum vermehrten Auftreten von Nebenwirkungen führen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel oder Grapefruitsaft einnehmen:
-• Antipilzmittel, die Wirkstoffe wie z.B. Itraconazol, Voriconazol, Posaconazol, oder Fluconazol enthalten,
-• Bestimmte Antibiotika (sogenannte Makrolide), die als Wirkstoff Clarithromycin oder Erythromycin enthalten.
-• Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (mit den Wirkstoffen Diltiazem oder Verapamil).
-Desoren 30 kann auch die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen, und deren Wirkung entweder verstärken oder vermindern. Dies betrifft z.B. Ciclosporin und das Antiepileptikum Lamotrigin (dies könnte zu einer erhöhten Häufigkeit von Krampfanfällen führen, weshalb Ihr Arzt/Ihre Ärztin zu Beginn der Anwendung von Desoren 30 und wenn Sie Desoren 30 absetzen die Lamotrigin-Blutspiegel überwachen wird).
-Wenn Sie zuckerkrank (Diabetikerin) sind, kann sich durch die Einnahme eines hormonalen Kontrazeptivums wie Desoren 30 Ihr Bedarf an blutzuckersenkenden Arzneimitteln (inklusive Insulin) ändern.
-Verwenden Sie Desoren 30 nicht, wenn Sie Hepatitis C haben und die Wirkstoffkombination Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvir mit oder ohne Ribavirin, Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir einnehmen, da dies eine Erhöhung der Leberfunktionswerte im Blut (Erhöhung des Leberenzyms ALT) bewirken kann. Desoren 30 darf erst wieder angewendet werden, wenn Ihre Lebenswerte sich normalisiert haben (siehe Abschnitt «Wann darf Desoren 30 nicht eingenommen/angewendet werden?»). Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, wann Sie nach dem Absetzen dieser Wirkstoffkombination wieder mit der Anwendung von Desoren 30 beginnen können.
-Es können aber auch weitere Arzneimittel betroffen sein, wie Schmerzmittel, Antidepressiva, Antimalariamittel, Beruhigungsmittel, Herzmedikamente, Cortison-Präparate, Blutgerinnungshemmer und Asthmamittel.
-Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie
-§an anderen Krankheiten leiden,
-§Allergien haben oder
-§andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen!
-Wirkung von Desoren 30 auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
-Desoren 30 hat keinen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit Maschinen zu bedienen.
-Darf Desoren 30 während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
-Desoren 30 darf bei Verdacht auf oder bei erwiesener Schwangerschaft nicht angewendet werden. Sie sollten so rasch wie möglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin konsultieren, falls Sie während der Anwendung von Desoren 30 schwanger werden.
-Wenn Sie stillen, sollten Sie Desoren 30 nicht einnehmen, da es die Qualität und Quantität der Muttermilch beeinträchtigen kann.
-Wie verwenden Sie Desoren 30?
-Eine Packung Desoren 30 enthält 21 weisse Filmtabletten. Auf der Innen- und Aussenseite des Blisters ist für jede Tablette der entsprechende Wochentag vermerkt. Die Tabletten sollen nach den untenstehenden Anweisungen jeden Tag zur gleichen Zeit eingenommen werden. Jede Tablette ist unzerkaut zu schlucken, am besten mit etwas Wasser. Nehmen Sie die 1. Tablette aus dem Feld des betreffenden Wochentages (z.B. Mon für Montag). Der Pfeilrichtung folgend nehmen Sie nun jeden Tag eine Tablette, bis der Blister leer ist, das heisst während insgesamt 21 Tagen. An den 7 darauffolgenden Tagen nehmen Sie keine Tabletten ein. Während diesen 7 Tagen wird Ihre Periode (Entzugsblutungen) beginnen, in der Regel am 2. oder 3. Tag nach Einnahme der letzten Tablette. Starten Sie mit der nächsten Packung am 8. Tag, unabhängig davon, ob die Blutung schon aufgehört hat oder nicht. Dies bedeutet, dass Sie immer am gleichen Wochentag mit einer neuen Packung beginnen und auch dass Sie die Monatsblutungen immer ungefähr an den gleichen Wochentagen jeden Monat haben werden.
-Einnahme der ersten Packung Desoren 30
-Wenn Sie in den letzten Monaten kein hormonelles Verhütungsmittel eingenommen haben
-1.Warten Sie auf den Beginn Ihrer nächsten Periode. Am ersten Tag dieser Periode nehmen Sie die erste Tablette Desoren 30 aus der oberen Reihe der Packung, die mit dem Wochentag gekennzeichnet ist, an dem Ihre Periode beginnt. Desoren 30 wirkt sofort, d.h. die Anwendung einer zusätzlichen nicht hormonalen Verhütungsmethode ist nicht notwendig.
-2.Sie können auch am Tag 2 – Tag 5 Ihrer Periode beginnen. In diesem Fall muss allerdings während der ersten 7 Tage der Tabletteneinnahme eine zusätzliche empfängnisverhütende mechanische oder chemische Methode angewendet werden (keine Methoden wie Knaus-Ogino oder Temperaturmessung).
-3.Wenn Ihre Periode vor mehr als 5 Tagen begonnen hat, warten Sie auf die folgende Periode und beginnen dann erst mit der Einnahme von Desoren 30.
-Wenn Sie von einem anderen kombinierten hormonalen Verhütungsmittel (kombinierte Pille, Vaginalring oder transdermales Pflaster) wechseln
-Sie können die erste Tablette Desoren 30 am darauffolgenden Tag nach Beendigung der alten Packung einnehmen (d.h. ohne einnahmefreies Intervall). Wenn Ihre alte Packung auch Tabletten ohne Wirkstoffe enthält, beginnen Sie mit der ersten Desoren 30 Tablette am Tag nachdem Sie die letzte wirkstoffhaltige Tablette aus der alten Packung eingenommen haben (bei Unsicherheit fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin). Sie können auch später beginnen, allerdings nicht später als am Tag nach dem einnahmefreien Intervall der alten Pille oder nachdem Sie die letzte Tablette ohne Wirkstoff aus der alten Packung eingenommen haben. Falls Sie einen Vaginalring oder ein transdermales Pflaster anwenden, beginnen Sie mit der Anwendung von Desoren 30 an dem Tag, an welchem der Ring oder das Pflaster entfernt wird, jedoch spätestens am Tag, an dem der neue Ring oder das neue Pflaster hätte appliziert werden müssen.
-Wenn Sie vorschriftsgemäss vorgehen, ist keine zusätzliche mechanische empfängnisverhütende Methode anzuwenden (z.B. Kondom).
-Wenn Sie von einer Gestagen-Pille (Minipille) auf Desoren 30 wechseln
-Sie können die Minipille an jedem beliebigen Tag absetzen und mit der Einnahme von Desoren 30 beginnen. Benutzen Sie allerdings während der ersten 7 Tage der Desoren 30-Einnahme eine zusätzliche Methode zur Empfängnisverhütung (Barrieremethode).
-Wenn Sie von einer Hormon-Injektion, einem Implantat oder einer gestagenabgebenden Spirale wechseln
-Beginnen Sie mit der Einnahme von Desoren 30, wenn Ihre nächste Injektion fällig wäre oder an dem Tag, an dem Ihr Implantat resp. Ihre Spirale entfernt wird. Benutzen Sie aber an den ersten 7 Tagen der Pilleneinnahme zusätzlich eine nichthormonale Methode zur Empfängnisverhütung.
-Einnahme nach einer Geburt
-Nach einer Geburt wird Ihr Arzt/Ihre Ärztin Ihnen empfehlen, die nächste Monatsblutung abzuwarten, bevor Sie mit der Einnahme von Desoren 30 beginnen. Manchmal kann früher begonnen werden. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Sie beraten. Bitte beachten Sie, dass Sie Desoren 30 nicht einnehmen sollten, wenn Sie stillen (siehe «Darf Desoren 30 während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?»).
-Bis zu 12 Wochen nach einer Entbindung ist das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln erhöht. Sie sollten deshalb Ihren Arzt oder Ihre Ärztin fragen, wann Sie wieder mit der Anwendung von Desoren 30 beginnen können.
-Nach einem Schwangerschaftsabbruch oder einer Fehlgeburt
-Lassen Sie sich von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin beraten.
-Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben (Überdosierung)
-Es gibt keine Berichte über schwerwiegende Vorkommnisse nach Einnahme einer zu grossen Anzahl Desoren 30 Tabletten. Sollten Sie zu viele Tabletten eingenommen haben, könnten Übelkeit, Erbrechen und vaginale Blutungen auftreten. Sollten Sie feststellen, dass Ihr Kind Desoren 30 eingenommen hat, konsultieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
-Wenn Sie Desoren 30 absetzen wollen
-Sie können mit der Einnahme von Desoren 30 an jedem beliebigen Tag aufhören. Wenn Sie schwanger werden möchten, sollten Sie in der Regel die nächste Monatsblutung abwarten, bevor Sie versuchen schwanger zu werden.
-Wenn Sie nicht schwanger werden wollen, fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über andere Verhütungsmethoden.
-Was tun, wenn Sie eine oder mehrere Tabletten vergessen haben?
-Wenn Sie den üblichen Einnahmezeitpunkt um weniger als 12 Stunden überschritten haben, ist die Zuverlässigkeit der Pille noch gegeben. Sie sollten die Tablette sofort einnehmen und alle darauffolgenden Tabletten wieder zur gewohnten Tageszeit einnehmen.
-Wenn Sie die Einnahme der Tablette um mehr als 12 Stunden versäumt haben, ist möglicherweise kein vollständiger Empfängnisschutz mehr gegeben. Je mehr Tabletten Sie vergessen haben, desto höher ist das Risiko, dass die Pille nicht mehr wirkt. Das Risiko schwanger zu werden ist besonders hoch, wenn Sie Tabletten am Anfang oder Ende der Packung vergessen. Deshalb sollten Sie nachfolgende Regeln beachten:
-Wenn Sie mehr als eine Tablette einer Packung vergessen haben
-Fragen sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat.
-Wenn Sie in der 1. Einnahmewoche 1 Tablette vergessen haben
-Nehmen Sie die vergessene Tablette sofort ein, sobald Sie die vergessene Einnahme bemerkt haben – auch dann, wenn dadurch knapp hintereinander an einem Tag 2 Tabletten einzunehmen sind – und nehmen Sie die darauffolgenden Tabletten zur gewohnten Zeit ein.
-Während der nächsten 7 Tage ist eine nichthormonale Methode der Kontrazeption (mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode) anzuwenden. Hat in der Woche, bevor Sie die Einnahme vergessen haben, bereits ein Geschlechtsverkehr stattgefunden, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Teilen Sie dies umgehend Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit.
-Wenn Sie in der 2. Einnahmewoche 1 Tablette vergessen haben
-Nehmen Sie die vergessene Tablette sofort ein, sobald Sie die vergessene Einnahme bemerken – auch dann, wenn dadurch knapp hintereinander an einem Tag 2 Tabletten einzunehmen sind – und nehmen Sie die darauffolgenden Tabletten zur gewohnten Zeit ein. Die Wirkung der Pille bleibt erhalten, vorausgesetzt, dass an den 7 vorangegangenen Tagen eine regelmässige Einnahme erfolgte. In diesem Fall müssen Sie kein zusätzliches nichthormonales Verhütungsmittel anwenden. Wenn dies nicht der Fall war oder mehr als eine Tablette vergessen wurde, muss während den nächsten 7 Tagen eine nichthormonale Methode der Kontrazeption angewendet werden.
-Wenn Sie in der 3. Einnahmewoche 1 Tablette vergessen haben
-Sie können eine der beiden folgenden Möglichkeiten wählen, ohne zusätzliche Verhütungsmittel verwenden zu müssen, sofern die Einnahme an den vorangegangenen 7 Tagen regelmässig erfolgt ist. Andernfalls sollte die 1. der beiden Einnahmemöglichkeiten befolgt und während der nächsten 7 Tage zusätzlich eine nichthormonale Methode der Empfängnisverhütung (barrierebildende Methode) angewendet werden.
-•Sie nehmen die vergessene Tablette sofort ein, sobald Sie die vergessene Einnahme bemerken – auch dann, wenn dadurch knapp hintereinander an einem Tag 2 Tabletten einzunehmen sind – und nehmen die darauffolgenden Tabletten zur gewohnten Zeit ein. Mit der Tabletten-Einnahme aus der nächsten Packung beginnen Sie unmittelbar nach Ende der letzten Packung, d.h. ohne Einhaltung des einnahmefreien Intervalls. Es wird dabei nicht zur üblichen Entzugsblutung kommen; bis zum Aufbrauchen dieser zweiten Packung können aber gehäuft Schmier- bzw. Durchbruchsblutungen auftreten.
-oder:
-•Sie nehmen keine weiteren Tabletten mehr ein. Nach einem einnahmefreien Intervall von höchstens 7 Tagen, einschliesslich jenes Tages, an dem die Einnahme vergessen wurde, setzen Sie die Tabletteneinnahme mit der nächsten Packung fort. Bei dieser Methode kann der Beginn der Pilleneinnahme auch auf den bisher gewohnten Wochentag gelegt werden.
-Wenn Sie Tabletten vergessen haben und keine Monatsblutung während der ersten einnahmefreien Pause haben, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Befragen Sie daher Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, ehe Sie mit der Pilleneinnahme aus der nächsten Packung beginnen.
-Vorgehen bei akuten Magen-Darm-Erkrankungen wie Erbrechen oder Durchfall (unabhängig von deren Ursache, also z.B. auch als Nebenwirkung anderer Arzneimittel wie Antibiotika)
-Bei Magen-Darm-Störungen wie Erbrechen oder Durchfall kann die Aufnahme der Wirkstoffe der Tablette in den Körper unvollständig sein. Ähnlich wie beim Vergessen einer Filmtablette kann die Wirksamkeit daher vermindert sein. Dies gilt insbesondere im Falle von Erbrechen. Falls Sie innerhalb von 3-4 Stunden nach Einnahme der Desoren 30-Filmtabletten erbrechen, befolgen Sie daher bitte die Ratschläge wie im Falle von vergessenen Filmtabletten. Damit das gewohnte Einnahmeschema beibehalten werden kann, muss die zusätzlich einzunehmende Tablette aus einer Reservepackung entnommen werden.
-Im Falle von starkem Durchfall (z.B. auch als Nebenwirkung anderer Arzneimittel wie z.B. von Antibiotika) fragen Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, ob zusätzliche Massnahmen erforderlich sind.
-Wenn Erbrechen, Durchfall etc. voraussichtlich länger (d.h. mehrere Tage) andauern, sollte während des betreffenden Einnahmezyklus die zusätzliche Anwendung eines mechanischen Verhütungsmittels erwogen werden.
-Wenn Sie eine Monatsblutung hinauszögern wollen
-Sie können Ihre Monatsblutung verschieben indem Sie ohne Pause mit der Einnahme der nächsten Packung Desoren 30 beginnen, sobald Sie die aktuelle Packung beendet haben. Sie können mit der Einnahme so lange wie gewünscht fortfahren, längstens jedoch bis diese zweite Packung beendet ist. Wenn Sie möchten, dass Ihre Monatsblutung einsetzt, beenden Sie die Pilleneinnahme. Bei der Einnahme der zweiten Packung kann es zu Schmier- und Durchbruchsblutungen kommen. Beginnen Sie mit der nächsten Pillenpackung nach der üblichen 7-tägigen Pause.
-Wenn Sie grundsätzlich den ersten Tag Ihrer Monatsblutung auf einen anderen Wochentag legen möchten
-Wenn Sie die Tabletten nach Anleitung einnehmen, wird Ihre Monatsblutung alle 4 Wochen an ungefähr dem gleichen Tag einsetzen. Wenn Sie diesen ändern wollen, verkürzen (niemals verlängern) Sie einfach das nächste einnahmefreie Intervall.
-Wenn Ihre Monatsblutung für gewöhnlich am Freitag beginnt und Sie in Zukunft den Dienstag wünschen (3 Tage früher), dann nehmen Sie die erste Tablette der folgenden Packung drei Tage früher als gewöhnlich. Ist das Intervall sehr kurz (z.B. 3 Tage oder weniger), besteht die Möglichkeit, dass es nicht zu einer Entzugsblutung kommt. Schmier- bzw. Durchbruchsblutungen sind jedoch während der Einnahme der nächsten Packung möglich.
-Wenn Sie unerwartete Blutungen haben
-Mit allen Pillen kann es während der ersten Monate, in denen Ihr Körper sich noch an das Präparat gewöhnen muss, manchmal zu Blutungen zwischen den Perioden kommen. Es kann sein, dass Sie Slip-Einlagen benötigen, aber hören Sie mit der Einnahme von Desoren 30 in keinem Falle auf! Die unregelmässigen Blutungen hören auf, sobald Ihr Körper sich auf die Pille eingestellt hat (normalerweise nach 3 Zyklen der Tabletteneinnahme). Wenn allerdings die Blutung länger anhält, stark ist oder wieder auftritt, suchen Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf.
-Wenn eine Monatsblutung ausbleibt
-Haben Sie Ihre Tabletten korrekt eingenommen, nicht erbrochen, keinen starken Durchfall gehabt und keine anderen Arzneimittel eingenommen, ist die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft äusserst gering. Nehmen Sie Desoren 30 wie gewohnt ein.
-Bleibt die Blutung zweimal hintereinander aus, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf. Setzen Sie die Pilleneinnahme solange nicht weiter fort, bis Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin eine Schwangerschaft ausgeschlossen hat.
-Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Welche Nebenwirkungen kann Desoren 30 haben?
-Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin über alle Nebenwirkungen, insbesondere ernsthafte oder lang andauernde Beschwerden, oder über Änderungen Ihres Gesundheitszustandes, als deren Ursache Sie das CHC vermuten. Die schwerwiegendsten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Anwendung von CHC sind in der Rubrik «Wann ist bei der Einnahme von Desoren 30 Vorsicht geboten?» beschrieben (siehe oben).
-Alle Frauen, die Desoren 30 anwenden, haben ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel in den Venen (venöse Thromboembolie) oder Arterien (arterielle Thromboembolie).
-Die Wahrscheinlichkeit für ein Blutgerinnsel kann erhöht sein, wenn Sie an einer anderen Erkrankung leiden, die dieses Risiko weiter erhöht (weitere Informationen zu den Erkrankungen, die das Risiko für ein Blutgerinnsel erhöhen, sowie zu den Symptomen eines Blutgerinnsels siehe Abschnitt «Blutgerinnsel» in der Rubrik «Wann ist bei der Einnahme von Desoren 30 Vorsicht geboten?»).
-Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei Pillen-Anwenderinnen festgestellt. Diese Nebenwirkungen treten eher in den ersten Monaten der Pillen-Einnahme auf und nehmen mit der Zeit ab.
-Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)
-·Übelkeit
-·Bauchschmerzen
-·Gewichtszunahme
-·Kopfschmerzen
-·Stimmungsschwankungen (z.B. depressive Verstimmung)
-·Schmerzen in der Brust, Spannungsgefühl.
-Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)
-·Erbrechen
-·Durchfall
-·Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe
-·Beeinflussung des Zuckerstoffwechsels
-·Migräne
-·Verringerter Geschlechtstrieb (Libido)
-·Brustvergrösserung
-·Hautausschlag und Nesselfieber
-·Zwischenblutungen, Ausbleiben der Zyklusblutung
-·Blutdruckerhöhung
-·Pilzinfektionen (Candidiasis), Scheidenentzündung, Entzündung des Gebärmutterhalses.
-Selten (betrifft 1 bis 10 von 10‘000 Behandelten)
-·Schlechte Verträglichkeit von Kontaktlinsen
-·Überempfindlichkeitsreaktionen
-·Gewichtsabnahme
-·Erhöhter Geschlechtstrieb
-·Brustdrüsensekretion, vermehrte Vaginalsekretion
-·Hörstörungen
-·Sehstörungen
-·Hautreaktionen wie Erythema nodosum oder Erythema multiforme, verstärkte Körperbehaarung (Hirsutismus)
-·Gallensteine, Gelbsucht infolge Gallenstauung
-·Gutartige Lebertumore
-·Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie, zum Beispiel: in einem Bein oder Fuss (d.h. tiefe Beinvenenthrombose), in der Lunge (d.h. Lungenembolie), Herzinfarkt, Schlaganfall, vorübergehende, einem Schlaganfall ähnelnde Symptome, die als transitorische ischämische Attacke bezeichnet werden.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.
-Das Produkt soll nicht angewendet werden, wenn man z.B. eine Änderung in der Tablettenfarbe feststellt oder wenn die Tabletten zerbröckeln oder sonstige Anzeichen einer Zersetzung vorliegen.
-Lagerungshinweis
-Nicht über 25°C lagern.
-In der Originalverpackung aufbewahren.
-Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Weitere Hinweise
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten können in Apotheken oder Sammelstellen abgegeben werden. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.
-Was ist in Desoren 30 enthalten?
-1 Filmtablette Desoren 30 enthält:
-Wirkstoffe
-0,030 mg Ethinylestradiol und 0,150 mg Desogestrel.
-Hilfsstoffe
-Tablettenkern:
-allracα-Tocopherol, Magnesiumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid, Stearinsäure, Povidon K30, Kartoffelstärke, Lactose-Monohydrat
-Tablettenüberzug:
-Propylenglycol, Macrogol 6000, Hypromellose (E 464)
-Wo erhalten Sie Desoren 30? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
-Handelspackungen zu 1, 3 und 6 Monatspackungen.
-Jede Monatspackung enthält 21 Tabletten.
-Zulassungsnummer
-58268 (Swissmedic).
-Zulassungsinhaberin
-Gedeon Richter (Schweiz) AG, Genf
-Diese Packungsbeilage wurde im August 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-Qu'est-ce que Aprovel et quand doit-il être utilisé?
-Selon prescription du médecin.
-Aprovel 150 mg et Aprovel 300 mg contiennent le principe actif irbésartan (respectivement 150 mg et 300 mg d'irbésartan), utilisé dans le traitement de la tension artérielle élevée, appelée également hypertension essentielle. Il élargit les vaisseaux sanguins et fait baisser ainsi la tension artérielle. Votre médecin a mesuré votre tension artérielle et l'a trouvée supérieure à la valeur normale pour votre âge.
-De plus, Aprovel s'utilise pour le traitement d'une certaine maladie rénale chez les patients atteints d'hypertension artérielle et de diabète du type 2.
-De quoi faut-il tenir compte en dehors du traitement?
-Votre médecin vous a éventuellement conseillé d'adapter votre style de vie pour mieux aider à diminuer votre tension artérielle (diminution du poids, éviter de fumer, réduire la consommation d'alcool et limiter l'apport de sel dans l'alimentation). Il peut également vous encourager à pratiquer l'exercice régulier d'un sport non violent comme la marche, la natation etc.
-Lorsqu'une tension artérielle n'est pas traitée, des organes vitaux comme le cœur, les reins et le cerveau peuvent être endommagés. Vous pouvez vous sentir en forme et n'avoir aucun symptôme, néanmoins une hypertension non traitée peut entraîner une attaque cérébrale, un infarctus du myocarde, une faiblesse cardiaque, un trouble de la fonction rénale ou une cécité.
-Quand Aprovel ne doit-il pas être pris?
-Aprovel ne doit pas être pris si:
-·vous prévoyez une grossesse,
-·vous êtes ou pensez être enceinte,
-·vous allaitez,
-·vous êtes hypersensible (allergique) à l'un des composants d'Aprovel,
-·vous souffrez d'un trouble grave de la fonction hépatique,
-·vous prenez déjà un médicament à base d'aliskiren (par ex. Rasilez) et vous souffrez de diabète (type 1 ou type 2) ou d'une insuffisance rénale,
-·vous prenez déjà un médicament du groupe des inhibiteurs de l'enzyme de conversion de l'angiotensine (par ex. ramipril, énalapril) utilisé pour le traitement de l'hypertension artérielle, de troubles cardiaques ou de troubles de la fonction rénale, et vous souffrez de néphropathie diabétique.
-Si vous avez subi, lors d'un traitement antihypertenseur antérieur, des tuméfactions au niveau du visage, des lèvres, de la langue ou de la gorge (troubles de la déglutition ou respiratoires), vous ne devez pas prendre Aprovel.
-Ne pas administrer Aprovel aux enfants et aux adolescents de moins de 18 ans.
-Quelles sont les précautions à observer lors de la prise d'Aprovel?
-Informez votre médecin avant de commencer tout traitement par Aprovel si vous souffrez de vomissements ou de diarrhées, de problèmes rénaux ou hépatiques, de psoriasis ou si vous avez eu des poussées de psoriasis dans le passé, ou d'intolérance au lactose, car ces états nécessitent une attention spéciale.
-En présence d'un éventuel manque de sel ou de liquide - par ex. lors de vomissements excessifs, de diarrhées ou de prise de diurétiques (produits stimulant l'élimination d'urine) - celui-ci doit être compensé avant de commencer le traitement.
-Adressez-vous à votre médecin si vous ressentez des douleurs abdominales, si vous avez des nausées, des vomissements ou de la diarrhée après avoir pris Aprovel. Votre médecin décidera de la poursuite du traitement. N'arrêtez pas de prendre Aprovel de votre propre initiative.
-Informez votre médecin ou pharmacien si vous prenez en même temps qu'Aprovel du potassium, des sels de potassium, des diurétiques épargneurs de potassium (par ex. spironolactone) ou si vous remplacez le sel de cuisine par des sels de régime contenant du potassium.
-Si vous prenez en même temps qu'Aprovel d'autres médicaments sur prescription ou sans ordonnance, vous devez en informer votre médecin ou votre pharmacien. Il peut être nécessaire de modifier la dose, de prendre certaines mesures de précautions, voire d'arrêter la prise d'un des médicaments, notamment le lithium ou les médicaments à base d'aliskiren et les inhibiteurs de l'enzyme de conversion de l'angiotensine.
-Avant toute opération chirurgicale ou anesthésie, vous devez informer votre médecin de votre traitement avec Aprovel.
-Ce médicament peut affecter les réactions, l'aptitude à la conduite et la capacité à utiliser des outils ou des machines !
-Lactose
-Si votre médecin vous a informé(e) d'une intolérance à certains sucres, contactez-le avant de prendre ce médicament.
-Sodium
-Ce médicament contient moins de 1 mmol (23 mg) de sodium par comprimé, c.-à-d. qu'il est essentiellement « sans sodium ».
-Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si
-·vous souffrez d'une autre maladie
-·vous êtes allergique
-·vous prenez déjà d'autres médicaments (même en automédication !)
-·vous souffrez de troubles héréditaires rares d'intolérance au galactose, d'un déficit en lactase ou d'une malabsorption du glucose et du galactose car dans ce cas vous ne devez pas prendre Aprovel (contient du lactose)
-·vous souffrez d'hypoglycémie (les symptômes peuvent comprendre sueurs, faiblesse, faim, vertiges, tremblements, maux de tête, bouffées de chaleur ou pâleur, engourdissement, rythme cardiaque rapide et battant), en particulier si vous êtes traité pour le diabète
-·vous prenez du répaglinide (médicament utilisé pour abaisser le taux de sucre dans le sang).
-Aprovel peut-il être pris pendant la grossesse ou l'allaitement?
-Aprovel ne doit pas être pris pendant la grossesse.
-Avant le début d'un traitement par Aprovel, indiquez à votre médecin si vous êtes enceinte, si vous suspectez d'être enceinte ou si vous prévoyez de l'être. Dans ce cas, votre médecin vous prescrira normalement un autre médicament, étant donné que la prise d'Aprovel pendant la grossesse (notamment après les trois premiers mois) peut entraîner de graves lésions fœtales.
-Si vous devenez enceinte pendant le traitement avec Aprovel, vous devez immédiatement en informer votre médecin, afin que celui-ci puisse ajuster votre traitement en conséquence.
-Vous ne devez pas allaiter votre enfant si vous prenez Aprovel.
-Comment utiliser Aprovel?
-Les comprimés pelliculés d'Aprovel doivent être pris régulièrement, toujours au même moment de la journée, conformément aux directives de votre médecin. Ils peuvent être avalés avec un peu d'eau sans être mâchés, avant, pendant ou après les repas.
-Le traitement commence habituellement avec 1 comprimé pelliculé d'Aprovel 150 une fois par jour. Lors d'une baisse insuffisante de la pression artérielle, votre médecin peut augmenter la dose à 2 comprimés pelliculés d'Aprovel 150 ou 1 comprimé pelliculé d'Aprovel 300 une fois par jour ou vous prescrire en plus un médicament pour stimuler l'élimination d'urine. L'effet maximal sur la tension devrait être obtenu 4 à 6 semaines après le début du traitement.
-Chez les patients atteints d'hypertension artérielle et de diabète du type 2, la dose d'entretien pour traiter une maladie rénale associée au diabète comprend de préférence 2 comprimés pelliculés d'Aprovel 150 ou 1 comprimé pelliculé d'Aprovel 300 par jour.
-Si, un jour, vous oubliez de prendre Aprovel, vous devez prendre le jour suivant, au moment habituel, le nombre normal de comprimés d'Aprovel et ne devez surtout pas chercher à rattraper la dose du jour précédent.
-Si vous - ou un enfant - avez avalé accidentellement trop de comprimés d'Aprovel, contactez immédiatement votre médecin ou le Centre suisse d'information toxicologique («Tox Info Suisse»).
-À ce jour, l'utilisation et la sécurité d'emploi des comprimés d'Aprovel n'ont pas été étudiés chez l'enfant et l'adolescent.
-Ne changez pas de votre propre chef le dosage prescrit. Adressez-vous à votre médecin ou à votre pharmacien si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte.
-Quels effets secondaires Aprovel peut-il provoquer?
-Les effets indésirables les plus fréquemment observés lors du traitement avec Aprovel sont:
-Très fréquent (concerne plus d'une personne sur 10)
-Si vous souffrez d'une élévation de la pression artérielle et d'un diabète de type 2 avec atteinte rénale, les tests sanguins peuvent montrer une élévation du taux de potassium.
-Fréquent (concerne 1 à 10 personnes sur 100)
-Maux de tête, vertiges lors du passage de la position allongée ou assise à la position debout, sensation de vertige, pression artérielle basse lors du passage de la position allongée ou assise à la position debout, fatigue, nausées, vomissements, douleurs articulaires ou musculaires. Ces troubles sont souvent peu sévères et ne nécessitent normalement pas l'arrêt du traitement.
-Occasionnel (concerne 1 à 10 personnes sur 1000)
-Douleurs thoraciques, toux, diarrhée, troubles digestifs, brûlures d'estomac, bouffée de chaleur, troubles sexuels, accélération des battements du cœur, jaunisse (caractérisée par un jaunissement de la peau et/ou du blanc des yeux).
-Des gonflements au niveau du visage, des lèvres et/ou de la langue, une allergie cutanée (éruption, urticaire), une difficulté à respirer (asthme) ou des réactions anaphylactiques (une réaction allergique immédiate avec malaise général) peuvent apparaître. Si vous observez un quelconque signe d'une telle réaction, arrêtez la prise d'Aprovel et consultez immédiatement un médecin. Ceci est une urgence médicale grave avec risque de mort si les secours n'interviennent pas rapidement.
-Rare (concerne 1 à 10 personnes sur 10 000)
-Angioedème intestinal (gonflement de l'intestin se manifestant par des symptômes tels que des douleurs abdominales, des nausées, des vomissements et de la diarrhée).
-Des effets indésirables ont été rapportés depuis la commercialisation d'Aprovel dont la fréquence d'apparition n'est pas connue: acouphènes, crampes musculaires, altération de la fonction hépatique, thrombocytopénie (déficit du sang en plaquette, risque de saignements) diminution de la fonction rénale, psoriasis (et aggravation du psoriasis), photosensibilisation (peau rouge, vésicules, démangeaisons sur les parties du corps exposées au soleil), hypoglycémie (faible taux de sucre dans le sang) et diminution du nombre de globules rouges (anémie - les symptômes peuvent comprendre la fatigue, les maux de tête, l'essoufflement pendant l'exercice, les étourdissements et la pâleur)
-Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin ou votre pharmacien. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d'emballage.
-À quoi faut-il encore faire attention?
-Stabilité
-Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur l'emballage.
-Remarques concernant le stockage
-Conserver à température ambiante (15-25 °C) dans l'emballage d'origine et à l'abri de l'humidité.
-Tenir hors de portée des enfants.
-Remarques complémentaires
-Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien, qui disposent d'une information détaillée destinée aux professionnels.
-Que contient Aprovel?
-Principes actifs
-150 mg d'irbésartan dans les comprimés Aprovel 150.
-300 mg d'irbésartan dans les comprimés Aprovel 300.
-Excipients
-Lactose monohydraté, cellulose microcristalline, croscarmellose sodique, hypromellose, dioxyde de silicium, stéarate de magnésium. Pelliculage : lactose monohydraté, hypromellose, dioxyde de titane (E171), macrogol 3000, cire de carnauba.
-Où obtenez-vous Aprovel? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
-En pharmacie, sur ordonnance médicale.
-Aprovel 150 mg, comprimés pelliculés à 150 mg: 28 et 98
-Aprovel 300 mg, comprimés pelliculés à 300 mg: 28 et 98
-Numéro d'autorisation
-54250 (Swissmedic)
-Desoren® 30
-Qu’est-ce que Desoren 30 et quand doit-il être utilisé ?
-Desoren 30 est une préparation qui offre une protection hormonale contre la grossesse, autrement dit, un contraceptif hormonal combiné (CHC) ou «pilule combinée». Chaque comprimé pelliculé contient deux hormones féminines en faible quantité: le désogestrel (hormone du corps jaune) et l’éthinylestradiol, un œstrogène. Du fait de sa faible teneur en hormones, Desoren 30 appartient à la catégorie des contraceptifs oraux faiblement dosés. Tous les comprimés de la plaquette contenant les mêmes hormones à la même dose, il s’agit d’un contraceptif oral monophasique.
-Pris conformément aux prescriptions, Desoren 30 protège contre la grossesse de plusieurs manières: en général, il empêche la maturation d’un ovule fécondable. En outre, la glaire du col de l’utérus reste épaisse, ce qui rend l’ascension des spermatozoïdes plus difficile. Enfin, la muqueuse utérine n’est pas préparée à une grossesse. Les changements hormonaux produits par les CHC peuvent en outre conduire à une plus grande régularité de votre cycle et à des règles moins abondantes et plus courtes.
-Desoren 30 ne doit être utilisé que sur prescription médicale.
-Informations importantes sur les contraceptifs hormonaux combinés (CHC)
-·Utilisés correctement, les CHC sont une des méthodes contraceptives réversibles les plus fiables;
-·Les CHC augmentent légèrement le risque de formation de caillots sanguins dans les veines et les artères, en particulier au cours de la première année d’utilisation ou lors de la reprise d’un CHC après une interruption d’au moins 4 semaines;
-·Soyez attentive à l’apparition de symptômes évocateurs d’un caillot sanguin et adressez-vous à votre médecin si vous avez des symptômes qui vous le font suspecter (voir partie «Caillots sanguins»).
-De quoi faut-il tenir compte en dehors du traitement ?
-Avant de commencer à utiliser Desoren 30, veuillez lire les informations sur les caillots sanguins figurant sous la rubrique «Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Desoren 30?». Il est particulièrement important de lire les informations relatives aux symptômes annonciateurs d’un possible caillot (voir «Signes évocateurs d’un possible caillot sanguin»).
-Avant que vous ne commenciez à prendre des produits hormonaux à visée contraceptive, votre médecin devra s’informer avec précision de vos antécédents médicaux personnels et familiaux (maladies dont vous avez souffert ou survenues dans votre famille) et réaliser un examen général et gynécologique approfondi. L’éventualité d’une grossesse devra en outre être exclue.
-Durant l’utilisation de Desoren 30, il est recommandé de pratiquer des examens médicaux de contrôle à intervalles réguliers. Votre médecin mettra en balance les risques éventuellement existants (p.ex. âge, poids, intervention chirurgicale, modification de votre état de santé et/ou de vos risques) avec les bénéfices attendus et décidera avec vous de la poursuite ou non d’une contraception avec Desoren 30.
-Il est également indispensable de consulter votre médecin avant de passer à Desoren 30 en remplacement d’une autre méthode de contraception ou très peu de temps après un accouchement ou une fausse couche (voir également «Comment utiliser Desoren 30?»). Jusqu’à 12 semaines après l’accouchement, le risque de formation de caillots sanguins est plus élevé. Il vous faudra donc demander à votre médecin quand vous pouvez reprendre Desoren 30.
-Desoren 30 est un médicament. En cas d’accident ou d’intervention chirurgicale, informez les médecins que vous utilisez Desoren 30.
-Les contraceptifs hormonaux n’apportent aucune protection contre le SIDA ni contre les maladies sexuellement transmissibles.
-Quand Desoren 30 ne doit-il pas être pris ?
-Desoren 30 ne doit pas être utilisé si vous présentez l’une des situations suivantes. Si tel est le cas, il vous faut impérativement en informer votre médecin, qui déterminera avec vous quelle autre méthode de contraception sera la plus adaptée pour vous:
-·Existence ou antécédents de caillot sanguin au niveau des jambes (thrombose veineuse profonde), des poumons (embolie pulmonaire) ou d’un autre organe;
-·Antécédents d’infarctus du myocarde ou d’accident vasculaire cérébral;
-·Existence ou antécédents d’angine de poitrine (maladie qui cause de fortes douleurs dans la poitrine ou une sensation de pression derrière le sternum, en particulier lors d’un effort physique et qui peut être annonciatrice d’un infarctus du myocarde);
-·Antécédents d’un accident ischémique transitoire (aussi dénommé AIT: symptômes passagers d’un accident vasculaire cérébral);
-·Trouble connu de la coagulation, p.ex. déficit en protéine C, déficit en protéine S, déficit en antithrombine III, mutation du facteur V de Leiden ou anticorps antiphospholipides;
-·Présence de plusieurs facteurs de risque de façon concomitante favorisant la formation d’un caillot sanguin, comme p.ex. surpoids avec un âge >35 ans (voir. chapitre «Quelles sont les précautions à observer lors de l’utilisation de Desoren 30?» - «Facteurs favorisant la formation de caillots sanguins dans une artère» et «Facteurs favorisant la formation de caillots sanguins dans une veine»);
-·Forme particulière de migraine (dite «migraine avec aura», qui est accompagnée de troubles de la sensibilité, de la perception et/ou des mouvements) dont vous souffrez ou avez souffert;
-·Diabète (diabète sucré) avec symptômes vasculaires (atteinte des vaisseaux sanguins);
-·Hypertension artérielle sévère (forte augmentation de la pression artérielle);
-·Hyperlipidémies sévères (forte augmentation du cholestérol ou des triglycérides) dans le sang;
-·Graves maladies du foie (p.ex. jaunisse) actuellement ou dans le passé, tant que les examens de la fonction du foie ne sont pas normalisés;
-·Hépatite C et prise de médicaments antiviraux contenant de l’ombitasvir/paritaprévir/ritonavir, du dasabuvir, de la ribavirine, du glécaprévir/pibrentasvir ou du sofosbuvir/velpatasvir/voxilaprévir (voir sous «Interactions avec d’autres médicaments»).
-·Tumeurs du foie actuelles ou passées;
-·Cancer du sein ou de l’utérus actuel ou passé, s’il dépend des hormones sexuelles;
-·Saignements vaginaux inexpliqués;
-·Pancréatite actuelle ou passée liée à une augmentation importante des graisses dans le sang (triglycérides);
-·Grossesse confirmée ou suspicion de grossesse;
-·Hypersensibilité à l’un des composants de Desoren 30.
-Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Desoren 30 ?
-En cas d’apparition d’un ou de plusieurs des troubles suivants, vous devez immédiatement consulter votre médecin (voir aussi Tableau «Signes évocateurs d’un possible caillot sanguin»):
-·Survenue de migraines ou de maux de tête d’une intensité inhabituelle.
-·Apparition soudaine de difficultés respiratoires ou d’une toux d’origine indéterminée.
-·Douleurs inexpliquées dans les jambes, avec ou sans gonflement.
-·Troubles brusques de la vision, de l’audition, du langage ou autres troubles de la perception.
-·Apparition soudaine de douleurs aigües dans la poitrine ou la cage thoracique, avec ou sans irradiation dans le bras.
-·Apparition soudaine de vertiges, d’une sensation de grande faiblesse, de troubles de la sensibilité.
-·Perte de connaissance.
-·Au moins 4 semaines avant une intervention chirurgicale prévue ou pendant la convalescence faisant suite à un accident ou une opération.
-·Forte augmentation de la pression artérielle (confirmée par plusieurs mesures).
-·Jaunisse.
-·Grossesse ou suspicion de grossesse.
-Si vous souffrez ou avez souffert des maladies suivantes ou si elles s’aggravent ou apparaissent pour la première fois au cours de l’utilisation de Desoren 30, il est important que vous en informiez votre médecin:
-·si vous avez des règles irrégulières, certaines modifications au niveau de la poitrine, un ou des cas de cancer du sein dans votre famille ou des tumeurs bénignes de l’utérus (myomes);
-·si vous observez une accumulation de liquide dans les tissus («œdèmes»);
-·si vous avez une affection rénale sévère;
-·si vous souffrez d’épilepsie ou de danse de Saint Guy (chorée mineure);
-·si vous avez des dépressions;
-·si vous avez des taux de lipides sanguins élevés (hypertriglycéridémie) ou que des membres de votre famille en souffrent. L’utilisation de CHC en cas d’hypertriglycéridémie entraîne une augmentation du risque de pancréatite (inflammation du pancréas);
-·si vous souffrez de phlébite (thrombophlébite superficielle);
-·si vous avez des varices;
-·si vous avez une maladie du foie (p.ex. une jaunisse) ou des inflammations de la vésicule biliaire (p.ex. calculs biliaires);
-·si vous avez une maladie de Crohn ou une colite ulcéreuse (inflammation chronique de l’intestin);
-·si vous avez un lupus érythémateux disséminé (LED; une maladie qui modifie votre système immunitaire);
-·si vous avez un syndrome hémolytique et urémique (SHU; qui entraîne des troubles de la coagulation et une insuffisance rénale);
-·si vous avez une anémie falciforme (une maladie rare du sang);
-·si vous avez développé un herpès au cours d’une précédente grossesse (herpès gravidique);
-·si vous avez un trouble de l’ouïe (otosclérose);
-·si vous souffrez d’un angio-œdème héréditaire ou acquis (consultez immédiatement votre médecin si vous présentez des symptômes d’un angio-œdème tels qu’enflure du visage, de la langue et/ou de la gorge et/ou difficultés à avaler ou urticaire éventuellement avec des difficultés à respirer). Les produits contenant des estrogènes peuvent induire ou aggraver les symptômes d’un angio-œdème héréditaire ou acquis;
-·si vous souffrez d’un trouble du métabolisme de l’hémoglobine (porphyrie).
-Si vous avez ou avez eu un chloasma (taches brunâtres sur la peau, en particulier sur le visage), évitez une trop forte exposition au soleil et aux rayons ultraviolets.
-CAILLOTS SANGUINS
-Le terme thrombose désigne la formation de caillots sanguins susceptibles d’obstruer un vaisseau. Pendant l’utilisation d’un contraceptif hormonal combiné (CHC) comme Desoren 30, votre risque de formation d’un caillot sanguin est plus élevé que si vous ne le prenez pas.
-Les caillots sanguins peuvent se former
-·dans les veines (on parle alors de «thrombose veineuse», de «thromboembolie veineuse» ou de TEV)
-·dans les artères (on parle alors de «thrombose artérielle», de «thromboembolie artérielle» ou de TEA).
-Le plus fréquemment, la thrombose se forme dans les veines profondes de la jambe (thrombose veineuse profonde). Lorsque le caillot se détache de la paroi de la veine, il peut se déplacer et obstruer une artère pulmonaire, produisant ce qu’on appelle une embolie pulmonaire. Très rarement, des caillots de sang peuvent aussi apparaître dans les vaisseaux du cœur, pouvant alors provoquer un infarctus. Les caillots qui obstruent les vaisseaux dans le cerveau peuvent être à l’origine d’une attaque cérébrale. De très rares cas de formation de caillots dans d’autres parties du corps, comme le foie, le tube digestif, les reins ou les yeux, ont été rapportés.
-Enfin, les événements thromboemboliques veineux ou artériels peuvent avoir des conséquences lourdes et durables sur la santé, voire une issue fatale.
-Signes évocateurs d’un possible caillot sanguin
-En cas d’apparition de l’un des signes suivants, vous devez immédiatement consulter un médecin:
-Un de ces signes est-il apparu chez vous? De quoi pourriez-vous souffrir?
-Tuméfaction d’une jambe ou le long d’une veine de la jambe ou au niveau du pied, surtout si elle s’accompagne de: ·Douleur ou sensation de tension dans la jambe, même si vous ne la ressentez qu’en position debout ou en marchant; ·Sensation de chaleur dans la jambe affectée; ·Changement de la coloration de la jambe, p.ex. si elle devient bleue ou rouge ou si elle blanchit. Thrombose veineuse profonde des membres inférieurs
-·Essoufflement subit et inexpliqué ou respiration rapide; ·Toux d’apparition soudaine, éventuellement accompagnée de crachats sanglants; ·Douleurs aigües et subites dans la poitrine, pouvant s’amplifier à la respiration profonde; ·Etourdissements ou sensations vertigineuses sévères; ·Battements cardiaques accélérés ou irréguliers; ·Fortes douleurs à l’abdomen. En cas de doutes, parlez-en à votre médecin, car certains de ces symptômes tels que la toux ou l’essoufflement ne sont pas spécifiques et peuvent être faussement attribués à des affections de moindre gravité, comme des affections des voies respiratoires (infection grippale, p.ex.). Embolie pulmonaire
-·Perte subite de la vision ou ·Vision trouble non accompagnée de douleur pouvant évoluer vers une perte de la vision. Ces symptômes apparaissant le plus souvent dans un œil. Thrombose rétinienne (caillot sanguin dans une veine ou une artère de l’œil)
-·Douleurs dans la poitrine, malaise, sensation de pression, sensation de pesanteur; ·Sensation de serrement ou de tension dans la poitrine, le bras ou derrière le sternum; ·Sensation de réplétion, troubles digestifs ou sensation d’étouffement; ·Douleurs dans la poitrine irradiant dans le dos, la mâchoire, le cou, le bras ou l’estomac; ·Sueurs, nausées, vomissements ou vertiges; ·Sensation de grande faiblesse, d’angoisse ou essoufflement; ·Battements cardiaques accélérés ou irréguliers. Infarctus du myocarde (crise cardiaque)
-·Perte subite de sensibilité ou de force au niveau du visage, d’un bras ou d’une jambe, surtout d’un seul côté du corps; ·Confusion soudaine, élocution incompréhensible ou difficulté de compréhension; ·Troubles subits de la vision d’un œil ou des deux yeux; ·Troubles subits de la marche, vertiges, perte d’équilibre et troubles de la coordination; ·Maux de tête soudains et sévères ou de durée inhabituelle et de cause inconnue; ·Perte de connaissance ou évanouissement. Dans certains cas, les symptômes d’un accident vasculaire cérébral peuvent être de courte durée et suivis d’une récupération presque immédiate et complète. Une prise en charge médicale urgente est cependant nécessaire, car vous pouvez refaire un accident vasculaire cérébral. Accident vasculaire cérébral
-·Tuméfaction, coloration bleutée d’un bras ou d’une jambe; ·Douleurs abdominales aiguës. Caillot sanguin obstruant d’autres vaisseaux sanguins
-
-Quand le risque de formation d’un caillot sanguin dans une veine est-il accru?
-Le risque de développer une thrombo-embolie veineuse est le plus élevé au cours de la première année d’utilisation d’un CHC. Ce risque accru existe dès la première prise de Desoren 30 ou lors de la reprise d’une contraception hormonale combinée après une interruption de 4 semaines ou plus. Les données d’une grande étude indiquent que ce risque élevé existe surtout pendant les 3 premiers mois.
-Après la première année, le risque diminue, mais reste toujours légèrement plus élevé que si vous n’utilisiez pas Desoren 30.
-Si vous arrêtez de prendre Desoren 30 le risque de formation de caillots sanguins revient en quelques semaines au niveau de base sans contraception hormonale combinée.
-Quel est le degré de risque de formation d’un caillot dans une veine?
-Le risque global de caillot sanguin dans une jambe ou dans les poumons (thrombose veineuse profonde ou embolie pulmonaire) avec Desoren 30 est faible, mais il est nettement plus élevé que chez les femmes ne prenant pas Desoren 30.
-Sur 10’000 femmes qui n’utilisent aucun CHC et qui ne sont pas enceintes, environ 2 développeront un caillot sanguin sur une période d’un an.
-Sur 10’000 femmes qui utilisent un CHC contenant du désogestrel, comme Desoren 30, environ 9 à 12 développeront un caillot sanguin sur une période d’un an. Sur 10’000 femmes qui utilisent un CHC contenant du lévonorgestrel, de la noréthistérone ou du norgestimate, environ 5 à 7 développeront un caillot sanguin sur une période d’un an.
-Dans les deux cas, le nombre de caillots sanguins par année est inférieur à celui attendu pendant une grossesse ou après un accouchement.
-Le risque de formation d’un caillot sanguin est plus ou moins élevé selon vos propres antécédents médicaux (voir partie ci-dessous «Facteurs favorisant la formation de caillots sanguins dans une veine»).
-Facteurs favorisant la formation de caillots sanguins dans une veine
-Le risque de formation de caillots sanguins dans une veine (p.ex. thrombose veineuse profonde, embolie pulmonaire) augmente avec:
-·L’âge (en particulier au-delà d’environ 35 ans);
-·Le surpoids (indice de masse corporelle supérieur à 30 kg/m2);
-·La survenue d’un caillot (thrombose d’une jambe ou d’une autre partie du corps, embolie pulmonaire) chez un parent ou un frère/une sœur à un âge jeune (moins de 50 ans). Dans ce cas, et lors de troubles connus ou présumés héréditaires de la coagulation chez vous ou une personne de votre proche parenté, un spécialiste de la coagulation devrait être consulté avant le début de la prise de Desoren 30. Si une thrombophilie est décelée (trouble de la coagulation favorisant une thrombose), la prise de Desoren 30 est contre-indiquée (cf. «Quand Desoren 30 ne doit-il pas être pris?»);
-·Une immobilisation prolongée, une intervention chirurgicale lourde, toute intervention chirurgicale au niveau des jambes et les blessures graves. Dans ces cas, la prise de Desoren 30 doit être interrompue (4 semaines au minimum avant une intervention chirurgicale planifiée). Le médecin décidera de la date de la reprise de Desoren 30 (au moins 2 semaines après la récupération complète de la mobilité);
-·Une position assise prolongée, comme lors de vols long courrier (>4 heures), en particulier si vous présentez d’autres facteurs de risque.
-Après l’accouchement, les femmes présentent pendant plusieurs semaines (jusqu’à 12 semaines) un risque plus élevé de développer des caillots sanguins dans une veine. Il est important de demander à votre médecin quand vous pourrez reprendre Desoren 30.
-D’autres facteurs de risque sont le lupus érythémateux disséminé, le syndrome hémolytique et urémique, la maladie de Crohn, la colite ulcéreuse, l’anémie falciforme et le cancer.
-Si vous présentez ou pensez présenter l’un des points susmentionnés, même si vous n’en êtes pas sûre, il est important d’en informer votre médecin. Il décidera s’il faut suspendre la prise de Desoren 30.
-Quand le risque de formation d’un caillot sanguin dans une artère est-il accru?
-Un caillot sanguin dans une artère peut également causer des problèmes graves, comme par exemple un infarctus du myocarde ou un accident vasculaire cérébral.
-Facteurs favorisant la formation de caillots sanguins dans une artère
-Le risque d’infarctus du myocarde ou d’accident vasculaire cérébral lié à l’utilisation de Desoren 30 est très faible, mais augmente avec:
-·L’âge (en particulier au-delà d’environ 35 ans);
-·Le tabagisme. Il est conseillé d’arrêter de fumer en cas de prise de Desoren 30. Si vous ne parvenez pas à arrêter de fumer et que vous êtes âgée de plus de 35 ans, votre médecin peut vous conseiller une autre méthode de contraception;
-·Le surpoids (indice de masse corporelle supérieur à 30 kg/m2);
-·Si vous souffrez d’hypertension artérielle (augmentation de la pression artérielle);
-·Si l’un de vos proches parents a eu un infarctus du myocarde ou un accident vasculaire cérébral à un âge jeune (moins de 50 ans). Dans ce cas, vous pourriez également présenter un risque accru d’infarctus du myocarde ou d’accident vasculaire cérébral;
-·Si vous, ou un membre de votre proche parenté, avez un taux de graisses élevé dans le sang (cholestérol ou triglycérides);
-·Si vous souffrez de migraines, en particulier de migraines avec aura;
-·Si vous souffrez de problèmes cardiaques (maladies des valves cardiaques, troubles du rythme cardiaque appelé «fibrillation auriculaire»);
-·Si vous souffrez de diabète.
-D’autres facteurs de risque sont l’hyperhomocystéinémie et le lupus érythémateux disséminé.
-Si vous présentez plus d’un des facteurs de risque précités ou si l’un d’eux est particulièrement sévère, le risque de caillot peut être encore plus élevé.
-Informez votre médecin de toute modification d’un des points susmentionnés pendant l’utilisation de Desoren 30, par exemple si vous commencez à fumer, si l’un de vos proches a développé une thrombose de cause inexpliquée ou si vous prenez beaucoup de poids.
-Maladies tumorales
-Une fréquence légèrement plus élevée de cancer du sein a été constatée chez les femmes qui prennent des CHC tels que Desoren 30, par rapport aux femmes du même âge qui n’en prennent pas. Cette différence disparaît toutefois 10 ans après l’arrêt de la prise de ces préparations. On ignore si la différence est due aux CHC. Il est possible que ces femmes aient fait l’objet d’un suivi médical plus approfondi et plus fréquent, d’où le dépistage plus précoce du cancer du sein.
-Quelques études ont montré que chez les femmes utilisant de manière prolongée des CHC tels que Desoren 30, les cas de cancers du col de l’utérus sont plus fréquents. Le principal facteur de risque du cancer du col de l’utérus est toutefois l’infection durable par le papillomavirus humain (infection par le HPV). On ignore dans quelle mesure la prise sur une longue durée de CHC tels que Desoren 30 a pu contribuer à l’augmentation de la fréquence des cancers du col observée dans les études ou si d’autres facteurs, comme le comportement sexuel (p.ex. le changement fréquent de partenaire sexuel avec l’augmentation du risque de transmission du virus), pourrait expliquer cette augmentation.
-De rares cas de tumeurs bénignes de foie et encore plus rarement de tumeurs malignes de foie ont été rapportés chez des femmes prenant la pilule. Ces tumeurs peuvent entraîner des hémorragies internes. Consultez immédiatement votre médecin si vous ressentez des douleurs vives dans la partie haute de l’abdomen.
-Affections psychiatriques
-Certaines femmes qui utilisent des contraceptifs hormonaux comme Desoren 30 signalent des dépressions ou des humeurs dépressives. Les dépressions peuvent être graves et occasionnellement entraîner des pensées suicidaires. Si vous présentez des fluctuations d’humeur et des symptômes dépressifs, faites-vous conseiller le plus rapidement possible par un médecin.
-Autres précautions
-Les hormones contenues dans Desoren 30 peuvent influencer les résultats de certaines analyses biologiques effectuées sur des prélèvements de sang. Informez par conséquent votre médecin que vous prenez Desoren 30 s’il vous prescrit une analyse de sang.
-Si votre médecin vous a informé(e) d’une intolérance à certains sucres, contactez-le avant de prendre ce médicament.
-Dans les cas suivants, contactez votre médecin aussi rapidement que possible:
-·Si vous n’avez pas eu vos règles deux fois de suite et pensez être enceinte;
-·Si vous observez les signes d’un angio-œdème, par exemple gonflement du visage, de la langue et/ou du cou et/ou problèmes de déglutition, ou urticaire en association avec des difficultés respiratoires;
-·Si vous prenez d’autres médicaments (voir «Interactions avec d’autres médicaments»);
-·Si vous avez oublié des comprimés au cours de la première semaine et avez eu des rapports sexuels au cours des 7 jours précédents;
-·Si vous avez de fortes diarrhées.
-Interactions avec d’autres médicaments
-Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si vous prenez ou avez pris récemment d’autres médicaments ou des préparations à base de plantes, même s’il s’agit de médicaments vendus sans ordonnance. Informez également tout autre médecin ou dentiste qui vous prescrit un autre médicament (ou votre pharmacien) du fait que vous prenez Desoren 30.
-L’effet contraceptif de Desoren 30 peut être diminué par la prise simultanée de certains médicaments ou provoquer de saignements inattendus (entre les règles): p. ex. médicaments destinés au traitement de l’épilepsie (barbituriques, phénytoïne, carbamazépine, oxcarbazépine, topiramate, felbamate, primidone), au traitement d’infections par le VIH (inhibiteurs de protéase ou inhibiteurs non nucléosidiques de la transcriptase inverse, par ex. ritonavir, nelfinavir, névirapine, éfavirenz), d’infections par le virus de l’hépatite C (par ex. bocéprévir, télaprévir), au traitement de la tuberculose (rifampicine, rifabutine), de l’hypertension pulmonaire (bosentan), de certains types particuliers de somnolence excessive (modafinil) ou de médicaments contenant un produit végétal, le millepertuis (voir ci-dessous).
-Si vous utilisez l’un des médicaments susmentionnés sur une courte période, vous pouvez continuer à prendre Desoren 30. Pendant le traitement par ce médicament et pendant les 28 jours qui suivent son arrêt, vous devrez cependant utiliser une méthode de contraception non hormonale supplémentaire, par exemple des préservatifs. Demandez conseil à ce sujet à votre médecin ou votre pharmacien.
-Si le traitement par l’autre médicament se prolonge au-delà de la fin de votre plaquette de Desoren 30, commencez la plaquette suivante sans interruption, donc sans la pause habituelle pendant laquelle vous ne prenez pas de comprimé (voir «Comment utiliser Desoren 30?»). Votre médecin vous dira comment procéder.
-Si vous devez prendre un antibiotique sur une longue durée (c’est-à-dire plus de 10 à 14 jours pour une infection des os ou une borréliose p. ex.), veuillez-vous informer auprès de votre médecin ou de votre pharmacien sur la procédure à suivre par la suite.
-Si vous prenez Desoren 30, vous ne devez pas prendre en même temps une spécialité à base de millepertuis (Hypericum) contre les dépressions, car son effet contraceptif peut s’en trouver atténué. Certains cas d’irrégularités des règles et des cas isolés de grossesse non souhaitée ont été signalés.
-Certains médicaments ainsi que le jus de pamplemousse peuvent entraîner une augmentation de la concentration sanguine de Desoren 30. Cela peut entraîner la multiplication des effets secondaires. Informez votre médecin si vous prenez l’un des médicaments suivants ou du jus de pamplemousse.
-·Antifongiques contenant p. ex. de l’itraconazole, du voriconazole, du posaconazole ou du fluconazole;
-·Certains antibiotiques appelés macrolides contenant de la clarithromycine ou de l’érythromycine;
-·Certains médicaments pour le traitement de maladies cardio-vasculaires (contenant du diltiazem ou du vérapamil).
-Desoren 30 peut également modifier, en l’augmentant ou en la diminuant, l’efficacité d’autres médicaments, par exemple de la ciclosporine et de la lamotrigine, un antiépileptique (cela pourrait augmenter la fréquence des épisodes convulsifs. C’est pourquoi votre médecin doit surveiller le taux sanguin de lamotrigine au début de la prise du traitement par Desoren 30 et lorsque vous arrêtez la prise de Desoren 30).
-Si vous êtes diabétique, la prise de Desoren 30 peut modifier votre besoin en médicaments hypoglycémiants (y compris l’insuline).
-N’utilisez pas Desoren 30 si vous êtes atteinte d’hépatite C et que vous prenez l’association de principes actifs ombitasvir/paritaprévir/ritonavir et dasabuvir, avec ou sans ribavirine, glécaprévir/pibrentasvir ou sofosbuvir/velpatasvir/voxilaprévir, car cela peut entraîner une élévation des valeurs sanguines de la fonction hépatique (élévation de l’enzyme hépatique ALAT). Desoren 30 ne doit être à nouveau utilisé que lorsque vos valeurs hépatiques se sont normalisées (voir la section «Quand Desoren 30 ne doit-il pas être pris?»). Informez-vous auprès de votre médecin pour savoir quand vous pouvez recommencer à utiliser Desoren 30 après l’arrêt de la prise de cette association de principes actifs.
-D’autres médicaments peuvent être concernés: des médicaments contre la douleur, des antidépresseurs, des médicaments contre la malaria, des calmants, des médicaments pour le cœur, des médicaments contenant de la cortisone, des anticoagulants et des médicaments contre l’asthme.
-Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si
-§vous souffrez d’une autre maladie
-§vous êtes allergique
-§vous prenez déjà d’autres médicaments (même en automédication !).
-Effet de Desoren 30 sur l’aptitude à la conduite automobile et à l’utilisation de machines
-Desoren 30 n’a aucun effet sur l’aptitude à la conduite automobile ou à l’utilisation de machines.
-Desoren 30 peut-il être pris pendant la grossesse ou l’allaitement ?
-Desoren 30 ne doit pas être pris en cas de suspicion ou d’existence d’une grossesse. Consultez votre médecin aussi rapidement que possible si vous tombez enceinte alors que vous prenez Desoren 30.
-Si vous allaitez, ne prenez pas Desoren 30, il pourrait altérer la quantité et la qualité du lait maternel.
-Comment utiliser Desoren 30?
-Une plaquette de Desoren 30 contient 21 comprimés blancs. Le jour de la semaine correspondant à la prise de chaque comprimé est indiqué au dos de la plaquette. Les comprimés doivent être pris tous les jours à la même heure de la journée, selon les modalités ci-dessous. Il faut avaler les comprimés sans les croquer, de préférence avec un peu d’eau. Prenez le premier comprimé correspondant au jour de la semaine (par exemple Lun pour lundi). Prenez ensuite chaque jour un comprimé dans le sens de la flèche jusqu’à ce que la plaquette soit vide, soit pendant 21 jours au total. Au cours des 7 jours suivants, vous ne prenez aucun comprimé. Au cours de ces 7 jours, vos règles commencent (saignements de privation), normalement le 2e ou le 3e jour suivant la prise du dernier comprimé. Commencez la plaquette suivante le 8e jour, que vos règles soient déjà terminées ou non. Cela signifie que vous commencez toujours une nouvelle plaquette le même jour et que vous aurez chaque mois vos règles à peu près le même jour de la semaine.
-Prise de la première plaquette de Desoren 30
-Si vous n’avez pas pris de contraceptif hormonal au cours des derniers mois
-1.Attendez le début des règles suivantes. Le premier jour des règles, prenez le premier comprimé de Desoren 30 identifié par le jour de la semaine correspondant au premier jour des règles dans la rangée supérieure de la plaquette. Desoren 30 est efficace immédiatement, il n’est donc pas nécessaire d’utiliser un autre moyen de contraception non hormonal en plus.
-2.Vous pouvez également commencer entre le 2e et le 5e jour de vos règles. Dans ce cas, il est indispensable d’utiliser en même temps une méthode contraceptive mécanique ou chimique pendant les 7 premiers jours de la prise de Desoren 30 (ne pas utiliser la méthode Knaus-Ogino ou la méthode des températures).
-3.Si les règles ont commencé depuis plus de 5 jours, attendez les règles suivantes pour commencer à prendre Desoren 30.
-Si vous passez d’une autre contraception hormonale combinée (pilule combinée, anneau vaginal ou dispositif transdermique)
-Vous pouvez prendre le premier comprimé de Desoren 30 le lendemain de l’épuisement de l’ancienne plaquette (autrement dit en omettant l’intervalle sans prise). Si votre ancienne plaquette contient également des comprimés sans substance active, prenez le premier comprimé de Desoren 30 le jour après que vous avez pris le dernier comprimé contenant une substance active de l’ancienne plaquette (en cas de doute, interrogez votre médecin ou votre pharmacien). Vous pouvez également commencer plus tard, mais ne commencez néanmoins pas plus tard que le lendemain de l’intervalle sans prise de l’ancienne pilule ou après que vous avez pris le dernier comprimé sans substance active de l’ancienne plaquette. Si vous utilisez un anneau vaginal ou un dispositif transdermique, commencez à prendre Desoren 30 le jour où l’anneau ou le dispositif est retiré, mais au plus tard le jour où le nouvel anneau ou le nouveau dispositif aurait dû être posé.
-Si vous observez ces règles, vous n’avez pas besoin d’utiliser un moyen de contraception mécanique en plus (p.ex. un préservatif).
-Si vous passez d’une pilule à base de progestatif (minipilule) à Desoren 30
-Vous pouvez arrêter de prendre la minipilule n’importe quel jour et commencer à prendre Desoren 30. Toutefois, au cours des 7 premiers jours de prise de Desoren 30, utilisez un autre moyen de contraception (méthode barrière) en plus.
-Si vous passez d’une contraception hormonale injectable, d’un implant contraceptif ou d’un dispositif intra-utérin libérant un progestatif à Desoren 30
-Commencez à prendre Desoren 30 à la date prévue de l’injection suivante ou à la date de retrait de l’implant ou du dispositif intra-utérin. Il convient cependant d’utiliser en plus une technique contraceptive non hormonale au cours des 7 premiers jours de la prise de Desoren 30.
-Après un accouchement
-Après un accouchement, votre médecin vous recommandera d’attendre les règles suivantes avant de commencer à prendre Desoren 30. Il est parfois possible de commencer plus tôt. Votre médecin vous conseillera. N’oubliez pas qu’il ne faut pas prendre Desoren 30 pendant l’allaitement (voir la section «Desoren 30 peut-il être pris pendant la grossesse ou l’allaitement?»).
-Après l’accouchement, les femmes présentent pendant plusieurs semaines (jusqu’à 12 semaines) un risque plus élevé de formation de caillots sanguins. Il est par conséquent important de demander à votre médecin quand vous pouvez reprendre Desoren 30.
-Après une interruption de grossesse ou une fausse couche
-Demandez conseil à votre médecin.
-Si vous avez pris trop de comprimés (surdosage)
-Aucun cas d’événement grave n’a été rapporté suite à la prise d’un trop grand nombre de comprimés Desoren 30. Si vous avez pris trop de comprimés, des nausées, des vomissements et des saignements vaginaux peuvent survenir. Si vous deviez constater que votre enfant a avalé Desoren 30, consultez votre médecin.
-Si vous désirez arrêter de prendre Desoren 30
-Vous pouvez arrêter de prendre Desoren 30 n’importe quel jour. Si vous souhaitez tomber enceinte, il est préférable d’attendre les règles suivantes avant d’essayer.
-Si vous ne souhaitez pas tomber enceinte, interrogez votre médecin sur les autres moyens de contraception existants.
-Que faire en cas d’oubli de la prise d’un ou de plusieurs comprimés?
-Si vous vous apercevez de l’omission d’une prise moins de 12 heures après l’horaire habituel, la pilule exerce encore un effet fiable. Il faut prendre immédiatement le comprimé omis et prendre tous les comprimés suivants à l’heure habituelle.
-Si vous vous apercevez de l’omission d’une prise plus de 12 heures après l’horaire habituel, l’efficacité contraceptive peut être compromise. Le risque d’inefficacité augmente avec le nombre de comprimés omis. Le risque de grossesse est particulièrement élevé lorsque l’omission a eu lieu au début ou à la fin d’une plaquette. Il faut donc suivre les instructions suivantes:
-Si vous avez omis de prendre plusieurs comprimés d’une plaquette
-Demandez conseil à votre médecin.
-Omission d’un comprimé au cours de la première semaine de prise
-Prenez immédiatement le comprimé omis dès que l’omission a été reconnue, même si cela implique de prendre deux comprimés le même jour à peu de temps d’intervalle, et prenez les comprimés suivants à l’heure habituelle.
-Il faut utiliser une méthode contraceptive non hormonale au cours des 7 jours suivants (ne pas utiliser la méthode du calendrier Knaus-Ogino ou la méthode des températures). Une grossesse est possible si vous avez eu une relation sexuelle au cours de la semaine qui a précédé l’omission du comprimé. Il faut alors immédiatement consulter votre médecin.
-Omission d’un comprimé au cours de la deuxième semaine d’utilisation d’une plaquette
-Prenez immédiatement le comprimé oublié dès que vous vous en rendez compte, même si cela implique de prendre deux comprimés le même jour à peu de temps d’intervalle, et prenez les comprimés suivants à l’heure habituelle. L’effet de la pilule reste maintenu dans la mesure où la prise a été régulière au cours des 7 jours précédents. Dans ce cas, vous n’avez pas besoin d’utiliser un moyen de contraception non hormonal en supplément. Si cela n’est pas le cas, ou si vous avez oublié plusieurs comprimés, vous devez utiliser un moyen de contraception non hormonal au cours des 7 jours suivants.
-Omission d’un comprimé au cours de la troisième semaine de prise
-Si vous avez pris régulièrement Desoren 30 au cours des 7 jours précédant l’omission, vous avez le choix entre les deux solutions ci-dessous et il n’est pas nécessaire d’utiliser une méthode contraceptive supplémentaire. Sinon, il faut opter pour la première des deux possibilités et utiliser en plus un moyen de contraception non hormonal au cours des 7 jours suivants (méthode barrière).
-·Prenez immédiatement le comprimé omis dès que l’omission a été reconnue, même si cela implique de prendre deux comprimés le même jour à peu de temps d’intervalle, et prenez les comprimés suivants à l’heure habituelle. Prenez immédiatement le premier comprimé de la plaquette suivante dès que la plaquette en cours a été épuisée, c’est-à-dire sans l’interruption habituelle de la prise. Dans ce cas, il n’y aura pas l’hémorragie de privation habituelle, mais un spotting ou des saignements en cours de cycle peuvent souvent apparaître pendant la prise de cette deuxième plaquette.
-ou:
-·Arrêtez de prendre les comprimés. Après une suspension de 7 jours au maximum (y compris le jour d’oubli de la prise), continuez la prise des comprimés en utilisant la plaquette suivante. Cette solution permet de reprendre la contraception le même jour de la semaine qu’auparavant.
-En cas d’omission de la prise de comprimés de Desoren 30 et d’absence de règles pendant la première phase d’interruption, l’éventualité d’une grossesse doit être envisagée. Dans ce cas, il convient donc de consulter votre médecin avant d’entamer la plaquette suivante.
-Conduite à tenir en cas de troubles gastro-intestinaux, tels que vomissements ou diarrhées (indépendamment de leur cause, par exemple s’ils sont des effets indésirables d’autres médicaments ou antibiotiques)
-En cas de troubles gastro-intestinaux tels que vomissements ou diarrhées, l’absorption des médicaments peut être incomplète. L’efficacité peut s’en trouver diminuée, comme en cas d’oubli d’un comprimé, en particulier en cas de vomissements. Si vous vomissez dans les 3 à 4 heures qui suivent la prise d’un comprimé de Desoren 30, conformez-vous aux recommandations données en cas d’oubli d’un comprimé. Afin que le schéma habituel de la prise puisse être conservé, il vous faut prendre le comprimé supplémentaire d’une plaquette de réserve
-En cas de fortes diarrhées (p.ex. causées par la prise d’autres médicaments comme des antibiotiques), demandez à votre médecin si des mesures complémentaires sont nécessaires.
-En cas de vomissements, diarrhées, etc. semblant devoir se prolonger (pendant plusieurs jours), il est conseillé de recourir en plus à une méthode de contraception mécanique pendant la durée du cycle de prise de comprimés en cours.
-Si vous souhaitez retarder les règles
-Vous pouvez retarder la survenue de vos règles en supprimant l’intervalle de suspension du traitement, c’est-à-dire en entamant immédiatement la plaquette suivante dès l’épuisement de la plaquette en cours. Vous pouvez continuer à prendre Desoren 30 aussi longtemps que vous le souhaitez, mais sans aller au-delà de la fin de cette deuxième plaquette. Quand vous souhaitez déclencher vos règles, arrêtez de prendre la pilule. Un spotting ou des saignements génitaux en cours de cycle peuvent apparaître au cours de la prise de la deuxième plaquette. Ultérieurement, entamez la plaquette suivante après les 7 jours de suspension habituelle.
-Si vous souhaitez changer le premier jour de vos règles dans la semaine
-Si vous prenez les comprimés conformément aux instructions, les règles surviennent toutes les 4 semaines, à peu près le même jour de la semaine. Si vous souhaitez changer le jour d’apparition des règles au cours de la semaine, il suffit de raccourcir (ne jamais allonger) la durée de la phase suivante de suspension de la prise.
-À titre d’exemple, si les règles apparaissent habituellement le vendredi et vous souhaitez qu’elles commencent le mardi (3 jours plus tôt), il convient de prendre le premier comprimé de la plaquette suivante 3 jours plus tôt que d’habitude. Si l’intervalle est très court (par exemple 3 jours ou moins), il se peut qu’il ne survienne pas d’hémorragie de privation. Par contre, un spotting ou des saignements génitaux en cours de cycle sont possibles au cours de la prise de la plaquette suivante.
-Si vous avez des saignements inattendus
-Avec toutes les pilules, il est possible que vous ayez des saignements entre les règles durant les premiers mois au cours desquels votre corps doit encore s’habituer à la spécialité. Il est possible que vous ayez besoin d’utiliser des protège-slips, mais n’arrêtez en aucun cas de prendre Desoren 30! Les saignements irréguliers cessent dès que votre corps s’est adapté à la pilule (normalement au bout de 3 cycles de prise). Toutefois, si les saignements durent plus longtemps, sont abondants ou se répètent, consultez votre médecin.
-Si vous n’avez pas vos règles
-Si vous avez pris les comprimés correctement, n’avez pas vomi ni eu de fortes diarrhées et n’avez pas pris d’autres médicaments, la probabilité de grossesse est très faible. Continuez à prendre Desoren 30 comme d’habitude.
-Si les règles n’apparaissent pas au cours de deux cycles consécutifs, l’éventualité d’une grossesse doit être envisagée. Il convient alors de consulter immédiatement votre médecin et d’arrêter de prendre la pilule jusqu’à ce que votre médecin ait exclu la possibilité d’une grossesse.
-Quels effets secondaires Desoren 30 peut-il provoquer ?
-Veuillez informer votre médecin de tous les effets secondaires, en particulier des symptômes sévères ou persistants ou des modifications de votre état de santé si vous soupçonnez le CHC d’en être à l’origine. Les effets secondaires les plus sévères liés à l’utilisation des CHC sont décrits dans la rubrique «Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Desoren 30?».
-Le risque de formation de caillots sanguins dans les veines (thrombo-embolie veineuse) ou les artères (thrombo-embolie artérielle) est augmenté chez toutes les femmes prenant des contraceptifs hormonaux combinés comme Desoren 30.
-Ce risque est encore plus élevé si vous présentez des facteurs ou des maladies qui eux-mêmes augmentent aussi ce risque (pour de plus amples informations sur les facteurs et les maladies qui augmentent le risque de caillot et sur les symptômes d’un caillot, reportez-vous à la partie «Caillots sanguins» sous la rubrique «Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Desoren 30?»).
-Les effets indésirables suivants ont été observés chez les femmes prenant la pilule. Ils surviennent plutôt au cours des premiers mois de prise de la pilule et diminuent avec le temps.
-Fréquent (concerne 1 à 10 personnes sur 100)
-·Nausées, douleurs abdominales,
-·Prise de poids,
-·Maux de tête,
-·Fluctuations de l’humeur (notamment humeur dépressive),
-·Douleurs de poitrine, tension mammaire
-Occasionnel (concerne 1 à 10 personnes sur 1000)
-·Vomissements,
-·Diarrhées,
-·Rétention de liquide dans les tissus,
-·Modification du métabolisme glucidique
-·Migraine,
-·Baisse de la libido,
-·Grossissement de la poitrine,
-·Eruption cutanée et urticaire,
-·Saignements entre les règles, absence de règles,
-·Elévation de la tension artérielle,
-·Infection fongique (candidose), inflammation vaginale, inflammation du col de l’utérus
-Rare (concerne 1 à 10 personnes sur 10 000)
-·Intolérance aux lentilles de contact,
-·Réactions d’hypersensibilité,
-·Perte de poids,
-·Accroissement de la libido,
-·Ecoulement mammaire (poitrine), sécrétions vaginales accrues,
-·Troubles auditifs,
-·Troubles visuels,
-·Réactions cutanées de type érythème noueux ou érythème polymorphe, hirsutisme (développement exagéré des poils cutanés),
-·Calculs biliaires, jaunisse consécutive à une rétention biliaire,
-·Tumeurs bénignes du foie,
-·Caillots sanguins dans une veine ou une artère, par exemple: dans une jambe ou un pied (c.-à-d. thrombose veineuse profonde), dans un poumon (c.-à-d. embolie pulmonaire), infarctus du myocarde, accident vasculaire cérébral ou symptômes passagers évocateurs d’un accident vasculaire cérébral, appelé accident ischémique transitoire.
-Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin, votre pharmacien. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d’emballage.
-À quoi faut-il encore faire attention ?
-Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention « EXP » sur le récipient.
-Ce produit ne doit pas être utilisé si vous constatez par exemple une modification de la couleur des comprimés, si les comprimés s’effritent ou présentent d’autres signes de décomposition.
-Remarques concernant le stockage
-Ne pas conserver au-dessus de 25°C.
-Conserver dans l’emballage d’origine.
-Conserver hors de portée des enfants.
-Remarques complémentaires
-Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien , qui disposent d’une information détaillée destinée aux professionnels.
-Ne jetez aucun médicament avec les eaux usées ou les ordures ménagères. Les médicaments périmés ou qui ne sont plus utilisés dans les ménages peuvent être rapportés dans les pharmacies ou dans les centres de collecte. Ces mesures contribueront à protéger l’environnement.
-Que contient Desoren 30?
-1 comprimé pelliculé Desoren 30 contient:
-Principes actifs
-0,030 mg d’éthinylestradiol et 0,150 mg de désogestrel.
-Excipients
-Noyau du comprimé:
-all-racα-Tocophérol, stéarate de magnésium, silice colloїdale anhydre, acide stéarique, povidone K30, amidon de pomme de terre, lactose monohydrate.
-Enrobage:
-propylène glycol, macrogol 6000, hypromellose (E 464).
-Où obtenez-vous Desoren 30? Quels sont les emballages à disposition sur le marché ?
-En pharmacie, seulement sur ordonnance médicale.
-Emballages contenant 1, 3 ou 6 plaquettes mensuelles.
-Chaque plaquette mensuelle contient 21 comprimés.
-Numéro d’autorisation
-58268 (Swissmedic).
-Titulaire de l’autorisation
-Gedeon Richter (Suisse) SA, Genève
-Cette notice d’emballage a été vérifiée pour la dernière fois en août 2025 par l’autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
-Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en avril 2025 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
-Toxex®, gouttes
-De quoi faut-il tenir compte en dehors du traitement?
-Si votre médecin vous a prescrit d’autres médicaments, demandez à votre médecin ou à votre pharmacien si Toxex®, gouttes peut être pris simultanément. Si les troubles persistent plus de trois jours ou si les troubles se reproduisent, il faut consulter un médecin ou un pharmacien.
-Quand Toxex®, gouttes ne doit-il pas être utilisé ou seulement avec précaution?
-Toxex®, gouttes ne doit pas être utilisé par des enfants inférieurs à l’âge de 12 ans. Si le médicament est utilisé conformément à l’usage auquel il est destiné, aucune précaution particulière n’est requise. Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien, si
-- vous souffrez d’une autre maladie,
-- vous êtes allergique
-- vous prenez déjà d’autres médicaments en usage interne ou externe (même en automédication).
-Toxex®, gouttes peut-il être pris pendant la grossesse ou l’allaitement?
-Sur la base des expériences faites à ce jour, aucun risque pour l’enfant n’est connu si le médicament est utilisé conformément à l’usage auquel il est destiné. Toutefois, aucune étude scientifique systématique n’a été effectuée. Par mesure de précaution, vous devriez renoncer si possible à prendre des médicaments durant la grossesse et l’allaitement, ou demander l’avis du médecin ou du pharmacien.
-Comment utiliser Toxex® gouttes?
-Sauf prescription contraire du médecin : Adultes 20 gouttes 3 fois par jour, enfants de plus de 12 ans 10 – 15 gouttes 3 fois par jour à prendre avant les repas dans de l’eau. Veuillez vous conformer au dosage figurant sur la notice d’emballage ou prescrit par votre médecin. Si l’amélioration escomptée de l’enfant ne se produit pas, faites-le examiner par un médecin. Adressez vous à votre médecin ou à votre pharmacien si vous estimez que l’efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte.
-Quels effets secondaires Toxex®, gouttes peut-il provoquer?
-L’emploi approprié du médicament n’a donné lieu à aucun effet secondaire attesté à ce jour. Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin ou votre pharmacien. La prise de médicaments homéopathiques peut aggraver passagèrement les troubles (aggravation initiale). Si cette aggravation persiste, cessez le traitement avec Toxex®, gouttes et informez-en votre médecin ou votre pharmacien.
-A quoi faut-il encore faire attention?
-Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «verw. b.» sur le récipient. Conserver le médicament hors de la portée des enfants. Garder à la température ambiante (15- 25 °C). Ce médicament est aussi disponible sous forme de globules (sans alcool). Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien.
-Que contient Toxex® gouttes?
-1 g de solution contient:
-Argentum nitricum D12 75 mg ; Bryonia cretica spag. PEKA D6 145 mg ; Echinacea angustifolia et (aut) pallida spag. PEKA D6 165 mg ; Glechoma hederacea spag. PEKA D6 155 mg ; Hydrastis canadensis D12 75 mg ; Magnesium fluoratum D12 75 mg ; Okoubaka aubrevillei e cortice D4 165 mg ; Pulsatilla pratensis spag. PEKA D6 145 mg.
-Contient 18 % vol d’alcool.
-Où obtenez-vous Toxex® gouttes? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
-En pharmacie, sans ordonnance médicale.
-Emballages de 50 mL et de 100 mL.
-Numéro d’autorisation
-54251 (Swissmedic)
-Titulaire de l’autorisation
-ebipharm ag, Lindachstr. 8c, 3038 Kirchlindach
-Xenazine®
-Was ist Xenazine und wann wird es angewendet?
-Xenazine sind Tabletten zum Einnehmen. Der Wirkstoff ist Tetrabenazin.
-Xenazine wird zur Behandlung von hyperkinetischen Bewegungsstörungen bei Chorea Huntington eingesetzt.
-Tetrabenazin hemmt die Speicherung spezieller Botenstoffe im Gehirn. Dadurch wird in den Nervenzellen bestimmter Gehirnregionen die Übertragung von Reizen vermindert, die an der Regulation einzelner Bewegungsabläufe beteiligt sind. Als Folge können hyperkinetische, d.h. übermässige, ungewollte und ruckartige Bewegungen besser kontrolliert werden. Solche motorischen Überbewegungen können organischen Ursprungs sein, wie z.B. bei der Erbkrankheit Chorea Huntington.
-Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
-Wann darf Xenazine nicht eingenommen werden?
-Xenazine darf bei Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe der Tabletten, bei depressiven Verstimmungszuständen, wenn Sie am Parkinson-Syndrom und Bewegungsarmut und Muskelsteife (hypokinetisch-rigidem Syndrom) leiden, bei mittlerer und stark eingeschränkter Leberfunktion, wenn Sie schwanger sind, während der Stillzeit, bei gleichzeitiger Therapie mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel (Reserpin), bei gleichzeitiger Therapie mit sog. Monoaminoxidasehemmern (bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen) nicht eingenommen werden.
-Xenazine enthält Laktose. Daher sollte Xenazine bei Galaktose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption nicht eingenommen werden.
-Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von Xenazine Vorsicht geboten?
-Während der Behandlung mit Xenazine kann in seltenen Fällen ein sog. neuroleptisches malignes Syndrom auftreten. Dabei handelt es sich um einen potenziell lebensbedrohlichen Zustand, bei dem es zu psychischen Veränderungen, Steifheit, Fieber, Schwitzen und Blutdruckschwankungen kommt. Wenn solche Symptome auftreten, muss umgehend Ihr Arzt / Ihre Ärztin informiert werden. Instruieren Sie diesbezüglich auch Ihre Angehörigen.
-Xenazine kann zu Benommenheit führen und daher die Aufmerksamkeit, die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen. Deshalb sollten Sie Ihre Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin abklären lassen.
-Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin, bevor Sie Tetrabenazin einnehmen, wenn Sie wissen, dass Sie ein langsamer oder mittelschneller Metabolisierer eines Enzyms, das CYP2D6 genannt wird, sind. In diesem Fall kann eine andere Dosis für Sie erforderlich sein.
-. Die folgenden Arzneimittel verändern die Wirkung von Xenazine oder können in Kombination mit Xenazine vermehrt Nebenwirkungen verursachen: Levodopa (Mittel gegen die Parkinson-Krankheit); Arzneimittel, die im Gehirn dämpfend wirken (z.B. Schlafmittel und starke Schmerzmittel); MAO-Hemmer (siehe Abschnitt "Wann darf Xenazine nicht eingenommen werden?"); Arzneimittel, die das seelische Empfinden beeinflussen (z. B. Haloperidol, Chlorpromazin); Metoclopramid (ein Arzneimittel gegen Erbrechen); Arzneimittel gegen Depressionen (z.B. Fluoxetin, Paroxetin, Sertalin, Duloxetin); blutdrucksenkende Arzneimittel und Betablocker (Arzneimittel, die Herzfrequenz und Blutdruck senken); Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (z.B. Amiodaron); Terbinafin (ein Arzneimittel gegen Pilze) und gewisse Antibiotika.
-Die dämpfende Wirkung von Xenazine kann bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol verstärkt werden. Deshalb sollte während der Behandlung mit Xenazine auf Alkohol verzichtet werden.
-Xenazine enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Xenazine erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
-·an andere Krankheiten leiden
-·Allergien haben oder
-·Andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen!
-Darf Xenazine während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
-Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten, informieren Sie Ihren Arzt / Ihre Ärztin. Er/sie wird über die Anwendung von Xenazine entscheiden.
-Wenn Sie stillen, darf Xenazine nicht eingenommen werden.
-Wie verwenden Sie Xenazine?
-Nehmen Sie Xenazine immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Die Dosierung hängt vom Ansprechen des Patienten auf die Behandlung ab.
-Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Anfangsdosis 3x täglich ½ Tablette Xenazine. Diese Dosis kann alle 3 - 4 Tage um ½ Tablette bis zur Verträglichkeitsgrenze gesteigert werden. Die maximale Tagesdosis von 4 Tabletten Xenazine soll nicht überschritten werden.
-Zeigt sich nach 7 Tagen Einnahme der Höchstdosis keine Besserung, ist es unwahrscheinlich, dass das Arzneimittel für Sie von Nutzen ist, auch wenn die Dosis erhöht oder die Behandlungsdauer verlängert wird. Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, um über einen Abbruch der Behandlung zu diskutieren.
-Ältere Patienten erhalten in der Regel die Dosis wie oben angegeben.
-Bei Kindern und Jugendlichen stehen keine Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit zur Verfügung. Xenazine soll daher in dieser Altersgruppe nicht eingenommen werden.
-Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein (Wasser oder alkoholfreies Getränk).
-Wenn Sie die Einnahme von Xenazine einmal vergessen haben, nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, sondern führen Sie die Einnahme wie gewohnt fort.
-Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, bevor Sie die Therapie mit Xenazine nach einem Behandlungsunterbruch wieder aufnehmen möchten.
-Welche Nebenwirkungen kann Xenazine haben?
-Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Xenazine auftreten:
-Sehr häufig: Depression, Benommenheit, Schläfrigkeit, Parkinson-Symptome (Gleichgewichtsstörungen, Zittern oder vermehrter Speichelfluss), Unfähigkeit ruhig sitzen zu bleiben, Ängstlichkeit, erhöhte Prolaktinwerte im Blut.
-Häufig: Erregung, Verwirrung, Angstgefühl, Schlaflosigkeit, Schluckstörung, Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen im Oberbauch, Durchfall, Verstopfung, Mundtrockenheit, vermehrter Speichelfluss, unregelmässige Menstruation, Brustschmerzen, verminderte Libido.
-Sehr selten: Neuroleptisches malignes Syndrom (siehe Abschnitt "Wann ist bei der Anwendung von Xenazine Vorsicht geboten?"), Leukopenie (Verminderung der Zahl der weissen Blutkörperchen), zwanghaftes Blickverharren, Lichtempfindlichkeit.
-Weitere mögliche Nebenwirkungen: Desorientiertheit, Nervosität, Unruhe, Schlafstörungen, Ataxie oder Dystonie (spezielle Formen von Bewegungsstörung), Gedächtnisstörungen, Schwindel, verlangsamter Herzschlag, Schwindelgefühl beim Aufstehen, Schwitzen, Müdigkeit, Schwäche, tiefe Körpertemperatur, erhöhte Leberwerte im Blut.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind und wenn irgendein anderes Krankheitszeichen auftritt, bei dem Sie einen Zusammenhang mit der Anwendung von Xenazine vermuten.
-Überdosierung: Symptome einer Überdosierung sind Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schweissausbruch, tiefer Blutdruck, Verwirrung, Halluzinationen, tiefe Körpertemperatur und Benommenheit.
-Was ist ferner zu beachten?
-Dieses Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten können in Apotheken oder Sammelstellen abgegeben werden. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.
-Xenazine sollte bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Was ist in Xenazine enthalten?
-1 Tablette Xenazine enthält
-Wirkstoffe
-25 mg Tetrabenazin
-Hilfsstoffe
-Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Talkum, Magnesiumstearat, gelbes Eisenoxid E172.
-Wo erhalten Sie Xenazine? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung.
-Packungen zu 112 Tabletten mit Bruchrille (teilbar).
-Zulassungsnummer
-58'375 (Swissmedic)
-Zulassungsinhaberin
-Curatis AG, 4410 Liestal
-Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-Aricept®/- Evess
-Was ist Aricept und wann wird es angewendet?
-Aricept enthält den Wirkstoff Donepezil. Donepezil gehört zur Arzneimittelgruppe der Acetylcholinesterase-Hemmer, welche bestimmte Vorgänge im zentralen Nervensystem beeinflussen.
-Aricept wird zur Behandlung von Störungen der geistigen Leistungsfähigkeit (z.B. Gedächtnisverlust, Wortfindungsstörung, Verwirrung) bei der Alzheimer-Erkrankung verwendet.
-Aricept wird die Krankheit nicht heilen können, es kann aber die Symptome verbessern, die von der Krankheit hervorgerufen werden und so Ihre allgemeinen Funktionen im Alltag verbessern.
-Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
-Wann darf Aricept nicht angewendet werden?
-Aricept darf nicht bei Patienten und Patientinnen mit einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Donepezil, gegenüber Piperidinderivaten oder gegenüber den Hilfsstoffen angewendet werden.
-Aricept soll bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden.
-Wann ist bei der Anwendung von Aricept Vorsicht geboten?
-Unter gewissen Bedingungen soll Aricept nur mit Vorsicht angewendet werden. Deshalb sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin darüber informieren, wenn Sie:
-·früher einmal unter einem Magengeschwür gelitten haben.
-·Schmerzmittel oder Arzneimittel gegen Rheuma einnehmen.
-·früher einmal einen epileptischen Anfall oder ein Herzleiden gehabt haben.
-·unter Asthma oder einer anderen langanhaltenden Lungenerkrankung leiden.
-·unter Lebererkrankungen leiden.
-·planen, ins Spital zu gehen, um sich einer Operation mit Allgemein-Narkose zu unterziehen.
-Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen! Die Einnahme von Aricept kann insbesondere bei Behandlungsbeginn und Dosissteigerung zu Müdigkeit, Schwindel und Muskelkrämpfen führen. Auch die Alzheimer Demenz kann die Fähigkeit, ein Auto zu lenken oder eine Maschine zu bedienen, beeinträchtigen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin sollte daher Ihre Fähigkeit, diese Tätigkeiten zu verrichten, regelmässig überprüfen.
-Bitte nehmen Sie Aricept Filmtabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
-Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie
-·an anderen Krankheiten leiden,
-·Allergien haben oder
-·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
-Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie Fieber mit Muskelsteifheit, Schwitzen oder reduziertem Bewusstseinszustand entwickeln (Symptome die auf eine Krankheit, welche man als «malignes neuroleptisches Syndrom») bezeichnet, hinweisen können.
-Darf Aricept während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
-Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie es werden könnten. Aricept darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, ausser wenn dies von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin ausdrücklich verordnet wird.
-Es ist nicht bekannt, ob Donepezil in die Muttermilch übergeht. Aricept darf deshalb von stillenden Frauen nicht angewendet werden.
-Wie verwenden Sie Aricept?
-Die Tabletten-Stärke, die Sie einnehmen, kann sich in Abhängigkeit von der Dauer der bereits durchgeführten Behandlung und basierend auf der Verschreibung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin ändern.
-Falls von Ihrem Arzt bzw. von Ihrer Ärztin nicht anders verordnet, werden Sie am Anfang der Behandlung jeden Abend unmittelbar vor dem Schlafengehen eine weisse 5 mg Filmtablette oder eine weisse 5 mg Schmelztablette einnehmen. Im weiteren Behandlungsverlauf (aber nicht früher als einen Monat nach Behandlungsbeginn) kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen empfehlen, eine gelbe 10 mg Filmtablette oder eine gelbe 10 mg Schmelztablette jeden Abend unmittelbar vor dem Schlafengehen einzunehmen. Die maximal empfohlene Tagesdosis beträgt 10 mg.
-Einnahme von Aricept Filmtabletten
-Schlucken Sie die Aricept Filmtabletten mit etwas Wasser.
-Einnahme von Aricept Evess Schmelztabletten
-Die Schmelztablette soll nach der Entnahme aus dem Blister sofort auf die Zunge gelegt werden. Lassen Sie die Schmelztablette auf der Zunge zerfallen. Nach dem Zerfall kann sie mit oder ohne Wasser geschluckt werden.
-Halten Sie sich immer an die Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin, wie und wann Sie Ihr Arzneimittel einnehmen sollen. Brechen Sie die Tabletteneinnahme nur ab, wenn es Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin verordnet hat.
-Wie sollen Sie sich verhalten, wenn Sie zu viele Film- oder Schmelztabletten eingenommen haben?
-Sie sollten nicht mehr als eine Film- oder Schmelztablette pro Tag einnehmen. Wenn Sie zu viele Film- oder Schmelztabletten eingenommen haben, müssen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin unverzüglich informieren oder das nächste Spital kontaktieren.
-Wie verhalten Sie sich, wenn Sie eine Film- oder Schmelztablette nicht eingenommen haben?
-Wenn Sie die Einnahme einer Film- oder Schmelztablette vergessen haben, nehmen Sie die nächste Film- oder Schmelztablette am folgenden Tag zur gewohnten Zeit ein. Wenn Sie mehr als eine Woche die Einnahme Ihrer Film- oder Schmelztabletten vergessen haben, telefonieren Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, bevor Sie weitere Film- oder Schmelztabletten einnehmen.
-Wie rasch wirkt Aricept?
-In klinischen Studien wurde eine Verbesserung frühestens drei Wochen nach Behandlungsbeginn beobachtet. Das Ansprechen auf eine Behandlung kann jedoch individuell unterschiedlich sein.
-Die Anwendung und Sicherheit von Aricept bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.
-Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Welche Nebenwirkungen kann Aricept haben?
-Die häufigsten Nebenwirkungen bei der Einnahme von Aricept sind Durchfall, Übelkeit und Kopfschmerzen sowie Muskelkrämpfe, Müdigkeit, Erbrechen und Schlaflosigkeit. In den meisten Fällen waren die unerwünschten Wirkungen mild, dauerten eine kurze Zeit und verschwanden ohne Behandlungsabbruch.
-Folgende weitere Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Aricept auftreten:
-Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
-Erkältung, Halluzinationen, ungewöhnliche Träume und Albträume, Erregungszustände, aggressives Verhalten, Ohnmacht, Schwindel, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Schmerzen, Muskelkrämpfe, Unfälle (eventuell erhöhte Gefahr für Stürze oder zufällige Verletzungen), Appetitlosigkeit, Erbrechen, Magen-Darm-Beschwerden, unfreiwilliger Harnabgang, Hautausschlag, Juckreiz.
-Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
-Krampfanfälle, verlangsamter Herzschlag, Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür (dabei kann es zu Schmerzen im Bereich zwischen Brustbein und Nabel und zu Verdauungsstörungen kommen), Blutungen im Magen oder Darm (dabei kann es zu schwarzem teerartigem Stuhl oder zu einer sichtbaren Blutung aus dem After kommen), geringe Erhöhung der Muskelwerte im Blut (Kreatinkinase).
-Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
-Herzrhythmusstörungen, Steifheit, Zittern oder unkontrollierte Bewegungen, vor allem von Gesicht und Zunge, aber auch von Gliedmassen, Leberfunktionsstörungen einschliesslich Hepatitis (Entzündung der Leber; dabei kann es zu Übelkeit oder Erbrechen, Appetitlosigkeit, allgemeinem Unwohlsein, Fieber, Juckreiz, Gelbfärbung von Haut und Augen und Dunkelfärbung des Harns kommen).
-Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)
-Malignes neuroleptisches Syndrom, das unter anderem folgende Symptome aufweisen kann: Fieber mit Muskelsteifheit, Schwitzen oder reduziertem Bewusstseinszustand.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Besonderheiten: Da der Wirkstoff sehr langsam im Körper abgebaut wird, können Herzrhythmusstörungen erst einige Zeit nach Einnahmebeginn auftreten, aber auch für längere Zeit nach Behandlungsende bestehen bleiben. Die Herzrhythmusstörungen gehen einher mit einer Verlangsamung des Herzschlages, was zu Schwindel und kurzen Bewusstseinsverlusten führen kann. Treten solche Erscheinungen bei Patienten auf, die mit Aricept behandelt werden, ist der Arzt bzw. die Ärztin zu informieren.
-Was ist ferner zu beachten?
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Die nicht verwendeten Filmtabletten sollten Sie Ihrer Apotheke zurückbringen.
-Lagerungshinweis
-Aricept, Filmtabletten: Bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Aricept Evess, Schmelztabletten: Bei 15-30°C lagern und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Weitere Hinweise
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Was ist in Aricept enthalten?
-Aricept Filmtabletten zu 5 mg sind weiss, rund, bikonvex mit der Prägung «ARICEPT» auf der einen und «5» auf der anderen Seite.
-Aricept Filmtabletten zu 10 mg sind gelb, rund, bikonvex mit der Prägung «ARICEPT» auf der einen und «10» auf der anderen Seite.
-Aricept Evess Schmelztabletten zu 5 mg sind weiss mit der Prägung «ARICEPT» auf der einen und «5» auf der anderen Seite.
-Aricept Evess Schmelztabletten zu 10 mg sind gelb mit der Prägung «ARICEPT» auf der einen und «10» auf der anderen Seite.
-Wirkstoffe
-Donepezilhydrochlorid.
-1 Aricept Filmtablette zu 5 mg enthält 5 mg Donepezilhydrochlorid entsprechend 4.56 mg Donepezil.
-1 Aricept Filmtablette zu 10 mg enthält 10 mg Donepezilhydrochlorid entsprechend 9.12 mg Donepezil.
-1 Aricept Evess Schmelztablette zu 5 mg enthält 5 mg Donepezilhydrochlorid entsprechend 4.56 mg Donepezil.
-1 Aricept Evess Schmelztablette zu 10 mg enthält 10 mg Donepezilhydrochlorid entsprechend 9.12 mg Donepezil.
-Hilfsstoffe
-Aricept, Filmtabletten
-Filmtabletten zu 5 mg: Lactosemonohydrat, Maisstärke, mikrokristalline Cellulose, Hydroxypropylcellulose, Magnesiumstearat, Talkum, Macrogol 8000, Hypromellose, Titandioxid.
-Filmtabletten zu 10 mg: Lactosemonohydrat, Maisstärke, mikrokristalline Cellulose, Hydroxypropylcellulose, Magnesiumstearat, Talkum, Macrogol 8000, Hypromellose, Titandioxid, gelbes Eisenoxid.
-Aricept Evess, Schmelztabletten
-Schmelztabletten zu 5 mg: Mannitol, hochdisperses Siliciumdioxid, Carrageen, Poly(vinylalkohol).
-Schmelztabletten zu 10 mg: Mannitol, hochdisperses Siliciumdioxid, Carrageen, Poly(vinylalkohol), gelbes Eisenoxid.
-Wo erhalten Sie Aricept? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
-Aricept 5 mg/10 mg: Packungen mit 28 oder 98 Filmtabletten.
-Aricept Evess 5 mg/10 mg: Packungen mit 28 oder 98 Schmelztabletten.
-54274, 57312 (Swissmedic).
- +52792 (Swissmedic).
-Pfizer AG, Zürich.
-Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2020 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-PIL V012
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- +Orion Pharma AG, 6300 Zug.
- +Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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