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-Neurontin darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.
- +Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
--Anwendung bei Kindern: Bei Kindern – besonders mit vorbestehender Behinderung, Aufmerksamkeits- oder Verhaltensstörungen – können vermehrt Aggressivität, emotionale Labilität und andere psychische Nebenwirkungen auftreten. Der Arzt wird entscheiden, ob die Dosis von Neurontin reduziert oder die Behandlung abgebrochen werden muss.
--Nieren: Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie an einer Erkrankung der Nieren leiden, da in einem solchen Fall unter Umständen die Dosis angepasst werden muss.
--Suizidgedanken/Selbstverletzung: Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Neurontin behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
--Überempfindlichkeitsreaktionen: Nach der Einnahme von Neurontin können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, welche schwerwiegend sein können. Sie äussern sich durch Symptome wie Atembeschwerden, Anschwellen von Lippen, Rachen und Zunge, und Blutdruckabfall. Beim Auftreten solcher Beschwerden müssen Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Selten können auch schwerwiegenden Hautreaktionen auftreten. Sie äussern sich durch Symptome wie juckender Hautausschlag, rote Blasenflecken auf der Haut, allergisches Anschwellen der Haut und Schleimhaut, Anschwellen von Lymphknoten oder Fieber. Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn ein neuer Hautausschlag auftritt oder ein bestehender Hautausschlag schlimmer wird. Der Arzt wird entscheiden, ob die Behandlung mit Neurontin abgebrochen werden muss.
--Muskeln: In Einzelfällen kann es zu schwerwiegenden Muskelproblemen (Muskelschwäche, -empfindlichkeit oder -schmerzen) kommen. Diese können - vor allem, wenn Sie sich gleichzeitig unwohl fühlen oder erhöhte Temperatur haben - durch einen abnormalen Muskelabbau bedingt sein, der lebensbedrohlich sein und zu Nierenproblemen führen kann. Kontaktieren Sie bei Auftreten ungeklärter Muskelschmerzen umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
--Schläfrigkeit/Schwindel: Neurontin kann zu einer Sedierung (Schläfrigkeit, Müdigkeit), Schwindel, Verwirrtheit und ähnlichen Symptomen führen; dadurch kann es bei älteren Personen zu unfallbedingten Verletzungen (Stürze) kommen. Lassen Sie besonders bei Behandlungsbeginn und nach Dosierungsveränderungen Vorsicht walten, bis Sie mit den möglichen Auswirkungen der Behandlung vertraut sind.
--Missbrauch/Abhängigkeit: Es gab Fälle von Abhängigkeit und missbräuchlicher Einnahme von Neurontin. Patienten, die zu Arzneimittelmissbrauch oder übermässigem Konsum von Alkohol oder Drogen neigen, sollten mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin sprechen, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
--Absencen: Neurontin ist im Allgemeinen nicht wirksam gegen sogenannte Absencen. Es kann diesen Anfallstyp bei einigen Patienten oder Patientinnen sogar verschlechtern. Deshalb sollte Neurontin bei Mischformen der Epilepsie, die auch Absencen beinhalten, mit Vorsicht angewendet werden.
- +·Anwendung bei Kindern: Bei Kindern – besonders mit vorbestehender Behinderung, Aufmerksamkeits- oder Verhaltensstörungen – können vermehrt Aggressivität, emotionale Labilität und andere psychische Nebenwirkungen auftreten. Der Arzt wird entscheiden, ob die Dosis von Neurontin reduziert oder die Behandlung abgebrochen werden muss.
- +·Nieren: Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie an einer Erkrankung der Nieren leiden, da in einem solchen Fall unter Umständen die Dosis angepasst werden muss.
- +·Suizidgedanken/Selbstverletzung: Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Neurontin behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
- +·Überempfindlichkeitsreaktionen: Nach der Einnahme von Neurontin können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, welche schwerwiegend sein können. Sie äussern sich durch Symptome wie Atembeschwerden, Anschwellen von Lippen, Rachen und Zunge, und Blutdruckabfall. Beim Auftreten solcher Beschwerden müssen Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Selten können auch schwerwiegenden Hautreaktionen auftreten. Sie äussern sich durch Symptome wie juckender Hautausschlag, rote Blasenflecken auf der Haut, allergisches Anschwellen der Haut und Schleimhaut, Anschwellen von Lymphknoten oder Fieber. Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn ein neuer Hautausschlag auftritt oder ein bestehender Hautausschlag schlimmer wird. Der Arzt wird entscheiden, ob die Behandlung mit Neurontin abgebrochen werden muss.
- +·Muskeln: In Einzelfällen kann es zu schwerwiegenden Muskelproblemen (Muskelschwäche, -empfindlichkeit oder -schmerzen) kommen. Diese können - vor allem, wenn Sie sich gleichzeitig unwohl fühlen oder erhöhte Temperatur haben - durch einen abnormalen Muskelabbau bedingt sein, der lebensbedrohlich sein und zu Nierenproblemen führen kann. Kontaktieren Sie bei Auftreten ungeklärter Muskelschmerzen umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
- +·Schläfrigkeit/Schwindel: Neurontin kann zu einer Sedierung (Schläfrigkeit, Müdigkeit), Schwindel, Verwirrtheit und ähnlichen Symptomen führen; dadurch kann es bei älteren Personen zu unfallbedingten Verletzungen (Stürze) kommen. Lassen Sie besonders bei Behandlungsbeginn und nach Dosierungsveränderungen Vorsicht walten, bis Sie mit den möglichen Auswirkungen der Behandlung vertraut sind.
- +·Missbrauch/Abhängigkeit: Es gab Fälle von Abhängigkeit und missbräuchlicher Einnahme von Neurontin. Patienten, die zu Arzneimittelmissbrauch oder übermässigem Konsum von Alkohol oder Drogen neigen, sollten mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin sprechen, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
- +·Absencen: Neurontin ist im Allgemeinen nicht wirksam gegen sogenannte Absencen. Es kann diesen Anfallstyp bei einigen Patienten oder Patientinnen sogar verschlechtern. Deshalb sollte Neurontin bei Mischformen der Epilepsie, die auch Absencen beinhalten, mit Vorsicht angewendet werden.
- +·Wenn Sie unter einer Erkrankung des Nervensystems oder der Atemwege leiden oder wenn Sie älter als 65 Jahre sind, sollte Ihnen Ihr Arzt möglicherweise eine andere Dosierung verschreiben.
- +Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin insbesondere, wenn Sie Arzneimittel gegen Krämpfe, Schlafstörungen, Depression, Angstzustände oder andere neurologische oder psychiatrische Probleme einnehmen oder kürzlich eingenommen haben.
- +
-an anderen Krankheiten leiden,
--Allergien haben oder
-andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen bzw. äusserlich anwenden!
-Darf Neurontin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
- +·an anderen Krankheiten leiden,
- +·Allergien haben oder
- +·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
- +Darf Neurontin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?
-Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
- +Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Sehr häufig (können bei mehr als 1 von 10 Personen auftreten):
--Schläfrigkeit, Müdigkeit, Schwindel, Bewegungsstörungen.
-Häufig (können bei bis zu 1 von 10 Personen auftreten):
--Verminderung der weissen Blutkörperchen, Bluterguss.
--Anschwellen der Extremitäten, Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme.
--Gedächtnisverlust, Verwirrung, Depression, Sprachstörungen, Gefühlsschwankungen, Schlaflosigkeit, Nervosität, Augenzittern (Nystagmus), Denkstörungen, Zittern, Zuckungen, Gangstörungen, verminderte Empfindlichkeit für Berührungsreize, Drehschwindel, Kopfschmerzen, erhöhte, verminderte oder fehlende Reflexe, Angst, Feindseligkeit, Krämpfe, innere Unruhe, Missempfindungen wie z.B. Kribbeln in Armen und Beinen.
--Sehstörungen wie Doppeltsehen und Schwachsichtigkeit.
--Gefässerweiterungen, erhöhter Blutdruck.
--Husten, Halsentzündungen, Schnupfen, Atemnot, Lungenentzündung.
--Verstopfung, Veränderungen an den Zähnen, Zahnfleischentzündung, Durchfall, Verdauungsstörungen, gesteigerter Appetit, Appetitlosigkeit, trockener Mund/Hals, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Bauchschmerzen.
--Hautabschürfungen, Akne, Hautjucken, Hautausschlag.
--Knochenbruch, Muskel-, Rücken- und Gelenkschmerzen.
--Impotenz, Harnwegsinfektionen.
--Fieber, Infektionen, Erkältungssymptome, Schmerzen, Kraftlosigkeit, Schwellungen im Gesicht, Brustschmerzen, Verletzung durch Unfall.
- +Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)
- +·Schläfrigkeit, Müdigkeit, Schwindel, Bewegungsstörungen.
- +Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
- +·Verminderung der weissen Blutkörperchen, Bluterguss.
- +·Anschwellen der Extremitäten, Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme.
- +·Gedächtnisverlust, Verwirrung, Depression, Sprachstörungen, Gefühlsschwankungen, Schlaflosigkeit, Nervosität, Augenzittern (Nystagmus), Denkstörungen, Zittern, Zuckungen, Gangstörungen, verminderte Empfindlichkeit für Berührungsreize, Drehschwindel, Kopfschmerzen, erhöhte, verminderte oder fehlende Reflexe, Angst, Feindseligkeit, Krämpfe, innere Unruhe, Missempfindungen wie z.B. Kribbeln in Armen und Beinen.
- +·Sehstörungen wie Doppeltsehen und Schwachsichtigkeit.
- +·Gefässerweiterungen, erhöhter Blutdruck.
- +·Husten, Halsentzündungen, Schnupfen, Atemnot, Lungenentzündung.
- +·Verstopfung, Veränderungen an den Zähnen, Zahnfleischentzündung, Durchfall, Verdauungsstörungen, gesteigerter Appetit, Appetitlosigkeit, trockener Mund/Hals, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Bauchschmerzen.
- +·Hautabschürfungen, Akne, Hautjucken, Hautausschlag.
- +·Knochenbruch, Muskel-, Rücken- und Gelenkschmerzen.
- +·Impotenz, Harnwegsinfektionen.
- +·Fieber, Infektionen, Erkältungssymptome, Schmerzen, Kraftlosigkeit, Schwellungen im Gesicht, Brustschmerzen, Verletzung durch Unfall.
- +Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
- +·Schwierigkeiten beim Atmen, oberflächliches Atmen (Atemdepression).
- +
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.
- +Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Bestimmte Teststreifenverfahren zur Eiweissbestimmung im Urin (z.B. Ames N-Multistix SG®) können unter Anwendung von Neurontin falsch positive Ergebnisse liefern.
-In der Originalpackung bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
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- +Lagerungshinweis
- +In der Originalpackung bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
- +Weitere Hinweise
- +Bestimmte Teststreifenverfahren zur Eiweissbestimmung im Urin (z.B. Ames N-Multistix SG®) können unter Anwendung von Neurontin falsch positive Ergebnisse liefern.
-1 Kapsel zu 100 mg enthält 100 mg Gabapentin. Die Kapseln sind weiss und haben einen blauen Aufdruck auf jeder Kapsel («5026» / «G»).
-1 Kapsel zu 300 mg enthält 300 mg Gabapentin. Die Kapseln sind gelb und haben einen blauen Aufdruck auf jeder Kapsel («5027» / «G»).
-1 Kapsel zu 400 mg enthält 400 mg Gabapentin. Die Kapseln sind orange und haben einen blauen Aufdruck auf jeder Kapsel («5028» / «G»).
-Die Kapseln enthalten zudem folgende Hilfsstoffe: Lactose, Maisstärke und Talk. Die Kapselhüllen bestehen aus Gelatine, Wasser, Titandioxid (E171) und Natriumdodecylsulfat. Die gelben Hüllen der Kapseln zu 300 mg enthalten zusätzlich gelbes Eisenoxid (E172). Die orangen Hüllen der Kapseln zu 400 mg enthalten zusätzlich gelbes und rotes Eisenoxid (E172).
-1 Filmtablette zu 600 mg enthält 600 mg Gabapentin. Sie ist weiss und längsoval und hat eine Bruchrille zur Teilung sowie eine Prägung auf jeder Seite («NT» / «16»).
-1 Filmtablette zu 800 mg enthält 800 mg Gabapentin. Sie ist weiss und längsoval und hat eine Bruchrille zur Teilung sowie eine Prägung auf jeder Seite («NT» / «26»).
-Die Filmtabletten enthalten zudem folgende Hilfsstoffe: Poloxamer 407, Copolyvidon, Maisstärke und Magnesiumstearat. Der Filmüberzug besteht aus Talk, Hydroxypropylcellulose und Candelilla-Wachs.
- +Die Kapseln zu 100 mg sind weiss und haben einen blauen Aufdruck auf jeder Kapsel («5026» / «G»).
- +Die Kapseln zu 300 mg sind gelb und haben einen blauen Aufdruck auf jeder Kapsel («5027» / «G»).
- +Die Kapseln zu 400 mg sind orange und haben einen blauen Aufdruck auf jeder Kapsel («5028» / «G»).
- +Die Filmtabletten zu 600 mg sind weiss und längsoval und haben eine Bruchrille zur Teilung sowie eine Prägung auf jeder Seite («NT» / «16»).
- +Die Filmtabletten zu 800 mg sind weiss und längsoval und haben eine Bruchrille zur Teilung sowie eine Prägung auf jeder Seite («NT» / «26»).
- +Wirkstoffe
- +1 Kapsel zu 100 mg enthält 100 mg Gabapentin.
- +1 Kapsel zu 300 mg enthält 300 mg Gabapentin.
- +1 Kapsel zu 400 mg enthält 400 mg Gabapentin.
- +1 Filmtablette zu 600 mg enthält 600 mg Gabapentin.
- +1 Filmtablette zu 800 mg enthält 800 mg Gabapentin.
- +Hilfsstoffe
- +Kapseln: Lactose, Maisstärke und Talk. Die Kapselhüllen bestehen aus Gelatine, Wasser, Titandioxid (E171) und Natriumdodecylsulfat. Die gelben Hüllen der Kapseln zu 300 mg enthalten zusätzlich gelbes Eisenoxid (E172). Die orangen Hüllen der Kapseln zu 400 mg enthalten zusätzlich gelbes und rotes Eisenoxid (E172).
- +Filmtabletten: Poloxamer 407, Copolyvidon, Maisstärke und Magnesiumstearat. Der Filmüberzug besteht aus Talk, Hydroxypropylcellulose und Candelilla-Wachs.
-Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-PIL V014
- +Diese Packungsbeilage wurde im April 2020 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
- +PIL V015
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