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Home - Patienteninformation zu Mifegyne 200 mg - Änderungen - 18.12.2023
26 Änderungen an Patinfo Mifegyne 200 mg
  • -·für den medikamentösen Abbruch einer Schwangerschaft (bis zu 7 Wochen seit der letzten Blutung)
  • -·zur Erschlaffung und Erweiterung des Gebärmutterhalses vor einem chirurgischen Abbruch der Schwangerschaft
  • -·im zweiten Schwangerschaftstrimester zwecks Vorbereitung der Wirkung von Prostaglandinen für den Abbruch einer Schwangerschaft
  • +·für den medikamentösen Abbruch einer Schwangerschaft (bis zu 7 Wochen seit der letzten Blutung);
  • +·zur Erschlaffung und Erweiterung des Gebärmutterhalses vor einem chirurgischen Abbruch der Schwangerschaft;
  • +·im zweiten Schwangerschaftstrimester zwecks Vorbereitung der Wirkung von Prostaglandinen für den Abbruch einer Schwangerschaft;
  • -Mifegyne® darf nicht angewendet werden bei
  • -·chronischer Nebenniereninsuffizienz
  • -·schwerem, nicht durch eine entsprechende Behandlung kontrollierbarem Asthma bronchiale
  • -·vererbter Stoffwechselstörung (sogenannte Porphyrie)
  • +Mifegyne® darf nicht angewendet werden bei:
  • +·chronischer Nebenniereninsuffizienz;
  • +·schwerem, nicht durch eine entsprechende Behandlung kontrollierbarem Asthma bronchiale;
  • +·vererbter Stoffwechselstörung (sogenannte Porphyrie);
  • -Bei einem Schwangerschaftsabbruch innerhalb 7 Wochen seit der letzten Blutung darf Mifegyne® nicht angewendet werden, wenn
  • -·die Schwangerschaft nicht durch eine Ultraschalluntersuchung bestätigt wurde
  • -·der erste Tag Ihrer letzten Menstruation mehr als 49 Tage zurückliegt
  • -·ein Verdacht auf eine extrauterine Schwangerschaft besteht (d.h. das befruchtete Ei befindet sich möglicherweise ausserhalb der Gebärmutter).
  • -Zur Erschlaffung und Erweiterung des Gebärmutterhalses vor chirurgischem Abbruch einer Schwangerschaft darf Mifegyne® nicht angewendet werden, wenn
  • -·die Schwangerschaft nicht durch eine Ultraschalluntersuchung bestätigt wurde
  • -·der erste Tag Ihrer letzten Menstruation mehr als 84 Tage zurückliegt
  • -·ein Verdacht auf eine extrauterine Schwangerschaft besteht (d.h. das befruchtete Ei befindet sich möglicherweise ausserhalb der Gebärmutter).
  • +Bei einem Schwangerschaftsabbruch innerhalb 7 Wochen seit der letzten Blutung darf Mifegyne® nicht angewendet werden, wenn:
  • +·die Schwangerschaft nicht durch eine Ultraschalluntersuchung bestätigt wurde;
  • +·der erste Tag Ihrer letzten Menstruation mehr als 49 Tage zurückliegt;
  • +·ein Verdacht auf eine extrauterine Schwangerschaft besteht (d. h. das befruchtete Ei befindet sich möglicherweise ausserhalb der Gebärmutter).
  • +Zur Erschlaffung und Erweiterung des Gebärmutterhalses vor chirurgischem Abbruch einer Schwangerschaft darf Mifegyne® nicht angewendet werden, wenn:
  • +·die Schwangerschaft nicht durch eine Ultraschalluntersuchung bestätigt wurde;
  • +·der erste Tag Ihrer letzten Menstruation mehr als 84 Tage zurückliegt;
  • +·ein Verdacht auf eine extrauterine Schwangerschaft besteht (d. h. das befruchtete Ei befindet sich möglicherweise ausserhalb der Gebärmutter).
  • +Darf Mifegyne® während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
  • +Während der Behandlung mit Mifegyne® dürfen Sie nicht stillen, da der Wirkstoff Mifepriston in die Muttermilch übergehen kann. Es wird empfohlen, nach Einnahme von Mifegyne® das Stillen für 3 bis 4 Tage zu unterbrechen.
  • +
  • -1.1 Tablette Mifegyne® 600 mg oder 3 Mifegyne® Tabletten à 200 mg mit etwas Wasser in Anwesenheit Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin ganz schlucken.
  • +1.1 Mifegyne® Tablette à 600 mg oder 3 Mifegyne® Tabletten à 200 mg mit etwas Wasser in Anwesenheit Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin ganz schlucken.
  • -1.1 Mifegyne® Tablette zu 200 mg in Anwesenheit des Arztes oder der Ärztin ganz schlucken.
  • +1.1 Mifegyne® Tablette à 200 mg in Anwesenheit des Arztes oder der Ärztin ganz schlucken.
  • -1.1 Tablette Mifegyne® 600 mg oder 3 Mifegyne® Tabletten à 200 mg in Anwesenheit des Arztes oder der Ärztin ganz schlucken.
  • +1.1 Mifegyne® Tablette à 600 mg oder 3 Mifegyne® Tabletten à 200 mg in Anwesenheit des Arztes oder der Ärztin ganz schlucken.
  • -Je 1 Tablette Mifegyne® 600 mg oder je 3 Mifegyne® Tabletten à 200 mg an 2 aufeinanderfolgenden Tagen ganz schlucken. Die Einnahme erfolgt unter medizinischer Beobachtung in der Klinik oder im Behandlungszentrum.
  • -Die Anwendung und Sicherheit von Mifegyne® bei Kindern und Jugendlichen sind bisher nicht geprüft worden.
  • +Je 1 Mifegyne® Tablette à 600 mg oder je 3 Mifegyne® Tabletten à 200 mg an 2 aufeinanderfolgenden Tagen ganz schlucken. Die Einnahme erfolgt unter medizinischer Beobachtung in der Klinik oder im Behandlungszentrum.
  • +Die Anwendung und Sicherheit von Mifegyne® bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.
  • -Innerhalb von Stunden nach der Prostaglandin-Einnahme treten bei 10-45% der Frauen Kontraktionen der Gebärmutter (Ziehen im Unterleib) auf, die häufig schmerzhaft sind. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird Ihnen, falls nötig, ein Schmerzmittel geben. Sie dürfen auf keinen Fall Schmerzmittel einnehmen, ohne vorher Ihren Arzt oder Ihre Ärztin zu fragen.
  • +Innerhalb von Stunden nach der Prostaglandin-Einnahme treten bei 10–45 % der Frauen Kontraktionen der Gebärmutter (Ziehen im Unterleib) auf, die häufig schmerzhaft sind. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird Ihnen, falls nötig, ein Schmerzmittel geben. Sie dürfen auf keinen Fall Schmerzmittel einnehmen, ohne vorher Ihren Arzt oder Ihre Ärztin zu fragen.
  • -·Sehr häufig: Gebärmutterkontraktionen oder krämpfe in den Stunden nach der Prostaglandin-Einnahme, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall sowie Bauchweh.
  • -·Häufig: Infektion (z.B. der Eierstöcke oder der Gebärmutter), Bauchkrämpfe, starke Blutung.
  • -·Gelegentlich: Allergien, Hautausschlag, Blutdruckabfall und Gebärmutterriss.
  • -·Selten: Kopfschmerzen, Unwohlsein, Hitzewallungen, Benommenheit, Schüttelfrost und Fieber.
  • -·Sehr selten: Örtlich auf das Gesicht und/oder den Kehlkopf beschränkte Schwellung, Nesselsucht (Urtikaria), schwere Hauterkrankungen (Erythroderma, Erythema nodosum, epidermale Nekrolyse); Fälle von schwerwiegendem oder tödlichem toxischen Schock, die mit oder ohne Fieber oder andere offensichtliche Symptome einer Infektion auftreten.
  • -·Nach der Prostaglandin-Einnahme zwecks Abbruch einer fortgeschrittenen Schwangerschaft (im 3. Drittel) ist es in seltenen Fällen zum Einreissen der Gebärmutterwand (Uterusruptur) gekommen; betroffen waren insbesondere mehrgebärende Frauen sowie Frauen mit einer Kaiserschnittnarbe.
  • -Wenn Sie glauben, dass Sie auf die Behandlung nicht gut reagieren oder Nebenwirkungen auftreten, die Sie verunsichern, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.
  • -Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin informieren.
  • +Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)
  • +Gebärmutterkontraktionen oder -krämpfe in den Stunden nach der Prostaglandin-Einnahme, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall sowie Bauchweh.
  • +Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
  • +Infektion (z. B. der Eierstöcke oder der Gebärmutter), Bauchkrämpfe, starke Blutung.
  • +Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
  • +Allergien, Hautausschlag, Blutdruckabfall und Gebärmutterriss.
  • +Selten (betrifft 1 bis 10 von 10000 Anwendern)
  • +Kopfschmerzen, Unwohlsein, Hitzewallungen, Benommenheit, Schüttelfrost und Fieber.
  • +Toxische epidermale Nekrolyse: Rötliche zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken am Rumpf, oft mit Blasen in der Mitte, Hautablösung, Geschwüre in Mund, Rachen und Nase sowie an den Augen und im Genitalbereich. Solchen schwerwiegenden Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome vorangehen.
  • +Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10000 Anwendern)
  • +Örtlich auf das Gesicht und/oder den Kehlkopf beschränkte Schwellung, Nesselsucht (Urtikaria), schwere Hauterkrankungen (Erythroderma, Erythema nodosum); Fälle von schwerwiegendem oder tödlichem toxischen Schock, die mit oder ohne Fieber oder anderen offensichtlichen Symptomen einer Infektion auftreten.
  • +Nach der Prostaglandin-Einnahme zwecks Abbruch einer fortgeschrittenen Schwangerschaft (im 3. Drittel) ist es in seltenen Fällen zum Einreissen der Gebärmutterwand (Uterusruptur) gekommen; betroffen waren insbesondere mehrgebärende Frauen sowie Frauen mit einer Kaiserschnittnarbe.
  • +Nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
  • +Akute generalisierte exanthematische Pustulose: Roter, schuppiger, grossflächiger ausgedehnter Ausschlag mit Knötchen unter der Haut und Bläschen, begleitet von Fieber. Diese Symptome treten üblicherweise zu Beginn der Behandlung auf.
  • +Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit “EXP” bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Mifegyne® bei Raumtemperatur (15-25°C) und vor Licht geschützt in der Originalpackung aufbewahren. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Lagerungshinweis
  • +Mifegyne® bei Raumtemperatur (15–25 °C) und vor Licht geschützt in der Originalpackung aufbewahren.
  • +Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Weitere Hinweise
  • +Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
  • -Mifegyne® erhalten Sie direkt von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin für eine einzige Anwendung.
  • -Es ist folgende Packungsgrösse erhältlich:
  • -Mifegyne®:
  • -3 Tabletten zu 200 mg.
  • -1 Tablette zu 600 mg.
  • +In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.
  • +3 Tabletten à 200 mg.
  • +1 Tablette à 600 mg.
  • -Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • +Diese Packungsbeilage wurde im August 2021 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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