| 54 Änderungen an Patinfo Estradot 100 |
-Estradot® 25/37.5/50/75/100
-Was ist Estradot und wann wird es angewendet?
- +Estradot®
- +Was ist ESTRADOT und wann wird es angewendet?
-Der Wirkstoff von Estradot ist mit dem weiblichen Sexualhormon Estradiol, welches bis zum Eintritt der Menopause von den Eierstöcken in ausreichender Menge produziert wird, identisch.
-Die Menopause (letzte Regelblutung) ist ein natürlicher Vorgang, der bei allen Frauen – gewöhnlich zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr – auftritt. Sie kann aber auch bei jüngeren Frauen auftreten, wenn die Eierstöcke durch einen chirurgischen Eingriff entfernt werden müssen.
- +Der Wirkstoff von Estradot ist mit dem weiblichen Sexualhormon Estradiol, welches bis zum Eintritt der Menopause von den Eierstöcken in ausreichender Menge produziert wird, identisch. Die Menopause (letzte Regelblutung) ist ein natürlicher Vorgang, der bei allen Frauen – gewöhnlich zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr – auftritt. Sie kann aber auch bei jüngeren Frauen auftreten, wenn die Eierstöcke durch einen chirurgischen Eingriff entfernt werden müssen.
-Estradot wird Ihnen daher von Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin im Rahmen einer so genannten Hormonersatztherapie verschrieben, um:
- +Estradot wird Ihnen daher von Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin im Rahmen einer so genannten Hormonersatztherapie (HRT) verschrieben, um:
-Eine Hormonersatztherapie kann mit erhöhten Risiken, wie Brustkrebs und Gebärmutterkrebs, Herz-Kreislaufkrankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, venösen Thrombosen und Lungenembolien (Blutgerinnsel) verbunden werden. Ihr Arzt, bzw. Ihre Ärztin wird mit Ihnen diese Risiken besprechen und gegenüber dem erwarteten Nutzen abwiegen.
- +Eine Hormonersatztherapie kann mit erhöhten Risiken, wie Brustkrebs und Gebärmutterkrebs, Herz-Kreislaufkrankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, venösen Thrombosen und Lungenembolien (Blutgerinnsel) verbunden werden. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird mit Ihnen diese Risiken besprechen und gegenüber dem erwarteten Nutzen abwiegen.
-Wann darf Estradot nicht angewendet werden?
- +Wann darf ESTRADOT nicht eingenommen / angewendet werden?
-·gegenüber Estradot (Estradiol) oder einem der sonstigen Bestandteile des Präparates allergisch (überempfindlich) sind.
-·an Brustkrebs leiden, bei Ihnen ein Verdacht auf Brustkrebs besteht oder Sie früher an Brustkrebs gelitten haben.
-·an einem hormonabhängigen Tumor, wie Gebärmutterkrebs, leiden oder bei Ihnen ein solcher Verdacht besteht.
-·ungewöhnliche, nicht abgeklärte Scheidenblutungen haben.
-·an Erkrankungen (aktuelle oder vergangene) der Blutgefässe leiden oder gelitten haben, die auf Gerinnselbildung beruhen (Venenentzündung, Venenthrombose, Lungenembolie, Herzinfarkt, Schlaganfall) oder ein erhöhtes Risiko für derartige Erkrankungen haben (wie Gerinnungstörungen).
-·unter schwerer Lebererkrankung leiden oder gelitten haben, sofern sich die Leberblutwerte nicht normalisiert haben.
-·Porphyrie (ohne Stoffwechselstörungen).
-·schwanger sind, glauben, schwanger zu sein oder stillen.
-Wann ist bei der Anwendung von Estradot Vorsicht geboten?
- +·an Brustkrebs leiden, bei Ihnen ein Verdacht auf Brustkrebs besteht oder Sie früher an Brustkrebs gelitten haben;
- +·an einem hormonabhängigen Tumor wie Gebärmutterkrebs leiden bei Ihnen ein Verdacht auf Gebärmutterkrebs besteht oder an Gebärmutterkrebs gelitten haben;
- +·nicht abgeklärte Vaginalblutungen haben;
- +·unter schwerer Lebererkrankung leiden;
- +·bestehenden oder behandelten Problemen mit den Blutgefässen (z.B. tiefe Venenthrombosen oder Venenentzündungen) oder Embolien (Blutgerinnsel),
- +·bestehenden oder früheren Erkrankungen, die auf Blutgerinnsel in den Arterien zurückzuführen sind, wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Brustschmerz aufgrund verengter Herzkranzarterien (Angina pectoris),
- +·eine Blutungsstörung haben (wie z.B. Protein C-, Protein S- oder Antithrombin-Mangel)
- +·an bestimmter Stoffwechselstörung (z.B. Porphyrie) leiden;
- +·schwanger sind, glauben schwanger zu sein oder stillen;
- +·gegenüber einem Bestandteil des Präparats oder Sexualhormonen allergisch sind.
- +Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von ESTRADOT Vorsicht geboten?
-Beim Auftreten von Symptomen einer anaphylaktischen Reaktion, wie z.B. Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Atemnot oder Schwierigkeiten beim Atmen, Pfeifen oder Husten, Benommenheit, Schwindelgefühl, Veränderung des Bewusstseinszustandes, Blutdruckabfall, mit oder ohne leichtem allgemeinem Juckreiz, Hautrötung, Schwellung von Gesicht, Rachen und Zunge oder ein Ödem um die Augen, sollte die Behandlung abgebrochen und unverzüglich Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kontaktiert werden.
-Ebenfalls sollte die Behandlung bei Gelbsucht, Verschlechterung der Leberfunktion, einem starken Blutdruckanstieg, Neuauftreten von migräneartigen Kopfschmerzen, einer Schwangerschaft oder anderen, unter «Wann darf Estradot nicht angewendet werden?» aufgeführten, Bedingungen abgebrochen werden.
-Vor der Behandlung mit Arzneimitteln wie Estradot sollte eine medizinische Abklärung des Allgemeinzustandes und eine gründliche gynäkologische Untersuchung durchgeführt werden. Zudem sollten während der Anwendung regelmässige Routineuntersuchungen, vor allem der Brust (z.B. jedes Jahr), durchgeführt werden.
- +Vor der Behandlung mit Arzneimitteln wie Estradot sollte eine medizinische Abklärung des Allgemeinzustandes und eine gründliche gynäkologische Untersuchung durchgeführt werden. Zudem sollten während der Anwendung regelmässige Routineuntersuchungen, vor allem der Brust (zumindest jedes Jahr), durchgeführt werden.
- +Die Behandlung mit Estradot sollte sofort abgebrochen werden bei:
- +·Venösen oder arteriellen thromboembolischen Erkrankungen (Bildung von Blutgerinnseln in Blutgefässen). Dies kann sich durch Schmerzen in den Beinen, Schmerzen im Brustkorb, Husten, Atemnot (Lungenembolie), Herzinfarkt oder Schlaganfall äussern;
- +·Erstmaligem Auftreten migräneartiger oder häufigerem Auftreten ungewohnt starker Kopfschmerzen;
- +·Plötzlichem teilweisen oder totalen Sehverlust;
- +·Plötzlichen Hörstörungen;
- +·Einem starken Blutdruckanstieg;
- +·Gelbsucht oder einer Verschlechterung der Leberfunktion;
- +·Erkennbarem Wachstum von gutartigen Tumoren der Gebärmutter (Myome);
- +·Zunahme epileptischer Anfälle;
- +·Schwangerschaft.
- +·Wenn bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für Sexualhormonabhängige Tumoren besteht (z.B. wenn jemand in Ihrer engsten Familie Brustkrebs hatte).
-·Bluthochdruck, Asthma, Epilepsie, Migräne oder starke Kopfschmerzen;
- +·Bluthochdruck;
- +·Asthma;
- +·Epilepsie;
- +·Migräne oder starke Kopfschmerzen;
-·Dunkle Flecken auf der Haut, vor allem im Gesicht (Chloasma), Gallensteine oder Zuckerkrankheit (Diabetes);
- +·Dunkle Flecken auf der Haut, vor allem im Gesicht (Chloasma)
- +·Zuckerkrankheit (Diabetes);
- +·systemischer Lupus erythematodes (eine Bindegewebserkrankung);
- +
-Die Behandlung sollte zudem in den folgenden Fällen abgebrochen werden:
-Bedeutsamer Blutdruckanstieg, Schwangerschaft oder falls eine der unter «Wann darf Estradot nicht angewendet werden?» genannten Bedingungen eintritt.
- +Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin auf jeden Fall mit, wenn bei Ihnen eine erhöhte Thromboseneigung (Neigung zur Bildung von Blutgerinnseln) besteht. Dieses Risiko erhöht sich mit dem Alter und wenn Sie
- +·oder jemand in Ihrer engsten Familie einmal eine Thrombose der Bein- oder Lungengefässe hatten;
- +·rauchen;
- +·übergewichtig sind;
- +·mehrere Fehlgeburten gehabt haben;
- +·Krampfadern haben.
- +Ersatztherapie und Krebs
- +Brustkrebs
-Das Risiko für Krebs der Gebärmutterschleimhaut bei Frauen mit einer intakten Gebärmutter ist unter Monotherapie mit Estrogenen grösser als bei unbehandelten Frauen und scheint von der Behandlungsdauer und der Estrogen-Dosis abhängig zu sein. Das grösste Risiko scheint mit einer längerdauernden Anwendung einherzugehen.
-Einige Studien deuten darauf hin, dass eine Langzeittherapie sowohl mit einem Estrogen-Monopräparat als auch mit einer kombinierten Hormonersatztherapie mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung eines Eierstockkrebses verbunden ist.
-Möglicherweise haben Sie während den ersten paar Monaten der Behandlung unregelmässige Blutungen oder Schmierblutungen. Üblicherweise werden die Blutungen mit der Zeit leichter und weniger häufig, und hören eventuell auf. Wenn Sie starke Blutungen haben oder nach wenigen Behandlungsmonaten weiterhin Blutungen oder Schmierblutungen haben, teilen Sie es Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, damit die Behandlung falls notwendig neu beurteilt werden kann.
-Bei der Estrogen-Monotherapie fand sich im Gegensatz zur kombinierten Hormon-Ersatztherapie kein Einfluss auf die Häufigkeit einer koronaren Herzerkrankung. Sowohl unter der kombinierten Hormonersatztherapie als auch unter der Estrogen-Monotherapie fand sich jedoch ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle.
-Estrogen oder kombinierte Estrogen-Gestagen Substitutionstherapien sind mit einem erhöhten Risiko für Blutgerinnsel verbunden. Das erhöhte Risiko wurde nur bei Frauen gefunden, welche aktuell eine Hormon-Ersatztherapie durchführten und bestand nicht bei früheren Anwenderinnen. Das Risiko scheint in den ersten Jahren der Anwendung höher zu sein. Informieren Sie in diesem Zusammenhang Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin frühzeitig genug über einen geplanten Spitalaufenthalt oder chirurgischen Eingriff. Wenn Sie unerwartet ins Spital gehen müssen, sagen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, der/die Sie aufnimmt, dass Sie Estradot anwenden. Das Risiko des Auftretens von Blutgerinnsel kann nach Operationen, schweren Verletzungen oder wenn Sie während einer längeren Zeit im Bett bleiben müssen, vorübergehend erhöht sein. Estradot sollte nicht erneut angewendet werden, bis Sie vollständig mobil sind.
-In seltenen Fällen wurde bei Langzeittherapie eine Abnahme des Erinnerungsvermögens und der geistigen Leistungsfähigkeit festgestellt.
-Estradot kann in sehr seltenen Fällen zu einer Kontaktsensibilisierung durch eine der Komponenten des Pflasters führen, wobei es bei fortgesetztem Kontakt mit der auslösenden Substanz zu einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion kommen kann.
- +Krebs der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumskarzinom)
- +Das Risiko für Krebs der Gebärmutterschleimhaut bei Frauen mit einer intakten Gebärmutter ist unter Monotherapie mit Estrogenen wie Estradot grösser als bei unbehandelten Frauen und scheint von der Behandlungsdauer und der Estrogen-Dosis abhängig zu sein. Das grösste Risiko scheint mit einer längerdauernden Anwendung einherzugehen. Nach Absetzen der Behandlung mit Präparaten wie Estradot könnte das Risiko für mindestens 10 Jahre erhöht bleiben. Bei Zugabe eines weiteren Arzneimittels, eines Gestagens, für mindestens 12 Tage pro Zyklus kann dieses Risiko herabgesetzt werden.
- +Alle Fälle von abnormalen Blutungen (unregelmässige, starke oder anhaltende Blutungen) einschliesslich Spotting (Schmierblutungen) müssen durch Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin untersucht werden, um die Ursache dieser Symptome festzustellen.
- +Eierstockkrebs
- +Einige Studien deuten darauf hin, dass sowohl eine Therapie mit einem Estrogen-Monopräparat als auch mit einer kombinierten Hormonersatztherapie mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung eines Eierstockkrebses verbunden sein könnte.
- +Lebertumor
- +In seltenen Fällen wurden nach Anwendung von Geschlechtshormonen, wie sie in Estradot enthalten sind, Tumore der Leber beobachtet, welche zu lebensgefährlichen Blutungen in die Bauchhöhle führen können. Treten ungewohnte Oberbauchbeschwerden auf, die nicht rasch von selbst wieder verschwinden, ist daher der Arzt bzw. die Ärztin zu informieren.
- +Herz-/Kreislauf-Wirkungen einer Hormonersatztherapie
- +Herzkrankheit (Herzinfarkt) und Schlaganfall
- +Grosse klinische Studien zeigten keinen günstigen Effekt der Hormonersatztherapie bei der Vorbeugung von koronarer Herzerkrankung und Schlaganfall.
- +Bei Frauen ohne intakte Gebärmutter unter Estrogen-Monotherapie fand sich im Gegensatz zur kombinierten Hormon-Ersatztherapie (d.h. zusätzlich mit einem Gestagen) kein Einfluss auf die Häufigkeit einer koronaren Herzerkrankung. Sowohl unter der kombinierten Hormonersatztherapie als auch unter der Estrogen-Monotherapie fand sich jedoch ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle.
- +Venöse Blutgerinnsel (Thrombosen)
- +Estrogen oder kombinierte Estrogen-Gestagen Substitutionstherapien sind mit einem erhöhten Risiko für Blutgerinnsel verbunden. Das erhöhte Risiko wurde nur bei Frauen unter einer Hormon-Ersatztherapie festgestellt und bestand nicht bei früheren Anwenderinnen. Das Risiko scheint in den ersten Jahren der Anwendung höher zu sein. Informieren Sie in diesem Zusammenhang Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin frühzeitig genug über einen geplanten Spitalaufenthalt oder chirurgischen Eingriff. Wenn Sie unerwartet ins Spital gehen müssen, sagen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, der/die Sie aufnimmt, dass Sie Estradot anwenden. Das Risiko des Auftretens von Blutgerinnsel kann nach Operationen, schweren Verletzungen oder wenn Sie während einer längeren Zeit im Bett bleiben müssen, vorübergehend erhöht sein. Estradot sollte nicht erneut angewendet werden, bis Sie vollständig mobil sind.
- +Demenz
- +Aus einer grossen Studie gibt es Hinweise, dass bei Frauen, welche bei Beginn der HRT 65 Jahre oder älter sind, das Risiko für Gedächtnisstörungen erhöht sein kann. Es ist nicht bekannt, ob diese Erkenntnisse auch für jüngere Frauen bzw. andere HRT-Präparate gelten.
- +Andere Vorsichtsmassnahmen
- +Estradot kann in sehr seltenen Fällen zu einer Kontaktsensibilisierung durch eine der Komponenten des Pflasters führen (mit Symptomen wie Hautrötung oder Juckreiz), wobei es bei fortgesetztem Kontakt mit der auslösenden Substanz zu einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion kommen kann. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird bei auftretenden Kontaktsensibilisierungen entscheiden, ob die Behandlung abgebrochen werden sollte.
- +·Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, ob Sie mit Arzneimitteln zur Behandlung von Hepatitis C-Infektionen behandelt werden (Arzneimittel mit Wirksubstanzen wie Ombitsavir, Paritaprevir, Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir, Pibrentasvir, Sofosbuvir, Velpatasvir, Voxilaprevir).
-Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin auch, wenn Sie an
- +Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin auch, wenn Sie
-Darf Estradot während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
- +Darf ESTRADOT während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?
-Wie verwenden Sie Estradot?
- +Sollten Sie während der Behandlung mit Estradot schwanger werden oder dieses Präparat unbeabsichtigt während der Schwangerschaft oder Stillzeit angewendet haben, müssen Sie so rasch wie möglich den Arzt/die Ärztin benachrichtigen.
- +Wie verwenden Sie ESTRADOT?
- +Ihr Arzt bzw. mit Ihre Ärztin wird Ihnen die niedrigste wirksame Dosierung von Estradot verschreiben. Es sollte so kurz wie möglich behandelt werden.
- +Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
- +Beginnen Sie die Behandlung mit Estradot genau zu dem von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin festgelegten Zeitpunkt.
- +Estradot wird kontinuierlich angewendet. Wechseln Sie das Pflaster alle 3 bis 4 Tage.
-Wählen Sie zum Aufkleben des Pflasters eine Stelle z.B. das Gesäss, an der sich die Haut beim Bewegen des Körpers nicht zu stark faltet und die nicht starken Reibungen durch Kleider ausgesetzt ist, sonst könnte sich das Pflaster wieder lösen. Die Hautstelle soll trocken und nicht mit Öl, Fett oder sonstigen Salben behandelt sein, da das Pflaster sonst nicht haftet. Das Pflaster sollte nie auf eine verschwitzte Haut oder gleich nach einem heissen Bad oder Dusche aufgeklebt werden; warten Sie, bis die Haut vollständig kühl und trocken ist. Sie sollte auch weder Rötungen noch Reizungen aufweisen.
-Das Pflaster darf nicht auf die Brüste geklebt werden.
- +Wählen Sie zum Aufkleben des Pflasters eine Stelle z.B. das Gesäss, an der sich die Haut beim Bewegen des Körpers nicht zu stark faltet und die nicht starken Reibungen durch Kleider ausgesetzt ist, sonst könnte sich das Pflaster wieder lösen. Die Hautstelle soll trocken und nicht mit Öl, Fett oder sonstigen Salben behandelt sein, da das Pflaster sonst nicht haftet. Das Pflaster sollte nie auf eine verschwitzte Haut oder gleich nach einem heissen Bad oder Dusche aufgeklebt werden; warten Sie, bis die Haut vollständig kühl und trocken ist. Sie sollte auch weder Rötungen noch Reizungen aufweisen.
- +Das Pflaster darf nicht auf die Brüste oder in der Nähe der Brüste geklebt werden.
-Mit einem korrekt aufgeklebten Pflaster können Sie Sport treiben, baden oder duschen und auch Badeöle oder sonstige Zusätze verwenden. In sehr heissem Badewasser oder in der Sauna kann sich das Pflaster eventuell von der Haut ablösen. Sollte dies der Fall sein, so können Sie aber nach dem Bad oder nach der Sauna ohne weiteres dieses durch ein neues Pflaster ersetzen.
- +Vergessene oder abgelöste Pflaster
- +Sollten Sie einmal vergessen, das Pflaster zum vorgesehenen Zeitpunkt zu wechseln, ist dies kein Grund zur Beunruhigung. Sie sollten es aber sobald wie möglich erneuern. Beginnen Sie mit dem nächsten Pflaster wieder am vorgesehenen Wochentag.
- +Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
- +Mit einem korrekt aufgeklebten Pflaster können Sie Sport treiben, baden oder duschen und auch Badeöle oder sonstige Zusätze verwenden. In sehr heissem Badewasser oder in der Sauna kann sich das Pflaster eventuell von der Haut ablösen. Sollte dies der Fall sein, so können Sie aber nach dem Bad oder nach der Sauna ohne weiteres dieses durch ein neues Pflaster ersetzen.
-Estradot wird in der Regel als fortlaufende Therapie, d.h. ohne Unterbruch verordnet. Es kann aber in bestimmten Fällen auch als zyklische Therapie, d.h. jeweils drei Wochen Behandlung gefolgt von einem 1-wöchigen Unterbruch verordnet werden.
-Wenn die gegebenen Anweisungen genau befolgt werden, sollte das Pflaster während 3-4 Tagen problemlos auf der Haut haften. Beim Entfernen nehmen Sie das aufgeklebte Pflaster sorgfältig ab und falten es mit der Haftschicht nach innen zusammen.
-Entsorgen Sie es sorgfältig und ausserhalb der Reichweite von Kindern, da es noch etwas Wirkstoff enthält. Falls noch Klebstoff auf der Haut verbleibt, lassen Sie den Hautbereich während 15 Minuten trocknen. Sie können dann den restlichen Klebstoff entfernen, indem Sie den betroffenen Hautbereich mit einer öligen Crème oder Lotion sanft reiben. Kleben Sie das nächste Pflaster an einem anderen sauberen und trockenen Hautbereich auf.
- +Wenn die gegebenen Anweisungen genau befolgt werden, sollte das Pflaster während 3-4 Tagen problemlos auf der Haut haften. Beim Entfernen nehmen Sie das aufgeklebte Pflaster sorgfältig ab und falten es mit der Haftschicht nach innen zusammen. Entsorgen Sie es sorgfältig und ausserhalb der Reichweite von Kindern, da es noch etwas Wirkstoff enthält. Falls noch Klebstoff auf der Haut verbleibt, lassen Sie den Hautbereich während 15 Minuten trocknen. Sie können dann den restlichen Klebstoff entfernen, indem Sie den betroffenen Hautbereich mit einer öligen Crème oder Lotion sanft reiben. Kleben Sie das nächste Pflaster an einem anderen sauberen und trockenen Hautbereich auf.
-Sollten Sie einmal vergessen, das Pflaster zum vorgesehenen Zeitpunkt zu wechseln, ist dies kein Grund zur Beunruhigung. Sie sollten es aber sobald wie möglich erneuern. Beginnen Sie mit dem nächsten Pflaster wieder am vorgesehenen Wochentag.
-Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Welche Nebenwirkungen kann Estradot haben?
- +Welche Nebenwirkungen kann ESTRADOT haben?
-Anzeichen von schweren allergischen Reaktionen wie z.B. Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Atemnot oder Schwierigkeiten beim Atmen, Pfeifen oder Husten, Benommenheit, Schwindelgefühl, Veränderung des Bewusstseinszustandes, Blutdruckabfall, mit oder ohne leichtem allgemeinem Juckreiz, Hautrötung, Schwellung von Gesicht, Rachen und Zunge und Ödem um die Augen, Gelbfärbung von Augen oder Haut (Anzeichen einer Gelbsucht), Schmerzen in den Unterschenkeln, den Oberschenkeln oder in der Brust, plötzlich auftretende Atemnot, unregelmässiger, schneller Herzschlag oder schneller Puls (Anzeichen thromboembolischer Störungen, Blutgerinnsel).
- +·Anzeichen von schweren allergischen Reaktionen wie z.B. Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Atemnot oder Schwierigkeiten beim Atmen, Pfeifen oder Husten, Benommenheit, Schwindelgefühl, Veränderung des Bewusstseinszustandes, Blutdruckabfall, mit oder ohne leichtem allgemeinem Juckreiz, Hautrötung, Schwellung von Gesicht, Rachen und Zunge und Ödem um die Augen,
- +·Gelbfärbung von Augen oder Haut (Anzeichen einer Gelbsucht),
- +·Schmerzen in den Unterschenkeln, den Oberschenkeln oder in der Brust, plötzlich auftretende Atemnot, unregelmässiger, schneller Herzschlag oder schneller Puls (Anzeichen thromboembolischer Störungen, Blutgerinnsel).
-Sehr häufig wurde über Spannungsgefühl in den Brüsten und Juckreiz und allergische Hautentzündung unter dem Pflaster nach Entfernen des Pflasters berichtet (zu den Reaktionen an der Applikationsstelle gehören Blutung nach Abziehen des Pflasters, fleckenförmige Blutung, Brennen, Trockenheit, Hautfurunkel, Ödem, Hautrötung, Entzündung, Schmerzen, kleine feste Hautbeulen, Hautausschlag, Hautverfärbung, Schwellung, Nesselausschlag und Blasen).
-Häufig sind Gewichtsschwankungen, Depression, Kopfschmerzen, Migräne, Benommenheit, Übelkeit, Blähungen, Bauchschmerzen, Änderung der Vaginalblutungen, Vaginalausfluss, Brustvergrösserung, Hautausschlag, Schwellung und Juckreiz rund um das Pflaster gemeldet worden.
- +Sehr häufig wurde über Spannungsgefühl in den Brüsten und Juckreiz und allergische Hautentzündung unter dem Pflaster nach Entfernen des Pflasters berichtet.
- +Häufig sind Gewichtsschwankungen, Depression, Kopfschmerzen, Migräne, Benommenheit, Übelkeit, Blähungen, Bauchschmerzen, Änderung der Vaginalblutungen, Vaginalausfluss, Brustvergrösserung, Schwellung und Juckreiz rund um das Pflaster gemeldet worden.
-Sehr selten wurde über verstärktes Auftreten von Krampfadern, Bluthochdruck, reversible Hautverfärbung der Applikationsstelle nach dem Abklingen von Entzündungen, Kontaktdermatitis und Funktionsstörungen der Leber berichtet.
-Weiter wurden Überempfindlichkeitsreaktionen, Nervosität, Stimmungsschwankungen, Durchfall, Ekzeme, Juckreiz am ganzen Körper, Kapilarblutungen, Rückenschmerzen und Schmerzen in Armen und Beinen, Brustschmerzen, Abnahme des Erinnerungsvermögens und der geistigen Leistungsfähigkeit, Bewegungsstörungen, trockene Augen und Veränderung der Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit, reduzierte Glukosetoleranz, Farbänderung der Haut (Chloasma), Verschlechterung von Stoffwechselerkrankungen Menstruationskrämpfe, Brustausfluss, Klumpen in der brust (nicht krebsartig) und Vergrösserung der Gebärmutterschleimhaut beobachtet.
- +Sehr selten wurde über verstärktes Auftreten von Krampfadern, Bluthochdruck, reversible Hautverfärbung der Applikationsstelle nach dem Abklingen von Entzündungen, und Funktionsstörungen der Leber berichtet.
- +Weiter wurden Überempfindlichkeitsreaktionen, Nervosität, Stimmungsschwankungen, Durchfall, Ekzeme, Juckreiz am ganzen Körper, Kontaktdermatitis, Farbänderung der Haut (Chloasma), Kapilarblutungen, Rückenschmerzen und Schmerzen in Armen und Beinen, Brustschmerzen, Abnahme des Erinnerungsvermögens und der geistigen Leistungsfähigkeit, Bewegungsstörungen, trockene Augen und Veränderung der Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit, reduzierte Glukosetoleranz, Verschlechterung von Stoffwechselerkrankungen, Menstruationskrämpfe, Brustausfluss, Klumpen in der Brust (nicht krebsartig), Vergrösserung der Gebärmutterschleimhaut, Veschlimerunge einer Porphyrie (einer bestimmten Stoffwechselstörung) und spontane Haut- bzw. Schleimhautblutung (Purpura) beobachtet.
-Estradot soll nicht über 25 °C aufbewahrt werden. Nicht im Kühlschrank lagern, nicht einfrieren.
- +Estradot soll nicht über 25°C aufbewahrt werden. Nicht im Kühlschrank lagern, nicht einfrieren.
-Was ist in Estradot enthalten?
-Estradot Pflaster enthalten den Wirkstoff Estradiol (als Hemihydrat) sowie Hilfsstoffe.
-Estradot Pflaster gibt es in fünf verschiedenen Dosierungen:
- +Was ist in ESTRADOT enthalten?
- +Wirkstoffe
- +Estradot Pflaster enthalten den Wirkstoff Estradiol (als Hemihydrat) sowie Hilfsstoffe. Estradot Pflaster gibt es in fünf verschiedenen Dosierungen:
-Wo erhalten Sie Estradot? Welche Packungen sind erhältlich?
- +Wo erhalten Sie ESTRADOT? Welche Packungen sind erhältlich?
-55976 (Swissmedic).
- +55976 (Swissmedic)
-Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; Domizil: 6343 Rotkreuz.
-Diese Packungsbeilage wurde im August 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
- +Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz
- +Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2021 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
|
|