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Home - Patienteninformation zu Remodulin 1 mg/ml - Änderungen - 01.09.2026
2 Änderungen an Patinfo Remodulin 1 mg/ml
  • -Cetrotide®
  • -Was ist Cetrotide und wann wird es angewendet?
  • -Cetrotide blockiert ein natürliches Hormon, genannt "luteinisierendes Hormon Releasing-Hormon" (LHRH). LHRH steuert seinerseits die Ausschüttung eines weiteren Hormons, genannt "luteinisierendes Hormon" (LH), das während des Menstruationszyklus den Eisprung auslöst.
  • -Cetrotide verhindert somit einen vorzeitigen Eisprung, der bei der kontrollierten Stimulation der Eierstöcke unerwünscht ist, da sich nur reife Eizellen für die Befruchtung eignen.
  • -Cetrotide ist auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin zu verwenden.
  • -Wann darf Cetrotide nicht angewendet werden?
  • -Wenden Sie Cetrotide nicht an, falls Sie
  • -an einer schweren Nierenerkrankung leiden;
  • -schwanger sind oder stillen;
  • -allergisch auf Cetrorelixacetat, D-Mannitol oder auf nicht körpereigene Peptidhormone (ähnliche Medikamente wie Cetrotide) sind.
  • -Wann ist bei der Anwendung von Cetrotide Vorsicht geboten?
  • -Besondere Vorsicht ist bei der Behandlung von Frauen mit bestehenden Allergien oder einer in der Krankengeschichte (Vorgeschichte) bekannten Neigung zu Allergien geboten. Da eine Behandlung mit Cetrotide bei Frauen mit starker Allergieneigung nicht anzuraten ist, ist es wichtig, dass Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über alle Ihnen bekannten Allergien informieren.
  • -Cetrotide wird zusammen mit anderen Arzneimitteln angewendet, um die Eierstöcke zu einer vermehrten Entwicklung und Freisetzung von Eizellen anzuregen.
  • -Während oder nach der Stimulation der Eierstöcke (Ovarien) kann es zu einer ovariellen Überstimulation kommen. Das bedeutet, dass sich die Follikel zu stark entwickeln und zu grossen Zysten werden. Symptome wie Unterleibsschmerzen, Spannungsgefühl, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Atemschwierigkeiten, verringerte Harnproduktion, Gewichtszunahme und Flüssigkeitsansammlung im Bauch oder Brustkorb können Anzeichen dafür sein. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin sofort, wenn Sie solche Symptome bemerken.
  • -Eine Unterstützung der Gelbkörperphase (eine Massnahme zur Förderung des Einsetzens einer Schwangerschaft) sollte entsprechend der Praxis des reproduktionsmedizinischen Zentrums erfolgen.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin wenn Sie an einer Nieren- oder Lebererkrankung leiden. Cetrotide wurde bei Patienten mit Nieren- oder Lebererkrankungen nicht untersucht.
  • -Bislang liegen nur begrenzte Erfahrungen mit der Verabreichung von Cetrotide im Rahmen einer wiederholten Stimulation der Eierstöcke vor. Daher sollte Cetrotide in Wiederholungszyklen nur nach sorgfältiger Nutzen/Risiko-Abwägung durch Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin verwendet werden.
  • -Experimentelle Untersuchungen haben gezeigt, dass Wechselwirkungen mit Arzneimitteln, die in der Leber abgebaut werden, unwahrscheinlich sind. Die Möglichkeit von Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln kann jedoch nicht völlig ausgeschlossen werden.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie
  • -an anderen Krankheiten leiden,
  • --Allergien haben oder
  • -andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
  • -Darf Cetrotide während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?
  • -Sie dürfen Cetrotide nicht verwenden, wenn Sie bereits schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein oder wenn Sie stillen.
  • -Wie verwenden Sie Cetrotide?
  • -Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
  • -Anwendung
  • -Die erste Injektion von Cetrotide muss unter Aufsicht Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin erfolgen. Die folgenden Injektionen können Sie selbst vornehmen, sofern Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Sie auf die Anzeichen hingewiesen hat, die auf eine Allergie hindeuten können sowie auf die möglichen schwerwiegenden oder lebensbedrohlichen Folgen einer solchen Reaktion, die eine sofortige Behandlung notwendig machen.
  • -Cetrotide wird unter die Haut der unteren Bauchwand, vorzugsweise im Bereich des Nabels, injiziert.
  • -Wählen Sie bitte täglich eine andere Injektionsstelle aus, um lokale Reizerscheinungen soweit wie möglich zu vermeiden.
  • -Lösen Sie das Cetrotide-Pulver nur mit dem in der Fertigspritze enthaltenen Wasser auf. Verwenden Sie eine Cetrotide-Lösung nicht, wenn sie Teilchen enthält oder nicht klar ist.
  • -Bevor Sie sich Cetrotide selbst verabreichen, lesen Sie bitte sorgfältig die nachfolgenden Anleitungen:
  • -1. Vorbereitung der Injektion
  • --Das Arzneimittel muss vor der Injektion Raumtemperatur angenommen haben. Nehmen Sie es ungefähr 30 Minuten vor der Anwendung aus dem Kühlschrank.
  • --Waschen Sie Ihre Hände. Es ist wichtig, dass Ihre Hände und alle Gegenstände, die Sie benutzen so sauber wie möglich sind.
  • --Legen Sie auf einer sauberen Fläche alles bereit, was Sie benötigen (eine Durchstechflasche mit Pulver, eine Fertigspritze mit Lösungsmittel, eine Rekonstitutionsnadel mit gelber Markierung, eine Injektionsnadel mit grauer Markierung und zwei Alkoholtupfer).
  • -2. Zubereitung der Injektionslösung
  • --Entfernen Sie den Plastikverschluss der Durchstechflasche. Wischen Sie den Aluminiumring und den Gummistopfen mit einem Alkoholtupfer ab.
  • --Nehmen Sie die Nadel mit gelber Markierung (Rekonstitutionsnadel) und entfernen Sie die äussere Verpackung. Nehmen Sie die Fertigspritze und nehmen Sie die Schutzkappe ab. Stecken Sie die Nadel auf die Spritze und nehmen Sie die Schutzkappe der Nadel ab.
  • - -Stechen Sie die Nadel durch die Mitte des Gummistopfens der Durchstechflasche. Spritzen Sie das
  • -Wasser in die Durchstechflasche, indem Sie langsam den Stempel der Spritze herunterdrücken.
  • -
  • --Lassen Sie die Spritze in der Durchstechflasche stecken. Bewegen Sie die Durchstechflasche vorsichtig, bis die Lösung klar und ohne Rückstand ist. Nicht schütteln, weil sich sonst Luftblasen in Ihrem Arzneimittel bilden.
  • - -Drehen Sie die Durchstechflasche um und ziehen Sie den gesamten Inhalt der Durchstechflasche
  • -wieder behutsam in die Spritze auf. Falls Lösung in der Durchstechflasche zurückbleibt, halten Sie
  • -die Durchstechflasche kopfüber und ziehen Sie die Nadel langsam zurück, bis die Öffnung der Nadel
  • -noch gerade auf der Innenseite des Stopfens ist. Durch den seitlichen Spalt im Stopfen, können Sie
  • -die Bewegung der Nadel und des Lösungsmittels kontrollieren. Es ist wichtig, dass Sie den gesamten
  • -Inhalt der Durchstechflasche aufziehen.
  • -
  • -3. Luftblasenkontrolle
  • --Tauschen Sie nun die gelb markierte Rekonstitutionsnadel gegen die feinere, grau markierte Injektionsnadel aus und entfernen Sie eventuelle Luftblasen in der Fertigspritze wie folgt:
  • - -Halten Sie die Spritze so, dass die Injektionsnadel nach oben zeigt und klopfen Sie leicht mit den
  • -Fingern an die Fertigspritze, bis sich die Luft an der Spitze ansammelt. Drücken Sie den
  • -Spritzenkolben, bis die Luftblasen verschwunden sind. Berühren Sie die Injektionsnadel nicht und
  • -achten Sie darauf, dass die Nadel nicht mit einer Oberfläche in Berührung kommt.
  • -
  • -4. Injektion
  • --Wählen Sie eine Injektionsstelle an der unteren Bauchwand aus, vorzugsweise im Bereich des Nabels, jedoch mindestens 5 cm vom Nabel entfernt. Säubern Sie den Hautbereich an der Injektionsstelle mit dem zweiten Alkoholtupfer. Halten Sie die Spritze in einer Hand. Drücken Sie mit der anderen Hand vorsichtig die Haut im Bereich der Injektionsstelle zusammen und halten Sie sie fest.
  • - -Halten Sie die Spritze, wie Sie einen Stift halten würden, und stechen Sie die Nadel in einem
  • -Winkel von etwa 45 ° ein, dann lassen Sie die Haut wieder los.
  • -
  • --Ziehen Sie vorsichtig den Stempel der Spritze zurück. Falls Blut erscheint, fahren Sie fort wie in Schritt 5) beschrieben. Wenn kein Blut erscheint, injizieren Sie langsam die Lösung, indem Sie den Stempel vorsichtig herunterdrücken. Nachdem die gesamte Lösung injiziert ist, ziehen Sie die Nadel im gleichen Winkel wie sie eingestochen wurde langsam heraus, wobei Sie mit dem Alkoholtupfer leichten Druck auf die Haut im Bereich der Injektionsstelle ausüben.
  • -5. Falls Blut erscheint
  • --Wenn Blut erscheint, ziehen Sie die Nadel mit der Spritze heraus und drücken Sie mit dem zweiten Alkoholtupfer leicht auf die Injektionsstelle. Verwenden Sie diese Lösung nicht mehr, sondern entleeren Sie die Spritze in einen Ausguss. Beginnen Sie wieder mit Schritt 1).
  • -6. Nach der Injektion
  • --Benutzen Sie die Spritze und die Nadeln nur einmal. Werfen Sie die Spritze und die Nadeln sofort nach Gebrauch weg (setzen Sie die Schutzkappen wieder auf die Nadeln auf, um Verletzungen zu vermeiden).
  • -Was müssen Sie tun, wenn Sie Cetrotide in zu grossen Mengen angewendet haben?
  • -Überdosierung von Cetrotide kann zu einer Wirkungsverlängerung führen. Es sind aber keine Nebenwirkungen zu erwarten. Im Falle einer Überdosierung sind daher keine speziellen Massnahmen erforderlich.
  • -Was müssen Sie tun, wenn Sie die Anwendung vergessen haben?
  • -Wenn Sie an einem Tag die Anwendung von Cetrotide vergessen haben, setzen Sie sich bitte sofort mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin in Verbindung und fragen Sie ihn um Rat.
  • -Idealerweise sollte Cetrotide in Abständen von 24 Stunden verabreicht werden. Wenn Sie aber vergessen haben, Cetrotide zum richtigen Zeitpunkt anzuwenden, können Sie sich diese Dosis zu einem anderen Zeitpunkt des gleichen Tages verabreichen.
  • -Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
  • -Bei Kindern und Jugendlichen besteht für die Anwendung von Cetrotide keine Indikation.
  • -Welche Nebenwirkungen kann Cetrotide haben?
  • -Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Cetrotide auftreten:
  • -Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
  • -Leichte und vorübergehende Reaktionen wie Rötung, Juckreiz oder Schwellungen an der Injektionsstelle, leichte oder mittlere Überstimulation der Eierstöcke (siehe "Wann ist bei der Anwendung von Cetrotide Vorsicht geboten?" ), leicht erhöhte Leberenzymwerte.
  • -Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
  • -Schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktionen; Benachrichtigen Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ärztin, falls schneller oder unregelmässiger Puls, Schwellungen von Zunge und Rachen, schwere Atembeschwerden oder Hautausschlag auftreten.
  • -Schwere Überstimulation der Eierstöcke (siehe "Wann ist bei der Anwendung von Cetrotide Vorsicht geboten?" ); Übelkeit; Kopfschmerzen.
  • -Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
  • -Was ist ferner zu beachten?
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Aufbrauchfrist nach Anbruch
  • -Die Lösung soll unmittelbar nach Herstellung angewendet werden.
  • -Lagerungshinweis
  • -Im Kühlschrank (2 – 8 °C) lagern.
  • -Nicht einfrieren.
  • -In der Originalverpackung aufbewahren.
  • -Den Behälter im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
  • -Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Das ungeöffnete Arzneimittel kann bis zu 3 Monate lang bei Raumtemperatur (nicht über 30 °C) aufbewahrt werden, ohne erneut gekühlt zu werden.
  • -Das Arzneimittel muss vor der Injektion Raumtemperatur angenommen haben. Nehmen Sie es ungefähr 30 Minuten vor der Anwendung aus dem Kühlschrank.
  • -Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.
  • -Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
  • -Was ist in Cetrotide enthalten?
  • -Wirkstoffe
  • -Cetrorelix (als Acetat).
  • -Durchstechflasche mit Pulver enthält 0.25 mg Cetrorelix als Cetrorelixacetat.
  • -Hilfsstoffe
  • -D-Mannitol (E 421).
  • -Eine Fertigspritze enthält als Hilfsstoff 1 ml Wasser für Injektionszwecke.
  • -Wo erhalten Sie Cetrotide? Welche Packungen sind erhältlich?
  • -In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.
  • -Cetrotide 0.25 mg ist in Packungen mit einer Durchstechflasche erhältlich.
  • -Zusätzlich enthält die Packung für jede Durchstechflasche:
  • -eine Fertigspritze mit Lösungsmittel (Wasser für Injektionszwecke) zur Auflösung des Pulvers in der Durchstechflasche;
  • -eine Injektionsnadel mit gelber Markierung zur Injektion des Wassers in die Durchstechflasche und zur Entnahme der Lösung aus der Durchstechflasche;
  • -eine Injektionsnadel mit grauer Markierung zur Injektion des Arzneimittels in die untere Bauchwand;
  • -Zulassungsnummer
  • -56218 (Swissmedic)
  • -Zulassungsinhaberin
  • -Merck (Schweiz) AG, Zug
  • -Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • -Cetrotide®
  • -Qu’est-ce que Cetrotide et quand doit-il être utilisé?
  • -Cetrotide bloque une hormone naturelle, appelée "hormone de libération de l'hormone lutéinisante" (LHRH). La LHRH contrôle la sécrétion d'une autre hormone, la LH, appelée "hormone lutéinisante" , qui déclenche l'ovulation pendant le cycle menstruel.
  • -Cetrotide empêche ainsi une ovulation anticipée qui n'est pas souhaitée lors de la stimulation contrôlée des ovaires, car seuls des ovules matures sont adaptés à la fécondation.
  • -Cetrotide ne doit être utilisé que sur prescription du médecin.
  • -Quand Cetrotide ne doit-il pas être pris/utilisé?
  • -Ne pas utiliser Cetrotide si
  • -vous souffrez d'insuffisance rénale sévère;
  • -vous êtes enceinte ou si vous allaitez;
  • -vous êtes allergique à l'acétate de cétrorélix, au D-mannitol ou aux hormones peptidiques exogènes (médicaments semblables à Cetrotide).
  • -Quelles sont les précautions à observer lors de la prise/de l’utilisation de Cetrotide?
  • -Des précautions particulières seront prises chez les femmes présentant une allergie active ou ayant un terrain de prédisposition allergique connu. Le traitement par Cetrotide n'étant pas recommandé chez les femmes présentant des allergies de forte intensité, il est important que vous signaliez toute allergie dont vous avez la connaissance à votre médecin.
  • -Cetrotide est utilisé en association avec d'autres médicaments pour stimuler les ovaires et obtenir un développement et une libération accrus d'ovules.
  • -Pendant ou après la stimulation des ovaires, une hyperstimulation ovarienne peut survenir. Cela signifie que les follicules se développent trop fortement et forment de gros kystes. Des symptômes tels que douleurs abdominales, tension abdominale, nausées, vomissement, diarrhée, difficultés respiratoires, diminution de la production d'urine, prise de poids et accumulation de liquide dans le ventre ou la cage thoracique peuvent en être les signes.
  • -Si vous ressentez de tels symptômes, veuillez avertir votre médecin immédiatement.
  • -Un traitement de soutien de la phase lutéale (mesure favorisant un début de grossesse) sera instauré selon les pratiques du centre de reproduction.
  • -Si vous souffrez d'une affection des reins ou du foie, veuillez en informer votre médecin. Cetrotide n'a pas été étudié chez les patients souffrant d'affections rénales ou hépatiques.
  • -A l'heure actuelle, l'expérience acquise sur Cetrotide dans le cadre d'une stimulation ovarienne répétée est limitée. Par conséquent, vous ne devez utiliser Cetrotide sur plusieurs cycles qu'après une évaluation attentive du rapport bénéfice/risque par votre médecin.
  • -Des études expérimentales ont montré que des interactions avec les médicaments qui sont dégradés par le foie sont peu probables. Néanmoins, on ne peut totalement exclure des interactions avec d'autres médicaments.
  • -Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si
  • -vous souffrez d'une autre maladie
  • -vous êtes allergique
  • -vous prenez déjà d'autres médicaments (ou utilisez déjà d'autres médicaments en usage externe) (même en automédication!).
  • -Cetrotide peut-il être pris/utilisé pendant la grossesse ou l’allaitement?
  • -Ne pas utiliser Cetrotide si vous êtes déjà enceinte, si vous supposez l'être ou si vous allaitez.
  • -Comment utiliser Cetrotide?
  • -Ne changez pas de votre propre chef le dosage prescrit. Adressez-vous à votre médecin ou à votre pharmacien si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte.
  • -Utilisation
  • -La première injection de Cetrotide doit être surveillée par votre médecin. Vous pourrez ensuite procéder vous-même aux injections suivantes, dans la mesure où votre médecin vous a informée des signes pouvant évoquer une allergie ainsi que des conséquences potentiellement graves ou mortelles d'une telle réaction, lesquelles nécessitent un traitement médical immédiat.
  • -Cetrotide est administré par injection sous-cutanée dans la paroi abdominale inférieure, de préférence dans la région du nombril.
  • -Veuillez choisir un site d'injection différent chaque jour, afin d'éviter une irritation locale.
  • -Ne dissolvez Cetrotide qu'avec l'eau contenue dans la seringue préremplie. N'utilisez pas la solution Cetrotide si elle contient des particules ou si elle n'est pas limpide.
  • -Avant de vous injecter Cetrotide, veuillez lire attentivement les instructions suivantes:
  • -1. Préparation de l'injection
  • --Le médicament doit avoir atteint la température ambiante avant l'injection. Sortir du réfrigérateur environ 30 minutes avant utilisation.
  • --Lavez-vous les mains. Il est important que vos mains et tous les objets que vous utilisez soient aussi propres que possible.
  • --Préparez tout ce dont vous avez besoin sur une surface propre (un flacon avec poudre, une seringue préremplie de solvant, une aiguille de reconstitution possédant une marque jaune, une aiguille possédant une marque grise et deux tampons imbibés d'alcool).
  • -2. Préparation de la solution injectable
  • --Enlevez le couvercle en plastique du flacon. Essuyez l'anneau en aluminium et le bouchon en gomme avec un tampon imbibé d'alcool.
  • --Prenez l'aiguille possédant une marque jaune (aguille de reconstitution) et enlevez l'emballage extérieur. Prenez la seringue préremplie et enlevez le capuchon de protection de la seringue. Fixez l'aiguille sur la seringue et enlevez le capuchon de protection de l'aiguille.
  • - -Enfoncez l'aiguille au centre du bouchon en gomme du flacon. Injectez l'eau dans le flacon en
  • -appuyant lentement sur le piston de la seringue.
  • -
  • --Laissez la seringue enfoncée dans le flacon. Faites basculer doucement le flacon jusqu'à ce que la solution soit limpide et exempte de dépôt. Ne pas secouer pour éviter la formation de bulles d'air dans votre médicament.
  • - -Retournez le flacon la tête en bas et aspirez doucement tout le contenu du flacon dans la
  • -seringue. Si une petite quantité de solution reste dans le flacon, retournez le flacon et retirez
  • -l'aiguille lentement jusqu'à ce que l'orifice de l'aiguille se trouve juste à la limite intérieure
  • -du bouchon en gomme. Grâce à la fente disponible sur le côté du bouchon, vous pouvez contrôler le
  • -mouvement de l'aiguille et du solvant. Il est important d'aspirer tout le contenu du flacon.
  • -
  • -3. Contrôle des bulles d'air
  • --Remplacez à présent l'aiguille de reconstitution marquée en jaune par l'aiguille plus fine pour injection sous-cutanée, marquée en gris et éliminez les éventuelles bulles d'air présentes dans la seringue de la manière suivante:
  • - -Tenez la seringue l'aiguille d'injection dirigée vers le haut et tapotez doucement la seringue
  • -avec les doigts jusqu'à ce que l'air se rassemble au niveau de la pointe. Poussez sur le piston
  • -jusqu'à ce que les bulles d'air aient disparu. Ne touchez pas à l'aiguille pour injection et
  • -veillez à ce que l'aiguille n'entre pas en contact avec une surface quelconque.
  • -
  • -4. Injection
  • --Choisissez un site d'injection de la paroi abdominale inférieure, de préférence dans la région du nombril, mais au moins à une distance de 5 cm de celui-ci. Nettoyez cette zone à l'aide du second tampon imbibé d'alcool. Tenez la seringue dans une main. Pincez doucement la peau autour de la zone du site d'injection avec l'autre main et maintenez-la dans cette position.
  • - -Tenez la seringue comme vous tiendriez un crayon et enfoncez complètement l'aiguille dans la peau,
  • -inclinée à environ 45 °, puis relâchez la peau.
  • -
  • --Retirez doucement le piston de la seringue. Si du sang apparaît, veuillez procéder de la manière décrite au point 5). S'il n'y a pas de sang, injectez lentement la solution en appuyant doucement sur le piston. Lorsque la totalité de la solution est injectée, retirez l'aiguille lentement sous le même angle que l'insertion tout en exerçant une légère pression sur la zone du site d'injection au moyen du tampon imbibé d'alcool. Si du sang apparaît.
  • -5. Si du sang apparaît
  • --Si du sang apparaît, retirez l'aiguille avec la seringue et appuyez légèrement avec le deuxième tampon d'alcool sur le site d'injection. N'utilisez plus cette solution, mais videz la seringue dans un évier. Recommencez à partir du point 1).
  • -6. Après l'injection
  • --N'utilisez la seringue et les aiguilles qu'une seule fois. Jetez la seringue et les aiguilles immédiatement après leur utilisation (remettez les capuchons sur les aiguilles afin d'éviter toute blessure).
  • -Que faire si vous avez utilisé de trop grandes quantités de Cetrotide?
  • -Le surdosage de Cetrotide peut avoir pour conséquence une augmentation de la durée d'action, mais aucun effet secondaire n'est attendu. Par conséquent, des mesures spéciales ne sont pas nécessaires en cas de surdosage.
  • -Que faire si vous avez oublié d'administrer le produit?
  • -Si vous avez oublié d'administrer Cetrotide sur une journée, veuillez immédiatement prendre contact avec votre médecin qui vous conseillera.
  • -Dans le cas idéal, Cetrotide sera administré toutes les 24 heures. Si vous avez oublié d'administrer Cetrotide au moment prévu, vous pouvez vous administrer cette dose à un autre moment de la journée en question.
  • -Utilisation chez les enfants et les adolescents
  • -L'utilisation de Cetrotide n'est pas indiquée chez les enfants et les adolescentes.
  • -Quels effets secondaires Cetrotide peut-il provoquer?
  • -L'utilisation de Cetrotide peut provoquer les effets secondaires suivants:
  • -Fréquent (concerne 1 à 10 utilisateurs sur 100)
  • -Des réactions légères et transitoires au site d'injection, telles que rougeur, démangeaisons ou gonflement, hyperstimulation légère ou modérée des ovaires (voir "Quelles sont les précautions à observer lors de l'utilisation de Cetrotide?" ), taux d'enzymes hépatiques légèrement élevés.
  • -Occasionnel (concerne 1 à 10 utilisateurs sur 1000)
  • -Réactions graves d'hypersensibilité; Informez immédiatement votre médecin en cas de pouls rapide ou irrégulier, de gonflement de la langue ou de la gorge, de gênes respiratoires graves ou d'éruptions cutanées.
  • -Hyperstimulation grave des ovaires (voir "Quelles sont les précautions à observer lors de l'utilisation de Cetrotide?" ); Nausée; Maux de tête.
  • -Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin, votre pharmacien. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d'emballage.
  • -À quoi faut-il encore faire attention?
  • -Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention "EXP" sur l'emballage.
  • -Délai d'utilisation après ouverture
  • -La solution doit être utilisée immédiatement après reconstitution.
  • -Remarques concernant le stockage
  • -Conserver au réfrigérateur (2 – 8 °C).
  • -Ne pas congeler.
  • -Conserver dans l'emballage d'origine.
  • -Conserver le récipient dans son carton pour le protéger de la lumière.
  • -Conserver hors de portée des enfants.
  • -Le médicament non ouvert peut être conservé jusqu'à 3 mois à température ambiante (sans dépasser 30 °C), sans être une nouvelle fois réfrigéré.
  • -Le médicament doit avoir atteint la température ambiante avant l'injection. Sortir du réfrigérateur environ 30 minutes avant utilisation.
  • -Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien qui disposent d'une information détaillée destinée aux professionnels.
  • -Que contient Cetrotide?
  • -Principes actifs
  • -Cétrorélix (sous forme d'acétate).
  • -Flacon de poudre contient 0.25 mg de cétrorélix sous forme d'acétate de cétrorélix.
  • -Excipients
  • -D-mannitol (E 421).
  • -Une seringue préremplie contient comme excipient 1 ml d'eau pour préparations injectables.
  • -Où obtenez-vous Cetrotide? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
  • -En pharmacie, seulement sur ordonnance médicale non renouvelable.
  • -Cetrotide 0.25 mg est disponible en emballage contenant un flacon.
  • -Par ailleurs, l'emballage contient pour chaque flacon:
  • -une seringue préremplie de solvant (eau pour préparations injectables), afin de dissoudre la poudre dans le flacon;
  • -une aiguille possédant une marque jaune pour injecter l'eau dans le flacon et pour prélever la solution du flacon;
  • -une aiguille possédant une marque grise pour injecter le médicament dans la paroi abdominale inférieure (bas du ventre);
  • -Numéro d’autorisation
  • -56218 (Swissmedic)
  • -Titulaire de l’autorisation
  • -Merck (Suisse) SA, Zoug
  • -Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en juin 2025 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
  • -Ciprofloxacin axapharm
  • -Was ist Ciprofloxacin axapharm und wann wird es angewendet?
  • -Ciprofloxacin axapharm ist ein Antibiotikum zur Behandlung bakterieller Infektionskrankheiten. Es gehört zur Gruppe der Fluorochinolone und besitzt eine antibakterielle Wirkung gegen eine Vielzahl von Bakterienarten. Ciprofloxacin axapharm eignet sich bei Erwachsenen zur Behandlung von Infektionskrankheiten wie:
  • --Infektionen der Atemwege;
  • --Hals-Nasen-Ohren-Infektionen;
  • --Infektionen der Nieren und der Harnwege;
  • --Gewisse Infektionen des Genitaltraktes;
  • --Infektionen des Magen-Darm-Traktes;
  • --Infektionen des Bauchraumes, einschliesslich des kleinen Beckens;
  • --Infektionen der Haut- und Weichteile;
  • --Infektionen der Knochen und Gelenke;
  • --Vorbeugung und Behandlung des Milzbrandes nach Inhalation von Milzbrandbazillen (Bacillus anthracis). Die Wirksamkeit von Ciprofloxacin bei Milzbrand wurde tierexperimentell belegt.
  • --Ciprofloxacin axapharm kann auch eingesetzt werden zur Vorbeugung einer Erkrankung an Meningokokkenhirnhautentzündung nach engem Kontakt mit Patienten, die daran erkrankt sind.
  • -Ciprofloxacin axapharm darf nur auf Verschreibung und unter ständiger Kontrolle eines Arztes oder einer Ärztin verwendet werden.
  • -Was sollte dazu beachtet werden?
  • -Dieses Arzneimittel wurde Ihnen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin zur Behandlung Ihrer gegenwärtigen Erkrankung verschrieben. Das Antibiotikum in Ciprofloxacin axapharm ist nicht gegen alle Mikroorganismen, welche Infektionskrankheiten verursachen, wirksam. Die Anwendung eines falsch gewählten oder nicht richtig dosierten Antibiotikums kann Komplikationen verursachen. Wenden Sie es deshalb nie von sich aus für die Behandlung anderer Erkrankungen oder anderer Personen an.
  • -Wann darf Ciprofloxacin axapharm nicht eingenommen werden?
  • -Sie sollten Fluorochinolon-/Chinolon-Antibiotika, einschliesslich Ciprofloxacin axapharm, nicht anwenden, wenn bei Ihnen in der Vergangenheit bei Anwendung von Chinolonen oder Fluorochinolonen eine schwerwiegende Nebenwirkung aufgetreten ist. In diesem Fall sollten Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin wenden.
  • --Patientinnen und Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Ciprofloxacin (dem Wirkstoff von Ciprofloxacin axapharm), gegen andere Antibiotika aus der Gruppe der Chinolone (Gyrasehemmer) oder gegen einen der Hilfsstoffe dürfen Ciprofloxacin axapharm nicht anwenden.
  • --Basierend auf Ergebnissen aus Tierversuchen kann eine Schädigung der Gelenkknorpel im wachsenden Körper nicht vollständig ausgeschlossen werden. Daher sollen Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase Ciprofloxacin axapharm nicht einnehmen. Ausnahmen bilden:
  • -die Behandlung akuter Infektionsschübe bei zystischer Fibrose (auch Mukoviszidose genannt). Zystische Fibrose ist eine erbliche Stoffwechselstörung mit vermehrter Produktion und gesteigerter Zähflüssigkeit des Drüsensekrets in Bronchien und Verdauungstrakt;
  • --Milzbrand;
  • -komplizierte Infektionen der Harnwege, welche nicht auf andere Therapien ansprechen.
  • -Die Auswertung der Sicherheitsdaten von jugendlichen Patienten mit zystischer Fibrose (Mukoviszidose) oder komplizierten Harnwegsinfekten oder Milzbrand zeigten keine Hinweise auf bleibende Gelenk-/Knorpelschädigungen.
  • --Patientinnen und Patienten, die mit dem Wirkstoff Tizanidin (einem Wirkstoff zur Behandlung schwerer Krämpfe) oder Agomelatin (einem Wirkstoff zur Behandlung von Depressionen) behandelt werden, dürfen nicht gleichzeitig Ciprofloxacin axapharm einnehmen.
  • -Wann ist bei der Einnahme von Ciprofloxacin axapharm Vorsicht geboten?
  • -Ciprofloxacin kann zu schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen verschiedener Organsysteme führen, die zusammen auftreten können. Diese unerwünschten Wirkungen sind Sehnenentzündungen und risse, Gelenkschmerzen, neuropathische Symptome und psychiatrische Reaktionen. Diese unerwünschten Wirkungen können innerhalb von Stunden bis Wochen nach Anwendung von Ciprofloxacin axapharm und bei Patienten jeden Alters sowie bei Patienten ohne bereits bestehende Risikofaktoren auftreten.
  • -Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, bevor Sie Ciprofloxacin axapharm einnehmen:
  • -wenn bei Ihnen eine Vergrösserung oder "Ausbuchtung" eines grossen Blutgefässes (Aortenaneurysma oder peripheres Aneurysma eines grossen Gefässes) diagnostiziert wurde.
  • -wenn Sie in der Vergangenheit eine Aortendissektion (einen Riss in der Wand der Hauptschlagader) erlitten haben.
  • -wenn bei Ihnen undichte Herzklappen (Herzklappeninsuffizienz) diagnostiziert wurden.
  • -wenn in Ihrer Familie Fälle von Aortenaneurysma oder Aortendissektion aufgetreten sind oder angeborene Herzklappenfehler oder andere Risikofaktoren oder prädisponierende (begünstigende) Bedingungen vorliegen (z.B. Bindegewebserkrankungen wie das Marfan-Syndrom oder das Ehlers-Danlos-Syndrom, Turner-Syndrom, Sjögren-Syndrom (eine entzündliche Autoimmunkrankheit), oder Gefässerkrankungen wie Takayasu-Arteriitis, Riesenzellarteriitis, Morbus Behçet, Bluthochdruck oder bekannte Atherosklerose, rheumatoide Arthritis (Erkrankung der Gelenke) oder Endokarditis (Herzinnenhautentzündung)).
  • -Wenn Sie plötzlich starke Schmerzen im Bauch, im Brustbereich oder im Rücken verspüren, die die Symptome eines Aortenaneurysmas (Ausbeulung der Aortenwand) und einer Aortendissektion (Aufspaltung der Schichten der Aortenwand) sein können, begeben Sie sich sofort in eine Notaufnahme.
  • -Ihr Risiko kann bei gleichzeitiger Behandlung mit systemischen Kortikosteroiden erhöht sein.
  • -Sollten Sie plötzlich unter Atemnot leiden, besonders, wenn Sie flach in Ihrem Bett liegen, oder eine Schwellung Ihrer Fussgelenke, Füsse oder des Bauchs bemerken, oder neu auftretendes Herzklopfen verspüren (Gefühl von schnellem oder unregelmässigem Herzschlag), sollten Sie unverzüglich einen Arzt, eine Ärztin benachrichtigen.
  • -Ciprofloxacin verursacht wie einige andere Antibiotika eine bestimmte im EKG (Elektrokardiogramm = elektronische Aufzeichnung der Herzaktivität) sichtbare Veränderung der Herztätigkeit (eine Verlängerung des QT-Intervalls). Informieren Sie deshalb Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an Herzproblemen (wie Herzinsuffizienz, Herzinfarkt oder Verlangsamung des Herzschlages (Bradykardie)), an Störungen des Salzhaushaltes, insbesondere bei erniedrigter Kalium- oder Magnesiumkonzentration im Blut (Hypokaliämie bzw. Hypomagnesiämie) leiden und/oder andere Arzneimittel einnehmen, die eine Änderung im EKG verursachen können. Frauen und ältere Patienten können empfindlicher auf eine Behandlung reagieren.
  • -Beim Auftreten von schweren und anhaltenden Durchfällen während oder nach der Behandlung sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren. Es handelt sich dabei um eine pseudomembranöse Kolitis. Diese durch eine Antibiotika-Behandlung ausgelöste Darmerkrankung kann lebensbedrohlich sein und erfordert eine sofortige und angemessene Behandlung. Beim Auftreten solcher Durchfälle dürfen keine Arzneimittel, welche die Peristaltik (Darmbewegung) hemmen, eingenommen werden.
  • -Wenn Ihre Leberfunktion eingeschränkt ist, informieren Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Im Zusammenhang mit der Einnahme von Ciprofloxacin axapharm sind Fälle von Lebererkrankungen beschrieben worden, die bis hin zu einem vollständigen Leberversagen führen können. Zeichen hierfür sind verminderter Appetit, Gelbsucht (Gelbfärbung von Haut, Schleimhäuten sowie der Lederhaut des Auges), Dunkelfärbung des Urins, Juckreiz oder schmerzempfindlicher Bauch. Wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten, beenden Sie die Einnahme von Ciprofloxacin axapharm und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt bzw. an Ihre Ärztin.
  • -Teilweise schon nach Ersteinnahme können Hautempfindlichkeit und allergische Reaktionen auftreten. In sehr seltenen Fällen können sich anaphylaktische Reaktionen bis hin zum lebensbedrohlichen Schock entwickeln. Eine Überempfindlichkeit kann sich in folgenden Symptomen äussern: Brustschmerzen, Kurzatmigkeit, Hautausschlag, Ödeme (Schwellung der Haut und/oder Schleimhaut), Engegefühl in der Brust, Gefühl von Schwindel, Übelkeit oder drohende Ohnmacht oder Schwindelgefühl beim Aufstehen. Schwerwiegende Hautreaktionen, einschliesslich Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) wurden im Zusammenhang mit der Anwendung von Ciprofloxacin berichtet. DRESS äussert sich zunächst durch grippeähnliche Symptome und Hautausschlag im Gesicht, dann durch einen ausgedehnten Hautausschlag und hohe Körpertemperatur, erhöhte Leberenzymwerte in Bluttests, Zunahme einer bestimmten Art weisser Blutkörperchen (Eosinophilie) und vergrösserte Lymphknoten. In diesen Fällen ist Ciprofloxacin axapharm sofort abzusetzen, eine ärztliche Behandlung (z.B. Schocktherapie) ist erforderlich.
  • -Es wurden zudem Fälle von Schmerzen in der Brust beobachtet, die ein Anzeichen für eine potenziell schwerwiegende allergische Reaktion, das so genannte Kounis-Syndrom, sein können. In diesen Fällen muss Ciprofloxacin sofort abgesetzt und ein Arzt/eine Ärztin aufgesucht werden.
  • -Während einer Behandlung mit Ciprofloxacin axapharm sollte eine übermässige Sonnenbestrahlung oder die Benutzung des Solariums vermieden werden, da es bei empfindlichen Patienten zu einer unangenehmen Hautrötung oder Entzündung (Lichtsensibilisierung) kommen kann.
  • -In seltenen Fällen kann Ciprofloxacin Lichtempfindlichkeitsreaktionen verursachen. Diese Patienten sollten es vermeiden, sich während der Therapie mit Ciprofloxacin längere Zeit dem Sonnenlicht auszusetzen. Falls dies nicht möglich ist, sollte eine Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwendet und bedeckende Kleidung für Arme, Beine, evtl. Hut für das Gesicht, getragen werden.
  • -Bei Patientinnen und Patienten mit bekannten Hirnleiden, insbesondere Anfallsleiden (Epilepsie) oder anderen neurologischen Erkrankungen, muss Ciprofloxacin axapharm mit besonderer Vorsicht angewendet werden. Sprechen Sie bitte vor der Einnahme mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin.
  • -Es ist möglich, dass psychiatrische Reaktionen nach der ersten Einnahme von Ciprofloxacin axapharm auftreten (z.B. Nervosität, Agitation, Schlaflosigkeit, Angstzustände, Albträume, paranoide Gedanken, Verwirrtheit, Tremor (Zittern), Halluzinationen und Depressionen). Wenn Sie unter Depressionen oder einer Psychose leiden, können sich Ihre Symptome unter der Behandlung mit Ciprofloxacin axapharm verschlimmern und in seltenen Fällen bis hin zu selbstgefährdendem Verhalten voranschreiten. Wenn dies passiert, beenden Sie die Einnahme von Ciprofloxacin axapharm und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt bzw. an Ihre Ärztin.
  • -Ciprofloxacin axapharm kann, wie andere Fluorochinolon-Antibiotika, Krampfanfälle auslösen oder die Krampfschwelle herabsetzen. Falls Krampfanfälle auftreten, sollte die Behandlung mit Ciprofloxacin axapharm unterbrochen werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, wenn Sie an Anfallsleiden (Epilepsie) oder anderen Störungen des Zentralnervensystems (z.B. erniedrigte Krampfschwelle, Krampfanfälle in der Vorgeschichte, verringerte Hirndurchblutung, Veränderung in der Gehirnstruktur oder Schlaganfall) leiden. In diesen Fällen sollte Ciprofloxacin axapharm, wie andere Arzneimittel dieser Klasse, mit Vorsicht angewendet werden.
  • -Bei Behandlung mit Fluorochinolonen wie Ciprofloxacin axapharm können Schädigungen des peripheren Nervensystems auftreten. Solche Nervenerkrankungen können rasch auftreten. Symptome einer Nervenschädigung können sein: Schmerzen, Brennen, Kribbeln, Taubheitsgefühl und/oder Schwäche. Wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten, beenden Sie die Einnahme von Ciprofloxacin axapharm und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt bzw. an Ihre Ärztin. Dadurch kann das mögliche Risiko für die Herausbildung eines irreversiblen Nervenschadens verringert werden.
  • -Wenn Sie unter Myasthenia Gravis (eine Muskelkrankheit) leiden, sollte Ciprofloxacin axapharm mit Vorsicht angewendet werden, da sich die Symptome verschlimmern können.
  • -Fluorochinolon-/Chinolon-Antibiotika, einschliesslich Ciprofloxacin, wurden mit sehr seltenen, aber schwerwiegenden Nebenwirkungen in Verbindung gebracht, von denen einige lang anhaltend (über Monate oder Jahre andauernd), die Lebensqualität beeinträchtigend oder möglicherweise bleibend sind. Dazu gehören Sehnen-, Muskel- und Gelenkschmerzen der oberen und unteren Gliedmassen, Schwierigkeiten beim Gehen, ungewöhnliche Empfindungen wie Kribbeln, Prickeln, Kitzeln, Taubheitsgefühl oder Brennen (Parästhesie), sensorische Störungen einschliesslich Beeinträchtigung des Seh-, Geschmacks-, Riech- und Hörvermögens, Depression, eingeschränktes Erinnerungsvermögen, starke Ermüdung und starke Schlafstörungen.
  • -Wenn Sie bei Anwendung von Ciprofloxacin axapharm eine dieser unerwünschten Wirkungen bemerken, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, bevor Sie mit der Behandlung fortfahren. Sie und Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin werden entscheiden, ob die Behandlung fortgesetzt werden soll, möglicherweise auch mit einem Antibiotikum aus einer anderen Wirkstoffgruppe.
  • -In sehr seltenen Fällen kann Ciprofloxacin axapharm zu Sehnenentzündungen und -rissen – vorwiegend bei der Achillessehne – führen. Das Risiko hierfür ist bei Ihnen erhöht, wenn Sie älter sind (über 60 Jahre), ein Organtransplantat erhalten haben, unter Nierenproblemen leiden, wenn Sie gleichzeitig mit Kortikosteroiden behandelt werden oder bei anstrengender körperlicher Aktivität. Sehnenentzündungen und -risse können bereits innerhalb von 48 Stunden nach Behandlungsbeginn oder aber auch erst mehrere Monate nach abgeschlossener Behandlung auftreten. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie unter Sehnenerkrankungen oder Sehnenbeschwerden leiden oder gelitten haben. Bei Anzeichen einer Sehnenscheidenentzündung (z.B. schmerzvolle Schwellung von Fussknöchel, Handgelenk, Ellenbogen, Schulter oder Knie) soll unverzüglich der Arzt bzw. die Ärztin kontaktiert und der betroffene Körperteil ruhiggestellt werden, um eine Schädigung der Sehne zu vermeiden. Vermeiden Sie jede unnötige Bewegung, da dies das Risiko eines Sehnenrisses erhöhen kann.
  • -Während einer Behandlung mit Ciprofloxacin axapharm ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, da es sonst zu einer Auskristallisation des Wirkstoffes im Urin kommen kann.
  • -Wenn die Nierenfunktion eingeschränkt ist, so muss die Dosierung unter Umständen angepasst werden. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihre Dosierung entsprechend anpassen.
  • -Patienten, die an Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (einer Erbkrankheit) leiden oder bei denen in der Familiengeschichte ein solcher Mangel vorkam, neigen bei der Einnahme von Fluorochinolonen zu hämolytischen Reaktionen (d.h. einer übermässigen Auflösung der roten Blutkörperchen). Deshalb sollte Ciprofloxacin axapharm bei diesen Patienten nur mit Vorsicht angewendet werden.
  • -Einnahme von Ciprofloxacin axapharm zusammen mit anderen Arzneimitteln
  • -Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie Arzneimittel einnehmen, die eine Änderung im EKG verursachen können (gewisse Antiarrhythmika (Mittel gegen Herzrhythmusstörungen), gewisse Antidepressiva, bestimmte Antibiotika, Psychopharmaka).
  • -Eine gleichzeitige Einnahme von eisenhaltigen Präparaten, von Mitteln gegen Magenübersäuerung, die Kalzium-, Aluminium- oder Magnesiumhydroxid enthalten, von Sevelamer oder von Lanthan (Wirkstoffe zur Behandlung von überhöhtem Phosphatgehalt im Blut) sollte vermieden werden, da die Wirkung von Ciprofloxacin axapharm verringert wird. Dasselbe gilt für das aluminiumhaltige Sucralfat, einen anderen Stoff gegen Magengeschwüre. Ciprofloxacin axapharm sollte entweder 1-2 Std. vor oder mindestens 4 Std. nach diesen Mitteln verabreicht werden, um einen ausreichenden Übertritt in den Körper zu gewährleisten.
  • -Bei gleichzeitiger Einnahme von Blutverdünnungsmitteln (z.B. Warfarin, Acenocoumarol, Phenprocoumon) und Theophyllin-Präparaten (Asthmamittel, Stoffname auch Aminophyllin) informieren Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Die Nebenwirkungen der Blutverdünner und Theophyllin-Nebenwirkungen können unter Umständen verstärkt werden.
  • -Bei gleichzeitiger Einnahme von blutzuckersenkenden Mitteln (Antidiabetika) wie Glibenclamid und Glimepirid kann in Einzelfällen deren Wirksamkeit verstärkt werden, was zu einer Unterzuckerung führen kann.
  • -Bei gleichzeitiger Einnahme von Ciprofloxacin und Methotrexat, einer Substanz, die in einer Zelle gewisse chemische Mechanismen blockiert und das Wachstum spezifischer Zellen hemmt, kann die Wirksamkeit von Methotrexat erhöht sein, was eine sorgfältige Überwachung der Therapie bedingt.
  • -Ebenfalls könnte es im Falle der gleichzeitigen Einnahme von Ciprofloxacin und Duloxetin (Wirkstoff zur Behandlung von Depressionen) zu einer Erhöhung der Wirksamkeit von Duloxetin kommen.
  • -Die Wirksamkeit folgender Wirkstoffe kann erhöht werden bei der gleichzeitigen Einnahme mit Ciprofloxacin: Clozapin (Wirkstoff zur Behandlung psychischer Störungen), Ropinirol (Wirkstoff zur Behandlung des Syndroms der unruhigen Beine), Sildenafil (Wirkstoff zur Behandlung erektiler Dysfunktionen), Olanzapin (Wirkstoff zur Behandlung von Schizophrenie), Tizanidin (Wirkstoff zur Behandlung schwerer Krämpfe) und Agomelatin (Wirkstoff zur Behandlung von Depression). Tizanidin und Agomelatin dürfen nicht zusammen mit Ciprofloxacin axapharm eingenommen werden (siehe "Wann darf Ciprofloxacin axapharm nicht angewendet werden?" ).
  • -Vorsicht ist auch geboten bei der gleichzeitigen Einnahme von Kaffee und Arzneimitteln, welche Coffein enthalten, sowie Pentoxifyllin (Wirkstoff zur Behandlung von Durchblutungsstörungen).
  • -Die Wirksamkeit von Phenytoin (Wirkstoff zur Behandlung von Epilepsie) kann mit der gleichzeitigen Einnahme von Ciprofloxacin axapharm beeinflusst werden.
  • -Ciprofloxacin axapharm sollte nicht gleichzeitig mit Zolpidem (Wirkstoff zur Behandlung von Schlaflosigkeit) verwendet werden, da die Wirksamkeit von Zolpidem beeinflusst werden kann.
  • -Aus tierexperimentellen Untersuchungen ist bekannt, dass die Kombination sehr hoher Dosen von Fluorochinolonen (die Antibiotika-Familie, zu der auch Ciprofloxacin axapharm gehört) mit gewissen Mitteln zur Fiebersenkung, Schmerzlinderung und Entzündungshemmung (sogenannte nichtsteroidale Antiphlogistika, "NSAID" ) Krämpfe auslösen kann. Wenn Sie mit Ciprofloxacin axapharm behandelt werden, sollten Sie keine solchen Mittel einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt oder Ihre Ärztin hat diese ausdrücklich verschrieben.
  • -Bei gleichzeitiger Gabe von Ciprofloxacin und Ciclosporin (Wirkstoff, der nach Organtransplantationen eingesetzt wird) wurde in Einzelfällen eine vorübergehende Störung der Nierenfunktion beobachtet. Sollte bei Ihnen die gleichzeitige Einnahme von Ciprofloxacin axapharm und eines Ciclosporin-Präparates notwendig sein, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin eine engmaschige Kontrolle (in der Regel 2-mal wöchentlich) der Nierenfunktion anordnen.
  • -Informieren Sie ausserdem Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie folgende Wirkstoffe einnehmen, da diese eventuell die Wirkung von Ciprofloxacin beeinflussen können: Probenecid (Wirkstoff zur Behandlung von Gicht), Metoclopramid (Wirkstoff zur Behandlung von Sodbrennen und Reizmagen), Omeprazol (Wirkstoff zur Verminderung der Magensäureproduktion) oder Tacrolimus (Wirkstoff zur Vorbeugung der Organabstossung nach Transplantation).
  • -Ciprofloxacin sollte nicht zusammen mit Milchprodukten oder calciumreichen Nahrungsmitteln (z.B. Milch, Joghurt, mit Calcium angereicherter Fruchtsaft) eingenommen werden, da die Aufnahme von Ciprofloxacin dadurch vermindert werden könnte. Die Absorption von Ciprofloxacin wird hingegen durch den Calciumgehalt einer normalen Mahlzeit nicht beeinträchtigt.
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Strassenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Masse im Zusammenwirken mit Alkohol.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
  • -an anderen Krankheiten leiden,
  • --Allergien haben oder
  • -andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden!
  • -Darf Ciprofloxacin axapharm während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
  • -Ciprofloxacin axapharm darf in Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.
  • -Ausnahme: Milzbrand.
  • -Wie verwenden Sie Ciprofloxacin axapharm?
  • -Ihr Arzt oder Ihre Ärztin setzt die Dosierung und die Behandlungsdauer fest. Nur bei strikter Einhaltung dieser Vorschriften kann der grösstmögliche Nutzen von Ciprofloxacin axapharm erreicht werden.
  • -Brechen Sie die Therapie nicht vorzeitig ab, selbst wenn Sie sich besser fühlen. Denn oft klingen die Krankheitszeichen vor der vollständigen Heilung der Infektion ab.
  • -Eine ungenügende Anwendungsdauer oder ein zu frühes Beenden der Behandlung kann ein erneutes Aufflammen der Erkrankung zur Folge haben.
  • -Nehmen Sie die Filmtabletten unzerkaut mit Flüssigkeit ein. Sie sollten die Filmtabletten wegen ihres unangenehmen Geschmacks nicht kauen. Nehmen Sie die Filmtabletten täglich möglichst zur gleichen Zeit ein. Sie können die Filmtabletten zusammen mit einer Mahlzeit oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen. Die Einnahme auf nüchternen Magen beschleunigt die Aufnahme des Wirkstoffs im Körper. Nehmen Sie Ciprofloxacin axapharm Filmtabletten nicht mit Milchprodukten wie Milch oder Joghurt, oder mit Mineralstoffen angereicherten Getränken (z.B. mit Kalzium angereicherter Orangensaft) ein, da dadurch die Aufnahme vermindert und die Wirksamkeit reduziert wird.
  • -Wenn Sie die Einnahme einer Ciprofloxacin axapharm Dosis vergessen haben und es mehr als 6 Stunden bis zur nächsten geplanten Einnahme dauert, nehmen Sie die vergessene Dosis sofort ein. Nehmen Sie die nächste Dosis zur üblichen Zeit wieder ein. Wenn es weniger als 6 Stunden bis zur Einnahme der nächsten geplanten Dosis dauert, nehmen Sie Ihre Dosis nicht ein. Nehmen Sie die nächste Dosis zur üblichen Zeit ein.
  • -Nehmen Sie keine doppelte Dosis ein, um vergessene Einzeldosen nachzuholen.
  • -Je nach Schwere der Krankheit, Empfindlichkeit des Erregers und Ort der Infektion wird Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin eine der folgenden Dosierungen verordnen:
  • -Erwachsene
  • - Einzel-/Tagesdosen Filmtabletten
  • -Einfache Infektionen der unteren und oberen Harnwege 2× 250 mg bis2× 500
  • - mg
  • -Akute, unkomplizierte Blasenentzündung bei präklimakterischen Frauen 500 mg als Einzeldos
  • - is
  • -Schwere Infektionen der Harnwege (je nach Schweregrad) 2× 500 mg bis2× 750
  • - mg
  • -Gonokokken-Urethritis und -Zervizitis 500 mg als Einzeldos
  • - is
  • -Infektionen des Genitaltraktes 2× 500 mg bis2× 750
  • - mg
  • -Infektionen der Atemwege (z.B. Bronchitis), Mittelohrentzündung 2× 500 mg bis2× 750
  • - mg
  • -Infektionen des Magen-Darm-Traktes 2× 500 mg
  • -Infektionen des Bauchraumes, einschliesslich des kleinen Beckens 2× 500 mg bis2× 750
  • - mg
  • -Infektionen der Haut- und Weichteile 2× 500 mg bis2× 750
  • - mg
  • -Infektionen der Knochen und Gelenke 2× 500 mg bis2× 750
  • - mg
  • -Schwere Infektionen (z.B. Osteomyelitis, Aussenohrentzündung, 2× 750 mg
  • -Atemwegsinfektionen bei Mukoviszidose)
  • -Prophylaxe einer Meningokokkenhirnhautentzündung 500 mg als Einzeldos
  • - is
  • -
  • -Bei unkomplizierten Infektionen der ableitenden Harnwege wird eine 3-tägige Behandlung empfohlen.
  • -Die Behandlungsdauer für die übrigen Indikationen wird vom Arzt bzw. der Ärztin festgelegt. Die Dauer beträgt in der Regel 7-14 Tage, bei schweren Infektionen bis zu 3 Monaten.
  • -Falls bei Gonorrhö die Beschwerden (Ausfluss u.a.) nicht innert einiger Tage verschwinden, ist der Arzt bzw. die Ärztin für eine Kontrolluntersuchung aufzusuchen, vor allem, um eine Begleitinfektion durch Erreger auszuschliessen, die bei Gabe der Einmaldosis nicht miterfasst wurden.
  • -Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase
  • -Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase sollen Ciprofloxacin axapharm nicht einnehmen. Ausnahmen bilden:
  • -die Behandlung akuter Infektionsschübe bei zystischer Fibrose (auch Mukoviszidose genannt). Zystische Fibrose ist eine erbliche Stoffwechselstörung mit vermehrter Produktion und gesteigerter Zähflüssigkeit des Drüsensekrets in Bronchien und Verdauungstrakt;
  • --Komplizierte Infektionen der Harnwege, welche nicht auf andere Therapien ansprechen;
  • --Milzbrand.
  • -Dosierung bei zystischer Fibrose mit akuten Infektionsschüben
  • -Bei Kindern und Jugendlichen (5-17 Jahre) mit zystischer Fibrose beträgt die empfohlene Dosierung bei akuten Infektionsschüben 2× 20 mg (oral) Ciprofloxacin pro kg Körpergewicht, verteilt auf 2 Einzelgaben in 12-stündigem Abstand. Die Tagesdosis soll 2× 750 mg (oral) nicht überschreiten. Die empfohlene Behandlungsdauer beträgt 10-14 Tage.
  • -Dosierung bei komplizierten Harnwegsinfektionen
  • -Bei Kindern und Jugendlichen (5-17 Jahre) mit komplizierten Harnwegsinfektionen beträgt die empfohlene Dosierung 2× 10-20 mg Ciprofloxacin pro kg Körpergewicht, verteilt auf 2 Einzelgaben in 12-stündigem Abstand. Die Tagesdosis soll 2× 750 mg nicht überschreiten. Die empfohlene Behandlungsdauer beträgt 10-21 Tage.
  • -Erfahrungen zur Dosierung bei Kindern mit eingeschränkter Nieren- bzw. Leberfunktion liegen nicht vor.
  • -Dosierung bei Milzbrand (Kinder, Jugendliche und Erwachsene)
  • -Die Behandlung sollte unverzüglich nach einer vermuteten oder bestätigten Inhalation von Milzbranderregern begonnen werden. Die Vorbeugung oder Therapie des Milzbrandes wird üblicherweise mit Ciprofloxacin als Infusionslösung begonnen. Je nach Krankheitsverlauf kann anschliessend auf Ciprofloxacin oral umgestellt werden.
  • -Erwachsene: 2× täglich 1 Filmtablette Ciprofloxacin axapharm zu 500 mg.
  • -Kinder: 2× täglich 10-15 mg/kg Körpergewicht.
  • -Die maximale Einzeldosis bei Kindern sollte 500 mg nicht überschreiten.
  • -Behandlungsdauer: 60 Tage bei Vorbeugung und zur Behandlung von Infektionen nach Inhalation von Milzbranderregern.
  • -Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
  • -Welche Nebenwirkungen kann Ciprofloxacin axapharm haben?
  • -Insgesamt konnten folgende Nebenwirkungen (geordnet nach ihrer Häufigkeit) bei der Einnahme von Ciprofloxacin axapharm beobachtet werden:
  • -Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
  • -Übelkeit, Durchfall, Verdauungsstörungen und Appetitlosigkeit. Gelenkschmerzen bei Kindern.
  • -Bei Auftreten von schweren, anhaltenden Durchfällen während oder nach der Behandlung sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin konsultieren. Versuchen Sie nicht, diese z.B. mit peristaltikhemmenden Präparaten (Präparate, welche die Darmbewegung hemmen) selber zu behandeln!
  • -Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
  • -Mykotische Superinfektionen ( "Soor" , eine Infektion der Mundhöhle, des Nasen-Rachen-Raums oder der Geschlechtsorgane durch Pilze), allergische Reaktionen wie Schwellung der Haut (Nesselfieber) und der Schleimhäute, Hautausschläge, Jucken, Fieber, Erregtheit, Kopfschmerzen, Benommenheit, Schlaflosigkeit, Schlafstörungen, Störung des Geschmacksinnes, Erbrechen, Aufstossen, Blähungen, Schmerzen im Bauch und Unterleib, Müdigkeit, Gelenkschmerzen, Störungen der Nierenfunktion, allgemeine unspezifische Schmerzen, Unwohlsein.
  • -Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
  • -Allergische Reaktionen wie Atembeschwerden oder Asthmaanfälle; Kreislaufbeschwerden wie Erhöhung der Herzfrequenz, Herzrhythmusstörungen, Ohnmachtsanfälle, tiefer Blutdruck oder Ödeme; Verwirrtheit, Angstzustände, Albträume, Depressionen (bis hin zu selbstgefährdendem Verhalten wie Suizidgedanken und Suizid oder Suizidversuch), Halluzinationen, Schwindel, taubes Gefühl oder Kribbeln in Armen und Beinen, Zuckungen, Zittern, Krämpfe (inkl. epileptische Anfälle), Sehstörungen, Tinnitus, Taubheit, Gelbsucht, Hyperglykämie (Erhöhung des Blutzuckers), Hypoglykämie (ein zu niedrigen Blutzuckerspiegel), Hepatitis (Entzündung der Leber). Informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin bei Symptomen einer Hepatitis. Frühe Warnzeichen einer Leberentzündung sind: Müdigkeit, Schwächegefühl, Unwohlsein, Appetitlosigkeit, Übelkeit oder Erbrechen. Weitere Zeichen sind Gelbfärbung der Augen (Bindehaut), der Haut oder entfärbter Stuhl.
  • -Weitere seltene Nebenwirkungen sind Lichtempfindlichkeit, Pusteln, Blasenbildung, Verfärbungen der Haut, Schmerzen in den Armen und Beinen, Verkrampfungen, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen, Muskelverhärtungen, Kristallurie (Auskristallisieren des Wirkstoffes in der Niere (siehe "Wann ist bei der Einnahme von Ciprofloxacin axapharm Vorsicht geboten?" )) und Schweissausbrüche.
  • -Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)
  • -Allergische Reaktionen bis hin zu einem anaphylaktischen Schock (siehe "Wann ist bei der Einnahme von Ciprofloxacin axapharm Vorsicht geboten?" ). Beim Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin benachrichtigen.
  • -Bullöse Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse (möglicherweise lebensbedrohend). Zeichen einer bullösen Hautreaktion sind z.B. schwere Störungen des Allgemeinbefindens, hohe Temperaturen, schmerzhafte Blasen im Mund-, Rachen- und Genitalbereich, schwere Augenbindehautentzündung. Bei Auftreten solcher Nebenwirkungen ist unverzüglich der behandelnde Arzt bzw. die behandelnde Ärztin zu verständigen! (vgl. auch "Wann ist bei der Einnahme von Ciprofloxacin axapharm Vorsicht geboten?" ).
  • -Weitere sehr seltene Nebenwirkungen sind Psychosen (bis hin zu selbstgefährdendem Verhalten wie Suizidgedanken und Suizid oder Suizidversuch), Koordinationsstörungen, Migräne, Verlust des Geruchssinnes (bildet sich in der Regel zurück, wenn das Arzneimittel abgesetzt wird), Störungen des Farbensehens, doppeltes Sehen, Schwerhörigkeit (vor allem im hohen Frequenzbereich), stechende Schmerzen, hoher Blutdruck, Vaskulitis (Pusteln mit Krustenbildung), Hitzewallungen, Brustschmerzen, Sehnenentzündung, teilweiser oder vollständiger Sehnenbruch vor allem der Achillessehne (siehe "Wann ist bei der Einnahme von Ciprofloxacin axapharm Vorsicht geboten?" ), unsicherer Gang, allgemeines Schwächegefühl, Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis). Informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin bei Anzeichen einer Bauchspeicheldrüsenentzündung (schwere Bauchkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen). Bei Patienten mit Myasthenia gravis wurde eine Verstärkung der Symptome beobachtet.
  • -Ciprofloxacin axapharm kann auch Veränderungen des Blutbildes verursachen.
  • -Nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
  • -Grossflächiger Ausschlag, hohe Körpertemperatur, erhöhte Leberenzymwerte, Blutanomalien (Eosinophilie), vergrösserte Lymphknoten und Beteiligung anderer Körperorgane (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen, auch bekannt als DRESS oder Arzneimittel-Hypersensitivitätssyndrom).
  • -Scharf abgegrenzte, rötliche (erythematöse) Flecken mit/ohne Blasenbildung, die sich innerhalb von Stunden nach der Anwendung von Ciprofloxacin entwickeln und nach der Entzündungsphase mit verbleibender Überpigmentierung abheilen; nach erneuter Anwendung von Ciprofloxacin treten sie in der Regel wieder an der gleichen Stelle der Haut oder Schleimhaut auf.
  • -Akute Myokardischämie (schmerzhafte Herzerkrankung aufgrund mangelnder Durchblutung des Herzens) mit oder ohne Myokardinfarkt (Herzinfarkt), die sich durch Schmerzen in der Brust äussert und im Rahmen einer allergischen Reaktion (auch als Kounis-Syndrom bezeichnet) auftritt (siehe "Wann ist bei der Einnahme von Ciprofloxacin axapharm Vorsicht geboten?" ).
  • -Nach der Markteinführung von Ciprofloxacin wurde über Fälle von Beschwerden des peripheren Nervensystems berichtet (Schmerz, Brennen, Kribbeln, Benommenheit und/oder Schwäche der Gliedmassen), sowie über Fälle von schweren Herzrhythmusstörungen und unregelmässiger Herzrhythmus. Bei Auftreten von Herzrhythmusstörungen ist unverzüglich der behandelnde Arzt bzw. die behandelnde Ärztin zu verständigen.
  • -Sehr seltene Fälle von lang andauernden (über Monate oder Jahre) oder permanenten Nebenwirkungen wie Sehnenentzündungen, Sehnenrisse, Gelenkschmerzen, Gliederschmerzen, Schwierigkeiten beim Gehen, ungewöhnliche Empfindungen wie Kribbeln, Prickeln, Kitzeln, Brennen, Taubheitsgefühl oder Schmerzen (Neuropathie), Ermüdung, eingeschränktes Erinnerungsvermögen und Konzentrationsbeeinträchtigung, Auswirkungen auf die psychische Gesundheit (darunter Schlafstörungen, Angst, Panikanfälle, Depressionen und Suizidgedanken), sowie Beeinträchtigung des Hör-, Seh-, Geschmacks- und Riechvermögens Störungen des zentralen oder peripheren Nervensystems oder der Muskulatur, in manchen Fällen unabhängig vom Vorhandensein von Risikofaktoren, werden mit der Einnahme von Fluorochinolon-Antibiotika in Zusammenhang gebracht.
  • -Fälle der Erweiterung und Schwächung der Aortenwand oder Einrisse der Aortenwand (Aneurysmen und Aortendissektionen), die reissen können und tödlich sein können, sowie Fälle undichter Herzklappen wurden bei Patienten, die Fluorochinolone einnahmen, berichtet (siehe auch Rubrik "Wann ist bei der Einnahme von Ciprofloxacin axapharm Vorsicht geboten?" ).
  • -Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
  • -Was ist ferner zu beachten?
  • -Haltbarkeit
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP." bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Lagerungshinweis
  • -Bei Raumtemperatur (15-25°C) in der Originalverpackung und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Entsorgungshinweis
  • -Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten können in Apotheken oder Sammelstellen abgegeben werden. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.
  • -Weitere Hinweise
  • -Nach Beendigung der Behandlung das Arzneimittel mit dem restlichen Inhalt Ihrer Abgabestelle (Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin) zum fachgerechten Entsorgen bringen.
  • -Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
  • -Was ist in Ciprofloxacin axapharm enthalten?
  • -Wirkstoffe
  • -1 Filmtablette Ciprofloxacin axapharm 250 mg (teilbar) enthält 250 mg Ciprofloxacin als Ciprofloxacin hydrochlorid monohydrat.
  • -1 Filmtablette Ciprofloxacin axapharm 500 mg (teilbar) enthält 500 mg Ciprofloxacin als Ciprofloxacin hydrochlorid monohydrat.
  • -1 Filmtablette Ciprofloxacin axapharm 750 mg (teilbar) enthält 750 mg Ciprofloxacin als Ciprofloxacin hydrochlorid monohydrat.
  • -Hilfsstoffe
  • -Povidon K-25 (E1201), Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), mikrokristalline Cellulose (E460i), hochdisperses Siliciumdioxid, Croscarmellose-Natrium (E468), Magnesiumstearat, Hypromellose (E464), Talkum (E553b), Titandioxid (E171), Propylenglycol (E1520).
  • -Wo erhalten Sie Ciprofloxacin axapharm? Welche Packungen sind erhältlich?
  • -In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.
  • -Filmtabletten zu 250 mg und 500 mg: Packungen zu 10 und 20 Filmtabletten (teilbar).
  • -Filmtabletten zu 750 mg: Packungen zu 20 Filmtabletten (teilbar).
  • -Zulassungsnummer
  • -56649 (Swissmedic).
  • -Zulassungsinhaberin
  • -axapharm ag, 6340 Baar.
  • -Diese Packungsbeilage wurde im August 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • -Ciprofloxacine axapharm
  • -Qu’est-ce que Ciprofloxacine axapharm et quand doit-il être utilisé?
  • -Ciprofloxacine axapharm est un antibiotique destiné au traitement des maladies infectieuses d’origine bactérienne. Il appartient à la famille des fluoroquinolones et exerce une activité antibactérienne contre un grand nombre de souches. Ciprofloxacine axapharm est indiqué chez l’adulte pour le traitement des infections suivantes:
  • --Infections des voies respiratoires
  • --Infections de la sphère ORL
  • --Infections des reins et des voies urinaires
  • --Certaines infections de l’appareil génital
  • --Infections gastro-intestinales
  • --Infections péritonéales, comprenant celles du petit bassin
  • --Infections de la peau et des tissus mous
  • --Infections osseuses et articulaires
  • --Prévention et traitement de la maladie du charbon après inhalation de bacilles du charbon (Bacillus anthracis). L’efficacité de ciprofloxacine dans la maladie du charbon a été démontrée sur le modèle animal.
  • --Ciprofloxacine axapharm peut être utilisé également pour la prévention d’une méningite à méningocoques consécutive à un contact étroit avec des patients atteints de cette maladie.
  • -Ciprofloxacine axapharm doit être employé exclusivement sur prescription du médecin et sous surveillance constante.
  • -De quoi faut-il tenir compte en dehors du traitement?
  • -Votre médecin vous a prescrit ce médicament pour traiter l’affection dont vous souffrez actuellement.
  • -L’antibiotique que contient Ciprofloxacine axapharm n’est pas efficace contre tous les micro-organismes pouvant provoquer des maladies infectieuses. L’emploi d’un antibiotique mal choisi ou incorrectement dosé peut entraîner des complications. Ne l’utilisez donc jamais de votre propre initiative pour traiter d’autres maladies, ou d’autres personnes.
  • -Quand Ciprofloxacine axapharm ne doit-il pas être pris?
  • -Vous ne devez pas utiliser d’antibiotiques de la famille des fluoroquinolones/quinolones, y compris Ciprofloxacine axapharm, si vous avez présenté par le passé un effet indésirable grave lors de l’utilisation de quinolones/fluoroquinolones. Dans ce cas, vous devez consulter votre médecin le plus rapidement possible.
  • --Les patients présentant une allergie à la ciprofloxacine (la substance active de Ciprofloxacine axapharm), à d’autres antibiotiques appartenant à la famille des quinolones (inhibiteurs de la gyrase) ou à l’un des excipients ne doivent pas prendre Ciprofloxacine axapharm.
  • --Sur base des résultats d’études réalisées sur des animaux, une lésion du cartilage articulaire pendant la période de croissance ne peut pas être complètement exclue. Par conséquent, les enfants et les adolescents en période de croissance ne doivent pas recevoir Ciprofloxacine axapharm. À l’exception:
  • -d’un traitement des poussées infectieuses aiguës chez les patients atteints de mucoviscidose. La mucoviscidose est une maladie métabolique héréditaire entraînant une production accrue de sécrétions trop visqueuses des glandes bronchiques et digestives;
  • -de la maladie du charbon;
  • -des infections urinaires compliquées réfractaires à d’autres thérapies.
  • -L’évaluation des données de sécurité de patients adolescents atteints de mucoviscidose ou d’infections des voies urinaires compliquées ou de la maladie du charbon ne met en évidence aucune lésion des articulations et du cartilage irréversible.
  • --Les patients traités par la substance tizanidine (un principe actif destiné au traitement de graves crises convulsives) ou agomélatine (un principe actif destiné au traitement de dépressions) ne doivent pas recevoir en même temps Ciprofloxacine axapharm.
  • -Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Ciprofloxacine axapharm?
  • -La ciprofloxacine peut provoquer des effets indésirables graves touchant différents systèmes d’organe qui sont susceptibles de se manifester simultanément. Ces effets indésirables comprennent tendinites et ruptures tendineuses, douleurs articulaires, symptômes neuropathiques et réactions psychiatriques. Ces effets indésirables peuvent survenir quelques heures, voire quelques semaines après la prise de Ciprofloxacine axapharm et peuvent affecter des patients de toute classe d’âge, de même que des patients sans facteurs de risque préexistants.
  • -Veuillez discuter avec votre médecin avant de prendre Ciprofloxacine axapharm:
  • -si l’on vous a diagnostiqué une dilatation ou un "renflement" d’un gros vaisseau sanguin (anévrisme de l’aorte ou anévrisme périphérique d’un gros vaisseau).
  • -si vous avez souffert par le passé d’une dissection aortique (déchirure de la paroi de l’artère principale).
  • -si vous avez reçu un diagnostic de fuite des valves cardiaques (régurgitation des valves cardiaques).
  • -s’il y a eu des cas d’anévrisme ou de dissection d’aorte ou de maladie valvulaire congénitale dans votre famille ou si d’autres facteurs de risque ou de prédisposition (qui favorisent) à un anévrisme aortique et une dissection aortique sont connus (par ex. maladies des tissus conjonctifs telles que syndrome de Marfan, syndrome d’Ehlers Danlos, syndrome de Turner, syndrome de Sjögren (une maladie auto-immune inflammatoire), artérite de Takayasu, artérite à cellules géantes, maladie de Behçet, hypertension, athérosclérose connue, la polyarthrite rhumatoïde (une maladie des articulations), ou l’endocardite (une infection du coeur)).
  • -Par ailleurs, si vous ressentez subitement de fortes douleurs dans le ventre, le torse ou le dos, qui peuvent être des symptômes d’anévrisme aortique et de dissection, rendez-vous immédiatement au service des urgences le plus proche.
  • -Votre risque peut être accru si vous êtes traité avec des corticostéroïdes systémiques.
  • -Si vous commencez à ressentir un essoufflement rapide, en particulier lorsque vous vous allongez à plat sur votre lit, ou si vous remarquez un gonflement de vos chevilles, de vos pieds ou de votre abdomen, ou une nouvelle apparition de palpitations cardiaques (sensation de battements cardiaques rapides ou irréguliers), vous devez en informer immédiatement un médecin.
  • -Comme certains autres antibiotiques, Ciprofloxacine axapharm provoque une anomalie de l’activité cardiaque (un allongement de l’intervalle QT) visible sur l’ECG (électrocardiogramme = enregistrement électronique de l’activité du cœur). Informez donc votre médecin si vous souffrez de problèmes cardiaques (par ex. insuffisance cardiaque, infarctus du myocarde ou "ralentissement des battements cardiaques" (bradycardie)), de perturbations du bilan sodé notamment en cas de diminution de la concentration sanguine de potassium ou de magnésium (hypokaliémie ou hypomagnésémie) et/ou si vous prenez d’autres médicaments susceptibles de provoquer des changements sur l’ECG. Les femmes et les patients âgés peuvent être plus sensibles au traitement.
  • -Lors de l’apparition de diarrhées sévères et persistantes pendant ou après le traitement, vous devez informer immédiatement votre médecin ou votre pharmacien.
  • -Il s’agit d’une colite pseudomembraneuse. Cette affection intestinale déclenchée par le traitement antibiotique peut menacer le pronostic vital et nécessite un traitement immédiat et adéquat. Lors de l’apparition de telles diarrhées, il faut éviter de prendre des médicaments qui inhibent le péristaltisme (mouvement intestinal).
  • -Veuillez informer votre médecin si vous souffrez d’insuffisance hépatique. Des cas d’affections hépatiques pouvant aller jusqu’à une défaillance hépatique totale ont été décrits en rapport avec la prise de Ciprofloxacine axapharm. Les symptômes sont les suivants: manque d’appétit, jaunisse (coloration jaune de la peau, des muqueuses ainsi que de la sclérotique), coloration foncée de l’urine, démangeaisons ou abdomen sensible à la douleur. Si vous constatez ces symptômes, veuillez arrêter le traitement par Ciprofloxacine axapharm et vous adresser immédiatement à votre médecin.
  • -Une sensibilité cutanée et des réactions allergiques surviennent parfois dès la première prise du médicament. Dans des cas très rares, des réactions anaphylactiques peuvent évoluer jusqu’à un choc engageant le pronostic vital. Une hypersensibilité peut se traduire par les symptômes suivants: douleurs dans la poitrine, essoufflement, éruption cutanée, œdèmes (gonflement de la peau et/ou de la muqueuse), sensation d’oppression dans la poitrine, vertiges, nausées ou risque de perdre connaissance ou sensation de vertige au lever. Des réactions cutanées graves, y compris une réaction d’hypersensibilité médicamenteuse avec éosinophilie et symptômes systémiques (DRESS), ont été rapportées en relation avec la ciprofloxacine. Le syndrome DRESS se manifeste d’abord par des symptômes grippaux et une éruption cutanée sur le visage, puis par une éruption cutanée étendue et une élévation de la température corporelle, une élévation des enzymes hépatiques dans les analyses de sang, l’augmentation d’un certain type de globules blancs (éosinophilie) et l’augmentation de volume des ganglions lymphatiques. Dans ces cas, il faut arrêter immédiatement la prise de Ciprofloxacine axapharm et instaurer un traitement médical (par ex. traitement du choc).
  • -Des cas de douleurs dans la poitrine ont également été observés, qui peuvent être le signe d’une réaction allergique potentiellement grave appelée syndrome de Kounis. Dans ce cas, il faut arrêter immédiatement le traitement par la ciprofloxacine et consulter un médecin.
  • -Au cours d’un traitement par Ciprofloxacine axapharm, évitez une exposition excessive aux rayons du soleil ou la fréquentation d’un solarium, car il pourrait se produire une rougeur ou une inflammation désagréable de la peau (photosensibilisation) chez des patients sensibles.
  • -La ciprofloxacine peut déclencher des réactions de photosensibilité dans de rares cas. Ces patients doivent éviter de s’exposer trop longtemps aux rayons du soleil alors qu’ils sont sous traitement par ciprofloxacine. Si cela s’avère impossible, ils doivent appliquer une crème antisolaire avec un indice de protection élevé, et porter des vêtements cachant les bras et les jambes, éventuellement un chapeau pour le visage.
  • -Chez les patients atteints de lésions cérébrales connues, en particulier de celles qui s’accompagnent de crises épileptiques ou d’autres affections neurologiques, il faut être particulièrement prudent lors de l’administration de Ciprofloxacine axapharm. Veuillez demander l’avis de votre médecin avant le traitement.
  • -Des réactions psychiatriques (par ex. nervosité, agitation, insomnie, états anxieux, cauchemars, pensées paranoïdes, confusion, tremor (tremblements), hallucinations et dépression) peuvent apparaître après la première prise de Ciprofloxacine axapharm. Si vous souffrez de dépression ou d’une psychose, vos symptômes peuvent s’aggraver sous le traitement par Ciprofloxacine axapharm et progresser dans de rares cas vers un comportement autodestructeur. Dans ce cas, arrêtez la prise de ciprofloxacine et consultez immédiatement votre médecin.
  • -Ciprofloxacine axapharm, comme les autres antibiotiques de la famille des fluoroquinolones, peut déclencher des crises convulsives ou abaisser le seuil convulsif. Lors de l’apparition de crises convulsives, le traitement par Ciprofloxacine axapharm doit être interrompu. Consultez votre médecin si vous souffrez d’épilepsie ou d’autres troubles du système nerveux central (par ex. abaissement du seuil convulsif, antécédents de crises épileptiques, diminution de la circulation cérébrale, altération de la structure cérébrale ou accident vasculaire cérébral). Dans ces cas, Ciprofloxacine axapharm, comme les autres médicaments de cette classe, doit être utilisé avec prudence.
  • -Lors du traitement par fluoroquinolones, comme Ciprofloxacine axapharm, des lésions du système nerveux périphérique peuvent survenir. De telles neuropathies peuvent se manifester rapidement. Les symptômes liés à une lésion nerveuse peuvent être: douleurs, sensation de brûlure, fourmillement, engourdissement et/ou faiblesse. Si vous constatez ces symptômes, veuillez arrêter le traitement par Ciprofloxacine axapharm et vous adresser immédiatement à votre médecin. Le risque éventuel de survenue d’une lésion irréversible des nerfs peut ainsi être réduit.
  • -Si vous êtes atteint de myasthénie grave (une maladie musculaire), Ciprofloxacine axapharm doit être utilisé avec prudence car les symptômes peuvent s’aggraver.
  • -Les antibiotiques de la famille des fluoroquinolones/quinolones y compris Ciprofloxacine axapharm ont été mis en lien avec des effets indésirables très rares mais graves dont certains étaient persistants (durant des mois ou des années), altéraient la qualité de vie ou étaient éventuellement permanents. Ces effets indésirables sont les douleurs tendineuses, articulaires et musculaires des membres supérieurs et inférieurs, les difficultés à marcher, les sensations inhabituelles telles que picotements, fourmillements, chatouillements, sensation d’engourdissement ou de brûlure (paresthésie), les troubles sensoriels comprenant une altération de l’acuité visuelle, du goût, de l’odorat et de l’acuité auditive, la dépression, la diminution de la mémoire, une grande fatigue et des troubles du sommeil importants.
  • -Consultez immédiatement votre médecin avant de poursuivre le traitement si vous remarquez l’un de ces effets indésirables lors de l’utilisation de Ciprofloxacine axapharm. Vous et votre médecin déciderez si le traitement doit être poursuivi éventuellement avec un antibiotique d’un autre groupe de principes actifs.
  • -Dans de très rares cas, Ciprofloxacine axapharm peut entraîner des inflammations et des ruptures tendineuses – principalement du talon d’Achille. Le risque est plus élevé si vous êtes âgé(e) (plus de 60 ans), si vous avez eu une greffe d’organe, si vous souffrez de problèmes des reins, si vous êtes traité(e) simultanément par des corticostéroïdes ou en cas d’activité physique astreignante. Les inflammations et ruptures tendineuses peuvent survenir dès 48 heures après le début du traitement, mais également plusieurs mois après la fin du traitement. Informez votre médecin si vous souffrez ou avez souffert d’affections/atteintes tendineuses. Lors de l’apparition de symptômes d’une ténosynovite (par ex. gonflement douloureux, de la cheville, du poignet, du coude, de l’épaule ou du genou), il faut contacter immédiatement le médecin et immobiliser le membre concerné afin de prévenir une lésion tendineuse. Évitez tout mouvement inutile qui pourrait augmenter le risque de rupture tendineuse.
  • -Au cours d’un traitement par Ciprofloxacine axapharm, veillez à avoir un apport suffisant de liquide, faute de quoi il pourrait se produire une cristallisation de la substance active dans votre urine.
  • -En cas d’insuffisance rénale, la posologie doit être adaptée éventuellement. Votre médecin ajustera la dose, si nécessaire.
  • -Les patients souffrant d’un déficit en glucose-6-phosphate déshydrogénase (une maladie héréditaire) ou ayant des antécédents familiaux de ce déficit, ont tendance à présenter des réactions hémolytiques (soit une lyse excessive des globules rouges) lors de la prise de fluoroquinolones.
  • -Par conséquent, la prudence s’impose lors du traitement de ces patients par Ciprofloxacine axapharm.
  • -Prise de Ciprofloxacine axapharm et d’autres médicaments
  • -Veuillez informer votre médecin si vous prenez des médicaments susceptibles de provoquer une perturbation de l’ECG (certains anti-arythmiques (médicaments contre les troubles du rythme cardiaque), certains antidépresseurs, certains antibiotiques, psychotropes).
  • -Eviter de prendre simultanément des préparations à base de fer et des médicaments contre l’hyperacidité gastrique à base d’hydroxyde de calcium, d’aluminium ou de magnésium, du sevelamer ou du lanthane (des principes actifs destinés au traitement d’une phosphatémie élevée), car ils diminuent l’effet de Ciprofloxacine axapharm. La même remarque s’applique au sucralfate, une autre substance contenant également de l’aluminium, qui est utilisé en cas d’ulcères gastriques. Ciprofloxacine axapharm devrait être administré au moins 1-2 heures avant ou 4 heures après ces préparations, afin d’en permettre une absorption suffisante par l’organisme.
  • -Si vous prenez en même temps des anticoagulants (par ex. warfarine, acénocoumarol, phenprocoumone) et des spécialités à base de théophylline (anti-asthmatiques, substance également appelée aminophylline), veuillez en informer votre médecin. Les effets secondaires des anticoagulants et de la théophylline pourraient être plus marqués.
  • -Lors de la prise simultanée de médicaments abaissant la glycémie (antidiabétiques), tels que le glibenclamide et le glimépiride, il peut arriver, dans des cas isolés, que leurs effets soient plus marqués, et que cela entraîne une chute taux de du sucre (hypoglycémie).
  • -En cas de prise simultanée de ciprofloxacine et de méthotrexate, une substance active qui bloque certains mécanismes chimiques cellulaires et inhibe la croissance d’un type particulier de cellules, l’efficacité du méthotrexate peut être augmentée, rendant nécessaire une surveillance attentive du traitement.
  • -Un traitement simultané par la ciprofloxacine et la duloxétine (principe actif pour le traitement des dépressions) peut également augmenter l’efficacité de la duloxétine.
  • -L’efficacité des principes actifs suivants peut s’accentuer lors d’une prise simultanée avec la ciprofloxacine: clozapine (principe actif pour le traitement des troubles psychiques), ropinirol (principe actif pour le traitement des jambes agitées), sildénafil (principe actif pour le traitement de la dysfonction érectile), olanzapine (principe actif le traitement de la schizophrénie), tizanidine (principe actif pour le traitement de graves crises convulsives) et agomélatine (principe actif pour le traitement de la dépression). La tizanidine et l’agomélatine ne doivent pas être prises concomitamment avec Ciprofloxacine axapharm (voir "Quand Ciprofloxacine axapharm ne doit-il pas être utilisé?" ).
  • -La prudence est également de rigueur lors de la prise concomitante de café et de médicaments contenant de la caféine, ainsi que de la pentoxifylline (principe actif pour le traitement de troubles circulatoires).
  • -L’efficacité de la phénytoïne (principe actif pour le traitement de l’épilepsie) peut être influencée lors d’une prise concomitante de Ciprofloxacine axapharm.
  • -Ciprofloxacine axapharm ne doit pas être pris concomitamment avec le zolpidem (principe actif pour le traitement de l’insomnie), étant donné que l’efficacité du zolpidem peut être influencée.
  • -Selon des expérimentations animales, l’association de doses de fluoroquinolones très élevées (les antibiotiques dont Ciprofloxacine axapharm fait également partie) avec certains médicaments pour abaisser la fièvre, soulager les douleurs et des anti-inflammatoires (anti-inflammatoires non stéroïdiens, "AINS" ) peut provoquer des convulsions. Si vous recevez un traitement par Ciprofloxacine axapharm, vous ne devez pas prendre ces médicaments, sauf sur demande expresse de votre médecin.
  • -En cas de prise simultanée de ciprofloxacine et de ciclosporine (principe actif utilisé après une greffe d’organe), des cas isolés de troubles passagers de la fonction rénale ont été observés. Si un traitement concomitant par Ciprofloxacine axapharm et par une préparation à base de ciclosporine devait s’avérer nécessaire, votre médecin prescrira une surveillance étroite de la fonction rénale (en général 2× par semaine).
  • -Informez également votre médecin si vous prenez les principes actifs suivants, ceux-ci pouvant éventuellement influencer l’efficacité de la ciprofloxacine: probénécide (principe actif pour le traitement de la goutte), métoclopramide (principe actif pour les brûlures d’estomac et en cas d’estomac irrité), oméprazole (principe actif pour la réduction de l’acidité gastrique) ou tacrolimus (principe actif pour prévenir le rejet après transplantation d’organe).
  • -La ciprofloxacine ne doit pas être prise en même temps que des produits laitiers ou des aliments riches en calcium (par ex. lait, yaourt, jus de fruits enrichi en calcium), car l’absorption de la ciprofloxacine pourrait être réduite. En revanche, l’absorption de la ciprofloxacine n’est pas influencée par la teneur en calcium d’un repas normal.
  • -Ce médicament contient moins de 1 mmol de sodium (23 mg) par comprimé pelliculé, c.-à-d. il est essentiellement "sans sodium" .
  • -En raison de réactions individuelles différentes, certaines personnes voient diminuer leur aptitude à conduire un véhicule ou à utiliser une machine. La prise concomitante d’alcool renforce cet effet.
  • -Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si:
  • -vous souffrez d’une autre maladie,
  • -vous êtes allergique ou
  • -vous prenez déjà d’autres médicaments ou utilisez déjà d’autres médicaments en usage externe (même en automédication!)!
  • -Ciprofloxacine axapharm peut-il être pris pendant la grossesse ou l’allaitement?
  • -Ciprofloxacine axapharm ne doit pas être utilisé pendant la grossesse ou l’allaitement.
  • -Exception: maladie du charbon.
  • -Comment utiliser Ciprofloxacine axapharm?
  • -C’est à votre médecin de fixer la dose et la durée du traitement. Seul un respect scrupuleux de ces indications permet de tirer un bénéfice maximal du traitement par Ciprofloxacine axapharm.
  • -N’interrompez pas prématurément le traitement, même lorsque vous vous sentez mieux. Les symptômes de la maladie disparaissent en effet souvent avant la guérison totale de l’infection.
  • -Une durée insuffisante ou un arrêt prématuré du traitement peuvent provoquer une nouvelle flambée de la maladie.
  • -Avalez les comprimés pelliculés sans les croquer avec du liquide. Evitez de croquer les comprimés pelliculés en raison de leur goût désagréable. Prenez les comprimés pelliculés toujours à la même heure si possible. Les comprimés pelliculés peuvent être pris avec ou en dehors des repas. La prise à jeun accélère l’absorption du principe actif dans l’organisme. N’ingérez pas les comprimés pelliculés de Ciprofloxacine axapharm avec des produits laitiers, par ex. du lait ou du yaourt, ou avec des boissons riches en sels minéraux (par ex. du jus d’orange enrichi en calcium), étant donné que la résorption est diminuée et l’efficacité réduite.
  • -Si vous avez oublié de prendre une dose de Ciprofloxacine axapharm et qu’il reste plus de 6 heures jusqu’à la prise suivante prévue, prenez immédiatement la dose oubliée. Prenez ensuite la dose suivante à l’heure habituelle. S’il reste moins de 6 heures avant la prise suivante prévue, ne prenez pas la dose. Prenez ensuite la dose suivante à l’heure habituelle.
  • -Ne prenez pas de dose double pour compenser les doses oubliées.
  • -Selon la gravité de la maladie, la sensibilité du germe et le site de l’infection, votre médecin vous prescrira l’une des posologies suivantes:
  • -Adultes:
  • - Doses unitaires/journalières Comprimés pelliculés
  • -Infections simples des voies urinaires inférieures et supérieures 2× 250 mg à2× 500 mg
  • -Cystite aiguë non compliquée chez les femmes non ménopausées 500 mg en dose
  • - unique
  • -Infections graves des voies urinaires (selon la gravité) 2× 500 mg à2× 750 mg
  • -Urétrite et cervicite à gonocoques 500 mg en dose
  • - unique
  • -Infections de l’appareil génital 2× 500 mg à2× 750 mg
  • -Infections des voies respiratoires (par ex. bronchite), otite moyenne 2× 500 mg à2× 750 mg
  • -Infections du tube digestif 2× 500 mg
  • -Infections pelviennes y compris du petit bassin 2× 500 mg à2× 750 mg
  • -Infections de la peau et des tissus mous 2× 500 mg à2× 750 mg
  • -Infections osseuses et articulaires 2× 500 mg à2× 750 mg
  • -Infections graves (par ex. ostéomyélite, inflammation de l’oreille externe, 2× 750 mg
  • -infections respiratoires lors de mucoviscidose)
  • -Prévention de la méningite à méningocoques 500 mg en dose
  • - unique
  • -
  • -En cas d’infections non compliquées des voies urinaires efférentes, un traitement de 3 jours est recommandé.
  • -La durée de traitement pour les indications habituelles est fixée par le médecin. La durée est en général de 7 à 14 jours, jusqu’à 3 mois en cas d’infections sévères.
  • -Si les symptômes liés à la gonorrhée (écoulement par ex.) ne disparaissent pas en l’espace de quelques jours, il faut consulter le médecin pour un examen de contrôle, afin d’exclure une infection concomitante par des germes n’ayant pas été éradiqués par la dose unique.
  • -Enfants et adolescents pendant la croissance
  • -Les enfants et les adolescents ne doivent pas prendre Ciprofloxacine axapharm pendant la croissance. Exceptions:
  • -le traitement de poussées infectieuses aiguës chez les patients souffrant de mucoviscidose. La mucoviscidose est une maladie métabolique héréditaire entraînant une production accrue de sécrétions trop visqueuses des glandes bronchiques et digestives;
  • -infections urinaires compliquées réfractaires à d’autres thérapies;
  • -maladie du charbon.
  • -Posologie en cas de mucoviscidose accompagnée de flambées infectieuses aiguës
  • -Chez l’enfant et l’adolescent (5-17 ans) souffrant de mucoviscidose, la posologie recommandée dans les poussées infectieuses aiguës est de 20 mg de ciprofloxacine par kg de poids corporel 2× par jour (voie orale) répartis sur deux prises, à 12 heures d’intervalle. La dose journalière ne doit pas dépasser 2× 750 mg (voie orale). La durée de traitement recommandée est de 10-14 jours.
  • -Posologie en cas d’infections des voies urinaires compliquées
  • -Chez les enfants et adolescents (5-17 ans) atteints d’infections des voies urinaires compliquées, la posologie recommandée est de 2 fois 10-20 mg de ciprofloxacine par kg de poids corporel, répartis sur 2 administrations uniques à 12 heures d’intervalle. Ne pas dépasser la dose journalière de 2 fois 750 mg. La durée de traitement recommandée est de 10-21 jours.
  • -Il n’existe aucune expérience sur la posologie chez l’enfant en insuffisance rénale ou hépatique.
  • -Posologie en cas de maladie du charbon (enfants, adolescents et adultes)
  • -Le traitement devrait débuter immédiatement après l’inhalation supposée ou confirmée d’agents de la maladie du charbon. La prévention et le traitement de la maladie du charbon sont généralement instaurés au moyen d’une perfusion de ciprofloxacine. Selon l’évolution de la maladie, on peut ensuite passer aux comprimés de ciprofloxacine.
  • -Adultes: 2 fois par jour 1 comprimé pelliculé de Ciprofloxacine axapharm à 500 mg.
  • -Enfants: 2 fois par jour 10-15 mg par kg de poids corporel.
  • -Ne pas dépasser la dose maximale unique de 500 mg chez les enfants.
  • -Durée du traitement: 60 jours pour la prévention et le traitement d’infections consécutives à l’inhalation d’agents de la maladie du charbon.
  • -Ne changez pas de votre propre chef le dosage prescrit. Adressez-vous à votre médecin ou à votre pharmacien si vous estimez que l’efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte.
  • -Quels effets secondaires Ciprofloxacine axapharm peut-il provoquer?
  • -D’une manière générale, la prise de Ciprofloxacine axapharm peut provoquer les effets secondaires suivants (classés selon leur fréquence):
  • -Fréquent (concerne 1 à 10 utilisateurs sur 100)
  • -Nausées, diarrhée, troubles digestifs et inappétence. Douleurs articulaires chez les enfants.
  • -Lors de l’apparition de diarrhées graves et persistantes pendant ou après le traitement, vous devez immédiatement consulter votre médecin. N’essayez pas de les traiter vous-même avec par ex. des préparations inhibant le péristaltisme (mouvement intestinal)!
  • -Occasionnel (concerne 1 à 10 utilisateurs sur 1000)
  • -Candidose ( "muguet" , une infection de la cavité buccale, de la sphère ORL ou des organes génitaux par des champignons), réactions allergiques telles que œdèmes de la peau (urticaire) et des muqueuses, éruptions cutanées, démangeaisons, fièvre, excitation, maux de tête, obnubilation, insomnie, troubles du sommeil, troubles gustatifs, vomissements, éructations, ballonnements, douleurs abdominales et du bas-ventre, fatigue, douleurs articulaires, troubles de la fonction rénale, douleurs générales non spécifiques, malaise.
  • -Rare (concerne 1 à 10 utilisateurs sur 10'000)
  • -Réactions allergiques telles que difficultés respiratoires ou crises asthmatiques; troubles circulatoires, par ex. augmentation de la fréquence cardiaque, troubles du rythme cardiaque, perte de connaissance, hypotension ou œdèmes; confusion, états d’anxiété, cauchemars, dépressions (jusqu’à un comportement autodestructeur, par ex. idées suicidaires et suicide ou tentative de suicide), hallucinations, vertiges, insensibilité ou fourmillement dans les bras et les jambes, tressaillements, tremblements, convulsions (y compris crises épileptiques), troubles visuels, acouphènes, surdité, jaunisse, hyperglycémie (augmentation du taux de sucre dans le sang), hypoglycémie (diminution du taux de sucre dans le sang), hépatite (inflammation du foie). Veuillez informer immédiatement votre médecin lors de l’apparition de symptômes d’une hépatite. Des signes précoces d’une hépatite sont les suivants: fatigue, sensation de faiblesse, malaise, inappétence, nausées ou vomissements. D’autres symptômes sont la coloration jaune des yeux (de la conjonctive), de la peau ou une selle décolorée.
  • -Autres effets secondaires rares: photosensibilité, pustules, formation de vésicules, colorations de la peau, douleurs dans les bras et les jambes, crispations, mal de dos, douleurs musculaires, durcissements musculaires, cristallurie (cristallisation de la substance active dans les reins (voir "Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Ciprofloxacine axapharm?" ) et accès de transpiration.
  • -Très rare (concerne moins d’un utilisateur sur 10'000)
  • -Réactions allergiques allant jusqu’au choc anaphylactique (voir "Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Ciprofloxacine axapharm?" ). Lors de l’apparition de réactions d’hypersensibilité, veuillez contacter immédiatement votre médecin.
  • -Réactions cutanées bulleuses, comme le syndrome de Stevens-Johnson ou la nécrolyse épidermique toxique (potentiellement mortelle). Les symptômes d’une réaction cutanée bulleuse sont par ex.: perturbations graves de l’état général, températures élevées, pustules douloureuses dans la région buccale, pharyngée et génitale, conjonctivite grave. Lors de l’apparition de tels effets secondaires, il faut informer immédiatement le médecin traitant! (Cf. également "Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Ciprofloxacine axapharm?" ).
  • -Autres effets secondaires très rares: psychoses (jusqu’à un comportement autodestructeur, par ex. idées suicidaires et suicide ou tentative de suicide), troubles de la coordination, migraine, perte de la faculté olfactive (généralement réversible après l’arrêt du traitement), perception anormale des couleurs, vision double, problèmes de surdité (surtout dans la zone de fréquence élevée), douleurs lancinantes, hypertension, vasculite (pustules avec formation de croûtes), bouffées de chaleur, douleurs dans la poitrine, inflammation tendineuse, rupture tendineuse partielle ou totale notamment du tendon d’Achille (voir "Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Ciprofloxacine axapharm?" ), démarche hésitante, sensation générale de faiblesse, inflammation du pancréas (pancréatite). Informez immédiatement votre médecin si vous constatez des signes d’une pancréatite (crampes abdominales sévères, nausées, vomissements). Chez les patients atteints de myasthénie grave, une aggravation des symptômes a été constatée.
  • -Ciprofloxacine axapharm peut également modifier la formule sanguine.
  • -Fréquence inconnue (ne peut être estimée sur la base des données disponibles)
  • -Éruption étendue, élévation de la température corporelle, élévation des enzymes hépatiques, anomalies de la formule sanguine (éosinophilie), augmentation de volume des ganglions lymphatiques et atteinte d’autres organes (réaction d’hypersensibilité médicamenteuse avec éosinophilie et symptômes systémiques, également appelée syndrome DRESS ou syndrome d’hypersensibilité médicamenteuse).
  • -Taches rouges (érythémateuses) nettement délimitées, avec ou sans vésicules, apparaissant quelques heures après l’administration de ciprofloxacine et disparaissant après la phase inflammatoire en laissant une hyperpigmentation permanente; l’érythème réapparaît généralement en cas de nouvelle utilisation de la ciprofloxacine, au même endroit sur la peau ou la muqueuse.
  • -Ischémie aiguë du myocarde (maladie cardiaque douloureuse due à un apport en sang insuffisant vers le cœur) avec ou sans infarctus du myocarde (crise cardiaque), qui se manifeste par des douleurs dans la poitrine et survient dans le cadre d'une réaction allergique (également appelée syndrome de Kounis) (voir "Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Ciprofloxacine axapharm?" ).
  • -Après la commercialisation de Ciprofloxacine, des cas de troubles du système nerveux périphérique ont été rapportés (douleur, sensation de brûlure, picotement, obnubilation et/ou faiblesse des membres), ainsi que des cas de troubles aigus du rythme cardiaque et de rythme cardiaque irrégulier. Lors de l’apparition d’arythmies cardiaques, il faut informer immédiatement le médecin traitant.
  • -La prise d’antibiotiques de la famille des fluoroquinolones a été associée à de très rares cas d’effets secondaires de longue durée (plusieurs mois ou années) ou permanents, tels que tendinites, ruptures des tendons, douleurs articulaires, douleurs dans les membres, difficultés de marche, sensations inhabituelles, telles que fourmillements, picotements, chatouilles, brûlures, engourdissement ou douleurs (neuropathie), fatigue, troubles de la mémoire, troubles de la concentration, répercussions sur la santé mentale (notamment troubles du sommeil, anxiété, crises de panique, dépression et idées suicidaires), ainsi que détérioration de l’ouïe, de la vue, du goût et de l’odorat, troubles du système nerveux central ou périphérique ou troubles musculaires, dans certains cas, indépendamment de l’existence de facteurs de risque.
  • -Des cas d’élargissement et d’affaiblissement de la paroi aortique ou de déchirure de la paroi aortique (anévrismes et dissections), qui peuvent se rompre et être mortels, et de fuite de valves cardiaques ont été signalés chez des patients recevant de la fluoroquinolone (voir "Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Ciprofloxacine axapharm?" ).
  • -Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin ou votre pharmacien. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d’emballage.
  • -À quoi faut-il encore faire attention?
  • -Stabilité
  • -Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention "EXP." sur le récipient.
  • -Remarques concernant le stockage
  • -Conserver à température ambiante (15-25°C) dans l’emballage original et hors de la portée des enfants.
  • -Mention concernant l’élimination des médicaments
  • -Ne jetez aucun médicament avec les eaux usées ou les ordures ménagères. Les médicaments périmés ou qui ne sont plus utilisés dans les ménages peuvent être rapportés dans les pharmacies ou dans les centres de collecte. Ces mesures contribueront à protéger l’environnement.
  • -Remarques complémentaires
  • -Après la fin du traitement, rapporter le contenu restant à votre point de vente (médecin ou pharmacien) pour son élimination adéquate.Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien, qui disposent d’une information détaillée destinée aux professionnels.
  • -Que contient Ciprofloxacine axapharm?
  • -Principes actifs
  • -1 comprimé pelliculé de Ciprofloxacine axapharm 250 mg (sécable) contient 250 mg de ciprofloxacine sous forme de chlorhydrate de ciprofloxacine monohydraté.
  • -1 comprimé pelliculé de Ciprofloxacine axapharm 500 mg (sécable) contient 500 mg de ciprofloxacine sous forme de chlorhydrate de ciprofloxacine monohydraté.
  • -1 comprimé pelliculé de Ciprofloxacine axapharm 750 mg (sécable) contient 750 mg de ciprofloxacine sous forme de chlorhydrate de ciprofloxacine monohydraté.
  • -Excipients
  • -Povidone K-25 (E1201), carboxyméthylamidon sodique (type A), cellulose microcristalline (E460i), silice colloidale anhydre, croscarmellose sodique (E468), stéarate de magnésium, hypromellose (E464), talc (E553b), dioxyde de titane (E171), propylèneglycol (E1520).
  • -Où obtenez-vous Ciprofloxacine axapharm? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
  • -En pharmacie, seulement sur ordonnance médicale non renouvelable.
  • -Comprimés pelliculés à 250 mg et 500 mg: emballages de 10 et 20 comprimés pelliculés (sécables).
  • -Comprimés pelliculés à 750 mg: emballages de 20 comprimés pelliculés (sécables).
  • -Numéro d’autorisation
  • -56649 (Swissmedic).
  • -Titulaire de l’autorisation
  • -axapharm ag, 6340 Baar.
  • -Cette notice d’emballage a été vérifiée pour la dernière fois en août 2025 par l’autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
  • +Was ist Remodulin und wann wird es angewendet?
  • +Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
  • +Remodulin enthält den Wirkstoff Treprostinil (als Natrium-Treprostinil) und wird zur Behandlung bestimmter Formen der pulmonalen arteriellen Hypertonie eingesetzt (Bluthochdruck in den Arterien zwischen Herz und Lunge).
  • +Wann darf Remodulin nicht angewendet werden?
  • +Remodulin darf bei Allergie gegenüber einem Bestandteil von Remodulin oder ähnlichen Arzneimitteln nicht angewendet werden.
  • +Remodulin darf auch nicht angewendet werden,
  • +wenn bei Ihnen eine „pulmonale veno-okklusive Erkrankung“ diagnostiziert wurde. Dies ist eine Erkrankung, bei der die Blutgefässe, die Blut durch die Lungen transportieren, anschwellen und verstopfen, was zu erhöhtem Blutdruck in den Blutgefässen zwischen Herz und Lunge führt;
  • +- wenn Sie Herzprobleme haben, wie z. B.:
  • +-Herzschwäche,
  • +diagnostizierter Herzfehler, wie z.B. eine fehlerhafte Herzklappe, die die Funktion des Herzens beeinträchtigt,
  • +schwere Erkrankung der Herzkranzgefässe oder instabile Angina Pectoris,
  • +-Myokardinfarkt (Herzinfarkt) innerhalb der letzten sechs Monate,
  • +schwere Herzrhythmusstörungen,
  • +-Herzerkrankungen, die nicht behandelt oder ärztlich kontrolliert werden;
  • +- wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden;
  • +- wenn bei Ihnen ein besonders hohes Blutungsrisiko besteht, wie z.B. bei aktiven Magengeschwüren, bei Verletzungen und anderen Blutungen;
  • +- wenn Sie innerhalb der letzten 3 Monate einen Schlaganfall oder andere Durchblutungsstörungen des Gehirns hatten.
  • +Wann ist bei der Anwendung von Remodulin Vorsicht geboten?
  • +Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin vor Beginn der Behandlung, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen/Zustände leiden oder eines dieser Arzneimittel einnehmen/anwenden:
  • +-Leberfunktionsstörungen,
  • +starkes Übergewicht (Body-Mass-Index (BMI) über 30 kg/m2),
  • +-Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV),
  • +erhöhter Blutdruck in den Lebervenen (portale Hypertonie),
  • +angeborener Herzfehler, der den Blutfluss in Ihrem Herzen beeinträchtigt,
  • +bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimittel wie Antigerinnungsmittel (Antikoagulanzien oder Thrombozyten-Aggregationshemmer) oder Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen oder rheumatischen Beschwerden, Kortisonpräparate, Mittel zur Behandlung von zu hohem Blutdruck, gefässerweiternde Mittel, harntreibende Arzneimittel, gewisse Arzneimittel, welche die Wirkung von Remodulin vermindern oder verstärken können (z.B. Arzneimittel mit den Wirkstoffen Gemfibrozil, Trimethoprim, Deferasirox, Rifampicin, Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital oder Johanniskraut).
  • +Beachten Sie strikt die Anweisungen, die Sie zur Herstellung und Verabreichung von Remodulin erhalten haben.
  • +Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin während der Behandlung mit Remodulin,
  • +wenn bei Ihnen Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden auftreten; bei der Anwendung von Arzneimitteln, die die Blutgefässe erweitern (wie z.B. Remodulin), wurden bei Patienten mit einer Erkrankung aufgrund einer blockierten oder verengten Vene in der Lunge Fälle von Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge berichtet,
  • +wenn Ihr Blutdruck abfällt (Hypotonie); dies kann sich durch das Auftreten von Schwindel oder Ohnmacht äussern,
  • +wenn es bei Ihnen über einen kurzen Zeitraum zu deutlich stärkerer Atemnot oder beständigem Husten kommt,
  • +wenn bei Ihnen Blutungen auftreten (z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Blut im Stuhl),
  • +wenn es bei Ihnen zu Fieber kommt, während Sie Remodulin intravenös erhalten oder die intravenöse Infusionsstelle sich rötet, anschwillt und/oder schmerz- und druckempfindlich wird, da dies ein Zeichen einer Infektion sein kann.
  • +Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen! Vor allem bei Behandlungsbeginn oder nach Dosisanpassungen können ein tiefer Blutdruck oder Schwindel auftreten. In diesen Fällen dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen bzw. Werkzeuge oder Maschinen bedienen.
  • +Remodulin enthält max. 75 mg Natrium (Dosisstärke 5 mg/ml) pro 20 ml Durchstechflasche, entsprechend 3.75% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g. Das muss bei Patienten mit einer kontrollierten Natriumdiät in Betracht gezogen werden.
  • +Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere (auch selbstgekaufte!) Arzneimittel einnehmen oder anwenden.
  • +Darf Remodulin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
  • +Remodulin darf nur nach Absprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin während der Schwangerschaft angewendet werden. Wenn Sie während der Behandlung mit Remodulin schwanger werden, suchen Sie rasch möglichst Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf.
  • +Während der Behandlung mit Remodulin sollte nicht gestillt werden.
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