| 16 Änderungen an Patinfo Methadon Streuli 10 mg/ml |
-Wann darf Methadon Streuli nicht angewendet werden?
- +Wann darf Methadon Streuli nicht eingenommen / angewendet werden?
-Wann ist bei der Einnahme von Methadon Streuli Vorsicht geboten?
-Folgen Sie bei der Anwendung von Methadon Streuli strikt den Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin. Wenn Sie gleichzeitig noch andere Arzneimittel (z.B. Schlafmittel, Arzneimittel gegen Depressionen, Beruhigungsmittel oder krampflösende Mittel [Antiepileptika]) einnehmen bzw. anwenden, so benachrichtigen Sie unbedingt Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, da solche Arzneimittel die Wirkung von Methadon Streuli verändern können.
- +Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von Methadon Streuli Vorsicht geboten?
- +Folgen Sie bei der Anwendung von Methadon Streuli strikt den Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin.
-Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
-Darf Methadon Streuli während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
-Während der Schwangerschaft darf Methadon Streuli – wenn überhaupt – nur in Ausnahmefällen gemäss den Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin angewendet werden.
- +Abhängigkeit und Missbrauch
- +Bei wiederholter Anwendung von Opioiden wie Methadon Streuli kann es zu Gewöhnung und physischer und/oder psychischer Abhängigkeit sowie Missbrauch kommen. Ein Missbrauch von Methadon Streuli kann eine lebensbedrohliche Überdosierung zur Folge haben und möglicherweise zum Tod führen. Wenn Sie befürchten, dass Sie von Methadon Streuli abhängig werden könnten, wenden Sie sich unbedingt an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
- +Atemprobleme
- +Bei Anwendung von Methadon Streuli kann Ihre Atmung bedrohlich langsam oder flach werden (Atemdepression) und der Blutdruck fällt möglicherweise ab. Es kann sein, dass Ihr Bewusstsein vermindert ist, Sie sich schläfrig fühlen oder Sie sich einer Ohnmacht nahe fühlen. Falls dies der Fall ist, wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Methadon Streuli kann schlafbezogene Atemstörungen wie Schlafapnoe (Atemaussetzer während des Schlafs) und schlafbezogene Hypoxämie (niedriger Sauerstoffgehalt des Blutes) verursachen. Zu den Symptomen können Atemaussetzer während des Schlafs, nächtliches Erwachen wegen Kurzatmigkeit, Durchschlafstörungen oder übermässige Schläfrigkeit während des Tages gehören. Wenn Sie selbst oder eine andere Person diese Symptome beobachten, wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird eine Verringerung der Dosis in Betracht ziehen.
- +Unbeabsichtigte Anwendung
- +Die versehentliche Anwendung von Methadon Streuli, insbesondere bei Kindern, kann zu einer tödlichen Überdosierung führen. Methadon Streuli muss für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden und angebrochene oder nicht verwendete Dosiereinheiten müssen ordnungsgemäss entsorgen werden.
- +Schwangerschaft
- +Die längere Anwendung von Methadon Streuli während der Schwangerschaft kann bei Ihrem neugeborenen Kind Entzugssymptome auslösen (neonatales Opioidentzugssyndrom), die lebensbedrohlich sein können, wenn sie nicht erkannt und behandelt werden. Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten, informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Er/Sie wird über die Anwendung von Methadon Streuli entscheiden.
- +Erhöhte Schmerzempfindlichkeit
- +Wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie während der Anwendung von Methadon Streuli an Schmerzen oder erhöhter Schmerzempfindlichkeit (Hyperalgesie) leiden, die nicht auf eine von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verordnete höhere Dosis Ihres Arzneimittels ansprechen oder Schmerzen empfinden, wenn etwas Ihren Körper berührt, das normalerweise nicht wehtut (Allodynie).
- +Nebenniereninsuffizienz
- +Schwäche, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen oder niedriger Blutdruck können Symptome dafür sein, dass die Nebennieren zu wenig des Hormons Kortisol produzieren; es kann erforderlich sein, dass Sie eine Hormonergänzung erhalten.
- +Verminderte Sexualhormone und erhöhtes Prolaktin
- +Die Langzeitanwendung von Opioiden kann erniedrigte Sexualhormon-Spiegel und erhöhte Spiegel des Hormons Prolaktin verursachen. Bitte kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn Symptome wie verminderte Libido, Impotenz oder das Ausbleiben der Menstruation (Amenorrhoe) auftreten.
- +Niedriger Blutzuckerspiegel
- +Methadon Streuli kann zu einem niedrigen Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie) führen, insbesondere, wenn Sie eine grössere Menge eingenommen haben, als Sie sollten, oder wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihre Dosis erhöht hat. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird bei einer Erhöhung der Dosis eventuell Ihren Blutzuckerspiegel überwachen. Symptome für einen niedrigen Blutzuckerspiegel können Schwitzen, Nervosität, Zittern, Ohnmacht, Herzklopfen, Schwindel, Schwäche, Verwirrung und undeutliche Sprache sein.
- +Bauchschmerzen/Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- +Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn bei Ihnen starke Schmerzen im Oberbauch, die möglicherweise in den Rücken ausstrahlen, Übelkeit, Erbrechen oder Fieber auftreten, da dies Symptome sein könnten, die mit einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) und des Gallengangsystems in Verbindung stehen.
- +Einnahme/Anwendung von Methadon Streuli mit anderen Arzneimitteln
- +Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, bevor Sie Methadon Streuli zusammen mit anderen, insbesondere den folgenden Arzneimitteln, anwenden:
- +Cannabidiol (ein Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen).
- +Die gleichzeitige Anwendung von Methadon Streuli mit Alkohol oder Arzneimitteln, die Sie schläfrig machen können (z.B. Schlaftabletten, Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie, Nervenschmerzen oder Angstzuständen, manche Arzneimittel gegen allergische Reaktionen (Antihistaminika) oder Beruhigungsmittel (wie z.B. Benzodiazepine)), erhöht das Risiko des Auftretens gefährlicher Nebenwirkungen, die tödlich sein können. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über alle Arzneimittel, die Sie einnehmen, und befolgen Sie genau die Dosisempfehlungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin.
- +Das Risiko von Nebenwirkungen erhöht sich, wenn Sie Methadon Streuli gleichzeitig mit
- +Antidepressiva einnehmen (wie Citalopram, Duloxetin, Escitalopram, Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin, Venlafaxin, Amitriptylin, Clomipramin, Imipramin, Nortriptylin). Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn bei Ihnen die folgenden Symptome auftreten: Veränderungen des Bewusstseinszustands (z.B. Unruhe, Halluzinationen, Koma), schneller Herzschlag, instabiler Blutdruck, Fieber, Verstärkung von Reflexen, beeinträchtigte Koordination, Muskelsteifheit, gastrointestinale Symptome (z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall).
- +Hilfsstoffe von besonderem Interesse
- +Methyl-4-hydroxybenzoat
- +Das in Methadon Streuli Tropfen zum Einnehmen enthaltene Methyl-4-hydroxybenzoat kann allergische Reaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen.
- +Lactose
- +Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Methadon Streuli Tabletten nicht anwenden.
- +Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
- +·an anderen Krankheiten leiden,
- +·Allergien haben oder
- +·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
- +Darf Methadon Streuli während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?
- +Während der Schwangerschaft darf Methadon Streuli – wenn überhaupt – nur in Ausnahmefällen gemäss den Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin angewendet werden. Die längere Anwendung von Methadon Streuli während der Schwangerschaft kann bei Ihrem neugeborenen Kind Entzugssymptome auslösen (neonatales Opioidentzugssyndrom), die lebensbedrohlich sein können, wenn sie nicht erkannt und behandelt werden. Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten, informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Er/Sie wird über die Anwendung von Methadon Streuli entscheiden.
-Tropfen zum Einnehmen 20 mg/ml: 2–15 Tropfen (entspr. 2,0–15,0 mg) alle 6–8 Stunden.
-Tropfen zum Einnehmen 50 mg/ml: 1–7 Tropfen (entspr. 2,0–14,0 mg) alle 6–8 Stunden.
- +Wenn Sie eine grössere Menge von Methadon Streuli angewendet haben, als Sie sollten
- +Eine Überdosierung mit Methadon Streuli kann eine Gehirnerkrankung (bekannt als toxische Leukenzephalopathie) auslösen.
- +Gelegentlich können dosisabhängige Atemprobleme (Atemdepression) auftreten.
- +Folgende Nebenwirkungen können ausserdem bei der Einnahme von Methadon Streuli mit einer unbekannten Häufigkeit auftreten: Arzneimittelabhängigkeit, Atemaussetzer im Schlaf (Schlafapnoe), niedriger Blutzuckerspiegel, Symptome im Zusammenhang mit einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) und des Gallengangsystems, wie starke Schmerzen im Oberbauch, die möglicherweise in den Rücken ausstrahlen, Übelkeit, Erbrechen oder Fieber.
-1 Tablette enthält 5 mg Methadonhydrochlorid sowie Hilfsstoffe.
-1 ml (= 20 Tropfen) Tropfen zum Einnehmen (Lösung) 10 mg/ml enthält 10 mg Methadonhydrochlorid, Hilfsstoffe sowie den Konservierungsstoff Methylparaben (E 218).
-1 ml (= 20 Tropfen) Tropfen zum Einnehmen (Lösung) 20 mg/ml enthält 20 mg Methadonhydrochlorid, Hilfsstoffe sowie den Konservierungsstoff Methylparaben (E 218).
-1 ml (= 25 Tropfen) Tropfen zum Einnehmen (Lösung) 50 mg/ml enthält 50 mg Methadonhydrochlorid, Hilfsstoffe sowie den Konservierungsstoff Methylparaben (E 218).
- +Wirkstoffe
- +1 Tablette enthält 5 mg Methadonhydrochlorid
- +1 ml (= 20 Tropfen) Tropfen zum Einnehmen (Lösung) 10 mg/ml enthält 10 mg Methadonhydrochlorid
- +Hilfsstoffe
- +Tabletten: Mikrokristalline Cellulose (E 460i), Kartoffelstärke, hydriertes Rizinusöl, Lactose-Monohydrat, Gelatine, Crospovidon.
- +Tropfen zum Einnehmen (Lösung):
- +Methadon Streuli 10 mg/ml, Tropfen zum Einnehmen: Methylp-hydroxybenzoat (E 218), gereinigtes Wasser.
-Packungen mit 20, 100 und 500 Tabletten.
-Flaschen mit 50 ml und 100 ml Tropfen zum Einnehmen (Lösung).
- +Packungen mit 20, 100 und 5× 100 Tabletten.
- +Flaschen mit 100 ml Tropfen zum Einnehmen (Lösung).
-Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2013 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
- +Diese Packungsbeilage wurde im März 2024 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
|
|