| 46 Änderungen an Patinfo Reminyl PR 16 mg |
-Demenz vom Alzheimertyp ist eine Erkrankung, die die Hirnfunktion beeinträchtigt. Zu den Symptomen dieser Erkrankung gehören mit der Zeit zunehmend Gedächtnisverlust, Verwirrtheit und Verhaltensänderungen. Hierdurch wird es für den Patienten bzw. die Patientin in zunehmendem Mass schwer, die normalen Aktivitäten des täglichen Lebens auszuführen.
-Es wird angenommen, dass eine der Ursachen für die Demenz vom Alzheimertyp in einem Mangel an Acetylcholin liegt, einer körpereigenen Substanz, die eine Reizleitungsfunktion zwischen den Hirnzellen hat. Reminyl Prolonged Release (prolonged release = verzögerte Freisetzung des Wirkstoffs) erhöht die verfügbare Menge dieser Substanz und beeinflusst dadurch die Symptome der Alzheimer Krankheit im positiven Sinn, indem es hilft die Gedächtnisleistung zu verbessern und die Denkfähigkeit zu erleichtern. Reminyl Prolonged Release wird aber die Krankheit nicht heilen können.
-Reminyl Prolonged Release wird auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin und nach deren Angaben bei leichter bis mittelschwerer Demenz vom Alzheimertyp angewendet.
-Wann darf Reminyl Prolonged Release nicht angewendet werden?
- +Demenz vom Alzheimertyp ist eine Erkrankung, die die Hirnfunktion beeinträchtigt. Zu den Symptomen dieser Erkrankung gehören mit der Zeit zunehmend Gedächtnisverlust, Verwirrtheit und
- +Verhaltensänderungen. Hierdurch wird es für den Patienten bzw. die Patientin in zunehmendem Mass schwer, die normalen Aktivitäten des täglichen Lebens auszuführen.
- +Es wird angenommen, dass eine der Ursachen für die Demenz vom Alzheimertyp in einem Mangel an Acetylcholin liegt, einer körpereigenen Substanz, die eine Reizleitungsfunktion zwischen den Hirnzellen hat. Reminyl Prolonged Release (prolonged release = verzögerte Freisetzung des Wirkstoffs) erhöht die verfügbare Menge dieser Substanz und beeinflusst dadurch die Symptome der Alzheimer Krankheit im positiven Sinn, indem es hilft die Gedächtnisleistung zu verbessern und die Denkfähigkeit zu erleichtern. Reminyl Prolonged Release wird aber die Krankheit nicht heilen können. Reminyl Prolonged Release wird bei leichter bis mittelschwerer Demenz vom Alzheimertyp angewendet. Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
- +Wann darf Reminyl Prolonged Release nicht eingenommen / angewendet werden?
-Wann ist bei der Einnahme von Reminyl Prolonged Release Vorsicht geboten?
- +Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von Reminyl Prolonged Release Vorsicht geboten?
-Reminyl Prolonged Release kann schwerwiegende Hautreaktionen, Herzprobleme und Krampfanfälle verursachen. Sie müssen sich dieser Nebenwirkung bewusst sein – sehen Sie auch unter «Welche Nebenwirkungen kann Reminyl Prolonged Release haben?».
- +Reminyl Prolonged Release kann verursachen:
- +schwerwiegende Hautreaktionen (Sie müssen sich dieser Nebenwirkung bewusst sein – sehen
- +Sie auch unter «Welche Nebenwirkungen kann Reminyl Prolonged Release haben?».)
- +•Herzprobleme
- +•Krampfanfälle
- +Nach der Einnahme von Reminyl Prolonged Release kann es zum Auftreten neuer oder zu einer
- +Verstärkung bestehender Bewegungsstörungen kommen, z.B. in Form einer Störung des Gangbilds,
- +Bewegungsarmut/Verlangsamung, mimischen Starre, abnormen Haltung von Rumpf, Kopf und Gliedmassen oder in Form von unkontrollierten Bewegungen (extrapyramidale Symptome). Bitte wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls eines dieser Symptome auftritt.
-Bevor Sie Reminyl Prolonged Release einnehmen, muss Ihr Arzt wissen, ob Sie eine der folgenden Erkrankung haben oder hatten:
-·Leber- oder Nierenprobleme
-·eine Störung der Herzfunktion
-·Magen- oder Darmgeschwüre, auch wenn sie früher einmal festgestellt wurden
-·eine Magen- oder Darmblockade
-·Krampfanfälle (z.B. Epilepsie)
-·psychiatrische Erkrankung (z.B. Depression)
-·Erkrankungen der Luftwege (z.B. Asthma oder obstruktive Lungenerkrankung)
-·Schwierigkeiten Wasser zu lassen
- +Bevor Sie Reminyl Prolonged Release einnehmen, muss Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wissen, ob Sie eine der folgenden Erkrankung haben oder hatten:
- +•Leberoder Nierenprobleme
- +•eine Störung der Herzfunktion
- +•Magen- oder Darmgeschwüre, auch wenn sie früher einmal festgestellt wurden
- +•eine Magenoder Darmblockade
- +•Krampfanfälle (z.B. Epilepsie)
- +•Beeinträchtigung der Bewegungskontrolle des Körpers oder der Gliedmassen (extrapyramidale Symptome, einschliesslich Verschlechterung eines bestehenden Parkinsonsyndroms)
- +•psychiatrische Erkrankung (z.B. Depression)
- +•Erkrankungen der Luftwege (z.B. Asthma oder obstruktive Lungenerkrankung)
- +•Schwierigkeiten Wasser zu lassen
-Die Verwendung von Reminyl Prolonged Release bei Kindern und Jugendlichen ist nicht empfohlen.
-Reminyl Prolonged Release kann zu Gewichtsverlust führen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihr Gewicht regelmässig überprüfen, während Sie Reminyl Prolonged Release einnehmen.
- +Die Verwendung von Reminyl Prolonged Release bei Kindern und Jugendlichen ist nicht empfohlen. Reminyl Prolonged Release kann zu Gewichtsverlust führen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihr Gewicht regelmässig überprüfen, während Sie Reminyl Prolonged Release einnehmen.
-Einige Arzneimittel können Nebenwirkungen (wie Übelkeit und Erbrechen) bei Patienten bzw. Patientinnen, die Reminyl Prolonged Release einnehmen, wahrscheinlicher machen.
-·Ketoconazol (ein Mittel gegen Pilze)
-·Ritonavir (ein Wirkstoff, der bei HIV-Infektionen eingesetzt wird)
-·Amitriptylin, Fluoxetin, Fluvoxamin oder Paroxetin (Antidepressiva)
-·Erythromycin (ein Antibiotikum)
-·Quinidin (verwendet bei unregelmässigem Herzschlag)
- +Einige Arzneimittel können Nebenwirkungen (wie Übelkeit und Erbrechen) bei Patienten bzw.
- +Patientinnen, die Reminyl Prolonged Release einnehmen, wahrscheinlicher machen.
- +•Ketoconazol (ein Mittel gegen Pilze)
- +•Ritonavir (ein Wirkstoff, der bei HIV-Infektionen eingesetzt wird)
- +•Amitriptylin, Fluoxetin, Fluvoxamin oder Paroxetin (Antidepressiva)
- +Erythromycin (ein Antibiotikum)
- +•Quinidin (verwendet bei unregelmässigem Herzschlag)
-·Nicht-steroidale entzündungshemmende Schmerzmittel, die das Risiko für Geschwüre erhöhen können.
-·Arzneimittel, die bei Herzkrankheiten oder hohem Blutdruck eingesetzt werden (wie Digoxin oder Betablocker).
-Reminyl Prolonged Release kann auch einige Mittel zur Narkose beeinflussen. Falls Sie eine Operation mit einer Vollnarkose haben werden, informieren Sie den Arzt oder die Ärztin vorher darüber.
-Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen bzw. äusserlich anwenden.
- +•Nicht-steroidale entzündungshemmende Schmerzmittel, die das Risiko für Geschwüre erhöhen können.
- +•Arzneimittel, die bei Herzkrankheiten oder hohem Blutdruck eingesetzt werden (wie Digoxin oder Betablocker).
- +Reminyl Prolonged Release kann auch einige Mittel zur Narkose beeinflussen. Falls Sie eine Operation mit einer Vollnarkose haben werden, informieren Sie den Arzt oder die Ärztin vorher darüber. Bitte nehmen Sie Reminyl Prolonged Release erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
-Darf Reminyl Prolonged Release während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
- +Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie
- +•an anderen Krankheiten leiden,
- +•Allergien haben oder
- +•andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen!
- +Darf Reminyl Prolonged Release während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?
-·Die Behandlung wird mit 1-mal täglich 8 mg begonnen.
-·Nach 4 Wochen Behandlung wird die Dosis auf 1-mal täglich 16 mg erhöht.
-·Frühestens nach weiteren 4 Wochen Behandlung kann Ihr Arzt oder Ihre Ärztin entscheiden, die Dosierung auf 1-mal täglich 24 mg zu erhöhen.
-·Nehmen Sie Ihre Dosis von Reminyl Prolonged Release einmal täglich morgens zusammen mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit ein. Versuchen Sie, Reminyl Prolonged Release zusammen mit einer Mahlzeit einzunehmen.
-Die genauen Anweisungen erhalten Sie von dem behandelnden Arzt bzw. von der behandelnden Ärztin.
- +•Die Behandlung wird mit 1-mal täglich 8 mg begonnen.
- +Nach 4 Wochen Behandlung wird die Dosis auf 1-mal täglich 16 mg erhöht.
- +•Frühestens nach weiteren 4 Wochen Behandlung kann Ihr Arzt oder Ihre Ärztin entscheiden, die Dosierung auf 1-mal täglich 24 mg zu erhöhen.
- +•Nehmen Sie Ihre Dosis von Reminyl Prolonged Release einmal täglich morgens zusammen mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit ein. Versuchen Sie, Reminyl Prolonged Release zusammen mit einer Mahlzeit einzunehmen.
- +Die genauen Anweisungen erhalten Sie von dem behandelnden Arzt bzw. von der behandelnden
- +Ärztin.
-Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit dem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-·Starke Übelkeit und Erbrechen, Bauchkrämpfe, Schwitzen
-·Muskelschwäche, vermehrter Speichel in der Luftröhre, Tränenfluss, verengte Luftwege in der Lunge, wodurch das Atmen erschwert wird
-·Krampfanfälle, Kollaps
-·Unkontrolliertes Wasserlassen oder Darmentleerung
-·Tiefer Blutdruck, langsamer oder anormal schneller Herzschlag, anormale Kurve im EKG (Elektrokardiogramm), anormaler Herzrhythmus, der Verlust des Bewusstseins bewirken kann
- +•Starke Übelkeit und Erbrechen, Bauchkrämpfe, Schwitzen
- +•Muskelschwäche, vermehrter Speichel in der Luftröhre, Tränenfluss, verengte Luftwege in der
- +Lunge, wodurch das Atmen erschwert wird
- +•Krampfanfälle, Kollaps
- +•Unkontrolliertes Wasserlassen oder Darmentleerung
- +•Tiefer Blutdruck, langsamer oder anormal schneller Herzschlag, anormale Kurve im EKG
- +(Elektrokardiogramm), anormaler Herzrhythmus, der Verlust des Bewusstseins bewirken kann Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Sehr häufige Nebenwirkungen (bei mehr als 1 von 10 Personen, die Reminyl einnehmen) sind:
- +Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)
-Häufige Nebenwirkungen (bei weniger als 1 von 10 Personen, die Reminyl einnehmen) sind:
- +Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
-Gelegentliche Nebenwirkungen (bei weniger als 1 von 100 Personen, die Reminyl einnehmen):
- +Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
-Veränderung der Geschmacksempfindung; übermässige Schläfrigkeit; Kribbeln; Stechen oder Gefühllosigkeit der Haut; Krampfanfälle.
- +Veränderung der Geschmacksempfindung; übermässige Schläfrigkeit; Kribbeln; Stechen oder
- +Gefühllosigkeit der Haut; Krampfanfälle Beeinträchtigung der Bewegungskontrolle des Körpers oder der Gliedmassen (extrapyramidale Symptome) (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Reminyl Prolonged Release Vorsicht geboten?»).
-Herzrhythmusstörungen/Herzprobleme, einschliesslich Veränderungen des Herzschlags (wie beispielsweise Extraschläge) oder Palpitationen (Herzschlag fühlt sich schnell oder ungleichmässig an). Herzprobleme können sich in einem «Elektrokardiogramm» (EKG) in Form einer anomalen Kurve äussern.
- +Herzrhythmusstörungen/Herzprobleme, einschliesslich Veränderungen des Herzschlags (wie beispielsweise Extraschläge) oder Palpitationen (Herzschlag fühlt sich schnell oder ungleichmässig an).
- +Herzprobleme können sich in einem «Elektrokardiogramm» (EKG) in Form einer anomalen Kurve äussern.
-Seltene Nebenwirkungen (bei weniger als 1 von 1000 Personen, die Reminyl eingenommen haben) sind:
- +Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
-Häufigkeit nicht bekannt:
- +Häufigkeit nicht bekannt
-·Schwere Hautausschläge mit Blasen und Abschälen der Haut, besonders um den Mund, die Nase , Augen und Genitalien (Stevens-Johnson-Syndrom)
-·Roter Hautausschlag mit kleinen mit Eiter gefüllten Erhebungen, die sich über den gesamten Körper ausbreiten können, manchmal mit Fieber einhergehend (akute generalisierte exanthematöse Pustulosis)
-·Hautausschlag mit möglicher Blasenbildung, mit Flecken, die wie kleine Zielscheiben aussehen können
- +•Schwere Hautausschläge mit Blasen und Abschälen der Haut, besonders um den Mund, die Nase, Augen und Genitalien (Stevens-Johnson-Syndrom)
- +•Roter Hautausschlag mit kleinen mit Eiter gefüllten Erhebungen, die sich über den gesamten Körper ausbreiten können, manchmal mit Fieber einhergehend (akute generalisierte exanthematöse Pustulosis)
- +•Hautausschlag mit möglicher Blasenbildung, mit Flecken, die wie kleine Zielscheiben aussehen können
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.
- +Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Nicht über 30 °C lagern. Ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Lagerungshinweis
- +Nicht über 30°C lagern.
- +Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
- +Wirkstoffe
- +Hilfsstoffe
- +Zucker- Stärke-Pellets, Hypromellose, Macrogol 400, Ethylcellulose, Diethylphthalat, Titandioxid, Gelatine, schwarzes Eisenoxid (E 172), Schellack und Propylenglykol (E 1520).
- +
-Reminyl Prolonged Release 8 mg: Packungen zu 7¹ und 28 Stück.
-Reminyl Prolonged Release 16 mg: Packungen zu 28 und 84¹ Stück.
-Reminyl Prolonged Release 24 mg: Packungen zu 28 und 84¹ Stück.
-¹ Zurzeit in der Schweiz nicht im Handel.
-
- +Reminyl Prolonged Release 8 mg: Packung zu 28 Stück.
- +Reminyl Prolonged Release 16 mg: Packung zu 28 Stück.
- +Reminyl Prolonged Release 24 mg: Packung zu 28 Stück.
-Janssen-Cilag AG, Zug, ZG.
-Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2017 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
- +Essential Pharma Switzerland, 6300 Zug.
- +Diese Packungsbeilage wurde im April 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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