| 46 Änderungen an Patinfo Rimstar |
-Bei Gelbsucht oder einer schweren Lebererkrankung.
-Wenn Sie bereits einmal eine medikamentös bedingte Leberentzündung durchgemacht haben oder an einer akuten Leberkrankheit leiden.
-Wenn Sie an einer Nervenentzündung der Gliedmassen oder an Gicht leiden.
-Bei einer Störung der Blutbildung (Porphyrie).
-Bei vorgeschädigtem Sehnerv und bestehenden Augenerkrankungen.
-Gleichzeitige Therapie mit Voriconazol, Proteaseinhibitoren, Halothan.
-Rimstar darf nicht zusammen mit der Wirkstoffkombination Saquinavir/Ritonavir eingenommen werden, da es zu schweren Leberzellschädigungen kommen kann.
- +Bei Patientinnen und Patienten mit folgenden Risikofaktoren:
- +·Vorbestehende Lebererkrankung wie z.B. Gelbsucht;
- +·akuten Leberkrankheiten;
- +·einer einmal durchgemachten medikamentös bedingten Leberentzündung;
- +·bei stark eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatin-Clearance <30 ml/min);
- +·Chronischer Alkoholkonsum/Alkoholüberkonsum;
- +·Nervenentzündungen der Gliedermassen;
- +·Gicht;
- +·bei vorgeschädigtem Sehnerv und bestehenden Augenerkrankungen;
- +·einer Störung der Blutbildung (Porphyrie);
- +·bei gleichzeitiger Therapie mit Voriconazol (Mittel zur Behandlung von Pilzinfektionen), Proteaseninhibitoren (Mittel zur Behandlung von HIV-Infektionen), Halothan (Inhalationsanästhetikum) oder Praziquantel (ein Wurmmittel);
- +·bei gleichzeitiger Behandlung mit den antiviralen Arzneimitteln Ritonavir/Saquinavir
-Um ein mögliches Auftreten von Sehstörungen frühzeitig zu erfassen, wird der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin (oder der bzw. die über die Einnahme von Rimstar informierte Augenarzt bzw. Augenärztin) in 4-wöchigen Abständen Augenkontrollen bezüglich Farbsehen/Gesichtsfeld und Sehschärfe durchführen.
-Bei Patientinnen und Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sind Augenkontrollen in wöchentlichen Abständen durchzuführen. Durch diese Vorsichtsmassnahme können mögliche Sehstörungen frühzeitig im noch reversiblen Stadium erfasst werden. Der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin wird dann das Arzneimittel absetzen, damit sich die Sehstörung wieder zurückbilden kann. In wenigen Fällen, wo die Entdeckung der Sehstörung sich um ein Jahr verzögerte, wurde von irreversiblen Schädigungen berichtet. Es liegen nur beschränkte Erfahrungen bei Kindern unter 13 Jahren vor. Besonders bei Kleinkindern, bei denen objektivierbare Augenkontrollen schwer durchführbar sind, muss gesichert sein, dass diese regelmässig stattfinden.
-Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Strassenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Masse im Zusammenwirken mit Alkohol.
-Bei einem Auftreten von akuten, schweren Überempfindlichkeitsreaktionen ist Rimstar sofort abzusetzen. Patientinnen und Patienten, bei welchen solche Erscheinungen auftreten, dürfen nie wieder mit Rimstar behandelt werden.
- +Bei einem Auftreten von akuten, schweren Überempfindlichkeitsreaktionen wie grippeartige Erscheinungen, schwere Bauchbeschwerden, Atemstörungen, Hautblutungen, Kreislaufbeschwerden, Schwellungen der Haut (z.B. Nesselfieber) und der Schleimhäute, Hautausschläge oder oder andere neue Krankheitszeichen. Informieren Sie darüber unverzüglich Ihre Ärztin oder Ihren Arzt (siehe «Welche Nebenwirkungen kann Rimstar haben?»). Patienten, bei welchen solche Erscheinungen auftreten, dürfen nie wieder mit Rimstar behandelt werden.
- +Beim Auftreten von schweren, anhaltenden Durchfällen während oder nach der Behandlung mit Rimstar sollten Sie unverzüglich Ihre Ärztin oder Ihren Arzt aufsuchen. Arzneimittel, welche die Darmbewegungen hemmen, dürfen nicht eingenommen werden.
- +Unterbrechung und Wiederaufnahme der Behandlung
- +Die Therapie darf nicht ohne Absprache mit der Ärztin oder dem Arzt unterbrochen werden, um Abwehrreaktionen und andere Nebenwirkungen zu vermeiden (Hautreaktionen, Grippesymptome).
- +Eine allfällige Wiederaufnahme der Therapie darf auf keinen Fall ohne ärztliche Konsultation erfolgen, da sonst unter Umständen schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten können.
- +Leberfunktionsstörungen:
-Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird deshalb Ihre Leberfunktion sorgfältig überwachen,
-insbesondere bei Vorliegen folgender Risikofaktoren für Leberzellschäden:
-·Zunehmendes Alter.
-·Vorbestehende Lebererkrankung.
-·Gleichzeitige Einnahme leberschädigender Medikamente.
-·Beeinträchtigte Nierenfunktion.
-·Täglicher Alkoholkonsum/Alkoholüberkonsum.
-·Schlechter Ernährungszustand.
- +Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird deshalb Ihre Leberfunktion sorgfältig überwachen, insbesondere bei Vorliegen folgender Risikofaktoren für Leberzellschäden:
- +·Zunehmendes Alter;
- +·Vorbestehende Lebererkrankung;
- +·Gleichzeitige Einnahme leberschädigender Medikamente;
- +·Beeinträchtigte Nierenfunktion;
- +·Täglicher Alkoholkonsum/Alkoholüberkonsum;
- +·Schlechter Ernährungszustand;
-Patientinnen oder Patienten mit schlechtem Ernährungszustand, Jugendlichen oder Patientinnen und Patienten mit Neigung zu Nervenleiden (z.B. bei Zuckerkrankheit) wird die Ärztin oder der Arzt allenfalls zusätzlich Vitamin B6 verordnen.
-Patientinnen oder Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen dürfen Rimstar nur einnehmen, wenn sie unter strikter medizinischer Überwachung stehen.
-Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird zu Beginn und danach in regelmässigen Abständen neben der Leberfunktion auch das Blutbild und die Nierenfunktion überprüfen.
-Sehr viele Arzneimittel (Ihre Ärztin oder Ihr Arzt bzw. Ihre Apothekerin oder Ihr Apotheker weiss welche) können weniger wirksam sein oder es können vermehrt Nebenwirkungen auftreten, wenn sie gleichzeitig mit Rimstar verabreicht werden (z.B. bestimmte Mittel gegen Epilepsie, bestimmte Mittel gegen Zuckerkrankheit, gewisse Herzmittel, Mittel zur Blutverdünnung, Pilzmittel, Kortikosteroide, magensäurehemmende Mittel, Antidepressiva, Neuroleptika, zentral wirksame Schmerzmittel, Methadon, Antabus, Mittel gegen Schilddrüsenerkrankungen, Mittel zur Behandlung zu hoher Blutfettwerte, Mittel gegen Bluthochdruck, Asthmamittel, Mittel gegen AIDS, Mittel gegen Viren, bestimmte die Immunabwehr herabsetzende Mittel, bestimmte Beruhigungsmittel, Antibiotika, Mittel zur Behandlung von Pilzinfektionen). Dies gilt insbesondere auch für die «Pille»; es sollten deshalb andere nicht-hormonelle Verhütungsmethoden angewandt werden. Patientinnen und Patienten mit Zuckerkrankheit müssen vorsichtig sein, da die Kontrolle des Diabetes während der Behandlung mit Rimstar erschwert ist. Bei Epileptikern können Anfälle möglicherweise vermehrt auftreten. Vorsicht ist auch bei Gichtpatienten angezeigt.
- +Augen:
- +Um ein mögliches Auftreten von Sehstörungen frühzeitig zu erfassen, wird der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin (oder der bzw. die über die Einnahme von Rimstar informierte Augenarzt bzw. Augenärztin) in 4-wöchigen Abständen Augenkontrollen bezüglich Farbsehen/Gesichtsfeld und Sehschärfe durchführen.
- +Bei Patientinnen und Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sind Augenkontrollen in wöchentlichen Abständen durchzuführen. Durch diese Vorsichtsmassnahme können mögliche Sehstörungen frühzeitig im noch reversiblen Stadium erfasst werden. Der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin wird dann das Arzneimittel absetzen, damit sich die Sehstörung wieder zurückbilden kann. In wenigen Fällen, wo die Entdeckung der Sehstörung sich um ein Jahr verzögerte, wurde von irreversiblen Schädigungen berichtet. Es liegen nur beschränkte Erfahrungen bei Kindern unter 13 Jahren vor. Besonders bei Kleinkindern, bei denen objektivierbare Augenkontrollen schwer durchführbar sind, muss gesichert sein, dass diese regelmässig stattfinden. Informieren Sie unverzüglich Ihre Ärztin oder Ihren Arzt wenn bei Ihnen Sehstörungen auftreten (siehe «Welche Nebenwirkungen kann Rimstar haben?»).
- +Vorsicht ist auch angezeigt bei:
- +·Patientinnen und Patienten mit Zuckerkrankheit, da die Kontrolle des Diabetes während der Behandlung mit Rimstar erschwert ist;
- +·Epileptikern, da Anfälle möglicherweise vermehrt auftreten können;
- +·Gichtpatienten;
- +·Patientinnen und Patienten mit Nierenfunktionsstörungen.
- +Patientinnen oder Patienten mit schlechtem Ernährungszustand, Jugendlichen oder Patientinnen und Patienten mit Neigung zu Nervenleiden (z.B. bei Zuckerkrankheit) wird die Ärztin oder der Arzt allenfalls zusätzlich Vitamin B6 verordnen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird zu Beginn und danach in regelmässigen Abstand neben der Leberfunktion auch das Blutbild und die Nierenfunktion überprüfen.
- +Einnahme von Rimstar zusammen mit anderen Arzneimitteln:
- +Sehr viele Arzneimittel (Ihre Ärztin oder Ihr Arzt bzw. Ihre Apothekerin oder Ihr Apotheker weiss welche) können weniger wirksam sein oder es können vermehrt Nebenwirkungen auftreten, wenn sie gleichzeitig mit Rimstar verabreicht werden. Bitte informieren Sie deshalb Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin über alle Arzneimittel (auch selbstgekaufte!), die Sie einnehmen, vor kurzem eingenommen haben oder wenn Sie beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.
- +Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht an und informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie eines oder mehrere der unter «Wann darf Rimstar nicht eingenommen werden?» aufgeführten Arzneimittel einnehmen.
- +Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie ein Arzneimittel oder einen Wirkstoff aus den folgenden Arzneimittelgruppen einnehmen:
- +·Mittel zur Behandlung von Pilzinfektionen (z.B. Ketoconazol, Terbinafin);
- +·Schlaf- oder Beruhigungsmittel (z.B. Midazolam, Triazolam, Phenobarbital);
- +·Mittel zur Behandlung zu hoher Blutfettwerte (z.B. Statine wie Simvastatin);
- +·Mittel zur Behandlung von HIV-Infektionen (z.B. Ritonavir, Saquinavir, Nevirapin, Efavirenz, Zidovudin, Indinavir, Delavirdin);
- +·Antibiotika (z.B. Linezolid, Chloramphenicol, Doxycyclin, Clarithromycin);
- +·Malariamittel (z.B. Atovaquon, Chinin);
- +·Mittel gegen Epilepsie (z.B. Phenytoin, Carbamazepin, Valproinsäure, Primidon, Phenobarbital);
- +·Mittel gegen Herzkrankheiten, Herzrhythmusstörungen oder hohen Blutdruck (z.B. Digoxin, Eplerenon, Diltiazem, Nifedipin, Verapamil, Propranolol, Enalapril, Losartan);
- +·Mittel zur Behandlung von Diabetes/Zuckerkrankheit (z.B. Glibenclamid, Pioglitazon);
- +·Gewisse Schmerzmittel (z.B. Paracetamol, Morphin, Etoricoxib);
- +·Mittel zur «Blutverdünnung»;
- +·Immunabwehr herabsetzende Mittel (z.B. Ciclosporin, Azathioprin, Tacrolimus, Mycophenolat);
- +·Methadon;
- +·Disulfiram (Antabus®);
- +·Kortikosteroide (z.B. Hydrocortison);
- +·Levothyroxin (Mittel bei Schilddrüsenerkrankungen);
- +·Praziquantel (ein Wurmmittel);
- +·Mittel gegen Depressionen (z.B. Amitryptilin);
- +·Mittel gegen psychotische Störungen (z.B. Haloperidol, Clozapin, Aripiprazol);
- +·Bestimmte Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen (z.B. Ondansetron);
- +·Theophyllin (bei Asthma);
- +·Bestimmte Mittel bei Krebserkrankungen (z.B. Tamoxifen, Irinotecan);
- +·Weibliche Geschlechtshormone (Oestrogene);
- +·Fexofenadin (gegen Allergien);
- +·Levodopa (bei Parkinson-Krankheit);
- +·Mittel gegen übermässige Säureproduktion im Magen (z.B. Cimetidin).
-Die Therapie darf nicht ohne Absprache mit der Ärztin oder dem Arzt unterbrochen werden, um Abwehrreaktionen zu vermeiden (Hautreaktionen, Grippesymptome).
-Wechselwirkungen können mit bestimmten Nahrungsmitteln (Fisch, Käse, Rotwein) auftreten und zu übermassigen Reaktionen wie Kopfschmerzen, Schwitzen, Herzklopfen und Gesichtsrötung führen. Die Einnahme dieser Nahrungsmittel sollte während einer Behandlung mit Rimstar vermieden werden.
- +Empfängnisverhütung (Kontrazeption)
- +Vorsicht ist geboten, wenn Sie orale Kontrazeptiva (die «Pille») anwenden, da bei der gleichzeitigen Einnahme mit Rimstar die empfängnisverhütende Wirkung der Pille beeinträchtigt wird; es sollten deshalb zusätzlich andere nicht-hormonelle Verhütungsmethoden angewandt werden.
- +Einnahme von Rimstar zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
- +Wechselwirkungen können mit bestimmten Nahrungsmitteln (Fisch, Käse, Rotwein) auftreten und zu übermässigen Reaktionen wie Kopfschmerzen, Schwitzen, Herzklopfen und Gesichtsrötung führen. Die Einnahme dieser Nahrungsmittel sollte während einer Behandlung mit Rimstar vermieden werden.
- +Während der Behandlung mit Rimstar sollten Sie keinen Alkohol zu sich nehmen.
- +Teilnahme am Strassenverkehr und Bedienen von Maschinen
- +Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Strassenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Masse im Zusammenwirken mit Alkohol.
- +
-Das Präparat soll von schwangeren Frauen oder stillenden Müttern nicht eingenommen werden.
- +Rimstar sollte von schwangeren Frauen nicht eingenommen werden. Teilen Sie Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt mit, falls Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen. Mütter, die mit Rimstar behandelt werden, sollten Ihr Kind nicht stillen, da die Wirkstoffe von Rimstar mit der Muttermilch ausgeschieden werden. Ist eine Behandlung erforderlich, muss abgestillt werden.
-30–37 kg * 2
-38–54 kg 3
-55–70 kg 4
- +30−37 kg * 2
- +38−54 kg 3
- +55−70 kg 4
-* Rimstar ist für Patienten unter 30 kg Körpergewicht nicht geeignet.
- +*Rimstar ist für Patienten unter 30 kg Körpergewicht nicht geeignet.
-Die Rimstar Filmtabletten sollen auf einmal (die ganze Tagesdosis auf einmal) immer zur gleichen Tageszeit auf nüchternen Magen mit etwas Flüssigkeit und mindestens eine Stunde vor einer Mahlzeit eingenommen werden.
- +Nehmen Sie die ganze Tagesdosis von Rimstar Filmtabletten auf einmal immer zur gleichen Tageszeit auf nüchternen Magen mit etwas Flüssigkeit und mindestens eine Stunde vor einer Mahlzeit ein.
-Fieber, anaphylaktische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen mit Kreislaufversagen), gelegentlich Hautausschlag, schwere Hautreaktionen. Konsultieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin beim Auftreten von Schwellungen der Haut (z.B. Nesselfieber) und Schleimhäute, grossflächigem Hautausschlag, Hautrötungen, Atemproblemen oder Kreislaufbeschwerden.
- +Sehr häufig: Grippe-ähnliches Syndrom (Fieber, Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Benommenheit, Knochen-, Muskel-und Gelenkschmerzen, Schwindel) besonders bei Wiederaufnahme der Behandlung nach einer vorübergehenden Unterbrechung
- +Häufig: allergische und andere Reaktionen wie Hautausschlag und Fieber. Konsultieren Sie sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt beim Auftreten von Schwellungen der Haut oder Schleimhäute, grossflächigem Hautausschlag, Nesselfieber, Hautrötungen, Atemproblemen oder Kreislaufbeschwerden.
- +Selten: anaphylaktische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen mit Atemnot und Kreislaufversagen), Kurzatmigkeit, Keuchen, Blutdruckabfall, Schock, Ödeme (Wasseransammlung im Gewebe), angioneurotisches Ödem (Schwellungen im Gesicht, Zunge, Rachen oder Kehlkopf mit Schluck- und Atembehinderung), akutes Nierenversagen, Lichtempfindlichkeit, rheumatische Beschwerden, Autoimmunerkrankungen.
- +
-Gesichtsrötung und Juckreiz mit oder ohne Hautausschlag, Augenrötungen und erhöhte Lichtempfindlichkeit, Konjunktivitis.
-Nesselsucht, Hautausschlag, Hautrötungen, Juckreiz, sehr selten ernsthafte Überempfindlichkeitsreaktionen mit schweren Hautreaktionen, punktförmige Hautblutungen, Akne.
- +Sehr häufig: Gesichtsrötung
- +Häufig: Juckreiz mit oder ohne Hautausschlag, Akne
- +Gelegentlich: Nesselsucht
- +Selten: ernsthafte Überempfindlichkeitsreaktionen mit schweren, möglicherweise lebensbedrohlichen Hautreaktionen, welche sich mit Hautausschlag und Rötung, ausgedehnter Blasenbildung und Ablösung der Haut und Schleimhaut zeigen. Begleitend könne grippeähnliche Symptome wie Fieber und geschwollene Lymphknoten auftreten. Konsultieren Sie sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt beim Auftreten von einem oder mehreren dieser Symptome.
- +Sehr selten: punktförmige Hautblutungen. Konsultieren Sie sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt wenn punktförmige Hautblutungen auftreten.
- +Augenerkrankungen
- +Häufig: Rötung der Augen und erhöhte Lichtempfindlichkeit
- +Selten: verschwommenes Sehen, Augenschmerzen, Rot-Grün-Farbenblindheit, Gesichtsfeldausfall, Bindehautentzündung, Schädigung des Sehnervs.
-Diese können sich durch Mundtrockenheit, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Gasansammlung im Darm, Magenschmerzen, Oberbauchbeschwerden oder Durchfall äussern. Bei Auftreten von schweren, anhaltenden Durchfällen während oder nach der Behandlung sollten Sie unverzüglich Ihre Ärztin oder Ihren Arzt konsultieren. Arzneimittel, welche die Darmperistaltik (Darmbewegung) hemmen, dürfen nicht eingenommen werden.
-Selten Bauchspeicheldrüsenentzündung oder eine Verschlimmerung von Magengeschwüren.
- +Häufig: Mundtrockenheit, Sodbrennen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Völlegefühl, Erbrechen, Gasansammlung im Darm, Magenschmerzen, Oberbauchbeschwerden oder Durchfall. Bei Auftreten von schweren, anhaltenden Durchfällen während oder nach der Behandlung sollten Sie unverzüglich Ihre Ärztin oder Ihren Arzt konsultieren. Arzneimittel, welche die Darmperistaltik (Darmbewegung) hemmen, dürfen nicht eingenommen werden.
- +Selten: Magenschleimhautentzündung, Bauchspeicheldrüsenentzündung (Anzeichen sind starke Schmerzen in Bauch und Rücken) oder eine Verschlimmerung von Magengeschwüren.
-Leberfunktionsstörungen, Leberentzündungen, Gelbsucht und Leberschäden, in Einzelfällen mit tödlichem Verlauf (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Rimstar Vorsicht geboten?»). Zeichen einer Leberentzündung können Müdigkeit, Schwäche, Appetitlosigkeit, Unwohlsein, Übelkeit und Erbrechen sein. Kontaktieren Sie bei Auftreten dieser Symptome sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
- +Sehr häufig: Leberfunktionsstörungen
- +Häufig: Leberentzündungen
- +Gelegentlich: Gelbsucht
- +Selten: Auslösung von Stoffwechselerkrankungen, Vergrösserung der Milz, Leberschäden, schwere Leberentzündungen mit in sehr seltenen Fällen tödlichem Verlauf (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Rimstar Vorsicht geboten?»). Zeichen einer Leberentzündung können Müdigkeit, Schwäche, Appetitlosigkeit, Unwohlsein, Übelkeit und Erbrechen sein. Kontaktieren Sie bei Auftreten dieser Symptome sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
-Ein Mangel an Blutplättchen (mit oder ohne punktförmige Hautblutungen), an weissen Blutkörperchen sowie eine Blutarmut können auftreten. Eine Zunahme bestimmter weisser Blutkörperchen wurde ebenfalls beobachtet. Konsultieren Sie sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, wenn punktförmige Hautblutungen auftreten.
- +Selten: Ein Mangel an Blutplättchen (mit oder ohne punktförmige Hautblutungen), an weissen Blutkörperchen sowie eine Blutarmut können auftreten. Eine Zunahme bestimmter weisser Blutkörperchen, Blutgerinnungsstörungen sowie verstreut auftretende Gerinnungsstörungen innerhalb der Blutgefässe wurden ebenfalls beobachtet. Konsultieren Sie sofort Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, wenn punktförmige Hautblutungen auftreten. Bei Fortsetzung der Behandlung nach Auftreten von Hautblutungen wurde über Gehirnblutungen und Todesfälle berichtet.
-Häufig Müdigkeit, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindel, Kribbelgefühl, Verlust der Sehnenreflexe, selten Koordinationsstörungen der Bewegungen, Verwirrtheit, Muskelschwäche, Krämpfe, epileptische Anfälle, Sehstörungen, Gedächtnisstörungen und Bewusstseinsveränderungen, Halluzinationen, Orientierungsstörungen, Taubheitsgefühl, Kribbeln, Brennen oder Schwächegefühl an Händen und Füssen.
-Allgemeinbefinden
-Grippesymptome.
-Erkrankungen der Atemwege
-Kurzatmigkeit, Keuchen.
-Herz- und Gefässerkrankungen
-Niederer Blutdruck, Ödeme, Anaphylaxie (Überempfindlichkeitsreaktionen mit Kreislaufversagen).
- +Häufig: Müdigkeit, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindel, Kribbelgefühl, Taubheitsgefühl, Brennen oder Schwächegefühl an Händen und Füssen
- +Gelegentlich: Verwirrtheit, Bewusstseinsveränderungen, Orientierungsstörungen
- +Selten: Psychosen, Gedächtnisstörungen, Koordinationsstörungen der Bewegungen, Verlust der Sehnenreflexe, Krämpfe.
-Beschwerden beim Wasserlösen, Gichtsymptome, akutes Nierenversagen.
- +Häufig: Gichtsymptome (Schüttelfrost, schmerzhafte und geschwollene Gelenke, insbesondere am grossen Zeh, Fussknöchel oder Knie; die Haut über dem Gelenk ist gespannt und fühlt sich heiss an).
- +Selten: Beschwerden beim Wasserlösen, Blut im Urin, akutes Nierenversagen und Nierenentzündung.
-Muskelschwäche, Gelenkschmerzen, rheumatisches Fieber.
-Endokrine Erkrankungen (Hormonelle Erkrankungen)
-Während einer längeren antituberkulösen Behandlung mit Rimstar können gelegentlich Störungen des Menstruationszyklus auftreten.
- +Sehr häufig: Muskelschwäche, Gelenk-und Muskelschmerzen, selten rheumatisches Fieber.
- +Hormonelle Erkrankungen und Stoffwechselstörung
- +Selten: Störungen des Menstruationszyklus während einer längeren antituberkulösen Behandlung mit Rimstar, Vergrösserung der Brustdrüse (Gynäkomastie)
-Rötliche Verfärbung von Körperflüssigkeiten (Urin, Speichel, Tränen, Stuhl, Schweiss).
- +Rötliche Verfärbung von Körperflüssigkeiten (Urin, Speichel, Tränen, Stuhl, Schweiss, abgehusteter Schleim).
-Nicht über 30 °C lagern und vor Feuchtigkeit schützen. Das Arzneimittel in der Originalverpackung und ausser Reichweite von Kindernlagern.
-Es darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +In der Originalverpackung, nicht über 25°C, vor Feuchtigkeit geschützt und ausser Reichweite von Kindern lagern.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Rimstar: 60 Filmtabletten.
- +Rimstar: 60 Filmtabletten
-56768 (Swissmedic).
- +56768 (Swissmedic)
-Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz.
-Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
- +Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz
- +Diese Packungsbeilage wurde im März 2020 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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