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-Minirin Melt
-Co-Telmisartan Sandoz®
-Was ist Co-Telmisartan Sandoz und wann wird es angewendet?
-Co-Telmisartan Sandoz enthält zwei sich ergänzende Wirksubstanzen: Telmisartan und Hydrochlorothiazid.
-Telmisartan gehört zu einer Gruppe blutdrucksenkender Arzneimittel, die Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (Typ AT1) genannt werden. Telmisartan blockiert die Wirkung von Angiotensin II (eine körpereigene Substanz, die die Blutgefässe verengt), sodass die Blutgefässe erschlaffen und Ihr Blutdruck sinkt.
-Hydrochlorothiazid gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Thiaziddiuretika bezeichnet werden. Hydrochlorothiazid erhöht die Urinausscheidung und senkt so ebenfalls Ihren Blutdruck.
-Co-Telmisartan Sandoz wird für die Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) verwendet, wenn die Behandlung mit Telmisartan oder Hydrochlorothiazid allein Ihren Blutdruck nicht ausreichend gesenkt hat.
-Co-Telmisartan Sandoz darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin angewendet werden.
-Wann darf Co-Telmisartan Sandoz nicht eingenommen werden?
-Co-Telmisartan Sandoz darf nicht eingenommen werden, wenn Sie überempfindlich oder allergisch gegenüber Telmisartan, Hydrochlorothiazid, einem der sonstigen Bestandteile der Co-Telmisartan Sandoz Filmtabletten oder gegenüber Sulfonamid-Abkömmlingen sind oder wenn Sie wegen einer seltenen Erbkrankheit Lactose nicht vertragen.
-Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie Co-Telmisartan Sandoz nicht einnehmen.
-Wenn Sie während der Einnahme dieses Arzneimittels schwanger werden, müssen Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin verständigen. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auch, wenn Sie eine Schwangerschaft planen. Dies ist deshalb wichtig, weil Arzneimittel mit dieser Art von Wirkung bei Einnahme während der Schwangerschaft schwere Schädigungen bei dem sich entwickelnden Kind hervorrufen können. Wenn Sie stillen darf Co-Telmisartan Sandoz ebenfalls nicht eingenommen werden.
-Weiter darf Co-Telmisartan Sandoz nicht angewendet werden bei starken Nieren- oder Leberfunktionsstörungen, bei Gallenstauung und wenn Sie an einer Gallenwegsobstruktion (Abflussstörungen der Gallenflüssigkeit aus der Gallenblase) oder Anurie (fehlende oder verminderte Absonderung des Harns) leiden.
-Wenn Sie an Gicht, Nierensteinen (Uratsteinen) oder starken Störungen des Elektrolythaushaltes oder Flüssigkeitsverlust leiden, soll Co-Telmisartan Sandoz ebenfalls nicht eingenommen werden.
-Co-Telmisartan Sandoz darf nicht gleichzeitig mit Aliskiren angewendet werden, wenn Sie an Diabetes mellitus leiden oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben.
-Falls früher anlässlich der Einnahme eines blutdrucksenkenden Arzneimittels Schwellungen im Gesicht, an Lippen, Zunge oder im Rachen (Schluck- oder Atembeschwerden) auftraten, dürfen Sie Co-Telmisartan Sandoz nicht einnehmen.
-Co-Telmisartan Sandoz darf bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht verabreicht werden.
-Darf Co-Telmisartan Sandoz während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
-Co-Telmisartan Sandoz darf weder in der Schwangerschaft noch in der Stillzeit eingenommen werden. Wenn Sie während der Einnahme von Co-Telmisartan Sandoz schwanger werden, informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auch, wenn Sie eine Schwangerschaft planen.
-Wie verwenden Sie Co-Telmisartan Sandoz?
-Co-Telmisartan Sandoz wurde Ihnen verschrieben, weil Ihr bisheriges Arzneimittel nicht zu einer ausreichenden Blutdrucksenkung geführt hat. In diesem Fall wird der Arzt bzw. die Ärztin Ihnen erklären, wie Sie von Ihrer bisherigen Behandlung auf Co-Telmisartan Sandoz umstellen.
-Die übliche Dosis von Co-Telmisartan Sandoz ist eine Filmtablette täglich. Falls Ihr Blutdruck zu hoch bleibt, kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin eine Änderung der Medikation für erforderlich halten.
-Patientinnen und Patienten mit Lebererkrankungen (leicht bis mittelstark eingeschränkte Leberfunktion) sollten nicht mehr als Telmisartan 40 mg und Hydrochlorothiazid 12,5 mg einmal täglich einnehmen.
-Die Filmtabletten sollen immer zur gleichen Tageszeit (z.B. morgens) mit einer ausreichenden Menge an Flüssigkeit unzerkaut geschluckt werden. Sie können Co-Telmisartan Sandoz zu oder zwischen den Mahlzeiten einnehmen.
-Aufgrund der hygroskopischen Eigenschaften der Filmtabletten sollten sie erst unmittelbar vor der Verabreichung aus der versiegelten Blisterpackung entnommen werden.
-Im Falle einer Überdosis benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder setzen Sie sich mit der Notaufnahme des nächsten Krankenhauses in Verbindung.
-Wenn Sie vergessen haben Ihr Arzneimittel einzunehmen, sollten Sie, sobald Sie dies bemerken, die Dosis am gleichen Tag zu sich nehmen. Ist dies nicht mehr möglich, nehmen Sie Ihre verschriebene Dosis von Co-Telmisartan Sandoz am nächsten Tag ein; nehmen Sie keine doppelte Dosis.
-Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Welche Nebenwirkungen kann Co-Telmisartan Sandoz haben?
-Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Co-Telmisartan Sandoz auftreten:
-Über Fälle von allergischen Reaktionen mit Schwellung der Lippen, der Zunge, des Rachens und/oder des Gesichtes (angioneurotisches Ödem), Jucken, Hautausschlag und Nesselausschlag (Urtikaria) wurde berichtet. Sollten Sie solche Symptome bei sich verspüren, so ist sofort der Arzt bzw. die Ärztin zu benachrichtigen.
-Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
--Schwindelgefühl;
-Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
--Kaliummangel;
--Angstgefühle;
--Ohnmachtsanfälle;
--Fehlempfindungen der Haut (wie z.B. Kribbeln);
--Schwindelgefühl;
-schneller Puls, Herzrhythmusstörungen;
-zu tiefer Blutdruck;
--Atembeschwerden;
--Durchfall;
--Blähungen;
--Mundtrockenheit;
--Rückenschmerzen;
--Muskelschmerzen;
--Muskelkrämpfe (Wadenkrämpfe);
--Impotenz;
--Brustschmerzen;
--Erhöhter Harnsäurespiegel im Blut.
-Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
--Bronchitis;
--Hals- und Nasennebenhöhlenentzündung;
--Überempfindlichkeit;
--Natriummangel;
--Anstieg der Harnsäure im Blut;
--Depression;
--Schlafstörungen, Schlaflosigkeit;
--Sehstörungen wie verschwommenes Sehen;
--Atembeschwerden (einschliesslich Lungenentzündung und Lungenödem);
--Bauchschmerzen;
--Entzündung der Magenschleimhaut;
--Verdauungsstörungen;
--Verstopfung;
--Erbrechen;
--Schwellung der Haut;
--Hautrötungen; -jucken; -Ausschlag; Nesselfieber;
-starkes Schwitzen;
--Gelenk- und Beinschmerzen;
--Gliederschmerzen;
--Bindegewebeentzündung;
-grippeähnliche Symptome;
--Schmerzen;
--Veränderungen von Laborwerten.
-Häufigkeit nicht bekannt
--Intestinales Angioödem (eine Schwellung des Darms mit Symptomen wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall wurde nach der Anwendung ähnlicher Arzneimittel berichtet).
-Ferner können auch die folgenden Nebenwirkungen auftreten, die unter Behandlung mit Telmisartan oder Hydrochlorothiazid allein beobachtet wurden:
-Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
--Anstieg der Blutfettwerte.
-Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
--Infektion der oberen Atemwege;
--Infektionen der Harnwege einschliesslich Blasenentzündung;
--Blutarmut (Anämie);
--Kaliumüberschuss;
--Langsamer Puls;
--Beeinträchtigung der Nierenfunktion einschliesslich eines akuten Nierenversagens;
--Schwäche;
--Magnesiumarmut;
--Appetitverlust;
--Leichte Übelkeit.
-Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
--Infektionen bis hin zur tödlichen Blutvergiftung (Sepsis);
--Veränderungen des Blutbildes (zum Teil schwerwiegend);
-starke allergische Reaktionen;
--Senkung der Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie) (bei Diabetikern);
--Blutzuckeranstieg;
--Ausscheidung von Zucker über den Urin;
--Verschlechterung der diabetischen Stoffwechsellage;
--Funktionsstörung der Leber;
--Magenbeschwerden;
-erhöhtes Kalzium im Blut;
--Gelbsucht;
--Lichtempfindlichkeit;
--Kopfschmerzen;
--Benommenheit;
--Ekzem;
-schwerwiegende Erkrankungen der Haut;
--Sehnenentzündungsähnliche Symptome;
--Arthrose;
--Reduzierte Hämoglobinwerte.
-Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)
--Entzündung der Bauchspeicheldrüse;
--Gewebebeschädigte Entzündungen von Gefässen;
--Flächenhafte Hautablösung;
-entzündliche Erkrankung der Haut oder Schleimhaut;
--Veränderung des Blutbildes, schwerwiegend;
--Erhöhtes Cholesterin;
-akute Atemnot (Anzeichen sind starke Kurzatmigkeit, Fieber, Schwäche und Verwirrtheit).
-Einzelfälle
--Aktivierung oder Verschlechterung eines systemischen Lupus erythematodes (eine Krankheit, bei der sich das körpereigene Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet und Gelenkschmerzen, Hautausschlag und Fieber verursacht);
--Haut- und Lippenkrebs (nicht-melanozytärer, "weisser" Hautkrebs);
--Gelbsehen;
-akute Kurzsichtigkeit, akuter grüner Star (Engwinkelglaukom);
--Des Weiteren gab es einzelne Fälle von vorübergehender akuter Kurzsichtigkeit oder grünem Star (kann sich innerhalb von Stunden bis Wochen nach Einnahme von Co-Telmisartan Sandoz mit verminderter Sehschärfe oder Augenschmerz äussern), Aderhauterguss oder Druckzunahme im Auge (äussert sich als Sehkraftverlust oder Augenschmerzen; siehe "Wann ist bei der Einnahme von Co-Telmisartan Sandoz Vorsicht geboten?" );
--Schiessscheiben-Läsion der Haut.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Darüber hinaus sollten Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin umgehend jegliche unerwarteten Veränderungen der Haut zeigen, die Sie während der Behandlung mit Co-Telmisartan Sandoz beobachten.
-Was ist ferner zu beachten?
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Entsorgungshinweis
-Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten können in Apotheken oder Sammelstellen abgegeben werden. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.
-Lagerungshinweis
-In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15–25°C), vor Feuchtigkeit geschützt und ausser Reichweite von Kindern lagern.
-Weitere Hinweise
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Was ist in Co-Telmisartan Sandoz enthalten?
-Wirkstoffe
-Co-Telmisartan Sandoz enthält Telmisartan und Hydrochlorothiazid als Wirkstoffe.
-1 Filmtablette Co-Telmisartan Sandoz 80/12,5 enthält 80 mg Telmisartan und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.
-1 Filmtablette Co-Telmisartan Sandoz 80/25 enthält 80 mg Telmisartan und 25 mg Hydrochlorothiazid.
-Hilfsstoffe
-Lactose-Monohydrat, Povidon K30, Crospovidon, Lactose, Meglumin, Natriumhydroxid, Povidon K25, Magnesiumstearat.
-Überzug
-Macrogol-Poly(vinylalkohol)-Pfropfcopolymer, hochdisperses Siliciumdioxid, Citronensäure-Monohydrat, Eisenoxid gelb (E172) nur in 80 mg/25 mg.
-Wo erhalten Sie Co-Telmisartan Sandoz? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
-Co-Telmisartan Sandoz 80/12,5 mg: Packungen zu 28 und 98 Filmtabletten.
-Co-Telmisartan Sandoz 80/25 mg: Packungen zu 28 und 98 Filmtabletten.
-Zulassungsnummer
-62886 (Swissmedic)
-Zulassungsinhaberin
-Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz
-Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-Co-Telmisartan Sandoz®
-Qu'est-ce que Co-Telmisartan Sandoz et quand doit-il être utilisé?
-Co-Telmisartan Sandoz contient deux principes actifs complémentaires: le telmisartan et l'hydrochlorothiazide.
-Le telmisartan appartient à une classe de médicaments destinés à abaisser la pression artérielle, appelés antagonistes du récepteur de l'angiotensine II (type AT1). Il bloque l'effet de l'angiotensine II (une substance de l'organisme rétrécissant les vaisseaux sanguins), provoquant ainsi un relâchement des vaisseaux sanguins et une baisse de votre pression artérielle.
-L'hydrochlorothiazide appartient à une classe de médicaments, appelés diurétiques thiazidiques. L'hydrochlorothiazide augmente l'excrétion urinaire et diminue ainsi également la pression artérielle.
-Co-Telmisartan Sandoz est utilisé pour soigner l'hypertension, si le traitement par le telmisartan seul ou par l'hydrochlorothiazide seule n'a pas abaissé suffisamment votre pression artérielle.
-Sur prescription du médecin.
-Quand Co-Telmisartan Sandoz ne doit-il pas être pris?
-Co-Telmisartan Sandoz ne doit pas être pris si vous êtes hypersensible ou allergique au telmisartan, à l'hydrochlorothiazide, à l'un des autres composants des comprimés pelliculés de Co-Telmisartan Sandoz ou à des dérivés de sulfonamides ou si, en raison d'une maladie héréditaire rare, vous ne supportez pas le lactose.
-Si vous êtes enceinte, vous ne devez pas prendre Co-Telmisartan Sandoz.
-Vous devez immédiatement informer votre médecin si vous tombez enceinte pendant la prise de ce médicament. Informez également votre médecin si vous prévoyez une grossesse. C'est important, car la prise de ces médicaments ayant ce type d'effet peut entraîner des lésions graves chez l'enfant en cours de développement. De même, vous ne devez pas prendre Co-Telmisartan Sandoz si vous allaitez.
-En outre, Co-Telmisartan Sandoz ne doit pas être utilisé si vous souffrez de problèmes graves de la fonction hépatique ou rénale, de stase biliaire (stagnation de la bile) ou si vous souffrez d'obstruction biliaire (trouble du drainage de la bile au niveau de la vésicule biliaire) ou d'anurie (évacuation de l'urine absente ou réduite).
-Vous ne devez également pas prendre Co-Telmisartan Sandoz si vous souffrez de goutte, de calculs rénaux (calculs uratiques), de troubles graves de la régulation des électrolytes ou de perte de liquide.
-Co-Telmisartan Sandoz ne doit pas être utilisé avec l'aliskirène si vous souffrez de diabète ou d'une insuffisance rénale.
-Vous ne devez pas utiliser Co-Telmisartan Sandoz si des gonflements au niveau du visage, des lèvres, de la langue ou de la gorge (difficultés lors de la déglutition ou lors de la respiration) sont déjà apparus lors d'une administration antérieure d'un antihypertenseur.
-Co-Telmisartan Sandoz ne doit pas être administré aux enfants et aux adolescents de moins de 18 ans.
-Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Co-Telmisartan Sandoz?
-Si vous remarquez une perte d'acuité visuelle ou des douleurs oculaires, cela peut être le signe d'une accumulation de liquide dans le lit vasculaire de l'œil (effusion choroïdienne) ou d'une augmentation de la pression intraoculaire. Ces symptômes peuvent survenir quelques heures à quelques semaines après la prise de Co-Telmisartan Sandoz et peuvent entraîner une perte de vue permanente si un traitement n'est pas instauré en temps opportun. En cas d'apparition de ces symptômes, vous devez donc immédiatement en informer votre médecin et arrêter la prise de Co-Telmisartan Sandoz. Le risque d'effusion choroïdienne peut éventuellement être accru si vous présentez une allergie à la pénicilline ou aux sulfonamides.
-Avant de commencer le traitement, veuillez informer votre médecin si vous souffrez de diarrhées ou de vomissements ou si vous suivez un régime hyposodé.
-Prévenez votre médecin si vous souffrez des maladies suivantes: insuffisance rénale ou après une greffe de rein ou calculs rénaux (calculs uratiques), insuffisance hépatique, troubles cardiaques ou troubles du rythme cardiaque, diabète (diabète sucré), goutte, lupus érythémateux ou perturbation du taux de potassium ou du taux de calcium dans le sang, allergies connues (p.ex. aux sulfonamides ou à la pénicilline).
-Informez également votre médecin si vous avez déjà souffert d'un cancer de la peau ou si vous constatez une modification inattendue de votre peau au cours du traitement. Le traitement par hydrochlorothiazide (un des principes actifs de Co-Telmisartan Sandoz), en particulier à long terme et à forte dose, peut augmenter le risque de certains types de cancers de la peau et des lèvres (cancer de la peau "blanc" non mélanocytaire).
-Adressez-vous à votre médecin si vous remarquez des douleurs abdominales, des nausées, des vomissements ou de la diarrhée après avoir pris Co-Telmisartan Sandoz. Votre médecin décidera de la suite du traitement. N'arrêtez pas de prendre Co-Telmisartan Sandoz de votre propre initiative.
-Protégez votre peau des rayons du soleil et des UV pendant toute la durée du traitement par Co-Telmisartan Sandoz, et contrôlez régulièrement votre peau afin de pouvoir montrer à votre médecin toute évolution inattendue.
-Il est particulièrement important d'informer votre médecin si vous prenez les médicaments suivants: autres substances réducteurs de la pression artérielle, diurétiques (augmentant l'évacuation d'urine), médicaments pour le cœur tels que digoxine ou médicaments contre les arythmies cardiaques, lithium, médicaments diminuant le cholestérol, médicaments contre le diabète, médicaments à base de cortisone, certains médicaments contre la douleur et l'inflammation des articulations, médicaments pour le traitement de la goutte, préparations à base de potassium, de calcium et de vitamine D.
-L'alcool, les somnifères, les tranquillisants, les narcotiques et certains analgésiques peuvent renforcer l'effet de Co-Telmisartan Sandoz et provoquer une chute de la pression artérielle.
-Si Co-Telmisartan Sandoz est pris en même temps que des analgésiques non stéroïdiens (y compris l'acide acétylsalicylique), il faut veiller à absorber suffisamment de liquides; la fonction rénale devra être examinée au début du traitement combiné.
-La prudence est de rigueur si vous prenez un inhibiteur de l'ECA ou de l'aliskirène (médicament contre l'hypertension artérielle).
-Vous devez absolument informer votre médecin que vous prenez Co-Telmisartan Sandoz si vous devez subir une intervention chirurgicale ou recevoir un anesthésique ou un relaxant musculaire.
-L'hydrochlorothiazide, constituant diurétique du Co-Telmisartan Sandoz, peut provoquer occasionnellement un débit urinaire ou une perte de sels trop importants. Les symptômes peuvent être les suivants: soif excessive, sécheresse de la bouche, faiblesse générale, torpeur, douleurs ou crampes musculaires, nausées et vomissements ou une fréquence cardiaque inhabituellement élevée. Veuillez consulter votre médecin si vous l'un de ces symptômes apparaît.
-L'hydrochlorothiazide peut également provoquer une réaction rare entraînant une réduction de l'acuité visuelle ainsi que des douleurs oculaires. Celles-ci peuvent être le signe d'une augmentation de la tension intraoculaire qui peut apparaître après quelques heures à quelques semaines. Non traités, ces symptômes peuvent entraîner une perte de vue permanente.
-Avant de commencer le traitement par Co-Telmisartan Sandoz, informez votre médecin si vous avez eu des problèmes respiratoires ou pulmonaires (notamment une inflammation ou un liquide dans les poumons) à la suite de la prise d'hydrochlorothiazide dans le passé. Si vous développez un essoufflement sévère ou des difficultés à respirer après avoir pris Co-Telmisartan Sandoz, consultez immédiatement un médecin.
-En raison des éventuels effets secondaires, ce médicament peut affecter les réactions, l'aptitude à conduire et la capacité à utiliser des outils ou des machines.
-Sodium
-Ce médicament contient moins de 1 mmol (23 mg) de sodium par comprimé pelliculé, c.-à-d. qu'il est essentiellement "sans sodium" .
-Lactose
-Si votre médecin vous a informé(e) d'une intolérance à certains sucres, contactez-le avant de prendre ce médicament.
-Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si
-vous souffrez d'une autre maladie,
-vous êtes allergique ou
-vous prenez déjà d'autres médicaments ou utilisez déjà d'autres médicaments en usage externe (même en automédication!).
-Co-Telmisartan Sandoz peut-il être pris pendant la grossesse ou l'allaitement?
-Co-Telmisartan Sandoz ne doit pas être utilisé pendant la grossesse ni pendant l'allaitement. Prévenez immédiatement votre médecin si vous tombez enceinte pendant le traitement par Co-Telmisartan Sandoz. Informez aussi votre médecin si vous prévoyez une grossesse.
-Comment utiliser Co-Telmisartan Sandoz?
-Co-Telmisartan Sandoz vous a été prescrit parce que votre médicament actuel n'est pas parvenu à réduire suffisamment votre pression artérielle. Dans ce cas, le médecin vous expliquera comment passer de votre traitement actuel à Co-Telmisartan Sandoz.
-La dose habituelle de Co-Telmisartan Sandoz est un comprimé pelliculé par jour. Au cas où votre pression artérielle reste trop élevée, le médecin pourra alors décider d'un changement de médication.
-Chez les patients atteints d'insuffisance hépatique (anomalies légères à moyennes de la fonction hépatique), la dose quotidienne ne doit pas excéder 40 mg de telmisartan et 12,5 mg d'hydrochlorothiazide.
-Les comprimés pelliculés doivent toujours être pris au même moment de la journée (p.ex. le matin) et avalés avec une quantité suffisante de liquide, sans les mâcher. Vous pouvez prendre Co-Telmisartan Sandoz avec ou entre les repas.
-Compte tenu des propriétés hygroscopiques des comprimés pelliculés, ceux-ci ne doivent être retirés de l'emballage blister scellé qu'immédiatement avant l'administration.
-En cas de surdosage, prévenez immédiatement votre médecin ou prenez contact avec le service des urgences de l'hôpital le plus proche.
-Si vous avez oublié de prendre votre médicament, prenez la dose oubliée dès que possible le même jour. Si ce n'est plus possible, prenez la dose prescrite de Co-Telmisartan Sandoz le lendemain; mais ne doublez pas cette dose.
-Ne changez pas de votre propre chef le dosage prescrit. Adressez-vous à votre médecin ou à votre pharmacien si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte.
-Quels effets secondaires Co-Telmisartan Sandoz peut-il provoquer?
-La prise de Co-Telmisartan Sandoz peut provoquer les effets secondaires suivants:
-Des cas de réactions allergiques avec gonflement des lèvres, de la langue, de la gorge et/ou de la face (angioœdème), de démangeaisons, d'éruptions cutanées et d'urticaire ont été rapportés. Si vous constatez de tels symptômes, informez-en immédiatement votre médecin.
-Fréquents (concerne 1 à 10 personnes sur 100)
--Vertiges;
-Occasionnels (concernent 1 à 10 personnes sur 1000)
--Carence en potassium;
--Anxiété;
--Évanouissements;
--Sensations cutanées anormales (p.ex. fourmillements);
--Vertiges;
--Pouls rapide, troubles du rythme cardiaque;
--Tension artérielle trop basse;
--Troubles respiratoires;
--Diarrhées;
--Ballonnements;
--Sécheresse buccale;
--Douleurs dorsales;
--Douleurs musculaires;
--Crampes musculaires (crampes dans les mollets);
--Impuissance;
--Douleurs thoraciques;
--Augmentation du taux sanguin d'acide urique.
-Rares (concernent 1 à 10 personnes sur 10'000)
--Bronchite;
--Hypersensibilité;
--Inflammation de la gorge et des sinus;
--Carence en sodium;
--Augmentation des taux sanguins d'acide urique;
--Dépression;
--Troubles du sommeil, insomnie;
--Troubles de la vision tels que vision floue;
--Troubles respiratoires (y compris pneumonie et œdème pulmonaire);
--Douleurs abdominales;
--Inflammation de la muqueuse gastrique;
--Troubles de la digestion;
--Constipation;
--Vomissements;
--Gonflement de la peau;
--Rougeurs de la peau; démangeaisons; éruptions cutanées; urticaire;
--Forte transpiration;
--Douleurs dans les articulations et les jambes;
--Douleurs articulaires;
--Inflammation du tissu conjonctif;
--Symptômes de type grippal;
--Douleurs;
--Modifications des valeurs de laboratoire.
-Fréquence inconnue
--Angioedème intestinal (un gonflement de l'intestin se manifestant par des symptômes tels que des douleurs abdominales, des nausées, des vomissements et de la diarrhée a été rapporté après l'utilisation de produits similaires).
-En outre, les effets secondaires suivants observés lors d'un traitement avec le telmisartan seul ou l'hydrochlorothiazide seule ont pu être observés:
-Fréquents (concerne 1 à 10 personnes sur 100)
--Augmentation des taux de lipides dans le sang.
-Occasionnels (concernent 1 à 10 personnes sur 1000)
--Infections des voies respiratoires supérieures;
--Infections urinaires, y compris cystite;
--Anémie;
--Excédent de potassium;
--Pouls lent;
--Troubles de la fonction rénale, y compris insuffisance rénale aiguë;
--Faiblesse;
--Carence en magnésium;
--Perte d'appétit;
--Légères nausées.
-Rares (concernent 1 à 10 personnes sur 10'000)
--Infections pouvant aller jusqu'à une infection mortelle du sang (septicémie);
--Modifications de la formule sanguine (parfois sévères);
--Réactions allergiques sévères;
--Baisse de la glycémie (hypoglycémie) (chez les diabétiques);
--Augmentation du taux de glucose dans le sang;
--Élimination de glucose dans l'urine;
--Détérioration du métabolisme diabétique;
--Troubles de la fonction hépatique;
--Maux d'estomac;
--Augmentation du calcium dans le sang;
--Jaunisse;
--Sensibilité à la lumière;
--Maux de tête;
--Vertiges;
--Eczéma;
--Maladies graves de la peau;
--Symptômes ressemblant à une tendinite;
--Arthrose;
--Diminution de l'hémoglobine.
-Très rares (concernent moins d'une personne sur 10'000)
--Inflammation du pancréas;
--Inflammations endommageant les vaisseaux sanguins (nécrosantes);
--Perte de couches de peau (desquamation) étendue;
--Maladie inflammatoire de la peau ou des muqueuses;
--Modification de la formule sanguine, sévère;
--Augmentation du cholestérol;
-détresse respiratoire aiguë (les signes comprennent un essoufflement sévère, de la fièvre, une faiblesse et une confusion).
-Cas isolés
--Activation ou aggravation d'un lupus érythémateux disséminé (maladie dans laquelle l'organisme est attaqué par son propre système immunitaire et qui provoque des douleurs articulaires, une éruption cutanée et de la fièvre);
--Cancer de la peau et des lèvres (cancer de la peau "blanc" non mélanocytaire);
--Jaunisse;
--Myopie aiguë, glaucome aigu (glaucome à angle fermé);
--Des cas isolés de myopie aiguë temporaire ou de glaucome (peut se manifester par une diminution de l'acuité visuelle ou des douleurs oculaires quelques heures à quelques semaines après la prise de Co-Telmisartan Sandoz, une effusion choroïdienne ou une augmentation de la pression intraoculaire (se manifeste par une perte de vue ou des douleurs oculaires; voir "Quelles sont les précautions à observer lors de l'utilisation de Co-Telmisartan Sandoz?" ont été observés;
-érythème polymorphe.
-Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin ou votre pharmacien. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d'emballage.
-Veuillez en outre montrer immédiatement à votre médecin toute modification imprévue de votre peau que vous constatez au cours du traitement par Co-Telmisartan Sandoz.
-À quoi faut-il encore faire attention?
-Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention "EXP" sur l'emballage.
-Mention concernant l'élimination des médicaments
-Ne jetez aucun médicament avec les eaux usées ou les ordures ménagères. Les médicaments périmés ou qui ne sont plus utilisés dans les ménages peuvent être rapportés dans les pharmacies ou dans les centres de collecte. Ces mesures contribueront à protéger l'environnement.
-Remarques concernant le stockage
-Conserver dans l'emballage original, à température ambiante (15–25°C), à l'abri de l'humidité et hors de la portée des enfants.
-Remarques complémentaires
-Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien qui disposent d'une information détaillée destinée aux professionnels.
-Que contient Co-Telmisartan Sandoz?
-Principes actifs
-Co-Telmisartan Sandoz contient deux principes actifs, telmisartan et l'hydrochlorothiazide.
-1 comprimé pelliculé de Co-Telmisartan Sandoz 80/12,5 contient 80 mg de telmisartan et 12,5 mg de hydrochlorothiazide.
-1 comprimé pelliculé de Co-Telmisartan Sandoz 80/25 contient 80 mg de telmisartan et 25 mg de hydrochlorothiazide.
-Excipients
-Lactose monohydraté, povidone K30, crospovidone, lactose, méglumine, hydroxyde de sodium, povidone K25, stéarate de magnésium.
-Film
-Copolymère greffé de macrogol et de poly(alcool vinylique), silice colloïdale anhydre, citrique (acide) monohydraté, oxyde de fer jaune (E172) seulment 80 mg/25 mg.
-Où obtenez-vous Co-Telmisartan Sandoz? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
-En pharmacie, sur ordonnance médicale.
-Co-Telmisartan Sandoz 80/12,5 mg: emballages à 28 et 98 comprimés pelliculés.
-Co-Telmisartan Sandoz 80/25 mg: emballages à 28 et 98 comprimés pelliculés.
-Numéro d'autorisation
-62886 (Swissmedic)
-Titulaire de l'autorisation
-Sandoz Pharmaceuticals SA, Risch; domicile: Rotkreuz
-Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en mai 2025 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
-Gaviscon Liquid Mint, Suspension zum Einnehmen im Beutel
-Was ist Gaviscon Liquid Mint und wann wird es angewendet?
-Gaviscon Liquid Mint wird bei Magenbrennen und saurem Aufstossen angewendet. Das in Gaviscon Liquid Mint enthaltene Natriumalginat bildet ein dickflüssiges Gel, welches schnell und wirksam auf dem Mageninhalt liegt und eine Schranke gegen saures Aufstossen bildet.
-Natriumhydrogencarbonat und Calciumcarbonat neutralisieren einen Teil der überschüssigen Magensäure. Damit werden die Symptome, die von der Magenübersäuerung herrühren, bis zu 4 Stunden beseitigt.
-Was sollte dazu beachtet werden?
-Gaviscon Liquid Mint enthält Kalzium. Wenn Sie eine kalziumarme Diät einhalten müssen, fragen Sie bitte Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
-Wann darf Gaviscon Liquid Mint nicht eingenommen werden?
-Wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Natriumalginat, Natriumhydrogencarbonat und Calciumcarbonat oder einen der sonstigen Bestandteile von Gaviscon Liquid Mint sind.
-Wann ist bei der Einnahme von Gaviscon Liquid Mint Vorsicht geboten?
-Bitte fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie unter einer Erkrankung der Nieren oder des Herzens leiden oder gelitten haben, da bestimmte Salze diese Erkrankungen beeinflussen können; wenn die Beschwerden nach 7 Tagen noch anhalten.
-Zwischen der Einnahme von Gaviscon Liquid Mint und anderen Arzneimitteln sollte ein Abstand von zwei Stunden eingehalten werden, da sonst deren Wirkung beeinträchtigt werden kann.
-Gaviscon Liquid Mint enthält 142,6 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Dosis von 10 ml (1 Beutel), entsprechend 7,1% der für eine oder einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.
-Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie über einen längeren Zeitraum 20 ml (2 Beutel) oder mehr täglich benötigen, insbesondere, wenn Sie eine kochsalzarme (natriumarme) Diät einhalten sollen.
-Gaviscon Liquid Mint enthält die Konservierungsstoffe Methyl-4-hydroxybenzoat (E218) und Propyl-4-hydroxybenzoat (E216), welche allergische Reaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen können.
-Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie
-an anderen Krankheiten leiden,
--Allergien haben oder
-andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen.
-Darf Gaviscon Liquid Mint während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
-Aufgrund der Erfahrung ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Sie können dieses Arzneimittel einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder stillen.
-Wenn Sie Fragen zur Einnahme während der Schwangerschaft haben, fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat.
-Wie verwenden Sie Gaviscon Liquid Mint?
-Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
-Beim Auftreten von Beschwerden nehmen Sie 10–20 ml (1 - 2 Beutel) Suspension nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen, bis zu 4-mal pro Tag.
-Falls sich die Symptome nach sieben Tagen nicht bessern, sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin aufsuchen.
-Nicht empfohlen für Kinder unter 12 Jahren.
-Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
-Welche Nebenwirkungen kann Gaviscon Liquid Mint haben?
-Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Behandelten)
-Sehr selten kommt es zu allergischen Reaktionen auf die Bestandteile. Diese können in Form von Hautausschlägen, Juckreiz, Atemproblemen, Schwindelgefühl oder Schwellungen des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens sein.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Haltbarkeit
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Lagerungshinweis
-Nicht über 25°C lagern. Nicht im Kühlschrank lagern. Nicht einfrieren. In der Originalverpackung aufbewahren. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Weitere Hinweise
-Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Massnahme hilft, die Umwelt zu schützen.
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Was ist in Gaviscon Liquid Mint enthalten?
-Cremefarbene Suspension mit Pfefferminzgeschmack. 10 ml Suspension zum Einnehmen enthalten:
-Wirkstoffe
-500 mg Natriumalginat, 267 mg Natriumhydrogencarbonat, 160 mg Calciumcarbonat
-Hilfsstoffe
-Carbomer 974P, 40 mg Methyl-4-hydroxybenzoat (E218), 6 mg Propyl-4-hydroxybenzoat (E216), Saccharin-Natrium (E954), Pfefferminzaroma, Natriumhydroxid, gereinigtes Wasser
-Enthält insgesamt 142,6 mg Natrium pro 10 ml (1 Beutel).
-Wo erhalten Sie Gaviscon Liquid Mint? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
-Packungen zu 12 und 24 Einzeldosisbeuteln à 10 ml.
-Zulassungsnummer
-62887 (Swissmedic)
-Zulassungsinhaberin
-Reckitt Benckiser (Switzerland) AG, 8304 Wallisellen
-Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2023 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-Gaviscon Liquid Mint, suspension buvable en sachet
-Qu'est-ce que Gaviscon Liquid Mint et quand doit-il être utilisé?
-Gaviscon Liquid Mint est utilisé pour le traitement des brûlures d'estomac et des régurgitations acides (aigreurs). L'alginate de sodium contenu dans Gaviscon Liquid Mint forme un gel visqueux qui se dépose rapidement et efficacement au-dessus du contenu gastrique, formant ainsi une barrière contre les régurgitations acides (aigreurs).
-Le bicarbonate de sodium et le carbonate de calcium neutralisent une partie de l'excès d'acidité gastrique. Les symptômes provoqués par l'hyperacidité gastrique peuvent ainsi être éliminés pendant quatre heures au maximum.
-De quoi faut-il tenir compte en dehors du traitement?
-Gaviscon Liquid Mint contient du calcium. Veuillez demander conseil à votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste si vous devez suivre un régime pauvre en calcium.
-Quand Gaviscon Liquid Mint ne doit-il pas être pris?
-Si vous êtes hypersensible (allergique) à l'alginate de sodium, au bicarbonate de sodium et au carbonate de calcium ou à l'un des autres composants de Gaviscon Liquid Mint.
-Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Gaviscon Liquid Mint?
-Adressez-vous à votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste si vous souffrez ou avez souffert de maladies du rein ou du cœur, car certains sels peuvent influencer ces maladies; si les symptômes persistent encore après 7 jours.
-Un intervalle de deux heures doit être respecté entre la prise de Gaviscon Liquid Mint et d'autres médicaments afin de ne pas compromettre leur efficacité.
-Gaviscon Liquid Mint contient 142,6 mg de sodium (composant principal du sel de cuisine/table) par dose de 10 ml (1 sachet). Cela équivaut à 7,1% de l'apport alimentaire quotidien maximal recommandé de sodium pour un adulte.
-Parlez-en à votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste si vous avez besoin de 20 ml (2 sachets) ou plus quotidiennement pendant une période prolongée, surtout si vous devez suivre un régime à faible teneur en sel (sodium).
-Gaviscon Liquid Mint contient les conservateurs parahydroxybenzoate de méthyle (E218) et parahydroxybenzoate de propyle (E216), qui peuvent provoquer des réactions allergiques (éventuellement retardées).
-Veuillez informer votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste si
-vous souffrez d'une autre maladie,
-vous êtes allergique ou
-vous prenez déjà d'autres médicaments (même en automédication!).
-Gaviscon Liquid Mint peut-il être pris pendant la grossesse ou l'allaitement?
-Sur la base des expériences faites à ce jour, aucun risque pour l'enfant n'est connu si le médicament est utilisé conformément à l'usage auquel il est destiné. Vous pouvez prendre ce médicament si vous êtes enceinte ou si vous allaitez.
-Si vous avez des questions relatives à la prise durant la grossesse, veuillez vous adresser à votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste.
-Comment utiliser Gaviscon Liquid Mint?
-Adultes et adolescents de 12 ans et plus
-En cas de symptômes, prenez 10 à 20 ml (1-2 sachet(s)) de suspension après les repas et avant le coucher, jusqu'à 4 fois par jour.
-Vous devez consulter votre médecin si les symptômes ne s'améliorent pas après sept jours.
-Gaviscon Liquid Mint n'est pas recommandé chez les enfants de moins de 12 ans.
-Veuillez vous conformer au dosage figurant sur la notice d'emballage ou prescrit par votre médecin. Si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte, veuillez vous adresser à votre médecin, à votre pharmacien ou à votre droguiste.
-Quels effets secondaires Gaviscon Liquid Mint peut-il provoquer?
-Très rare (concerne moins d'un utilisateur sur 10'000)
-Des réactions allergiques à l'un des composants peuvent se produire dans de très rares cas. Celles-ci peuvent se manifester par des éruptions cutanées, des démangeaisons, des difficultés respiratoires, des sensations de vertige ou des gonflements du visage, des lèvres, de la langue ou de la gorge.
-Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d'emballage.
-À quoi faut-il encore faire attention?
-Stabilité
-Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention "EXP" sur le récipient.
-Remarques concernant le stockage
-Ne pas conserver au-dessus de 25°C. Ne pas conserver au réfrigérateur. Ne pas congeler. Conserver dans l'emballage d'origine. Conserver hors de la portée des enfants.
-Remarques complémentaires
-Le médicament ne doit pas être jeté avec les eaux usées ou avec les ordures ménagères. Demandez à votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste comment éliminer le médicament lorsque vous ne l'utilisez plus. Ces mesures contribuent à protéger l'environnement.
-Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste, qui disposent d'une information détaillée destinée aux professionnels.
-Que contient Gaviscon Liquid Mint?
-Suspension de couleur crème à l'arôme de menthe poivrée. 10 ml de suspension buvable contiennent:
-Principes actifs
-500 mg d'alginate de sodium, 267 mg de bicarbonate de sodium et 160 mg de carbonate de calcium.
-Excipients
-Carbomère 974P, 40 mg de parahydroxybenzoate de méthyle (E218), 6 mg de parahydroxybenzoate de propyle (E216), saccharine sodique (E954), arôme de menthe poivrée, hydroxyde de sodium, eau purifiée.
-Contient au total 142,6 mg de sodium par 10 ml (1 sachet).
-Où obtenez-vous Gaviscon Liquid Mint? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
-En pharmacie et en droguerie, sans ordonnance médicale.
-Emballages de 12 et 24 sachets unidoses de 10 ml.
-Numéro d'autorisation
-62887 (Swissmedic).
-Titulaire de l'autorisation
-Reckitt Benckiser (Switzerland) AG, 8304 Wallisellen
-Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en juin 2023 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
-Gaviscon Mint, Kautabletten / Gaviscon Erdbeer, Kautabletten
-Was ist Gaviscon und wann wird es angewendet?
-Gaviscon wird bei Magenbrennen und saurem Aufstossen angewendet. Das in Gaviscon enthaltene Natriumalginat bildet ein dickflüssiges Gel, welches schnell und wirksam auf dem Mageninhalt liegt und eine Schranke gegen saures Aufstossen bildet.
-Natriumhydrogencarbonat und Calciumcarbonat neutralisieren einen Teil der überschüssigen Magensäure. Damit werden die Symptome, die von der Magenübersäuerung herrühren, bis zu 4 Stunden beseitigt.
- +Minirin Tabletten
- +Was ist Minirin und wann wird es angewendet?
- +Minirin ist eine leicht veränderte, synthetisch hergestellte Abwandlung des antidiuretischen Hormons (ADH, Vasopressin), das normalerweise von der Hirnanhangsdrüse in den Blutkreislauf abgegeben wird und die Urinausscheidung reguliert.
- +Minirin wird bei jenen Krankheiten angewendet, bei denen infolge zu geringer Produktion des körpereigenen antidiuretischen Hormons die Nieren nicht im Stande sind, den Harn genügend zu konzentrieren.
- +Bei Bettnässern (Kinder ab 5 Jahren, Jugendliche und Erwachsene) kann mit einer Anwendung von Minirin vor dem Schlafengehen die während der Nacht ausgeschiedene Harnmenge soweit verringert werden, dass die Patienten trocken bleiben.
- +Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
-Gaviscon enthält Kalzium. Wenn Sie eine kalziumarme Diät einhalten müssen, fragen Sie bitte Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
-Wann darf Gaviscon nicht eingenommen werden?
-Wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Natriumalginat, Natriumhydrogencarbonat und Calciumcarbonat oder einen der sonstigen Bestandteile von Gaviscon sind.
-Wann ist bei der Einnahme von Gaviscon Vorsicht geboten?
-Bitte fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie unter einer Erkrankung der Nieren oder des Herzens leiden oder gelitten haben, da bestimmte Salze diese Erkrankungen beeinflussen können; wenn die Beschwerden nach 7 Tagen noch anhalten.
-Zwischen der Einnahme von Gaviscon und anderen Arzneimitteln sollte ein Abstand von zwei Stunden eingehalten werden, da sonst deren Wirkung beeinträchtigt werden kann.
-Eine Gaviscon Mint, Kautablette enthält 3,75 mg Aspartam. Eine Gaviscon Erdbeer Kautablette enthält 8,8 mg Aspartam. Aspartam ist eine Quelle für Phenylalanin. Es kann schädlich sein, wenn Sie eine Phenylketonurie (PKU) haben, eine seltene angeborene Erkrankung, bei der sich Phenylalanin anreichert, weil der Körper es nicht ausreichend abbauen kann.
-Gaviscon Mint, Kautabletten enthalten 63,16 mg Natrium, Gaviscon Erdbeer, Kautabletten enthalten 63,71 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Kautablette. Dies entspricht 3,2% der für eine oder einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.
-Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie über einen längeren Zeitraum 6 oder mehr Kautabletten täglich benötigen, insbesondere, wenn Sie eine kochsalzarme (natriumarme) Diät einhalten sollen.
-Gaviscon Mint, Kautabletten enthalten Schwefeldioxid (E220) und können in seltenen Fällen schwere Überempfindlichkeitsreaktionen und Bronchialkrämpfe (Bronchospasmen) hervorrufen.
-Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie
-an anderen Krankheiten leiden,
--Allergien haben oder
-andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen.
-Darf Gaviscon während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
-Aufgrund der Erfahrung ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Sie können dieses Arzneimittel einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder stillen.
-Wenn Sie Fragen zur Einnahme während der Schwangerschaft haben, fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat.
-Wie verwenden Sie Gaviscon?
-Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren:
-Beim Auftreten von Beschwerden nehmen Sie 2-4 Kautabletten nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen, bis zu 4-mal pro Tag. Die Kautabletten vor dem Schlucken gründlich kauen.
-Falls sich die Symptome nach sieben Tagen nicht bessern, sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin aufsuchen.
-Nicht empfohlen für Kinder unter 12 Jahren.
-Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
-Welche Nebenwirkungen kann Gaviscon haben?
-Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Behandelten)
-Sehr selten kommt es zu allergischen Reaktionen auf die Bestandteile. Diese können in Form von Hautausschlägen, Juckreiz, Atemproblemen, Schwindelgefühl oder Schwellungen des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens sein.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Haltbarkeit
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Lagerungshinweis
-Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. In der Originalverpackung aufbewahren. Nicht im Kühlschrank lagern. Nicht einfrieren.
-Gaviscon Mint, Kautabletten: Nicht über 30°C lagern.
-Gaviscon Erdbeer, Kautabletten: Nicht über 25°C lagern.
-Weitere Hinweise
-Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Massnahme hilft, die Umwelt zu schützen.
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Was ist in Gaviscon enthalten?
-Wie Gaviscon Kautabletten aussehen:
-Gaviscon Mint: Gebrochen-weisse bis cremefarbene, leicht marmorierte Kautablette mit Pfefferminzgeschmack.
-Prägung auf der Oberseite: Schwert im Kreis
-Prägung auf der Unterseite: G250
-Gaviscon Erdbeer: Hellrosa, runde, flache Kautablette mit abgeschrägten Kanten mit Erdbeergeschmack.
-Prägung auf der Oberseite: Schwert im Kreis
-Prägung auf der Unterseite: GS250
-Wirkstoffe
-Gaviscon Mint Kautabletten / Gaviscon Erbeer Kautabletten:
-250 mg Natriumalginat, 133,5 mg Natriumhydrogencarbonat, 80 mg Calciumcarbonat pro Kautablette.
-Hilfsstoffe
-Gaviscon Mint, Kautabletten: Mannitol (E421), Macrogol 20 000, Magnesiumstearat, Copovidon, Aspartam (E951) (3,75 mg/Kautablette), Acesulfam-Kalium (E950), Pfefferminzaroma (enthält Schwefeldioxid (E220)).
-Enthält insgesamt 63,16 mg Natrium pro Kautablette.
-Gaviscon Erdbeer, Kautabletten: Xylitol (E967) (enthält Carmellose-Natrium), Mannitol (E421), Macrogol 20 000, Aspartam (E951) (8,8 mg/Kautablette), Magnesiumstearat, rotes Eisenoxid (E172), Erdbeeraroma.
-Enthält insgesamt 63,71 mg Natrium pro Kautablette.
-Wo erhalten Sie Gaviscon? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
-Gaviscon Mint, Kautabletten: Packungen zu 8, 16, 32, 48 oder 64 Kautabletten.
-Gaviscon Erdbeer, Kautabletten: Packungen zu 8, 16, 24, 32, 48 oder 64 Kautabletten.
-Zulassungsnummer
-62889 (Swissmedic)
-Zulassungsinhaberin
-Reckitt Benckiser (Switzerland) AG, 8304 Wallisellen
-Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2023 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-Gaviscon Mint, comprim
-Galantamin SR Zentiva
-Was ist Galantamin SR Zentiva und wann wird es angewendet?
-Demenz vom Alzheimertyp ist eine Erkrankung, die die Hirnfunktion beeinträchtigt. Zu den Symptomen dieser Erkrankung gehören mit der Zeit zunehmend Gedächtnisverlust, Verwirrtheit und Verhaltensänderungen. Hierdurch wird es für den Patienten bzw. die Patientin in zunehmendem Mass schwer, die normalen Aktivitäten des täglichen Lebens auszuführen.
-Es wird angenommen, dass eine der Ursachen für die Demenz vom Alzheimertyp in einem Mangel an Acetylcholin liegt, einer körpereigenen Substanz, die eine Reizleitungsfunktion zwischen den Hirnzellen hat. Galantamin SR Zentiva erhöht die verfügbare Menge dieser Substanz und beeinflusst dadurch die Symptome der Alzheimer Krankheit im positiven Sinn, indem es hilft die Gedächtnisleistung zu verbessern und die Denkfähigkeit zu erleichtern. Galantamin SR Zentiva wird aber die Krankheit nicht heilen können.
-Galantamin SR Zentiva wird bei leichter bis mittelschwerer Demenz vom Alzheimertyp angewendet. Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
-Wann darf Galantamin SR Zentiva nicht eingenommen / angewendet werden?
-Nehmen Sie Galantamin SR Zentiva nicht ein, wenn eine bekannte Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Galantamin oder einem der anderen Bestandteile des Arzneimittels besteht.
-Galantamin SR Zentiva darf bei schwerer Leberoder Nierenfunktionsstörung nicht eingenommen werden.
-Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von Galantamin SR Zentiva Vorsicht geboten?
-Schwerwiegende unerwünschte Wirkungen
-Galantamin SR Zentiva kann verursachen:
-schwerwiegende Hautreaktionen (Sie müssen sich dieser Nebenwirkung bewusst sein – sehen Sie auch unter "Welche Nebenwirkungen kann Galantamin SR Zentiva haben?" .)
--Herzprobleme
--Krampfanfälle
-Nach der Einnahme von Galantamin SR Zentiva kann es zum Auftreten neuer oder zu einer Verstärkung bestehender Bewegungsstörungen kommen, z.B. in Form einer Störung des Gangbilds, Bewegungsarmut/Verlangsamung, mimischen Starre, abnormen Haltung von Rumpf, Kopf und Gliedmassen oder in Form von unkontrollierten Bewegungen (extrapyramidale Symptome). Bitte wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls eines dieser Symptome auftritt.
-Andere medizinische Probleme
-Bevor Sie Galantamin SR Zentiva einnehmen, muss Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wissen, ob Sie eine der folgenden Erkrankung haben oder hatten:
--Leber- oder Nierenprobleme
-eine Störung der Herzfunktion
--Magen- oder Darmgeschwüre, auch wenn sie früher einmal festgestellt wurden
-eine Magen- oder Darmblockade
--Krampfanfälle (z.B. Epilepsie)
--Beeinträchtigung der Bewegungskontrolle des Körpers oder der Gliedmassen (extrapyramidale Symptome, einschliesslich Verschlechterung eines bestehenden Parkinsonsyndroms)
-psychiatrische Erkrankung (z.B. Depression)
--Erkrankungen der Luftwege (z.B. Asthma oder obstruktive Lungenerkrankung)
--Schwierigkeiten Wasser zu lassen
-Sagen Sie Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin auch, falls Sie kürzlich eine Operation am Magen, im Darmbereich oder an der Blase hatten.
-Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird entscheiden, ob Galantamin SR Zentiva für Sie geeignet ist oder ob die Dosis geändert werden muss.
-Die Verwendung von Galantamin SR Zentiva bei Kindern und Jugendlichen ist nicht empfohlen.
-Galantamin SR Zentiva kann zu Gewichtsverlust führen.Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihr Gewicht regelmässig überprüfen, während Sie Galantamin SR Zentiva einnehmen.
-Sagen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin oder Ihrem Apotheker bzw. Apothekerin, falls Sie andere Arzneimittel einnehmen oder kürzlich eingenommen haben.
-Einige Arzneimittel können Nebenwirkungen (wie Übelkeit und Erbrechen) bei Patienten bzw. Patientinnen, die Galantamin SR Zentiva einnehmen, wahrscheinlicher machen.
--Ketoconazol (ein Mittel gegen Pilze)
--Ritonavir (ein Wirkstoff, der bei HIV-Infektionen eingesetzt wird)
--Amitriptylin, Fluoxetin, Fluvoxamin oder Paroxetin (Antidepressiva)
--Erythromycin (ein Antibiotikum)
--Quinidin (verwendet bei unregelmässigem Herzschlag)
-Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihnen vielleicht eine tiefere Dosis von Galantamin SR Zentiva verschreiben, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen.
-Andere Arzneimittel, die Nebenwirkung bei Patienten, die Galantamin SR Zentiva einnehmen, wahrscheinlicher machen, sind:
--Nicht-steroidale entzündungshemmende Schmerzmittel, die das Risiko für Geschwüre erhöhen können.
--Arzneimittel, die bei Herzkrankheiten oder hohem Blutdruck eingesetzt werden (wie Digoxin oder Betablocker).
-Galantamin SR Zentiva kann auch einige Mittel zur Narkose beeinflussen. Falls Sie eine Operation mit einer Vollnarkose haben werden, informieren Sie den Arzt oder die Ärztin vorher darüber.
-Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen! Auch die Alzheimerdemenz kann die Fähigkeit ein Auto zu lenken oder eine Maschine zu bedienen beeinträchtigen. Es ist daher sehr wichtig, dass Sie die Frage der Reaktionsfähigkeit mit Ihrem behandelnden Arzt oder Ihrer behandelnden Ärztin besprechen.
- +Bei der Behandlung des Bettnässens darf Minirin nur einmal innert 24 Stunden, nämlich vor dem Schlafengehen, in der vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebenen Dosis angewendet werden. Zudem sollte 1 Stunde vor der Anwendung von Minirin bis 8 Stunden danach die Flüssigkeitsaufnahme reduziert und aufs Durstlöschen beschränkt werden.
- +Wann darf Minirin nicht eingenommen werden?
- +Minirin ist bei Patienten, deren übermässige Harnausscheidung nicht auf das Fehlen des antidiuretischen Hormons zurückzuführen ist, wirkungslos.
- +Minirin darf nicht angewendet werden bei:
- +-Herzfehlern, Herzschwäche und Herzbeschwerden;
- +anderen Erkrankungen, die eine Behandlung mit harntreibenden Substanzen (Diuretika) erfordern (zum Beispiel Bluthochdruck);
- +krankhaft gesteigertem Durstgefühl mit stark erhöhter Flüssigkeitsaufnahme;
- +-Natriummangel im Blut (Hyponaträmie);
- +einem Syndrom der übermässigen Sekretion des antidiuretischen Hormons (ADH);
- +eingeschränkter Nierenfunktion;
- +schweres klassisches von-Willebrand-Jürgens Syndrom und gewisse andere Blutgerinnungsstörungen (5% Faktor VIII-Aktivität, Faktor VIII-Antikörper);
- +-Überempfindlichkeit gegenüber einem der Inhaltsstoffe.
- +Minirin ist für bettnässende Kinder unter 5 Jahren nicht geeignet und sollte daher nicht angewendet werden.
- +Wann ist bei der Einnahme von Minirin Vorsicht geboten?
- +Wenn Sie oder Ihr Kind mit Minirin behandelt werden/wird, achten Sie darauf, dass Sie oder Ihr Kind eine übermässige Flüssigkeitsaufnahme (sehr viel trinken) vermeiden/vermeidet. Denken Sie auch an das Verschlucken von Wasser bei sportlichen Aktivitäten wie Schwimmen. Eltern sollten ihr Kind diesbezüglich überwachen.
- +Die Behandlung mit Minirin kann ohne gleichzeitige Einschränkung der Flüssigkeitsaufnahme auch bei korrekter Dosierung zu einer Überwässerung des Körpers und zu einem Natriummangel im Blut führen. Zeichen davon sind Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Ödembildung (Wasseransammlung im Gewebe) und in schweren Fällen Hirnödem (Einlagerung von Wasser im Gehirn), Krampfanfälle und Koma. Sollten Sie solche Anzeichen bei Ihnen oder Ihrem Kind feststellen, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Es ist daher wichtig, während der Behandlung das Körpergewicht zu überwachen.
- +Wenn Sie oder Ihr Kind an Störungen des Flüssigkeits- und Salzhaushalts leiden wie zum Beispiel bei Entzündung der Schleimhäute von Magen oder Dünndarm (Gastroenteritis), Erbrechen, Durchfall, Infektionskrankheiten und Fieber sollten Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin wenden, da möglicherweise Ihre Minirin Behandlung unterbrochen oder die Dosis angepasst werden muss.
- +Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sie an einem erhöhten Hirndruck (intrakranieller Druck), an zystischer Fibrose (einer angeborenen Stoffwechselkrankheit) leiden, oder wenn Sie Krankheiten der Herzkranzgefässe, einen erhöhten Blutdruck oder einen schwangerschaftsbedingten Bluthochdruck, eine Thromboseneigung oder chronische Nierenerkrankungen haben.
- +Besondere Vorsicht ist bei sehr jungen und bei älteren Patienten geboten, da diese empfindlicher auf die Anwendung von Minirin reagieren können.
- +Andere Ursachen für ein vermehrtes Wasserlassen sollten vor Behandlung mit Minirin ausgeschlossen oder entsprechend behandelt werden.
- +Bei Vorliegen einer Unterfunktion der Nebennierenrinde oder der Schilddrüse muss diese vor Beginn der Behandlung mit Minirin behandelt werden.
- +Bei gleichzeitiger Einnahme von Minirin und einem der folgenden Arzneimittel kann die Wirkung von Minirin verstärkt werden und sich damit das Risiko für eine Überwässerung des Körpers und einen erniedrigten Natriumspiegel im Blut erhöhen:
- +-Rheumamittel/Schmerzmittel (NSAR=nicht-steroidale Antirheumatika);
- +-Starke Schmerzmittel (Opioide);
- +-Arzneimittel zur Förderung der Geburtswehen mit dem Wirkstoff Oxytocin;
- +-Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie mit dem Wirkstoff Carbamazepin;
- +-Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen mit sogenannten trizyklischen Antidepressiva oder Serotoninwiederaufnahme-Hemmern;
- +-Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen mit dem Wirkstoff Chlorpromazin;
- +-Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes wie z.B. mit dem Wirkstoff Chlorpropamid;
- +-Arzneimittel zur Behandlung von Durchfallerkrankungen mit dem Wirkstoff Loperamid;
- +-Sonstige Arzneimittel mit Wirkungen auf den Wasser- und Salzhaushalt des Körpers.
- +Bei gleichzeitiger Einnahme von Lithium (bei Manie) oder bei blutzuckersenkenden Arzneimitteln mit dem Wirkstoff Glibenclamid kann die Wirkung von Minirin abgeschwächt sein.
- +Wenn Sie Arzneimittel gegen hohen Blutdruck einnehmen, ist es wichtig, dass Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin regelmässig den Blutdruck, den Natrium-Gehalt des Blutes und die Harnausscheidung bei Ihnen kontrolliert. Aufgrund der verstärkten Wasserwiederaufnahme unter der Behandlung mit Minirin kann sich ein Bluthochdruck entwickeln.
- +Bei Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen, was in seltenen Fällen geschehen kann (siehe unter: "Welche Nebenwirkungen kann Minirin haben?" ), müssen Sie die Behandlung sofort abbrechen und einen Arzt bzw. eine Ärztin benachrichtigen.
- +Bitte nehmen Sie Minirin Tabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
-andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen!
-Darf Galantamin SR Zentiva während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?
-Systematische wissenschaftliche Untersuchungen bei schwangeren Frauen wurden nie durchgeführt. Der Arzt oder die Ärztin entscheiden, ob bei einer bestehenden Schwangerschaft Galantamin SR Zentiva angewendet werden darf.
-Da nicht bekannt ist, ob Galantamin SR Zentiva in die Muttermilch gelangt, soll Galantamin SR Zentiva in der Stillzeit nicht eingenommen werden.
-Wie verwenden Sie Galantamin SR Zentiva?
-Galantamin SR Zentiva wird auf Anweisung des Arztes oder der Ärztin angewendet.
-Galantamin SR Zentiva sollte 1-mal täglich eingenommen werden. Zu Anfang wird eine niedrige Dosierung verschrieben, die dann langsam bis zu der für den Patienten bzw. für die Patientin besten Dosierung erhöht wird.
--Die Behandlung wird mit 1-mal täglich 8 mg begonnen.
--Nach 4 Wochen Behandlung wird die Dosis auf 1-mal täglich 16 mg erhöht.
--Frühestens nach weiteren 4 Wochen Behandlung kann Ihr Arzt oder Ihre Ärztin entscheiden, die Dosierung auf 1-mal täglich 24 mg zu erhöhen.
--Nehmen Sie Ihre Dosis von Galantamin SR Zentiva einmal täglich morgens zusammen mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit ein. Versuchen Sie, Galantamin SR Zentiva zusammen mit einer Mahlzeit einzunehmen.
-Die genauen Anweisungen erhalten Sie von dem behandelnden Arzt bzw. von der behandelnden Ärztin.
-Achten Sie während der Behandlung mit Galantamin SR Zentiva darauf, dass Sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen, damit Ihr Körper ausreichend mit Wasser versorgt bleibt.
-Die Wirkung des Arzneimittels tritt schrittweise ein und wird im Allgemeinen nach 3 Wochen der Behandlung spürbar.
-Nehmen Sie NICHT mehr als eine Kapsel pro Tag ausser auf Anweisung Ihres Arztes oder Ihre Ärztin ein.
-Die Anwendung und Sicherheit von Galantamin SR Zentiva bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.
-Was ist zu tun, wenn die Einnahme von Galantamin SR Zentiva einmal vergessen oder zuviel eingenommen wurde?
-Sollte einmal eine Dosis von Galantamin SR Zentiva vergessen worden sein, lassen Sie diese aus und nehmen die nächste Dosis zur normalen Zeit ein. Nehmen Sie keine doppelte Dosis zum Ausgleich für die vergessene Dosis. Wurden mehrere Dosen ausgelassen, melden Sie dies dem behandelnden Arzt oder der Ärztin.
-Wenn Sie zu viele Galantamin SR Zentiva eingenommen haben, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder ein Spital. Nehmen Sie verbleibende Tabletten und die Packung mit sich.
-Die Symptome einer Überdosierung können folgende einschliessen:
--Starke Übelkeit und Erbrechen, Bauchkrämpfe, Schwitzen
--Muskelschwäche, vermehrter Speichel in der Luftröhre, Tränenfluss, verengte Luftwege in der Lunge, wodurch das Atmen erschwert wird
--Krampfanfälle, Kollaps
--Unkontrolliertes Wasserlassen oder Darmentleerung
--Tiefer Blutdruck, langsamer oder anormal schneller Herzschlag, anormale Kurve im EKG (Elektrokardiogramm), anormaler Herzrhythmus, der Verlust des Bewusstseins bewirken kann
-Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Welche Nebenwirkungen kann Galantamin SR Zentiva haben?
-Wie alle Arzneimittel kann Galantamin SR Zentiva Nebenwirkungen erzeugen, diese treten jedoch nicht bei allen auf.
-Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)
-Übelkeit und Erbrechen. Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens dieser Nebenwirkungen ist in den ersten Behandlungswochen oder bei Erhöhung der Dosis grösser. Ihre Dauer ist jedoch im Allgemeinen auf wenige Tage begrenzt und mit zunehmender Gewöhnung des Körpers an das Arzneimittel verschwinden die Nebenwirkungen in der Regel allmählich. Wenn bei Ihnen solche Nebenwirkungen auftreten, empfiehlt Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen möglicherweise, mehr Flüssigkeit zu sich zu nehmen, und verschreibt Ihnen gegebenenfalls ein Medikament gegen Ihre Beschwerden.
-Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
-Appetitverminderung.
-Depression; Halluzinationen (Sehen, Fühlen oder Hören von Dingen, die nicht real sind).
-Kurzzeitige Bewusstlosigkeit; Schwindel; Zittern; Kopfschmerzen; übermässige Müdigkeit; Trägheit.
-Langsamer Herzschlag.
-Bluthochdruck.
-Bauchschmerzen; Oberbauchschmerzen; Durchfall; Verdauungsstörung; Bauchbeschwerden.
-Muskelkrämpfe.
-Schwäche; Unwohlsein.
-Sturzneigung.
-Abgeschlagenheit.
-Kraftlosigkeit.
-Wunden.
-Gewichtsverlust.
-Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
-Allergische Reaktionen.
-Starker Wasserverlust im Körper (Dehydrierung).
-Veränderung der Geschmacksempfindung; übermässige Schläfrigkeit; Kribbeln; Stechen oder Gefühllosigkeit der Haut; Krampfanfälle; Beeinträchtigung der Bewegungskontrolle des Körpers oder der Gliedmassen (extrapyramidale Symptome) (siehe "Wann ist bei der Einnahme von Galantamin SR Zentiva Vorsicht geboten?" ).
-Verschwommenes Sehen.
-Ohrgeräusche (Tinnitus).
-Herzrhythmusstörungen/Herzprobleme, einschliesslich Veränderungen des Herzschlags (wie beispielsweise Extraschläge) oder Palpitationen (Herzschlag fühlt sich schnell oder ungleichmässig an). Herzprobleme können sich in einem "Elektrokardiogramm" (EKG) in Form einer anomalen Kurve äussern.
-Tiefer Blutdruck; Erröten des Gesichtes.
-Brechreiz.
-Verstärktes Schwitzen.
-Muskelschwäche.
-Erhöhung der Leberenzyme im Blut.
-Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
-Leberentzündung (Hepatitis).
-Häufigkeit nicht bekannt
-Hautreaktionen, einschliesslich:
--Schwere Hautausschläge mit Blasen und Abschälen der Haut, besonders um den Mund, die Nase, Augen und Genitalien (Stevens-Johnson-Syndrom)
--Roter Hautausschlag mit kleinen mit Eiter gefüllten Erhebungen, die sich über den gesamten Körper ausbreiten können, manchmal mit Fieber einhergehend (akute generalisierte exanthematöse Pustulosis)
--Hautausschlag mit möglicher Blasenbildung, mit Flecken, die wie kleine Zielscheiben aussehen können
-Diese Hautreaktionen müssen unverzüglich dem Arzt bzw. der Ärztin gezeigt werden.
-Kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie eine der oben erwähnten Nebenwirkungen beobachten. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird möglicherweise entscheiden, dass Galantamin SR Zentiva für Sie nicht geeignet ist.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Lagerungshinweis
-Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern lagern.
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Was ist in Galantamin SR Zentiva enthalten?
-Wirkstoffe
-Galantamin SR Zentiva Retardkapseln enthalten den Wirkstoff Galantamin zu 8 mg (weisse Retardkapseln), zu 16 mg (rosafarbene Retardkapseln) und zu 24 mg (orange Retardkapseln).
-Hilfsstoffe
-Die Retardkapseln zu 24 mg enthalten zusätzlich die Farbstoffe E 127 und E 132.
-Wo erhalten Sie Galantamin SR Zentiva? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
-Galantamin SR Zentiva 8 mg: Packungen zu 28 Stück.
-Galantamin SR Zentiva 16 mg: Packungen zu 28 Stück.
-Galantamin SR Zentiva 24 mg: Packungen zu 28 Stück.
-Zulassungsnummer
-62890 (Swissmedic).
-Zulassungsinhaberin
-Helvepharm AG, Frauenfeld.
-Diese Packungsbeilage wurde im April 2021 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-Galantamin SR Zentiva
-Qu'est-ce que Galantamin SR Zentiva et quand doit-il être utilisé?
-La démence de type Alzheimer est une maladie qui entrave la fonction cérébrale. Perte de mémoire, confusion et modifications du comportement augmentant avec le temps font partie des symptômes. De ce fait, les patients ont de plus en plus de mal à vaquer aux occupations normales de la vie quotidienne.
-On suppose que l'une des causes de la démence de type Alzheimer repose dans une carence en acétylcholine, substance corporelle naturelle, qui a une fonction de conduction des excitations entre les cellules cérébrales. Galantamin SR Zentiva augmente la quantité disponible de cette substance et a ainsi un effet positif sur les symptômes de la maladie d'Alzheimer, en aidant à améliorer la mémoire et à faciliter la faculté de penser. Cependant, Galantamin SR Zentiva ne peut pas guérir la maladie.
-Galantamin SR Zentiva est utilisé dans les formes de démence légère à moyenne de type Alzheimer. Selon prescription du médecin.
-Quand Galantamin SR Zentiva ne doit-il pas être pris/utilisé?
-Ne prenez pas Galantamin SR Zentiva en cas d'hypersensibilité connue à la substance active galantamine ou à l'un des autres composants du médicament.
-Galantamin SR Zentiva ne doit pas être pris en cas de troubles graves de la fonction hépatique ou rénale.
-Quelles sont les précautions à observer lors de la prise/de l'utilisation de Galantamin SR Zentiva?
-Effets indésirables graves
-Galantamin SR Zentiva peut provoquer:
-des réactions cutanées graves. (Vous devez avoir connaissance de ces effets secondaires – reportez-vous aussi au chapitre "Quels effets secondaires Galantamin SR Zentiva peut-il provoquer?" );
-des problèmes cardiaques;
-des crises convulsives.
-Après la prise de Galantamin SR Zentiva, il est possible que de nouveaux troubles du mouvement surviennent ou que des troubles du mouvement déjà présents s'aggravent, par exemple sous forme d'un trouble de la marche, d'une absence/d'un ralentissement des mouvements, d'une rigidité du visage (perte d'expressivité), d'une posture anormale du tronc, de la tête et des membres ou sous forme de mouvements involontaires (symptômes extrapyramidaux). Veuillez consulter votre médecin sans tarder si l'un de ces symptômes survient.
-Autres problèmes médicaux
-Avant que vous ne preniez Galantamin SR Zentiva, votre médecin doit savoir si vous souffrez ou avez souffert de l'une des maladies suivantes:
-problèmes de foie ou de rein
-trouble de la fonction cardiaque
-ulcères de l'estomac ou de l'intestin, même s'ils ont été constatés antérieurement
-blocage de l'estomac ou de l'intestin
-crises convulsives (p.ex. l'épilepsie)
-perturbation du contrôle des mouvements du corps ou des membres (symptômes extrapyramidaux, y compris aggravation d'un syndrome parkinsonien existant)
-troubles psychiatriques (p.ex. dépression)
-maladies des voies respiratoires (p.ex. asthme ou bronchopneumopathie chronique obstructive)
-une difficulté à uriner
-Veuillez informer votre médecin si vous avez subi récemment une opération dans la région de l'estomac, de l'intestin ou de la vessie.
-Votre médecin jugera si vous êtes à même de suivre un traitement par Galantamin SR Zentiva ou s'il convient d'en modifier la dose.
-L'utilisation de Galantamin SR Zentiva n'est pas recommandée chez les enfants et les adolescents.
-Galantamin SR Zentiva peut entraîner une perte de poids. Pendant votre traitement par Galantamin SR Zentiva, votre médecin contrôlera régulièrement votre poids.
-Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si vous prenez ou avez récemment pris d'autres médicaments (même en automédication).
-Certains médicaments peuvent provoquer chez certains patients prenant Galantamin SR Zentiva des effets indésirables (tels que nausées et vomissements).
-kétoconazole (un médicament contre les infections à champignons)
-ritonavir (un médicament utilisé contre les infections à VIH)
-amitriptyline, fluoxétine, fluvoxamine ou paroxétine (antidépresseurs)
-érythromycine (un antibiotique)
-quinidine (utilisé dans des cas d'irrégularités du rythme cardiaque)
-Si vous prenez l'un de ces médicaments, votre médecin vous prescrira peut-être une dose plus faible de Galantamin SR Zentiva.
-Les autres médicaments susceptibles d'augmenter la probabilité d'effets indésirables chez les patients sous traitement par Galantamin SR Zentiva comprennent:
-les anti-inflammatoires non-stéroïdiens qui peuvent augmenter le risque d'ulcères.
-les médicaments utilisés en cas de maladies cardiaques ou d'hypertension artérielle (tels que la digoxine ou les bêtabloquants).
-Galantamin SR Zentiva peut aussi influencer certaines substances utilisées dans l'anesthésie. Si une opération en anesthésie complète est prévue, veuillez en informer le médecin au préalable.
-Ce médicament peut affecter les réactions, l'aptitude à la conduite et l'aptitude à utiliser des outils ou des machines! La maladie d'Alzheimer peut également entraver l'aptitude à conduire un véhicule ou à manipuler une machine. C'est pourquoi il est très important que vous thématisiez la question de la capacité de réaction avec votre médecin traitant.
-Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si
-vous souffrez d'une autre maladie
-vous êtes allergique
-vous prenez déjà d'autres médicaments (même en automédication!).
-Galantamin SR Zentiva peut-il être pris/utilisé pendant la grossesse ou l'allaitement?
-Des études scientifiques systématiques n'ont pas été effectuées chez les femmes enceintes. C'est au médecin de décider si Galantamin SR Zentiva peut être utilisé en cas de grossesse existante.
-Comme on ignore si Galantamin SR Zentiva passe dans le lait maternel, ce produit ne doit pas être pris pendant l'allaitement.
-Comment utiliser Galantamin SR Zentiva?
-Galantamin SR Zentiva est utilisé selon les indications du médecin.
-Galantamin SR Zentiva devrait être pris 1 fois par jour. Une posologie basse est prescrite au début, puis est augmentée lentement jusqu'à ce que la posologie optimale pour le patient ou la patiente soit atteinte.
--On commence le traitement par 8 mg 1 fois par jour.
--Au bout de 4 semaines de traitement, on augmente la posologie à 16 mg 1 fois par jour.
--Au plus tôt après 4 semaines de traitement votre médecin peut décider d'augmenter la posologie à 24 mg 1 fois par jour.
--Prenez votre dose Galantamin SR Zentiva une fois par jour le matin avec de l'eau ou un autre liquide. Essayez de prendre Galantamin SR Zentiva avec un repas.
-Vous obtiendrez les indications posologiques précises de votre médecin traitant.
-Pendant le traitement par Galantamin SR Zentiva, veillez à boire beaucoup, pour que votre corps reste suffisamment hydraté.
-L'effet du médicament se met en place petit à petit et est en général sensible au bout de 3 semaines de traitement.
-NE prenez EN AUCUN CAS plus d'une capsule par jour, sauf indication contraire de votre médecin.
-L'utilisation et la sécurité de Galantamin SR Zentiva chez l'enfant et l'adolescent n'ont pas été évaluées.
-Que faire si vous avez oublié de prendre Galantamin SR Zentiva une fois ou si vous en avez trop pris?
-Si vous avez oublié une dose de Galantamin SR Zentiva, sautez-la et prenez la dose suivante à l'heure prévue. Ne prenez pas une double dose pour rattraper la dose oubliée. Si vous avez oublié plusieurs doses, dites-le à votre médecin traitant.
-Si vous avez pris une quantité excessive de Galantamin SR Zentiva, contactez immédiatement votre médecin ou un hôpital. Emportez avec vous les comprimés restants, ainsi que l'emballage original du médicament.
-Les symptômes d'un surdosage peuvent comprendre:
-de fortes nausées et des vomissements, des crampes abdominales, des sudations
-une faiblesse musculaire, une augmentation des sécrétions de la trachée, des larmoiements, une obstruction des voies aériennes provoquant des difficultés à respirer
-des crises épileptiques, un collapsus
-une perte d'urine ou de selles incontrôlée
-une pression artérielle basse, une fréquence cardiaque (pulsations) ralentie ou anormalement rapide, un tracé ECG (électrocardiogramme) anormal, un rythme cardiaque anormal pouvant être à l'origine d'une perte de connaissance.
-Ne changez pas le dosage prescrit de votre propre chef. Adressez-vous à votre médecin ou à votre pharmacien si vous pensez que l'efficacité de votre médicament est trop faible ou au contraire trop forte.
-Quels effets secondaires Galantamin SR Zentiva peut-il provoquer?
-Galantamin SR Zentiva peut, comme tout médicament, provoquer des effets secondaires. Ceux-ci sont susceptibles d'apparaître uniquement chez certaines personnes.
-Très fréquents (concernent plus d'un utilisateur sur 10)
-nausées et vomissements. La probabilité de survenue de ces effets secondaires est plus élevée au cours des premières semaines de traitement ou lors de l'augmentation de la dose. Leur durée est toutefois généralement limitée à quelques jours, et avec l'augmentation de l'accoutumance de l'organisme au médicament, les effets secondaires diminuent généralement petit à petit. Si de tels effets secondaires devaient apparaître chez vous, votre médecin pourra éventuellement vous recommander de consommer plus de liquide et vous prescrire des médicaments contre vos troubles le cas échéant.
-Fréquents (concernent 1 à 10 utilisateurs sur 100)
-diminution de l'appétit;
-dépression, hallucinations (visuelles, tactiles ou auditives);
-brèves pertes de conscience, vertiges, tremblements, céphalées, fatigue excessive, léthargie;
-ralentissement du rythme cardiaque;
-hypertension;
-douleurs abdominales, douleurs épigastriques, diarrhée, troubles digestifs, troubles intestinaux;
-crampes musculaires;
-faiblesse, malaises;
-tendance à la chute;
-abattement;
-manque de force;
-plaies;
-perte de poids.
-Occasionnels (concernent 1 à 10 utilisateurs sur 1000)
-réactions allergiques;
-forte perte d'eau de l'organisme (déshydratation);
-altérations de la sensation gustative, forte somnolence, picotements, sensation de piqûre ou insensibilité cutanée, crises convulsives, perturbation du contrôle des mouvements du corps ou des membres (symptômes extrapyramidaux) (voir "Quelles sont les précautions à observer lors de la prise/de l'utilisation de Galantamin SR Zentiva?" );
-vue floue;
-bourdonnements (tinnitus);
-troubles du rythme cardiaque/problèmes cardiaques, y compris des modifications des battements cardiaques (p.ex. extrasystoles) ou des palpitations (les battements cardiaques semblent rapides ou irréguliers). Les problèmes cardiaques peuvent se traduire sous la forme d'une courbe anormale sur un "électrocardiogramme" (ECG);
-baisse de la tension artérielle, rougeur du visage (flush);
-nausées;
-augmentation de la transpiration;
-faiblesse musculaire;
-augmentation de la quantité d'enzymes hépatiques dans le sang.
-Rares (concernent 1 à 10 utilisateurs sur 10 000)
-inflammation du foie (hépatite).
-Fréquence non connue:
-Réactions cutanées, y compris:
--Éruptions cutanées sévères se manifestant sous forme de vésicules et desquamation de la peau, en particulier autour de la bouche, du nez, des yeux et des organes génitaux (syndrome de Stevens-Johnson)
--Éruption cutanée rouge avec petits gonflements remplis de pus, susceptibles de s'étendre à l'ensemble du corps, et s'accompagnant parfois de fièvre (pustulose exathémenteuse aiguë généralisée)
--Éruption cutanée avec possible formation de vésicules accompagnées de taches pouvant avoir l'aspect de petites cibles
-Ce type de réactions cutanées doit être montré à un médecin dans les plus brefs délais.
-Veuillez immédiatement prendre contact avec votre médecin, si vous remarquez l'un des effets secondaires mentionnés plus haut. Votre médecin pourra éventuellement décider que Galantamin SR Zentiva ne vous convient pas.
-Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin ou votre pharmacien. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d'emballage.
-À quoi faut-il encore faire attention?
-Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention "EXP" sur le récipient.
-Remarques concernant le stockage
-Conserver à température ambiante (15-25 °C) et hors de la portée des enfants.
-Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien, qui disposent d'une information détaillée destinée aux professionnels.
-Que contient Galantamin SR Zentiva?
-Principes actifs
-Les capsules retard Galantamin SR Zentiva contiennent comme substance active la galantamine à raison de 8 mg (capsules retard blanches), 16 mg (capsules retard roses) et 24 mg (capsules retard oranges).
-Excipients
-Les capsules retard à 24 mg contiennent en outre les colorants E 127 et 132.
-Où obtenez-vous Galantamin SR Zentiva? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
-En pharmacie, sur ordonnance médicale.
-Galantamin SR Zentiva 8 mg: emballages à 28 capsules retard.
-Galantamin SR Zentiva 16 mg: emballages à 28 capsules retard.
-Galantamin SR Zentiva 24 mg: emballages à 28 capsules retard.
-Numéro d'autorisation
-62890 (Swissmedic).
-Titulaire de l'autorisation
-Helvepharm AG, Frauenfeld.
-Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en avril 2021 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
-Sue 20
-Was ist Sue 20 und wann wird es angewendet?
-Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
-Sue 20 ist ein Arzneimittel zur hormonalen Empfängnisverhütung, ein sogenanntes kombiniertes hormonales Kontrazeptivum (CHC) bzw. die "Pille" . Jede Filmtablette enthält eine geringe Menge zweier verschiedener weiblicher Hormone und zwar Drospirenon als Gestagen (Gelbkörperhormon) und Ethinylestradiol als Östrogen.
-Aufgrund der geringen Hormonmengen wird Sue 20 als "Mikropille" bezeichnet. Sue 20 ist ein sogenanntes Einphasenpräparat, da alle Filmtabletten die beiden Hormone in gleichen Mengen enthalten.
-Sue 20 bietet bei vorschriftsmässiger Einnahme auf mehrfache Weise Schutz vor einer Schwangerschaft: Im Allgemeinen wird verhindert, dass ein befruchtungsfähiges Ei heranreift. Ausserdem bleibt der Schleim im Gebärmutterhals verdickt, so dass das Aufsteigen des männlichen Samens erschwert wird. Weiterhin ist die Schleimhaut der Gebärmutter für eine Schwangerschaft nicht vorbereitet. Die durch CHC ausgelösten hormonellen Veränderungen können ausserdem dazu führen, dass Ihr Zyklus regelmässiger und Ihre Menstruation schwächer und kürzer werden kann.
-Wichtige Information über kombinierte hormonale Kontrazeptiva (CHC)
--Bei korrekter Anwendung zählen die CHC zu den zuverlässigsten reversiblen Verhütungsmethoden.
--CHC bewirken eine leichte Zunahme des Risikos für ein Blutgerinnsel in den Venen und Arterien, insbesondere im ersten Jahr der Anwendung oder bei Wiederaufnahme der Anwendung eines CHC nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen.
--Achten Sie bitte aufmerksam auf Symptome eines Blutgerinnsels (siehe Abschnitt "Blutgerinnsel" ) und wenden Sie sich an Ihren Arzt/Ihre Ärztin, wenn Sie vermuten, diese zu haben.
-Was sollte dazu beachtet werden?
-Bitte lesen Sie die Informationen zu Blutgerinnseln in der Rubrik "Wann ist bei der Einnahme von Sue 20 Vorsicht geboten?" , bevor Sie mit der Einnahme von Sue 20 beginnen. Besonders wichtig ist es, die Informationen zu den Symptomen eines Blutgerinnsels zu lesen (vgl. "So erkennen Sie ein Blutgerinnsel" ).
-Bevor Sie mit der Einnahme hormonaler Mittel zur Schwangerschaftsverhütung beginnen, sollte Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin eine sorgfältige Eigen- und Familienanamnese (Vorkommnisse von eigenen Krankheiten und von Krankheiten in der Familie) erheben sowie eine gründliche allgemeine und gynäkologische Untersuchung durchführen. Eine Schwangerschaft ist auszuschliessen.
-Während der Einnahme von Sue 20 empfehlen sich ärztliche Kontrolluntersuchungen in etwa halbjährlichen bis jährlichen Abständen. Dabei wird Ihr Arzt/Ihre Ärztin eventuell vorliegende Risiken (wie Alter, Gewicht, chirurgischer Eingriff, Änderung Ihres Gesundheitszustandes und/oder Ihrer Risiken) erneut gegen den erwarteten Nutzen abwägen und mit Ihnen über das Fortführen der Einnahme von Sue 20 entscheiden.
-Einnahmefehler, Erbrechen oder Magen-Darmkrankheiten, sehr seltene individuelle Stoffwechselstörungen oder die gleichzeitige längere Einnahme bestimmter Arzneimittel (siehe "Wann ist bei der Einnahme von Sue 20 Vorsicht geboten?" , "Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln" ) können die schwangerschaftsverhindernde Wirkung beeinträchtigen (erste mögliche Anzeichen: Zwischenblutungen). Eine zusätzliche Anwendung nicht-hormonaler Methoden der Kontrazeption (mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode; z.B. Kondomen) wird empfohlen.
-Falls Sie bisher ein anderes hormonales Empfängnisverhütungsmittel eingenommen haben oder sehr bald nach einer Entbindung oder Fehlgeburt mit der Einnahme von Sue 20 beginnen wollen, fragen Sie bitte zunächst Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Bis zu 12 Wochen nach einer Entbindung ist das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln erhöht. Sie sollten deshalb Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin fragen, wann Sie wieder mit der Einnahme von Sue 20 beginnen können.
-Sue 20 ist ein Arzneimittel. Im Falle eines Unfalls oder eines operativen Eingriffs informieren Sie die behandelnden Ärzte darüber, dass sie Sue 20 einnehmen.
-Wie alle hormonalen Empfängnisverhütungsmittel schützt Sue 20 nicht vor HIV-Infektionen (AIDS) und anderen Geschlechtskrankheiten.
-Wann darf Sue 20 nicht eingenommen werden?
-Sue 20 darf nicht eingenommen werden, wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft, müssen Sie dies Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin mitteilen. Ihr Arzt/Ihre Ärztin wird dann mit Ihnen besprechen, welche andere Verhütungsmethode für Sie besser geeignet ist.
--Wenn Sie ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäss der Beine (tiefe Beinvenenthrombose), der Lunge (Lungenembolie) oder eines anderen Organs haben (oder in der Vergangenheit hatten);
-wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten;
-wenn Sie unter Angina pectoris leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben (d.h. insbesondere bei Anstrengung auftretenden Brustschmerzen oder einem Druckgefühl hinter dem Brustbein, die Vorboten eines Herzinfarkts sein können);
-wenn Sie bereits eine transitorische ischämische Attacke (sogenannte TIA; vorübergehende Symptome eines Schlaganfalls) hatten;
-wenn bei Ihnen eine Störung der Blutgerinnung bekannt ist – beispielsweise Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Faktor-V-Leiden-Mutation oder Antiphospholipid-Antikörper;
-wenn bei Ihnen gleichzeitig mehrere Risikofaktoren für das Auftreten eines Blutgerinnsels vorliegen, wie z.B. Übergewicht zusammen mit Alter über 35 Jahre (vgl. im Kapitel "Wann ist bei der Einnahme von Sue 20 Vorsicht geboten?" - "Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen" und "Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen" );
-wenn Sie an einer bestimmten Form von Migräne (sog. "Migräne mit Aura" , die mit Empfindungs-, Wahrnehmungs- und/oder Bewegungsstörungen einhergeht) leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben;
-wenn Sie an Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) mit Gefässveränderungen leiden;
-wenn Sie stark erhöhten Blutdruck haben;
-wenn Sie stark erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin oder Triglyzeride) haben;
-wenn Sie an schweren Lebererkrankungen (z.B. Gelbsucht) leiden oder gelitten haben und sich die Leberwerte noch nicht normalisiert haben;
-wenn Sie an Hepatitis C leiden und antivirale Arzneimittel einnehmen, welche Ombitasvir, Paritaprevir, Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten (s. a. Abschnitt "Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln" );
-wenn Sie einen Lebertumor haben oder hatten;
-wenn bei Ihnen eine schwere Nierenfunktionsstörung besteht oder akutes Nierenversagen;
-wenn Sie Brust- oder Gebärmutterkrebs haben oder hatten, bei dem Geschlechtshormone eine Rolle spielen oder spielten;
-wenn Sie nicht abgeklärte Scheidenblutungen haben;
-wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft vermutet wird;
-wenn Sie überempfindlich gegenüber einem der Bestandteile von Sue 20 sind.
-Wann ist bei der Einnahme von Sue 20 Vorsicht geboten?
-Bei Auftreten einer oder mehrerer der folgenden Beschwerden sollten Sie unverzüglich einen Arzt/eine Ärztin kontaktieren (vgl. auch Tabelle "So erkennen Sie ein Blutgerinnsel" ):
--Neu auftretende Migräne oder ungewohnt starke Kopfschmerzen;
-plötzliche Atembeschwerden oder plötzliches Auftreten von Husten unklarer Ursache;
-unerklärliche Beinschmerzen mit oder ohne Schwellung;
-plötzliche Seh-, Hör-, Sprech- oder sonstige Wahrnehmungsstörung;
-plötzlicher starker Schmerz im Oberbauch oder Brustkorb mit oder ohne Ausstrahlung in den Arm;
-plötzliches Auftreten von Schwindel, Schwächegefühl, Gefühlsstörungen;
--Kollaps;
-mindestens 4 Wochen vor geplanten Operationen und während der Genesung nach Unfall oder Operation;
-deutlicher Blutdruckanstieg bei mehreren Messungen;
--Depression;
-bei Gelbsucht;
-bei Schwangerschaft oder Verdacht auf Schwangerschaft.
-Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin informieren, wenn folgende Krankheiten bestehen oder einmal bestanden haben oder sich während der Einnahme mit Sue 20 verschlimmern oder zum ersten Mal auftreten:
--Wenn Sie unregelmässige Monatsblutungen, Brustveränderungen, Brustkrebs in der Familie oder gutartige Geschwülste der Gebärmutter (sogenannte Myome) haben;
-wenn Sie eine Flüssigkeitsansammlung im Gewebe (sogenannte Ödeme) haben;
-wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben;
-wenn Sie an Epilepsie oder Veitstanz (Chorea minor) leiden;
-wenn Sie Depressionen haben;
-wenn Sie erhöhte Blutfettspiegel (Hypertriglyceridämie) haben oder diese Erkrankung in Ihrer Familie vorgekommen ist. Unter Anwendung von CHC bei Hypertriglyceridämie wurde über ein erhöhtes Risiko für Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) berichtet;
-wenn Sie an einer Venenentzündung leiden (oberflächliche Thrombophlebitis);
-wenn Sie Krampfadern (Varizen) haben;
-wenn Sie eine Lebererkrankung (z.B Gelbsucht) oder eine Gallenblasenerkrankung (z.B Gallensteine) haben;
-wenn Sie an Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronische entzündliche Darmerkrankung) leiden;
-wenn Sie an systemischem Lupus erythematodes leiden (SLE; eine Erkrankung, die Ihr natürliches Abwehrsystem beeinträchtigt);
-wenn Sie an einem hämolytisch-urämischen Syndrom leiden (HUS; eine Störung der Blutgerinnung, die zu Nierenversagen führt);
-wenn Sie eine Sichelzellanämie haben (eine seltene Bluterkrankung);
-wenn Sie eine Herpes-Erkrankung während einer früheren Schwangerschaft (Herpes gestationis) hatten;
-wenn Sie eine bestimmte Form der Mittelohrschwerhörigkeit (Otosklerose) haben;
-wenn Sie an der Stoffwechselerkrankung Porphyrie leiden.
-In seltenen Fällen können bräunliche Flecken im Gesicht (Chloasma) auftreten, insbesondere wenn sich diese Erscheinung in einer vorausgegangenen Schwangerschaft gezeigt hat. Wenn Sie dazu neigen, sollten Sie längere Sonnenbäder und ultraviolette Strahlen während der Einnahme von Sue 20 meiden. Bei Frauen mit hereditärem (ererbtem) und/oder erworbenem Angioödem (Schwellung der Haut und Schleimhäute) kann die Einnahme von Östrogenen ein Angioödem auslösen, oder die Symptome verstärken.
-BLUTGERINNSEL
-Als Thrombose wird die Bildung eines Blutgerinnsels bezeichnet, welches ein Blutgefäss verstopfen kann. Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums (CHC) wie Sue 20 ist Ihr Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels höher als wenn Sie keines anwenden.
-Blutgerinnsel können auftreten
-in Venen (sog. "Venenthrombose" , "venöse Thromboembolie" )
-in Arterien (sog. "Arterienthrombose" , "arterielle Thromboembolie" ).
-Am häufigsten ereignet sich eine Thrombose in den tiefen Beinvenen (tiefe Venenthrombose). Wenn sich ein Blutgerinnsel von der Venenwand loslöst, kann es weiterwandern und die Lungenarterien verstopfen, was zu einer sogenannten Lungenembolie führt. Blutgerinnsel können sehr selten auch in den Blutgefässen des Herzens auftreten, was zu einem Herzinfarkt führen kann. Blutgerinnsel im Gehirn können einen Schlaganfall verursachen. Sehr selten können sich Blutgerinnsel in anderen Körperteilen, einschliesslich Leber, Darm, Nieren oder Auge bilden.
-Venöse oder arterielle thromboembolische Ereignisse können selten zu schwerwiegenden bleibenden Gesundheitsschäden führen oder tödlich sein.
-So erkennen Sie ein Blutgerinnsel
-Beim Auftreten folgender Zeichen sollten Sie sofort einen Arzt/eine Ärztin aufsuchen:
-Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf? Woran könnten Sie
- leiden?
-Schwellung eines Beins oder längs einer Vene im Bein oder Fuss, vor allem, Tiefe Beinvenenthrom
-wenn gleichzeitig Folgendes auftritt:-Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der bose
-möglicherweise nur beim Stehen oder Gehen bemerkt wird-Erwärmung des
-betroffenen Beins-Änderung der Hautfarbe des Beins, z.B. Blau- oder
-Rotfärbung, oder selten aufkommende Blässe,
--Plötzliche unerklärliche Kurzatmigkeit oder schnelle Atmung;-plötzlicher Lungenembolie
-Husten ohne offensichtliche Ursache, bei dem evtl. Blut ausgehustet werden
-kann;-stechender Brustschmerz, der bei tiefem Einatmen zunimmt;-starke
-Benommenheit oder Schwindelgefühl;-schneller oder unregelmässiger
-Herzschlag;-starke Magenschmerzen.Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen
-Sie mit einem Arzt/einer Ärztin, da einige dieser Symptome wie Husten oder
-Kurzatmigkeit mit einer leichteren Erkrankung wie z.B. einer Entzündung der
-Atemwege (z.B. einem grippalen Infekt) verwechselt werden können.
--Sofortiger Verlust des Sehvermögens oder-schmerzloses verschwommenes Sehen, Thrombose eines
-welches zu einem Verlust des Sehvermögens fortschreiten kann.Diese Symptome Netzhautgefässes
-treten meistens nur in einem Auge auf. (Blutgerinnsel in
- einer Vene oder
- Arterie im Auge)
--Brustschmerz, Druckgefühl in der Brust, Unwohlsein, Schweregefühl-Engegefühl Herzinfarkt
-in Brust, Arm oder unterhalb des Brustbeins;-Völlegefühl, Verdauungsstörungen
-oder Erstickungsgefühl;-in den Rücken, Kiefer, Hals, Arm oder Magen
-ausstrahlende Beschwerden im Oberkörper;-Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen oder
-Schwindelgefühl;-extreme Schwäche, Angst oder Kurzatmigkeit;-schneller oder
-unregelmässiger Herzschlag.
--plötzliche Schwäche oder Taubheitsgefühl des Gesichtes, Arms oder Beins, die Schlaganfall
-auf einer Köperseite besonders ausgeprägt ist;-plötzliche Verwirrtheit,
-Sprech- oder Verständnisschwierigkeiten;-plötzliche Sehstörungen in einem
-oder beiden Augen;-plötzliche Gehschwierigkeiten, Schwindelgefühl,
-Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsstörungen;-plötzliche schwere oder
-länger anhaltende Kopfschmerzen unbekannter Ursache;-Verlust des Bewusstseins
-oder Ohnmacht.In manchen Fällen können die Symptome eines Schlaganfalls
-kurzfristig sein und mit einer nahezu sofortigen und vollständigen Erholung
-einhergehen. Sie sollten sich aber trotzdem dringend in ärztliche Behandlung
-begeben, da Sie erneut einen Schlaganfall erleiden könnten.
--Schwellung und leicht bläuliche Verfärbung eines Armes oder Beines;-starke Blutgerinnsel, die
-Magenschmerzen. andereBlutgefässe
- verstopfen
-
-
-Wann ist das Risiko für Blutgerinnsel in einer Vene erhöht?
-Das Risiko für venöse Thromboembolien ist während des ersten Anwendungsjahres am höchsten. Dieses erhöhte Risiko besteht ab der erstmaligen Einnahme von Sue 20 oder bei der erneuten Einnahme (nach einem mindestens 4-wöchigen oder länger dauernden CHC-freien Zeitraum). Daten einer grossen Studie deuten darauf hin, dass dieses erhöhte Risiko vorwiegend während der ersten 3 Monate besteht.
-Nach dem ersten Jahr sinkt das Risiko, es bleibt aber stets geringfügig höher als wenn Sue 20 nicht eingenommen würde.
-Wenn Sie die Einnahme von Sue 20 beenden, kehrt das Risiko für ein Blutgerinnsel in wenigen Wochen auf den Normalwert zurück.
-Wie gross ist das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene?
-Das Gesamtrisiko für ein Blutgerinnsel in Bein oder Lunge bei Einnahme von Sue 20 ist gering, ist aber mehrfach höher als bei Frauen, die kein Sue 20 einnehmen:
-Ungefähr 2 von 10'000 Frauen, die weder schwanger sind noch ein CHC anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.
-Ungefähr 9 bis 12 von 10'000 Frauen, die ein Drospirenon-haltiges CHC wie Sue 20 anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel. Ungefähr 5 bis 7 von 10'000 Frauen, die ein CHC mit Levonorgestrel, Norethisteron oder mit Norgestimat anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.
-In beiden Fällen ist die Anzahl an Blutgerinnseln pro Jahr geringer als die erwartete Anzahl während einer Schwangerschaft oder in der Phase nach der Geburt.
-Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels ist entsprechend Ihrer persönlichen medizinischen Vorgeschichte unterschiedlich hoch (siehe folgender Abschnitt "Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen" ).
-Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen
-Das Risiko für eine Gerinnselbildung in Venen (z.B. tiefe Venenthrombose, Lungenembolie) nimmt zu:
--Mit steigendem Alter (insbesondere ab einem Alter von ungefähr 35 Jahren);
-bei Übergewicht (Body-Mass-Index über 30 kg/m2);
-bei früherem Auftreten eines Blutgerinnsels (Venenthrombose, Lungenembolie oder anderswo), bei einem Geschwister oder Elternteil in jungen Lebensjahren (jünger als 50 Jahre), oder falls Sie oder einer Ihrer nahen Verwandten bekannte oder vermutete vererbliche Störungen der Blutgerinnung (eine sogenannte Thrombophilie) haben. In diesem Fall sollten Sie vor Beginn der Einnahme von Sue 20 einen Spezialisten aufsuchen. Falls die Untersuchung Hinweise auf eine Thrombophilie ergibt, darf Sue 20 nicht eingenommen werden. (siehe "Wann darf Sue 20 nicht eingenommen werden?" );
-bei längerfristiger Immobilisierung, grösseren chirurgischen Eingriffen, jedem chirurgischen Eingriff an den Beinen oder wenn ein Bein eingegipst ist, sowie bei schweren Verletzungen. In diesen Fällen sollte Sue 20 abgesetzt werden (bei geplanten chirurgischen Eingriffen mind. 4 Wochen vorher). Der Arzt/die Ärztin entscheidet, wann mit der Einnahme von Sue 20 wieder begonnen werden kann (frühestens 2 Wochen nach vollständiger Mobilisierung);
-bei längerem Sitzen wie z.B. bei Langstreckenflügen (>4 Stunden), insbesondere wenn bei Ihnen andere der aufgeführten Faktoren vorliegen.
-Bis zu 12 Wochen nach einer Entbindung ist das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln erhöht. Sie sollten deshalb Ihren Arzt oder Ihre Ärztin fragen, wann Sie wieder mit der Einnahme von Sue 20 beginnen können.
-Andere Risikofaktoren sind systemischer Lupus erythematodes, hämolytisch-urämisches Syndrom, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Sichelzellanämie, und Krebs.
-Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin informieren, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, auch wenn Sie nicht sicher sind. Ihr Arzt/Ihre Ärztin kann dann entscheiden, ggf. Sue 20 abzusetzen.
-Wann ist das Risiko für Blutgerinnsel in einer Arterie erhöht?
-Genau wie ein Blutgerinnsel in einer Vene kann auch ein Gerinnsel in einer Arterie schwerwiegende Konsequenzen haben. Es kann zum Beispiel einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hervorrufen.
-Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen
-Es ist wichtig zu beachten, dass das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgrund der Einnahme von Sue 20 sehr gering ist, jedoch ansteigen kann:
--Mit zunehmendem Alter (älter als 35 Jahre);
-wenn Sie rauchen. Bei der Einnahme von Sue 20 wird geraten, mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn Sie nicht mit dem Rauchen aufhören können und älter als 35 Jahre sind, kann Ihr Arzt/Ihre Ärztin Ihnen raten, eine andere Verhütungsmethode anzuwenden;
-wenn Sie übergewichtig sind (Body-Mass-Index über 30 kg/m2);
-wenn Sie einen hohen Blutdruck haben;
-wenn einer Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (jünger als 50 Jahre) einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatte. In diesem Fall könnten Sie ebenfalls ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall haben;
-wenn Sie oder einer Ihrer nächsten Angehörigen einen hohen Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride) haben;
-wenn Sie unter Migräne, insbesondere Migräne mit Aura, leiden;
-wenn Sie an Herzproblemen leiden, wie einer Herzklappenerkrankung oder Vorhofflimmern (einer bestimmten Herzrhythmusstörung);
-wenn Sie zuckerkrank (Diabetikerin) sind.
-Andere Risikofaktoren sind Hyperhomocysteinämie und systemischer Lupus erythematodes.
-Wenn mehr als einer dieser Punkte auf Sie zutrifft oder eine dieser Erkrankungen besonders schwer ist, kann Ihr Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels zusätzlich erhöht sein.
-Teilen Sie Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin mit, wenn es bei einer der oben erwähnten Punkte während der Einnahme von Sue 20 zu einer Veränderung kommt, zum Beispiel wenn Sie mit dem Rauchen anfangen, bei einem nahen Angehörigen aus unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt, oder wenn Sie stark zunehmen.
-Tumorerkrankungen
-Brustkrebs wurde bei Frauen, die CHC wie Sue 20 anwenden, geringfügig öfter festgestellt als bei Frauen gleichen Alters, die keine solchen Präparate anwenden. 10 Jahre nach Absetzen dieser Präparate besteht allerdings kein Unterschied mehr. Es ist nicht bekannt, ob der Unterschied durch diese Präparate verursacht wird. Möglicherweise wurden diese Frauen nur sorgfältiger und öfter untersucht, so dass der Brustkrebs früher erkannt wurde.
-In seltenen Fällen sind nach Langzeitanwendung hormonaler Wirkstoffe, wie sie Sue 20 enthält, gutartige, noch seltener bösartige Veränderungen an der Leber beobachtet worden, die zu inneren Blutungen führen und das Absetzen des Präparates erforderlich machen können. Deshalb ist Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin zu informieren, wenn ungewohnte Oberbauchbeschwerden auftreten, die nicht von selbst bald vorübergehen.
-In einigen Studien waren Frauen, die ein CHC wie Sue 20 über längere Zeit anwendeten, häufiger von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) betroffen. Den stärksten Risikofaktor für das Auftreten von Gebärmutterhalskrebs stellt jedoch eine langandauernde Infektion mit dem Papillomavirus (HPV-Infektion) dar. Es ist nicht bekannt, inwieweit die Langzeitanwendung von CHC wie Sue 20 oder andere Faktoren wie z.B. das Sexualverhalten (z.B. häufiger Partnerwechsel mit Übertragung des Virus) zu der in den Studien beobachteten höheren Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs beigetragen haben könnten.
-Die oben genannten Tumoren können lebensbedrohlich sein oder tödlich verlaufen.
-Psychiatrische Erkrankungen
-Manche Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel wie Sue 20 anwenden, berichten über Depression oder depressive Verstimmung. Depressionen können schwerwiegend sein und gelegentlich zu Selbsttötungsgedanken führen. Wenn bei Ihnen Stimmungsschwankungen und depressive Symptome auftreten, lassen Sie sich so rasch wie möglich von einem Arzt/einer Ärztin medizinisch beraten.
-Sonstige Vorsichtsmassnahmen
-Die in Sue 20 enthaltenen Hormone können die Ergebnisse bestimmter Blutuntersuchungen beeinflussen. Informieren Sie deshalb Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, dass Sie Sue 20 einnehmen, wenn bei Ihnen eine Blutuntersuchung durchgeführt wird.
-Es ist erwiesen, dass die regelmässige Einnahme von Folsäure vor und während einer Schwangerschaft zur Verhinderung von Neuralrohrdefekten (Spina bifida = offener Rücken, Anencephalie = Fehlen des Schädeldaches und Teilen des Gehirns) beiträgt. Deshalb wird bei Absetzen der hormonalen Kontrazeption für alle Frauen, welche schwanger werden möchten oder könnten, zusätzlich zu einer folsäurereichen Ernährung die kontinuierliche Einnahme von 0,4 mg Folsäure pro Tag (z.B. in Form eines Multivitaminpräparates) empfohlen.
-Jede Filmtablette von Sue 20 enthält 44 mg Laktose. Wenn Sie an der seltenen hereditären Galaktose-Intoleranz, Lapp-Laktase-Mangel oder Glukose-Galaktose-Malabsorption leiden und eine laktosefreie Diät einhalten, sollten Sie diese Menge beachten.
-Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
-Gewisse Arzneimittel können bei gleichzeitiger Einnahme die Wirkung von Sue 20 beeinträchtigen oder zu unerwarteten Blutungen führen (Schmier-, Durchbruchsblutungen): z.B. Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie (Barbiturate, Phenytoin, Carbamazepin, Oxcarbazepin, Topiramat, Felbamat, Primidon), von HIV- und Hepatitis C-Infektionen (Proteaseinhibitoren und Nichtnukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren), von Tuberkulose (Rifampicin, Rifabutin), von hohem Blutdruck in den Lungen (Bosentan), von einer speziellen Art der übermässigen Schläfrigkeit (Modafinil) sowie bei längerfristiger Einnahme (über 10 Tage) gewisser Antibiotika zur Behandlung bestimmter Infektionen (Tetracycline), und bei Einnahme von Johanniskrautpräparaten (siehe unten).
-Wenn Sie eines der oben genannten Arzneimittel kurzfristig anwenden, können Sie Sue 20 weiterhin einnehmen. Während der Behandlung und für 28 Tage nach dem Beenden der Behandlung mit diesem Arzneimittel müssen Sie jedoch zusätzliche, nicht-hormonale Massnahmen zur Empfängnisverhütung, z.B. Kondome, anwenden. Fragen Sie diesbezüglich Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.
-Wird die gleichzeitige Behandlung mit dem Arzneimittel über das Ende der aktuellen Packung von Sue 20 fortgesetzt, ist die nächste Packung ohne Unterbrechung, also ohne die übliche Einnahmepause (siehe "Wie verwenden Sie Sue 20?" ) anzufangen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Sie darüber instruieren.
-Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin oder Apotheker bzw. Apothekerin über das weitere Vorgehen, falls Sie längerfristig (d.h. über mehr als 10-14 Tage) Antibiotika einnehmen müssen (z.B. bei Entzündungen der Knochen oder bei Borreliose).
-Wenn Sie Sue 20 einnehmen, sollen Sie nicht gleichzeitig ein Johanniskrautpräparat (Hypericum) gegen Depressionen anwenden, da die empfängnisverhütende Wirkung beeinträchtigt sein kann. Über Zwischenblutungen und Einzelfälle unerwünschter Schwangerschaften wurde berichtet.
-Einige Arzneimittel sowie Grapefruitsaft können die Wirkstoffkonzentration von Sue 20 im Blut erhöhen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel oder Grapefruitsaft einnehmen:
--Antipilzmittel, die Wirkstoffe wie z.B. Itraconazol, Voriconazol oder Fluconazol enthalten;
-bestimmte Antibiotika (sogenannte Makrolide), die als Wirkstoff Clarithromycin oder Erythromycin enthalten;
-bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (mit den Wirkstoffen Diltiazem oder Verapamil);
--Schmerz- und Entzündungshemmer, die als Wirkstoff Etoricoxib enthalten;
--Arzneimittel zur Senkung hoher Cholesterinblutspiegel, die als Wirkstoff Atorvastatin oder Rosuvastatin enthalten.
-Wenn Sie zuckerkrank sind, kann sich durch die Einnahme von Sue 20 Ihr Bedarf an blutzuckersenkenden Arzneimitteln (inklusive Insulin) ändern.
-Bei gleichzeitiger Einnahme von Sue 20 mit gewissen Arzneimitteln (Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten gegen Bluthochdruck, gewisse harntreibende Arzneimittel und Aldosteron-Antagonisten) kann es zu einem Anstieg des Kaliumwertes im Blut kommen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird deshalb den Blutkaliumwert überwachen.
-Sue 20 kann auch die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen, und deren Wirkung entweder verstärken oder vermindern. Dies betrifft z.B. Ciclosporin, Melatonin, Tizanidin, Theophyllin und das Antiepileptikum Lamotrigin (dies könnte zu einer erhöhten Häufigkeit von Krampfanfällen führen, weshalb Ihr Arzt/Ihre Ärztin zu Beginn der Einnahme von Sue 20 und wenn Sie Sue 20 absetzen die Lamotrigin-Blutspiegel überwachen wird). Es können aber auch weitere Arzneimittel betroffen sein, wie Schmerzmittel, Antidepressiva, Antimalariamittel, Beruhigungsmittel, Herzmedikamente, Cortison-Präparate und Blutgerinnungshemmer.
-Verwenden Sie Sue 20 nicht, wenn Sie Hepatitis C haben und die Wirkstoffkombination Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir einnehmen, da dies eine Erhöhung der Leberfunktionswerte im Blut (Erhöhung des Leberenzyms ALT) bewirken kann. Sue 20 darf erst wieder eingenommen werden, wenn Ihre Leberwerte sich normalisiert haben. Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, wann Sie nach dem Absetzen dieser Wirkstoffkombination wieder mit der Einnahme von Sue 20 beginnen können.
-Bitte nehmen Sie Sue 20 erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie an
-anderen Krankheiten leiden,
--Allergien haben oder
-andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
-Ebenso ist es wichtig, dass Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt bzw. Ihre Ärztin oder Zahnärztin über die Einnahme von Sue 20 informieren, wenn er bzw. sie Ihnen neue Arzneimittel verschreibt
-Wirkung von Sue 20 auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
-Es wurden keine Studien durchgeführt, welche die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, untersucht haben.
-Darf Sue 20 während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
-Sue 20 darf während einer Schwangerschaft oder bei Verdacht auf eine Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
-Wenn Sie stillen, sollten Sie Sue 20 nicht einnehmen, da es Qualität und Quantität der Muttermilch beeinträchtigen kann.
-Wie verwenden Sie Sue 20?
-
- +andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
- +Darf Minirin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
- +Schwangerschaft
- +Bei Schwangeren, welche an einem Mangel an körpereigenem antidiuretischem Hormon leiden, kann die Minirin-Behandlung nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung auch während der Schwangerschaft weitergeführt werden. Es ist jedoch zu beachten, dass sich während einer Schwangerschaft der Bedarf an Minirin verändern kann. Schwangere sollten daher gleich zu Beginn der Schwangerschaft ihren Arzt bzw. ihre Ärztin über ihre Minirin-Anwendung informieren. Wenn Sie während der Schwangerschaft Minirin anwenden, sollte Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Ihnen regelmässig den Blutdruck kontrollieren.
- +Stillzeit
- +Minirin tritt nur in kleinen Mengen in die Muttermilch über. Minirin hat beim Säugling keine Wirkung.
- +Wie verwenden Sie Minirin?
- +Die Dosierung und die Dauer der Behandlung werden von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin individuell festgelegt.
- +Bei Mangel an körpereigenem antidiuretischem Hormon wird Ihnen der Arzt bzw. die Ärztin üblicherweise die Verabreichung bzw. die Einnahme folgender Mengen verschreiben:
- +Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 3 Jahren:
- +Zu Beginn sollte die Dosierung 3 mal täglich 1 Tablette 0,1 mg betragen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird die Dosierung je nach Ihrem Ansprechen auf die Behandlung individuell anpassen. Die übliche Erhaltungsdosis beträgt 3 mal täglich 1 Tablette 0,1 mg oder 0,2 mg.
- +Kinder ab 5 Jahren, Jugendliche und Erwachsene, die das Bett nässen:
- +Die Anfangsdosierung beträgt 2 Tabletten 0,1 mg resp. 1 Tablette 0,2 mg 1/2-1 Stunde vor dem Schlafengehen. Bei nicht ausreichendem Ansprechen kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Dosis bis auf 4 Tabletten 0,1 mg oder 2 Tabletten 0,2 mg erhöhen. Sie dürfen die Dosierung nicht eigenmächtig erhöhen.
- +1 Stunde vor bis 8 Stunden nach Einnahme von Minirin Tabletten sollte nur gerade soviel getrunken werden, um den Durst zu löschen.
- +Ältere Patienten:
- +Die Behandlung älterer Patienten wird nicht empfohlen. Sollte sich Ihr Arzt/Ihre Ärztin trotzdem für eine Behandlung entscheiden, wird er/sie zu bestimmten Zeitpunkten Ihren Natriumspiegel im Blut kontrollieren.
- +Säuglinge:
- +Minirin Tabletten sind nicht für die Anwendung bei Säuglingen bestimmt.
- +Art der Anwendung
- +Die Einnahme von Minirin Tabletten kann mit den Mahlzeiten oder unabhängig davon eingenommen werden, jedoch sollte die Einnahme immer im gleichen zeitlichen Abstand zu den Mahlzeiten erfolgen.
- +Minirin Tabletten haben eine Bruchrille und können zur erleichterten Einnahme geteilt werden, nicht aber zur Dosierung einer Teildosis.
- +
-Die Kalenderpackung enthält 21 Filmtabletten. Auf der Packung ist bei jeder Filmtablette ein Wochentag vermerkt. Nehmen Sie die 1. Filmtablette der Kalenderpackung aus dem Feld des betreffenden Wochentages (z.B. "Mo" für Montag), indem Sie sie durch die Aluminiumfolie drücken, und schlucken Sie sie unzerkaut mit Flüssigkeit. Die Tageszeit der Einnahme ist gleichgültig, nur sollten Sie bei der einmal gewählten Stunde bleiben. Folgen Sie der Pfeilrichtung, bis alle 21 Filmtabletten eingenommen sind. Während der darauffolgenden 7 Tage nehmen Sie keine Filmtablette ein. In diesen 7 Tagen sollte die Monatsblutung (Entzugsblutung) 2–3 Tage nach Einnahme der letzten Filmtablette einsetzen. Beginnen Sie die nächste Sue 20-Packung am 8. Tag, auch wenn die Blutung noch anhält. Das bedeutet, dass Sie jede weitere Sue 20-Packung stets am gleichen Wochentag beginnen wie die erste Packung und Ihre Monatsblutung ebenfalls jeden Monat ungefähr am gleichen Tag beginnt.
-Beginn der Einnahme
-Wenn Sie während des vergangenen Monats keine hormonalen Empfängnisverhütungsmittel angewendet haben
-Beginnen Sie mit der Einnahme der Filmtabletten am 1. Tag des Zyklus (= 1. Tag der Blutung).
-Der 1. Zyklus wird etwas verkürzt sein, während alle folgenden Zyklen 4 Wochen dauern.
-Sie können auch am 2. bis 5. Tag Ihres Zyklus mit der Filmtabletteneinnahme beginnen, dann müssen Sie aber während der ersten 7 Tage der Einnahme im ersten Zyklus zusätzliche Verhütungsmethoden (nicht-hormonale Verhütungsmittel mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode) verwenden.
-Bei Umstellung von einer anderen kombinierten Pille, einem Vaginalring oder transdermalen Pflaster
-Sie beginnen mit der Einnahme von Sue 20 vorzugsweise am Tag nach der Einnahme der letzten Tablette der bisher eingenommenen Pille (das bedeutet: ohne Einnahme-Pause.) Sie können auch später mit der Pilleneinnahme beginnen, spätestens jedoch am Tag nach der üblichen 7-tägigen einnahmefreien Pause Ihrer gegenwärtigen Pille.
-Falls bisher ein transdermaler Patch oder ein Vaginalring verwendet wurde, sollte am Tag der Entfernung des letzten Vaginalrings oder des letzten Patches mit der Einnahme von Sue 20 begonnen werden, spätestens aber an jenem Tag, an welchem die nächste Anwendung des Patches bzw. des Vaginalrings fällig ist.
-Bei Umstellung von einer 28-Tage-Packung Kombinationspille (mit 21 bis 24 wirkstoffhaltigen Tabletten und 4 bis 7 Tabletten ohne Wirkstoffe)
-Nachdem Sie die letzte wirkstoffhaltige Tablette aus der alten Packung eingenommen haben (nach 21 bis 24 Tagen), beginnen Sie unmittelbar am darauffolgenden Tag – ohne Einnahmepause – mit der ersten Sue 20 Filmtablette. Sie können aber auch die nächste Monatsblutung abwarten und mit der Einnahme von Sue 20 im Anschluss an die letzte Tablette ohne Wirkstoff beginnen.
-Bei Umstellung von einer Gestagen-Monopille (Minipille)
-Sie können die Einnahme der Minipille an jedem beliebigen Tag beenden und mit der Einnahme von Sue 20 am nächsten Tag zum gleichen Zeitpunkt beginnen. Benutzen Sie aber an den ersten 7 Tagen der Sue 20-Einnahme zusätzlich eine nicht-hormonale Methode der Kontrazeption (mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode).
-Bei Umstellung von einer Hormon-Injektion, einem Implantat oder einer gestagenabgebenden Spirale
-Beginnen Sie mit der Einnahme von Sue 20, wenn Ihre nächste Injektion fällig wäre oder an dem Tag, an dem Ihr Implantat resp. Ihre Spirale entfernt wird. Benutzen Sie aber an den ersten 7 Tagen der Pilleneinnahme zusätzlich eine nicht-hormonale Methode der Kontrazeption (mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode).
-Nach einer Fehlgeburt oder einem Schwangerschaftsabbruch in den ersten 3 Monaten
-Sie können sofort mit der Einnahme von Sue 20 beginnen und brauchen keine zusätzlichen empfängnisverhütenden Massnahmen zu ergreifen. Ziehen Sie jedoch Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin zu Rate.
-Nach einer Geburt oder nach einem Schwangerschaftsabbruch nach den ersten 3 Monaten
-Nach einer Geburt oder nach einem Schwangerschaftsabbruch nach den ersten 3 Monaten sollte mit der Einnahme von Sue 20 frühestens zwischen dem 21. und 28. Tag begonnen werden. Sie brauchen dann keine zusätzlichen empfängnisverhütenden Massnahmen zu ergreifen. Sind seit der Geburt mehr als 28 Tage verstrichen, müssen Sie allerdings während der ersten 7 Tage zusätzliche empfängnisverhütende Massnahmen ergreifen. Sollten Sie zuvor Geschlechtsverkehr gehabt haben, muss die Möglichkeit einer Schwangerschaft ausgeschlossen werden oder Sie müssen bis zum Beginn der nächsten Monatsblutung warten, bevor Sie mit der Einnahme von Sue 20 beginnen. Bitte beachten Sie, dass Sie Sue 20 nicht einnehmen sollten, wenn Sie stillen (vgl. "Darf Sue 20 während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?" ). Bis zu 12 Wochen nach einer Entbindung ist das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln erhöht. Sie sollten deshalb Ihren Arzt oder Ihre Ärztin fragen, wann Sie wieder mit der Einnahme von Sue 20 beginnen können.
-Wenn Sie vergessen haben, die tägliche Filmtablette einzunehmen
-Wenn Sie den üblichen Einnahmezeitpunkt um weniger als 12 Stunden überschritten haben, ist die Zuverlässigkeit der Pille noch gegeben. Sie sollten die vergessene Filmtablette sofort einnehmen und alle darauffolgenden Filmtabletten wieder zur gewohnten Tageszeit einnehmen.
-Wenn Sie die Einnahme der Filmtablette um mehr als 12 Stunden versäumt haben, ist möglicherweise kein vollständiger Empfängnisschutz mehr gegeben. Je mehr Filmtabletten Sie vergessen haben, desto höher ist das Risiko, dass die Pille nicht mehr wirkt. Das Risiko, schwanger zu werden, ist besonders hoch, wenn Sie Filmtabletten am Anfang oder Ende der Packung vergessen. Deshalb sollten Sie nachfolgende Regeln beachten:
-Wenn Sie mehr als eine Filmtablette einer Packung vergessen haben
-Fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat.
-Wenn Sie in der 1. Einnahmewoche 1 Filmtablette vergessen haben
-Nehmen Sie die vergessene Filmtablette sofort ein, sobald Sie die vergessene Einnahme bemerkt haben – auch dann, wenn dadurch knapp hintereinander an einem Tag 2 Filmtabletten einzunehmen sind – und nehmen Sie die darauffolgenden Filmtabletten zur gewohnten Zeit ein.
-Während der nächsten 7 Tage ist eine nicht-hormonale Methode der Kontrazeption (mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode) anzuwenden. Hat in der Woche, bevor Sie die Einnahme vergessen haben, bereits ein Geschlechtsverkehr stattgefunden, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Teilen Sie dies umgehend Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit.
-Wenn Sie in der 2. Einnahmewoche 1 Filmtablette vergessen haben
-Nehmen Sie die vergessene Filmtablette sofort ein, sobald Sie die vergessene Einnahme bemerken – auch dann, wenn dadurch knapp hintereinander an einem Tag 2 Filmtabletten einzunehmen sind – und nehmen Sie die darauf folgenden Filmtabletten zur gewohnten Zeit ein.
-Vorausgesetzt, dass an den 7 vorangegangenen Tagen eine regelmässige Einnahme erfolgt ist, bleibt die Wirkung der Pille erhalten. Sie müssen keine zusätzlichen nicht-hormonalen Verhütungsmittel anwenden. War dies nicht der Fall, ist während der nächsten 7 Tage zusätzlich eine nicht-hormonale Methode der Kontrazeption (mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode) anzuwenden.
-Wenn Sie in der 3. Einnahmewoche 1 Filmtablette vergessen haben
-Sie können eine der beiden folgenden Möglichkeiten wählen, ohne zusätzliche Verhütungsmittel verwenden zu müssen, sofern die Einnahme an den vorangegangenen 7 Tagen regelmässig erfolgt ist. Ansonsten soll die erste der beiden Möglichkeiten befolgt und während der nächsten 7 Tage zusätzlich eine nicht-hormonale Methode der Kontrazeption (mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode) angewendet werden.
-1.Sie nehmen die vergessene Filmtablette sofort ein, sobald Sie die vergessene Einnahme bemerken – auch dann, wenn dadurch an einem Tag knapp hintereinander 2 Filmtabletten einzunehmen sind – und nehmen die darauffolgenden Filmtabletten zur gewohnten Zeit ein. Mit der Filmtabletten-Einnahme aus der nächsten Packung beginnen Sie unmittelbar nach Ende der letzten Packung, d.h. ohne Einhaltung des einnahmefreien Intervalls. Es wird dabei nicht zur üblichen Entzugsblutung kommen; bis zum Aufbrauchen dieser zweiten Packung können aber gehäuft Schmier- bzw. Durchbruchsblutungen auftreten.Oder
-2.Sie nehmen keine weiteren Filmtabletten mehr ein. Nach einem einnahmefreien Intervall von höchstens 7 Tagen, einschliesslich jenes Tages, an dem die Einnahme vergessen wurde, setzen Sie die Filmtabletten-Einnahme mit der nächsten Packung fort. Bei dieser Methode kann der Beginn der Pilleneinnahme auch auf den bisher gewohnten Wochentag gelegt werden.
-Wenn Sie Filmtabletten vergessen haben und keine Monatsblutung während der ersten einnahmefreien Pause haben, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Befragen Sie daher Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, ehe Sie mit der Pilleneinnahme aus der nächsten Packung beginnen.
-Vorgehen bei akuten Magen-Darm-Erkrankungen wie Erbrechen oder Durchfall (unabhängig von deren Ursache, also z.B. auch als Nebenwirkung anderer Arzneimittel wie Antibiotika)
-Bei Magen-Darm-Störungen wie Erbrechen oder Durchfall kann die Aufnahme der Wirkstoffe der Filmtablette in den Körper unvollständig sein. Ähnlich wie beim Vergessen einer Filmtablette kann die Wirksamkeit daher vermindert sein. Dies gilt insbesondere im Falle von Erbrechen. Falls Sie innerhalb von 3-4 Stunden nach Einnahme der Sue 20-Filmtabletten erbrechen, befolgen Sie daher bitte die Ratschläge wie im Falle von vergessenen Filmtabletten. Damit das gewohnte Einnahmeschema beibehalten werden kann, muss die zusätzlich einzunehmende Filmtablette einer Reservepackung entnommen werden.
-Im Falle von starkem Durchfall (z.B. auch als Nebenwirkung anderer Arzneimittel wie z.B. von Antibiotika) fragen Sie bitte Ihren Arzt, ob zusätzliche Massnahmen erforderlich sind.
-Wenn Erbrechen, Durchfall etc. voraussichtlich länger (d.h. mehrere Tage) andauern, sollte während des betreffenden Einnahmezyklus die zusätzliche Anwendung eines mechanischen Verhütungsmittels erwogen werden.
-Wenn Sie eine Monatsblutung hinauszögern wollen
-Sie können Ihre Monatsblutung verschieben, indem Sie ohne Pause mit der Einnahme der nächsten Packung Sue 20 beginnen, sobald Sie die aktuelle Packung beendet haben. Sie können mit der Einnahme so lange wie gewünscht fortfahren, längstens jedoch bis diese zweite Packung beendet ist. Wenn Sie möchten, dass Ihre Monatsblutung einsetzt, beenden Sie die Pilleneinnahme. Bei der Einnahme der zweiten Packung kann es zu Schmier- und Durchbruchsblutungen kommen. Beginnen Sie mit der nächsten Pillenpackung nach der üblichen 7-tägigen Pause.
-Wenn Sie grundsätzlich den ersten Tag Ihrer Monatsblutung auf einen anderen Wochentag legen möchten
-Wenn Sie die Filmtabletten nach Anleitung einnehmen, wird Ihre Monatsblutung alle 4 Wochen an ungefähr dem gleichen Tag einsetzen. Wenn Sie diesen ändern wollen, verkürzen (niemals verlängern) Sie einfach das nächste einnahmefreie Intervall. Wenn Ihre Monatsblutung für gewöhnlich am Freitag beginnt und Sie in Zukunft den Dienstag wünschen (3 Tage früher), dann nehmen Sie die erste Filmtablette der folgenden Packung drei Tage früher als gewöhnlich. Ist das Intervall sehr kurz (z.B. 3 Tage oder weniger), besteht die Möglichkeit, dass es nicht zu einer Entzugsblutung kommt. Schmier- bzw. Durchbruchsblutungen sind jedoch während der Einnahme der nächsten Packung möglich.
-Verhalten bei Blutungsunregelmässigkeiten
-Bei allen Pillen kann es, insbesondere in den ersten Monaten der Einnahme, zu Blutungen ausser der Reihe (Schmier- bzw. Durchbruchsblutungen) kommen. Es kann sein, dass Sie Binden oder Tampons benötigen, jedoch muss die Einnahme nicht unterbrochen werden.
-Leichte Zwischenblutungen gehen im Allgemeinen zurück, sobald sich der Körper an die Einnahme der Pille gewöhnt hat (normalerweise nach ca. 3 Zyklen). Bei andauernden, stärkeren, der normalen Menstruation ähnlichen oder wiederholten Blutungen sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin aufsuchen.
-Verhalten bei Ausbleiben der Monatsblutung
-Die Entzugsblutung kann während des einnahmefreien Intervalls ausbleiben. Haben Sie Ihre Filmtabletten korrekt eingenommen, nicht erbrochen und keine anderen Arzneimittel eingenommen, ist die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft äusserst gering. Nehmen Sie Sue 20 wie gewohnt ein.
-Bleibt die Blutung zweimal hintereinander aus, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf. Setzen Sie die Pilleneinnahme solange nicht weiter fort, bis Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin eine Schwangerschaft ausgeschlossen hat.
-Absetzen des Präparates
-Sie können Sue 20 zu jedem beliebigen Zeitpunkt absetzen. Nach dem Absetzen von Sue 20 nehmen die Keimdrüsen im Allgemeinen ihre volle Funktion wieder auf, und es besteht normale Empfängnisfähigkeit. Der 1. Zyklus ist meist um etwa eine Woche verlängert. Sollte es jedoch innerhalb der ersten 2 bis 3 Monate zu keinem normalen Zyklusverlauf kommen, suchen Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf.
-Wenn Sie Sue 20 absetzen, weil Sie schwanger werden möchten, sollten Sie vor der Empfängnis eine normale Monatsblutung abwarten. Dies erleichtert die Bestimmung des Zeitpunktes, an dem das Baby geboren werden wird.
-Wenn Sie nicht schwanger werden wollen, befragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über andere Methoden der Empfängnisverhütung.
-Kinder und Jugendliche
-Die Wirksamkeit und Sicherheit wurde an Frauen ab 18 Jahren untersucht. Bei Jugendlichen wird, falls vom Arzt oder der Ärztin verschrieben, die gleiche Dosis wie bei Erwachsenen empfohlen.
-Was ist zu beachten, wenn zu viele Sue 20 Filmtabletten eingenommen wurden (Überdosierung)?
-Zur Überdosierung von Sue 20 Filmtabletten liegen bislang keine Erfahrungen vor. Ausgehend von Erfahrungen mit anderen "Pillen" können bei einer Überdosierung die folgenden Symptome auftreten: Übelkeit, Erbrechen und Scheidenblutungen. Wenn Sie feststellen, dass ein Kind versehentlich mehrere Filmtabletten verschluckt hat, suchen Sie ärztliche Hilfe auf.
-Welche Nebenwirkungen kann Sue 20 haben?
-Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin über alle Nebenwirkungen, insbesondere ernsthafte oder lang andauernde Beschwerden, oder über Änderungen Ihres Gesundheitszustandes, als deren Ursache Sie das CHC vermuten. Die schwerwiegendsten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Anwendung von CHC sind in der Rubrik "Wann ist bei der Einnahme von Sue 20 Vorsicht geboten?" beschrieben (siehe dort).
-Alle Frauen, die Sue 20 einnehmen, haben ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel in Venen (venöse Thromboembolie) oder Arterien (arterielle Thromboembolie).
-Die Wahrscheinlichkeit für ein Blutgerinnsel kann erhöht sein, wenn Sie an einer anderen Erkrankung leiden, die dieses Risiko erhöht (weitere Informationen zu den Erkrankungen, die das Risiko für ein Blutgerinnsel erhöhen, sowie zu den Symptomen eines Blutgerinnsels siehe Abschnitt "Blutgerinnsel" in der Rubrik "Wann ist bei der Einnahme von Sue 20 Vorsicht geboten?" ).
-Folgende weiteren Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Sue 20 auftreten
-Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwenderinnen)
-Pilzinfektionen (u.a. in der Scheide), Gewichtszunahme, emotionale Labilität, Depression, depressive Verstimmungen, Nervosität, Abnahme oder Zunahme des Geschlechtstriebes (Libido), Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Brustvergrösserung, Brustschmerzen und weitere Brustbeschwerden, Blutungsunregelmässigkeiten, vaginaler Ausfluss.
-Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwenderinnen)
-Flüssigkeitsansammlung im Gewebe, Schlafstörungen, Migräne, trockene Haut, Nesselsucht, trockene Scheide, Brustsekretbildung, Unterleibsschmerzen.
-Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwenderinnen)
-Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie, zum Beispiel: in einem Bein oder Fuss (d.h. tiefe Beinvenenthrombose), in der Lunge (d.h. Lungenembolie), Herzinfarkt, Schlaganfall, vorübergehende, einem Schlaganfall ähnelnde Symptome, die als transitorische ischämische Attacke bezeichnet werden.
-Nebenwirkungen, die während der Einnahme von Sue 20 berichtet wurden, ohne dass ihre genaue Häufigkeit bekannt ist: Überempfindlichkeitsreaktionen, Erythema nodosum (akute Entzündung des Unterhautfettgewebes).
-Bei Anwenderinnen anderer Pillen wurde darüber hinaus über folgende unerwünschte Ereignisse berichtet (siehe auch unter "Wann ist bei der Einnahme von Sue 20 Vorsicht geboten?" ):
-Harnwegsinfektionen, Schwellungen im Gesicht, an den Gliedmassen und/oder im Rachenraum (sogenanntes Angioödem), verstärkter Appetit, Erhöhung der Blutfettwerte, Änderung der Blutzuckerwerte bei Diabetikerinnen, Ängstlichkeit, Unruhe, Aggressivität, Schwindel, Schwerhörigkeit, Bluthochdruck, Durchfall, Verstopfung, Bauchspeicheldrüsenentzündung (insbesondere bei Anwenderinnen mit erhöhten Blutfettwerten), Lebererkrankungen (z.B. Gelbsucht, Lebertumore), Gallensteine, Hautauschlag, Hautjucken, gesteigerte Talgdrüsenproduktion, Akne, Haarausfall, Pigmentflecken (Chloasma), Erythema multiforme (eine durch juckende, rote Flecken oder geschwollene Bezirke der Haut gekennzeichnete Hauterkrankung), vaskuläre Purpura (rote Hautpunkte), Muskelkrämpfe, vermehrte Körperbehaarung, schmerzhafte Monatsblutung, Ausbleiben der Monatsblutung, Eierstockzysten, Zervixdysplasie (Veränderung der Gebärmutterhalsschleimhaut), Grössenzunahme von Myomen (Gewebebildung in der Gebärmutter), Knötchenbildung in der Brust, Brustkrebs, Verschlechterung eines systemischen Lupus erythematodes (chronische Autoimmunerkrankung) oder einer Sydenham Chorea (neurologische Erkrankung).
-Ein direkter Zusammenhang zwischen der Pilleneinnahme und den erwähnten Nebenwirkungen ist nicht gesichert.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Lagerungshinweis
-Nicht über 30 °C, in der Originalverpackung und für Kinder unerreichbar aufbewahren.
-Was ist in Sue 20 enthalten?
-Wirkstoffe
-1 Filmtablette enthält 3 mg Drospirenon und 0,02 mg Ethinylestradiol
-Hilfsstoffe
-Lactose-Monohydrat, vorverkleisterte Maisstärke, Povidon K-30, Croscarmellose-Natrium, Polysorbat 80, Magnesiumstearat, Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E171), Macrogol 3350, Talkum (E553b), gelbes Eisenoxid (E172) rotes Eisenoxid (E172) und schwarzes Eisenoxid (E172).
-Wo erhalten Sie Sue 20? Welche Packungen sind erhältlich?
-Sue 20 erhalten Sie in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
-Es gibt Packungen zu 21, 3× 21 und 6× 21 Filmtabletten.
-Zulassungsnummer
-62898 (Swissmedic).
-Zulassungsinhaberin
-Spirig HealthCare AG, 4622 Egerkingen.
-Diese Packungsbeilage wurde im August 2021 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-Sue 20
-Qu'est-ce que Sue 20 et quand doit-il être utilisé?
-Selon prescription du médecin.
-Sue 20 est un médicament qui offre une protection hormonale contre la grossesse, autrement dit, un contraceptif hormonal combiné (CHC) ou "pilule" . Chaque comprimé pelliculé contient deux hormones féminines en faible quantité: la drospirénone, un gestagène (hormone du corps jaune) et l'éthinylestradiol, un estrogène.
-Sue 20 est qualifié de "micropilule" en raison des faibles doses d'hormones qu'il contient. Sue 20 est une préparation dite monophasique, car tous les comprimés pelliculés contiennent la même quantité des deux hormones.
-Pris conformément aux prescriptions, Sue 20 protège contre la grossesse de plusieurs manières: en général, il empêche la maturation d'un ovule fécondable. En outre, la glaire du col de l'utérus reste épaisse, ce qui rend l'ascension des spermatozoïdes plus difficile. Enfin, la muqueuse utérine n'est pas préparée à une grossesse. Les changements hormonaux produits par les CHC peuvent en outre conduire à une plus grande régularité de votre cycle et à des règles moins abondantes et plus courtes.
-Informations importantes sur les contraceptifs hormonaux combinés (CHC)
--Utilisés correctement, les CHC sont une des méthodes contraceptives réversibles les plus fiables;
--Les CHC augmentent légèrement le risque de formation de caillots sanguins dans les veines et les artères, en particulier au cours de la première année d'utilisation ou lors de la reprise d'un CHC après une interruption d'au moins 4 semaines;
--Soyez attentive à l'apparition de symptômes évocateurs d'un caillot sanguin et adressez-vous à votre médecin si vous avez des symptômes qui vous le font suspecter (voir partie "Caillots sanguins" ).
-De quoi faut-il tenir compte en dehors du traitement?
-Avant de commencer à prendre Sue 20 veuillez lire les informations sur les caillots sanguins figurant à la rubrique "Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Sue 20?" . Il est particulièrement important de lire les informations relatives aux symptômes annonciateurs d'un possible caillot (cf. "Signes évocateurs d'un possible caillot sanguin" ).
-Avant que vous ne commenciez à prendre des produits hormonaux à visée contraceptive, votre médecin devra s'informer avec précision de vos antécédents médicaux personnels et familiaux (maladies dont vous avez souffert ou survenues dans votre famille) et réaliser un examen général et gynécologique approfondi. L'éventualité d'une grossesse doit en outre être exclue.
-Durant la prise de Sue 20, il est recommandé de pratiquer des examens médicaux de contrôle tous les six mois ou une fois par an. Votre médecin mettra en balance les risques éventuellement existants (p.ex. âge, poids, intervention chirurgicale, modification de votre état de santé et/ou de vos risques) avec les bénéfices attendus et décidera avec vous de la poursuite ou non de la prise de Sue 20.
-Des erreurs de prise, des vomissements ou des maladies gastro-intestinales, certains troubles métaboliques très rares ou la prise prolongée simultanée de certains médicaments (voir "Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Sue 20?" , "Interactions avec d'autres médicaments" ) peuvent diminuer l'efficacité contraceptive (premiers signes éventuels: saignements entre les règles). Il est recommandé d'utiliser des méthodes contraceptives supplémentaires non hormonales (à l'exception de l'abstinence périodique selon Ogino-Knaus et de la méthode des températures, p.ex. des préservatifs).
-Si vous avez pris jusqu' à présent un autre contraceptif hormonal ou avez l'intention de commencer à prendre Sue 20 très peu de temps après un accouchement ou une fausse couche, veuillez d'abord demander l'avis de votre médecin. Jusqu'à 12 semaines après l'accouchement, le risque de formation de caillots sanguins est plus élevé. Il vous faudra donc demander à votre médecin quand vous pouvez reprendre Sue 20.
-Sue 20 est un médicament. En cas d'accident ou d'intervention chirurgicale, informez les médecins que vous utilisez Sue 20.
-Comme tous les contraceptifs hormonaux, Sue 20 ne protège pas des infections à VIH (SIDA) ni d'autres maladies sexuellement transmissibles.
-Quand Sue 20 ne doit-il pas être pris?
-Sue 20 ne doit pas être pris si vous présentez l'une des situations suivantes. Si tel est le cas, il vous faut impérativement en informer votre médecin, qui déterminera avec vous quelle autre méthode de contraception sera la plus appropriée pour vous:
-existence ou antécédents de caillot sanguin au niveau des jambes (thrombose veineuse profonde), des poumons (embolie pulmonaire) ou d'un autre organe;
-antécédents d'infarctus du myocarde ou d'accident vasculair cérébral;
-existence ou antécédents d'angine de poitrine (maladie qui cause de fortes douleurs dans la poitrine ou une sensation de pression derrière le sternum, en particulier lors d'un effort physique et qui peut être annonciatrice d'un infarctus du myocarde);
-antécédents d'un accident ischémique transitoire (aussi dénommé AIT: symptômes passagers d'un accident vasculaire cérébral);
-trouble connu de la coagulation, p.ex. déficit en protéine C, déficit en protéine S, déficit en antithrombine III, mutation du facteur V de Leiden ou anticorps anti-phospholipides;
-présence de plusieurs facteurs de risque de façon concomitante favorisant la formation d'un caillot sanguin, comme p.ex. surpoids avec un âge > 35 ans (cf. chapitre "Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Sue 20?" - "Facteurs favorisant la formation de caillots sanguins dans une artère" et "Facteurs favorisant la formation de caillots sanguins dans une veine" );
-forme particulière de migraine (dite "migraine avec aura" , qui est accompagnée de troubles de la sensibilité, de la perception et/ou des mouvements) dont vous souffrez ou avez souffert;
-diabète (diabète sucré) avec symptômes vasculaires (atteinte des vaisseaux sanguins);
-hypertension artérielle sévère;
-hyperlipidémies sévères (forte augmentation du cholestérol ou des triglycérides) dans le sang;
-graves maladies du foie (p.ex. jaunisse) actuellement ou dans le passé, tant que les examens de la fonction du foie ne sont pas normalisés;
-hépatite C et prise de médicaments antiviraux qui contiennent de l'ombitasvir/du paritaprévir/du ritonavir, du dasabuvir, du glécaprevir/du pibrentasvir ou du sofosbuvir/du velpatasvir/du voxilaprévir (voir également la rubrique "Interactions avec d'autres médicaments" );
-tumeurs du foie actuelles ou passées;
-insuffisance rénale sévère ou défaillance rénale aiguë;
-cancer du sein ou de l'utérus actuel ou passé, s'il dépend des hormones sexuelles;
-saignements vaginaux inexpliqués;
-grossesse confirmée ou suspicion de grossesse;
-hypersensibilité à l'un des composants de Sue 20.
-Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Sue 20?
-En cas d'apparition d'un ou de plusieurs des troubles suivants, vous devez immédiatement consulter votre médecin (cf. aussi Tableau "Signes évocateurs d'un possible caillot sanguin" ).
--Survenue de migraines ou de maux de tête d'une intensité inhabituelle;
-apparition soudaine de difficultés respiratoires ou d'une toux d'origine indéterminée;
-douleurs inexpliquées dans les jambes, avec ou sans gonflement;
-troubles brusques de la vision, de l'audition, du langage ou autres troubles de la perception;
-apparition soudaine de douleurs aigües dans la poitrine ou la cage thoracique, avec ou sans irradiation dans le bras;
-apparition soudaine de vertiges, d'une sensation de grande faiblesse, de troubles de la sensibilité;
-perte de connaissance;
-au moins 4 semaines avant une intervention chirurgicale prévue ou pendant la convalescence faisant suite à un accident ou une opération;
-forte augmentation de la pression artérielle (confirmée par plusieurs mesures);
-dépression;
-jaunisse;
-grossesse ou suspicion de grossesse.
-Si vous souffrez ou avez souffert des maladies suivantes ou si elles s'aggravent ou apparaissent pour la première fois au cours de la prise de Sue 20, il est important que vous en informiez votre médecin:
-si vous avez des règles irrégulières, certaines modifications au niveau de la poitrine, un ou des cas de cancer du sein dans votre famille ou des tumeurs bénignes de l'utérus (myomes);
-si vous observez une accumulation de liquide dans les tissus ( "œdèmes" );
-si vous avez une affection rénale sévère;
-si vous souffrez d'épilepsie ou de danse de Saint Guy (chorée mineure);
-si vous avez des dépressions;
-si vous avez des taux de lipides sanguins élevés (hypertriglycéridémie) ou que des membres de votre famille en souffrent. L'utilisation de CHC en cas d'hypertriglycéridémie entraîne une augmentation du risque de pancréatite (inflammation du pancréas);
-si vous souffrez de phlébite (thrombophlébite superficielle);
-si vous avez des varices;
-si vous avez une maladie du foie (p.ex. une jaunisse) ou des inflammations de la vésicule biliaire (p.ex. calculs biliaires);
-si vous avez une maladie de Crohn ou une colite ulcéreuse (inflammation chronique de l'intestin);
-si vous avez un lupus erythémateux disséminé (LED; une maladie qui modifie votre système immunitaire);
-si vous avez un syndrome hémolytique et urémique (SHU; qui entraîne des troubles de la coagulation et une insuffisance rénale);
-si vous avez une anémie falciforme (une maladie rare du sang);
-si vous avez développé un herpès au cours d'une précédente grossesse (herpès gravidique);
-si vous avez une forme particulière de trouble de l'ouïe (otosclérose);
-si vous souffrez d'un trouble du métabolisme de l'hémoglobine (porphyrie).
-Dans de rares cas, des taches brunâtres (chloasma) peuvent apparaître sur le visage, en particulier si ce phénomène s'est manifesté lors d'une grossesse antérieure. Si vous avez une telle prédisposition, vous devez éviter les bains de soleil prolongés et les rayons ultraviolets pendant la prise de Sue 20.
-Chez les femmes présentant un angio-oedème héréditaire ou acquis (gonflement de la peau et des muqueuses), la prise d'estrogènes peut déclencher un angio-oedème ou en renforcer les symptômes.
-CAILLOTS SANGUINS
-Le terme thrombose désigne la formation de caillots sanguins susceptibles d'obstruer un vaisseau. Pendant l'utilisation d'un contraceptif hormonal combiné (CHC) comme Sue 20, votre risque de formation d'un caillot sanguin est plus élevé que si vous n'en utilisiez pas.
-Les caillots sanguins peuvent se former
-dans les veines (on parle alors de "thrombose veineuse" , de "thrombo-embolie veineuse" )
-dans les artères (on parle alors de "thrombose artérielle" , de "thrombo-embolie artérielle" ).
-Le plus fréquemment, la thrombose se forme dans les veines profondes de la jambe (thrombose veineuse profonde). Lorsque le caillot se détache de la paroi de la veine, il peut se déplacer et obstruer une artère pulmonaire, produisant ce qu'on appelle une embolie pulmonaire. Très rarement, des caillots de sang peuvent aussi apparaître dans les vaisseaux du cœur, pouvant alors provoquer un infarctus. Les caillots qui obstruent les vaisseaux dans le cerveau peuvent être à l'origine d'une attaque cérébrale. De très rares cas de formation de caillots dans d'autres parties du corps comme le foie, le tube digestif, les reins ou les yeux ont été rapportés.
-Rarement, les événements thromboemboliques veineux ou artériels peuvent avoir des conséquences lourdes et durables sur la santé ou une issue fatale.
-Signes évocateurs d'un possible caillot sanguin
-En cas d'apparition de l'un des signes suivants, vous devez immédiatement consulter un médecin:
-Un de ces signes est-il apparu chez vous ? De quoi pourriez-vou
- s souffrir ?
-Tuméfaction d'une jambe ou le long d'une veine de la jambe ou au niveau du Thrombose veineuse
-pied, surtout si elle s'accompagne de:-douleur ou sensation de tension dans profonde des membres
-la jambe, même si vous ne la ressentez qu'en position debout ou en inférieurs
-marchant;-sensation de chaleur dans la jambe affectée;-changement de la
-coloration de la jambe, p.ex. si elle devient bleue ou rouge ou, plus
-rarement, si elle blanchit.
--Essoufflement subit et inexpliqué ou respiration rapide;-toux d'apparition Embolie pulmonaire
-soudaine sans cause visible, éventuellement accompagnée de crachats
-sanglants;-douleurs aigües et subites dans la poitrine, pouvant s'amplifier à
-la respiration profonde;-étourdissements ou sensations vertigineuses
-sévères;-battements cardiaques accélérés ou irréguliers;-fortes douleurs à
-l'estomac.En cas de doutes, parlez-en à votre médecin, car certains de ces
-symptômes tels que la toux ou l'essoufflement ne sont pas spécifiques et
-peuvent être faussement attribués à des affections de moindre gravité, comme
-des affections des voies respiratoires (infection grippale, p. ex.).
--Perte subite de la vision ou-vision trouble non accompagnée de douleur Thrombose rétinienne
-pouvant évoluer vers une perte de la vision.Ces symptômes apparaissant le (caillot sanguin
-plus souvent dans un œil. dans une veine ou
- une artère de l'œil)
--Douleurs dans la poitrine, sensation de pression, malaise, sensation de Infarctus du myocard
-pesanteur;-sensation de serrement dans la poitrine, le bras ou derrière le e (crise cardiaque)
-sternum;-sensation de réplétion, troubles digestifs ou sensation
-d'étouffement;-douleurs dans la poitrine irradiant dans le dos, la mâchoire,
-le cou, le bras ou l'estomac;-sueurs, nausées, vomissements ou
-vertiges;-sensation de grande faiblesse, d'angoisse ou
-essoufflement;-battements cardiaques accélérés ou irréguliers.
--Perte subite de sensibilité ou de force au niveau du visage, d'un bras ou Accident vasculaire
-d'une jambe, surtout d'un seul côté du corps;-confusion soudaine, élocution cérébral
-incompréhensible ou difficulté de compréhension;-troubles subits de la vision
-d'un œil ou des deux yeux;-troubles subits de la marche, vertiges, perte
-d'équilibre et troubles de la coordination;-maux de tête soudains et sévères
-ou de durée inhabituelle et de cause inconnue;-perte de connaissance ou
-évanouissement.Dans certains cas, les symptômes d'un accident vasculaire
-cérébral peuvent être de courte durée et suivis d'une récupération presque
-immédiate et complète. Une prise en charge médicale urgente est cependant
-nécessaire, car vous pouvez refaire un accident vasculaire cérébral.
--Tuméfaction, coloration bleutée d'un bras ou d'une jambe;-douleurs de Caillot sanguin
-l'estomac aiguës. obstruant d'autres
- vaisseaux sanguins
-
-
-Quand le risque de formation d'un caillot sanguin dans une veine est-il accru?
-Le risque de développer une thrombo-embolie veineuse est le plus élevé au cours de la première année d'utilisation. Ce risque accru existe dès la première prise de Sue 20 ou lors de la reprise d'une contraception hormonale combinée après une interruption de 4 semaines ou plus. Les données d'une grande étude indiquent que ce risque élevé existe surtout pendant les 3 premiers mois.
-Après la première année, le risque diminue mais reste toujours légèrement plus élevé que si vous ne preniez pas de Sue 20.
-Si vous arrêtez de prendre Sue 20, le risque de formation de caillots sanguins revient en quelques semaines au niveau de base sans contraception hormonale combinée.
-Quel est le degré de risque de formation d'un caillot dans une veine?
-Le risque global de caillot sanguin dans une jambe ou dans les poumons avec Sue 20 est faible, mais il est nettement plus élevé que chez les femmes ne prenant pas Sue 20.
-Sur 10'000 femmes qui n'utilisent aucun CHC et qui ne sont pas enceintes, environ 2 développeront un caillot sanguin sur une période d'un an.
-Sur 10'000 femmes qui utilisent un CHC contenant de la drospirénone, comme Sue 20 environ 9 à 12 développeront un caillot sanguin sur une période d'un an. Sur 10'000 femmes qui utilisent un CHC contenant du lévonorgestrel, de la noréthistérone ou du norgestimate, environ 5 à 7 développeront un caillot sanguin sur une période d'un an.
-Dans les deux cas, le nombre de caillots sanguins par année est inférieur à celui attendu pendant une grossesse ou après un accouchement.
-Le risque de formation d'un caillot sanguin est plus ou moins élevé selon vos propres antécédents médicaux (cf. partie ci-dessous "Facteurs favorisant la formation de caillots sanguins dans une veine" ).
-Facteurs favorisant la formation de caillots sanguins dans une veine
-Le risque de formation de caillots sanguins dans une veine (p.ex. thrombose veineuse profonde, embolie pulmonaire) augmente avec:
-l'âge (en particulier au-delà d'environ 35 ans);
-le surpoids (indice de masse corporelle supérieur à 30 kg/m2);
-la survenue d'un caillot (thrombose d'une jambe ou d'une autre partie du corps, embolie pulmonaire) chez un parent ou un frère/une sœur à un âge jeune (moins de 50 ans). Dans ce cas, et lors de troubles connus ou présumés héréditaires de la coagulation chez vous ou une personne de votre proche parenté, un spécialiste de la coagulation devrait être consulté avant le début de la prise de Sue 20. Si une thrombophilie est décelée (trouble de la coagulation favorisant une thrombose), la prise de Sue 20 est contre-indiquée (cf. "Quand Sue 20 ne doit-il pas être pris?" );
-une immobilisation prolongée, une intervention chirurgicale lourde, toute intervention chirurgicale au niveau des jambes, une jambe plâtrée ainsi que des blessures graves. Dans ces cas, la prise de Sue 20 doit être interrompue (4 semaines au minimum avant une intervention chirurgicale planifiée). Le médecin décidera de la date de la reprise de Sue 20 (au moins 2 semaines après la récupération complète de la mobilité);
-une position assise prolongée, comme lors de vols long courrier (> 4 heures), en particulier si vous présentez d'autres facteurs de risque.
-Après l'accouchement, les femmes présentent pendant plusieurs semaines (jusqu'à 12 semaines) un risque plus élevé de développer des caillots sanguins dans une veine. Il est important de demander à votre médecin quand vous pourrez reprendre Sue 20.
-D'autres facteurs de risque sont le lupus érythémateux disséminé, le syndrome hémolytique et urémique, la maladie de Crohn, la colite ulcéreuse, l'anémie falciforme et le cancer.
-Si vous présentez ou pensez présenter l'un des points susmentionnés, même si vous n'en êtes pas sûre, il est important d'en informer votre médecin. Il décidera s'il faut suspendre la prise de Sue 20.
-Quand le risque de formation d'un caillot sanguin dans une artère est-il accru?
-Un caillot sanguin dans une artère peut également causer des problèmes graves, comme par exemple un infarctus du myocarde ou un accident vasculaire cérébral.
-Facteurs favorisant la formation de caillots sanguins dans une artère
-Il est important de noter que le risque d'infarctus du myocarde ou d'accident vasculaire cérébral lié à la prise de Sue 20 est très faible, mais peut augmenter:
-l'âge (en particulier au-delà d'environ 35 ans);
-le tabagisme. Il est conseillé d'arrêter de fumer en cas de prise de Sue 20 Si vous ne parvenez pas à arrêter de fumer et que vous êtes âgée de plus de 35 ans, votre médecin peut vous conseiller une autre méthode de contraception;
-le surpoids (indice de masse corporelle supérieur à 30 kg/m2);
-si vous souffrez d'hypertension artérielle;
-si l'un de vos proches parents a eu un infarctus du myocarde ou un accident vasculaire cérébral à un âge jeune (moins de 50 ans). Dans ce cas, vous pourriez également présenter un risque accru d'infarctus du myocarde ou d'accident vasculaire cérébral;
-si vous, ou un membre de votre proche parenté, avez un taux de graisses élevé dans le sang (cholestérol ou triglycérides);
-si vous souffrez de migraines, en particulier de migraines avec aura;
-si vous souffrez de problèmes cardiaques (maladies des valves cardiaques, troubles du rythme cardiaque appelé "fibrillation auriculaire" );
-si vous souffrez de diabète.
-D'autres facteurs de risque sont l'hyperhomocystéinémie et le lupus érythémateux disséminé.
-Si vous présentez plus d'un des facteurs de risque précités ou si l'un d'eux est particulièrement sévère, le risque de caillot peut être encore plus élevé.
-Informez votre médecin de toute modification d'un des points susmentionnés pendant la prise de Sue 20, par exemple si vous commencez à fumer, si l'un de vos proches a développé une thrombose de cause inexpliquée ou si vous prenez beaucoup de poids.
-Maladies tumorales
-Une fréquence légèrement plus élevée de cancer du sein a été constatée chez les femmes qui utilisent des CHC tels que Sue 20, par rapport aux femmes du même âge qui n'en utilisent pas. Cette différence disparaît toutefois 10 ans après l'arrêt d'utilisation de ces préparations. On ignore si la différence est due aux CHC. Il est possible que ces femmes aient fait l'objet d'un suivi médical plus approfondi et plus fréquent, d'où le dépistage plus précoce du cancer du sein.
-Après une utilisation prolongée de substances hormonales telles que celles contenues dans Sue 20, on a observé dans de rares cas des modifications hépatiques bénignes, plus rarement malignes, dont les complications peuvent conduire à des hémorragies internes et imposer l'arrêt de la préparation. Aussi est-il important d'aviser votre médecin si vous ressentez des douleurs épigastriques inhabituelles qui ne disparaissent pas rapidement spontanément.
-Quelques études ont montré que chez les femmes utilisant de manière prolongée des CHC tels que Sue 20, les cas de cancers du col de l'utérus sont plus fréquents. Le principal facteur de risque du cancer du col de l'utérus est toutefois l'infection durable par le papillomavirus humain (infection par le HPV). On ignore dans quelle mesure l'utilisation sur une longue durée de CHC tels que Sue 20 a pu contribuer à l'augmentation de la fréquence des cancers du col observée dans les études ou si d'autres facteurs, comme le comportement sexuel (p.ex. le changement fréquent de partenaire sexuel avec l'augmentation du risque de transmission du virus), pourrait expliquer cette augmentation.
-Les tumeurs mentionnées ci-dessus peuvent mettre la vie en péril ou avoir une issue fatale.
-Affections psychiatriques
-Certaines femmes utilisant des contraceptifs hormonaux tels que Sue 20 ont rapporté des dépressions ou des états dépressifs. Les dépressions peuvent avoir une évolution grave et occasionnellement engendrer des idées suicidaires. Si vous présentez des variations de l'humeur et des symptômes dépressifs, demandez conseil à un médecin le plus rapidement possible.
-Autres précautions
-Les hormones contenues dans Sue 20 peuvent influencer les résultats de certaines analyses biologiques effectuées sur des prélèvements de sang. Informez par conséquent votre médecin que vous prenez Sue 20 s'il vous prescrit une analyse de sang.
-Il est prouvé que la prise régulière d'acide folique avant et pendant la grossesse contribue à éviter certains déficits neuraux (spina bifida: non fermeture du dos, anencéphalie: absence de voûte crânienne et de parties du cerveau). C'est pourquoi il est recommandé à toutes les femmes qui voudraient ou pourraient être enceintes, de prendre en plus d'une alimentation riche en acide folique, une dose continue de 0,4 mg d'acide folique par jour (p.ex. sous forme de préparation multivitaminée) à l'arrêt de la contraception hormonale.
-Sue 20 contient du lactose. Si vous souffrez de l'intolérance au galactose, une maladie héréditaire rare, du déficit en lactase de Lapp ou d'une malabsorption du glucose-galactose et que vous suivez un régime sans lactose, vous devrez tenir compte de ces quantités.
-Interactions avec d'autres médicaments
-L'effet contraceptif de Sue 20 peut être diminué par la prise simultanée de certains médicaments ou conduire à des saignements inattendus (entre les règles): p.ex. médicaments destinés au traitement de l'épilepsie (barbituriques, phénytoïne, carbamazépine, oxcarbazépine, topiramate, felbamate, primidone), au traitement de l'infection par le VIH et de l'hépatite C (inhibiteurs de protéase et inhibiteurs non nucléosidiques de la transcriptase inverse), au traitement de la tuberculose (rifampicine, rifabutine), de l'hypertension pulmonaire (bosentan) et de certains types particuliers de somnolence excessive (modafinil), prise prolongée (plus de 10 jours) de certains antibiotiques (tétracycline) utilisés pour le traitement de certaines infections et préparations à base de millepertuis (cf. ci-dessous).
-Si vous utilisez l'un des médicaments susmentionnés sur une courte période, vous pouvez continuer à prendre Sue 20. Pendant le traitement par ce médicament et les 28 jours qui suivent son arrêt, vous devrez cependant utiliser une méthode de contraception non hormonale supplémentaire, par exemple des préservatifs. Demandez conseil à ce sujet à votre médecin ou votre pharmacien.
-Si le traitement par l'autre médicament se prolonge au-delà de la fin de votre plaquette de Sue 20, commencez la plaquette suivante sans interruption, donc sans la pause habituelle pendant laquelle vous ne prenez pas de comprimé pelliculé (voir "Comment utiliser Sue 20?" ). Votre médecin vous dira comment procéder.
-Si vous devez prendre un antibiotique sur une longue durée (c'est-à-dire plus de 10 à 14 jours pour une infection des os ou une borréliose p.ex.), veuillez svp vous informer auprès de votre médecin ou de votre pharmacien sur la procédure à suivre par la suite.
-Si vous prenez Sue 20, vous ne devez pas prendre en même temps une préparation à base de millepertuis (Hypericum) contre les dépressions, car son effet contraceptif peut s'en trouver atténué. Certains cas d'irrégularités des règles et des cas isolés de grossesse non souhaitée ont été rapportés.
-Certains médicaments ainsi que le jus de pamplemousse peuvent entraîner une augmentation de la concentration sanguine de Sue 20. Informez votre médecin si vous prenez l'un des médicaments suivants ou du jus de pamplemousse:
-antifongiques contenant p.ex. de l'itraconazole, du voriconazole, ou du fluconazole:
-certains antibiotiques appelés macrolides contenant de la clarithromycine ou de l'érythromycine;
-certains médicaments pour le traitement de maladies cardio-vasculaires (contenant du diltiazem ou du vérapamil);
-analgésiques et anti-inflammatoires contenant le principe actif étoricoxibe;
-médicaments destinés à abaisser un taux sanguin élevé de cholestérol contenant le principe actif atorvastatine ou rosuvastatine.
-Si vous êtes diabétique, la prise de Sue 20 peut modifier votre besoin en médicaments hypoglycémiants (y compris l'insuline).
-La prise simultanée de Sue 20 et de certains médicaments (les antagonistes des récepteurs de l'angiotensine II, utilisés pour traiter l'hypertension artérielle, certains diurétiques et les antagonistes de l'aldostérone) peut entraîner une hausse des taux sanguins de potassium.
-Votre médecin surveillera par conséquent votre potassium sanguin (kaliémie).
-Sue 20 peut également modifier, en l'augmentant ou en la diminuant, l'efficacité d'autres médicaments, par exemple de la ciclosporine, de la mélatonine, de la tizanidine, de la théophylline et de la lamotrigine, un antiépileptique (cela pourrait augmenter la fréquence des épisodes convulsifs. C'est pourquoi votre médecin doit surveiller le taux sanguin de lamotrigine au début de la prise du traitement par Sue 20 et lorsque vous arrêtez la prise de Sue 20). D'autres médicaments peuvent être concernés: des médicaments contre la douleur, des antidépresseurs, des médicaments contre la malaria, des calmants, des médicaments pour le cœur, des médicaments contenant de la cortisone et des anticoagulants.
-Ne prenez pas Sue 20 si vous souffrez d'hépatite C et si vous prenez l'association des principes actifs ombitasvir/paritaprévir/ritonavir avec ou sans dasabuvir, glécaprevir/pibrentasvir ou sofosbuvir/velpatasvir/voxilaprévir, étant donné que ceci peut entraîner une élévation des paramètres de la fonction hépatique (augmentation de l'enzyme hépatique ALT). Sue 20 ne peut être à nouveau pris qu'après normalisation de vos paramètres hépatiques. Par conséquent, veuillez demander à votre médecin à partir de quand vous pouvez reprendre la prise de Sue 20 après l'arrêt de cette association de principes actifs.
-Si votre médecin vous a informée d'une intolérance à certains sucres, contactez-le avant de prendre Sue 20.
-Ce médicament contient moins de 1 mmol (23 mg) de sodium par comprimé pelliculé, c.-à-d. qu'il est essentiellement "sans sodium" .
-Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si
-vous souffrez d'autres maladies,
-vous êtes allergique,
-vous prenez d'autres médicaments en usage interne ou externe (même en automédication)!
-Il est également important d'informer votre médecin ou votre dentiste que vous prenez Sue 20, lorsque ceux-ci vous prescrivent un nouveau médicament.
-Effet sur l'aptitude à la conduite et l'utilisation de machines
-Aucune étude portant sur l'aptitude à la conduite et à l'utilisation de machines n'a été effectuée.
-Sue 20 peut-il être pris pendant la grossesse ou l'allaitement?
-Sue 20 ne doit pas être pris pendant la grossesse ou en cas de suspicion de grossesse. Si vous allaitez, vous ne devez pas prendre Sue 20, la qualité et la quantité du lait maternel pouvant être affectées.
-Comment utiliser Sue 20?
-Ne changez pas de votre propre chef le dosage prescrit. Adressez-vous à votre médecin ou à votre pharmacien si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte.
-La plaquette-calendrier contient 21 comprimés pelliculés. Un jour de la semaine est indiqué pour chaque comprimé de la plaquette. Prélevez le premier comprimé pelliculé de la plaquette-calendrier, à l'endroit marqué du jour de la semaine correspondant (p.ex. "Lun" pour lundi), en le faisant passer par pression à travers le feuillet d'aluminium. Avalez-le sans le croquer, avec un peu de liquide. L'heure de la prise importe peu, cependant vous devrez vous en tenir une fois pour toutes à l'heure que vous aurez choisie. Suivez le sens des flèches jusqu'à ce que vous ayez pris tous les 21 comprimés pelliculés. Ne prenez aucun comprimé pelliculé pendant les 7 jours suivants. Vos règles (hémorragie de privation) devraient survenir pendant ces 7 jours, 2 à 3 jours après la prise du dernier comprimé pelliculé. Commencez la plaquette suivante de Sue 20 le 8e jour, même si les saignements persistent encore. Cela signifie que vous commencerez chaque nouvelle plaquette de Sue 20 toujours le même jour de la semaine que lors de la première plaquette et que vos règles commenceront également à peu près le même jour de la semaine, chaque mois.
-Début de la prise
-Si vous n'avez pas utilisé de contraceptif hormonal le mois précédent
-Commencez la prise des comprimés pelliculés le 1er jour du cycle (= 1er jour des règles). Le 1er cycle sera un peu raccourci, tandis que tous les cycles suivants dureront 4 semaines. Vous pouvez aussi commencer la prise des comprimés pelliculés du 2e au 5e jour de votre cycle, mais vous devrez alors utiliser des méthodes contraceptives supplémentaires (contraceptifs non hormonaux, à l'exclusion de l'abstinence périodique selon Ogino-Knaus et de la méthode des températures) pendant les 7 premiers jours de la prise.
-En cas de remplacement d'une pilule combinée, d'un anneau vaginal ou d'un patch transdermique
-Commencez la prise de Sue 20 de préférence le lendemain de la prise du dernier comprimé pelliculé de la pilule prise jusqu'à présent (c.-à-d. sans faire de pause). Vous pouvez aussi commencer la prise plus tard, mais au plus tard le lendemain des 7 jours habituels de pause de votre pilule actuelle.
-Si vous avez utilisé un patch transdermique ou un anneau vaginal jusqu'alors, vous devrez commencer la prise de Sue 20 le jour du retrait du dernier anneau ou du dernier patch, ou au plus tard le jour prévu pour le prochain patch ou pour le prochain anneau.
-En cas de remplacement d'une pilule combinée de 28 jours (plaquette comprenant 21 à 24 comprimés contenant le principe actif et 4 à 7 comprimés dépourvus de principe actif)
-Commencez immédiatement - c.à-d. sans faire de pause - la prise du premier comprimé pelliculé de Sue 20 dès le lendemain de la prise du dernier comprimé contenant le principe actif de l'ancienne plaquette (soit après 21 à 24 jours). Vous pouvez cependant aussi attendre vos prochaines règles et commencer la prise de Sue 20 le lendemain de la prise du dernier comprimé sans principe actif.
-En cas de remplacement d'une monopilule progestative (minipilule)
-Vous pouvez arrêter la prise de la minipilule n'importe quel jour et commencer la prise de Sue 20 le lendemain à la même heure. Vous devez cependant utiliser une méthode contraceptive supplémentaire non hormonale (à l'exclusion de l'abstinence périodique selon Ogino-Knaus et de la méthode des températures) pendant les 7 premiers jours de la prise de Sue 20.
-En cas de remplacement d'une injection d'hormones, d'un implant ou d'un stérilet libérant un progestatif
-Commencez la prise de Sue 20 le jour où vous devriez faire votre prochaine injection ou le jour où l'on vous retire votre implant ou votre stérilet. Utilisez toutefois une méthode contraceptive supplémentaire non hormonale (à l'exclusion de l'abstinence périodique selon Ogino-Knaus et de la méthode des températures) pendant les 7 premiers jours de la prise de Sue 20.
-Après une fausse couche ou une interruption de grossesse survenue pendant les 3 premiers mois de grossesse
-Vous pouvez commencer immédiatement la prise de Sue 20 et vous n'avez pas besoin de recourir à une méthode contraceptive supplémentaire. Prenez toutefois l'avis de votre médecin.
-Après un accouchement ou une interruption de grossesse survenue au-delà des 3 premiers mois de grossesse
-Après un accouchement ou une interruption de grossesse survenue au-delà des 3 premiers mois de la grossesse, la prise de Sue 20 ne devrait commencer au plus tôt qu'entre le 21e et le 28e jour. Vous n'avez alors pas besoin de recourir à une méthode contraceptive supplémentaire. Si plus de 28 jours se sont écoulés depuis l'accouchement, vous devrez toutefois utiliser une méthode contraceptive supplémentaire pendant les 7 premiers jours. Si vous avez eu auparavant des rapports sexuels, il vous faut exclure l'éventualité d'une grossesse ou attendre le début de vos prochaines règles avant de commencer la prise de Sue 20. Veuillez observer que vous ne devez pas prendre Sue 20 si vous allaitez (voir "Sue 20 peut-il être pris pendant la grossesse ou l'allaitement?" ).
-Après l'accouchement, les femmes présentent pendant plusieurs semaines (jusqu'à 12 semaines) un risque plus élevé de formation de caillots sanguins (Il est par conséquent important de demander à votre médecin quand vous pouvez reprendre Sue 20.
-Si vous avez oublié de prendre votre comprimé pelliculé du jour
-S'il s'est écoulé moins de 12 heures depuis le moment où vous auriez dû prendre le comprimé pelliculé, la fiabilité de la pilule est encore assurée. Vous devez immédiatement prendre le comprimé pelliculé oublié et continuer à prendre quotidiennement les comprimés pelliculés suivants à l'heure habituelle.
-Si vous avez oublié de prendre le comprimé pelliculé depuis plus de 12 heures, il se peut que la protection contraceptive ne soit plus complète. Plus vous avez oublié de comprimés pelliculés, plus le risque est grand que la pilule n'agisse plus. Le risque de tomber enceinte est particulièrement élevé si vous oubliez de prendre des comprimés pelliculés au début ou à la fin de la plaquette. C'est pourquoi vous devez observer les règles suivantes:
-Si vous avez oublié plus d'un comprimé pelliculé d'une plaquette
-Demandez conseil à votre médecin.
-Si vous avez oublié 1 comprimé pelliculé dans la 1re semaine de la prise
-Prenez le comprimé pelliculé oublié sitôt que vous vous êtes aperçue de votre oubli – même si cela implique la prise rapprochée de 2 comprimés pelliculés l'un après l'autre le même jour – et prenez les comprimés pelliculés suivants chaque jour à l'heure habituelle.Pendant les 7 prochains jours, il vous faudra utiliser une méthode contraceptive supplémentaire non hormonale (à l'exclusion de l'abstinence périodique selon Ogino-Knaus et de la méthode des températures). Si vous avez déjà eu un rapport sexuel dans la semaine ayant précédé l'oubli de la prise, il se peut que vous soyez enceinte. Informez-en immédiatement votre médecin.
-Si vous avez oublié 1 comprimé pelliculé dans la 2e semaine de la prise
-Prenez le comprimé pelliculé oublié sitôt que vous vous apercevez de votre oubli – même si cela implique la prise rapprochée de 2 comprimés pelliculés l'un après l'autre le même jour – et prenez les comprimés pelliculés suivants chaque jour à l'heure habituelle.L'efficacité de la pilule est conservée à condition que la prise ait été régulière pendant les 7 jours précédents. Vous n'avez pas besoin d'utiliser de contraceptif supplémentaire non hormonal. Si cela n'est pas le cas, utilisez une méthode contraceptive supplémentaire non hormonale (à l'exclusion de l'abstinence périodique selon Ogino-Knaus et de la méthode des températures).
-Si vous avez oublié 1 comprimé pelliculé dans la 3e semaine de la prise
-Vous pouvez choisir une des deux possibilités suivantes, sans avoir à utiliser un contraceptif supplémentaire si la prise de Sue 20 a été régulière pendant les 7 jours précédents. Sinon, suivez la première des deux possibilités et utilisez une méthode contraceptive supplémentaire non hormonale (à l'exclusion de l'abstinence périodique selon Ogino-Knaus et de la méthode des températures) pendant les 7 jours suivants.
-1.Prenez le comprimé pelliculé oublié sitôt que vous vous apercevez de votre oubli – même si cela implique la prise rapprochée de 2 comprimés pelliculés l'un après l'autre le même jour – et prenez les comprimés pelliculés suivants chaque jour à l'heure habituelle. Commencez la prise des comprimés pelliculés de la plaquette suivante immédiatement après la fin de la dernière plaquette, c.-à-d. sans observer de pause. L'hémorragie de privation habituelle ne se produira pas; de petites pertes sanglantes ou des saignements intermédiaires pourront toutefois être plus fréquents jusqu'à ce que vous ayez pris tous les comprimés pelliculés de cette deuxième plaquette.
-Ou
-2.Ne prenez plus d'autres comprimés pelliculés. Après une pause de 7 jours au maximum, y compris le jour de l'oubli du comprimé pelliculé, reprenez la prise des comprimés pelliculés en commençant la plaquette suivante. Cette méthode permet aussi de recommencer la prise de la pilule le même jour de la semaine que jusqu'alors.
-Si vous avez oublié des comprimés pelliculés et que vos règles ne surviennent pas pendant la première pause, il se peut que vous soyez enceinte. Consultez donc votre médecin avant de reprendre la plaquette suivante.
-Conduite à tenir en cas de troubles gastro-intestinaux, tels que vomissements ou diarrhées (indépendamment de leur cause, par exemple s'ils sont des effets indésirables d'autres médicaments ou antibiotiques)
-En cas de troubles gastro-intestinaux tels que vomissements ou diarrhées, l'absorption des médicaments peut être incomplète. L'efficacité peut s'en trouver diminuée, comme en cas d'oubli d'un comprimé, en particulier en cas de vomissements. Si vous vomissez dans les 3 à 4 heures qui suivent la prise d'un comprimé pelliculé Sue 20, conformez-vous aux recommandations données en cas d'oubli d'un comprimé pelliculé. Afin que le schéma habituel de la prise puisse être conservé, il vous faut prendre le comprimé pelliculé supplémentaire d'une plaguette de réserve.
-En cas de fortes diarrhées (p.ex. causées par la prise d'autres médicaments comme des antibiotiques), demandez à votre médecin si des mesures complémentaires sont nécessaires.
-En cas de vomissements, diarrhées, etc. semblant devoir se prolonger (pendant plusieurs jours), il est conseillé de recourir en plus à une méthode de contraception mécanique pendant la durée du cycle de prise de comprimés pelliculés en cours.
-Si vous désirez retarder vos règles
-Vous pouvez décaler vos règles, en commençant la prise de la plaquette suivante de Sue 20 dès que vous avez terminé la plaquette actuelle, sans observer de pause. Vous pouvez poursuivre la prise aussi longtemps que vous le désirez, au maximum cependant jusqu'à la fin de cette deuxième plaquette. Lorsque vous désirez avoir vos règles, arrêtez la prise de la pilule. Lors de la prise de la deuxième plaquette, il se peut que de petites pertes sanglantes (spotting) ou des saignements intermédiaires surviennent. Commencez la plaquette suivante après la pause habituelle de 7 jours.
-Si vous désirez que le premier jour de vos règles commence en principe un autre jour de la semaine
-Si vous prenez les comprimés pelliculés selon les instructions, vos règles se produiront toutes les 4 semaines à peu près le même jour de la semaine. Si vous désirez changer celui-ci, raccourcissez simplement (ne prolongez jamais) la prochaine pause. Si vos règles commencent habituellement le vendredi et que vous désirez à l'avenir que ce soit le mardi (3 jours plus tôt), prenez le premier comprimé pelliculé de la plaquette suivante trois jours plus tôt que d'habitude. Si l'intervalle est très court (p.ex. 3 jours ou moins), il se peut que l'hémorragie de privation ne se produise pas. De petites pertes sanglantes (spotting) ou des saignements intermédiaires sont cependant possibles pendant la prise de la prochaine plaquette.
-Conduite à tenir en cas d'irrégularité des saignements
-Avec toutes les pilules et particulièrement pendant les premiers mois de la prise, des saignements inhabituels (petites pertes sanglantes ou saignements intermédiaires) peuvent se produire. Il se peut que vous ayez besoin de serviettes périodiques ou de tampons, mais la prise des comprimés pelliculés ne doit pas être interrompue.
-Les saignements intermenstruels légers cessent généralement dès que l'organisme s'est habitué à la prise de la pilule (normalement après 3 cycles environ). Consultez votre médecin en cas de saignements prolongés, plus abondants, semblables aux menstruations normales, ou si ces saignements sont récurrents.
-Conduite à tenir en cas d'absence de règles
-L'hémorragie de privation peut faire défaut au cours de la pause sans prise de comprimés pelliculés. Si vous avez pris les comprimés pelliculés correctement, que vous n'avez pas eu de vomissements et que vous n'avez pas pris d'autres médicaments, la probabilité d'une grossesse est extrêmement faible. Prenez Sue 20 comme d'habitude.
-Si les règles font défaut deux fois de suite, il se peut que vous soyez enceinte. Consultez sans délai votre médecin. Ne poursuivez pas la prise de la pilule tant que votre médecin n'a pas exclu une grossesse.
-Arrêt de la préparation
-Vous pouvez arrêter la prise de Sue 20 quand vous le désirez. Après l'arrêt de Sue 20, les glandes génitales reprennent en général leur pleine fonction, et l'aptitude à concevoir est normale. Le premier cycle est généralement allongé d'une semaine environ. Si toutefois le déroulement du cycle ne redevenait pas normal au cours des 2 à 3 premiers mois, veuillez consulter votre médecin.
-Si vous arrêtez la prise de Sue 20 parce que vous désirez être enceinte, vous devriez attendre une menstruation normale avant la conception. Ceci permet de définir plus facilement la date à laquelle naîtra votre bébé.
-Si vous ne désirez pas être enceinte, demandez à votre médecin de vous conseiller d'autres méthodes contraceptives.
-Enfants et adolescents
-L'efficacité et la sécurité de Sue 20 ont été examinées chez des femmes âgées de 18 ans et plus. Chez les adolescentes, le dosage recommandé sera le même que chez les adultes (sur prescription médicale).
-Que faire si vous avez pris davantage de comprimés pelliculés de Sue 20 que prévu (surdosage)?
-On ne dispose à ce jour d'aucune donnée relative à un surdosage de Sue 20. En vertu de l'expérience dont on dispose pour d'autres "pilules" , les symptômes suivants peuvent apparaître en cas de surdosage: nausées, vomissements, ainsi qu'un léger saignement vaginal. Si vous constatez qu'un enfant a avalé accidentellement plusieurs comprimés pelliculés, emmenez-le chez un médecin.
-Quels effets secondaires Sue 20 peut-il provoquer?
-Veuillez informer votre médecin de tous les effets secondaires, en particulier des symptômes sévères ou persistants ou des modifications de votre état de santé si vous soupçonnez le CHC d'en être à l'origine. Les effets secondaires les plus sévères liés à l'utilisation des CHC sont décrits dans la rubrique "Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Sue 20?" .
-Le risque de formation de caillots sanguins dans les veines (thromboembolie veineuse) ou les artères (thromboembolie artérielle) est augmenté chez toutes les femmes prenant Sue 20.
-Ce risque est encore plus élevé si vous présentez des facteurs ou des maladies qui eux-mêmes augmentent aussi ce risque (pour de plus amples informations sur les facteurs et les maladies qui augmentent le risque de caillot et sur les symptômes d'un caillot, reportez-vous à la partie "Caillots sanguins" sous la rubrique "Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Sue 20?" ).
-La prise de Sue 20 peut provoquer les effets secondaires suivants
-Fréquent (concerne 1 à 10 utilisatrices sur 100)
-Infections par des champignons (notamment dans le vagin), prise de poids, labilité émotionnelle, dépression, état dépressif, nervosité, baisse ou augmentation de la libido, maux de tête, douleurs abdominales, nausées, vomissements, augmentation du volume des seins, douleurs des seins et autres symptômes mammaires, irrégularités menstruelles, pertes vaginales.
-Occasionnel (concerne 1 à 10 utilisatrices sur 1000)
-Infiltration de liquide dans les tissus, troubles du sommeil, migraine, sécheresse de la peau, urticaire, sécheresse du vagin, écoulement mammaire, douleurs du bas-ventre.
-Rare (concerne 1 à 10 utilisatrices sur 10'000)
-Caillots sanguins dans une veine ou une artère, par exemple: dans une jambe ou un pied (c.-à-d. thrombose veineuse profonde), dans un poumon (c.-à-d. embolie pulmonaire), infarctus du myocarde, accident vasculaire cérébral ou symptômes passagers évocateurs d'un accident vasculaire cérébral, appelé accident ischémique transitoire.
-Effets secondaires rapportés dans le cadre d'une prise de Sue 20 sans que leur fréquence exacte soit connue: réactions d'hypersensibilité, érythème noueux (inflammation aiguë du tissu graisseux sous-cutané).
-À part cela, les effets secondaires suivants ont été rapportés chez des utilisatrices d'autres pilules (cf. "Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Sue 20?" ):
-infections urinaires, gonflement du visage, des membres et/ou du pharynx (dit angio-oedème), augmentation de l'appétit, augmentation des taux de lipides sanguins, modifications des valeurs glycémiques chez les diabétiques, anxiété, agitation, agressivité, vertiges, dégradation de l'ouïe, hypertension artérielle, diarrhée, constipation, pancréatite (surtout chez des femmes présentant des taux accrus de lipides sanguins), maladie du foie (p.ex. jaunisse, tumeurs du foie), calculs biliaires, éruption cutanée, démangeaisons, augmentation de la production des glandes sébacées, acné, chute de cheveux, taches pigmentaires (chloasma), érythème polymorphe (une maladie de peau caractérisée par des plaques rouges ou des zones enflées de la peau, avec des démangeaisons), purpura vasculaire (points rouges cutanés), crampes musculaires, pilosité corporelle accrue, règles douloureuses, absence de règles, kystes de l'ovaire, dysplasie cervicale (modification de la muqueuse du col utérin), augmentation du volume de myomes utérins (grosseurs dans l'utérus), développement de nodules dans les seins, cancer du sein, aggravation d'un lupus érythémateux disséminé (une maladie auto-immune chronique) ou d'une chorée de Sydenham (une maladie neurologique).
-Un rapport direct de ces effets secondaires avec la prise de la pilule n'est pas établi.
-Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin, votre pharmacien. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d'emballage.
-À quoi faut-il encore faire attention?
-Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention "EXP" sur le récipient.
-Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien, qui disposent d'une information détaillée destinée aux professionnels.
-Remarques concernant le stockage
-Conserver à une température ne dépassant pas 30° C et tenir hors de la portée des enfants.
-Que contient Sue 20?
-Principes actifs
-1 comprimé pelliculé contient 3 mg de drospirénone et 0,02 mg d'éthinylestradiol
-Excipients
-Lactose monohydraté, amidon de maïs prégélatinisé, povidone K-30, croscarmellose sodique, polysorbate 80, stéarate de magnésium, poly(alcool vinylique), dioxyde de titane (E171), macrogol 3350, talc (E553b), oxyde de fer jaune (E172), oxyde de fer rouge (E172) et oxyde de fer noir (E172).
-Où obtenez-vous Sue 20? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
-Sue 20 est disponible en pharmacie, uniquement sur ordonnance médicale.
-Sue 20 est disponible en emballages de 21, 3× 21 et 6× 21 comprimés pelliculés.
-Numéro d'autorisation
-62898 (Swissmedic).
-Titulaire de l'autorisation
-Spirig HealthCare SA, 4622 Egerkingen.
-Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en août 2021 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
-NorLevo 1,5 mg
-Was ist NorLevo 1,5 mg und wann wird es angewendet?
-NorLevo 1,5 mg enthält den Wirkstoff Levonorgestrel und ist ein Arzneimittel zur Schwangerschaftsverhütung im Notfall, d.h. innerhalb von 72 Stunden nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder im Fall des Versagens einer Verhütungsmethode wie z.B.:
-gerissenes oder vergessenes Kondom;
-über die maximal vertretbare Zeitspanne hinaus vergessene Einnahme eines oralen Kontrazeptivums ( "Pille" );
-ausgestossenes Intrauterinpessar;
-vorzeitige Entfernung oder Verrutschen eines Scheidendiaphragmas oder einer Portiokappe;
--Geschlechtsverkehr während der mutmasslichen fruchtbaren Phase bei Ausübung periodischer Abstinenz (Temperaturmethode);
--Vergewaltigung.
-Solche Arzneimittel werden auch als "Pille danach" bezeichnet.
-In Studien konnte durch NorLevo 1,5 mg bei 52-85% der betroffenen Frauen das Eintreten einer Schwangerschaft verhindert werden.
-NorLevo 1,5 mg verhindert den Eisprung. Es kann nicht die Einnistung einer befruchteten Eizelle in der Gebärmutter verhindern. Wenn der Eisprung bereits erfolgt ist, besitzt NorLevo 1,5 mg daher keine Wirksamkeit mehr. Entsprechend ist NorLevo 1,5 mg kein Mittel für einen Schwangerschaftsabbruch.
-Es ist nicht möglich, im Einzelfall festzustellen, ob der Eisprung bereits stattgefunden hat. Um das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft so weit wie möglich zu reduzieren, kann NorLevo 1,5 mg daher grundsätzlich eingenommen werden, wenn der Arzt/die Ärztin bzw. der Apotheker/die Apothekerin aufgrund der von Ihnen erhobenen Angaben zu der Ansicht gelangt, dass eine Anwendung angezeigt ist.
-NorLevo 1,5 mg ist ausschliesslich für Notfälle vorgesehen und sollte auf keinen Fall eine regelmässige Verhütungsmethode ersetzen.
-Die Abgabe erfolgt ausschliesslich durch die Ärztin, bzw. den Arzt oder die Apothekerin, bzw. den Apotheker. Vor der Abgabe muss in einem Beratungsgespräch abgeklärt werden, ob das Präparat für Sie geeignet ist. Bei Ausbleiben der Monatsblutung ist eine ärztliche Nachkontrolle erforderlich.
-Was sollte dazu beachtet werden?
-Die Anwendung von NorLevo 1,5 mg ersetzt nicht die notwendigen Vorsichtsmassnahmen zum Schutz vor sexuell übertragbaren Erkrankungen. Wenn Sie beim Geschlechtsverkehr kein Kondom verwendet haben (oder wenn es gerissen oder gerutscht ist), ist es möglich, dass Sie mit einer sexuell übertragbaren Erkrankung (einschliesslich HIV) infiziert wurden.
-Je mehr Zeit zwischen dem Geschlechtsverkehr und der Einnahme von NorLevo 1,5 mg vergangen ist, desto kleiner ist die Wirksamkeit von NorLevo 1,5 mg. Die grösste Wirkung wird bei Einnahme innerhalb von 24 Stunden erzielt. Nach 48 bis 72 Stunden beträgt die Wirksamkeit noch etwa die Hälfte. Bei Anwendung nach mehr als 72 Stunden konnte keine Wirksamkeit mehr gezeigt werden.
-Durch Notfallkontrazeption mit NorLevo 1,5 mg wird der Eintritt einer Schwangerschaft nicht in jedem Fall verhindert. Deshalb sollte nach Anwendung von NorLevo 1,5 mg möglichst auf die Einnahme von Arzneimitteln (sowie von Alkohol, Nikotin und anderen Drogen) verzichtet werden, bis eine Schwangerschaft definitiv ausgeschlossen werden kann.
-Wann darf NorLevo 1,5 mg nicht eingenommen werden?
-Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden während einer Schwangerschaft oder bei schweren Leberfunktionsstörungen. NorLevo 1,5 mg darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Levonorgestrel oder einem der Hilfsstoffe.
-Darf NorLevo 1,5 mg während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
-NorLevo 1,5 mg darf während einer Schwangerschaft grundsätzlich nicht eingenommen werden.
-Falls es trotz Anwendung von NorLevo 1,5 mg zu einer Schwangerschaft kommt, ist aufgrund von Studien keine schädigende Wirkung auf das Ungeborene zu erwarten. Mit diesem Arzneimittel kann eine bereits bestehende Schwangerschaft nicht abgebrochen werden.
-Wenn Sie nach Einnahme von NorLevo 1,5 mg trotzdem schwanger werden, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Er oder sie möchte sich dann vielleicht vergewissern, dass es sich nicht um eine Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaft handelt. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn Sie nach der Einnahme von NorLevo 1,5 mg starke Bauchschmerzen bekommen oder schon einmal eine Schwangerschaft ausserhalb der Gebärmutter, einen chirurgischen Eingriff an Ihren Eileitern oder eine Beckenentzündung gehabt haben.
-Stillen ist möglich. Da Levonorgestrel in die Muttermilch übertritt, wird jedoch empfohlen, dass Sie unmittelbar vor der Einnahme der Tablette stillen und den auf die Einnahme von NorLevo 1,5 mg folgenden Stilltermin um mindestens 6 Stunden verschieben (während dieser Zeit Milch abpumpen und diese verwerfen).
-Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin um Rat.
-Wie verwenden Sie NorLevo 1,5 mg?
-Die Behandlung erfordert die Einnahme von 1 Tablette als Einmaldosis. Die Tablette muss so bald wie möglich – vorzugsweise innerhalb von 12 Stunden – aber nicht später als 72 Stunden (3 Tage) nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Die schwangerschaftsverhütende Wirkung ist umso sicherer, je früher die Tablette eingenommen wird.
-Wenn Sie bestimmte Arzneimittel anwenden oder in den vergangenen 4 Wochen eingenommen haben (siehe Abschnitt „Wann ist bei der Einnahme von NorLevo 1,5 mg Vorsicht geboten), könnte NorLevo 1,5 mg bei Ihnen weniger wirksam sein. Sprechen Sie vor der Einnahme von NorLevo 1,5 mg mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin verschreibt Ihnen möglicherweise eine andere (nicht-hormonale) Art der Notfallverhütung, d.h. eine Kupferspirale. Wenn dies für Sie nicht in Frage kommt oder falls es Ihnen nicht möglich ist, umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin aufzusuchen, kann der Apotheker bzw. die Apothekerin empfehlen, dass Sie eine doppelte Dosis einnehmen.
-Tritt innerhalb von drei Stunden nach Einnahme der Tablette Erbrechen auf, sollten Sie unverzüglich 1 weitere Tablette einnehmen.
-Tritt innerhalb von drei Stunden nach Einnahme einer doppelten Dosis NorLevo 1,5 mg (2 Tabletten) Erbrechen auf, wenden Sie sich rasch an eine Gynäkologin oder Gynäkologen, der/die über die Vorgehensweise entscheiden wird.
-Die Tabletten sollten mit einem Glas Wasser eingenommen werden und sollten nicht zerkaut werden. NorLevo 1,5 mg soll vor dem Essen eingenommen werden.
-Nach der Anwendung von NorLevo 1,5 mg soll bis zur nächsten Blutung ein lokales Verhütungsmittel (Kondom, Portiokappe, Spermizid) angewendet werden. Findet nach der Anwendung von NorLevo 1,5 mg wiederum ungeschützter Geschlechtsverkehr statt (selbst wenn dies während desselben Menstruationszyklus geschieht), wirken die Tabletten nicht empfängnisverhütend. Das heisst, es besteht erneut das Risiko einer Schwangerschaft. Wenn Sie NorLevo 1,5 mg zusätzlich zu einem hormonalen Empfängnisverhütungsmittel (Pille, Vaginalring, Verhütungspflaster) angewendet haben, setzen Sie die Pilleneinnahme, bzw. die Anwendung des Vaginalrings oder Verhütungspflasters wie gewohnt fort. Falls während der darauffolgenden Einnahmepause bzw. Anwendungspause bei Vaginalring oder Verhütungspflaster keine Blutung eintritt, ist eine Schwangerschaft abzuklären.
-Nach Einnahme von NorLevo 1,5 mg tritt die Menstruationsblutung in den meisten Fällen zum erwarteten Zeitpunkt und in normaler Stärke ein. Sie kann aber auch früher oder später einsetzen. Wenn zum erwarteten Zeitpunkt der Regel eine für Sie untypische Blutung auftritt oder die Regelblutung mehr als 5 Tage ausbleibt, sollte eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden. Sie sollten aber auch einen Schwangerschaftstest machen, wenn Sie aus anderen Gründen glauben, dass Sie schwanger sein könnten. Werden Sie nach der Einnahme dieses Arzneimittels trotzdem schwanger, sollten Sie sich unbedingt an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin wenden.
-Notfallverhütungsmittel wie NorLevo 1,5 mg sind nur zur Anwendung in Ausnahmefällen bestimmt. Sie eignen sich nicht zur regelmässigen Empfängnisverhütung, da ihre Zuverlässigkeit im Vergleich zu anderen Methoden geringer ist. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin über andere, für Sie geeignete Langzeitmethoden der Schwangerschaftsverhütung beraten.
-Kinder und Jugendliche
-Über die Anwendung bei Jugendlichen unter 16 Jahren liegt nur limitierte Erfahrung vor. NorLevo 1,5 mg ist nicht vor der ersten Regelblutung (Menarche) anzuwenden.
-Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Welche Nebenwirkungen kann NorLevo 1,5 mg haben?
-Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von NorLevo 1,5 mg auftreten:
-Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Behandelten)
-Sehr häufig werden Übelkeit, Kopfschmerzen, Unterleibsschmerzen, Müdigkeit, Schwindelgefühl, Erbrechen und Spannungsgefühl in der Brust beobachtet.
-
- +Welche Nebenwirkungen kann Minirin haben?
- +Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Minirin auftreten:
-Häufig kann es auch zu Durchfall und Regelschmerzen kommen. Schmier-, unregelmässige und verstärkte Blutungen können auftreten und bis zur nächsten Menstruation, die verspätet eintreten kann, andauern.
-Nach der Markteinführung dieses Arzneimittels wurde über thromboembolische Ereignisse (Blutgerinnsel) berichtet. Ebenso können allergische Reaktionen wie Hautausschlag oder ein Anschwellen von Rachen und Gesicht nach Einnahme dieses Arzneimittels auftreten.
-Mit Ausnahme der möglichen Menstruationsstörungen und der Blutgerinnsel verschwinden die unerwünschten Wirkungen im Allgemeinen innerhalb von 48 Stunden nach Einnahme der Tablette.
-Die wenigen Daten zum Sicherheitsprofil bei Jugendlichen zeigen keine relevanten Unterschiede im Vergleich zu erwachsenen Anwenderinnen. Nur Bauchschmerzen schienen bei Jugendlichen häufiger zu sein als bei Erwachsenen.
- +Häufig können Müdigkeit, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und -krämpfe, Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, ein vorübergehender Abfall des Blutdruckes, eine erhöhte Pulsfrequenz und Gesichtsrötungen mit Hitzegefühl auftreten.
- +Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)
- +Gelegentlich können Schlaflosigkeit/Schlafstörungen, Schwindel und Blutdruckabfall (orthostatische Hypotonie) auftreten.
- +Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)
- +Selten können Krampfanfälle auftreten.
- +Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Behandelten)
- +Sehr selten kann es zu einem Rückstau von Wasser im Gewebe, einem zu niedrigen Natriumspiegel im Blut bis hin zu Krämpfen, einem Hirnödem und tiefe Bewusstlosigkeit (Koma) kommen.
- +In sehr seltenen Fällen treten zudem allergische Reaktionen, Überempfindlichkeitsreaktionen wie z.B. Juckreiz, Hautausschläge, Fieber, Bronchialkrämpfe oder schockartige allergische Allgemeinreaktion auf.
- +Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
- +Bei Kindern, die gegen Bettnässen behandelt werden, wurden emotionale Störungen beobachtet.
- +Bei Überdosierung besteht die Gefahr einer Überwässerung des Körpers. Es sind dabei Anzeichen wie Gewichtszunahme, erhöhter Blutdruck, erhöhte Pulsfrequenz, Gesichtsrötung, Kopfschmerzen, Krämpfe, Übelkeit und Bauchkrämpfe und in schweren Fällen allgemeine Krampfanfälle, Hirnödem und tiefe Bewusstlosigkeit (Koma) zu erwarten. Nehmen Sie unverzüglich Kontakt mit Ihrem Arzt bzw. Ärztin auf. Alle Verdachtsfälle auf Hirnödem (Krampfanfälle und Bewusstseinsverlust) erfordern eine sofortige Einweisung in die Intensivtherapie.
-Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und vor Licht geschützt in der Originalpackung lagern.
- +Nicht über 25°C lagern.
- +In der Originalverpackung vor Licht und Feuchtigkeit geschützt aufbewahren.
- +Weitere Hinweise
-Was ist in NorLevo 1,5 mg enthalten?
-1 Tablette enthält:
-Wirkstoffe
-1,5 mg Levonorgestrel
-Hilfsstoffe
-Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Povidon K30, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat.
-Wo erhalten Sie NorLevo 1,5 mg? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken ohne ärztliche Verschreibung nach persönlicher Fachberatung durch die Apothekerin/den Apotheker erhältlich.
-In Packungen zu 1 Tablette.
-Zulassungsnummer
-62876 (Swissmedic).
-Zulassungsinhaberin
-Perrigo Schweiz AG, Zürich.
-Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2024 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-NorLevo 1,5 mg
-Qu'est-ce que NorLevo 1,5 mg et quand doit-il être utilisé?
-NorLevo 1,5 mg contient la substance active lévonorgestrel. C'est un médicament pour la contraception d'urgence, à utiliser dans un délai de 72 heures après un rapport sexuel non protégé ou en cas d'échec d'une méthode contraceptive, comme par exemple en cas de:
-préservatif percé ou oublié;
-oubli de prendre un contraceptif oral ( "pilule" ) au-delà de l'intervalle de temps maximal admis;
-expulsion d'un stérilet;
-retrait prématuré ou glissement d'un diaphragme ou d'une cape cervicale;
-relation sexuelle durant la phase potentiellement fertile lors de la méthode d'abstinence périodique (selon la température);
-viol.
-Ce type de médicament est aussi connu sous le nom "pilule du lendemain" .
-Dans les études, NorLevo 1,5 mg empêchait la survenue d'une grossesse chez 52 à 85% des femmes traitées.
-NorLevo 1,5 mg inhibe l'ovulation. NorLevo 1,5 mg ne peut pas empêcher l'implantation d'un ovule fécondé dans l'utérus. Lorsque l'ovulation s'est déjà produite, NorLevo 1,5 mg n'est plus efficace. De ce fait, NorLevo 1,5 mg n'est pas un moyen d'avortement.
-Il n'est pas possible de déterminer dans chaque cas si l'ovulation a déjà eu lieu. Afin de réduire le risque de grossesse non désirée autant que possible, NorLevo 1,5 mg peut donc en principe être pris si le médecin, resp. le pharmacien estime, qu'à la vue des informations recueillies, l'administration est indiquée. NorLevo 1,5 mg est exclusivement prévu pour des situations d'urgence et ne convient en aucun cas à la contraception régulière.
-La distribution est effectuée exclusivement par le médecin ou par le pharmacien. Un entretien de conseil doit déterminer si le produit est approprié pour vous avant sa remise. Un contrôle médical est nécessaire en cas d'absence de règles.
-De quoi faut-il tenir compte en dehors du traitement?
-L'emploi de NorLevo 1,5 mg ne remplace pas les mesures de précaution nécessaires pour la protection contre les maladies sexuellement transmissibles. Si vous n'avez pas utilisé un préservatif (ou s'il s'est déchiré ou a glissé) pendant vos rapports sexuels, il est possible que vous ayez contracté une maladie sexuellement transmissible (y compris le VIH).
-L'efficacité de NorLevo 1,5 mg diminue avec l'allongement du laps de temps écoulé entre le rapport sexuel et la prise de ce médicament. La meilleure efficacité est obtenue si la prise a lieu dans les 24 heures suivant le rapport sexuel. Après 48 à 72 heures, l'efficacité n'est plus que de moitié. Dans le cas d'une utilisation après plus de 72 heures, aucune efficacité n'a pas été démontrée.
-La contraception d'urgence par NorLevo 1,5 mg ne permet pas d'éviter une grossesse dans tous les cas. C'est pourquoi, il convient de renoncer dans la mesure du possible à la prise de médicaments après la prise de NorLevo 1,5 mg (ainsi qu'à l'alcool, la nicotine et d'autres drogues) jusqu'à ce qu'une grossesse puisse être définitivement exclue.
-Quand NorLevo 1,5 mg ne doit-il pas être pris?
-Le médicament ne doit pas être pris pendant une grossesse ou en cas de dysfonctionnement hépatique grave. Vous ne devez pas prendre NorLevo 1,5 mg en cas d'hypersensibilité à la substance active lévonorgestrel ou à l'un des excipients.
-Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de NorLevo 1,5 mg?
-L'utilisation de NorLevo 1,5 mg est déconseillée dans les cas suivants:
-si vous avez eu une grossesse qui s'est développée en dehors de l'utérus (grossesse extra-utérine, grossesse ectopique), car ceci augmente le risque d'une nouvelle grossesse ectopique. Par conséquent, si vous avez eu une grossesse ectopique ou une infection des trompes utérines, vous devez impérativement vous mettre en rapport avec votre médecin avant de prendre NorLevo 1,5 mg.
-si vous avez des antécédents personnels ou familiaux de risque accru de thrombose (coagulation du sang)
-ou si vous souffrez d'un syndrome de malabsorption grave, comme la maladie de Crohn.
-Si vous avez déjà eu un rapport sexuel non protégé qui date de plus de 72 heures, la conception peut avoir eu lieu. Le traitement par NorLevo 1,5 mg suite au deuxième rapport sexuel peut donc s'avérer inefficace pour prévenir une grossesse.
-La contraception d'urgence est destinée à n'être utilisée que dans des cas exceptionnels.
-Une administration répétée de NorLevo 1,5 mg au cours d'un même cycle menstruel est déconseillée.
-Étant donné que NorLevo 1,5 mg ne permet pas d'éviter une grossesse dans tous les cas et que le risque de surdosage hormonal ou de troubles du cycle menstruel qu'il entraîne n'est pas souhaitable en cas de prise régulière, NorLevo 1,5 mg ne doit pas remplacer une méthode de contraception régulière. NorLevo 1,5 mg ne fonctionne pas aussi bien que des méthodes de contraception à long terme. Votre médecin peut vous en dire davantage quant aux méthodes de contraception à long terme, qui sont plus efficaces pour vous empêcher de tomber enceinte. En cas de doute, si vous avez pris NorLevo 1,5 mg et que vos règles ont plus de cinq jours de retard ou en cas de saignements anormaux, même à la date prévue de vos règles, il est indispensable d'exclure toute grossesse.
-La contraception d'urgence doit être prise aussi rapidement que possible après un rapport sexuel non protégé.
-Il y est possible que NorLevo 1,5 mg (à l'instar des autres contraceptions d'urgence médicamenteuse) soit moins efficace chez les femmes ayant un poids ou un indice de masse corporelle (IMC) élevé.
-Si vous avez des inquiétudes concernant d'éventuels problèmes qui pourraient survenir avec la prise d'une contraception d'urgence, vous devriez consulter le pharmacien.
-Ce médicament peut affecter les réactions, l'aptitude à la conduite et l'aptitude à utiliser des outils ou des machines, car il peut provoquer des effets indésirables tels que des vertiges ou de la fatigue!
-Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si vous souffrez d'une autre maladie, vous êtes allergique ou vous prenez déjà d'autres médicaments en usage interne ou externe (même en automédication)!
-NorLevo 1,5 mg contient du lactose monohydraté. Si votre médecin vous a informée d'une intolérance à certains sucres, contactez-le avant de prendre ce médicament.
-Vous devez impérativement informer votre médecin ou votre pharmacien si vous prenez ou avez pris au cours des 4 dernières semaines l'un des médicaments suivants, car des interactions avec NorLevo 1,5 mg pourraient survenir et votre médecin peut vous prescrire un autre type (non hormonal) de contraceptif d'urgence, à savoir un dispositif intra-utérin au cuivre (DIU-Cu). Si ceci n'est pas envisageable pour vous ou si vous ne parvenez pas à consulter votre médecin rapidement, vous pouvez prendre une double dose de NorLevo 1,5 mg (soit 2 comprimés).
--Médicaments utilisés pour traiter l'épilepsie (p.ex. barbituriques, carbamazépine, felbamate, oxcarbazépine, phénytoïne, primidone, topiramate)
-médicaments utilisés pour traiter la narcolepsie, un type particulier de somnolence excessive (p.ex. modafinil);
-médicaments utilisés pour traiter l'infection par le VIH (p.ex. ritonavir, efavirenz, névirapine);
-médicaments pour traiter certaines infections bactériennes comme la tuberculose (p.ex. rifabutine, rifampicine);
-médicaments phytothérapeutiques contenant du millepertuis (Hypericum perforatum) pour traiter la dépression ou les angoisses;
-médicaments utilisés pour traiter certaines mycoses (p.ex. itraconazole, voriconazole, clarithromycine);
-médicaments utilisés pour traiter l'hypertension artérielle dans la circulation pulmonaire (p.ex. bosentan);
--NorLevo 1,5 mg ne devrait pas être pris en même temps que des médicaments contenant de l'acétate d'ulipristal.
-NorLevo 1,5 mg peut également influer l'efficacité d'autres médicaments:
-comme l'efficacité de la ciclosporine, un médicament qui affaiblit le système immunitaire.
-NorLevo 1,5 mg peut-il être pris pendant la grossesse ou l'allaitement?
-NorLevo 1,5 mg ne doit en principe pas être pris pendant la grossesse.
-Les études n'indiquent pas d'effet nuisible pour le fœtus, même si une grossesse devait se développer malgré la prise de NorLevo 1,5 mg. Ce médicament n'interrompt pas une grossesse en cours.
-Si vous tombez tout de même enceinte après avoir pris NorLevo 1,5 mg, il vous est recommandé de consulter votre médecin. Il se peut que ce dernier souhaite vérifier si la grossesse n'est pas péritonéale ou ectopique. Ceci est particulièrement important si vous avez de fortes douleurs abdominales après avoir pris NorLevo 1,5 mg ou si vous avez déjà eu une grossesse en dehors de l'utérus, une intervention chirurgicale des trompes utérines ou une maladie inflammatoire pelvienne.
-L'allaitement est possible. Néanmoins comme le lévonorgestrel passe dans le lait maternel, il est recommandé d'allaiter avant la prise du comprimé et de ne pas allaiter pendant au moins six heures suivant la prise de NorLevo 1,5 mg (pendant ce temps, pomper le lait et le jeter).
-Avant la prise de tout médicament, demandez conseil à votre médecin ou à votre pharmacien.
-Comment utiliser NorLevo 1,5 mg?
-Le traitement requiert la prise d'un comprimé en dose unique. Le comprimé doit être avalé aussitôt que possible – de préférence dans les 12 heures – mais pas après 72 heures (3 jours) à partir du rapport sexuel non-protégé. Plus le comprimé est pris rapidement, plus l'action préventive de la grossesse est sûre.
-Si vous utilisez ou avez utilisé dans les 4 dernières semaines certains médicaments (voir section ci-dessus "Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de NorLevo 1,5 mg?" ), NorLevo 1,5 mg peut agir de manière moins efficace pour vous. Consultez votre médecin ou votre pharmacien avant de prendre NorLevo 1,5 mg. Votre médecin peut prescrire un autre type de contraceptif d'urgence (non hormonal), à savoir un dispositif intra-utérin au cuivre (Cu-DIU). Si ceci n'est pas envisageable pour vous ou si vous ne parvenez pas à voir votre médecin rapidement, le pharmacien peut vous conseiller de prendre une double dose.
-En cas de vomissements dans les trois heures suivant la prise du comprimé, il est nécessaire de prendre immédiatement un comprimé supplémentaire.
-En cas de vomissements suivant la prise d'une double dose (soit 2 comprimés), il convient de demander rapidement l'avis d'un gynécologue qui décidera de la marche à suivre.
-Les comprimés doivent être pris avec un verre d'eau et ne doivent pas être croqués. NorLevo 1,5 mg doit être pris avant les repas.
-Après utilisation de NorLevo 1,5 mg, il est vivement recommandé d'utiliser un contraceptif local (préservatif, cape cervicale ou spermicide) jusqu'à vos règles suivantes. Si un autre rapport sexuel non protégé a lieu après l'utilisation de NorLevo 1,5 mg (même s'il se produit au cours du même cycle menstruel), les comprimés n'exerceront pas leur effet contraceptif et il y a de nouveau un risque de grossesse. Si vous prenez un contraceptif hormonal (pilule contraceptive, anneau vaginal, patch contraceptif) en plus de NorLevo 1,5 mg, vous devez continuer à prendre votre pilule, resp. votre anneau vaginal ou votre patch contraceptif comme d'habitude après avoir utilisé NorLevo 1,5 mg. Si vous n'avez pas vos règles à la fin de l'intervalle sans contraceptif hormonal (sans pilule, sans patch contraceptif ou sans anneau vaginal hormonal), il faut vérifier que vous n'êtes pas enceinte.
-Les règles arrivent le plus souvent au moment attendu et avec une intensité normale après la prise de NorLevo 1,5 mg. Elles peuvent aussi commencer plus tôt ou plus tard. Il est également nécessaire d'exclure une grossesse si des saignements anormaux pour vous surviennent au moment des règles ou si les règles n'arrivent pas au bout de 5 jours. Mais vous devriez également faire un test de grossesse si vous pensez, pour toute autre raison, que vous pourriez être enceinte. Si vous tombez enceinte même après avoir pris ce médicament, il est important que vous consultiez votre médecin.
-Les contraceptifs d'urgence tels que NorLevo 1,5 mg ne sont destinés qu'à une utilisation occasionnelle. Ils ne sont pas appropriés pour la contraception régulière, car leur fiabilité est plus faible que celle des autres méthodes. Informez-vous auprès de votre médecin au sujet des autres méthodes de contraception de longue durée appropriées pour vous.
-Enfants et adolescents
-On ne dispose que de données limitées concernant l'utilisation chez les adolescentes de moins de 16 ans. Norlevo 1.5 mg ne doit pas être utilisé avant les premières règles.
-Veuillez vous conformer au dosage figurant sur la notice d'emballage ou prescrit par votre médecin. Si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte, veuillez vous adresser à votre médecin ou à votre pharmacien.
-Quels effets secondaires NorLevo 1,5 mg peut-il provoquer?
-La prise de NorLevo 1,5 mg peut provoquer les effets secondaires suivants:
-Très fréquent (concerne plus d'une personne sur 10)
-Très souvent on peut noter des nausées, maux de tête, douleurs abdominales basses, fatigue, vertiges, vomissement et tension dans les seins.
-Fréquent (concerne 1 à 10 personnes sur 100)
-Les diarrhées et des douleurs de règles peuvent être fréquentes. Il est possible de présenter de légers saignements (spotting) ou des saignements irréguliers et plus forts pouvant durer jusqu'aux prochaines règles qui peuvent commencer plus tard.
-Des cas d'événements thromboemboliques (caillots sanguins) ont été rapportés au cours de la période post-commercialisation. Des réactions allergiques comme une éruption cutanée ou un gonflement de la gorge ou du visage peuvent également se produire après la prise de ce médicament.
-Ces effets secondaires disparaissent normalement dans les 48 heures après la prise du comprimé, à l'exception de possibles troubles menstruels et des caillots sanguins.
-Les données limitées sur le profil de sécurité chez les adolescentes n'indiquent pas de différences pertinentes par rapport à celui des adultes. Seules les douleurs abdominales semblaient être plus fréquentes chez les adolescentes que chez les adultes.
-Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin ou votre pharmacien. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d'emballage.
-À quoi faut-il encore faire attention?
-Stabilité
-Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention "EXP" sur le récipient.
-Remarques concernant le stockage
-Conserver à température ambiante (15-25°C) et à l'abri de la lumière dans l'emballage original.
-Conserver hors de portée des enfants.
-Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien, qui disposent d'une information détaillée destinée aux professionnels.
-Que contient NorLevo 1,5 mg?
-1 comprimé contient:
-Principes actifs
-1,5 mg de lévonorgestrel
-Excipients
-Lactose monohydraté, amidon de maïs, povidone K30, silice colloïdale anhydre, stéarate de magnésium.
-Où obtenez-vous NorLevo 1,5 mg? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
-Peut être remis sans ordonnance médicale en pharmacie par un pharmacien après un conseil spécialisé personnalisé.
-Emballages à 1 comprimé.
-Numéro d'autorisation
-62876 (Swissmedic).
-Titulaire de l'autorisation
-Perrigo Schweiz AG, Zurich.
-Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en octobre 2024 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
-Sue 30
-Was ist Sue 30 und wann wird es angewendet?
-Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
-Sue 30 ist ein Arzneimittel zur hormonalen Empfängnisverhütung, ein sogenanntes kombiniertes hormonales Kontrazeptivum (CHC) bzw. die "Pille" . Jede Filmtablette enthält eine geringe Menge zweier verschiedener weiblicher Hormone und zwar Drospirenon als Gestagen (Gelbkörperhormon) und Ethinylestradiol als Östrogen.
-Aufgrund der geringen Hormonmengen wird Sue 30 als "Mikropille" bezeichnet. Sue 30 ist ein sogenanntes Einphasenpräparat, da alle Filmtabletten die beiden Hormone in gleichen Mengen enthalten.
-Sue 30 bietet bei vorschriftsmässiger Einnahme auf mehrfache Weise Schutz vor einer Schwangerschaft: Im Allgemeinen wird verhindert, dass ein befruchtungsfähiges Ei heranreift. Ausserdem bleibt der Schleim im Gebärmutterhals verdickt, so dass das Aufsteigen des männlichen Samens erschwert wird. Weiterhin ist die Schleimhaut der Gebärmutter für eine Schwangerschaft nicht vorbereitet. Die durch CHC ausgelösten hormonellen Veränderungen können ausserdem dazu führen, dass Ihr Zyklus regelmässiger und Ihre Menstruation schwächer und kürzer werden kann.
-Wichtige Information über kombinierte hormonale Kontrazeptiva (CHC)
--Bei korrekter Anwendung zählen die CHC zu den zuverlässigsten reversiblen Verhütungsmethoden.
--CHC bewirken eine leichte Zunahme des Risikos für ein Blutgerinnsel in den Venen und Arterien, insbesondere im ersten Jahr der Anwendung oder bei Wiederaufnahme der Anwendung eines CHC nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen.
--Achten Sie bitte aufmerksam auf Symptome eines Blutgerinnsels (siehe Abschnitt "Blutgerinnsel" ) und wenden Sie sich an Ihren Arzt/Ihre Ärztin, wenn Sie vermuten, diese zu haben.
-Was sollte dazu beachtet werden?
-Bitte lesen Sie die Informationen zu Blutgerinnseln in der Rubrik "Wann ist bei der Einnahme von Sue 30 Vorsicht geboten?" , bevor Sie mit der Einnahme von Sue 30 beginnen. Besonders wichtig ist es, die Informationen zu den Symptomen eines Blutgerinnsels zu lesen (vgl. "So erkennen Sie ein Blutgerinnsel" ).
-Bevor Sie mit der Einnahme hormonaler Mittel zur Schwangerschaftsverhütung beginnen, sollte Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin eine sorgfältige Eigen- und Familienanamnese (Vorkommnisse von eigenen Krankheiten und von Krankheiten in der Familie) erheben sowie eine gründliche allgemeine und gynäkologische Untersuchung durchführen. Eine Schwangerschaft ist auszuschliessen.
-Während der Einnahme von Sue 30 empfehlen sich ärztliche Kontrolluntersuchungen in etwa halbjährlichen bis jährlichen Abständen. Dabei wird Ihr Arzt/Ihre Ärztin eventuell vorliegende Risiken (wie Alter, Gewicht, chirurgischer Eingriff, Änderung Ihres Gesundheitszustandes und/oder Ihrer Risiken) erneut gegen den erwarteten Nutzen abwägen und mit Ihnen über das Fortführen der Einnahme von Sue 30 entscheiden.
-Einnahmefehler, Erbrechen oder Magen-Darmkrankheiten, sehr seltene individuelle Stoffwechselstörungen oder die gleichzeitige längere Einnahme bestimmter Arzneimittel (siehe "Wann ist bei der Einnahme von Sue 30 Vorsicht geboten?" , "Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln" ) können die schwangerschaftsverhindernde Wirkung beeinträchtigen (erste mögliche Anzeichen: Zwischenblutungen). Eine zusätzliche Anwendung nicht-hormonaler Methoden der Kontrazeption (mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode; z.B. Kondomen) wird empfohlen.
-Falls Sie bisher ein anderes hormonales Empfängnisverhütungsmittel eingenommen haben oder sehr bald nach einer Entbindung oder Fehlgeburt mit der Einnahme von Sue 30 beginnen wollen, fragen Sie bitte zunächst Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Bis zu 12 Wochen nach einer Entbindung ist das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln erhöht. Sie sollten deshalb Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin fragen, wann Sie wieder mit der Einnahme von Sue 30 beginnen können.
-Sue 30 ist ein Arzneimittel. Im Falle eines Unfalls oder eines operativen Eingriffs informieren Sie die behandelnden Ärzte darüber, dass sie Sue 30 einnehmen.
-Wie alle hormonalen Empfängnisverhütungsmittel schützt Sue 30 nicht vor HIV-Infektionen (AIDS) und anderen Geschlechtskrankheiten.
-Wann darf Sue 30 nicht eingenommen werden?
-Sue 30 darf nicht eingenommen werden, wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft, müssen Sie dies Ihrem Arzt /Ihrer Ärztin mitteilen. Ihr Arzt/Ihre Ärztin wird dann mit Ihnen besprechen, welche andere Verhütungsmethode für Sie besser geeignet ist.
--Wenn Sie ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäss der Beine (tiefe Beinvenenthrombose), der Lunge (Lungenembolie) oder einem anderen Organ haben (oder in der Vergangenheit hatten);
-wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten;
-wenn Sie unter Angina pectoris leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben (d.h. insbesondere bei Anstrengung auftretenden Brustschmerzen oder einem Druckgefühl hinter dem Brustbein, die Vorboten eines Herzinfarkts sein können);
-wenn Sie bereits eine transitorische ischämische Attacke (sogenannte TIA, vorübergehende Symptome eines Schlaganfalls) hatten;
-wenn bei Ihnen eine Störung der Blutgerinnung bekannt ist – beispielsweise Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Faktor-V-Leiden-Mutation oder Antiphospholipid-Antikörper;
-wenn bei Ihnen gleichzeitig mehrere Risikofaktoren für das Auftreten eines Blutgerinnsels vorliegen, wie z.B. Übergewicht zusammen mit Alter über 35 Jahre (vgl. im Kapitel "Wann ist bei der Einnahme von Sue 30 Vorsicht geboten?" - "Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen" und "Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen" );
-wenn Sie an einer bestimmten Form von Migräne (sog. "Migräne mit Aura" die mit Empfindungs-, Wahrnehmungs- und/oder Bewegungsstörungen einhergeht) leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben;
-wenn Sie an Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) mit Gefässveränderungen leiden;
-wenn Sie stark erhöhten Blutdruck haben;
-wenn Sie stark erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin oder Triglyzeride) haben;
-wenn Sie an schweren Lebererkrankungen (z.B. Gelbsucht) leiden oder gelitten haben und sich die Leberwerte noch nicht normalisiert haben;
-wenn Sie an Hepatitis C leiden und antivirale Arzneimittel einnehmen, welche Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten (s. a. Abschnitt "Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln" );
-wenn Sie einen Lebertumor haben oder hatten;
-wenn bei Ihnen eine schwere Nierenfunktionsstörung besteht oder akutes Nierenversagen;
-wenn Sie Brust- oder Gebärmutterkrebs haben oder hatten, bei dem Geschlechtshormone eine Rolle spielen oder spielten;
-wenn Sie nicht abgeklärte Scheidenblutungen haben;
-wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft vermutet wird;
-wenn Sie überempfindlich gegenüber einem der Bestandteile von Sue 30 sind.
-Wann ist bei der Einnahme von Sue 30 Vorsicht geboten?
-Bei Auftreten einer oder mehrerer der folgenden Beschwerden sollten Sie unverzüglich einen Arzt/eine Ärztin kontaktieren (vgl. auch Tabelle "So erkennen Sie ein Blutgerinnsel" ):
--Neu auftretende Migräne oder ungewohnt starke Kopfschmerzen;
-plötzliche Atembeschwerden oder plötzliches Auftreten von Husten unklarer Ursache;
-unerklärliche Beinschmerzen mit oder ohne Schwellung;
-plötzliche Seh-, Hör-, Sprech- oder sonstige Wahrnehmungsstörung;
-plötzlicher starker Schmerz im Oberbauch oder Brustkorb mit oder ohne Ausstrahlung in den Arm;
-plötzliches Auftreten von Schwindel, Schwächegefühl, Gefühlsstörungen;
--Kollaps;
-mindestens 4 Wochen vor geplanten Operationen und während der Genesung nach Unfall oder Operation;
-deutlicher Blutdruckanstieg bei mehreren Messungen;
--Depression;
-bei Gelbsucht;
-bei Schwangerschaft oder Verdacht auf Schwangerschaft.
-Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin informieren, wenn folgende Krankheiten bestehen oder einmal bestanden haben oder sich während der Einnahme von Sue 30 verschlimmern oder zum ersten Mal auftreten:
-wenn Sie unregelmässige Monatsblutungen, Brustveränderungen, Brustkrebs in der Familie oder gutartige Geschwülste der Gebärmutter (sogenannte Myome) haben;
-wenn Sie eine Flüssigkeitsansammlung im Gewebe (sogenannte Ödeme) haben;
-wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben;
-wenn Sie an Epilepsie oder Veitstanz (Chorea minor) leiden;
-wenn Sie Depressionen haben;
-wenn Sie einen erhöhten Blutfettspiegel (Hypertriglyceridämie) haben oder diese Erkrankung in Ihrer Familie vorgekommen ist. Unter Anwendung von CHC bei Hypertriglyceridämie wurde über ein erhöhtes Risiko für Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) berichtet;
-wenn Sie an einer Venenentzündung leiden (oberflächliche Thrombophlebitis);
-wenn Sie Krampfadern (Varizen) haben.
-wenn Sie eine Lebererkrankung (z. B Gelbsucht) oder eine Gallenblasenerkrankung (z.B Gallensteine) haben;
-wenn Sie an Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronische entzündliche Darmerkrankung) leiden;
-wenn Sie an systemischem Lupus erythematodes leiden (SLE; eine Erkrankung, die Ihr natürliches Abwehrsystem beeinträchtigt);
-wenn Sie an einem hämolytisch-urämischen Syndrom leiden (HUS; eine Störung der Blutgerinnung, die zu Nierenversagen führt);
-wenn Sie eine Sichelzellanämie haben (eine seltene Bluterkrankung);
-wenn Sie eine Herpes-Erkrankung während einer früheren Schwangerschaft (Herpes gestationis) hatten;
-wenn Sie eine bestimmte Form der Mittelohrschwerhörigkeit (Otosklerose) haben;
-wenn Sie an der Stoffwechselerkrankung Porphyrie leiden;
-In seltenen Fällen können bräunliche Flecken im Gesicht (Chloasma) auftreten, insbesondere wenn sich diese Erscheinung in einer vorausgegangenen Schwangerschaft gezeigt hat. Wenn Sie dazu neigen, sollten Sie längere Sonnenbäder und ultraviolette Strahlen während der Einnahme von Sue 30 meiden.
-Bei Frauen mit hereditärem (ererbtem) und/oder erworbenem Angioödem (Schwellung der Haut und Schleimhäute) kann die Einnahme von Östrogenen ein Angioödem auslösen, oder die Symptome verstärken.
-BLUTGERINNSEL
-Als Thrombose wird die Bildung eines Blutgerinnsels bezeichnet, welches ein Blutgefäss verstopfen kann. Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums (CHC) wie Sue 30 ist Ihr Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels höher als wenn Sie keines anwenden.
-Blutgerinnsel können auftreten
--In Venen (sog. "Venenthrombose" , "venöse Thromboembolie" )
--In Arterien (sog. "Arterienthrombose" , "arterielle Thromboembolie" )
-Am häufigsten ereignet sich eine Thrombose in den tiefen Beinvenen (tiefe Venenthrombose). Wenn sich ein Blutgerinnsel von der Venenwand loslöst, kann es weiterwandern und die Lungenarterien verstopfen, was zu einer sogenannten Lungenembolie führt. Blutgerinnsel können sehr selten auch in den Blutgefässen des Herzens auftreten, was zu einem Herzinfarkt führen kann. Blutgerinnsel im Gehirn können einen Schlaganfall verursachen. Sehr selten können sich Blutgerinnsel in anderen Körperteilen, einschliesslich Leber, Darm, Nieren oder Auge bilden.
-Venöse oder arterielle thromboembolische Ereignisse können selten zu schwerwiegenden bleibenden Gesundheitsschäden führen oder tödlich sein.
-So erkennen Sie ein Blutgerinnsel
-Beim Auftreten folgender Zeichen sollten Sie sofort einen Arzt/eine Ärztin aufsuchen:
-Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf? Woran könnten Sie
- leiden?
-Schwellung eines Beins oder längs einer Vene im Bein oder Fuss, vor allem, Tiefe Beinvenenthrom
-wenn gleichzeitig Folgendes auftritt:-Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der bose
-möglicherweise nur beim Stehen oder Gehen bemerkt wird-Erwärmung des
-betroffenen Beins-Änderung der Hautfarbe des Beins, z.B. Blau- oder
-Rotfärbung, oder selten aufkommende Blässe.
--plötzliche unerklärliche Kurzatmigkeit oder schnelle Atmung;-plötzlicher Lungenembolie
-Husten ohne offensichtliche Ursache, bei dem evtl. Blut ausgehustet werden
-kann;-stechender Brustschmerz, der bei tiefem Einatmen zunimmt;-starke
-Benommenheit oder Schwindelgefühl;-schneller oder unregelmässiger
-Herzschlag;-starke Magenschmerzen.Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen
-Sie mit einem Arzt/einer Ärztin, da einige dieser Symptome wie Husten oder
-Kurzatmigkeit mit einer leichteren Erkrankung wie z.B. einer Entzündung der
-Atemwege (z.B. einem grippalen Infekt) verwechselt werden können.
--sofortiger Verlust des Sehvermögens oder-schmerzloses verschwommenes Sehen, Thrombose eines
-welches zu einem Verlust des Sehvermögens fortschreiten kann.Diese Symptome Netzhautgefässes
-treten meistens nur in einem Auge auf. (Blutgerinnsel in
- einer Vene oder
- Arterie im Auge)
--Brustschmerz, Druckgefühl in der Brust, Unwohlsein, Schweregefühl-Engegefühl Herzinfarkt
-in Brust, Arm oder unterhalb des Brustbeins;-Völlegefühl, Verdauungsstörungen
-oder Erstickungsgefühl;-in den Rücken, Kiefer, Hals, Arm oder Magen
-ausstrahlende Beschwerden im Oberkörper;-Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen oder
-Schwindelgefühl;-extreme Schwäche, Angst oder Kurzatmigkeit;-schneller oder
-unregelmässiger Herzschlag
--plötzliche Schwäche oder Taubheitsgefühl des Gesichtes, Arms oder Beins, die Schlaganfall
-auf einer Köperseite besonders ausgeprägt ist;-plötzliche Verwirrtheit,
-Sprech- oder Verständnisschwierigkeiten;-plötzliche Sehstörungen in einem
-oder beiden Augen;-plötzliche Gehschwierigkeiten, Schwindelgefühl,
-Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsstörungen;-plötzliche schwere oder
-länger anhaltende Kopfschmerzen unbekannter Ursache;-Verlust des Bewusstseins
-oder Ohnmacht.In manchen Fällen können die Symptome eines Schlaganfalls
-kurzfristig sein und mit einer nahezu sofortigen und vollständigen Erholung
-einhergehen. Sie sollten sich aber trotzdem dringend in ärztliche Behandlung
-begeben, da Sie erneut einen Schlaganfall erleiden könnten.
--Schwellung und leicht bläuliche Verfärbung eines Armes oder Beines;-starke Blutgerinnsel, die
-Magenschmerzen andereBlutgefässe
- verstopfen
-
-
-Wann ist das Risiko für Blutgerinnsel in einer Vene erhöht?
-Das Risiko für venöse Thromboembolien ist während des ersten Anwendungsjahres am höchsten. Dieses erhöhte Risiko besteht ab der erstmaligen Einnahme von Sue 30 oder bei der erneuten Einnahme (nach einem mindestens 4-wöchigen oder länger dauernden CHC freien Zeitraum). Daten einer grossen Studie deuten darauf hin, dass dieses erhöhte Risiko vorwiegend während der ersten 3 Monate besteht.
-Nach dem ersten Jahr sinkt das Risiko, es bleibt aber stets geringfügig höher als wenn Sue 30 nicht eingenommen würde.
-Wenn Sie die Einnahme von Sue 30 beenden, kehrt das Risiko für ein Blutgerinnsel in wenigen Wochen auf den Normalwert zurück.
-Wie gross ist das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene?
-Das Gesamtrisiko für ein Blutgerinnsel in Bein oder Lunge bei Einnahme von Sue 30 ist gering, ist aber mehrfach höher als bei Frauen, die kein Sue 30 einnehmen:
-Ungefähr 2 von 10'000 Frauen, die weder schwanger sind noch ein CHC anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.
-Ungefähr 9 bis 12 von 10'000 Frauen, die ein Drospirenon-haltiges CHC wie Sue 30 anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel. Ungefähr 5 bis 7 von 10'000 Frauen, die ein CHC mit Levonorgestrel, Norethisteron oder mit Norgestimat anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.
-In beiden Fällen ist die Anzahl an Blutgerinnseln pro Jahr geringer als die erwartete Anzahl während einer Schwangerschaft oder in der Phase nach der Geburt.
-Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels ist entsprechend Ihrer persönlichen medizinischen Vorgeschichte unterschiedlich hoch (siehe folgender Abschnitt "Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen" ).
-Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen
-Das Risiko für eine Gerinnselbildung in Venen (z.B. tiefe Venenthrombose, Lungenembolie) nimmt zu:
--Mit steigendem Alter (insbesondere ab einem Alter von ungefähr 35 Jahren);
-bei Übergewicht (Body-Mass-Index über 30 kg/m2);
-bei früherem Auftreten eines Blutgerinnsels (Venenthrombose, Lungenembolie oder anderswo), bei einem Geschwister oder Elternteil in jungen Lebensjahren (jünger als 50 Jahre), oder falls Sie oder einer Ihrer nahen Verwandten bekannte oder vermutete vererbliche Störungen der Blutgerinnung (eine sogenannte Thrombophilie) haben. In diesem Fall sollten Sie vor Beginn der Einnahme von Sue 30 einen Spezialisten aufsuchen. Falls die Untersuchung Hinweise auf eine Thrombophilie ergibt, darf Sue 30 nicht angewendet werden. (siehe "Wann darf Sue 30 nicht angewendet werden?" );
-bei längerfristiger Immobilisierung, grösseren chirurgischen Eingriffen, jedem chirurgischen Eingriff an den Beinen oder wenn ein Bein eingegipst ist, sowie bei schweren Verletzungen. In diesen Fällen sollte Sue 30 abgesetzt werden (bei geplanten chirurgischen Eingriffen mind. 4 Wochen vorher). Der Arzt/die Ärztin entscheidet, wann mit der Einnahme von Sue 30 wieder begonnen werden kann (frühestens 2 Wochen nach vollständiger Mobilisierung);
-bei längerem Sitzen wie z.B. bei Langstreckenflügen (>4 Stunden), insbesondere wenn bei Ihnen andere der aufgeführten Faktoren vorliegen.
-Bis zu 12 Wochen nach einer Entbindung ist das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln erhöht. Sie sollten deshalb Ihren Arzt oder Ihre Ärztin fragen, wann Sie wieder mit der Einnahme von Sue 30 beginnen können.
-Andere Risikofaktoren sind systemischer Lupus erythematodes, hämolytisch-urämisches Syndrom, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Sichelzellanämie und Krebs.
-Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin informieren, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, auch wenn Sie nicht sicher sind. Ihr Arzt/Ihre Ärztin kann dann entscheiden, ggf. Sue 30 abzusetzen.
-Wann ist das Risiko für Blutgerinnsel in einer Arterie erhöht?
-Genau wie ein Blutgerinnsel in einer Vene kann auch ein Gerinnsel in einer Arterie schwerwiegende Konsequenzen haben. Es kann zum Beispiel einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hervorrufen.
-Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen
-Es ist wichtig zu beachten, dass das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgrund der Einnahme von Sue 30 sehr gering ist, jedoch ansteigen kann:
-mit zunehmendem Alter (älter als 35 Jahre);
-wenn Sie rauchen. Bei der Einnahme von Sue 30 wird geraten, mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn Sie nicht mit dem Rauchen aufhören können und älter als 35 Jahre sind, kann Ihr Arzt/Ihre Ärztin Ihnen raten, eine andere Verhütungsmethode anzuwenden;
-wenn Sie übergewichtig sind (Body-Mass-Index über 30 kg/m2);
-wenn Sie einen hohen Blutdruck haben;
-wenn einer Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (jünger als 50 Jahre) einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatte. In diesem Fall könnten Sie ebenfalls ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall haben;
-wenn Sie oder einer Ihrer nächsten Angehörigen einen hohen Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride) haben;
-wenn Sie unter Migräne, insbesondere Migräne mit Aura leiden;
-wenn Sie an Herzproblemen leiden, wie einer Herzklappenerkrankung oder Vorhofflimmern (einer bestimmten Herzrhythmusstörung);
-wenn Sie zuckerkrank (Diabetikerin) sind.
-Andere Risikofaktoren sind Hyperhomocysteinämie und systemischer Lupus erythematodes
-Wenn mehr als einer dieser Punkte auf Sie zutrifft oder eine dieser Erkrankungen besonders schwer ist, kann Ihr Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels zusätzlich erhöht sein.
-Teilen Sie Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin mit, wenn es bei einer der oben erwähnten Punkte während der Einnahme von Sue 30 zu einer Veränderung kommt, zum Beispiel, wenn Sie mit dem Rauchen anfangen, bei einem nahen Angehörigen aus unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt, oder wenn Sie stark zunehmen.
-Tumorerkrankungen
-Brustkrebs wurde bei Frauen, die CHC wie Sue 30 anwenden, geringfügig öfter festgestellt als bei Frauen gleichen Alters, die keine solche Präparate anwenden. 10 Jahre nach Absetzen dieser Präparate besteht allerdings kein Unterschied mehr. Es ist nicht bekannt, ob der Unterschied durch diese Präparate verursacht wird. Möglicherweise wurden diese Frauen nur sorgfältiger und öfter untersucht, so dass der Brustkrebs früher erkannt wurde. In seltenen Fällen sind nach Langzeitanwendung hormonaler Wirkstoffe, wie sie Sue 30 enthält, gutartige, noch seltener bösartige Veränderungen an der Leber beobachtet worden, die zu inneren Blutungen führen und das Absetzen des Präparates erforderlich machen können. Deshalb ist Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin zu informieren, wenn ungewohnte Oberbauchbeschwerden auftreten, die nicht von selbst bald vorübergehen.
-In einigen Studien waren Frauen, die ein CHC wie Sue 30 über längere Zeit anwendeten, häufiger von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) betroffen. Den stärksten Risikofaktor für das Auftreten von Gebärmutterhalskrebs stellt jedoch eine langandauernde Infektion mit dem Papillomavirus (HPV-Infektion) dar. Es ist nicht bekannt, inwieweit die Langzeitanwendung von CHC wie Sue 30 oder andere Faktoren wie z.B. das Sexualverhalten (z.B. häufiger Partnerwechsel mit Übertragung des Virus) zu der in den Studien beobachteten höheren Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs beigetragen haben könnten.
-Die oben genannten Tumoren können lebensbedrohlich sein oder tödlich verlaufen.
-Psychiatrische Erkrankungen
-Manche Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel wie Sue 30 anwenden, berichten über Depression oder depressive Verstimmung. Depressionen können schwerwiegend sein und gelegentlich zu Selbsttötungsgedanken führen. Wenn bei Ihnen Stimmungsschwankungen und depressive Symptome auftreten, lassen Sie sich so rasch wie möglich von einem Arzt/einer Ärztin medizinisch beraten.
-Sonstige Vorsichtsmassnahmen
-Die in Sue 30 enthaltenen Hormone können die Ergebnisse bestimmter Blutuntersuchungen beeinflussen. Informieren Sie deshalb Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, dass Sie Sue 30 einnehmen, wenn bei Ihnen eine Blutuntersuchung durchgeführt wird.
-Es ist erwiesen, dass die regelmässige Einnahme von Folsäure vor und während einer Schwangerschaft zur Verhinderung von Neuralrohrdefekten (Spina bifida = offener Rücken, Anencephalie = Fehlen des Schädeldaches und Teilen des Gehirns) beiträgt. Deshalb wird bei Absetzen der hormonalen Kontrazeption für alle Frauen, welche schwanger werden möchten oder könnten, zusätzlich zu einer folsäurereichen Ernährung die kontinuierliche Einnahme von 0,4 mg Folsäure pro Tag (z.B. in Form eines Multivitaminpräparates) empfohlen.
-Sue 30 enthält Laktose. Bitte nehmen Sie Sue 30 erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
-Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
-Gewisse Arzneimittel können bei gleichzeitiger Einnahme die Wirkung von Sue 30 beeinträchtigen oder zu unerwarteten Blutungen führen (Schmier-, Durchbruchblutungen): z.B. Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie (Barbiturate, Phenytoin, Carbamazepin, Oxcarbazepin, Topiramat, Felbamat, Primidon), von HIV- und Hepatitis C-Infektionen (Proteaseinhibitoren und Nichtnukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren), von Tuberkulose (Rifampicin, Rifabutin), von hohem Blutdruck in den Lungen (Bosentan), von einer speziellen Art der übermässigen Schläfrigkeit (Modafinil) sowie bei längerfristiger Einnahme (über 10 Tage) gewisser Antibiotika zur Behandlung bestimmter Infektionen (Tetracycline) und bei Einnahme von Johanniskrautpräparaten (siehe unten).
-Wenn Sie eines der oben genannten Arzneimittel kurzfristig anwenden, können Sie Sue 30 weiterhin einnehmen. Während der Behandlung und für 28 Tage nach dem Beenden der Behandlung mit diesem Arzneimittel müssen Sie jedoch zusätzliche, nicht-hormonale Massnahmen zur Empfängnisverhütung, z.B. Kondome, anwenden. Fragen Sie diesbezüglich Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.
-Wird die gleichzeitige Behandlung mit dem Arzneimittel über das Ende der aktuellen Packung von Sue 30 fortgesetzt, ist die nächste Packung ohne Unterbrechung, also ohne die übliche Einnahmepause (siehe "Wie verwenden Sie Sue 30?" ) anzufangen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Sie darüber instruieren.
-Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin oder Apotheker bzw. Apothekerin über das weitere Vorgehen, falls Sie längerfristig (d.h. über mehr als 10-14 Tage) Antibiotika einnehmen müssen (z.B. bei Entzündungen der Knochen oder bei Borreliose).
-Wenn Sie Sue 30 einnehmen, sollen Sie nicht gleichzeitig ein Johanniskrautpräparat (Hypericum) gegen Depressionen anwenden, da die empfängnisverhütende Wirkung beeinträchtigt sein kann. Über Zwischenblutungen und Einzelfälle unerwünschter Schwangerschaften wurde berichtet.
-Einige Arzneimittel sowie Grapefruitsaft können die Wirkstoffkonzentration von Sue 30 im Blut erhöhen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel oder Grapefruitsaft einnehmen:
--Antipilzmittel, die Wirkstoffe wie z.B. Itraconazol, Voriconazol, oder Fluconazol enthalten;
-bestimmte Antibiotika (sogenannte Makrolide), die als Wirkstoff Clarithromycin oder Erythromycin enthalten;
-bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (mit den Wirkstoffen Diltiazem oder Verapamil);
--Schmerz- und Entzündungshemmer, die als Wirkstoff Etoricoxib enthalten;
--Arzneimittel zur Senkung hoher Cholesterinblutspiegel, die als Wirkstoff Atorvastatin oder Rosuvastatin enthalten.
-Wenn Sie zuckerkrank sind, dann kann sich durch die Einnahme von Sue 30 Ihr Bedarf an blutzuckersenkenden Arzneimitteln (inklusive Insulin) ändern.
-Bei gleichzeitiger Einnahme von Sue 30 mit gewissen Arzneimitteln (Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten gegen Bluthochdruck, gewisse harntreibende Arzneimittel und Aldosteron-Antagonisten) kann es zu einem Anstieg des Kaliumwertes im Blut kommen.
-Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird deshalb den Blutkaliumwert überwachen.
-Sue 30 kann auch die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen, und deren Wirkung entweder verstärken oder vermindern. Dies betrifft z.B. Ciclosporin, Melatonin, Tizanidin, Theophyllin und das Antiepileptikum Lamotrigin (dies könnte zu einer erhöhten Häufigkeit von Krampfanfällen führen, weshalb Ihr Arzt/Ihre Ärztin zu Beginn der Einnahme von Sue 30 und wenn Sie Sue 30 absetzen die Lamotrigin-Blutspiegel überwachen wird). Es können aber auch weitere Arzneimittel betroffen sein, wie Schmerzmittel, Antidepressiva, Antimalariamittel, Beruhigungsmittel, Herzmedikamente, Cortison-Präparate, und Blutgerinnungshemmer.
-Verwenden Sie Sue 30 nicht, wenn Sie Hepatitis C haben und die Wirkstoffkombination Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir einnehmen, da dies eine Erhöhung der Leberfunktionswerte im Blut (Erhöhung des Leberenzyms ALT) bewirken kann. Sue 30 darf erst wieder angewendet werden, wenn Ihre Leberwerte sich normalisiert haben. Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, wann Sie nach dem Absetzen dieser Wirkstoffkombination wieder mit der Einnahme von Sue 30 beginnen können.
-Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
-an anderen Krankheiten leiden,
--Allergien haben oder
-andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
-Ebenso ist es wichtig, dass Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt bzw. Ihre Ärztin oder Zahnärztin über die Einnahme von Sue 30 informieren, wenn er bzw. sie Ihnen neue Arzneimittel verschreibt.
-Wirkung von Sue 30 auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
-Es wurden keine Studien durchgeführt, welche die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, untersucht haben.
-Darf Sue 30 während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
-Sue 30 darf während einer Schwangerschaft oder bei Verdacht auf eine Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
-Wenn Sie stillen, sollten Sie Sue 30 nicht einnehmen, da es Qualität und Quantität der Muttermilch beeinträchtigen kann.
-Wie verwenden Sie Sue 30?
-Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Die Kalenderpackung enthält 21 Filmtabletten. Auf der Packung ist bei jeder Filmtablette ein Wochentag vermerkt. Nehmen Sie die 1. Filmtablette der Kalenderpackung aus dem Feld des betreffenden Wochentages (z.B. "Mo" für Montag), indem Sie sie durch die Aluminiumfolie drücken, und schlucken Sie sie unzerkaut mit Flüssigkeit. Die Tageszeit der Einnahme ist gleichgültig, nur sollten Sie bei der einmal gewählten Stunde bleiben. Folgen Sie der Pfeilrichtung, bis alle 21 Filmtabletten eingenommen sind. Während der darauffolgenden 7 Tage nehmen Sie keine Filmtablette ein. In diesen 7 Tagen sollte die Monatsblutung (Entzugsblutung) 2–3 Tage nach Einnahme der letzten Filmtablette einsetzen. Beginnen Sie die nächste Sue 30-Packung am 8. Tag, auch wenn die Blutung noch anhält. Das bedeutet, dass Sie jede weitere Sue 30-Packung stets am gleichen Wochentag beginnen wie die erste Packung und Ihre Monatsblutung ebenfalls jeden Monat ungefähr am gleichen Tag beginnt.
-Beginn der Einnahme
-Wenn Sie während des vergangenen Monats keine hormonalen Empfängnisverhütungsmittel angewendet haben
-Beginnen Sie mit der Einnahme der Filmtabletten am 1. Tag des Zyklus (= 1. Tag der Blutung).
-Der 1. Zyklus wird etwas verkürzt sein, während alle folgenden Zyklen 4 Wochen dauern.
-Sie können auch am 2. bis 5. Tag Ihres Zyklus mit der Filmtabletteneinnahme beginnen, dann müssen Sie aber während der ersten 7 Tage der Einnahme im ersten Zyklus zusätzliche Verhütungsmethoden (nicht-hormonale Verhütungsmittel mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode) verwenden.
-Bei Umstellung von einer anderen kombinierten Pille, einem Vaginalring oder transdermalen Pflaster
-Sie beginnen mit der Einnahme von Sue 30 vorzugsweise am Tag nach der Einnahme der letzten Tablette der bisher eingenommenen Pille (das bedeutet: ohne Einnahme-Pause). Sie können auch später mit der Pilleneinnahme beginnen, spätestens jedoch am Tag nach der üblichen 7-tägigen einnahmefreien Pause Ihrer gegenwärtigen Pille.
-Falls bisher ein transdermaler Patch oder ein Vaginalring verwendet wurde, sollte am Tag der Entfernung des letzten Vaginalrings oder des letzten Patches mit der Einnahme von Sue 30 begonnen werden, spätestens aber an jenem Tag, an welchem die nächste Anwendung des Patches bzw. des Vaginalrings fällig ist.
-Bei Umstellung von einer 28-Tage-Packung Kombinationspille (mit 21 bis 24 wirkstoffhaltigen Tabletten und 4 bis 7 Tabletten ohne Wirkstoffe)
-Nachdem Sie die letzte wirkstoffhaltige Tablette aus der alten Packung eingenommen haben (nach 21 bis 24 Tagen), beginnen Sie unmittelbar am darauffolgenden Tag – ohne Einnahmepause – mit der ersten Sue 30 Filmtablette. Sie können aber auch die nächste Monatsblutung abwarten und mit der Einnahme von Sue 30 im Anschluss an die letzte Tablette ohne Wirkstoff beginnen.
-Bei Umstellung von einer Gestagen-Monopille (Minipille)
-Sie können die Einnahme der Minipille an jedem beliebigen Tag beenden und mit der Einnahme von Sue 30 am nächsten Tag zum gleichen Zeitpunkt beginnen. Benutzen Sie aber an den ersten 7 Tagen der Sue 30-Einnahme zusätzlich eine nicht-hormonale Methode der Kontrazeption (mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode).
-Bei Umstellung von einer Hormon-Injektion, einem Implantat oder einer Gestagen-abgebenden Spirale
-Beginnen Sie mit der Einnahme von Sue 30, wenn Ihre nächste Injektion fällig wäre oder an dem Tag, an dem Ihr Implantat resp. Ihre Spirale entfernt wird. Benutzen Sie aber an den ersten 7 Tagen der Pilleneinnahme zusätzlich eine nicht-hormonale Methode der Kontrazeption (mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode).
-Nach einer Fehlgeburt oder einem Schwangerschaftsabbruch in den ersten 3 Monaten
-Sie können sofort mit der Einnahme von Sue 30 beginnen und brauchen keine zusätzlichen empfängnisverhütenden Massnahmen zu ergreifen. Ziehen Sie jedoch Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin zu Rate.
-Nach einer Geburt oder nach einem Schwangerschaftsabbruch nach den ersten 3 Monaten
-Nach einer Geburt oder nach einem Schwangerschaftsabbruch nach den ersten 3 Monaten sollte mit der Einnahme von Sue 30 frühestens zwischen dem 21. und 28. Tag begonnen werden. Sie brauchen dann keine zusätzlichen empfängnisverhütenden Massnahmen zu ergreifen. Sind seit der Geburt mehr als 28 Tage verstrichen, müssen Sie allerdings während der ersten 7 Tage zusätzliche empfängnisverhütende Massnahmen ergreifen. Sollten Sie zuvor Geschlechtsverkehr gehabt haben, muss die Möglichkeit einer Schwangerschaft ausgeschlossen werden oder Sie müssen bis zum Beginn der nächsten Monatsblutung warten, bevor Sie mit der Einnahme von Sue 30 beginnen. Bitte beachten Sie, dass Sie Sue 30 nicht einnehmen sollten, wenn Sie stillen (vgl. "Darf Sue 30 während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?" ).
-Bis zu 12 Wochen nach einer Entbindung ist das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln erhöht. Sie sollten deshalb Ihren Arzt oder Ihre Ärztin fragen, wann Sie wieder mit der Einnahme von Sue 30 beginnen können.
-Wenn Sie vergessen haben, die tägliche Filmtablette zu nehmen
-Wenn Sie den üblichen Einnahmezeitpunkt um weniger als 12 Stunden überschritten haben, ist die Zuverlässigkeit der Pille noch gegeben. Sie sollten die vergessene Filmtablette sofort einnehmen und alle darauffolgenden Filmtabletten wieder zur gewohnten Tageszeit einnehmen. Wenn Sie die Einnahme der Filmtablette um mehr als 12 Stunden versäumt haben, ist möglicherweise kein vollständiger Empfängnisschutz mehr gegeben. Je mehr Filmtabletten Sie vergessen haben, desto höher ist das Risiko, dass die Pille nicht mehr wirkt. Das Risiko, schwanger zu werden, ist besonders hoch, wenn Sie Filmtabletten am Anfang oder Ende der Packung vergessen. Deshalb sollten Sie nachfolgende Regeln beachten:
-Wenn Sie mehr als eine Filmtablette einer Packung vergessen haben
-Fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat.
-Wenn Sie in der 1. Einnahmewoche 1 Filmtablette vergessen haben
-Nehmen Sie die vergessene Filmtablette sofort ein, sobald Sie die vergessene Einnahme bemerkt haben – auch dann, wenn dadurch knapp hintereinander an einem Tag 2 Filmtabletten einzunehmen sind – und nehmen Sie die darauffolgenden Filmtabletten zur gewohnten Zeit ein.
-Während der nächsten 7 Tage ist eine nicht-hormonale Methode der Kontrazeption (mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode) anzuwenden. Hat in der Woche, bevor Sie die Einnahme vergessen haben, bereits ein Geschlechtsverkehr stattgefunden, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Teilen Sie dies umgehend Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit.
-Wenn Sie in der 2. Einnahmewoche 1 Filmtablette vergessen haben
-Nehmen Sie die vergessene Filmtablette sofort ein, sobald Sie die vergessene Einnahme bemerken – auch dann, wenn dadurch knapp hintereinander an einem Tag 2 Filmtabletten einzunehmen sind – und nehmen Sie die darauffolgenden Filmtabletten zur gewohnten Zeit ein.
-Vorausgesetzt, dass an den 7 vorangegangenen Tagen eine regelmässige Einnahme erfolgt ist, bleibt die Wirkung der Pille erhalten. Sie müssen keine zusätzlichen nicht-hormonalen Verhütungsmittel anwenden. War dies nicht der Fall, ist während der nächsten 7 Tage zusätzlich eine nicht-hormonale Methode der Kontrazeption (mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode) anzuwenden.
-Wenn Sie in der 3. Einnahmewoche 1 Filmtablette vergessen haben
-Sie können eine der beiden folgenden Möglichkeiten wählen, ohne zusätzliche Verhütungsmittel verwenden zu müssen, sofern die Einnahme an den vorangegangenen 7 Tagen regelmässig erfolgt ist. Ansonsten soll die erste der beiden Möglichkeiten befolgt und während der nächsten 7 Tage zusätzlich eine nicht-hormonale Methode der Kontrazeption (mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode) angewendet werden.
-1.Sie nehmen die vergessene Filmtablette sofort ein, sobald Sie die vergessene Einnahme bemerken – auch dann, wenn dadurch an einem Tag knapp hintereinander 2 Filmtabletten einzunehmen sind – und nehmen die darauffolgenden Filmtabletten zur gewohnten Zeit ein. Mit der Filmtabletten-Einnahme aus der nächsten Packung beginnen Sie unmittelbar nach Ende der letzten Packung, d.h. ohne Einhaltung des einnahmefreien Intervalls. Es wird dabei nicht zur üblichen Entzugsblutung kommen; bis zum Aufbrauchen dieser zweiten Packung können aber gehäuft Schmier- bzw. Durchbruchsblutungen auftreten.Oder
-2.Sie nehmen keine weiteren Filmtabletten mehr ein. Nach einem einnahmefreien Intervall von höchstens 7 Tagen, einschliesslich jenes Tages, an dem die Einnahme vergessen wurde, setzen Sie die Filmtabletten-Einnahme mit der nächsten Packung fort. Bei dieser Methode kann der Beginn der Pilleneinnahme auch auf den bisher gewohnten Wochentag gelegt werden.
-Wenn Sie Filmtabletten vergessen haben und keine Monatsblutung während der ersten einnahmefreien Pause haben, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Befragen Sie daher Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, ehe Sie mit der Pilleneinnahme aus der nächsten Packung beginnen.
-Vorgehen bei akuten Magen-Darm-Erkrankungen wie Erbrechen oder Durchfall (unabhängig von deren Ursache, also z.B. auch als Nebenwirkung anderer Arzneimittel wie Antibiotika)
-Bei Magen-Darm-Störungen wie Erbrechen oder Durchfall kann die Aufnahme der Wirkstoffe der Filmtablette in den Körper unvollständig sein. Ähnlich wie beim Vergessen einer Filmtablette kann die Wirksamkeit daher vermindert sein. Dies gilt insbesondere im Falle von Erbrechen. Falls Sie innerhalb von 3-4 Stunden nach Einnahme der Sue 30-Filmtabletten erbrechen, befolgen Sie daher bitte die Ratschläge wie im Falle von vergessenen Filmtabletten. Damit das gewohnte Einnahmeschema beibehalten werden kann, muss die zusätzlich einzunehmende Filmtablette einer Reservepackung entnommen werden.
-Im Falle von starkem Durchfall (z.B. auch als Nebenwirkung anderer Arzneimittel wie z.B. von Antibiotika) fragen Sie bitte Ihren Arzt, ob zusätzliche Massnahmen erforderlich sind.
-Wenn Erbrechen, Durchfall etc. voraussichtlich länger (d.h. mehrere Tage) andauern, sollte während des betreffenden Einnahmezyklus die zusätzliche Anwendung eines mechanischen Verhütungsmittels erwogen werden.
-Wenn Sie eine Monatsblutung hinauszögern wollen
-Sie können Ihre Monatsblutung verschieben, indem Sie ohne Pause mit der Einnahme der nächsten Packung Sue 30 beginnen, sobald Sie die aktuelle Packung beendet haben. Sie können mit der Einnahme so lange wie gewünscht fortfahren, längstens jedoch bis diese zweite Packung beendet ist. Wenn Sie möchten, dass Ihre Monatsblutung einsetzt, beenden Sie die Pilleneinnahme. Bei der Einnahme der zweiten Packung kann es zu Schmier- und Durchbruchsblutungen kommen. Beginnen Sie mit der nächsten Pillenpackung nach der üblichen 7-tägigen Pause.
-Wenn Sie grundsätzlich den ersten Tag Ihrer Monatsblutung auf einen anderen Wochentag legen möchten
-Wenn Sie die Filmtabletten nach Anleitung einnehmen, wird Ihre Monatsblutung alle 4 Wochen an ungefähr dem gleichen Tag einsetzen. Wenn Sie diesen ändern wollen, verkürzen (niemals verlängern) Sie einfach das nächste einnahmefreie Intervall. Wenn Ihre Monatsblutung für gewöhnlich am Freitag beginnt und Sie in Zukunft den Dienstag wünschen (3 Tage früher), dann nehmen Sie die erste Filmtablette der folgenden Packung drei Tage früher als gewöhnlich. Ist das Intervall sehr kurz (z.B. 3 Tage oder weniger), besteht die Möglichkeit, dass es nicht zu einer Entzugsblutung kommt. Schmier- bzw. Durchbruchsblutungen sind jedoch während der Einnahme der nächsten Packung möglich.
-Verhalten bei Blutungsunregelmässigkeiten
-Bei allen Pillen kann es, insbesondere in den ersten Monaten der Einnahme, zu Blutungen ausser der Reihe (Schmier- bzw. Durchbruchsblutungen) kommen. Es kann sein, dass Sie Binden oder Tampons benötigen, jedoch muss die Einnahme nicht unterbrochen werden.
-Leichte Zwischenblutungen gehen im Allgemeinen zurück, sobald sich der Körper an die Einnahme der Pille gewöhnt hat (normalerweise nach ca. 3 Zyklen). Bei andauernden, stärkeren, der normalen Menstruation ähnlichen oder wiederholten Blutungen sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin aufsuchen.
-Verhalten bei Ausbleiben der Monatsblutung
-Die Entzugsblutung kann während des einnahmefreien Intervalls ausbleiben. Haben Sie Ihre Filmtabletten korrekt eingenommen, nicht erbrochen und keine anderen Arzneimittel eingenommen, ist die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft äusserst gering. Nehmen Sie Sue 30 wie gewohnt ein.
-Bleibt die Blutung zweimal hintereinander aus, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf. Setzen Sie die Pilleneinnahme solange nicht weiter fort, bis Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin eine Schwangerschaft ausgeschlossen hat.
-Absetzen des Präparates
-Sie können Sue 30 zu jedem beliebigen Zeitpunkt absetzen. Nach dem Absetzen von Sue 30 nehmen die Keimdrüsen im Allgemeinen ihre volle Funktion wieder auf, und es besteht normale Empfängnisfähigkeit. Der 1. Zyklus ist meist um etwa eine Woche verlängert. Sollte es jedoch innerhalb der ersten 2 bis 3 Monate zu keinem normalen Zyklusverlauf kommen, suchen Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf.
-Wenn Sie Sue 30 absetzen, weil Sie schwanger werden möchten, sollten Sie vor der Empfängnis eine normale Monatsblutung abwarten. Dies erleichtert die Bestimmung des Zeitpunktes, an dem das Baby geboren werden wird.
-Wenn Sie nicht schwanger werden wollen, befragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über andere Methoden der Empfängnisverhütung.
-Kinder und Jugendliche
-Die Wirksamkeit und Sicherheit wurde an Frauen ab 18 Jahren untersucht. Bei Jugendlichen wird, falls vom Arzt oder der Ärztin verschrieben, die gleiche Dosis wie bei Erwachsenen empfohlen.
-Was ist zu beachten, wenn zu viele Sue 30 Filmtabletten eingenommen wurden (Überdosierung)?
-Zur Überdosierung von Sue 30 Filmtabletten liegen bislang keine Erfahrungen vor. Ausgehend von Erfahrungen mit anderen "Pillen" können bei einer Überdosierung die folgenden Symptome auftreten: Übelkeit, Erbrechen und Scheidenblutungen. Wenn Sie feststellen, dass ein Kind versehentlich mehrere Filmtabletten verschluckt hat, suchen Sie ärztliche Hilfe auf.
-Welche Nebenwirkungen kann Sue 30 haben?
-Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin über alle Nebenwirkungen, insbesondere ernsthafte oder lang andauernde Beschwerden, oder über Änderungen Ihres Gesundheitszustandes, als deren Ursache Sie das CHC vermuten. Die schwerwiegendsten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Anwendung von CHC sind in der Rubrik "Wann ist bei der Einnahme von Sue 30 Vorsicht geboten?" beschrieben (siehe dort).
-Alle Frauen, die Sue 30 einnehmen, haben ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel in Venen (venöse Thromboembolie) oder Arterien (arterielle Thromboembolie).
-Die Wahrscheinlichkeit für ein Blutgerinnsel kann erhöht sein, wenn Sie an einer anderen Erkrankung leiden, die dieses Risiko erhöht (weitere Informationen zu den Erkrankungen, die das Risiko für ein Blutgerinnsel erhöhen, sowie zu den Symptomen eines Blutgerinnsels siehe Abschnitt "Blutgerinnsel" in der Rubrik "Wann ist bei der Einnahme von Sue 30 Vorsicht geboten?" ).
-Folgende weiteren Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Sue 30 auftreten:
-Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwenderinnen)
-Gewichtsveränderungen, Stimmungsschwankungen, Depression, Libidoveränderungen (überwiegend vermindertes, aber auch verstärktes sexuelles Verlangen), Kopfschmerzen, Migräne, Übelkeit, Spannungsgefühl oder Schmerzen in der Brust, Blutungsunregelmässigkeiten, vaginale Pilzinfektion.
-Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwenderinnen)
-Erbrechen, Durchfall, Juckreiz, Akne, Pigmentflecken (Chloasma), Vergrösserung der Brüste, Ausbleiben der Zyklusblutung.
-Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwenderinnen)
-Überempfindlichkeitsreaktionen einschliesslich Angioödem (plötzliche Schwellung der Augen, des Mundes, des Halses), Sekretion aus der Brustwarze, Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie, zum Beispiel: in einem Bein oder Fuss (d.h. tiefe Beinvenenthrombose), in der Lunge (d.h. Lungenembolie), Herzinfarkt, Schlaganfall, vorübergehende, einem Schlaganfall ähnelnde Symptome, die als transitorische ischämische Attacke bezeichnet werden.
-Nebenwirkungen, die während der Einnahme von Sue 30 berichtet wurden, ohne dass ihre genaue Häufigkeit bekannt ist: Erythema nodosum (eine durch weiche, rote Knötchen gekennzeichnete Hauterkrankung), Erythema multiforme (eine durch juckende, rote Flecken oder geschwollene Bezirke der Haut gekennzeichnete Hauterkrankung).
-Bei Anwenderinnen anderer Pillen wurde darüber hinaus über folgende unerwünschte Ereignisse berichtet (siehe auch unter "Wann ist bei der Einnahme von Sue 30 Vorsicht geboten?" ): Harnwegsinfektionen, gesteigerter Appetit, Erhöhung der Blutfettwerte, Änderung der Blutzuckerwerte bei Diabetikerinnen, Nervosität, Ängstlichkeit, Unruhe, Aggressivität, Schlafstörungen, Epilepsie, Schwerhörigkeit, Bluthochdruck, Verstopfung, Bauchspeicheldrüsenentzündung (insbesondere bei Anwenderinnen mit erhöhten Blutfettwerten), Darmentzündungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn), Lebererkrankungen (z.B. Gelbsucht, Lebertumore), Gallensteine, Porphyrie (Stoffwechselstörung), hämolytisch-urämisches Syndrom (Blutgerinnungsstörung), Haarausfall, vermehrte Körperbehaarung, Muskelkrämpfe, Unterleibsschmerzen, schmerzhafte Menstruation, Knötchenbildung in der Brust, Zervixdysplasie (Veränderung der Gebärmutterhalsschleimhaut), Eierstockzysten, Grössenzunahme von Myomen (Gewebebildung in der Gebärmutter), Flüssigkeitsansammlungen, Verschlechterung eines systemischen Lupus erythematodes (chronische Autoimmunerkrankung) oder einer Sydenham Chorea (neurologische Erkrankung).
-Ein direkter Zusammenhang zwischen der Pilleneinnahme und den erwähnten Nebenwirkungen ist nicht gesichert.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Lagerungshinweis
-Nicht über 30 °C, in der Originalverpackung und für Kinder unerreichbar aufbewahren.
-Was ist in Sue 30 enthalten?
- +Was ist in Minirin enthalten?
-1 Filmtablette enthält 3 mg Drospirenon und 0,03 mg Ethinylestradiol.
- +1 Tablette enthält 0,1 mg resp. 0,2 mg Desmopressinacetat (entsprechend 89 µg resp. 178 µg Desmopressin).
-Lactose-Monohydrat, Maisstärke, vorverkleisterte Maisstärke, Crospovidon, Povidon K-30, Polysorbat 80, Magnesiumstearat, Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E171), Macrogol 3350, Talkum, Eisenoxid gelb (E172).
-Wo erhalten Sie Sue 30? Welche Packungen sind erhältlich?
-Sue 30 erhalten Sie in Apotheken nur gegen Verschreibung.
-Es gibt Packungen zu 21, 3× 21 und 6× 21 Filmtabletten.
- +Lactose-Monohydrat, Kartoffelstärke, Povidon, Magnesiumstearat.
- +Wo erhalten Sie Minirin? Welche Packungen sind erhältlich?
- +In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
- +Tabletten à 0,1 mg (mit Bruchrille): Packungen zu 30 und 90 Stk.
- +Tabletten à 0,2 mg (mit Bruchrille): Packungen zu 30 und 90 Stk.
-62899 (Swissmedic).
- +49002 (Swissmedic)
-Spirig HealthCare AG, 4622 Egerkingen.
-Diese Packungsbeilage wurde im August 2021 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
- +Ferring AG, 6340 Baar
- +Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2024 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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