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Home - Patienteninformation zu Tineafin 250 mg - Änderungen - 03.02.2026
22 Änderungen an Patinfo Tineafin 250 mg
  • -Sovaldi, Filmtabletten
  • -Was ist Sovaldi und wann wird es angewendet?
  • -Sovaldi enthält den Wirkstoff Sofosbuvir und wird zur Behandlung einer Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus bei Erwachsenen ab 18 Jahren angewendet.
  • -Die Hepatitis C ist eine Infektion der Leber, die durch einen Virus verursacht wird. Dieses Arzneimittel wirkt, indem es die Menge an Hepatitis-C-Viren in Ihrem Körper verringert und das Virus nach und nach aus Ihrem Blut entfernt.
  • -Sovaldi muss stets zusammen mit anderen Arzneimitteln eingenommen werden, da es alleine nicht wirkt. Es wird häufig eingenommen mit den Wirkstoffen:
  • --Ribavirin oder
  • --Peginterferon alfa und Ribavirin
  • -Es ist sehr wichtig, dass Sie auch die Packungsbeilagen der anderen Arzneimittel lesen, die Sie zusammen mit Sovaldi einnehmen werden. Wenn Sie Fragen zu Ihren Arzneimitteln haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.
  • -Sovaldi erhalten Sie nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin.
  • -Wann darf Sovaldi nicht eingenommen werden?
  • -Sovaldi darf nicht eingenommen werden,
  • -wenn Sie allergisch sind gegen Sofosbuvir oder einen der Hilfsstoffe dieses Arzneimittels. Wenn dies auf Sie zutrifft, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
  • -wenn Sie schwanger sind oder planen schwanger zu werden (siehe Rubrik "Darf Sovaldi während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?" ).
  • -Wann ist bei der Einnahme von Sovaldi Vorsicht geboten?
  • -Sovaldi muss stets zusammen mit anderen Arzneimitteln eingenommen werden (siehe "Was ist Sovaldi und wann wird es angewendet?" oben). Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen:
  • -wenn Sie Arzneimittel mit dem Wirkstoff Amiodaron zur Behandlung von unregelmässigem Herzschlag einnehmen oder in den letzten paar Monaten eingenommen haben, da dies eine lebensbedrohliche Verlangsamung Ihres Herzschlags bewirken kann. Wenn Sie dieses Arzneimittel eingenommen haben, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin möglicherweise andere Behandlungsmöglichkeiten erwägen. Sollte eine Behandlung mit Sovaldi notwendig sein, ist möglicherweise eine zusätzliche Überwachung Ihres Herzens notwendig.
  • -wenn Sie ausser der Hepatitis C weitere Leberprobleme haben, z.B. auf eine Lebertransplantation warten.
  • -wenn Sie eine Hepatitis B Infektion haben oder (früher) hatten, da Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Sie dann möglicherweise genauer überwachen möchte.
  • -wenn Sie andere Leberprobleme haben.
  • -wenn Sie Nierenprobleme haben. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an schwerwiegenden Nierenproblemen leiden oder Sie sich einer Dialyse unterziehen, da die Wirkungen von Sovaldi bei Patienten mit schwerwiegenden Nierenproblemen nicht vollständig untersucht wurden.
  • -wenn Sie an Diabetes mellitus leiden. Es kann notwendig sein, Ihren Blutzuckerspiegel engmaschiger zu kontrollieren und/oder Ihre Diabetes-Medikamente anzupassen, nachdem Sie mit der Einnahme von Sovaldi begonnen haben. Einige Patienten litten an erniedrigten Blutzuckerspiegeln, nachdem sie die Behandlung mit Sovaldi-ähnlichen Medikamenten begonnen hatten.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin,
  • -wenn Sie Warfarin und andere ähnliche Arzneimittel einnehmen, die als Vitamin-K-Antagonisten bezeichnet und zur Blutverdünnung angewendet werden. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin muss gegebenenfalls die Häufigkeit Ihrer Bluttests erhöhen, um zu überprüfen, wie gut Ihr Blut gerinnt.
  • -wenn Sie Arzneimittel zur Unterdrückung Ihres Immunsystems einnehmen, da Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin gegebenenfalls die Häufigkeit Ihrer Bluttests erhöhen muss.
  • -wenn während der Behandlung Anzeichen für Leberprobleme auftreten, wie z.B.:
  • --Übelkeit, Erbrechen oder abdominelle (Bauch-) Schmerzen
  • --Gelbfärbung der Haut oder der Augen
  • -wenn Sie derzeit Arzneimittel gegen Herzprobleme einnehmen oder in den letzten Monaten eingenommen haben und während der Behandlung folgende Symptome auftreten:
  • --Langsamer oder unregelmässiger Herzschlag oder Herzrhythmusstörungen
  • --Kurzatmigkeit oder Verschlechterung einer bestehenden Kurzatmigkeit
  • --Schmerzen im Brustkorb
  • --Benommenheit
  • --Herzklopfen (Palpitationen)
  • --Beinahe bewusstlos oder bewusstlos werden
  • -Einnahme von Sovaldi zusammen mit anderen Arzneimitteln
  • -Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Hierzu zählen auch pflanzliche Arzneimittel und nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel.
  • -Nehmen Sie Sovaldi insbesondere dann nicht ein, wenn Sie eins der folgenden Arzneimittel einnehmen:
  • --Rifampicin (ein Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen einschliesslich Tuberkulose)
  • --Johanniskraut (Hypericum perforatum – ein pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen)
  • --Amiodaron (zur Behandlung von unregelmässigem Herzschlag)
  • --Carbamazepin und Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie und Vorbeugung von Krampfanfällen).
  • -Der Grund hierfür ist, dass diese Arzneimittel die Wirkung von Sovaldi abschwächen können.
  • -Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.
  • -Blutuntersuchungen
  • -Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird vor, während und nach der Behandlung mit Sovaldi Ihr Blut untersuchen. Dies erfolgt, damit Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin:
  • -entscheiden kann, welche anderen Arzneimittel Sie neben Sovaldi noch einnehmen sollten und für wie lange.
  • -bestätigen kann, dass Ihre Behandlung erfolgreich war und kein Hepatitis-C-Virus mehr in Ihrem Körper vorhanden ist.
  • -Die Anwendung und Sicherheit von Sovaldi bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist bisher nicht geprüft worden.
  • -Natrium
  • -Sovaldi enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. Sovaldi ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
  • -Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen! Bei der gemeinsamen Einnahme von Sovaldi zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Hepatitis-C-Infektion haben Patienten über Müdigkeit, Schwindelgefühl, verschwommenes Sehen und verminderte Aufmerksamkeit berichtet. Wenn eine dieser Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, dürfen Sie kein Fahrzeug führen oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
  • -an anderen Krankheiten leiden,
  • --Allergien haben oder
  • -andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte) einnehmen!
  • -Darf Sovaldi während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
  • -Eine Schwangerschaft muss aufgrund der Anwendung von Sovaldi zusammen mit Ribavirin vermieden werden. Ribavirin kann bei einem ungeborenen Kind schwere Schäden verursachen. Daher müssen Sie und Ihr Partner beim Geschlechtsverkehr besondere Vorsichtsmassnahmen treffen, falls eine Schwangerschaft möglich ist.
  • --Es ist sehr wichtig, dass Sie (oder Ihre Partnerin) während dieser Behandlung nicht schwanger werden.
  • --Sie und Ihr Partner/Ihre Partnerin müssen während und nach der Behandlung eine doppelte, zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Es ist sehr wichtig, dass Sie den Abschnitt "Schwangerschaft" der Packungsbeilage von Ribavirin sehr sorgfältig durchlesen. Fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin nach einer für Sie geeigneten zuverlässigen Verhütungsmethode.
  • --Wenn Sie während der Behandlung mit Sovaldi oder in den Monaten danach schwanger werden bzw. Ihre Partnerin schwanger wird, müssen Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin wenden.
  • -Während der Behandlung mit Sovaldi dürfen Sie nicht stillen. Es ist nicht bekannt, ob Sofosbuvir, der Wirkstoff in Sovaldi, in die Muttermilch übertritt.
  • -Wie verwenden Sie Sovaldi?
  • -Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • -Empfohlene Dosis
  • -Die empfohlene Dosis für Erwachsene beträgt eine Tablette einmal täglich mit einer Mahlzeit. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihnen sagen, wie lange Sie Sovaldi einnehmen müssen.
  • -Schlucken Sie die Tablette als Ganzes. Die Tablette darf nicht gekaut, zerkleinert oder geteilt werden, da sie einen sehr bitteren Geschmack hat. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie Schwierigkeiten haben, die Tabletten zu schlucken.
  • -Sovaldi wird stets zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Hepatitis C eingenommen.
  • -Kinder und Jugendliche
  • -Die Anwendung und Sicherheit von Sovaldi bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist bisher nicht geprüft worden. Sovaldi sollte bei diesen Patienten nicht angewendet werden.
  • -Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
  • -Wenn Sie eine grössere Menge von Sovaldi eingenommen haben, als Sie sollten
  • -Wenn Sie versehentlich eine grössere als die empfohlene Dosis von Sovaldi eingenommen haben, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder die nächste Notaufnahme zur Beratung. Nehmen Sie die Tablettenflasche mit, damit Sie einfach beschreiben können, was Sie eingenommen haben.
  • -Wenn Sie die Einnahme von Sovaldi vergessen haben
  • -Es ist wichtig, dass Sie keine Einnahme dieses Arzneimittels auslassen.
  • -Wenn Sie dennoch eine Einnahme ausgelassen haben, und:
  • -dies innerhalb von 18 Stunden nach der gewohnten Einnahmezeit von Sovaldi bemerken, müssen Sie die Tablette so bald wie möglich einnehmen. Nehmen Sie dann die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein.
  • -dies erst später als 18 Stunden nach der gewohnten Einnahmezeit von Sovaldi bemerken, warten Sie und nehmen Sie die folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge (zwei Dosen kurz nacheinander) ein.
  • -Wenn Sie sich weniger als 2 Stunden nach der Einnahme von Sovaldi übergeben haben, nehmen Sie eine weitere Tablette ein. Wenn Sie sich mehr als 2 Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels übergeben, brauchen Sie bis zur nächsten planmässigen Einnahme keine weitere Tablette einzunehmen.
  • -Unterbrechen Sie die Einnahme von Sovaldi nicht
  • -Unterbrechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels nicht, es sei denn, dies erfolgt auf Anweisung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin. Es ist sehr wichtig, dass Sie den Behandlungszyklus vollständig durchlaufen, damit die Arzneimittel Ihre Hepatitis-C-Virus-Infektion optimal bekämpfen können.
  • -Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.
  • -Welche Nebenwirkungen kann Sovaldi haben?
  • -Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • -Wenn Sie Sovaldi zusammen mit Ribavirin oder zusammen mit Peginterferon alfa und Ribavirin einnehmen, können eine oder mehrere der nachstehend beschriebenen Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten:
  • -Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)
  • --Fieber, Schüttelfrost, grippeähnliche Symptome
  • --Durchfall, Übelkeit, Erbrechen
  • --Schlafstörungen (Schlaflosigkeit)
  • --Müdigkeit und Reizbarkeit
  • --Kopfschmerzen
  • --Hautausschlag, juckende Haut
  • --Appetitverlust
  • --Schwindelgefühl
  • --Muskelbeschwerden und schmerzen, Gelenkschmerzen
  • --Kurzatmigkeit, Husten
  • -Blutuntersuchungen können ausserdem folgende Befunde ergeben:
  • -niedrige Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie); Anzeichen können Müdigkeit, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit bei Belastung sein
  • -niedrige Anzahl weisser Blutkörperchen (Neutropenie); Anzeichen können häufigere Infektionen als üblich, einschliesslich Fieber und Schüttelfrost, oder ein rauer Hals oder Schleimhautverletzungen im Mund sein
  • -niedrige Anzahl an Blutplättchen
  • --Leberveränderungen (zu erkennen an einer erhöhten Menge der Substanz Bilirubin im Blut)
  • -Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
  • --Stimmungsschwankungen, Depression, Angstgefühle und Erregtheit
  • -verschwommenes Sehen
  • -starke Kopfschmerzen (Migräne), Gedächtnisverlust, Konzentrationsstörungen
  • --Gewichtsabnahme
  • --Kurzatmigkeit bei Belastung
  • --Bauchbeschwerden, Verstopfung, Mundtrockenheit, Verdauungsstörungen, Sodbrennen
  • --Haarausfall und dünner werdendes Haar
  • -trockene Haut
  • --Rückenschmerzen, Muskelkrämpfe
  • --Brustschmerzen, Schwächegefühl
  • --Erkältung (Nasopharyngitis)
  • -Weitere mögliche Nebenwirkungen
  • --Wiederaufflammen einer Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus
  • -Weitere Nebenwirkungen, die unter Sofosbuvir-enthaltenden Arzneimitteln beobachtet wurden:
  • --Sehr selten: Starker Hautausschlag mit schälender Haut, Fieber, grippeähnlichen Symptomen und schmerzhaften Blasen im Mund-, Nasen- und Rachen- und Genitalbereich (Stevens-Johnson-Syndrom)
  • -→ Wenn eine dieser Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
  • -Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
  • -Was ist ferner zu beachten?
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Lagerungshinweis
  • -Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • -Nicht über 30°C lagern.
  • -In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.
  • -Die Flasche fest verschlossen halten.
  • -Jede Flasche enthält ein Silicagel-Trockenmittel, das zum Schutz der Tabletten in der Flasche aufbewahrt werden muss. Das Silicagel-Trockenmittel befindet sich in einem eigenen Beutel oder Behälter und darf nicht eingenommen werden.
  • -Bringen Sie nicht mehr benötigte Arzneimittel zur Entsorgung in Ihre Apotheke zurück.
  • -Weitere Hinweise
  • -Die Filmtabletten sind gelbe, kapselförmige Tabletten. Auf der einen Seite der Tablette ist "GSI" aufgeprägt und auf der anderen Seite "7977" .
  • -Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
  • -Was ist in Sovaldi enthalten?
  • -1 Filmtablette enthält:
  • -Wirkstoffe
  • -400 mg Sofosbuvir.
  • -Hilfsstoffe
  • -Tablettenkern: Mannitol (Ph. Eur.) (E421), mikrokristalline Cellulose (E460i), Croscarmellose-Natrium, hochdisperses Siliciumdioxid (E551), Magnesiumstearat (E470b).
  • -Filmüberzug: Poly(vinylalkohol) (E1203), Titandioxid (E171), Macrogol 3350 (E1521), Talkum (E553b), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172).
  • -Wo erhalten Sie Sovaldi? Welche Packungen sind erhältlich?
  • -In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.
  • -Packungen zu 1x 28 Filmtabletten.
  • -Zulassungsnummer
  • -63218 (Swissmedic)
  • -Zulassungsinhaberin
  • -Gilead Sciences Switzerland Sàrl, Zug
  • -Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2020 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • -Sovaldi, comprim
  • -Sidroga Magen-Darm Beruhigungstee, Arzneitee
  • -Was ist Sidroga Magen-Darm Beruhigungstee und wann wird er angewendet?
  • -Sidroga Magen-Darm Beruhigungstee enthält die folgenden getrockneten und geschnittenen Pflanzenteile: Kamillenblüten, Schafgarbenkraut und Pfefferminzblätter.
  • -Traditionsgemäss werden diese bei Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl und Blähungen und bei leichten krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden angewendet.
  • -Was sollte dazu beachtet werden?
  • -Wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern oder nach 1 Woche keine Besserung eintritt, sollten Sie einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen.
  • -Wann darf Sidroga Magen-Darm Beruhigungstee nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?
  • -Sidroga Magen-Darm Beruhigungstee darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem der Bestandteile (siehe "Was ist in Sidroga Magen-Darm Beruhigungstee enthalten?" ).
  • -Vorsicht ist geboten bei Patienten und Patientinnen mit Sodbrennen und Gallenleiden.
  • -Die Anwendung dieses Arzneimittels wird bei Kindern unter 12 Jahren nicht empfohlen.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie
  • -an anderen Krankheiten leiden,
  • --Allergien haben oder
  • -andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen!
  • -Darf Sidroga Magen-Darm Beruhigungstee während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
  • -Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.
  • -Wie verwenden Sie Sidroga Magen-Darm Beruhigungstee?
  • -Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren trinken 1- bis 4-mal täglich zwischen den Mahlzeiten je 1 Tasse warmen Arzneitee.
  • -Zubereitung: 1 Filterbeutel wird mit ca. 150 ml siedendem Wasser übergossen und etwa 10 Minuten ziehen gelassen. Den Filterbeutel danach schwach ausdrücken und herausnehmen.
  • -Die Anwendung und Sicherheit von Sidroga Magen-Darm Beruhigungstee bei Kindern unter 12 Jahren ist bisher nicht geprüft worden.
  • -Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet.
  • -Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
  • -Welche Nebenwirkungen kann Sidroga Magen-Darm Beruhigungstee haben?
  • -Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
  • -Es können allergische Reaktionen der Haut auftreten und Sodbrennen kann verstärkt werden.
  • -Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten oder Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
  • -Was ist ferner zu beachten?
  • -Haltbarkeit
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Lagerungshinweis
  • -Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Weitere Hinweise
  • -Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
  • -Was ist in Sidroga Magen-Darm Beruhigungstee enthalten?
  • -1 Filterbeutel à 2.0 g enthält:
  • -Wirkstoffe
  • -0.8 g Kamillenblüten (Matricaria recutita L., flos), 0.6 g Schafgarbenkraut (Achillea millefolium L., herba), 0.5 g Pfefferminzblätter (Mentha × piperita L., folium)
  • -Hilfsstoff
  • -Zimtrinde (Cinnamomum verum J.Presl., cortex)
  • -Wo erhalten Sie Sidroga Magen-Darm Beruhigungstee? Welche Packungen sind erhältlich?
  • -Dies ist ein freiverkäufliches Arzneimittel.
  • -Schachteln mit 20 Filterbeuteln.
  • -Zulassungsnummer
  • -63219 (Swissmedic)
  • -Zulassungsinhaberin
  • -Uriach Switzerland AG, 4310 Rheinfelden.
  • -Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2023 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • -Sidroga Tisane calmante pour le tractus gastro-intestinal, Plantes pour tisane
  • -Qu'est-ce que Sidroga Tisane calmante pour le tractus gastro-intestinal et quand doit-il être utilisé?
  • -Sidroga Tisane calmante pour le tractus gastro-intestinal contient les parties de plantes séchées et coupées suivantes: fleurs de camomille, achillée millefeuille et feuilles de menthe poivrée.
  • -Selon la tradition, celles-ci sont utilisées en cas de troubles digestifs, tels que sensation de réplétion et flatulences, ainsi que lors de légers troubles spasmodiques digestifs.
  • -De quoi faut-il tenir compte en dehors du traitement?
  • -Si vos troubles s'aggravent ou si vous ne constatez aucune amélioration après une semaine, vous devriez consulter un médecin.
  • -Quand Sidroga Tisane calmante pour le tractus gastro-intestinal ne doit-il pas être utilisé ou seulement avec précaution?
  • -Sidroga Tisane calmante pour le tractus gastro-intestinal ne doit pas être utilisé en cas d'hypersensibilité connue à l'un de ses constituants (voir "Que contient Sidroga Tisane calmante pour le tractus gastro-intestinal?" ).
  • -La prudence est recommandée chez les patients présentant des brûlures d'estomac et des troubles biliaires.
  • -L'utilisation de ce médicament n'est pas recommandée chez les enfants de moins de 12 ans.
  • -Veuillez informer votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste si
  • -vous souffrez d'une autre maladie,
  • -vous êtes allergique ou
  • -vous prenez déjà d'autres médicaments (même en automédication!)!
  • -Sidroga Tisane calmante pour le tractus gastro-intestinal peut-il être utilisé pendant la grossesse ou l'allaitement?
  • -Sur la base des expériences faites à ce jour, aucun risque pour l'enfant n'est connu si le médicament est utilisé conformément à l'usage auquel il est destiné. Toutefois, aucune étude scientifique systématique n'a été effectuée. Par mesure de précaution, vous devriez renoncer si possible à prendre des médicaments durant la grossesse et l'allaitement, ou demander l'avis de votre médecin, de votre pharmacien ou de votre droguiste.
  • -Comment utiliser Sidroga Tisane calmante pour le tractus gastro-intestinal?
  • -Les adultes et les adolescents dès 12 ans boivent de 1 à 4 fois par jour 1 tasse de plantes pour tisane chaude entre les repas.
  • -Préparation: verser environ 150 ml d'eau bouillante sur 1 sachet-filtre et laisser infuser approximativement 10 minutes. Presser ensuite légèrement le sachet-filtre et le retirer.
  • -L'utilisation et la sécurité de Sidroga Tisane calmante pour le tractus gastro-intestinal n'ont pas été établies à ce jour pour les enfants de moins de 12 ans.
  • -Aucun cas de surdosage n'a été rapporté.
  • -Veuillez vous conformer au dosage figurant sur la notice d'emballage ou prescrit par votre médecin. Si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte, veuillez vous adresser à votre médecin, à votre pharmacien ou à votre droguiste.
  • -Quels effets secondaires Sidroga Tisane calmante pour le tractus gastro-intestinal peut-il provoquer?
  • -Fréquence inconnue (ne peut être estimée sur la base des données disponibles)
  • -Des réactions allergiques de la peau peuvent apparaître et les brûlures d'estomac peuvent être renforcées.
  • -Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d'emballage.
  • -À quoi faut-il encore faire attention?
  • -Stabilité
  • -Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention "EXP" sur le récipient.
  • -Remarques concernant le stockage
  • -Conserver à température ambiante (15-25° C) et hors de la portée des enfants.
  • -Remarques complémentaires
  • -Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste.
  • -Que contient Sidroga Tisane calmante pour le tractus gastro-intestinal?
  • -1 sachet-filtre de 2 g contient:
  • -Principes actifs
  • -0.8 g fleurs de camomille (Matricaria recutita L., flos), 0.6 g achillée millefeuille (Achillea millefolium L., herba), 0.5 g feuilles de menthe poivrée (Mentha × piperita L., folium).
  • -Excipient
  • -Écorce de cannelle (Cinnamomum verum J.Presl., cortex).
  • -Où obtenez-vous Sidroga Tisane calmante pour le tractus gastro-intestinal? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
  • -Il s'agit d'un médicament en vente libre.
  • -Boîtes de 20 sachets-filtre.
  • -Numéro d'autorisation
  • -63219 (Swissmedic)
  • -Titulaire de l'autorisation
  • -Uriach Switzerland AG, 4310 Rheinfelden.
  • -Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en mai 2023 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
  • -Celecoxib Spirig HC
  • -Was ist Celecoxib Spirig HC und wann wird es angewendet?
  • -Celecoxib Spirig HC wird zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen bei Arthrose, rheumatoider Arthritis, juveniler idiopathischer Arthritis (bei Kindern mit einem Körpergewicht über 25 kg) und Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) angewendet. Es gehört zur Arzneimittelgruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika, die überwiegend durch eine Hemmung der Cyclooxygenase 2 (COX-2) wirken. Ihr Körper bildet Substanzen, die man als Prostaglandine bezeichnet. Einige Prostaglandine verursachen Schmerzen und Entzündungen oder sind wichtig für das normale Funktionieren der Niere oder Blutgefässe, während andere helfen, die Magenschleimhaut zu schützen. Celecoxib Spirig HC wirkt, indem es die Menge derjenigen Prostaglandine, die zu Schmerzen und Entzündungen führen, verringert, und weniger die magenschützenden Prostaglandine beeinflusst.
  • -Celecoxib Spirig HC darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin eingenommen werden.
  • -Wann darf Celecoxib Spirig HC nicht angewendet werden?
  • -Celecoxib Spirig HC darf nicht eingenommen werden,
  • -wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe allergisch reagieren oder nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen Schmerz- oder Rheumamitteln, sogenannten nicht-steroidalen entzündungshemmenden Arzneimitteln Atemnot oder allergieähnliche Hautreaktionen hatten,
  • -in der Schwangerschaft und wenn für Sie die Möglichkeit besteht, schwanger zu werden,
  • -in der Stillzeit,
  • -bei aktiven Magen- und/oder Zwölffingerdarmgeschwüren oder Magen-/Darm-Blutungen,
  • -bei chronischen Darmentzündungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa),
  • -bei schwerer Einschränkung der Leber- oder Nierenfunktion,
  • -bei Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz),
  • -bei Durchblutungsstörungen des Herzens (ischämische Herzerkrankung, z.B. Herzinfarkt, Koronare Herzkrankheit [KHK], Angina pectoris) oder des Gehirns (zerebrovaskuläre Erkrankung, z.B. Schlaganfall, Schlaganfall-ähnliches Ereignis),
  • -zur Behandlung von Schmerzen nach einer koronaren Bypassoperation am Herzen (resp. Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine).
  • -Wann ist bei der Einnahme von Celecoxib Spirig HC Vorsicht geboten?
  • -Während der Behandlung mit Celecoxib Spirig HC können im oberen Magen-Darm-Trakt Schleimhautgeschwüre, selten Blutungen oder in Einzelfällen Perforationen (Magen-, Darmdurchbrüche) auftreten. Diese Komplikationen können während der Behandlung jederzeit auch ohne Warnsymptome auftreten. Um dieses Risiko zu verringern, verschreibt Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Ihnen die kleinste wirksame Dosis während der kürzest möglichen Therapiedauer. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie Magenschmerzen haben und einen Zusammenhang mit der Einnahme des Arzneimittels vermuten.
  • -Für gewisse Schmerzmittel, die sogenannten COX-2-Hemmer, wurde unter hohen Dosierungen und/oder Langzeitbehandlung ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall festgestellt. Für Celecoxib Spirig HC kann ein ähnlich erhöhtes Risiko nicht ausgeschlossen werden. Falls Sie bereits einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Verschlusskrankheit der Beinarterien hatten oder falls Sie Risikofaktoren haben (wie hohen Blutdruck, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), hohe Blutfettwerte, Rauchen), wird Ihr Arzt oder Ihre Ärztin entscheiden, ob Sie Celecoxib Spirig HC trotzdem anwenden können. Informieren Sie in jedem Fall Ihren Arzt oder Ihre Ärztin darüber.
  • -Bei der Anwendung von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), zu denen auch Celecoxib Spirig HC gehört, wurde über Schmerzen im Brustkorb berichtet, die ein Anzeichen für eine möglicherweise schwere allergische Reaktion sein können, die Kounis-Syndrom genannt wird.
  • -Die Einnahme von Celecoxib Spirig HC kann die Funktion Ihrer Nieren beeinträchtigen, was zu einer Erhöhung des Blutdrucks und/oder zu Flüssigkeitsansammlungen (Ödemen) führen kann. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Ihre Herz-, Leber- oder Nierenfunktion eingeschränkt ist, falls Sie Arzneimittel gegen Bluthochdruck (z.B. harntreibende Mittel, ACE-Hemmer, Betablocker) einnehmen oder bei einem erhöhten Flüssigkeitsverlust, z.B. durch starkes Schwitzen.
  • -Im Zusammenhang mit der Behandlung mit nicht-steroidalen Antirheumatika wurden schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen. Bei Auftreten von Hautausschlag, Nesselsucht, Schwellungen der Haut- oder Schleimhäute, Blasen, Atemnot, Fieber, Abgeschlagenheit oder sonstigen Anzeichen einer Allergie, sollten Sie die Behandlung mit Celecoxib Spirig HC einstellen und sich unverzüglich in medizinische Behandlung begeben, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schwerwiegenden Hautreaktion sein können (siehe unter "Welche Nebenwirkungen kann Celecoxib Spirig HC haben?" ).
  • -Bei Behandlung mit Celecoxib wurden in einigen Fällen schwerwiegende Leberreaktionen beobachtet. Dies waren u.a. schwere Leberentzündung, Leberschäden und Leberversagen, in einigen Fällen mit tödlichem Ausgang oder mit einer Lebertransplantation als Folge. Wo der Zeitpunkt des Auftretens der Reaktionen festgehalten werden konnte, entwickelten sich die meisten schwerwiegenden Leberreaktionen innerhalb eines Monats nach Behandlungsbeginn (mögliche Anzeichen schwerer Leberreaktionen siehe unter "Welche Nebenwirkungen kann Celecoxib Spirig HC haben?" ).
  • -Leiden Sie gleichzeitig an einer Infektion, können durch die Einnahme von Celecoxib Spirig HC die Anzeichen von Fieber verschleiert werden; dies kann Sie irrtümlich vermuten lassen, die Infektion habe sich gebessert oder sei nicht schwerwiegend.
  • -Celecoxib Spirig HC hat wie andere COX-2-Hemmer keine Wirkung auf die Blutgerinnung. Wenn Sie mit gerinnungshemmenden (blutverdünnenden) Arzneimitteln wie Acetylsalicylsäure zur Vorbeugung eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls behandelt werden, dürfen Sie diese Arzneimittel nicht absetzen, ohne Ihren Arzt zu fragen, denn Celecoxib Spirig HC kann deren Wirkung auf die Blutgerinnung nicht ersetzen.
  • -Celecoxib Spirig HC verursacht normalerweise kein Schwindelgefühl und macht nicht schläfrig. Wenn Sie sich nach der Einnahme von Celecoxib Spirig HC jedoch benommen oder schläfrig fühlen, sollten Sie weder aktiv am Strassenverkehr teilnehmen noch Maschinen bedienen, bis Sie sich wieder besser fühlen.
  • -Celecoxib Spirig HC enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Celecoxib Spirig HC erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
  • -Celecoxib Spirig HC enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg), d.h es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
  • -an anderen Krankheiten leiden,
  • --Allergien haben oder
  • -andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden, insbesondere Fluconazol gegen Pilzinfektionen, Fluvastatin gegen hohe Cholesterinwerte oder Medikamente gegen Tuberkulose, Epilepsie, Depression, Schizophrenie, Herzrhythmusstörungen, Husten, Rheuma sowie Blutgerinnungsmedikamente, Diuretika, Narkotika, Beta-Blocker, Sulfonamide sowie entzündungshemmende Mittel wie z.B. Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Diclofenac.
  • -Darf Celecoxib Spirig HC während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
  • -Celecoxib Spirig HC darf während der Schwangerschaft und von Frauen, die während der Behandlung schwanger werden können, nicht angewendet werden.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten.
  • -Celecoxib Spirig HC darf während der Stillzeit nicht verwendet werden.
  • -Wie verwenden Sie Celecoxib Spirig HC?
  • -Celecoxib Spirig HC wird in Abhängigkeit von der Schwere der Erkrankung dosiert. Halten Sie sich bezüglich der Dosierung der Celecoxib Spirig HC Hartkapseln und den Zeitpunkt der Einnahme an die Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin, er bzw. sie wird die Dosierung und die Dauer der Behandlung individuell für Sie anpassen.
  • -Celecoxib Spirig HC kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
  • -Dosierung für Kinder
  • -Für Kinder und Jugendliche mit einem Körpergewicht über 25 kg beträgt die Dosierung 100 mg zweimal täglich.
  • -Für Jugendliche mit einem Körpergewicht >50 kg beträgt die empfohlene Anfangsdosis 100 mg zweimal täglich. Der Arzt bzw. die Ärztin kann die Dosierung in gewissen Fällen auf 200 mg zweimal täglich erhöhen.
  • -Kinder mit einem Körpergewicht von 25 kg oder weniger sollten Celecoxib nicht einnehmen.
  • -Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann Sie beraten, wie dieses Arzneimittel Kindern, denen das Schlucken der Hartkapseln Schwierigkeiten bereitet, am besten verabreicht werden kann. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann empfehlen, den gesamten Inhalt der Hartkapsel auf einen gestrichenen Teelöffel Apfelmus, Reisschleim, Joghurt oder Bananenmus (gekühlt oder bei Zimmertemperatur) zu entleeren und diesen dann unverzüglich mit Wasser hinunterzuspülen.
  • -Normale Dosierung für Erwachsene
  • -Arthrose: einmal täglich 200 mg oder zweimal täglich 100 mg. Bei unzureichender Wirksamkeit, kann Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Ihnen auch eine Dosis von zweimal täglich 200 mg (entsprechend 400 mg Celecoxib pro Tag) verordnen.
  • -Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie zwei Wochen nach Behandlungsbeginn oder Dosiserhöhung keine Besserung verspüren.
  • -Rheumatoide Arthritis: zweimal täglich 100 mg. Bei einigen Patienten mit unzureichender Wirksamkeit kann die Dosis auf zweimal täglich 200 mg (entsprechend 400 mg Celecoxib pro Tag) gesteigert werden.
  • -Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie zwei Wochen nach Behandlungsbeginn oder Dosiserhöhung keine Besserung verspüren.
  • -Spondylitis ankylosans: 200 mg einmal täglich oder aufgeteilt in zwei Dosen. Bei Patienten mit ungenügender Wirksamkeit kann die Dosis auf 400 mg einmal täglich oder aufgeteilt in zwei Dosen erhöht werden. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie zwei Wochen nach Behandlungsbeginn oder Dosiserhöhung keine Besserung verspüren.
  • -Maximale Tagesdosis
  • -Nehmen Sie nicht mehr als 4 Celecoxib Spirig HC 100 mg Hartkapseln oder nicht mehr als 2 Celecoxib Spirig HC 200 mg Hartkapseln in 24 Stunden ein.
  • -Bei älteren Patienten bzw. Patientinnen mit einem sehr tiefen Körpergewicht (unter 50 kg) sollte die Behandlung mit der tieferen Dosierung (200 mg pro Tag) begonnen werden.
  • -Celecoxib Spirig HC wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie dieses Medikament nicht an andere Personen weiter, auch wenn deren Symptome den Ihren zu gleichen scheinen.
  • -Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
  • -Was ist zu tun, wenn Sie zu viele Hartkapseln eingenommen haben?
  • -Sollten Sie zu viele Hartkapseln eingenommen haben, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder die Notaufnahme eines Spitals.
  • -Welche Nebenwirkungen kann Celecoxib Spirig HC haben?
  • -Wenn Sie hinsichtlich Nebenwirkungen besorgt sind, richten Sie Ihre Fragen an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Es ist wichtig, dass Sie wissen was geschehen kann, so dass Sie angemessen vorgehen können, wenn Celecoxib Spirig HC Nebenwirkungen zeigt.
  • -Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
  • -Die häufigsten Nebenwirkungen werden unten aufgeführt. Sie treten normalerweise in milder und unproblematischer Form auf.
  • -Infektionen der oberen Atemwege (wie Nasennebenhöhlenentzündung, Schnupfen), Rachenentzündung, Husten, Atemnot, grippeähnliche Symptome, Harnwegsinfektionen, Schlaflosigkeit, Schwindel (Schwindelgefühl), Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit (Krankheitsgefühl), Erbrechen, Durchfall, Verdauungsstörungen und Blähungen, Schluckstörungen, Bluthochdruck, Verschlechterung eines bestehenden Bluthochdrucks, Hautausschlag, Juckreiz, Schwellungen (Flüssigkeitsansammlung im Gewebe) an verschiedenen Körperstellen (z.B. Kopf, Hände, Beine, Füsse), Verschlechterung einer Allergie (Überempfindlichkeit), erhöhte Muskelspannung, Gelenkschmerzen, unfallbedingte Verletzungen.
  • -Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
  • -Angstzustände, Depression, Müdigkeit, Schläfrigkeit, verschwommenes Sehen, Entzündung der Augenbindehaut, Missempfindungen (Parästhesien), Schlaganfall, Ohrgeräusche, verminderte Hörleistung, Herzinfarkt, Herzleistungsschwäche, Herzklopfen (bewusste Wahrnehmung Ihres Herzschlages), erhöhter Puls, kleinflächige Blutungen in der Haut, Nesselsucht, erschwerte Atmung, Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmus), Blutarmut (erniedrigte Anzahl roter Blutkörperchen, was zu Schwäche oder Kurzatmigkeit führen kann), Schmerzen im Brustbereich (generalisierter Schmerz unabhängig vom Herzen), Verstopfung, saures Aufstossen, Magen- und Mundschleimhautentzündung, Verschlechterung einer bestehenden Magen-Darm-Entzündung, Leberfunktionsstörung, Beinkrämpfe, Gesichtsödeme.
  • -Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
  • -Koordinationsstörungen, Verwirrtheit, Halluzinationen, Veränderungen der Geschmacksempfindung, Blutung im Auge, Herzrhythmusstörungen, Erröten mit Hitzegefühl, Lungenentzündung, Bildung eines Blutgerinnsels in den Blutgefässen der Lunge (Lungenembolie) mit Symptomen wie plötzliche Atemnot, scharfer Schmerz beim Atmen oder Kollaps, Blutungen im Magen-Darm-Bereich, Magen-, Darm- und Speiseröhrengeschwüre, Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Darmdurchbruch, Dickdarmentzündung, Speiseröhrenentzündung, Leberentzündung, akute Niereninsuffizienz, Schwarzfärbung des Stuhls, Haarausfall, lokale Schwellungen von Haut und Schleimhäuten (Angioödeme), Lichtempfindlichkeit und Zyklusstörungen.
  • -Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)
  • -Schwerwiegende allergische Reaktionen und anaphylaktischer (allergischer) Schock, Verschlechterung von Krampfleiden (Epilepsie), Gehirnhautentzündung, Geschmacksverlust, Verlust des Geruchssinnes, Verschluss eines Blutgefässes am Auge mit Sehverschlechterung und ggf. Erblindung, Entzündung von Gefässen, Hirnblutung mit tödlichem Ausgang, Leberschäden, Leberversagen und schwere Leberentzündung (mögliche Anzeichen dafür sind Übelkeit (Krankheitsgefühl), Durchfall, Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut oder Augen), dunkle Verfärbung des Urins, hell gefärbter Stuhl, Blutungsneigung, Juckreiz oder Schüttelfrost), Entzündung von Muskeln, Nierenfunktionsstörungen, akutes Nierenversagen, Nierengewebsschädigungen (interstitielle Nephritis), eingeschränkte weibliche Fruchtbarkeit, Schmerzen in der Brust.
  • -Verschiedene schwerwiegende Haut- und Schleimhautentzündungen mit Rötung, Blasenbildung und Abschälung oder Abschuppung der Haut, evtl. begleitet von Fieber und grippeartigen Symptomen (wie sog. Erythema mulitiforme, toxische epidermale Nekrolyse, exfoliative Dermatitis und Stevens Johnson Syndrom) oder gerötete Schwellungen mit zahlreichen kleinen Pusteln (akute generalisierte exanthematöse Pustulosis).
  • -Schwerer Hautausschlag, der von Fieber, Abgeschlagenheit, Lymphknotenschwellung und von Auswirkungen u.a. auf Leber, Nieren oder Lunge (DRESS-Syndrom) begleitet sein kann.
  • -In einer klinischen Studie bei Kindern mit juveniler idiopathischer Arthritis (JIA) entsprachen die Nebenwirkungen in etwa denen, die in Arthritisstudien bei Erwachsenen beobachtet wurden. Zusätzlich zu den oben aufgeführten Nebenwirkungen wurde über Kopfschmerz, Verschlimmerung von Asthma und Blut im Urin berichtet.
  • -Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
  • -Schmerzen im Brustkorb (Kounis-Syndrom).
  • -Beenden Sie die Einnahme von Celecoxib Spirig HC und informieren Sie sofort Ihren Arzt,
  • -wenn Sie eine allergische Reaktion wie Hautausschlag, Nesselsucht, Schwellung der Haut oder Schleimhaut (z.B. des Gesichts, der Lippen oder Zunge), pfeifenden Atem oder Atemnot haben;
  • -wenn es bei Ihnen zu Hautreaktionen wie Ausschlag, Bläschenbildung oder Abschälung der Haut kommt;
  • -wenn Sie Herzbeschwerden haben, wie z.B. Schmerzen in der Brust;
  • -wenn Sie Beschwerden wie Übelkeit (Krankheitsgefühl), Durchfall oder Gelbsucht (Ihre Haut oder das Weisse in Ihren Augen erscheint gelb) feststellen, welche ein Hinweis auf schwere Leberreaktionen sein könnten;
  • -wenn es bei Ihnen zu starken Magenschmerzen kommt oder es Anzeichen von Blutungen im Magen oder Darm gibt, wie schwarzer oder blutiger Stuhl oder Erbrechen von Blut.
  • -Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
  • -Was ist ferner zu beachten?
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Lagerungshinweis
  • -Celecoxib Spirig HC Hartkapseln sollen nicht über 30°C und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.
  • -Weitere Hinweise
  • -Ungebrauchte Hartkapseln sollten in die Apotheke zurückgebracht werden.
  • -Wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Behandlung mit dem Arzneimittel abbricht, sollten die ungebrauchten Hartkapseln ebenfalls in die Apotheke zurückgebracht werden.
  • -Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
  • -Was ist in Celecoxib Spirig HC enthalten?
  • -Der Wirkstoff von Celecoxib Spirig HC ist Celecoxib.
  • -Wirkstoffe
  • -Jede Celecoxib Spirig HC 100 mg resp. 200 mg Hartkapsel enthält 100 mg resp. 200 mg Celecoxib
  • -Hilfsstoffe
  • -Lactose-Monohydrat, Natriumdodecylsulfat, Povidon, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat.
  • -Hartkapselhülle:
  • -Gelatine, Titandioxid (E 171), Indigotin (E 132) (100 mg Hartkapseln), Eisenoxid (E 172) (200 mg Hartkapseln).
  • -Wo erhalten Sie Celecoxib Spirig HC? Welche Packungen sind erhältlich?
  • -In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
  • -Celecoxib Spirig HC 100 mg: Packungen mit 30 Hartkapseln.
  • -Celecoxib Spirig HC 200 mg: Packungen mit 30 oder 100 Hartkapseln.
  • -Zulassungsnummer
  • -63220 (Swissmedic).
  • -Zulassungsinhaberin
  • -Spirig HealthCare AG, 4622 Egerkingen.
  • -Diese Packungsbeilage wurde im September 2024 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • -C
  • -Oxycodon-Mepha retard, Retardtabletten
  • -Was ist Oxycodon-Mepha retard und wann wird es angewendet?
  • -Oxycodon-Mepha retard ist ein Schmerzmittel zur Behandlung mittelstarker bis starker andauernder Schmerzen. Es enthält den Wirkstoff Oxycodon. Der Wirkstoff wird nach der Einnahme von Oxycodon-Mepha retard im Magen-Darm-Trakt langsam herausgelöst und in die Blutbahn aufgenommen. Die schmerzhemmende Wirkung hält deshalb über etwa 12 Stunden an.
  • -Oxycodon-Mepha retard darf nur auf Verschreibung und unter regelmässiger Kontrolle des Arztes bzw. der Ärztin verwendet werden.
  • -Wann darf Oxycodon-Mepha retard nicht eingenommen werden?
  • --Wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Oxycodon oder einen der Hilfsstoffe sind,
  • -bei ausgeprägter Beeinträchtigung der Atemfunktion, wie z.B. schwerem Bronchialasthma oder schwerer chronischer Einengung der Atemwege,
  • -bei Druckerhöhung im rechten Herzen infolge von Lungenhochdruck (Cor pulmonale),
  • -bei einer Darmlähmung,
  • -wenn Sie stillen.
  • -Darf Oxycodon-Mepha retard während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
  • -Die längere Anwendung von Oxycodon-Mepha retard während der Schwangerschaft kann bei Ihrem neugeborenen Kind Entzugssymptome auslösen (neonatales Opioidentzugssyndrom), die lebensbedrohlich sein können, wenn sie nicht erkannt und behandelt werden.
  • -Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten, informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Er/Sie wird über die Anwendung von Oxycodon-Mepha retard entscheiden. Wenn Oxycodon-Mepha retard während der Geburt angewendet wird, kann es beim neugeborenen Kind zu einer Verlangsamung der Atmung (Atemdepression) kommen.
  • -Wenn Sie stillen, darf Oxycodon-Mepha retard nicht eingenommen werden.
  • -Wie verwenden Sie Oxycodon-Mepha retard?
  • -Nehmen Sie Oxycodon-Mepha retard immer genau nach Anweisung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Apotheker/Ihrer Apothekerin nach, wenn Sie nicht ganz sicher sind.
  • -Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird vor Beginn der Behandlung und regelmässig während der Behandlung mit Ihnen besprechen, was Sie von der Einnahme von Oxycodon-Mepha retard erwarten können, wann und wie lange Sie es einnehmen müssen, wann Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin kontaktieren sollten und wann Sie das Arzneimittel absetzen müssen.
  • -Oxycodon-Mepha retard Retardtabletten sind mit ausreichend Flüssigkeit (½ Glas Wasser) zu oder zwischen den Mahlzeiten morgens und abends nach einem festen Zeitschema (z.B. morgens um 8 Uhr, abends um 20 Uhr) einzunehmen. Sie dürfen die Retardtablette nicht zerteilen, zerkauen oder zerkleinern.
  • -Erwachsene
  • -Die übliche Anfangsdosis beträgt eine Oxycodon-Mepha retard Retardtablette zu 10 mg alle 12 Stunden. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird die Dosierung an die Schmerzintensität und Ihre individuelle Empfindlichkeit anpassen.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls zwischen den Einnahmen von Oxycodon-Mepha retard Schmerzen auftreten. Er/sie kann Ihnen ein schnell freisetzendes Schmerzmittel zur Therapie dieser Durchbruchschmerzen verschreiben.
  • -Wenn Sie eine grössere Menge von Oxycodon-Mepha retard eingenommen haben, als Sie sollten
  • -Wenn Sie mehr Oxycodon-Mepha retard als verschrieben eingenommen haben, sollten Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren. Eine Überdosierung mit Oxycodon-Mepha retard kann eine Gehirnerkrankung (bekannt als toxische Leukenzephalopathie) auslösen.
  • -Sollten Sie einmal eine Einnahme vergessen haben, so können Sie diese nachholen, wenn die nächste reguläre Einnahme in mehr als 8 Stunden vorgesehen ist. Anschliessend können Sie Ihren üblichen Einnahmeplan beibehalten. Wenn die nächste reguläre Einnahme in weniger als 8 Stunden vorgesehen ist, nehmen Sie Oxycodon-Mepha retard ebenfalls, schieben die nächste Einnahme jedoch um 8 Stunden hinaus. Keinesfalls dürfen Sie die doppelte Einzeldosis einnehmen.
  • -Setzen Sie Oxycodon-Mepha retard nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin ab. Falls die Therapie nicht länger angezeigt ist, kann es ratsam sein, die Tagesdosis schrittweise zu reduzieren, um das Auftreten von Entzugssymptomen zu vermeiden.
  • -Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
  • -Die Anwendung und Sicherheit von Oxycodon-Mepha retard bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten Oxycodon-Mepha retard deshalb nicht einnehmen.
  • -Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
  • -Welche Nebenwirkungen kann Oxycodon-Mepha retard haben?
  • -Die Einnahme von Oxycodon-Mepha retard kann sehr häufig zu Verstopfung führen. Mit einer ballaststoffreichen Ernährung und einer genügenden Trinkmenge kann dem entgegengewirkt werden. Vielfach ist es aber notwendig, dass der Arzt bzw. die Ärztin zusätzlich ein Abführmittel verschreibt.
  • -Insbesondere zu Beginn der Therapie können sehr häufig Übelkeit und Erbrechen auftreten. Wenn Ihnen übel ist oder Sie erbrechen müssen, informieren Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin, der/die dagegen ein Arzneimittel verschreiben kann.
  • -Folgende weitere Nebenwirkungen können ausserdem bei der Einnahme von Oxycodon-Mepha retard auftreten:
  • -Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)
  • -Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Juckreiz.
  • -Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
  • -Appetitlosigkeit, Angst, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit, Nervosität, Denkstörungen, Depressionen, (Muskel-) Zittern, Trägheit, Beeinträchtigung der Atemfunktion, Atemnot, Bauchschmerzen, Durchfall, Mundtrockenheit, Verdauungsstörungen, Schwitzen, Hautausschlag, Schwäche, Müdigkeit.
  • -Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
  • -Überempfindlichkeitsreaktionen, Austrocknung, Stimmungsveränderung, Aufregung, euphorische Stimmung, Halluzinationen, Arzneimittelabhängigkeit, Gedächtnisstörung, Krampfanfälle (insbesondere bei Personen mit Epilepsie oder Neigung zu Krampfanfällen), erhöhte Muskelspannung, Muskelzuckungen, Taubheitsgefühl oder ähnliche Missempfindungen an der Haut, Sprachstörungen, Verengung der Pupillen, Sehstörung, Drehschwindel, Herzklopfen, Gefässerweiterung, Ohnmacht, Verlangsamung der Atmung (Atemdepression), Schluckstörungen, Schluckauf, Aufstossen, Blähungen, Darmverschluss, Geschmacksstörungen, Erhöhung der Leberwerte, trockene Haut, Harnverhalten, verringerter Geschlechtstrieb, Erektionsstörungen, Unterfunktion der Geschlechtsorgane, Schüttelfrost, Entzugssymptome, Wassereinlagerungen (Ödeme), Unwohlsein, Durst, Gewöhnung.
  • -Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
  • -Blutdrucksenkung, juckender Ausschlag (Nesselsucht).
  • -Ausserdem wurde über akute allergische Allgemeinreaktionen, übermässige Schmerzempfindlichkeit (Hyperalgesie), periodische Atemstillstände während des Schlafs (Schlafapnoe-Syndrom), Symptome im Zusammenhang mit einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) und des Gallengangsystems, wie starke Schmerzen im Oberbauch, die möglicherweise in den Rücken ausstrahlen, Übelkeit, Erbrechen oder Fieber, Aggression, Arzneimittelabhängigkeit, Pulsbeschleunigung, Zahnkaries, Gallenstauung, Ausbleiben der Regelblutung und Toleranzentwicklung berichtet.
  • -Bei vermuteter Überdosierung ist sofort der Arzt/die Ärztin zu benachrichtigen, der/die entsprechende Gegenmassnahmen einleiten wird. Zeichen einer Überdosierung sind verengte Pupillen, extreme Verlangsamung der Atmung, tiefer Blutdruck, narkoseartige Zustände.
  • -Eine Atemlähmung ist die bedeutsamste Gefährdung einer Überdosierung.
  • -Eine Überdosierung kann ausserdem zu neurologischen Symptomen (toxische Leukenzephalopathie) führen.
  • -Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
  • -Was ist ferner zu beachten?
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Lagerungshinweis
  • -In der Originalverpackung und bei Raumtemperatur (15–25°C) lagern.
  • -Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Weitere Hinweise
  • -Bitte bringen Sie nach Beendigung der Behandlung das Arzneimittel mit dem restlichen Inhalt an Ihre Abgabestelle (Arztpraxis, Apotheke) zur fachgerechten Entsorgung zurück.
  • -Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
  • -Was ist in Oxycodon-Mepha retard enthalten?
  • -Wirkstoffe
  • -Oxycodonhydrochlorid.
  • -1 Retardtablette enthält 5 mg, 10 mg, 20 mg, 40 mg bzw. 80 mg Oxycodonhydrochlorid.
  • -Hilfsstoffe
  • -Oxycodon-Mepha retard 5 mg Retardtabletten (blau): Tablettenkern: Lactose-Monohydrat 31.6 mg, Hypromellose, Povidon K30, Stearinsäure, Magnesiumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid, Tablettenüberzug: Poly(vinylalkohol), Macrogol 3350, Talkum, Titandioxid (E171), gelbes Eisenoxid (E172), Indigotin (E132).
  • -Oxycodon-Mepha retard 10 mg Retardtabletten (weiss): Tablettenkern: Lactose-Monohydrat 63.2 mg, Hypromellose, Povidon K30, Stearinsäure, Magnesiumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid, Tablettenüberzug: Hypromellose, Macrogol 400, Polysorbat 80, Titandioxid (E171).
  • -Oxycodon-Mepha retard 20 mg Retardtabletten (rosa): Tablettenkern: Lactose-Monohydrat 31.6 mg, Hypromellose, Povidon K30, Stearinsäure, Magnesiumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid, Tablettenüberzug: Poly(vinylalkohol), Macrogol 3350, Talkum, Titandioxid (E171), rotes Eisenoxid (E172).
  • -Oxycodon-Mepha retard 40 mg Retardtabletten (gelb): Tablettenkern: Lactose-Monohydrat 31.6 mg, Hypromellose, Povidon K30, Stearinsäure, Magnesiumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid, Tablettenüberzug: Poly(vinylalkohol), Macrogol 3350, Talkum, Titandioxid (E171), gelbes Eisenoxid (E172).
  • -Oxycodon-Mepha retard 80 mg Retardtabletten (grün): Tablettenkern: Lactose-Monohydrat 63.2 mg, Hypromellose, Povidon K30, Stearinsäure, Magnesiumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid, Tablettenüberzug: Poly(vinylalkohol), Macrogol 3350, Talkum, Titandioxid (E171), gelbes Eisenoxid (E172), Indigotin (E132).
  • -Wo erhalten Sie Oxycodon-Mepha retard? Welche Packungen sind erhältlich?
  • -In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.
  • -Oxycodon-Mepha retard 5 mg: Blisterpackungen mit 30 und 60 Retardtabletten.
  • -Oxycodon-Mepha retard 10 mg: Blisterpackungen mit 30 und 60 Retardtabletten.
  • -Oxycodon-Mepha retard 20 mg: Blisterpackungen mit 30 und 60 Retardtabletten.
  • -Oxycodon-Mepha retard 40 mg: Blisterpackungen mit 30 und 60 Retardtabletten.
  • -Oxycodon-Mepha retard 80 mg: Blisterpackungen mit 30 und 60 Retardtabletten.
  • -Zulassungsnummer
  • -63224 (Swissmedic)
  • -Zulassungsinhaberin
  • -Mepha Pharma AG, Basel.
  • -Diese Packungsbeilage wurde im April 2024 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • -Interne Versionsnummer: 10.1
  • -Oxycodon-Mepha retard, comprim
  • -Prolutex® 25 mg
  • -Was ist Prolutex und wann wird es angewendet?
  • -Prolutex enthält den Wirkstoff Progesteron. Progesteron ist ein natürlich vorkommendes weibliches Sexualhormon der Gruppe der Gestagene welches eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Schwangerschaftsverlaufs spielt.
  • -Prolutex wird im Rahmen eines Behandlungsprogramms zur assistierten Reproduktion (ART) bei Frauen angewendet, die zusätzliches Progesteron benötigen und Vaginalpräparate nicht anwenden können oder nicht vertragen.
  • -Prolutex darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin verwendet werden.
  • -Wann darf Prolutex nicht angewendet werden?
  • -Prolutex darf nicht angewendet werden
  • -wenn Sie eine Fehlgeburt hatten und Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin vermutet, dass noch Gewebe in der Gebärmutter zurückgeblieben sind,
  • -wenn Sie eine Schwangerschaft ausserhalb der Gebärmutter haben (ektope Schwangerschaft),
  • -wenn bei Ihnen Brustkrebs oder Krebs der Fortpflanzungsorgane diagnostiziert wurde oder Verdacht auf eine solche Erkrankung besteht,
  • -wenn Sie vaginale Blutungen (ausser der normalen Periode) haben, die nicht von Ihrem Arzt untersucht wurden,
  • -wenn bei Ihnen Lebertumoren diagnostiziert wurden,
  • -wenn Sie schwere Leberprobleme haben oder hatten,
  • -wenn Sie Blutgerinnsel in Beinen, Lungen, Augen oder anderswo im Körper haben oder hatten,
  • -wenn Sie an einer Porphyrie leiden (eine bestimmte Stoffwechselerkrankung),
  • -wenn Sie während einer Schwangerschaft an Gelbsucht (Gelbfärbung der Augen und der Haut aufgrund von Leberproblemen) oder starkem Juckreiz litten und/oder sich Blasen auf Ihrer Haut bildeten,
  • -wenn Sie allergisch gegen Progesteron oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • -Wann ist bei der Anwendung von Prolutex Vorsicht geboten?
  • -Wenn Sie während der Behandlung eines der folgenden Symptome bemerken, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, da Ihre Behandlung eventuell abgesetzt werden muss. Informieren Sie auch sofort Ihren Arzt, wenn diese Beschwerden auftreten:
  • --Schmerzen im Brustkorb oder Rückenschmerzen und/oder tiefe Schmerzen in einem oder beiden Armen, plötzliche Kurzatmigkeit, Schwitzen, Schwindel, Benommenheit, Übelkeit, Herzklopfen, starke Kopfschmerzen, Erbrechen, Ohnmacht, Sehstörungen oder Sprachstörungen, Schwäche oder Taubheitsgefühl in einem Arm oder Bein. Diese Symptome sind Anzeichen eines arteriellen oder venösen thromboembolischen Ereignisses (wie eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls).
  • --Schmerzen in den Augen oder Schmerzen und Schwellungen in Knöcheln, Füssen und Händen. Das sind Anzeichen eines Blutgerinnsels in den Augen oder irgendwo sonst im Körper.
  • --Starke Oberbauchschmerzen.
  • --Plötzlicher starker Blutdruckanstieg.
  • --Auftreten von Gelbsucht.
  • --Juckreiz am ganzen Körper.
  • --Verschlimmerung einer Depression.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, bevor Sie Prolutex anwenden, wenn Sie eine der folgenden Erkrankungen haben oder hatten, da Sie in diesem Fall während der Behandlung besonders überwacht werden sollten:
  • --Leberprobleme (leicht oder mittelschwer).
  • --Epilepsie.
  • --Migräne.
  • --Asthma.
  • --Herz- oder Nierenprobleme.
  • --Diabetes.
  • --Depression.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ärztin oder Apotheker bzw. Apotekerin wenn Sie folgende Arzneimittel anwenden:
  • -zur Behandlung von Krampfanfällen wie Carbamazepin,
  • --Antibiotika wie Rifampicin,
  • --Mittel gegen Pilze wie Griseofulvin, Ketoconazol,
  • -zur Behandlung von Epilepsie wie Phenytoin und Phenobarbital,
  • --Johanniskraut-haltige pflanzliche Produkte,
  • --Arzneimittel, die bei bestimmten Entzündungen und nach Organtransplantationen angewendet werden wie Ciclosporin,
  • --Antidiabetika.
  • -Wenden Sie Prolutex nicht gleichzeitig mit anderen injizierbaren Arzneimitteln an.
  • -Da Prolutex Benommenheit und/oder Schwindel verursachen kann, kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt werden.
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosiereinheit, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
  • -an anderen Krankheiten leiden,
  • --Allergien haben oder
  • -andere Arzneimittel anwenden (auch selbstgekaufte!), kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
  • -Darf Prolutex während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
  • -Verwenden Sie Prolutex nur gemäss der Verschreibung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin.
  • -Prolutex kann bis maximal zur 12. Schwangerschaftswoche nach ärztlicher Verschreibung angewendet werden.
  • -Dieses Arzneimittel soll während der Stillzeit nicht angewendet werden, da Progesteron in die Muttermilch übertritt.
  • -Wie verwenden Sie Prolutex?
  • -Die anzuwendende Dosierung wird für Sie individuell durch Ihren Arzt/Ihre Ärztin bestimmt. Er/sie kontrolliert den Wirkungsverlauf und passt die Dosierung wenn nötig an. Die nachfolgenden Angaben gelten deshalb nur als Richtwerte.
  • -Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. mit Ihrer Ärztin.
  • -Prolutex wird subkutan (d.h. unter die Bauchhaut) injiziert.
  • -Die übliche Dosierung beträgt eine Injektion von 25 mg (der Inhalt einer Durchstechflasche) täglich. Die Behandlung wird in der Regel bis zum Ende der 12. Woche einer bestätigten Schwangerschaft fortgesetzt.
  • -Unter bestimmten Umständen kann die subkutane Injektion auch durch die Patientin selbst oder deren Partner vorgenommen werden.
  • -Im Falle einer Selbstverabreichung ist es unerlässlich, dass Sie sich von Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin sorgfältig instruieren und gründlich in die praktische Durchführung einführen lassen. Die erste Selbst-Injektion sollte unter Aufsicht Ihres Arztes/Ihrer Ärztin erfolgen.
  • -Die Anwendung und Sicherheit von Prolutex bei Kindern und Jugendlichen (unter 18 Jahren) ist nicht geprüft worden. Es besteht keine Indikation in dieser Altersgruppe.
  • -Nach der Menopause besteht keine Indikation.
  • -Anleitung zur subkutanen Selbstverabreichung
  • -Wenn Sie Prolutex selbst anwenden, lesen Sie folgende Anweisungen aufmerksam durch:
  • -I) Vorbereitung
  • -Waschen Sie sich gründlich die Hände.
  • -Legen Sie die folgenden Gegenstände auf einem sauberen Platz aus (sie sind nicht in Ihrer Arzneimittelpackung enthalten und können von Ihrem Arzt bzw. Ihre Ärztin oder Ihrem Apotheker bzw. Ihrer Apothekerin erhalten werden):
  • --1 Spritze (in der Regel eine Einwegspritze von 2 bis 3 ml)
  • --1 grosse Nadel zum Aufziehen der Lösung (in der Regel eine Nadel der Grösse 21G)
  • --1 kleine feine Nadel für die subkutane Injektion (in der Regel eine graue Nadel der Grösse 27G)
  • --2 Alkoholtupfer
  • -(image)
  • -1. Entfernen Sie die Kunststoffkappe der Durchstechflasche.
  • -(image)
  • -2. Desinfizieren Sie den darunterliegenden Gummistopfen mit einem Alkoholtupfer. Berühren Sie den Stopfen nicht mehr mit Ihren Händen bzw. achten Sie darauf, dass der Stopfen keine anderen Oberflächen berührt.
  • -3. Setzen Sie die grosse Nadel (Aufziehnadel) auf die leere Spritze auf und entfernen Sie die Schutzkappe der Nadel.
  • -(image)
  • -4. Stechen Sie die Nadel senkrecht in die Mitte des Kunststoffstopfen der Durchstechflasche.
  • -5. Ziehen Sie langsam den Kolben zurück um die gesamte Lösung in die Spritze aufzuziehen.
  • -6. Werfen Sie die Nadel weg, die Sie zur Vorbereitung der Injektionslösung verwendet haben und ersetzen Sie diese durch die feinere, kürzere Injektionsnadel. Legen Sie die gefüllte Spritze auf eine saubere Fläche. Drücken Sie nicht auf den Kolben.
  • -7. Wählen Sie eine Stelle auf Ihrem Bauch; für jede neue Injektion sollte eine andere Injektionsstelle gewählt werden.
  • -8. Desinfizieren Sie die Haut im Umkreis von 4-5 cm der Einstichstelle, an der die Injektion vorgenommen werden soll, mit Hilfe eines Alkoholtupfers.
  • -II) Injektion
  • -(image)
  • -9. Sicherheitskontrolle: jede Luftblase muss entfernt werden; halten Sie die Spitze aufrecht, und lassen Sie mit leichtem Antippen der Spritze Luftblasen aufsteigen, dann drücken Sie langsam den Spritzenkolben, bis an der Nadelspitze ein Tropfen austritt.
  • -(image)
  • -10. Drücken Sie die Haut stark zusammen, sie leicht anhebend und führen Sie die Nadel langsam in einem 45° Winkel unter die Haut.
  • -11. Um die richtige Einführung der Nadel zu überprüfen, versuchen Sie den Spritzenkolben langsam zurückzuziehen. Wenn die Nadel in der richtigen Stellung ist, kann der Kolben nur mit Mühe zurückgezogen werden. Falls Blut in die Spritze aufgesaugt wird, bedeutet dies, dass die Nadel ein kleines Blutgefäss angestochen hat. In diesem Fall sollten Sie die Nadel herausziehen, die Einstichstelle mit einem Alkoholtupfer desinfizieren, die Nadel, Spritze und Durchstechflasche wegwerfen und die oben beschriebene Handlung mit einer neuen Durchstechflasche Prolutex und einer neuen sterilen Spritze wiederholen.
  • -12. Wenn die Nadel in der richtigen Stellung ist, injizieren Sie den ganzen Inhalt der Spritze, indem Sie leicht und regelmässig Druck auf den Kolben ausüben.
  • -13. Ziehen Sie dann die Nadel in einem einzigen Zug heraus und desinfizieren Sie die Injektionsstelle. Ein sanftes Massieren an der Injektionsstelle kann das Eindringen des Medikamentes in das Gewebe fördern.
  • -14. Entsorgen Sie die Durchstechflasche, Nadeln und Spritze, wie Ihnen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin angegeben. Bewahren Sie das verbrauchte Material ausserhalb der Reichweite von Kindern auf.
  • -Welche Nebenwirkungen kann Prolutex haben?
  • -Folgende Nebenwirkungen wurden beobachtet:
  • -Sehr häufige Nebenwirkungen (betrifft mehr als einen von 10 Behandelten):
  • --Kopfschmerzen, Schmerzen, Rötung, Juckreiz, Reizungen oder Schwellungen an der Injektionsstelle.
  • -Häufige Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten):
  • --Durst- und Übelkeitsgefühl, manchmal mit Erbrechen, Entleerung verringerter Mengen an konzentriertem Urin und Gewichtszunahme
  • --Blähbauch
  • --Bauchschmerzen
  • --Verstopfung
  • --Erbrechen und Übelkeit
  • --Brustspannen und/oder -schmerzen
  • --Ausfluss aus der Scheide
  • --Kribbeln, unangenehme Reizung oder Juckreiz der Haut der Scheide und ihrer Umgebung
  • --Verhärtung des Bereichs um die Injektionsstelle
  • -blaue Flecken rund um die Injektionsstelle
  • --Fatigue (übermässige Müdigkeit, Erschöpfung, Lethargie).
  • -Gelegentliche Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)
  • --Stimmungsschwankungen
  • --Schwindel
  • --Schläfrigkeit
  • --Hautausschlag (einschliesslich rote warme Haut, erhabene juckende Beulen oder Quaddeln oder trockene, rissige, blasenbildende oder geschwollene Haut)
  • --Schmerzen der Brustwarzen, Brustschwellung und Brustvergrösserung
  • --Hitzegefühl
  • -allgemeines Gefühl von Unbehagen oder "Verstimmung"
  • --Schmerzen.
  • -Die folgenden Nebenwirkungen bzw. Erkrankungen traten zwar in klinischen Studien mit Prolutex nicht auf, wurden aber unter der Behandlung mit anderen Gestagenen beschrieben: Depression, Gelbsucht, Urtikaria, Akne, Damenbart (Hirsutismus), Haarausfall, Gewichtszunahme, Libidoveränderungen, Migräne, Blutdruckanstieg, Leberfunktionsstörungen, Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe und Überempfindlichkeitsreaktionen.
  • -Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.
  • -Was ist ferner zu beachten?
  • -Bewahren Sie Prolutex in der Originalverpackung, vor Licht geschützt, bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausser Reichweite von Kindern auf.
  • -Nicht im Kühlschrank lagern, nicht einfrieren.
  • -Nach Anbruch muss das Arzneimittel sofort verwendet werden. Nicht verwendete Lösung ist zu verwerfen.
  • -Verwenden Sie Prolutex nicht, wenn Sie Partikel in der Lösung bemerken oder wenn die Lösung nicht klar bzw. verfärbt ist.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten können in Apotheken oder Sammelstellen abgegeben werden. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.
  • -Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
  • -Was ist in Prolutex enthalten?
  • -Jede Durchstechflasche enthält 25 mg Progesteron sowie die Hilfsstoffe Hydroxypropylbetadex, Natriummonohydrogenphosphat, Natriumdihydrogenphosphat-Dihydrat und Wasser für Injektionszwecke.
  • -Wo erhalten Sie Prolutex? Welche Packungen sind erhältlich?
  • -In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.
  • -Packungen zu 1, 7 oder 14 Durchstechflaschen.
  • -Zulassungsnummer
  • -63225 (Swissmedic).
  • -Zulassungsinhaberin
  • -IBSA Institut Biochimique SA, Lugano.
  • -Diese Packungsbeilage wurde im April 2024 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • -Prolutex® 25 mg
  • -Qu'est-ce que le Prolutex et quand doit-il être utilisé?
  • -Prolutex contient de la progestérone comme principe actif. La progestérone est une hormone sexuelle féminine de la famille des gestagènes, produite naturellement par l'organisme et qui joue un rôle important dans la régulation du déroulement de la grossesse.
  • -Prolutex est utilisé pour l'assistance médicale à la procréation (AMP) chez les femmes qui ont besoin d'un apport supplémentaire de progestérone et qui ne peuvent pas utiliser ou ne supportent pas une préparation vaginale.
  • -Prolutex doit être utilisé uniquement sur prescription médicale.
  • -Quand Prolutex ne doit-il pas être utilisé?
  • -Prolutex ne doit pas être utilisé
  • -si vous avez fait une fausse-couche et si votre médecin suspecte qu'il reste encore des tissus embryonnaires dans l'utérus,
  • -si vous avez une grossesse ectopique (c'est-à-dire que l'embryon s'est implanté en dehors de l'utérus),
  • -si on vous a diagnostiqué ou qu'on suspecte chez vous un cancer du sein ou des organes reproducteurs,
  • -si vous avez des saignements vaginaux (en dehors des règles normales) qui n'ont pas été investigués par votre médecin,
  • -si on vous a diagnostiqué une tumeur du foie,
  • -si vous avez ou avez eu de graves problèmes au niveau du foie,
  • -si vous avez eu une thrombose (caillot sanguin) au niveau des jambes, des poumons, des yeux ou n'importe où ailleurs dans le corps,
  • -si vous souffrez d'une porphyrie (maladie métabolique),
  • -si, pendant une grossesse, vous avez eu une jaunisse (coloration jaune des yeux et de la peau provoquée par des problèmes au niveau du foie) ou souffert de fortes démangeaisons, ou que des bulles se sont formées sur la peau,
  • -si vous êtes allergique à la progestérone ou à un des autres composants du médicament.
  • -Quelles sont les précautions à observer lors de l'utilisation de Prolutex?
  • -Si pendant le traitement vous constatez l'un des symptômes listés ci-après, informez sans tarder votre médecin car le traitement devra éventuellement être suspendu. Informez aussi immédiatement votre médecin si vous observez un ou plusieurs des symptômes suivants:
  • -douleurs dans la poitrine ou le dos et/ou douleurs profondes dans une jambe ou un bras, brusques difficultés à respirer, sudations, vertiges, étourdissements, nausées, palpitations, maux de tête intenses, vomissements, évanouissement, troubles de la vision ou de la parole, faiblesse ou engourdissement au niveau d'un bras ou d'une jambe: ces signes peuvent être la manifestation d'un événement thromboembolique artériel ou veineux (comme un infarctus du myocarde ou un accident vasculaire cérébral);
  • -douleurs oculaires ou douleurs et gonflement des chevilles, des pieds ou des mains: il peut s'agir des signes d'une thrombose (caillot sanguin) au niveau des yeux ou n'importe où ailleurs dans le corps;
  • -fortes douleurs dans la partie haute de l'abdomen;
  • -hausse importante et brusque de la pression artérielle;
  • -apparition d'un ictère (jaunisse);
  • -démangeaisons sur tout le corps;
  • -aggravation d'une dépression.
  • -Avant d'utiliser Prolutex, informez votre médecin si vous avez ou avez eu une des maladies suivantes, car cela pourrait nécessiter une surveillance plus attentive pendant le traitement:
  • -problèmes au niveau du foie (légers ou modérés),
  • -épilepsie,
  • -migraine,
  • -asthme,
  • -problèmes cardiaques ou rénaux,
  • -diabète,
  • -dépression.
  • -Informez votre médecin ou votre pharmacien si vous prenez l'un des médicaments suivants:
  • -médicament pour traiter les convulsions comme la carbamazépine,
  • -antibiotique comme la rifampicine,
  • -médicament contre les mycoses (champignons) comme la griséofulvine ou le kétoconazole,
  • -médicament pour traiter l'épilepsie comme la phénytoïne ou le phénobarbital,
  • -médicament à base d'extraits de plantes comme le millepertuis,
  • -médicament pour traiter certains états inflammatoires ou prescrit après une greffe d'organe comme la ciclosporine,
  • -médicament contre le diabète.
  • -Ne pas utiliser Prolutex en même temps que d'autres médicaments injectables. Étant donné que Prolutex peut provoquer des étourdissements ou des vertiges, cela peut altérer la capacité de réaction, de conduire un véhicule ou d'utiliser des outils ou des machines.
  • -Ce médicament contient moins de 1 mmol (23 mg) de sodium par "dose" , c.à.d. qu’il est essentiellement "sans sodium" .
  • -Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si vous
  • -souffrez d'une autre maladie,
  • -êtes allergique ou
  • -prenez déjà d'autres médicaments (même en automédication!), avez récemment pris ou prévoyez prochainement de prendre d'autres médicaments.
  • -Prolutex peut-il être utilisé pendant la grossesse ou l'allaitement?
  • -Utilisez Prolutex seulement selon la prescription de votre médecin.
  • -Sur prescription médicale, Prolutex peut être utilisé au maximum jusqu'à la 12e semaine de grossesse.
  • -Ce médicament ne doit pas être utilisé pendant l'allaitement, car la progestérone passe dans le lait maternel.
  • -Comment utiliser Prolutex?
  • -La dose à utiliser sera définie de manière individuelle par votre médecin. Celui-ci contrôlera l'efficacité du traitement et adaptera la dose si nécessaire. Les indications ci-après sont fournies uniquement à titre indicatif.
  • -Ne changez pas de votre propre chef le dosage prescrit. Adressez-vous à votre médecin ou à votre pharmacien si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte.
  • -Prolutex s'administre en injections sous-cutanées (c-à-d. sous la peau).
  • -La dose habituelle est d'une injection par jour de 25 mg (le contenu d'un flacon perforable). Le traitement est en général poursuivi jusqu'à la fin de la 12e semaine d'une grossesse confirmée.
  • -Dans certaines circonstances, l'injection sous-cutanée peut être effectuée par la patiente elle-même ou par son partenaire.
  • -En cas d'autoadministration, une instruction méticuleuse et approfondie par le médecin est indispensable pour vous montrer comment effectuer une injection. La première autoinjection devra s'effectuer sous la supervision de votre médecin.
  • -L'utilisation et la sécurité de Prolutex n'ont pas été établies à ce jour pour les enfants et les adolescents (au dessous de 18 ans). Il n'y a pas d'indication à utiliser ce médicament dans cette classe d'âge. Il n'y a pas non plus d'indication à l'utiliser après la ménopause.
  • -Instructions pour l'autoadministration sous-cutanée
  • -Si vous vous administrez Prolutex vous-même, lisez attentivement les instructions suivantes:
  • -I) Préparation
  • -Lavez-vous soigneusement les mains.
  • -Disposez le matériel suivant sur une surface propre (il n'est pas fourni à l'intérieur de l'emballage du médicament, mais peut vous être fourni par votre médecin ou votre pharmacien):
  • --1 seringue (en général une seringue jetable de 2 à 3 ml)
  • --1 grande aiguille pour prélever la solution (en général une aiguille de calibre 21G)
  • --1 petite aiguille fine pour l'injection sous-cutanée (en général une aiguille grise de calibre 27G)
  • --2 tampons d'alcool
  • -(image)
  • -1. Enlevez le capuchon en plastique du flacon perforable.
  • -(image)
  • -2. Désinfectez le bouchon en caoutchouc qui se trouve dessous au moyen d'un tampon d'alcool. Ne pas toucher le bouchon avec les doigts et veillez à ce qu'il n'entre pas en contact avec d'autres surfaces.
  • -3. Placez la grosse aiguille (pour prélever la solution) sur la seringue vide et enlevez le capuchon protecteur de l'aiguille.
  • -(image)
  • -4. Enfoncez l'aiguille perpendiculairement au milieu du bouchon en caoutchouc du flacon perforable.
  • -5. Tirez lentement le piston de la seringue pour aspirer la totalité de la solution.
  • -6. Jetez l'aiguille que vous avez utilisée pour préparer la solution injectable et remplacez-la par l'aiguille d'injection, plus fine et plus courte. Déposez la seringue pleine sur une surface propre. N'appuyez pas sur le piston de la seringue.
  • -7. Choisissez un emplacement sur l'abdomen; chaque injection doit être effectuée à un endroit différent.
  • -8. Désinfectez la peau à l'aide d'un tampon d'alcool en effectuant des mouvements circulaires de plus en plus larges, jusqu'à environ 4-5 cm du point d'injection prévu.
  • -II) Injection
  • -(image)
  • -9. Contrôle de sécurité: toutes les bulles d'air doivent être éliminées; tenez la seringue verticalement et faites monter les bulles en tapotant légèrement le corps de la seringue; pressez ensuite doucement sur le piston de la seringue, jusqu'à ce qu'une goutte de liquide apparaisse à la pointe de l'aiguille.
  • -(image)
  • -10. Pincez la peau abdominale de manière à ce qu'elle forme un léger renflement, puis introduisez doucement l'aiguille sous la peau, en formant un angle de 45 degrés.
  • -11. Pour vérifier la bonne introduction de l'aiguille sous la peau, essayez de lentement retirer le piston de la seringue. Lorsque l'aiguille est en bonne position, le piston ne peut que difficilement être tiré en arrière. Si du sang apparaît dans la seringue, cela signifie que l'aiguille a atteint un petit vaisseau sanguin. Dans ce cas, vous devez retirer l'aiguille, désinfecter l'endroit de la piqûre avec un tampon d'alcool, jeter l'aiguille, la seringue et le flacon et recommencer toute la procédure décrite ci-dessus avec un nouveau flacon perforable de Prolutex et une nouvelle seringue stérile.
  • -12. Si l'aiguille est en position correcte, injectez la totalité du contenu de la seringue en exerçant une pression légère et régulière sur le piston de la seringue.
  • -13. Retirez alors l'aiguille d'un seul coup et désinfectez le site d'injection. Un léger massage à l'endroit de l'injection peut faciliter la pénétration du médicament dans les tissus.
  • -14. Eliminez le flacon, les aiguilles et la seringue selon les instructions fournies par votre médecin. Conservez le matériel utilisé hors de la portée des enfants.
  • -Quels effets secondaires Prolutex peut-il provoquer?
  • -Les effets indésirables suivants ont été observés:
  • -Effets indésirables très fréquents (concernent plus que 1 patiente sur 10 traitées):
  • -maux de tête, douleurs, rougeur, démangeaisons, irritation ou tuméfaction à l'endroit de l'injection.
  • -Effets indésirables fréquents (concernent 1 sur 10 sur 100 des patientes traitées):
  • -sensations de nausée et de soif, parfois vomissements, émission de petites quantités d'urines concentrées et prise de poids,
  • -ballonnements abdominaux,
  • -maux de ventre,
  • -constipation,
  • -vomissements et nausées,
  • -sensation de tension ou de douleur dans les seins,
  • -écoulement vaginal,
  • -fourmillements, irritation ou démangeaisons désagréables au niveau du vagin et alentours,
  • -induration au site d'injection,
  • -ecchymoses au site d'injection,
  • -fatigue (fatigue excessive, épuisement, léthargie).
  • -Effets indésirables occasionnels (concernent 1 sur 10 sur 1000 des patientes traitées):
  • -humeur fluctuante,
  • -vertiges,
  • -somnolence,
  • -éruptions cutanées (y compris peau rouge et chaude, bubons prurigineux ou papules, ou encore peau sèche, gercée, vésicante ou enflée),
  • -douleurs au niveau des mamelons, gonflement ou augmentation de la taille des seins,
  • -bouffées de chaleur,
  • -sensation de malaise général ou de "mal-être" ,
  • -douleurs.
  • -Les maladies ou effets secondaires suivants n'ont pas été observés lors des essais cliniques avec Prolutex, mais ont été décrits lors de traitements avec d'autres gestagènes: dépression, jaunisse, urticaire, acné, développement d'une pilosité excessive de type masculin (hirsutisme), chute des cheveux, prise de poids, modifications de la libido, migraine, hausse de la pression artérielle, anomalies de la fonction du foie, accumulation de liquide dans les tissus et réactions d'hypersensibilité (réactions allergiques).
  • -Si vous remarquez des effets secondaires qui ne sont pas mentionnés dans cette notice, veuillez en informer votre médecin ou votre pharmacien.
  • -A quoi faut-il encore faire attention?
  • -Conservez Prolutex dans son emballage d'origine, à l'abri de la lumière, à température ambiante (15–25 °C) et hors de la portée des enfants.
  • -Ne pas conserver au frigo, ni congeler.
  • -Après avoir été ouvert, le médicament doit être aussitôt utilisé. D'éventuels restes de solution non utilisée doivent être éliminés.
  • -Ne pas utiliser Prolutex si vous remarquez des particules en suspension ou si la solution n'est pas limpide et claire.
  • -Le médicament ne doit plus être utilisé au-delà de la date figurant après "EXP" sur l'emballage.
  • -Ne jetez aucun médicament avec les eaux usées ou les ordures ménagères. Les médicaments périmés ou qui ne sont plus utilisés dans les ménages peuvent être rapportés dans les pharmacies ou dans les centres de collecte. Ces mesures contribueront à protéger l’environnement.
  • -Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien qui disposent d'une information détaillée destinée aux professionnels.
  • -Que contient Prolutex?
  • -Chaque flacon perforable contient 25 mg de progestérone ainsi que ainsi que les excipients hydroxypropylbetadex, phosphate disodique, phosphate monosodique dihydraté et de l'eau pour injection.
  • -Où obtenez-vous Prolutex? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
  • -Prolutex peut être obtenu en pharmacie, sur ordonnance médicale non renouvelable.
  • -Prolutex existe en emballages de 1, 7 et 14 flacons perforables.
  • -Numéro d'autorisation
  • -63225 (Swissmedic)
  • -Titulaire de l'autorisation
  • -IBSA Institut Biochimique SA, Lugano.
  • -Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en avril 2024 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
  • -Xifaxan 550 mg Filmtabletten
  • -
  • +Was ist Tineafin und wann wird es angewendet?
  • + 
  • +Tineafin Tabletten enthalten den Wirkstoff Terbinafin, der zur Gruppe der Pilzmittel (Antimykotika) gehört. Tineafin Tabletten werden zur Behandlung von Pilzinfektionen der Haut, Haare und Nägel auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin eingenommen.
  • +
  • -Unter der Behandlung mit Xifaxan 550 mg kann Ihr Urin eine rötliche Farbe annehmen. Dies ist völlig normal.
  • -Wann darf Xifaxan 550 mg nicht eingenommen werden?
  • -Xifaxan 550 mg darf nicht eingenommen werden,
  • -wenn Sie allergisch gegen
  • --Rifaximin,
  • -ähnliche Antibiotikatypen (wie Rifampicin oder Rifabutin),
  • -einen der Hilfsstoffe dieses Arzneimittels sind (siehe „Was ist in Xifaxan 550 mg enthalten?“). Eine Allergie oder eine Überempfindlichkeit zeigt sich z. B. in Symptomen wie roten Hautflecken, Fieber, Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden, Schwellungen der Haut (z. B. Nesselfieber) und der Schleimhäute, Hautausschlägen oder einer geschwollenen Zunge.
  • -wenn Sie eine Obstruktion (einen Verschluss) im Darm haben.
  • -Wann ist bei der Einnahme von Xifaxan 550 mg Vorsicht geboten?
  • -Wenn Sie an Zirrhose (einer Form von Lebererkrankung) leiden, können bei Ihnen schwere Hautreaktionen in Form von schmerzhaften Hautausschlägen oder Blasenbildung auf Haut, Mund, Augen und Genitalien auftreten, die lebensbedrohlich sein können.
  • -Wenn schwere Hautreaktionen oder andere allergische Reaktionen auftreten, beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und suchen Sie dringend ärztlichen Rat.
  • -Die Behandlung mit Antibiotika, einschliesslich Rifaximin, kann schweren Durchfall verursachen. Dieser kann auch noch mehrere Monate nach dem Ende der Behandlung auftreten. Wenn während oder nach der Anwendung von Xifaxan 550 mg schwere Durchfälle bei Ihnen auftreten, müssen Sie die Einnahme von Xifaxan 550 mg abbrechen und sich unverzüglich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin wenden. Bei Auftreten von Durchfall dürfen keine Arzneimittel, welche die Darmperistaltik (Darmbewegung) hemmen, eingenommen werden.
  • -Wenn Ihre Lebererkrankung schwerwiegend ist, muss Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Sie sorgfältig überwachen.
  • -Brechen Sie die Einnahme von Xifaxan 550 mg ab und wenden Sie sich UNVERZÜGLICH an Ihren Arzt oder Ärztin, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bei sich feststellen:
  • --Bei Auftreten einer allergischen Reaktion, einer anaphylaktischen Reaktion oder eines Angioödems. Symptome können sein:
  • --Schwellungen des Gesichts, der Zunge oder im Rachenbereich,
  • --Schluckbeschwerden
  • --Hautausschlag, Nesselausschlag, Juckreiz und Atembeschwerden.
  • --Blutung aus erweiterten Blutgefässen entlang der Speiseröhre (Ösophagusvarizen).
  • --Schwerer Durchfall während oder nach der Behandlung mit diesem Arzneimittel. Der Grund dafür kann eine bakterielle Infektion des Darms sein.
  • --Unerwartete oder ungewöhnliche Blutungen oder Blutergüsse. Der Grund dafür kann eine Abnahme der Blutplättchenanzahl im Blut sein, wodurch das Blutungsrisiko sich erhöht.(Siehe Rubrik „Welche Nebenwirkungen kann Xifaxan 550 mg haben?)
  • -Kinder und Jugendliche
  • -Die Anwendung von Xifaxan 550 mg bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen. Dieses Arzneimittel wurde nicht bei Kindern und Jugendlichen geprüft.
  • -Einnahme von Xifaxan 550 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln
  • -Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
  • -Bitte informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Arzneimittel anwenden:
  • - - Antibiotika (Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen)
  • -- Warfarin (Arzneimittel zur Vorbeugung von Blutgerinnseln)
  • -- Antiepileptika (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie)
  • -- Antiarrhythmika (Arzneimittel zur Behandlung eines anormalen Herzrhythmus)
  • -- Ciclosporin (Arzneimittel zur Hemmung des Immunsystems)
  • -- Orale Kontrazeptiva (Arzneimittel zur Verhütung / Pille)
  • -Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
  • -Xifaxan 550 mg kann bei einigen Patienten Schwindelgefühle verursachen und dadurch die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen. Wenn Sie sich schwindelig fühlen, sollten Sie kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen.
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
  • -an anderen Krankheiten leiden,
  • --Allergien haben oder
  • -andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen
  • -Darf Xifaxan 550 mg während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
  • -Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme von Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin um Rat.
  • -Es ist nicht bekannt, ob Xifaxan 550 mg einem ungeborenen Kind schaden könnte. Xifaxan 550 mg darf daher nicht angewendet werden, wenn Sie schwanger sind.
  • -Es ist nicht bekannt, obRifaximin über die Muttermilch von Ihrem Kind aufgenommen werden kann.Deshalb darf Xifaxan 550 mg nicht angewendet werden, wenn Sie stillen.
  • -Wie verwenden Sie Xifaxan 550 mg?
  • -Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein.Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • -Übliche Dosierung:
  • -Erwachsene
  • -Die empfohlene Dosis beträgt zweimal täglich 1 Filmtablette.
  • -Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren)
  • -Die Anwendung von Xifaxan 550 mg bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen. Dieses Arzneimittel wurde nicht bei Kindern und Jugendlichen geprüft.
  • -Art der Einnahme
  • -Die Filmtablette ist mit einem Glas Wasser einzunehmen.
  • -Xifaxan 550 mg kann zu den Mahlzeiten oder ausserhalb der Mahlzeiten eingenommen werden.
  • -Nach 6 Monaten wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin prüfen, ob Sie die Behandlung weiter fortsetzen müssen.
  • -Wenn Sie eine grössere Menge von Xifaxan 550 mg eingenommen haben, als Sie sollten
  • -Wenn Sie mehr als die empfohlene Anzahl Filmtabletten eingenommen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt bzw. an Ihre Ärztin, auch wenn Sie keinerlei Probleme bei sich feststellen.
  • -Wenn Sie die Einnahmevon Xifaxan 550 mg vergessen haben
  • -Nehmen Sie die nächste Dosis zur üblichen Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
  • -Wenn Sie die Einnahmevon Xifaxan 550 mg abbrechen
  • -Brechen Sie die Einnahme von Xifaxan nicht ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin darüber gesprochen zu haben, denn Ihre Symptome könnten zurückkehren.
  • -Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. an Ihre Ärztin oder Apothekerin.
  • -Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
  • -Welche Nebenwirkungen kann Xifaxan 550 mg haben?
  • -Brechen Sie die Einnahme von Xifaxan 550 mg ab und wenden Sie sich UNVERZÜGLICH an Ihren Arzt oder Ärztin, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bei sich feststellen:
  • --Allergische Reaktion, anaphylaktische Reaktion oder Angioödeme. Symptome können sein:
  • --Schwellung des Gesichts, der Zunge oder im Rachenbereich,
  • --Schluckbeschwerden
  • --Hautausschlag, Nesselausschlag, Juckreiz und Atembeschwerden.
  • --Lebensbedrohliche Reaktionen mit grippeähnlichen Symptomen und schmerzhaftem Ausschlag, welcher Haut, Mund, Augen und Genitalien betrifft (Stevens-Johnson-Syndrom)*
  • --Lebensbedrohliche Reaktionen mit grippeähnlichen Symptomen und Blasenbildung an Haut, Mund, Augen und Genitalien (Toxische epidermale Nekrolyse)*
  • --Blutung aus erweiterten Blutgefässen entlang der Speiseröhre (Ösophagusvarizen).
  • --Schwerer Durchfall während oder nach der Behandlung mit diesem Arzneimittel. Der Grund dafür kann eine Darminfektion sein.
  • --Unerwartete oder ungewöhnliche Blutungen oder Blutergüsse. Der Grund dafür kann eine Abnahme der Blutplättchenanzahl im Blut sein, wodurch das Blutungsrisiko sich erhöht.
  • -* Diese Nebenwirkungen wurden bei Patienten mit Zirrhose beobachtet.
  • -Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern):
  • --Oberbauchschmerzen und/oder Blähbauch
  • --Schwindelgefühl
  • --Depressive Stimmung
  • --Kopfschmerzen
  • --Übelkeit oder Erbrechen
  • --Durchfall
  • --Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle
  • --Atemnot
  • --Muskelkrämpfe
  • --Gelenkschmerzen
  • --Schwellung der Fussknöchel, Füsse oder Finger
  • --Ausschlag oder Juckreiz
  • -Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1‘000 Anwendern):
  • --Gleichgewichtsstörungen
  • --Gedächtnisverlust oder Gedächtnisstörungen
  • --Aufmerksamkeitsstörung
  • --Verwirrtheit
  • --Angstgefühl
  • --Schläfrigkeit
  • --Schlafstörungen
  • --Mundtrockenheit
  • --Hitzewallungen
  • --Schwerer Durchfall während oder nach der Behandlung. Der Grund dafür kann eine bakterielle Infektion des Darms sein (Clostridien-Infektionen)
  • --Blutung aus erweiterten Blutgefässen entlang der Speiseröhre (Ösophagusvarizen)
  • --Hefepilzinfektionen (wie z. B. Soor)
  • --Harnwegsinfektion (wie z. B. Harnblasenentzündung)
  • --Anämie (verringerte Anzahl roter Blutkörperchen, die zu blasser Haut und Schwäche oder Atemnot führen kann)
  • --Appetitverlust
  • -hoher Kaliumgehalt im Blut
  • --Häufigeres Wasserlassen als normalerweise
  • --Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Wasserlassen
  • --Krampfanfälle
  • --Fieber
  • --Verminderte Berührungsempfindlichkeit
  • --Stürze
  • --Flüssigkeitsansammlung in der Pleurahöhle
  • --Bauchschmerzen
  • --Magenbeschwerden
  • --Flüssigkeitseinlagerung
  • --Muskelschmerzen
  • -Selten (betrifft 1 bis 10 von 10‘000 Anwendern):
  • --Blutergüsse
  • --Eiweiss im Urin
  • --Brustinfektionen einschliesslich Lungenentzündung
  • --Entzündung des Unterhautgewebes
  • --Infektionen der oberen Luftwege (Nase, Mund, Rachen)
  • --Schnupfen
  • --Wasserverlust des Körpers
  • --Veränderter Blutdruck
  • --Dauerhafte Atemprobleme (wie chronische Bronchitis)
  • --Schwächegefühl
  • --Schmerzen während/nach Eingriffen
  • --Verstopfung
  • --Rückenschmerz
  • -Nebenwirkungen nach Markteinführung (nicht bekannter Häufigkeit)
  • -allergische Reaktion, anaphylaktische Reaktion, Angioödeme
  • --Lebensbedrohliche Reaktionen mit grippeähnlichen Symptomen und schmerzhaftem Ausschlag, welcher Haut, Mund, Augen und Genitalien betrifft (Stevens-Johnson-Syndrom)*
  • --Lebensbedrohliche Reaktionen mit grippeähnlichen Symptomen und Blasenbildung an Haut, Mund, Augen und Genitalien (Toxische epidermale Nekrolyse)*
  • --Ohnmacht oder das Gefühl einer bevorstehenden Ohnmacht
  • --Hautentzündung, Ekzem (juckende, rote, trockene Haut)
  • --Veränderungen der Leberfunktion (im Bluttest angezeigt)
  • -veränderte Blutgerinnung (INR-Wert im Bluttest, Abnahme der Blutplättchenanzahl)
  • -
  • +Für eine erfolgreiche Behandlung der Pilzinfektionen sollten Sie einige Regeln beachten:
  • +-An Kleidungsstücken, die mit der erkrankten Haut in Kontakt kommen, können die Erreger der Pilzerkrankungen haften bleiben. Deshalb sollten Sie diese Kleidungsstücke täglich wechseln.
  • +-Eine normale und vor allem trockene Haut ist der beste Schutz vor Pilzinfektionen. Es ist deshalb an den erkrankten Hautstellen eng anliegende und wenig luftdurchlässige Kleidung zu vermeiden. Auch sollten Sie die erkrankten Hautstellen nach dem Waschen sorgfältig trocknen. Waschlappen und Handtuch sind täglich zu wechseln.
  • +-Wenn Sie an einer Fusspilzinfektion leiden, sollten Sie nicht barfuss herumlaufen. So vermeiden Sie eine Weiterverbreitung der Pilze.
  • +Wann darf Tineafin nicht eingenommen / angewendet werden?
  • +
  • -* Diese Nebenwirkungen wurden bei Patienten mit Zirrhose beobachtet.
  • -Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arztoder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
  • -Was ist ferner zu beachten?
  • -Was Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Lagerungshinweis
  • -Nicht über 25°C lagern. Arzneimittel für Kinder unerreichbar aufbewahren.
  • -Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
  • -Was ist in Xifaxan 550 mg enthalten?
  • -Filmtabletten
  • -Wirkstoffe
  • -Rifaximin.1 Filmtablette enthält 550 mg Rifaximin.
  • -HilfsstoffeCarboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Glyceroldistearat , hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum, mikrokristallineCellulose, Hypromellose, Titanidioxid, Natriumedetat, Propylenglycol, rotes Eisenoxid.
  • -Wo erhalten Sie Xifaxan 550 mg? Welche Packungen sind erhältlich?
  • -In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
  • -Packungen zu 28und 56 Filmtabletten.
  • -Zulassungsnummer
  • -63216 (Swissmedic)
  • -Zulassungsinhaberin
  • -Alfasigma Schweiz AG, 4800 Zofingen
  • +Tineafin darf nicht angewendet werden, wenn Sie chronische oder akute Leberprobleme haben oder hatten. Tineafin darf nicht angewendet werden, wenn bei früheren Behandlungen mit Tineafin oder verwandten Präparaten Überempfindlichkeitsreaktionen aufgetreten sind.
  • +Da bisher wenige Erfahrungen mit Tineafin bei der Behandlung von Pilzinfektionen bei Kindern unter 5 Jahren (Körpergewicht unter 20 kg) vorliegen, sollten diese Tineafin nicht einnehmen.
  • +Tineafin soll nicht angewendet werden, wenn Sie Nierenprobleme haben.
  • -Diese Packungsbeilage wurde im April 2023 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • -Xifaxan 550 mg comprim
  • -Jardiance®
  • -Was ist Jardiance und wann wird es angewendet?
  • -Typ-2-Diabetes
  • -Jardiance ist ein Arzneimittel zum Einnehmen zur Behandlung des Typ-2-Diabetes bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen ab 10 Jahren. Der in Jardiance enthaltene Wirkstoff Empagliflozin blockiert in den Nieren ein Protein namens Natrium-Glucose-Cotransporter 2 (SGLT2). Auf diese Weise sorgt Jardiance dafür, dass Zucker, dessen Konzentration in Ihrem Blut aufgrund Ihres Typ-2-Diabetes zu hoch ist, über den Harn ausgeschieden und somit Ihr Blutzucker verringert wird.
  • -Aufgrund der Wirkungsweise von Jardiance ist in Ihrem Urin Zucker nachweisbar, solange Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
  • -Jardiance wurde Ihnen verschrieben, da Ihr Blutzucker durch Diät und körperliche Betätigung nicht ausreichend gesenkt werden kann.
  • -Jardiance kann Ihnen in Kombination mit einer Diät und ausreichender Bewegung entweder allein oder zusammen mit anderen blutzuckersenkenden Arzneimitteln von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verschrieben werden, um den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren.
  • -Bei erwachsenen Patienten mit Typ-2-Diabetes mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung kann Jardiance auch zur Prävention von Herz-Kreislauf-Ereignissen verschrieben werden.
  • -Herzinsuffizienz
  • -Jardiance wird zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit einer Form von dauerhafter Herzschwäche (Herzinsuffizienz) zusammen mit anderen Arzneimitteln angewendet.
  • -Chronische Nierenerkrankung
  • -Jardiance wird zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit einer chronischen Nierenerkrankung angewendet.
  • -Jardiance wird nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin verwendet.
  • -Wann darf Jardiance nicht eingenommen werden?
  • -Wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff Empagliflozin oder einen der Hilfsstoffe dieses Arzneimittels sind, dürfen Sie Jardiance nicht einnehmen.
  • -Wann ist bei der Einnahme von Jardiance Vorsicht geboten?
  • -Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arztbzw. mit Ihrer Ärztin, bevor Sie Jardiance einnehmen,
  • -wenn Sie Typ-1-Diabetes mellitus (Ihr Körper produziert kein Insulin) oder diabetische Ketoazidose (eine Komplikation des Diabetes mit hohen Blutzuckerwerten, schnellem Gewichtsverlust, Übelkeit oder Erbrechen) haben. Jardiance darf zur Behandlung dieser Erkrankungen nicht eingesetzt werden.
  • -wenn Sie über 75 Jahre alt sind
  • -wenn Sie unter einer Nieren- oder Lebererkrankung leiden
  • -wenn Sie Herzprobleme haben
  • -wenn bei Ihnen ein hohes Risiko für zerebrovaskuläre Ereignisse besteht (z.B. Schlaganfall)
  • -wenn Sie Arzneimittel zur Senkung Ihres Bluthochdrucks einnehmen oder einen niedrigen Blutdruck haben
  • --Wenn Sie unter starkem Flüssigkeitsverlust infolge von Durchfall und Erbrechen leiden sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin.
  • -wenn Sie eine schwere Infektion der Nieren oder Harnwege zusammen mit Fieber haben.
  • -wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
  • -wenn Sie andere blutzuckersenkende Arzneimittel wie Insulin anwenden oder ein orales Antidiabetikum einnehmen, das zu den Sulphonylharnstoffen zählt. Ihr Arzt / Ihre Ärztin wird möglicherweise die Dosis dieser anderen Arzneimittel verringern, um zu niedrige Blutzuckerwerte zu vermeiden.
  • -wenn Sie Lithium einnehmen, da Jardiance den Lithiumspiegel in Ihrem Blut senken kann.
  • -Eine Ketoazidose (Übersäuerung durch Ketonkörper), eine schwerwiegende Stoffwechselentgleisung, die auch tödlich verlaufen kann, kann auftreten. Beim Auftreten von Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, übermässigem Durst, Atemschwierigkeiten, Verwirrtheit, ungewöhnliche Erschöpfung oder Müdigkeit setzten Sie sich umgehend mit einem Arzt oder einer Ärztin oder dem nächstgelegenen Krankenhaus in Verbindung und beenden Sie die Einnahme von Jardiance. Das Risiko für das Auftreten einer diabetischen Ketoazidose kann erhöht sein bei längerem Fasten, übermässigem Alkoholkonsum, Dehydrierung (Verlust von zu viel Körperflüssigkeit), aufgrund einer grösseren Operation oder einer schweren Erkrankung.
  • -Falls bei Ihnen eine grössere Operation oder ein Eingriff geplant ist, der mit längerem Fasten verbunden ist, müssen Sie die Einnahme von Jardiance unterbrechen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird entscheiden, wann Sie die Behandlung mit Jardiance beenden müssen und wann die Behandlung wieder begonnen werden kann.
  • -Wenn bei Ihnen während der Einnahme von Jardiance Symptome wie Schmerzen oder Druckempfindlichkeit, Hautrötung, Schwellungen im Bereich der Genitalien und des Dammes (der Bereich zwischen Genitalien und Anus), Fieber oder Unwohlsein auftreten, beenden Sie die Einnahme von Jardiance und setzten Sie sich umgehend mit einem Arzt oder einer Ärztin oder dem nächstgelegenen Krankenhaus in Verbindung.
  • -Diese Symptome können Anzeichen für eine seltene, aber lebensbedrohliche bakterielle Infektion sein, die das Gewebe unter der Haut zerstört (auch als nekrotisierende Fasziitis des Perineums oder Fournier Gangrän bezeichnet) und die sofort behandelt werden muss.
  • -Bei Einnahme dieses Arzneimittels mit bestimmten anderen Diabetesarzneimitteln kann sich das Risiko für eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) erhöhen. Die Anzeichen hierfür umfassen Zittern, Schwitzen und Sehstörungen, Kribbeln in den Lippen, Blässe, Stimmungsveränderung, Angstgefühl oder Verwirrtheitsgefühl. Dies kann Ihre Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Wenn Sie sich nach der Einnahme von Jardiance schwindlig fühlen, dürfen Sie nicht aktiv am Strassenverkehr teilnehmen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen.
  • -Eine Jardiance 10 mg Tablette bzw. eine Jardiance 25 mg Tablette enthält 162,5 mg bzw. 113 mg Laktose (Milchzucker).
  • -Wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen gesagt hat, dass Sie an einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckerarten leiden, informieren Sie vor der Einnahme. dieses Arzneimittels Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Jardiance kann bei Kindern und Jugendlichen ab 10 Jahren zur Behandlung von Typ-2-Diabetes angewendet werden. Es liegen diesbezüglich keine Daten zur Anwendung bei Kindern unter 10 Jahren vor.
  • -Jardiance wird nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren zur Behandlung von Herzinsuffizienz, chronischer Nierenerkrankung oder zur Prävention von Herz-Kreislauf-Ereignissen bei Typ-2-Diabetes empfohlen, da es in dieser Patientengruppe nicht untersucht wurde.
  • +Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von Tineafin Vorsicht geboten?
  • + 
  • +Bitte teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin unverzüglich mit,
  • +wenn Sie Symptome wie andauernde Übelkeit, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Erbrechen, Schmerzen im oberen rechten Bauchraum, Gelbsucht, Dunkelverfärbung des Urins oder heller Stuhl haben oder bei sich feststellen, da dies Anzeichen für eine schwere Leberstörung sein können. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird vielleicht vor und regelmässig während der Behandlung mit Tineafin Blutproben nehmen, um Ihre Leberfunktion zu überwachen. Im Falle nicht normaler Testergebnisse kann er bzw. sie Sie auffordern Tineafin nicht mehr einzunehmen. Ebenfalls ist eine Information des Arztes bzw. der Ärztin wichtig, wenn Sie zusätzlich Arzneimittel zur Behandlung von Magenerkrankungen oder Infektionskrankheiten einnehmen müssen. Tineafin darf bei Patientinnen oder Patienten mit chronischer oder akuter Leberkrankheit nicht angewendet werden.
  • +wenn Sie Hautprobleme haben wie einen Ausschlag, eine rote Haut, Bläschenbildung auf den Lippen, Augen oder dem Mund, abblätternde Haut, Fieber (mögliche Anzeichen von schwerwiegenden Hautreaktionen), Ausschlag auf Grund erhöhter Zahl einer bestimmten Art weisser Blutkörperchen (Eosinophilie).
  • +wenn Sie verdickte, rote/silberfarbene Hautstellen (mögliche Anzeichen von Schuppenflechte) oder Gesichtsausschlag, Gelenkschmerz, Muskelkrankheit, Fieber (mögliche Anzeichen von kutanem und systemischem Lupus erythematosus) haben.
  • +wenn Sie sich schwach fühlen, ungewöhnliche Blutungen, Blutergüsse oder häufige Infektionen haben (Anzeichen von Blutkrankheiten).
  • -andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
  • -Darf Jardiance während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
  • -Sie sollten Jardiance nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden möchten oder Ihr Kind stillen. Wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen oder Ihr Kind stillen, sprechen Sie bitte vor der Einnahme von Jardiance mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin.
  • -Wie verwenden Sie Jardiance?
  • -Erwachsene und Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren:
  • -Die empfohlene Dosis von Jardiance beträgt einmal täglich eine Tablette zu 10 mg.
  • -Wenn Sie Typ-2-Diabetes mellitus haben, diese Dosierung zur Blutzuckerkontrolle nicht ausreicht, Sie Jardiance gut vertragen und keine eingeschränkte Nierenfunktion haben, kann Ihr Arzt resp. Ihre Ärztin entscheiden, ob die Dosis auf 25 mg einmal täglich erhöht werden soll. Bei einer eingeschränkten Nierenfunktion kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin eine zusätzliche blutzuckersenkende Behandlung in Erwägung ziehen.
  • -Jardiance ist nicht für die Anwendung bei Kindern unter 10 Jahren zugelassen, da für diese Patientengruppen keine Daten vorliegen (siehe Wann ist bei der Einnahme von Jardiance Vorsicht geboten?).
  • -Hinweise zur Einnahme dieses Arzneimittels
  • --Schlucken Sie die Tablette unzerkaut mit Wasser
  • --Die Tablette kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden
  • -Wenn Sie Typ-2-Diabetes mellitus haben verordnet Ihnen Ihr Arzt / Ihre Ärztin Jardiance möglicherweise zusammen mit einem anderen Arzneimittel zur Blutzuckersenkung.
  • -Wenn Sie unter Herzinsuffizienz leiden, hat Ihnen Ihr Arzt / Ihre Ärztin auch andere Arzneimittel verschrieben. Denken Sie bitte daran, alle Arzneimittel nach Anweisung Ihres Arztes / Ihrer Ärztin einzunehmen, um das beste Behandlungsergebnis zu erzielen.
  • -Ernährung und Bewegung können Ihren Körper dabei unterstützen, den Blutzucker besser zu kontrollieren. Daher ist es wichtig, dass Sie während der Einnahme von Jardiance das von Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin empfohlene Ernährungs- und Bewegungsprogramm einhalten.
  • -Wenn Sie eine grössere Menge von Jardiance eingenommen haben, als Sie sollten
  • -Wenn Sie mehr Jardiance eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich umgehend an einen Arzt oder eine Ärztin. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit.
  • -Wenn Sie die Einnahme von Jardiance vergessen haben
  • --Wenn Sie die Einnahme einer Tablette von Jardiance vergessen haben, holen Sie dies nach, sobald Sie sich daran erinnern. Wenn es jedoch schon fast Zeit für Ihre nächste Tablette ist, lassen Sie die vergessene Tablette aus.
  • --Nehmen Sie nicht die doppelte Anzahl Tablette ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie niemals zwei Tabletten am selben Tag ein.
  • -Wenn Sie die Einnahme von Jardiance abbrechen
  • -Beenden Sie die Einnahme von Jardiance nicht ohne vorige Rücksprache mit Ihrem Arzt I Ihrer Ärztin. Wenn Sie Typ-2-Diabetes mellitus haben und Sie die Einnahme von Jardiance beenden, können Ihre Blutzuckerwerte ansteigen.
  • +andere Arzneimittel (einschliesslich pflanzliche Arzneimittel, Antibabypille (orale Kontrazeptiva) und nicht verschreibungspflichtige, selbstgekaufte Medikamente) einnehmen oder äusserlich anwenden, insbesondere:
  • +ogewisse Arzneimittel gegen Magengeschwüre (z.B. Cimetidin)
  • +ogewisse Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z.B. Fluconazol und weitere mit ‚azol‘ im Wirkstoffnamen)),
  • +ogewisse Arzneimittel gegen Infektionskrankheiten, die die Antibotika Rifampicin oder Azithromycin, Clarithromycin, Erythromycin enthalten
  • +ogewisse Arzneimittel gegen Depressionen (trizyklische Antidepressiva (z.B. Desipramin), selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer oder MAO-Hemmer,
  • +ogewisse Arzneimittel gegen Bluthochdruck (so genannte Betablocker),
  • +ogewisse Arzneimittel gegen Herzrythmusstörungen (z.B. Amiodaron),
  • +oArzneimittel gegen Husten (z.B. Dextromethorphan),
  • +oKoffein,
  • +oCiclosporine (Arzneimittel, welche das Immunsystem kontrollieren, z.B. um eine Abstossung transplantierter Organe zu vermeiden).
  • +Wenn Sie sich schwindlig fühlen während der Behandlung mit Tineafin Tabletten, sollten Sie nicht Auto fahren oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen.
  • + 
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • + 
  • +Darf Tineafin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?
  • + 
  • +Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie schwanger sind oder denken, dass Sie schwanger sein könnten. Während der Schwangerschaft ist Tineafin nur auf ausdrückliche Verordnung des Arztes bzw. der Ärztin einzunehmen.
  • +Tineafin wird in die Muttermilch ausgeschieden. Mütter, die Tineafin einnehmen, sollten daher nicht stillen.
  • +Wie verwenden Sie Tineafin?
  • +Wenn vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, beträgt die übliche Dosierung für Erwachsene eine Tablette zu 250 mg pro Tag.
  • +Dosierung für Kinder ab 2 Jahren gemäss Anordnung des Arztes oder der Ärztin. Die Anwendung bei Kindern unter 2 Jahren wird nicht empfohlen, da keine Erfahrungen mit dieser Altersgruppe vorliegen.
  • +Die Tabletten können an der Bruchrille zur Halbierung der Dosis geteilt werden.
  • +Die Tabletten sind unzerkaut mit Flüssigkeit einzunehmen. Die Wirksamkeit von Tineafin wird durch die gleichzeitige Einnahme von Nahrung nicht beeinträchtigt, es kann somit auf leeren Magen oder nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Der Arzt bzw. die Ärztin wird über die Dauer der Therapie entscheiden. Die regelmässige Einnahme von Tineafin ist ausschlaggebend für den Erfolg der Behandlung. Es wird empfohlen, Tineafin jeden Tag zur selben Zeit einzunehmen.
  • +Falls Sie aus Versehen zu viele Tabletten eingenommen haben, fragen Sie sofort einen Arzt oder ein Krankenhaus um Rat. Es kann sein, dass sie medizinische Betreuung brauchen. Dasselbe trifft zu, wenn jemand aus Versehen ihre Medizin eingenommen hat. Symptome einer Überdosis von Tineafin Tabletten beinhalten Kopfschmerzen, Übelkeit, Magenschmerzen und Schwindel.
  • +Wenn Sie vergessen haben, Tineafin einzunehmen, nehmen Sie Ihre Tablette(n) sobald Sie sich daran erinnern, ausser Ihre nächste Dosis ist in weniger als 4 Stunden fällig. Warten Sie in diesem Fall und nehmen Sie die nächste Dosis zur gewohnten Zeit. Nehmen sie keine doppelte Dosis um die vergessene Dosis auszugleichen.
  • -Welche Nebenwirkungen kann Jardiance haben?
  • -Wenden Sie sich schnellstmöglich an Ihren Arzt / Ihre Ärztin, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken:
  • --Ohnmachtsanfälle, Schwindelgefühl oder Benommenheit beim Aufstehen
  • -sehr trockener oder klebriger Mund, starker Durst
  • -sehr starkes Schwäche- oder Müdigkeitsgefühl
  • -stark verminderte Urinmenge oder Versiegen der Urinproduktion
  • -schneller Herzschlag.
  • -Dies könnten Anzeichen eines zu hohen Flüssigkeitsverlusts sein.
  • -Weitere Nebenwirkungen sind:
  • -Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern) kann Unterzuckerung (Hypoglykämie) auftreten.
  • -Wenn Sie Jardiance zusammen mit einem anderen blutzuckersenkenden Arzneimittel (z.B. einem Sulfonylharnstoff oder Insulin) anwenden, steigt das Risiko für eine Unterzuckerung. Anzeichen für eine Unterzuckerung:
  • --Zittern, Schwitzen, Angst oder Verwirrung, beschleunigter Herzschlag, Heisshunger, Kopfschmerzen, verschwommene Sicht, Kribbeln in den Lippen, Blässe
  • -Ihr Arzt / Ihre Ärztin wird Ihnen sagen, was bei niedrigen Blutzuckerwerten zu tun ist und wie Sie sich verhalten sollen, wenn bei Ihnen eines der genannten Anzeichen auftritt.
  • -Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern) kann eine Harnwegsinfektionen auftreten
  • -Anzeichen einer Harnwegsinfektion:
  • -brennendes Gefühl beim Wasserlassen
  • -trüber Harn
  • --Schmerzen im Becken oder im mittleren Rückenbereich (wenn die Nieren infiziert sind)
  • --Hefepilzinfektion des Penis oder der Vagina
  • -Harndrang oder häufiges Wasserlassen können auch durch den Wirkmechanismus von Jardiance verursacht werden. Wenn Sie jedoch bemerken, dass sich diese Symptome verschlechtern, sollten Sie ebenfalls einen Arzt / eine Ärztin aufsuchen.
  • -Andere Nebenwirkungen, die auftreten können sind:
  • -Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern):
  • -Durst, Verstopfung, Juckreiz, allergische Reaktionen (z.B. Hautausschlag oder juckender Hautausschlag (Nesselsucht)), Veränderungen des Blutfettspiegels (u.a. Cholesterin), Zunahme des Anteils der roten Blutkörperchen im Blut (Hämatokrit).
  • -Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern):
  • -Anstrengung oder Schmerzen beim Wasserlassen, verringerte Filtrationsleistung der Nieren, Blutuntersuchungen können die Nierenfunktion betreffende Veränderungen zeigen (Kreatinin erhöht). Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und Hals, was Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken verursachen kann (Angioödem).
  • -Gelegentlich kann eine Ketoazidose (Übersäuerung durch Ketonkörper) auftreten, eine schwerwiegende Stoffwechselentgleisung, die auch tödlich verlaufen kann. Beim Auftreten von Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, übermässigem Durst, Atemschwierigkeiten, Verwirrtheit, ungewöhnliche Erschöpfung oder Müdigkeit setzten Sie sich umgehend mit einem Arzt oder einer Ärztin oder dem nächstgelegenen Krankenhaus in Verbindung und beenden Sie die Einnahme von Jardiance.
  • -Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern):
  • -Es wurden Fälle von nekrotisierender Fasziitis des Perineums (auch als Fournier Gangrän bezeichnet) berichtet. Die möglichen Anzeichen hierfür umfassen Schmerzen oder Druckempfindlichkeit, Hautrötung, Schwellungen im Bereich der Genitalien und des Dammes (der Bereich zwischen Genitalien und Anus), Fieber oder Unwohlsein. (siehe auch "Wann ist bei der Einnahme von Jardiance Vorsicht geboten?" ).
  • -Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern):
  • --Nierenentzündung (tubulointerstitielle Nephritis)
  • -Häufigkeit nicht bekannt
  • -Es wurden Fälle von Vorhautverengung (Phimose) in Verbindung mit Genitalinfektionen gemeldet.
  • -Wenden Sie sich schnellstmöglich an Ihren Arzt / Ihre Ärztin, wenn Sie eine der oben erwähnten Nebenwirkungen bemerken.
  • -Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.
  • +Welche Nebenwirkungen kann Tineafin haben?
  • +Bei manchen Patienten können bei der Einnahme von Tineafin gewisse Nebenwirkungen auftreten.
  • +Einige Nebenwirkungen könnten schwerwiegend sein:
  • +Es ist in seltenen Fällen möglich, dass eine Behandlung mit Tineafin zu Leberstörungen führt, in sehr seltenen Fällen können die Leberstörungen schwerwiegend sein. Schwerwiegende Nebenwirkungen beinhalten auch die Abnahme einer bestimmten Art weisser Blutkörperchen, Lupus (eine Autoimmunkrankheit), schwere Hautreaktionen, schwere allergische Reaktionen, Entzündung der Blutgefässe, Entzündung der Bauchspeicheldrüse oder Muskelschwund (Rhabdomyolyse).
  • +Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin umgehend mit,
  • +-Wenn Sie Symptome wie unerklärliche anhaltende Übelkeit, Magenbeschwerden, Appetitverlust, ungewöhnliche Müdigkeit, Gelbverfärbung von Augen oder Haut, Dunkelverfärbung des Urins oder heller Stuhl feststellen (mögliche Anzeichen von Leberproblemen).
  • +-Wenn Sie Fieber/Schüttelfrost, Halsschmerzen oder Aphthen auf Grund von Infektionen und Schwachheit haben oder wenn Sie häufiger Infektionen bekommen oder ungewöhnliche Blutungen oder Blutergüsse feststellen (mögliche Anzeichen von Krankheiten, die die Anzahl von bestimmten Typen von Blutzellen beeinträchtigen).
  • +-Wenn Sie Atembeschwerden, Schwindel, Schwellungen hauptsächlich im Gesicht und im Rachen, Hitzegefühl, krampfartige Bauchschmerzen und Bewusstseinsverlust bekommen oder wenn Sie Symptome haben wie Gelenkschmerzen, Steifheit, Ausschlag, Fieber oder geschwollene/vergrösserte Lymphknoten (mögliche Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion).
  • +-Wenn Sie Symptome wie Ausschlag, Fieber, Juckreiz, Müdigkeit haben oder wenn Sie violett-rote Punkte unter der Hautoberfläche feststellen (mögliche Anzeichen einer Entzündung ihrer Blutgefässe).
  • +-Wenn Sie irgendwelche Hautprobleme bekommen wie Ausschlag, gerötete Haut, Bläschenbildung auf den Lippen, Augen oder dem Mund, abblätternde Haut, Fieber.
  • +-Wenn Sie starke Schmerzen im oberen Bauchraum spüren mit Ausstrahlung in den Rücken (mögliche Anzeichen einer Entzündung Ihrer Bauchspeicheldrüse).
  • +-Wenn Sie unerklärliche Muskelschwäche und Schmerzen oder dunklen (rot-braunen) Urin haben (mögliche Anzeichen von Muskelschwund).
  • +Über folgende Nebenwirkungen wurde bei Einnahme von Tineafin berichtet:
  • +Sehr häufig: Kopfschmerzen, Übelkeit, leichte Bauchschmerzen, Magenbrennen, Durchfall, Völlegefühl, Appetitverlust, Hautausschläge, Muskel- und Gelenkschmerzen.
  • +Häufig: affektive Störung (Depression), Störungen des Geschmackssinnes (bis zum Verlust der Geschmacksempfindung), Schwindel, Sehstörung und Müdigkeit.
  • +Gelegentlich: ungewöhnlich bleiche Haut, Schleimhäute oder Nagelbetten von Fingern oder Zehen, ungewöhnliche Erschöpfung oder Schwäche oder Atemnot nach Anstrengung (mögliche Anzeichen einer Krankheit, die die Anzahl roter Blutkörperchen beeinträchtigt), Angst, Kribbeln oder Taubheitsgefühl und verringerte Sensitivität der Haut, Lichtüberempfindlichkeit der Haut, Wahrnehmung von Geräuschen in der Abwesenheit von Klang (z.B. Rauschen, Klingeln) in den Ohren, Fieber und Gewichtsverlust.
  • +Selten: gelbe Augen oder Haut (Leberprobleme) und nicht normale Ergebnisse von Leberfunktionstests.
  • +Sehr selten: Abnahme bestimmter Arten von Blutzellen, Lupus (eine Autoimmunkrankheit), schwere Hautreaktionen, allergische Reaktionen, Psoriasis-artiger Hautausschlag (Ausschlag mit silberfarbenem Aussehen), Verschlechterung einer Psoriasis, Hautausschlag mit Schuppung oder Abblättern und Haarausfall.
  • +Folgende Nebenwirkungen wurden ebenfalls gemeldet:
  • +Schwere allergische Reaktionen oder Infektionen, Entzündung der Blutgefässe, Geruchsstörungen einschliesslich Verlust des Geruchssinns, reduziertes Riechvermögen, verschwommenes Sehen, reduzierte Sehschärfe, Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Hautausschlag auf Grund hoher Zahl einer bestimmten Art weisser Blutkörperchen, Muskelschwund, Grippe-ähnliche Symptome (z.B. Müdigkeit, Halsschmerzen, Muskel- oder Gelenkschmerzen) und Zunahme eines Muskelenzyms im Blut (Creatinphosphokinase).
  • +Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Lagerungshinweis
  • -Bei Raumtemperatur (15-25°C) und ausser Reichweite von Kindern lagern.
  • -Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
  • -Was ist in Jardiance enthalten?
  • -Wirkstoffe
  • -Der Wirkstoff ist Empagliflozin
  • -1 Filmtablette enthält 10 mg oder 25 mg Empagliflozin
  • +Arzneimittel müssen für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel muss vor Licht geschützt und bei Raumtemperatur (15-25°C) aufbewahrt werden.
  • +Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
  • +Was ist in Tineafin enthalten?
  • +Wirkstoffe 
  • +1 Tablette Tineafin enthält 250 bzw. 125 mg Terbinafin.
  • --Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose, Hydroxypropylcellulose, Croscarmellose-Natrium, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat,
  • --Tablettenüberzug: Hypromellose 2910, Titandioxid (E171), Talkum, Macrogol 400, Eisenoxid gelb (E172)
  • -Wo erhalten Sie Jardiance? Welche Packungen sind erhältlich?
  • -In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
  • -Filmtabletten zu 10 mg: 30 und 90
  • -Filmtabletten zu 25 mg: 30 und 90
  • +Mikrokristalline Cellulose (E 460), Croscarmellose-Natrium (E 468), Kolloidales Siliciumdioxid wasserfrei, Hypromellose (E 464) und Magnesiumstearat.
  • +Wo erhalten Sie Tineafin? Welche Packungen sind erhältlich?
  • +In Apotheken, nur gegen ärztliche Verschreibung.
  • +Tabletten zu 125 mg (zur Anwendung bei Kindern): 14.
  • +Tabletten zu 250 mg: 14 und 28.
  • -63227 (Swissmedic)
  • +57170 (Swissmedic).
  • -Boehringer Ingelheim (Schweiz) GmbH, Basel
  • -Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • +Bailleul (Suisse) SA, 1203 Genf
  • + 
  • +Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2021 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • + 
  • +
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