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-Kesimpta®
-Kesimpta®
-Merfen Octenidin, Spray zur Anwendung auf der Haut, Lösung
-Was ist Merfen Octenidin und wann wird es angewendet?
-Merfen Octenidin ist ein Desinfektionsmittel für die Anwendung auf der Haut. Es tötet Bakterien und Pilze ab und wirkt zusätzlich gegen Viren.
-Merfen Octenidin wird angewendet zur wiederholten, zeitlich begrenzten unterstützenden antiseptischen Behandlung (Desinfektion) von kleinen, oberflächlichen Wunden. Die Anwendung von Merfen Octenidin ist schmerzfrei.
- +Was ist Truvada und wann wird es angewendet?
- +Truvada enthält Emtricitabin und Tenofovirdisoproxil, zwei antiretrovirale Wirkstoffe.
- +Emtricitabin ist ein Nukleosid-Reverse-Transkriptase-Hemmer und Tenofovir ein Nukleotid-Reverse-Transkriptase-Hemmer. Beide antiretroviralen Wirkstoffe werden im Allgemeinen als NRTI bezeichnet und stören die normale Aktivität eines Enzyms (Reverse Transkriptase), das für die Vermehrung des Virus notwendig ist.
- +Truvada wird zur Behandlung einer Infektion mit dem Humanen Immundefizienz-Virus 1 (HIV) bei Erwachsenen angewendet.
- +Truvada wird auch angewendet, um das Risiko einer Ansteckung mit HIV bei Erwachsenen zu verringern. Hierfür wird es täglich eingenommen und zusammen mit Safer-Sex-Praktiken angewendet: siehe "Wann ist bei der Einnahme von Truvada Vorsicht geboten?" für eine Liste mit Vorsichtsmassnahmen gegen eine HIV-Infektion.
- +Truvada erhalten Sie nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin.
-Grossflächige, stark verschmutzte und tiefe Wunden sowie Biss- und Stichwunden benötigen eine ärztliche Behandlung (Gefahr von Wundstarrkrampf). Bleibt der Umfang einer Wunde während einiger Zeit unverändert gross oder verheilt die Wunde nicht innerhalb von 10 bis 14 Tagen, ist ebenfalls ein Arztbesuch erforderlich. Ebenso, wenn die Wundränder stark gerötet sind, die Wunde plötzlich anschwillt, stark schmerzhaft ist oder die Verletzung von Fieber begleitet wird (Gefahr einer Blutvergiftung).
-Wann darf Merfen Octenidin nicht angewendet werden?
-Sie dürfen Merfen Octenidin nicht anwenden, wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe allergisch sind. Merfen Octenidin darf nicht im Ohr oder am Auge angewendet werden.
-Wann ist bei der Anwendung von Merfen Octenidin Vorsicht geboten?
-Merfen Octenidin darf ohne ärztliche Überwachung nicht über einen längeren Zeitraum (2 Wochen) angewendet werden (siehe auch "Was sollte dazu beachtet werden?" ).
-Nicht einnehmen. Merfen Octenidin ist nur für die äusserliche Anwendung bestimmt.
-Ein Kontakt mit den Augen ist zu vermeiden. Bei versehentlichem Augenkontakt muss sofort mit reichlich Wasser gespült werden.
-Merfen Octenidin nicht auf oder in der Nähe von Hautstellen anwenden, die mit Desinfektionsmitteln auf der Basis von PVP-Iod behandelt wurden. Dabei kann es im Grenzbereich zu starken braunen bis violetten Färbungen kommen.
-Bringen Sie Merfen Octenidin nicht in Kontakt mit Seifen, da diese seine Wirkung vermindern können.
-Nach Spülung tiefer Wunden mittels Spritze wurde über das Auftreten von Gewebeschädigungen berichtet. Deshalb darf Merfen Octenidin nur oberflächlich angewendet, d.h. aufgesprüht oder mit einem Tupfer aufgetragen werden.
-Die Anwendung sollte bei Neugeborenen, insbesondere bei Frühgeborenen, mit Vorsicht erfolgen. Merfen Octenidin kann schwere Hautschäden verursachen. Überschüssiges Arzneimittel entfernen und sicherstellen, dass die Lösung nicht länger als nötig auf der Haut verbleibt (einschliesslich benetzte Materialien mit direktem Kontakt zum Patienten).
-Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie
-an anderen Krankheiten leiden,
--Allergien haben oder
-andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
-Darf Merfen Octenidin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?
-Merfen Octenidin soll in der Schwangerschaft nur ausnahmsweise und auf Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin angewendet werden. Es ist unwahrscheinlich, dass Merfen Octenidin in die Muttermilch geht. Ist eine Anwendung von Merfen Octenidin in der Stillzeit notwendig, sollte das Arzneimittel nur kurzfristig auf kleinen Flächen und nicht im Brustbereich der stillenden Mutter angewendet werden.
-Wie verwenden Sie Merfen Octenidin?
-Besprühen Sie die zu behandelnde Fläche sorgfältig mit Merfen Octenidin. Die Wunde muss dabei vollständig benetzt werden. Warten Sie vor weiteren Massnahmen, wie z.B. dem Anlegen eines Wundverbandes, mindestens 1-2 Minuten, damit die Wunde etwas trocknen kann.
-Nur bei kleinen, oberflächlichen Wunden anwenden. Ohne ärztliche Kontrolle nicht länger als 2 Wochen anwenden.
-Merfen Octenidin kann bei Erwachsenen, Kindern und Säuglingen angewendet werden. Bei Kindern unter 6 Jahren soll die Anwendung von Merfen Octenidin auf wenige Tage beschränkt werden.
-Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
-Welche Nebenwirkungen kann Merfen Octenidin haben?
-Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Merfen Octenidin auftreten:
-Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
-Brennen, Rötungen, Juckreiz an der behandelten Stelle, Wärmegefühl und ein leicht pelziges Gefühl auf der Haut.
-Sehr selten (betrifft 1 bis 10 von 100'000 Anwendern)
-Kontaktallergische Reaktionen, wie z.B. vorübergehende Rötung der behandelten Stelle.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Aufbrauchfrist
-Aufbrauchfrist nach Anbruch der Flasche: 12 Monate.
-Lagerungshinweis
-Bei Raumtemperatur (15 – 25 °C) und für Kinder unerreichbar aufbewahren.
-Weitere Hinweise
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Was ist in Merfen Octenidin enthalten?
-Wirkstoffe
-1 ml Merfen Octenidin, Spray zur Anwendung auf der Haut enthält 1 mg Octenidindihydrochlorid.
-Hilfsstoffe
-Phenoxyethanol, Cocamidopropylbetain, Natriumchlorid, Natriumgluconat, Glycerol, Natriumhydroxid, Gereinigtes Wasser.
-Wo erhalten Sie Merfen Octenidin? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
-Es gibt Sprühflaschen zu 30 ml und 100 ml.
-Zulassungsnummer
-67760 (Swissmedic)
-Zulassungsinhaberin
-VERFORA AG, Villars-sur-Glâne
-Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2021 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-Merfen Oct
-Azithromycin-Mepha Filmtabletten
-Was ist Azithromycin-Mepha und wann wird es angewendet?
-Azithromycin-Mepha ist ein Antibiotikum, das viele bakterielle Erreger von Infektionen hemmt.
-Azithromycin-Mepha darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin zur Behandlung folgender Infektionen angewendet werden:
--Infektionen der Atemwege einschliesslich Lungenentzündungen, akute Verschlimmerung der chronischen Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündungen, Entzündung im Rachenbereich und Angina.
--Mittelohrentzündungen.
--Haut- und Wundinfektionen.
--Bestimmte durch Chlamydien bedingte Infektionen der Harnwege und Geschlechtsorgane.
-Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
-Was sollte dazu beachtet werden?
-Dieses Arzneimittel wurde Ihnen von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin zur Behandlung Ihrer gegenwärtigen Krankheit verschrieben.
-Das Antibiotikum Azithromycin in Azithromycin-Mepha ist nicht gegen alle Mikroorganismen, welche Infektionskrankheiten verursachen, wirksam. Die Anwendung eines falsch gewählten oder nicht richtig dosierten Antibiotikums kann Komplikationen verursachen. Wenden Sie es deshalb nie von sich aus für die Behandlung anderer Erkrankungen oder anderer Personen an. Auch bei späteren neuen Infektionen dürfen Sie Azithromycin-Mepha nicht ohne erneute ärztliche Konsultation anwenden.
-Wenn Sie eine Überdosis Azithromycin-Mepha eingenommen haben, müssen Sie sich in ärztliche Behandlung begeben.
-Wann darf Azithromycin-Mepha nicht angewendet werden?
-Patientinnen oder Patienten, welche eine bekannte oder vermutete Überempfindlichkeit (Allergie) auf Azithromycin, Erythromycin andere Makrolid- oder Ketolid-Antibiotika oder andere Azithromycin-Mepha-Inhaltsstoffe haben, dürfen Azithromycin-Mepha nicht einnehmen.
-Machen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin darauf aufmerksam, falls Sie einmal auf Antibiotika mit Nebenwirkungen reagiert haben oder wenn Sie eine frühere Behandlung mit Azithromycin-haltigen Arzneimitteln nicht gut vertragen haben.
-Darf Azithromycin-Mepha während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
-Informieren Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin, wenn Sie schwanger sind oder stillen. Untersuchungen am Tier zeigten keine Schädigung des Fötus. Es liegen jedoch keine ausreichenden Erfahrungen mit der Behandlung schwangerer Frauen mit Azithromycin, dem Wirkstoff aus Azithromycin-Mepha, vor. Azithromycin-Mepha soll während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn dies klinisch erforderlich ist und der zu erwartende Nutzen der Behandlung die möglicherweise bestehenden Risiken überwiegt.
-Das Arzneimittel geht in die Muttermilch über, daher soll Azithromycin-Mepha während der Stillzeit nicht angewendet oder es soll abgestillt werden.
-Wie verwenden Sie Azithromycin-Mepha?
-Grundsätzlich soll die vom Arzt oder von der Ärztin verordnete Dosierung und Behandlungsdauer genau eingehalten werden, um den vollen Nutzen von Azithromycin-Mepha zu erhalten. Falls vom Arzt oder von der Ärztin nicht anders verordnet, gelten folgende übliche Dosierungen:
-Azithromycin-Mepha wird einmal täglich eingenommen.
-Die Filmtabletten zu 250 mg werden ganz geschluckt (nicht zerbrechen). Die Filmtabletten zu 500 mg können nur zur erleichterten Einnahme zerbrochen werden.
-Azithromycin-Mepha Filmtabletten können mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
-Erwachsene
-Durch Chlamydien bedingte Infektionen der Harnwege und Geschlechtsorgane
-Einmaldosis 1 g Azithromycin-Mepha (4 Filmtabletten zu 250 mg oder 2 Filmtabletten zu 500 mg).
-Alle anderen Indikationen
-1.-3. Tag: einmal täglich 500 mg (2 Filmtabletten zu 250 mg oder 1 Filmtablette zu 500 mg).
-Kinder
-Kinder, die mehr als 45 kg wiegen, sollen mit der für Erwachsene empfohlenen Dosierung behandelt werden. Konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Ihre Ärztin für die Behandlung von Kindern unter 45 kg Körpergewicht.
-Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung oder Therapiedauer. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Welche Nebenwirkungen kann Azithromycin-Mepha haben?
-Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Azithromycin-Mepha auftreten
-Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
-Störungen im Magen-Darm-Trakt wie Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, weicher Stuhl, Bauchschmerzen sowie Bauchkrämpfe, Verdauungsstörungen und Verstopfung. Informieren Sie umgehend den Arzt oder die Ärztin, wenn während oder nach der Behandlung mit Azithromycin-Mepha schwere und anhaltende Durchfälle auftreten.
-Gelegentlich bis häufig (betrifft 1 bis 100 von 1000 Anwendern)
-Nach Anwendung von Azithromycin, dem Wirkstoff von Azithromycin-Mepha, bei Neugeborenen (Behandlung in den ersten 42 Tagen nach der Geburt), wurden Fälle einer Verengung im Bereich des Magenausgangs (kindliche hypertrophische Pylorusstenose, IHPS) berichtet. Kontaktieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn es bei Ihrem bzw. dem von Ihnen betreuten Kind zu Erbrechen oder Irritationen beim Füttern kommt.
-Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
-Blähungen, Pilzinfektionen, Scheidenentzündungen, allergische Reaktionen mit Hautausschlag, Juckreiz und Nesselfieber, Nervosität, Benommenheit, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Missempfindungen (Parästhesien) und Müdigkeit.
-Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
-Ohnmacht, Schwindel, Krämpfe, Krampfanfälle, Hyperaktivität, aggressive Reaktionen, Unwohlsein, Schwäche, Erregung, Angst, tiefer Blutdruck, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, schwere anhaltende Durchfälle, Lichtempfindlichkeitsreaktionen (Hautreaktionen in Zusammenhang mit Sonnenlicht), schwerer Hautausschlag, Muskelerkrankung (Myasthenia gravis) (siehe "Wann ist bei der Einnahme von Azithromycin-Mepha Vorsicht geboten?" ), Gelenkschmerzen und Zungenverfärbung. Störungen des Geschmacks-/Geruchssinns sowie verminderte Berührungsempfindlichkeit.
-Selten sind schwere allergische Reaktionen beobachtet worden. Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, falls obengenannte Nebenwirkungen oder allergische Symptome wie Hautausschlag, Juckreiz, Rötung, Hautbläschen, Gesichtsödem oder Atemnot auftreten.
-Vor allem bei der Einnahme von höheren Dosen von Azithromycin-Mepha über eine längere Zeit wurden selten Hörstörungen, einschliesslich Ohrenklingen, Taubheit und komplettem/teilweisem Hörverlust, beobachtet. Die meisten dieser Symptome bildeten sich wieder zurück. Konsultieren Sie bei Auftreten solcher Symptome Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.
-Abnormale Nieren-, Bauchspeicheldrüsen- und Leberfunktion (inklusive Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Leberentzündung und Gelbsucht, Leberversagen, akutes Nierenversagen), wurden selten beobachtet. Konsultieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit oder eine Gelbfärbung der Haut auftreten.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Lagerungshinweis
-In der Originalverpackung und nicht über 30°C lagern. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Weitere Hinweise
-Nach Beendigung der Behandlung soll die Azithromycin-Mepha Packung mit dem restlichen Inhalt Ihrer Abgabestelle (Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin) zum fachgerechten Entsorgen zurückgebracht werden.
-Weitere Auskünfte über Azithromycin-Mepha erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Was ist in Azithromycin-Mepha enthalten?
-1 Filmtablette Azithromycin-Mepha 250 mg (weiss, kapselförmig, graviert mit "AI 250" ) resp. 1 Filmtablette Azithromycin-Mepha 500 mg (blau, kapselförmig, graviert mit "AI 500" , Bruchrille) enthält:
-Wirkstoffe
-Azithromycin 250 mg resp. 500 mg in Form von Azithromycin Dihydrat.
-Hilfsstoffe
-Vorverkleisterte Stärke, Calciumhydrogenphosphat, Hypromellose, Maisstärke, mikrokristalline Cellulose, Natriumdodecylsulfat, Magnesiumstearat, Polysorbat 80, Talkum, Titandioxid.
-Wo erhalten Sie Azithromycin-Mepha? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.
-Filmtabletten zu 250 mg: 4 und 6 Filmtabletten.
-Filmtabletten zu 500 mg: 3 Filmtabletten.
-Zulassungsnummer
-67761 (Swissmedic).
-Zulassungsinhaberin
-Mepha Pharma AG, Basel.
-Diese Packungsbeilage wurde im März 2023 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-Interne Versionsnummer: 3.1
-Azithromycin-Mepha Comprim
-Merfen Octenidin, Gel
-Was ist Merfen Octenidin, Gel und wann wird es angewendet?
-Merfen Octenidin, Gel ist ein Desinfektionsmittel für die Anwendung auf der Haut. Es tötet Bakterien und Pilze ab und wirkt zusätzlich gegen Viren.
-Merfen Octenidin, Gel wird angewendet zur wiederholten, zeitlich begrenzten unterstützenden antiseptischen Behandlung (Desinfektion) von kleinen oberflächlichen Wunden.
-Was sollte dazu beachtet werden?
-Grossflächige, stark verschmutzte und tiefe Wunden sowie Biss- und Stichwunden benötigen eine ärztliche Behandlung (Gefahr von Wundstarrkrampf). Bleibt der Umfang einer Wunde während einiger Zeit unverändert gross oder verheilt die Wunde nicht innerhalb von 10 bis 14 Tagen, ist ebenfalls ein Arztbesuch erforderlich. Ebenso, wenn die Wundränder stark gerötet sind, die Wunde plötzlich anschwillt, stark schmerzhaft ist oder die Verletzung von Fieber begleitet wird (Gefahr einer Blutvergiftung).
-Wann darf Merfen Octenidin, Gel nicht angewendet werden?
-Sie dürfen Merfen Octenidin, Gel nicht anwenden, wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe allergisch sind. Merfen Octenidin, Gel darf nicht im Ohr oder am Auge angewendet werden.
-Darf Merfen Octenidin, Gel während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?
-Merfen Octenidin, Gel soll in der Schwangerschaft nur ausnahmsweise und auf Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin angewendet werden. Es ist unwahrscheinlich, dass Merfen Octenidin in die Muttermilch übergeht. Ist eine Anwendung von Merfen Octenidin Gel in der Stillzeit notwendig, sollte das Arzneimittel nur kurzfristig auf kleinen Flächen und nicht im Bereich der Brust der stillenden Mutter angewendet werden.
-Wie verwenden Sie Merfen Octenidin, Gel?
-Soweit nicht anders verordnet, bei Bedarf Merfen Octenidin, Gel sorgfältig auf die zu behandelnde Fläche auftragen. Die Wunde muss dabei vollständig bedeckt werden. Warten Sie mindestens 1–2 Minuten vor weiteren Massnahmen, wie z.B. dem Anlegen eines Wundverbandes.
-Nur bei kleinen, oberflächlichen Wunden anwenden. Das Arzneimittel ohne ärztliche Kontrolle nicht länger als 2 Wochen anwenden.
-Merfen Octenidin Gel kann bei Erwachsenen, Kindern und Säuglingen angewendet werden. Bei Kindern unter 6 Jahren soll die Anwendung von Merfen Octenidin auf wenige Tage beschränkt werden.
-Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
-Welche Nebenwirkungen kann Merfen Octenidin, Gel haben?
-Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Merfen Octenidin, Gel auftreten:
-Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
-Brennen, Rötungen, Juckreiz an der behandelten Stelle, Wärmegefühl und ein leichtes pelziges Gefühl auf der Haut.
-Sehr selten (betrifft 1 bis 10 von 100'000 Anwendern)
-Kontaktallergische Reaktionen wie z.B. vorübergehende Rötung der behandelten Stelle.
-Bei Anwendung an der Mundschleimhaut wurde über vorübergehenden bitteren Geschmack berichtet.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Aufbrauchfrist nach Anbruch
-Aufbrauchfrist nach Anbruch der Tube: 12 Monate
-Lagerungshinweis
-Bei Raumtemperatur (15 – 25 °C) und für Kinder unerreichbar aufbewahren.
-Weitere Hinweise
-Merfen Octenidin ist ein klares, durchsichtiges Gel, das bei niedrigen Temperaturen (unter 15oC) dünnflüssig und bei höheren Temperaturen zähflüssig wird.
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Was ist in Merfen Octenidin, Gel enthalten?
-Wirkstoffe
-1 g Merfen Octenidin enthält 1 mg Octenidindihydrochlorid.
-Hilfsstoffe
-Phenoxyethanol, Ethanol, Glycerol, Poloxamer 407 [enthält Butylhydroxytoluol] und gereinigtes Wasser.
-Wo erhalten Sie Merfen Octenidin, Gel? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
-Es gibt eine Tube zu 30 g.
-Zulassungsnummer
-67770 (Swissmedic)
-Zulassungsinhaberin
-VERFORA AG, Villars-sur-Glâne
-Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2021 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-Merfen Oct
-Virupos, Augensalbe
-Was ist Virupos und wann wird es angewendet?
-Virupos verhindert die Vermehrung bestimmter Viren.
-Virupos wird angewendet bei durch das Herpes-simplex-Virus hervorgerufenen Hornhautentzündungen des Auges.
-Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
-Wann darf Virupos nicht angewendet werden?
-Virupos darf nicht angewendet werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Aciclovir, Valaciclovir oder den sonstigen Bestandteil von Virupos sind.
-Wann ist bei der Anwendung von Virupos Vorsicht geboten?
-Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Virupos ist erforderlich, wenn Sie Träger von Kontaktlinsen sind. Informieren Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ärztin. Während einer Herpes-Erkrankung der Hornhaut und ihrer Behandlung mit Virupos sollen keine Kontaktlinsen getragen werden.
-Um einen wirkungsvollen Einfluss auf den Infektionsverlauf zu ermöglichen, sollte bei Herpes-Erkrankungen des Auges so früh wie möglich mit der Behandlung begonnen werden.
-Während der Behandlung mit Virupos sollten Sie 2- bis 3-mal wöchentlich den behandelnden Arzt bzw. Ärztin aufsuchen.
-Patienten sollten darüber informiert werden, dass es unmittelbar nach der Anwendung zu einem vorübergehenden leichten Stechen kommen kann.
-Dieses Arzneimittel beeinträchtigt aufgrund der fettartigen Beschaffenheit der Augensalbe auch bei bestimmungsgemässem Gebrauch vorübergehend die Sehleistung und somit das Reaktionsvermögen im Strassenverkehr, bei der Bedienung von Maschinen oder beim Arbeiten ohne sicheren Halt.
-Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
-Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind bisher nicht bekannt geworden.
-Falls Sie zusätzlich andere Augentropfen oder Augensalben anwenden, sollten Sie einen zeitlichen Abstand von 15 Minuten zwischen den Anwendungen der einzelnen Präparate einhalten. Augensalben sollten Sie stets als letztes anwenden.
-Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie
- +Truvada darf nicht für die Behandlung anderer Erkrankungen und auch nicht anderer Personen verwendet werden.
- +Um Ihre HIV-Infektion unter Kontrolle zu halten und eine Krankheitsverschlechterung zu verhindern,
- +sollten Sie sich in Bezug auf die Behandlungsdauer mit Truvada an die Empfehlung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin halten. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird die Wirksamkeit (einschliesslich der Viruslast) der Behandlung regelmässig kontrollieren und das Risiko einer HIV-Übertragung mit Ihnen besprechen.
- +Dieses Arzneimittel ist kein Heilmittel gegen eine HIV-Infektion. Sie können während der Einnahme von Truvada weiterhin Infektionen oder andere HIVassoziierte Erkrankungen bekommen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Sie diesbezüglich überwachen.
- +Bevor Sie Truvada einnehmen, um das Risiko einer Ansteckung mit HIV zu verringern:
- +Truvada kann nur dann helfen, das Risiko einer Ansteckung mit HIV zu verringern, bevor Sie infiziert werden.
- +-Sie müssen vor Beginn einer Behandlung mit Truvada mit dem Ziel, das Risiko einer Ansteckung mit HIV zu verringern, HIV-negativ sein. Sie müssen sich einem Test unterziehen, um sicherzustellen, dass Sie nicht schon eine HIV–Infektion haben. Sie dürfen Truvada nur dann zur Verringerung Ihres Ansteckungsrisikos anwenden, wenn bestätigt ist, dass Sie HIV–negativ sind. Personen, die bereits HIV haben, müssen Truvada in Kombination mit anderen Arzneimitteln anwenden.
- +-Mit vielen HIV–Tests kann eine vor kurzem erfolgte Ansteckung nicht nachgewiesen werden. Falls Sie grippeähnliche Beschwerden bekommen, könnte dies bedeuten, dass Sie sich vor kurzem mit HIV angesteckt haben.
- +Folgende Beschwerden könnten Anzeichen einer HIV–Infektion sein:
- +-Müdigkeit
- +-Fieber
- +-Gelenk- oder Muskelschmerzen
- +-Kopfschmerzen
- +-Erbrechen oder Durchfall
- +-Ausschlag
- +-Nachtschweiss
- +-Vergrösserte Lymphknoten im Bereich von Hals oder Leiste
- +→ Informieren Sie Ihren Arzt über alle grippeähnlichen Beschwerden – sowohl wenn diese innerhalb des Monats vor der Einnahme von Truvada aufgetreten sind als auch jederzeit während der Einnahme von Truvada.
- +Wann darf Truvada nicht eingenommen werden?
- +Truvada darf nicht eingenommen werden,
- +wenn Sie allergisch (überempfindlich) sind gegen Emtricitabin, Tenofovir, Tenofovirdisoproxil oder einen der Hilfsstoffe dieses Arzneimittels.
- +wenn Sie eine schwere Nierenfunktionsstörung haben oder dialysepflichtig sind.
- +Wann ist bei der Einnahme von Truvada Vorsicht geboten?
- +Es ist sehr wichtig, Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin zu informieren, wenn Sie an einer Leber- oder Nierenerkrankung leiden oder gelitten haben, oder wenn auffällige Ergebnisse von Blut- oder Urinuntersuchungen auf Probleme mit Ihrer Leber oder Ihren Nieren hinweisen.
- +Truvada kann Auswirkungen auf Ihre Nieren haben oder den Phosphatgehalt in Ihrem Blut senken. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird einige Blutuntersuchungen anordnen, um Ihre Nierenfunktion zu kontrollieren. Abhängig von den Ergebnissen dieser Untersuchungen kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Sie anweisen, Truvada weniger häufig einzunehmen oder die Behandlung mit Truvada zu unterbrechen.
- +Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an einer Lebererkrankung, einschliesslich einer Hepatitis, leiden oder gelitten haben. HIV infizierte Patienten mit einer Lebererkrankung wie einer chronischen Hepatitis B oder C, die antiretrovirale Arzneimittel erhalten, weisen ein erhöhtes Risiko schwerwiegender, möglicherweise tödlicher Leberkomplikationen auf. Wenn Sie eine Hepatitis-B-Infektion haben, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die für Sie am besten geeignete Behandlung verschreiben. Wenn Sie eine Lebererkrankung oder eine chronische Hepatitis-B-Infektion haben oder früher hatten, kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Blutuntersuchungen durchführen, um die Leberfunktion sorgfältig zu überwachen.
- +Die Anwendung und Sicherheit von Truvada bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist bisher nicht geprüft worden.
- +Truvada wurde bei Patienten über 65 Jahren nicht untersucht und sollte bei diesen Patienten mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden.
- +Wenn bei Ihnen eine fortgeschrittene HIV-Infektion (AIDS) vorliegt und Sie zusätzlich eine Infektion haben, können ab Behandlungsbeginn mit Truvada Infektions- und Entzündungssymptome auftreten, oder die Symptome einer vorbestehenden Infektion können sich verschlechtern. Solche Symptome können darauf hinweisen, dass sich das verbesserte Immunsystem Ihres Körpers gegen die Infektion zur Wehr setzt. Achten Sie nach Behandlungsbeginn mit Truvada auf Anzeichen einer Entzündung oder einer Infektion. Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie Anzeichen einer Entzündung oder einer Infektion bemerken.
- +Zusätzlich zu den Begleitinfektionen können nach Beginn der Einnahme von Arzneimitteln zur Behandlung Ihrer HIV-Infektion auch Autoimmunerkrankungen auftreten (ein Zustand, bei dem das Immunsystem gesundes Körpergewebe angreift). Autoimmunerkrankungen können viele Monate nach Beginn der Behandlung auftreten. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen einer Infektion oder andere Symptome, wie z.B. Muskelschwäche, eine Schwäche, die in den Händen und Füssen beginnt und sich in Richtung Rumpf fortsetzt, Herzklopfen, Zittern oder Hyperaktivität bemerken, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, um die notwendige Behandlung zu erhalten.
- +Knochenerkrankungen. Bei einigen erwachsenen HIV-infizierten Patienten, die eine antiretrovirale Kombinationsbehandlung erhalten, kann sich eine als Osteonekrose (Absterben von Knochengewebe infolge unzureichender Blutversorgung des Knochens) bezeichnete Knochenerkrankung entwickeln. Zu den vielen Risikofaktoren für die Entwicklung dieser Erkrankung können unter anderem die Dauer der antiretroviralen Kombinationsbehandlung, die Anwendung von Kortikosteroiden, Alkoholkonsum, eine starke Unterdrückung des Immunsystems oder ein höherer Body-Mass-Index (Masszahl zur Beurteilung des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergrösse) gehören. Anzeichen einer Osteonekrose sind Gelenksteife, beschwerden und schmerzen (insbesondere in Hüfte, Knie und Schulter) sowie Schwierigkeiten bei Bewegungen. Falls Sie eines dieser Anzeichen bei sich bemerken, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin.
- +Knochenprobleme (die sich als anhaltende oder schlimmer werdende Knochenschmerzen äussern und manchmal zu Knochenbrüchen führen) können auch in Folge von Schäden an den Zellen der Nierenkanälchen auftreten (siehe auch "Welche Nebenwirkungen kann Truvada haben?" ). Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn bei Ihnen Knochenschmerzen oder Knochenbrüche auftreten.
- +Tenofovirdisoproxilfumarat kann ausserdem zu einem Verlust von Knochenmasse führen. Insgesamt sind die Auswirkungen von Tenofovirdisoproxilfumarat auf die langfristige Gesundheit der Knochen und das zukünftige Risiko für Knochenbrüche bei erwachsenen Patienten nicht geklärt.
- +Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an Osteoporose leiden, in der Vergangenheit bereits Knochenbrüche erlitten haben oder wenn Sie andere Knochenprobleme haben.
- +Während Sie Truvada einnehmen, um das Risiko einer Ansteckung mit HIV zu verringern:
- +-Nehmen Sie Truvada jeden Tag ein, um Ihr Risiko zu verringern, nicht nur dann, wenn Ihrer Meinung nach ein Risiko für eine HIV–Infektion besteht. Lassen Sie keine Dosen von Truvada aus und unterbrechen Sie die Einnahme nicht. Das Auslassen von Dosen könnte Ihr Risiko einer Ansteckung mit HIV erhöhen.
- +-Lassen Sie sich regelmässig auf HIV testen.
- +-Wenn Sie glauben, sich mit HIV angesteckt zu haben, informieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Es werden möglicherweise weitere Tests durchgeführt, um sicherzustellen, dass Sie nach wie vor HIV-negativ sind.
- +Die Einnahme von Truvada allein kann die Ansteckung mit HIV unter Umständen nicht vermeiden.
- +-Praktizieren Sie stets Safer Sex. Verwenden Sie Kondome, um den Kontakt mit Samen, Vaginalflüssigkeit oder Blut zu verringern.
- +-Verwenden Sie persönliche Gegenstände, auf denen sich Blut oder Körperflüssigkeiten befinden können – beispielsweise Zahnbürsten und Rasierklingen – nicht gemeinsam mit anderen Personen.
- +-Nadeln oder anderes Injektions- oder Drogenbesteck dürfen nicht gemeinsam mit anderen Personen verwendet bzw. wiederverwendet werden.
- +-Lassen Sie sich auf andere sexuell übertragbare Infektionskrankheiten wie Syphilis und Gonorrhoe testen. Solche Infektionen erleichtern die Ansteckung mit HIV.
- +Falls Sie weitere Fragen dazu haben, wie Sie die Ansteckung mit HIV oder die Weitergabe von HIV an andere Personen verhindern können, wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
- +Einnahme von Truvada mit anderen Arzneimitteln
- +Nehmen Sie Truvada nicht ein, wenn Sie bereits andere Arzneimittel einnehmen, die Emtricitabin, Tenofovirdisoproxil, Tenofoviralafenamid, Lamivudin oder Adefovirdipivoxil enthalten.
- +Es ist wichtig, Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin zu informieren, wenn Sie gleichzeitig andere Arzneimittel einnehmen, die Ihre Nieren schädigen können. Dazu gehören:
- +-Aminoglykoside, Pentamidin oder Vancomycin (bei bakteriellen Infektionen)
- +-Amphotericin B (bei Pilzerkrankungen)
- +-Foscarnet, Ganciclovir oder Cidofovir (bei Virusinfektionen)
- +-Interleukin-2 (zur Krebsbehandlung)
- +-Tacrolimus (zur Unterdrückung des Immunsystems)
- +nicht steroidale antiinflammatorische Arzneimittel (NSAIDs, zur Linderung von Knochen- oder Muskelschmerzen)
- +Falls die gleichzeitige Einnahme unumgänglich ist, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihre Nierenfunktion einmal wöchentlich kontrollieren. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie solche Arzneimittel einnehmen.
- +Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie gewisse Blutdrucksenker (ACE-Hemmer) einnehmen.
- +Die gleichzeitige Einnahme von Truvada mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln, die Didanosin enthalten, kann den Blutspiegel von Didanosin ansteigen lassen und die CD4-Zellzahl reduzieren. Seltene Fälle einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse und einer Laktatazidose (Überschuss an Milchsäure im Blut), die manchmal tödlich ausgingen, wurden bei der gleichzeitigen Anwendung von Arzneimitteln, die Tenofovirdisoproxil und Didanosin enthalten, berichtet. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird sorgfältig abwägen, ob Sie mit Tenofovirdisoproxil und Didanosin in Kombination behandelt werden sollen.
- +Es ist auch wichtig, dass Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, wenn Sie Ledipasvir/Sofosbuvir, Sofosbuvir/Velpatasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir zur Behandlung einer Hepatitis-C-Infektion einnehmen.
- +Natrium
- +Truvada enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. Truvada ist nahezu "natriumfrei" .
- +Lactose
- +Truvada enthält 96 mg Lactose-Monohydrat. Bitte nehmen Sie Truvada erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
- +Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- +Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen!
- +Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
-andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
-Darf Virupos während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?
-Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels den Arzt, Apotheker bzw. die Ärztin, Apothekerin um Rat. In der Schwangerschaft sollte die Anwendung von Virupos nur erfolgen, wenn der mögliche Nutzen potentielle unbekannte Risiken überwiegt.
-In der Stillzeit kann Virupos nach Anweisung des Arztes angewendet werden.
-Wie verwenden Sie Virupos?
-Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
-Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
-Ein etwa 1 cm langer Salbenstrang (entspr. ca. 31 mg Salbe) wird 5-mal täglich in den Bindehautsack eingebracht.
-Wenden Sie Virupos tagsüber etwa alle 4 Stunden an.
-Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt oder Ärztin. Nach Abheilung der Hornhautentzündung sollte die Behandlung noch mindestens 3 Tage lang weitergeführt werden. Halten Sie bitte diese Zeiten auch dann ein, wenn Sie sich bereits besser fühlen.
-Augensalben sollten grundsätzlich so angewendet werden, dass ein Kontakt der Tubenspitze mit Auge oder Gesichtshaut vermieden wird. Schrauben Sie die Schutzkappe ab, legen Sie den Kopf etwas zurück, ziehen Sie das Unterlid etwas vom Auge ab und bringen Sie durch leichten Druck auf die Tube einen kleinen Salbenstrang in den Bindehautsack ein. Schliessen Sie langsam die Augenlider. Nach Gebrauch soll die Tube wieder sorgfältig verschlossen werden.
-Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ärztin, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Virupos zu stark oder zu schwach ist.
-Es liegen keine Erfahrungen bei Kindern vor.
-Wenn Sie eine grössere Menge Virupos angewendet haben, als Sie sollten, sind keine besonderen Massnahmen erforderlich. Vergiftungserscheinungen durch eine zu hohe Dosierung am Auge sind bisher nicht bekannt und nicht zu erwarten. Sollte z.B. ein Kind die Salbe essen, besteht keine Gefahr einer Vergiftung.
-Wenn Sie die Anwendung von Virupos vergessen haben, wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, sondern holen Sie die Anwendung so schnell wie möglich nach, und dosieren Sie anschliessend mit gleicher Menge und im gleichen Zeitabstand/Rhythmus wie oben angegeben bzw. von Ihrem Arzt verordnet weiter. Sollten Sie mehrere Anwendungen ausgelassen haben, so informieren Sie bitte Ihren Arzt, damit er gegebenenfalls zusätzliche Massnahmen treffen kann.
-Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Ärztin, Apothekerin.
- +andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte) einnehmen!
- +Darf Truvada während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
- +Während der Schwangerschaft sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Arzneimittel Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat fragen.
- +Truvada darf während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin dies ausdrücklich verordnet hat. Obwohl zur Einnahme von Truvada während der Schwangerschaft begrenzte klinische Daten vorliegen, wird es üblicherweise nicht angewendet, wenn es nicht absolut unerlässlich ist. Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Therapie mit Truvada eine wirksame Empfängnisverhütung anwenden, um eine Schwangerschaft zu vermeiden. Fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, welche Methode für Sie in Frage kommt.
- +Wenn Sie Truvada während der Schwangerschaft eingenommen haben, kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Sie zu regelmässigen Blutuntersuchungen und anderen diagnostischen Tests einbestellen, um die Entwicklung Ihres Kindes zu überwachen.
- +Während der Behandlung mit Truvada dürfen Sie nicht stillen. Die Wirkstoffe von Truvada treten in die Muttermilch über.
- +Bei HIV-positiven Frauen wird das Stillen nicht empfohlen, da eine HIV-Infektion über die Muttermilch auf das Kind übertragen werden kann.
- +Wenn Sie stillen oder beabsichtigen zu stillen, sollten Sie dies so schnell wie möglich mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin besprechen.
- +Wie verwenden Sie Truvada?
- +Nehmen Sie Truvada immer genau nach Anweisung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin ein, um zu gewährleisten, dass Truvada seine volle Wirkung entfalten kann und damit das Risiko einer Resistenzentwicklung gegen die Behandlung verringert wird.
- +Die übliche Dosierung von Truvada zur Behandlung von HIV oder zur Verringerung des Risikos einer Ansteckung mit HIV ist 1 Filmtablette Truvada einmal täglich mit einer Mahlzeit.
- +Falls Sie Probleme mit den Nieren haben, kann Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin raten, die Einnahme von Truvada abzubrechen oder falls Sie bereits HIV haben, ein anderes Dosisschema verschreiben.
- +Falls Sie Schluckbeschwerden haben, können Sie die Tablette in etwa 100 ml (einem halben Glas) Wasser, Orangensaft oder Traubensaft zerdrücken und dabei das Auflösen der Tablette mit der Spitze eines Löffels beschleunigen. Rühren Sie anschliessend um, und trinken Sie das Glas sofort aus.
- +Für die Behandlung einer HIV Infektion, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Truvada nur in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln verschreiben. Bitte lesen Sie in den Patienteninformationen der anderen antiretroviralen Arzneimittel nach, wie diese Arzneimittel anzuwenden sind.
- +Falls Sie betreffend einer HIV Infektion behandelt werden und Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin entscheidet, die Behandlung mit einem der Wirkstoffe von Truvada zu beenden oder die Dosierung von Truvada zu ändern, kann er bzw. sie Ihnen Emtricitabin und/oder Tenofovir als Einzelpräparate oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung Ihrer HIV-Infektion verschreiben.
- +Falls Sie Truvada zur Verringerung des Risikos einer Ansteckung mit HIV einnehmen, nehmen Sie Truvada jeden Tag ein, nicht nur dann, wenn Ihrer Meinung nach ein Risiko für eine Ansteckung mit HIV besteht.
- +Falls Sie Fragen dazu haben, wie Sie die Ansteckung mit HIV oder die Weitergabe von HIV an andere Personen verhindern können, wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
-Welche Nebenwirkungen kann Virupos haben?
-Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
-Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
- +Kinder und Jugendliche
- +Die Anwendung und Sicherheit von Truvada bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist bisher nicht geprüft worden. Truvada sollte bei diesen Patienten nicht angewendet werden.
- +Wenn Sie sich nach der Einnahme von Truvada übergeben haben
- +Truvada wird schnell vom Körper aufgenommen. Wenn Sie sich weniger als 1 Stunde nach der Einnahme von Truvada übergeben haben, müssen Sie eine weitere Tablette einnehmen. Sie brauchen keine weitere Tablette einzunehmen, wenn Sie sich mehr als 1 Stunde nach der Einnahme von Truvada übergeben haben.
- +Wenn Sie eine grössere Menge von Truvada eingenommen haben, als Sie sollten
- +Wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder die nächste Notfallstation, wenn Sie versehentlich zu viele Truvada-Tabletten eingenommen haben. Nehmen Sie die Tablettenflasche mit, damit Sie leichter beschreiben können, was Sie eingenommen haben.
- +Wenn Sie die Einnahme von Truvada vergessen haben
- +Es ist wichtig, dass Sie keine Einnahme von Truvada auslassen.
- +Wenn Sie dennoch eine Einnahme ausgelassen haben:
- +-Wenn Sie dies innerhalb der ersten 12 Stunden nach dem üblichen Einnahmezeitpunkt bemerken, müssen Sie die Einnahme der Truvada-Tablette so bald wie möglich nachholen. Die nächste Dosis nehmen Sie dann wieder zur gewohnten Zeit ein.
- +-Wenn Sie dies erst 12 Stunden oder später nach dem üblichen Einnahmezeitpunkt von Truvada bemerken, holen Sie die versäumte Dosis nicht mehr nach. Warten Sie und nehmen Sie die nächste Dosis zum gewohnten Zeitpunkt ein.
- +Wenn Sie die Einnahme von Truvada abbrechen
- +Brechen Sie auf keinen Fall die Einnahme von Truvada ab, ohne mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin zu sprechen. Wenn Sie die Behandlung einer HIV Infektion mit Truvada abbrechen, kann dies zu einer verringerten Wirksamkeit der von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verschriebenen HIV-Therapie führen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, bevor Sie die Einnahme von Truvada aus irgendeinem Grund unterbrechen, insbesondere wenn Sie unter einer Nebenwirkung oder einer anderen Krankheit leiden. Kontaktieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, bevor Sie wieder mit der Einnahme von Truvada beginnen. Falls Sie Probleme haben oder Ihre Dosis angepasst werden muss, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen möglicherweise die Bestandteile von Truvada als Einzelpräparate verschreiben.
- +Falls Sie Truvada zur Verringerung des Risikos einer Ansteckung mit HIV einnehmen, brechen Sie die Einnahme von Truvada nicht ab und lassen Sie keine Dosis aus. Ein Abbruch der Einnahme von Truvada oder das Auslassen von Dosen könnte Ihr Risiko einer Ansteckung mit HIV erhöhen.
- +Sorgen Sie immer für einen ausreichenden Vorrat an Truvada-Tabletten. Dies ist sehr wichtig für die Behandlung einer HIV Infektion, weil die Virusmenge selbst bei kurzfristiger Unterbrechung der Behandlung schnell wieder ansteigen kann. Danach ist es eventuell schwieriger, das Virus zu behandeln.
- +Wenn Sie mit Hepatitis B infiziert sind, ist es besonders wichtig, dass Sie Ihre Behandlung mit Truvada nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin absetzen. Bei einigen Patienten zeigten Blutuntersuchungen oder Symptome eine Verschlechterung der Hepatitis nach dem Absetzen von Emtricitabin oder Tenofovirdisoproxil (die Wirkstoffe von Truvada). Es kann sein, dass man bei Ihnen über mehrere Monate nach Behandlungsende Blutuntersuchungen durchführen muss, um Ihre Leberfunktion zu kontrollieren. Bei einigen Patienten mit fortgeschrittener Lebererkrankung oder Zirrhose wird eine Beendigung der Behandlung nicht empfohlen, da dies zu einer Verschlechterung der Hepatitis führen kann. Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin unverzüglich alle neuen oder ungewöhnlichen Symptome mit, die Ihnen nach dem Absetzen der Behandlung auffallen, vor allem Beschwerden, die Sie mit einer Hepatitis-B-Infektion in Zusammenhang bringen.
- +Welche Nebenwirkungen kann Truvada haben?
- +Während einer HIV Therapie können eine Gewichtszunahme und ein Anstieg der Blutfett- und Blutzuckerwerte auftreten. Dies hängt teilweise mit dem verbesserten Gesundheitszustand und dem Lebensstil zusammen; bei den Blutfetten manchmal mit den HIV Arzneimitteln selbst. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Sie auf diese Veränderungen hin untersuchen.
- +Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Truvada auftreten:
-Keratitis superficialis punctata (oberflächliche punktförmige Hornhautschäden), die in der Regel kein vorzeitiges Behandlungsende erfordert und die ohne Folgeerscheinungen ausheilt.
- +Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen. Darüber hinaus können Labortests verringerte Phosphatwerte und/oder erhöhte Kreatinkinase-Werte im Blut ergeben. Erhöhte Kreatinkinase-Werte können mit Muskelschmerzen und schwäche assoziiert sein.
-Bindehautentzündung und leichtes, schnell wieder abklingendes Brennen können kurz nach Einbringen der Augensalbe auftreten.
- +Allergische Reaktionen, Schlafstörungen, ungewöhnliche Träume, Blähungen, Verdauungsprobleme, die zu Unwohlsein nach Mahlzeiten führen, Bauchschmerzen, Hautausschläge (einschliesslich roter Punkte oder Flecken, manchmal mit Bildung von Blasen und Schwellung der Haut), die allergische Reaktionen sein können, Juckreiz, Veränderungen der Hautfarbe einschliesslich dunkler Flecken, Schmerzen, Schwächegefühl, Probleme mit Leber und Bauchspeicheldrüse, Verlust von Knochenmasse.
- +Labortests können auch folgende Befunde ergeben:
- +niedrige Anzahl weisser Blutkörperchen (kann Sie für Infektionen anfällig machen), erhöhte Triglyzerid- (Fettsäuren), Bilirubin- (Gallenfarbstoff) oder Zuckerwerte im Blut.
- +Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
- +Anämie (Blutarmut, niedrige Anzahl roter Blutkörperchen).
-Lidrandentzündung
- +Überschuss an Milchsäure im Blut (Laktatazidose): Laktatazidose ist eine schwerwiegende Nebenwirkung, die tödlich sein kann. Tiefes, schnelles Atmen, Benommenheit und Allgemeinsymptome wie Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen können die Entwicklung einer Laktatazidose anzeigen. Kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie glauben eine Laktatazidose zu haben.
- +Schmerzen im Oberbauch aufgrund einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Veränderungen des Urins und Rückenschmerzen, die durch Nierenprobleme, wie Nierenversagen oder Schäden an den Zellen der Nierenkanälchen, verursacht werden.
- +Labortests können auch erhöhte Kreatininwerte im Blut ergeben.
-In sehr seltenen Fällen kam es bei der äusserlichen Anwendung von Aciclovir zu plötzlich auftretenden Überempfindlichkeitsreaktionen einschliesslich Angioödem (Quincke-Ödem, blasse Schwellung der Haut vor allem im Gesichtsbereich) und Urtikaria (Hautausschlag).
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
-Aufbrauchfrist nach Anbruch
-Nach Anbruch einen Monat verwendbar.
-Lagerungshinweis
-Nicht über 25°C lagern.
-Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Weitere Hinweise
-Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Was ist in Virupos enthalten?
-1 g Augensalbe enthalten
-Wirkstoffe
-Aciclovir 30 mg
-Hilfsstoffe
-Weisses Vaselin.
-Wo erhalten Sie Virupos? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.
-Virupos ist eine weissgraue, homogene Augensalbe, die in Aluminiumtuben mit Schraubverschluss abgefüllt ist.
-Jede Packung enthält 1 Tube mit 4,5 g Augensalbe.
-Herstellerin
-URSAPHARM Arzneimittel GmbH, D-66129 Saarbrücken
-Zulassungsnummer
-67772 (Swissmedic)
-Zulassungsinhaberin
-URSAPHARM Schweiz GmbH, 6331 Hünenberg
-Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2013 letztmals durch die ausländische Referenzbehörde geprüft. Ohne sicherheitsrelevante Ergänzungen von Swissmedic: Oktober 2020
-Virupos, pommade ophtalmique
-Qu'est-ce que Virupos et quand doit-il être utilisé?
-Virupos inhibe la réplication de certains virus.
-Virupos est utilisé en cas d'inflammation de la cornée (kératite) provoquée par le virus de l'herpès simplex.
-Selon prescription du médecin.
-Quand Virupos ne doit-il pas être utilisé?
-Virupos ne doit pas être utilisé en cas d'hypersensibilité (allergie) à l'aciclovir, au valaciclovir ou à l'un des composants de Virupos.
-Quelles sont les précautions à observer lors de l'utilisation de Virupos?
-Soyez particulièrement prudent(e) lors de l'application de Virupos si vous portez des lentilles de contact. Veuillez en informer votre médecin. Le port de lentilles de contact est à proscrire en cas d'herpès cornéen et pendant le traitement par Virupos.
-En cas d'herpès oculaire, il convient de commencer le traitement le plus tôt possible pour agir efficacement sur l'évolution de l'infection.
-Consultez votre médecin traitant 2 à 3 fois par semaine pendant le traitement par Virupos.
-Les patients doivent être informés qu'une légère sensation de picotement passagère peut survenir immédiatement après l'utilisation de la pommade.
-Ce médicament peut occasionner une gêne visuelle passagère du fait de sa texture grasse, même en cas d'utilisation conforme aux instructions, et peut donc avoir une incidence sur la capacité de réaction lors de la conduite d'un véhicule, de l'utilisation de machines ou de la réalisation de travaux sans protection.
-Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si vous prenez, avez pris récemment ou envisagez de prendre d'autres médicaments, même s'il s'agit de médicaments sans ordonnance.
-Aucune interaction avec d'autres médicaments n'est connue à ce jour.
-Si vous utilisez également d'autres gouttes ou pommades ophtalmiques, veuillez respecter un intervalle de 15 minutes entre les applications des différentes préparations. Les pommades ophtalmiques doivent toujours être utilisées en dernier.
-Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si
-vous souffrez d'une autre maladie
-vous êtes allergique
-vous prenez déjà d'autres médicaments (ou utilisez déjà d'autres médicaments en usage) (même en automédication!).
-Virupos peut-il être utilisé pendant la grossesse ou l'allaitement?
-Si vous êtes enceinte ou allaitez, si vous pensez être enceinte ou planifiez une grossesse, demandez l'avis du médecin ou du pharmacien avant d'utiliser ce médicament. Virupos doit uniquement être utilisé pendant la grossesse si le bénéfice escompté justifie le risque potentiel.
-Virupos peut être utilisé pendant l'allaitement sur prescription du médecin.
-Comment utiliser Virupos?
-Veillez à toujours utiliser ce médicament en suivant exactement les indications de votre médecin. En cas de doute, n'hésitez pas à demander l'avis de votre médecin ou de votre pharmacien.
-Sauf prescription contraire du médecin, la posologie usuelle est la suivante:
-Appliquez un ruban de pommade d'environ 1 cm de long (équivalent à environ 31 mg) dans le sac conjonctival 5 fois par jour.
-Appliquez Virupos toutes les 4 heures environ pendant la journée.
-Le médecin traitant décide de la durée du traitement. Une fois la kératite guérie, le traitement doit être poursuivi pendant au moins 3 jours. Veuillez respecter cette durée, même si vous vous sentez déjà mieux.
-Les pommades ophtalmiques doivent, d'une manière générale, être appliquées en évitant tout contact entre l'embout du tube et l'œil ou la peau du visage. Dévissez le bouchon de protection, penchez un peu la tête en arrière, décollez la paupière inférieure de l'œil et appliquez un petit ruban de pommade dans le sac conjonctival en appuyant légèrement sur le tube. Fermez doucement les paupières. Refermez soigneusement le tube après utilisation.
-Si vous estimez que l'efficacité de Virupos est trop faible ou au contraire trop forte, veuillez-vous adresser à votre médecin.
-Aucune expérience n'est disponible chez les enfants.
-Aucune mesure particulière n'est nécessaire si vous avez utilisé une plus grande quantité de Virupos que vous n'auriez dû. Aucun symptôme d'intoxication dû à une dose trop élevée appliquée dans l'œil n'est connu ni à craindre à ce jour. Il n'existe aucun risque d'intoxication si, par exemple, un enfant ingérait la pommade.
-Si vous avez oublié d'appliquer Virupos, ne doublez pas la dose, mais appliquez la dose oubliée le plus tôt possible, puis appliquez la même dose au même intervalle / rythme que ceux indiqués précédemment ou prescrits par votre médecin. Si vous avez oublié d'appliquer plusieurs doses, veuillez en informer votre médecin afin qu'il puisse, le cas échéant, prendre d'autres mesures.
-Si vous avez d'autres questions concernant l'application de ce médicament, adressez-vous à votre médecin ou votre pharmacien.
-Ne changez pas de votre propre chef le dosage prescrit. Adressez-vous à votre médecin ou à votre pharmacien si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte.
-Quels effets secondaires Virupos peut-il provoquer?
-Comme tous les médicaments, ce médicament peut provoquer des effets indésirables, mais ils ne surviennent pas systématiquement chez tout le monde.
-Les catégories suivantes sont utilisées pour classer les effets indésirables selon leur fréquence:
-Très fréquent (concerne plus d'un utilisateur sur 10)
-Kératite ponctuée superficielle (lésions superficielles de la cornée en forme de points) ne nécessitant généralement aucun arrêt prématuré du traitement et guérissant sans laisser de séquelle.
-Fréquent (concerne 1 à 10 utilisateurs sur 100)
-Conjonctivite (inflammation de la conjonctive) et légère sensation de brûlure passagère pouvant survenir peu après l'application de la pommade ophtalmique.
-Rare (concerne 1 à 10 utilisateurs sur 10 000)
-Blépharite (inflammation du bord de la paupière).
-Très rare (concerne moins d'un utilisateur sur 10 000)
-Dans de très rares cas, l'application externe d'aciclovir a entraîné des réactions d'hypersensibilité soudaines accompagnées d'un angio-œdème (œdème de Quincke, gonflement pâle de la peau, principalement au niveau du visage) et d'une urticaire (éruption cutanée).
-Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin, votre pharmacien. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d'emballage.
-A quoi faut-il encore faire attention?
-Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention "EXP" sur le récipient.
-La date d'expiration fait référence au dernier jour du mois indiqué.
-Délai d'utilisation après ouverture
-Utilisable jusqu'à un mois après ouverture.
-Remarques concernant le stockage
-Ne pas conserver au-dessus de 25 °C.
-Conserver hors de portée des enfants.
-Remarques complémentaires
-Ne jetez aucun médicament au tout-à-l'égout ni avec les ordures ménagères. Demandez à votre pharmacien d'éliminer les médicaments que vous n'utilisez plus. Ces mesures contribueront à protéger l'environnement.
-Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien, qui disposent d'une information détaillée destinée aux professionnels.
-Que contient Virupos?
-1 g pommade ophtalmique contient
-Principes actifs
-Aciclovir 30 mg
-Excipients
-Vaseline blanche.
-Où obtenez-vous Virupos? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
-En pharmacie, seulement sur ordonnance médicale non renouvelable. Virupos est une pommade ophtalmique gris-blanc homogène qui est contenue dans des tubes en aluminium avec bouchon à vis.
-Chaque emballage contient 1 tube de 4,5 g de pommade ophtalmique.
-Fabricant
-URSAPHARM Arzneimittel GmbH, 66129 Saarbrücken - Allemagne
-Numéro d'autorisation
-67772 (Swissmedic)
-Titulaire de l'autorisation
-URSAPHARM Schweiz GmbH, 6331 Hünenberg
-Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en octobre 2013 par l'autorité de référence étrangère. Sans ajout d'informations pertinentes pour la sécurité par Swissmedic: octobre 2020
-Tolak 40 mg/g Creme
-Was ist Tolak und wann wird es angewendet?
-Tolak enthält den Wirkstoff Fluorouracil.
-Fluorouracil gehört zur Arzneimittelgruppe der sog. Antimetabolite, welche das Wachstum von Zellen hemmen (Zytostatikum).
-Tolak wird zur Behandlung von Hauterkrankungen angewendet, die als aktinische Keratosen (altersbedingten oder durch jahrelange Sonnenbestrahlung verursachten Verhornungsstörungen der Haut) bezeichnet werden und auf Gesicht, Ohren und/oder der Kopfhaut von Erwachsenen auftreten können.
-Tolak darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.
-Wann darf Tolak nicht angewendet werden?
-Tolak darf nicht angewendet werden:
--Wenn Sie allergisch (überempfindlich) auf Fluorouracil oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels reagieren (siehe Was ist in Tolak enthalten?).
--Wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Erdnüsse oder Sojaprodukten sind.
--Wenn Sie schwanger sind.
--Wenn Sie stillen.
--Wenn Sie Arzneimittel anwenden, die als antivirale Nukleoside bezeichnet werden (z.B. Brivudin und Sorivudin). Diese Arzneimittel werden normalerweise zur Behandlung von Windpocken oder Gürtelrose eingesetzt (siehe Anwendung von Tolak zusammen mit anderen Arzneimitteln).
-Wann ist bei der Anwendung von Tolak Vorsicht geboten?
--Tragen Sie Tolak nicht direkt an Augen, Nasenlöchern, Mund oder anderen Schleimhäuten auf, da dies zu Reizungen, örtlich begrenzten Entzündungen und Geschwüren führen kann. Bei versehentlichem Kontakt, mit viel Wasser spülen.
--Wenden Sie Tolak nicht auf offenen Wunden oder verletzter Haut an.
--Es ist damit zu rechnen, dass sich der behandelte Hautbereich rötet, worauf voraussichtlich eine Entzündung/Schwellung, möglicherweise Beschwerden und Abschürfungen der Haut (Hauterosionen) folgen, bevor der Bereich abheilt. Dies ist die erwartete normale Reaktion auf die Behandlung und zeigt, dass Tolak wirkt. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn sich der Zustand Ihrer Haut stark verschlechtert, Sie Schmerzen bekommen oder wenn Sie sich Sorgen machen. Ihr Arzt kann Ihnen eine andere Creme verschreiben, um die Beschwerden zu lindern.
--Tragen Sie Tolak nicht unter Verbänden auf, da dies Entzündungsreaktionen der Haut verstärken könnte.
--Bei Fluorouracil, das auf die Haut aufgetragen wird, wurde über Erkrankungen der Hornhaut und der Bindehaut (Membranen, die das Auge bedecken) berichtet. Eine Anwendung im Bereich der Augen sollte vermieden werden. Damit das Arzneimittel während und nach dem Auftragen nicht in die Augen und/oder auf Kontaktlinsen sowie den um die Augen liegenden Bereich gelangt, sollten Sie sich nach jeder Anwendung von Tolak gründlich die Hände waschen. Bei versehentlichem Kontakt, spülen Sie das Auge oder die Augen mit viel Wasser.
--Es können allergische Reaktionen (Kontaktekzem) auftreten. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie starken Juckreiz verspüren oder die Rötung sich auch in unbehandelte Bereiche ausbreitet.
--Fluorouracil, das zur Anwendung auf der Haut bestimmt ist, wird mit Lichtempfindlichkeitsreaktionen in Verbindung gebracht (siehe Welche Nebenwirkungen kann Tolak haben?). Vermeiden Sie während der Behandlung mit Tolak UV-Strahlung (z.B. natürliches Sonnenlicht, Sonnenstudio).
--Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, wenn Ihnen bekannt ist, dass das Enzym Dihydropyrimidin-Dehydrogenase (DPD) bei Ihnen eine verringerte oder gar keine Aktivität besitzt. Tolak kann bei Patienten mit unzureichenden Mengen des Enzyms Dihydropyrimidin-Dehydrogenase (DPD) schwere Nebenwirkungen verursachen (partielles oder totales Defizit). Brechen Sie die Anwendung von Tolak ab und wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken: Wunden im Mund oder Rachen (Stomatitis), Entzündungen der Schleimhäute (Mukositis), Bauchschmerzen, Durchfall (blutig oder nicht blutig), Erbrechen, Fieber und Schüttelfrost.
-Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
-Es ist unwahrscheinlich, dass die Behandlung Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen hat, wenn sie gemäss den Anweisungen verwendet wird.
-Tolak enthält:
-Butylhydroxytoluol (E 321):
-Kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und der Schleimhäute hervorrufen.
-Cetylalkohol und Stearylalkohol:
-Können örtlich begrenzt Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
-Methyl-4-hydroxybenzoat (E 218) und Propyl-4-hydroxybenzoat:
-Können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
-Raffiniertes Erdnussöl:
-Dieses Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Erdnuss oder Soja sind. Erdnussöl kann allergische Reaktionen hervorrufen.
-Anwendung von Tolak zusammen mit anderen Arzneimitteln
-Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
-an anderen Krankheiten leiden,
--Allergien haben oder
-andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
-Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere, wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Windpocken oder Gürtelrose anwenden (Brivudin und Sorivudin) oder in den letzten 4 Wochen angewendet haben. Diese Arzneimittel können die Gefahr unerwünschter Wirkungen von Tolak erhöhen. Daher dürfen diese Arzneimittel nicht zusammen mit Tolak angewendet werden.
-Darf Tolak während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
-Schwangerschaft
-Tolak darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
-Frauen im gebärfähigen Alter, die mit Tolak behandelt werden, müssen während der Behandlung und bis zu 6 Monaten nach der letzten Dosis von Tolak eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Sprechen Sie ggf. mit Ihrem Arzt über geeignete Verhütungsmethoden.
-Wenn Sie während der Behandlung schwanger werden, müssen Sie die Behandlung mit Tolak unterbrechen, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt und nehmen Sie eine genetische Beratung in Anspruch.
-Männer, die mit Tolak behandelt werden, müssen während der Behandlung und bis zu 3 Monate nach der letzten Dosis von Tolak eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden.
-Stillzeit
-Es ist nicht bekannt, ob Tolak in die Muttermilch übergeht. Tolak darf während der Stillzeit nicht angewendet werden. Ist die Anwendung während der Stillzeit unbedingt notwendig, so muss abgestillt werden.
-Fortpflanzungsfähigkeit
-Die Anwendung von Tolak kann die weibliche und männliche Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen. Tolak wird nicht empfohlen für Frauen und Männer, die beabsichtigen, schwanger zu werden bzw. ein Kind zu zeugen.
-Wie verwenden Sie Tolak?
-Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
-Wie ist Tolak aufzutragen?
-Tragen Sie Tolak wie nachstehend beschrieben 4 Wochen lang einmal täglich auf die zu behandelnden Hautbereiche auf:
--Waschen und spülen Sie die zu behandelnden Hautbereiche und tupfen sie vorsichtig trocken.
--Tragen Sie eine dünne Schicht Tolak auf die zu behandelnden Bereiche auf.
--Massieren Sie Tolak sanft und gleichmässig mit den Fingerspitzen in die Haut ein.
--Vermeiden Sie den Kontakt mit Schleimhäuten oder den Augen. Sollte es doch zu einem Kontakt kommen, spülen Sie die Creme mit reichlich Wasser ab.
--Vermeiden Sie es, andere Körperbereiche zu berühren und Tolak von Ihrem Körper auf andere Menschen zu übertragen.
--Waschen Sie sich nach der Anwendung von Tolak gründlich die Hände.
-Wenn Sie eine grössere Menge von Tolak angewendet haben, als Sie sollten
-Wenn Sie Tolak öfter als einmal täglich anwenden, ist die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Reaktionen am Anwendungsort erhöht und diese Reaktionen können stärker ausgeprägt sein.
-Wenn Sie oder ein Kind versehentlich Tolak eingenommen haben/hat, wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt oder die nächstgelegene Notaufnahme. Bei einer versehentlichen Einnahme können Anzeichen einer Fluorouracil-Überdosierung sein: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, wunde Stellen im Mund oder Rachen (Stomatitis). In schweren Fällen kann es zu Blutanomalien kommen.
-Wenn Sie die Anwendung von Tolak vergessen haben
-Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Setzen Sie die Behandlung nach Anweisung Ihres Arztes oder wie in dieser Packungsbeilage beschrieben fort.
-Wenn Sie die Anwendung von Tolak abbrechen
-Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Behandlung abbrechen, es sei denn, Sie bemerken eins der folgenden Symptome: Wunden im Mund oder Rachen (Stomatitis), Entzündungen der Schleimhäute (Mukositis), Bauchschmerzen, Durchfall (blutig oder nicht blutig), Erbrechen, Fieber oder Schüttelfrost. Beenden Sie in diesem Fall die Anwendung von Tolak und wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt.
-Tolak ist nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren bestimmt.
-Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Informationen zur Wirkungsweise von Tolak
-Wenn Sie Tolak verwenden, ist es wahrscheinlich, dass sich die behandelte Hautpartie röten wird. Auf diese Rötung folgen wahrscheinlich Entzündung/Schwellung, die möglicherweise mit gewissen Beschwerden, Abschürfungen der Haut (Hauterosion) und schliesslich Narbenbildung verbunden ist. Dies ist das erwartete normale Ansprechen auf die Behandlung und zeigt, dass Tolak wirkt.
-Hautreaktionen sind vorübergehend, in der Regel leicht bis mittelschwer, erreichen in der vierten Woche einen Höhepunkt und verschwinden innerhalb von 2 bis 4 Wochen nach Ende der Behandlung. Die Reaktion auf die Behandlung zeigt sich in der Regel in der zweiten Anwendungswoche. Daher kann es nach Absetzen der Behandlung etwa 4 Wochen dauern, bis Ihre Haut geheilt ist.
-Manchmal ist die Reaktion schwerwiegender. Wenn sich Ihr Hautzustand erheblich verschlechtert, wenn Sie Schmerzen haben oder wenn Sie sich Sorgen machen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Ihr Arzt kann Ihnen eine andere Creme verschreiben, um die Beschwerden zu lindern.
-Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
-Welche Nebenwirkungen kann Tolak haben?
-Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
-Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
-Hautprobleme am Anwendungsort (Reizung, Schmerzen, Hautreaktionen, Rötung (Erythema), Juckreiz (Pruritus), Entzündung, Schwellung [Ödem]).
-Augenreizung.
-Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
-Bakterielle Hautinfektion (Impetigo), Rauer Hals (Pharyngitis), Schlaflosigkeit, Beschwerden an der Nase, Lippenbläschen, Übelkeit, Schwellung der Augen und um die Augen (periorbitales Ödem), erhöhte Tränensekretion, Hautausschlag.
-Hautprobleme an der Anwendungsstelle: Blutung (Hämorrhagie), geschädigte Haut (Erosion), Ekzem (Dermatitis), Beschwerden, Trockenheit, Brennen/Kribbeln (Parästhesie), verstärkte Hautreaktion auf Sonnenlicht (Lichtempfindlichkeitsreaktion).
-Unbestimmt (kann nicht anhand der verfügbaren Daten geschätzt werden)
-Allergische Reaktion (Kontaktekzem).
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag dieses Monats.
-Aufbrauchfrist nach Anbruch
-4 Wochen.
-Lagerungshinweis
-Bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern. Den Behälter fest verschlossen halten.
-Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Weitere Hinweise
-Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken) oder den Haushaltsabfall. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Bitten sie, zum Schutz der Umwelt, Ihren Apotheker, alle Medikamente, die sie nicht mehr verwenden, zu entsorgen.
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Was ist in Tolak enthalten?
-Wirkstoff:
-Fluorouracil.
-Hilfsstoffe:
-Macrogolglycerolstearate, Butylhydroxytoluol (E 321), Cetylalkohol, Citronensäure (E 330), Glycerol (E 422), Isopropylmyristat, Macrogol-10-methylglucose, Methyl-4-hydroxybenzoat (E 218), Propyl-4-hydroxybenzoat, gereinigtes Wasser, raffiniertes Erdnussöl, Natriumhydroxid (E 524), Stearinsäure und Stearylalkohol.
-Wo erhalten Sie Tolak? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.
-Weisse bis gebrochen weisse Creme in Tuben zu 20 oder 40 g. [A]
-Zulassungsnummer
-67752 (Swissmedic)
-Zulassungsinhaberin
-Pierre Fabre Pharma AG, Basel
-Diese Packungsbeilage wurde im August 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-Tolak 40 mg/g Crème
-Qu'est-ce que Tolak et quand doit-il être utilisé?
-Tolak contient le principe actif fluorouracile.
-Le fluorouracile appartient au groupe de médicaments dits antimétabolites qui inhibent la croissance de cellules (agents cytostatiques).
-Tolak est utilisé dans le traitement d'affections cutanées appelées kératoses actiniques (troubles de la kératinisation dues à l'âge ou à l'exposition répétée au soleil) touchant le visage, les oreilles et/ou le cuir chevelu chez l'adulte.
-Tolak ne doit être utilisé que sur prescription médicale.
-Quand Tolak ne doit-il pas être utilisé?
-Tolak ne doit pas être utilisé dans les cas suivants:
--Si vous êtes allergique (hypersensible) au fluorouracile ou à un autre des composants de ce médicament (voir Que contient Tolak).
--Si vous êtes allergique (hypersensible) aux arachides (cacahuètes) ou aux produits à base de soja.
--Si vous êtes enceinte.
--Si vous allaitez.
--Si vous utilisez des médicaments dits nucléosides antiviraux (par ex. brivudine et sorivudine). Ces médicaments sont normalement utilisés dans le traitement de la varicelle ou du zona (voir Utilisation de Tolak avec d'autres médicaments).
-Quelles sont les précautions à observer lors de l'utilisation de Tolak?
--Tolak ne doit pas être appliqué directement au niveau des yeux, des narines, de la bouche ou d'autres muqueuses, car des irritations, inflammations locales et ulcérations peuvent en résulter. En cas d'exposition involontaire, rincez abondamment à l'eau.
--N'appliquez jamais Tolak sur des plaies ouvertes ou sur une peau lésée.
--Il faut s'attendre à une rougeur de la zone de peau traitée, suivie probablement d'une inflammation/d'un gonflement, voire de gênes et d'une peau abimée (érosion cutanée), avant que la zone concernée ne guérisse (cicatrise). Il s'agit là de la réaction normale au traitement qui témoigne de l'action de Tolak. Consultez votre médecin en cas d'altération importante de votre peau, de douleurs ou d'inquiétude. Votre médecin pourra vous prescrire une autre crème pour soulager ces gênes.
--N'appliquez jamais Tolak sous un pansement, car ceci pourrait renforcer la réaction inflammatoire de la peau.
--Des troubles de la cornée et de la conjonctive (membranes recouvrant l'œil) ont été rapportés avec du fluorouracile destiné à être appliqué sur la peau. Toute application au niveau de la zone autour des yeux est à éviter. Pour éviter tout transfert du médicament avec les yeux et/ou les lentilles de contact ou encore le contour des yeux, vous devez vous laver soigneusement les mains après chaque application de Tolak. En cas d'exposition involontaire, rincez abondamment l'œil ou les yeux à l'eau.
--Des réactions allergiques (eczéma de contact) peuvent survenir. Informez votre médecin en cas de fortes démangeaisons ou d'apparition de rougeurs même dans des zones non traitées.
--Le fluorouracile destiné à être appliqué sur la peau est associé à des réactions de photosensibilité (voir Quels effets secondaires Tolak peut-il provoquer). Évitez toute exposition aux UV (par ex. rayonnement naturel du soleil, salons de bronzage) au cours du traitement avec Tolak.
--Parlez à votre médecin si vous savez que vous avez une activité réduite ou que vous n'avez aucune activité de l'enzyme dihydropyrimidine déshydrogénase (DPD). En effet, Tolak peut provoquer des effets indésirables graves chez des patients qui n'ont pas suffisamment de dihydropyrimidine déshydrogénase (DPD) (déficit partiel ou complet). Arrêtez l'utilisation de Tolak et consultez immédiatement votre médecin si vous constatez l'un des symptômes suivants: plaies dans la bouche ou la gorge (stomatite), inflammations des muqueuses (mucites), douleurs abdominales, diarrhées (sanglantes ou non), vomissements, fièvre et frissons.
-Aptitude à la conduite et capacité à utiliser des machines
-Il est peu probable que ce traitement affecte l'aptitude à conduire et la capacité à utiliser des machines lorsqu'il est utilisé conformément aux instructions.
-Tolak contient:
-Butylhydroxytoluène (E 321):
-Peut provoquer localement des réactions cutanées (par ex. dermatite de contact), des irritations des yeux et des muqueuses.
-Alcool cétylique et alcool stéarylique:
-Peuvent provoquer des réactions cutanées locales (par ex. dermatite de contact).
-Parahydroxybenzoate de méthyle (E 218) et parahydroxybenzoate de propyle:
-Peuvent provoquer des réactions allergiques (éventuellement retardées).
-Huile d'arachide raffinée:
-N'utilisez pas ce médicament en cas d'hypersensibilité (allergie) à l'arachide (cacahuète) ou au soja. L'huile d'arachide peut provoquer des réactions allergiques.
-Utilisation de Tolak avec d'autres médicaments
-Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si
-vous souffrez d'une autre maladie,
-vous êtes allergique ou
-vous prenez déjà d'autres médicaments (ou utilisez déjà d'autres médicaments en usage externe) (même en automédication).
-Veuillez tout particulièrement informer votre médecin si vous utilisez des médicaments dans le traitement de la varicelle ou du zona (brivudine ou sorivudine) ou en avez utilisé au cours des 4 dernières semaines. Ces médicaments peuvent augmenter le risque de survenue d'effets indésirables induit par Tolak. Ces médicaments ne doivent pas être utilisés avec Tolak.
-Tolak peut-il être utilisé pendant la grossesse ou l'allaitement?
-Grossesse
-Tolak ne doit pas être utilisé durant la grossesse.
-Les femmes en âge de procréer traitées par Tolak doivent utiliser une méthode contraceptive fiable pendant le traitement et jusqu'à 6 mois après la dernière dose de Tolak. Consultez le cas échéant votre médecin pour connaître les méthodes contraceptives appropriées.
-Si vous deviez tomber enceinte durant le traitement, vous devez interrompre le traitement par Tolak, informez-en immédiatement votre médecin et demandez une consultation génétique.
-Les hommes traités par Tolak doivent utiliser une méthode de contraception fiable pendant le traitement et jusqu'à 3 mois après la dernière dose de Tolak.
-Allaitement
-Aucune donnée n'existe sur le passage de Tolak dans le lait maternel ou non. Tolak ne doit pas être utilisé durant l'allaitement. Si son utilisation pendant l'allaitement s'avère absolument nécessaire, l'allaitement doit être interrompu.
-Fertilité
-L'utilisation de Tolak peut altérer la fertilité féminine et masculine. Tolak n'est pas recommandé chez les femmes et les hommes qui projettent de concevoir un enfant.
-Comment utiliser Tolak?
-Utilisez ce médicament toujours scrupuleusement selon les instructions de votre médecin. En cas de doute, adressez-vous à votre médecin ou pharmacien.
-Comment appliquer Tolak?
-Appliquez Tolak, comme décrit ci-après, pendant 4 semaines, une fois par jour, sur les zones concernées de votre peau.
--Lavez et rincez les zones de votre peau à traiter et tamponnez-les doucement pour les sécher.
--Appliquez une fine couche de Tolak sur les zones à traiter.
--Faites pénétrer Tolak en massant la peau doucement avec le bout des doigts et de manière uniforme.
--Evitez tout contact avec des muqueuses ou les yeux. En cas de contact, rincez la crème avec une grande quantité d'eau.
--Evitez tout contact avec d'autres zones de votre corps ainsi que tout transfert de Tolak de votre corps à une autre personne.
--Lavez-vous soigneusement les mains après avoir appliqué Tolak.
-Si vous avez utilisé plus de Tolak que vous n'auriez dû
-Si vous appliquez Tolak plus d'une fois par jour, vous serez plus susceptible de présenter des réactions au site d'application et celles-ci pourront être plus sévères.
-Si un enfant ou vous-même ingérez Tolak par erreur, vous devez immédiatement contacter un médecin ou vous rendre aux urgences les plus proches. Si une ingestion accidentelle se produit, des signes de surdosage en fluorouracile peuvent inclure: Nausées, vomissements, diarrhées, plaies dans la bouche ou la gorge (stomatite). Des anomalies du sang peuvent survenir lors de cas sévères.
-Si vous oubliez d'utiliser Tolak
-N'utilisez pas de dose double pour compenser la dose que vous avez oublié d'utiliser. Poursuivez votre traitement selon les indications de votre médecin ou de la manière décrite dans cette notice.
-Si vous arrêtez d'utiliser Tolak
-Veuillez contacter votre médecin avant d'arrêter d'utiliser Tolak, sauf si vous présentez l'un des symptômes suivants: plaies dans la bouche ou la gorge (stomatite), inflammations des muqueuses (mucites), douleurs abdominales, diarrhées (sanglantes ou non), vomissements, fièvre ou frissons.
-Dans ce cas, arrêtez d'utiliser Tolak et contactez immédiatement votre médecin.
-Tolak n'est pas destiné à être utilisé chez l'enfant et l'adolescent de moins de 18 ans.
-Ne changez pas de votre propre chef le dosage prescrit. Adressez-vous à votre médecin ou à votre pharmacien si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte.
-Informations concernant le mode d'action de Tolak
-Lorsque vous utilisez Tolak, il est probable que la zone de peau que vous traitez devienne rouge. Cette rougeur sera probablement suivie d'une inflammation/un gonflement, d'une certaine gêne, d'une peau abimée (érosion cutanée) et enfin d'une cicatrisation. Il s'agit de la réponse normale attendue au traitement, qui montre que Tolak fonctionne.
-Les réactions cutanées sont passagères, généralement légères à modérées, atteignant un pic d'intensité à la quatrième semaine et disparaissent en 2 à 4 semaines après la fin du traitement. La réponse au traitement se manifeste généralement au cours de la deuxième semaine d'application. Par conséquent, après l'arrêt du traitement, il se peut que la cicatrisation de votre peau prenne environ 4 semaines.
-Parfois, la réponse est plus sévère. Si l'état de votre peau s'aggrave considérablement, si vous ressentez une douleur ou en cas d'inquiétude, consultez votre médecin. Celui-ci pourra vous prescrire une autre crème pour soulager la gêne.
-Pour toute question complémentaire relative à l'utilisation de ce médicament, veuillez vous adresser à votre médecin ou à votre pharmacien.
-Quels effets secondaires Tolak peut-il provoquer?
-Comme tous les médicaments, ce médicament peut provoquer des effets indésirables, mais ils ne surviennent pas systématiquement chez tout le monde.
-Fréquent (concerne 1 à 10 utilisateurs sur 100)
-Problèmes cutanés au site d'application (irritation, douleurs, réactions cutanées, rougeur (érythème), démangeaison (prurit), inflammation, gonflement [œdème]).
-Irritation des yeux.
-Occasionnel (concerne 1 à 10 utilisateurs sur 1000)
-Infection bactérienne de la peau (impétigo), maux de gorge (pharyngite), insomnie, gêne nasale, boutons de fièvre, nausées, gonflement des yeux et autour des yeux (œdème périorbitaire), augmentation de la sécrétion des larmes, éruption cutanée (rash).
-Problèmes cutanés au site d'application: saignement (hémorragies), peau abimée (érosion), eczéma (dermatite), gêne, sécheresse, sensation de brûlure/picotements (paresthésie), réactivité accrue de la peau à la lumière du soleil (réaction de photosensibilité).
-Fréquence inconnue (ne peut être estimée sur la base des données disponibles)
-Réaction allergique (eczéma de contact).
-Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin, votre pharmacien. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d'emballage.
-À quoi faut-il encore faire attention?
-Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention "EXP" sur le récipient. La date de péremption se rapporte au dernier jour du mois.
-Délai d'utilisation après ouverture
-4 semaines.
-Remarques concernant le stockage
-Conserver à température ambiante (15-25 °C). Conserver le récipient fermé. Conserver hors de portée des enfants.
-Remarques complémentaires
-Ne jetez aucun médicament au tout-à-l'égout (par ex. dans le WC ou le lavabo) ou avec les ordures ménagères. Vous contribuerez ainsi à la protection de l'environnement. Demandez à votre pharmacien d'éliminer tous les médicaments que vous n'utilisez plus afin de protéger l'environnement.
-Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien, qui disposent d'une information détaillée destinée aux professionnels.
-Que contient Tolak?
-Principes actifs
-Fluorouracile.
-Excipients
-Macrogolglycérides stéariques, butylhydroxytoluène (E 321), alcool cétylique, acide citrique (E 330), glycérol (E 422), myristate d'isopropyle, macrogol 10 méthyl glucose, parahydroxybenzoate de méthyle (E 218), parahydroxybenzoate de propyle, eau purifiée, huile d'arachide raffinée, hydroxyde de sodium (E 524), acide stéarique et alcool stéarylique.
-Où obtenez-vous Tolak? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
-En pharmacie, seulement sur ordonnance médicale non renouvelable.
-Crème blanche à blanc cassé dans des tubes à 20 ou 40 g. [A]
-Numéro d'autorisation
-67752 (Swissmedic)
-Titulaire de l'autorisation
-Pierre Fabre Pharma AG, Basel
-Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en août 2025 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
-Trikafta
-Was ist Trikafta und wann wird es angewendet?
-Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
-Trikafta ist angezeigt zur Behandlung von Patienten ab 2 Jahren mit zystischer Fibrose (CF), die mindestens eine F508del-Mutation oder eine andere Mutation im CFTR-(Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator)-Gen, welche auf Trikafta anspricht, aufweisen.
-Trikafta enthält drei Wirkstoffe: Elexacaftor, Tezacaftor und Ivacaftor. Die zystische Fibrose ist eine erbliche Erkrankung, die zu einer Verstopfung der Lunge und des Verdauungstrakts durch zähen, klebrigen Schleim führen kann.
-Trikafta wirkt auf ein Eiweiss mit der Bezeichnung CFTR. Dieses Eiweiss ist bei manchen Patienten mit CF aufgrund von Mutationen im CFTR-Gen geschädigt. Elexacaftor und Tezacaftor erhöhen die Menge des CFTR-Eiweisses auf der Zelloberfläche, während Ivacaftor die Funktionsfähigkeit des Eiweisses verbessert.
-Wann darf Trikafta nicht eingenommen werden?
-Wenn Sie allergisch gegen die Wirkstoffe Elexacaftor, Tezacaftor, Ivacaftor oder gegen einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind (siehe "Was ist in Trikafta enthalten?" ).
-Wann ist bei der Einnahme von Trikafta Vorsicht geboten?
-Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
-Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. mit Ihrer Ärztin, wenn Sie Leberprobleme haben oder in der Vergangenheit Leberprobleme hatten. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin muss Ihre Dosis möglicherweise anpassen oder Ihre Behandlung mit Trikafta unterbrechen.
-Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird vor und während der Behandlung mit Trikafta einige Blutuntersuchungen bei Ihnen durchführen, um Ihre Leberfunktion zu kontrollieren, insbesondere dann, wenn in der Vergangenheit bei Blutuntersuchungen erhöhte Leberenzymwerte bei Ihnen festgestellt wurden. Erhöhte Leberenzymwerte im Blut sind bei Patienten mit CF sowie bei Patienten, die Trikafta einnehmen, verbreitet.
-Informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn es bei Ihnen zu Symptomen kommt, die auf Leberprobleme hindeuten. Die Symptome sind in der Rubrik "Welche Nebenwirkungen kann Trikafta haben?" aufgeführt.
-Bei Patienten, die Trikafta einnehmen, wurde über Depressionen (einschliesslich Selbstmordgedanken und -verhalten) berichtet, die in der Regel innerhalb der ersten drei Monate der Behandlung beginnen. Wenden Sie sich sofort an einen Arzt bzw. eine Ärztin, wenn bei Ihnen (oder bei einer anderen Person, die dieses Arzneimittel einnimmt) eines der folgenden Symptome auftritt: niedergeschlagene oder veränderte Stimmung, Angstzustände, Gefühle emotionalen Unbehagens oder Gedanken, sich selbst zu verletzen oder zu töten. Dies können Anzeichen einer Depression sein.
-Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, wenn Sie Nierenprobleme haben oder in der Vergangenheit Nierenprobleme hatten.
-Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin führt möglicherweise vor und während der Behandlung mit Trikafta Augenuntersuchungen bei Ihnen durch. Bei einigen Kindern und Jugendlichen, die diese Behandlung erhielten, wurde eine Linsentrübung (Katarakt) festgestellt, die jedoch keine Auswirkung auf das Sehvermögen hatte.
-Nicht für Kinder unter 2 Jahren geeignet.
-Trikafta darf bei Kindern unter 2 Jahren nicht angewendet werden. Es ist nicht bekannt, ob Trikafta bei Kindern unter 2 Jahren sicher und wirksam ist.
-Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
-Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Manche Arzneimittel können die Wirkung von Trikafta beeinflussen oder Nebenwirkungen wahrscheinlicher machen.
-Sie sollten Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin insbesondere dann informieren, wenn Sie eines der unten aufgeführten Arzneimittel einnehmen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin muss unter Umständen die Dosis eines der Arzneimittel anpassen, wenn Sie eines davon einnehmen.
--Antimykotische Arzneimittel (zur Behandlung von Pilzinfektionen). Dazu zählen Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol, Voriconazol und Fluconazol.
--Antibiotika (zur Behandlung von bakteriellen Infektionen). Dazu zählen Telithromycin, Clarithromycin, Erythromycin, Rifampicin und Rifabutin.
--Antiepileptika (zur Behandlung von Epilepsie und epileptischen Anfällen). Dazu zählen Phenobarbital, Carbamazepin und Phenytoin.
--Pflanzliche Arzneimittel. Dazu zählt Johanniskraut (Hypericum perforatum).
--Immunsuppressiva (nach einer Organtransplantation angewendet). Dazu zählen Ciclosporin, Tacrolimus, Sirolimus und Everolimus.
--Herzglykoside (zur Behandlung bestimmter Herzerkrankungen). Dazu zählt Digoxin.
--Antikoagulanzien (zur Verhinderung von Blutgerinnseln). Dazu zählt Warfarin.
--Arzneimittel für Diabetiker. Dazu zählen Glimepirid, Glipizid, Glyburid, Nateglinid und Repaglinid.
--Arzneimittel zur Senkung des Cholesterinspiegels im Blut. Dazu zählt Pitavastatin.
-Nahrungsmittel und Getränke, die zu meiden sind
-Auf Speisen oder Getränke, die Grapefruit enthalten, sollte während der Behandlung verzichtet werden, da sie die Nebenwirkungen von Trikafta verstärken können, indem sie die Menge von Trikafta in Ihrem Körper erhöhen.
-Hilfsstoffe
-Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Trikafta erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tagesdosis, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
-an anderen Krankheiten leiden,
--Allergien haben oder
-andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen!
-Darf Trikafta während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
-Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat.
--Schwangerschaft: Aus Vorsichtsgründen sollte eine Anwendung der Therapie während der Schwangerschaft vermieden werden. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihnen helfen zu entscheiden, was für Sie und Ihr Kind am besten ist.
--Stillzeit: Elexacaftor, Tezacaftor und Ivacaftor gehen in die Muttermilch über. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird den Nutzen des Stillens für das Kind und den Nutzen der Therapie mit Trikafta für Sie gegeneinander abwägen, um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen, ob Sie abstillen oder die Behandlung mit Trikafta abbrechen sollten.
-Wie verwenden Sie Trikafta?
-Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. bei Ihrer Ärztin oder Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
-Die Dosen am Morgen und am Abend sind im Abstand von etwa 12 Stunden einzunehmen.
-Empfohlene Dosis für Kinder im Alter von 2 bis unter 6 Jahren und mit einem Körpergewicht von 10 bis weniger als 14 kg:
--Morgens ist ein Beutel mit der "Morgen" -Dosis einzunehmen. Der Beutel ist weiss und blau.
--Abends ist ein Beutel mit der "Abend" -Dosis einzunehmen. Der Beutel ist weiss und grün.
-Empfohlene Dosis für Kinder im Alter von 2 bis unter 6 Jahren und mit einem Körpergewicht von 14 kg oder mehr:
--Morgens ist ein Beutel mit der "Morgen" -Dosis einzunehmen. Der Beutel ist weiss und orange.
--Abends ist ein Beutel mit der "Abend" -Dosis einzunehmen. Der Beutel ist weiss und magentafarben.
-Empfohlene Dosis für Kinder ab 6 Jahren mit einem Körpergewicht von weniger als 30 kg:
--Morgens sind zwei hellorange Tabletten einzunehmen. Sie tragen die Prägung "T50" .
--Abends ist eine hellblaue Tablette einzunehmen. Sie trägt den Aufdruck "V 75" .
-Empfohlene Dosis für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren mit einem Körpergewicht von 30 kg oder mehr:
--Nehmen Sie morgens zwei orangefarbene Tabletten ein. Sie tragen die Prägung "T100" .
--Nehmen Sie abends eine hellblaue Tablette ein. Sie trägt den Aufdruck "V 150" .
-Art der Anwendung
-Schlucken Sie die Tabletten ganz. Die Tabletten dürfen nicht zerbrochen, zerkaut oder aufgelöst werden.
-Zubereitung des Trikafta-Granulats:
--Halten Sie den Beutel so, dass die Aufschneidlinie nach oben zeigt.
--Schütteln Sie den Beutel leicht, so dass sich das Trikafta-Granulat setzen kann.
--Reissen oder schneiden Sie den Beutel entlang der Aufschneidlinie auf.
--Geben Sie das gesamte Trikafta-Granulat aus dem Beutel vorsichtig in einen kleinen Behälter (z.B. eine leere Schale) mit einem Teelöffel (5 ml) weicher Nahrung oder Flüssigkeit. Kontrollieren Sie den Beutel, um sich zu vergewissern, dass sich kein Granulat mehr darin befindet.
--Die Nahrung oder Flüssigkeit darf nicht zu warm sein (höchstens Raumtemperatur).
--Beispiele für weiche Nahrung oder Flüssigkeiten sind püriertes Obst, Joghurt oder Pudding, Milch oder Saft.
--Mischen Sie das Trikafta-Granulat mit der Nahrung oder Flüssigkeit.
--Verabreichen Sie Trikafta innerhalb von 1 Stunde nach dem Mischen. Achten Sie darauf, dass das gesamte Arzneimittel eingenommen wird.
-Jede Dosis (am Morgen und am Abend) sollte zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit eingenommen werden. Beispiele für fetthaltige Mahlzeiten oder Zwischenmahlzeiten sind mit Butter oder Öl zubereitete oder Eier enthaltende Mahlzeiten. Weitere fetthaltige Nahrungsmittel sind:
--Käse, Vollmilch, Molkereiprodukte aus Vollmilch, Joghurt, Schokolade
--Fleisch, öliger Fisch
--Avocados, Hummus, Sojaprodukte (Tofu), Erdnussbutter
--Nüsse, fetthaltige Snackriegel oder Getränke
-Auf Speisen oder Getränke, die Grapefruit enthalten, ist während der Behandlung mit Trikafta zu verzichten. Siehe Rubrik "Wann ist bei der Einnahme von Trikafta Vorsicht geboten?" für weitere Hinweise.
-Wenn Sie eine grössere Menge von Trikafta eingenommen haben, als Sie sollten
-Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin um Rat. Sie sollten Ihr Arzneimittel und diese Packungsbeilage nach Möglichkeit bei sich haben. Es kann bei Ihnen zu Nebenwirkungen kommen, einschliesslich der in der Rubrik "Welche Nebenwirkungen kann Trikafta haben?" weiter unten genannten.
-Wenn Sie die Einnahme von Trikafta vergessen haben
-Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihnen sagen, wie lange Sie Trikafta einnehmen müssen. Es ist wichtig, dass Sie dieses Arzneimittel regelmässig einnehmen. Nehmen Sie keine Änderungen vor, sofern Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin es Ihnen nicht ausdrücklich gesagt hat.
-Wenn Sie eine Dosis versäumt haben, rechnen Sie nach, wie viel Zeit seit der Dosis, die Sie hätten einnehmen sollen, verstrichen ist.
--Wenn seit der versäumten Einnahme am Morgen oder am Abend weniger als 6 Stunden vergangen sind, nehmen Sie die versäumte Dosis sofort ein. Setzen Sie die Einnahme anschliessend nach Ihrem gewohnten Schema fort.
--Wenn mehr als 6 Stunden vergangen sind:
--Wenn Sie eine Morgendosis vergessen haben, holen Sie die Einnahme nach, sobald Sie das Versäumnis bemerken. Nehmen Sie die Abenddosis nicht ein. Nehmen Sie die nächste Morgendosis zur üblichen Zeit ein.
--Wenn Sie eine Abenddosis versäumt haben, nehmen Sie die versäumte Dosis nicht mehr ein. Nehmen Sie die nächste geplante Morgendosis zur üblichen Zeit ein.
-Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. an Ihre Ärztin oder Apothekerin.
-Wenn Sie Leberprobleme haben, die mittelschwer oder schwer sind, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Dosis unter Umständen reduzieren oder beschliessen, die Behandlung mit Trikafta abzubrechen. Siehe auch die Rubrik "Wann ist bei der Einnahme von Trikafta Vorsicht geboten?" .
-Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Welche Nebenwirkungen kann Trikafta haben?
-Leberschädigung und Verschlechterung der Leberfunktion bei Patienten mit oder ohne vorbestehender Lebererkrankung. Die Verschlechterung der Leberfunktion kann schwerwiegend sein und unter Umständen eine Lebertransplantation erforderlich machen.
-Erhöhte Leberenzymwerte im Blut sind bei Patienten mit CF sowie bei Patienten, die Trikafta einnehmen, verbreitet. Dies können Anzeichen für Leberprobleme sein:
--Schmerzen oder Beschwerden im rechten Oberbauch
--Gelbfärbung der Haut oder des Augenweisses
--Appetitlosigkeit
--Übelkeit oder Erbrechen
--Dunkler Urin
-Depressionen
-Anzeichen dafür sind eine niedergeschlagene oder veränderte Stimmung, Angstzustände, Gefühle emotionalen Unbehagens.
-Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt.
-Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)
--Hautausschlag (tritt häufiger bei Frauen als bei Männern auf)
--Kopfschmerzen
--Schwindelgefühl
--Infektion der oberen Atemwege (Erkältung)
--Halsschmerzen (Schmerzen im Mund- und Rachenraum)
--Verstopfte Nase
--Magen- oder Bauchschmerzen
--Durchfall
--Erhöhte Leberenzymwerte (Anzeichen für eine Leberbelastung)
--Veränderung der Art der Bakterien im Schleim.
-Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
--Grippe
--Abnormale Atmung (Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden)
--Erniedrigter Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie)
--Laufende Nase
--Probleme mit den Nebenhöhlen (verstopfte Nebenhöhlen)
--Rachenrötung oder Halsschmerzen
--Ohrenprobleme: Schmerzen oder Beschwerden in den Ohren, Ohrenklingeln, entzündetes Trommelfell
--Drehschwindel (Störung des Innenohrs)
--Blähungen (Flatulenz)
--Pickel (Akne)
--Hautjucken
--Raumforderung in der Brust
--Übelkeit
--Erhöhte Kreatinphosphokinase-Werte (Anzeichen von Muskelabbau) bei Blutuntersuchungen
-Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
--Probleme der Brust und Brustwarzen: Entzündung, Schmerzen
--Brustvergrösserung bei Männern
--Blutdruckanstiege
--Giemen
--Verstopfte Ohren
-Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen
-Bei einigen Kindern und Jugendlichen, die diese Behandlung erhielten, wurde eine Linsentrübung (Katarakt) festgestellt, die jedoch keine Auswirkung auf das Sehvermögen hatte.
-Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie ungewöhnliche Veränderungen in einem oder in beiden Augen feststellen.
-Sonstige beobachtete Nebenwirkungen
-Bei einigen Patienten kam es zu leichten, vorübergehenden Anstiegen des Blutdrucks.
- +Kurzatmigkeit, gelblich verfärbte Haut oder Augen, Juckreiz, Schmerzen im Oberbauch aufgrund einer Leberentzündung, akute Schäden an den Zellen der Nierenkanälchen.
- +Andere mögliche Nebenwirkungen
- +Anschwellen des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens, Fettleber, Nierenentzündung, Ausscheiden grosser Urinmengen und Durstgefühl. Infolge von Schäden an den Zellen der Nierenkanälchen können Rückenschmerzen, Muskelschmerzen, Muskelschwäche, Muskelabbau, Erweichung der Knochen (mit Knochenschmerzen und manchmal als Resultat Knochenbrüchen) und Abnahme der Kalium- oder Phosphatkonzentration im Blut auftreten.
- +Bei Kindern, die Emtricitabin, einen der Wirkstoffe von Truvada, einnahmen, führte dies ausserdem häufig zu einer Anämie (Blutarmut, niedrige Anzahl roter Blutkörperchen) und sehr häufig zu einer Änderung der Hautfarbe einschliesslich dunkler Flecken. Wenn die Bildung roter Blutkörperchen verringert ist, kann ein Kind Symptome wie Müdigkeit oder Atemnot haben.
- +Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen an sich bemerken.
-Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten können in Apotheken oder Sammelstellen abgegeben werden. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.
-Ausser Sicht- und Reichweite von Kindern aufbewahren.
- +Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
- +In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.
- +Die Flasche fest verschlossen halten.
- +Die Flasche ist mit einem kindergesicherten Verschluss versehen und enthält ein Trocknungsmittel.
- +Bringen Sie nicht mehr benötigte Arzneimittel zur Entsorgung in Ihre Apotheke zurück.
-Was ist in Trikafta enthalten?
-Granulat im Beutel
-Elexacaftor 80 mg/Tezacaftor 40 mg/Ivacaftor 60 mg und Ivacaftor 59,5 mg Granulat im Beutel
-Morgendosis
-Elexacaftor 80 mg/Tezacaftor 40 mg/Ivacaftor 60 mg Granulat ist ein weisses bis gebrochen weisses, nicht aromatisiertes, gesüsstes Granulat in einem versiegelten Beutel. Der Beutel ist weiss und blau und befindet sich auf der "Morgen" -Seite der Walletpackung.
-Abenddosis
-Ivacaftor 59,5 mg Granulat ist ein weisses, nicht aromatisiertes, gesüsstes Granulat in einem versiegelten Beutel. Der Beutel ist weiss und grün und befindet sich auf der "Abend" -Seite der Walletpackung.
-Elexacaftor 100 mg/Tezacaftor 50 mg/Ivacaftor 75 mg und Ivacaftor 75 mg Granulat im Beutel
-Morgendosis
-Elexacaftor 100 mg/Tezacaftor 50 mg/Ivacaftor 75 mg Granulat ist ein weisses bis gebrochen weisses, nicht aromatisiertes, gesüsstes Granulat in einem versiegelten Beutel. Der Beutel ist weiss und orange und befindet sich auf der "Morgen" -Seite der Walletpackung.
-Abenddosis
-Ivacaftor 75 mg Granulat ist ein weisses, nicht aromatisiertes, gesüsstes Granulat in einem versiegelten Beutel. Der Beutel ist weiss und magentafarben und befindet sich auf der "Abend" -Seite der Walletpackung.
-Tabletten
-Elexacaftor 50 mg/Tezacaftor 25 mg/Ivacaftor 37,5 mg-Tablette und Ivacaftor 75 mg-Tablette
-Morgendosis
-Hellorange, kapselförmige Filmtablette mit der Prägung "T50" auf der einen Seite und auf der anderen Seite ohne Prägung.
-Abenddosis
-Hellblaue, kapselförmige Filmtablette, auf der einen Seite mit dem Aufdruck "V 75" in schwarzer Druckfarbe und auf der anderen Seite unbedruckt.
-Elexacaftor 100 mg/Tezacaftor 50 mg/Ivacaftor 75 mg-Tablette und Ivacaftor 150 mg-Tablette
-Morgendosis
-Orangefarbene, kapselförmige Filmtablette mit der Prägung "T100" auf der einen Seite und auf der anderen Seite ohne Prägung.
-Abenddosis
-Hellblaue, kapselförmige Filmtablette mit dem Aufdruck "V 150" in schwarzer Druckfarbe auf der einen Seite und auf der anderen Seite unbedruckt.
- +Was ist in Truvada enthalten?
- +1 Filmtablette enthält:
-Tabletten
-Elexacaftor 50 mg/Tezacaftor 25 mg/Ivacaftor 37,5 mg-Tablette und Ivacaftor 75 mg-Tablette
-Morgendosis
-Jede Filmtablette enthält 50 mg Elexacaftor, 25 mg Tezacaftor und 37,5 mg Ivacaftor.
-Abenddosis
-Jede Filmtablette enthält 75 mg Ivacaftor.
-Elexacaftor 100 mg/Tezacaftor 50 mg/Ivacaftor 75 mg-Tablette und Ivacaftor 150 mg-Tablette
-Morgendosis
-Jede Filmtablette enthält 100 mg Elexacaftor, 50 mg Tezacaftor und 75 mg Ivacaftor.
-Abenddosis
-Jede Filmtablette enthält 150 mg Ivacaftor.
-Granulat im Beutel
-Elexacaftor 80 mg/Tezacaftor 40 mg/Ivacaftor 60 mg und Ivacaftor 59,5 mg Granulat im Beutel
-Morgendosis:
-Jeder Beutel enthält 80 mg Elexacaftor, 40 mg Tezacaftor und 60 mg Ivacaftor.
-Abenddosis:
-Jeder Beutel enthält 59,5 mg Ivacaftor.
-Elexacaftor 100 mg/Tezacaftor 50 mg/Ivacaftor 75 mg und Ivacaftor 75 mg Granulat im Beutel
-Morgendosis:
-Jeder Beutel enthält 100 mg Elexacaftor, 50 mg Tezacaftor und 75 mg Ivacaftor.
-Abenddosis:
-Jeder Beutel enthält 75 mg Ivacaftor.
- +200 mg Emtricitabin und 245 mg Tenofovirdisoproxil (als Fumarat).
-Tabletten
-Morgendosis
-Tablettenkern: Hypromellose (E464), Hypromelloseacetatsuccinat, Natriumlaurylsulfat (E487), Croscarmellose-Natrium (E468), mikrokristalline Cellulose (E460), Magnesiumstearat (E470b).
-Tabletten-Filmüberzug: Hypromellose (E464), Hydroxypropylcellulose (E463), Titandioxid (E171), Talkum (E553b), gelbes Eisenoxid (E172), rotes Eisenoxid (E172).
-Abenddosis
-Tablettenkern: Hochdisperses Siliciumdioxid (E551), Croscarmellose-Natrium (E468), Hypromelloseacetatsuccinat, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (E470b), mikrokristalline Cellulose (E460), Natriumlaurylsulfat (E487).
-Tabletten-Filmüberzug: Polyvinylalkohol (E1203), Titandioxid (E171), Macrogol 3350 (E1521), Talkum (E553b), Indigotin (E132), Carnaubawachs (E903).
-Druckfarbe: Ammoniumhydroxid (E527), schwarzes Eisenoxid (E172), Propylenglykol (E1520), Schellack (E904).
-Granulat im Beutel
-Morgendosis:
-Hochdisperses Siliciumdioxid (E551), Croscarmellose-Natrium (E468), Hypromellose (E464), Hypromelloseacetatsuccinat, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (E470b), Mannitol (E421), Natriumlaurylsulfat (E487), Sucralose (E955).
-Abenddosis:
-Hochdisperses Siliciumdioxid (E551), Croscarmellose-Natrium (E468), Hypromelloseacetatsuccinat, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (E470b), Mannitol (E421), Natriumlaurylsulfat (E487), Sucralose (E955).
-Wo erhalten Sie Trikafta? Welche Packungen sind erhältlich?
- +Tablettenkern: Croscarmellose-Natrium, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (E572), mikrokristalline Cellulose (E460), vorverkleisterte Stärke (glutenfrei).
- +Tablettenfilm: Triacetin (E1518), Hypromellose (E464), Indigocarmin-Aluminiumsalz (E132), Lactose-Monohydrat, Titandioxid (E171).
- +Wo erhalten Sie Truvada? Welche Packungen sind erhältlich?
-Tabletten
-Elexacaftor 50 mg/Tezacaftor 25 mg/Ivacaftor 37,5 mg-Tablette und Ivacaftor 75 mg-Tablette
--Packung mit 84 Filmtabletten (4 Walletpackungen für jeweils eine Woche mit jeweils 14 Filmtabletten Elexacaftor 50 mg/Tezacaftor 25 mg/Ivacaftor 37,5 mg und 7 Filmtabletten Ivacaftor 75 mg).
-Elexacaftor 100 mg/Tezacaftor 50 mg/Ivacaftor 75 mg-Tablette und Ivacaftor 150 mg-Tablette
--Packung mit 84 Filmtabletten (4 Walletpackungen für jeweils eine Woche mit jeweils 14 Filmtabletten Elexacaftor 100 mg/Tezacaftor 50 mg/Ivacaftor 75 mg und 7 Filmtabletten Ivacaftor 150 mg).
-Granulat im Beutel
-Elexacaftor 80 mg/Tezacaftor 40 mg/Ivacaftor 60 mg Granulat und Ivacaftor 59,5 mg Granulat
--Packung mit 56 Beuteln (4 Walletpackungen für jeweils eine Woche mit jeweils 7 Beuteln Elexacaftor 80 mg/Tezacaftor 40 mg/Ivacaftor 60 mg Granulat und 7 Beuteln Ivacaftor 59,5 mg Granulat).
-Elexacaftor 100 mg/Tezacaftor 50 mg/Ivacaftor 75 mg Granulat und Ivacaftor 75 mg Granulat
--Packung mit 56 Beuteln (4 Walletpackungen für jeweils eine Woche mit jeweils 7 Beuteln Elexacaftor 100 mg/Tezacaftor 50 mg/Ivacaftor 75 mg Granulat und 7 Beuteln Ivacaftor 75 mg Granulat).
- +Packungen zu 1x 30 Filmtabletten.
-67773, 69212 (Swissmedic)
- +57316 (Swissmedic)
-Vertex Pharmaceuticals (CH) GmbH
-6300 Zug
-Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
- +Gilead Sciences Switzerland Sàrl, Zug
- +Diese Packungsbeilage wurde im August 2024 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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