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Home - Patienteninformation zu Xarelto 10 mg - Änderungen - 09.06.2023
42 Änderungen an Patinfo Xarelto 10 mg
  • -Xarelto wird eingesetzt,
  • +Xarelto wird bei Erwachsenen eingesetzt,
  • -·um bei bestehendem nichtvalvulärem Vorhofflimmern (Vorhofflimmern, das nicht durch einen Herzklappenfehler verursacht wird) das Auftreten von Blutgerinnseln im Gehirn (Schlaganfall) und in anderen Blutgefässen in Ihrem Körper zu verhindern.
  • +·um bei bestehendem nicht-valvulärem Vorhofflimmern (Vorhofflimmern, das nicht durch einen Herzklappenfehler verursacht wird) das Auftreten von Blutgerinnseln im Gehirn (Schlaganfall) und in anderen Blutgefässen in Ihrem Körper zu verhindern.
  • +Xarelto wird bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre (mit einem Körpergewicht von mindestens 30 kg) eingesetzt,
  • +·um Blutgerinnsel in der Lunge (Lungenembolien) und/oder in den Venen (Venenthrombosen) zu behandeln und um zu verhindern, dass sich erneut Blutgerinnsel in der Lunge und/oder Venen bilden können.
  • +
  • -Es ist wichtig, dass Sie Xarelto in der von Ihrem Arzt/Ärztin verschriebenen Dosierung und Dauer einnehmen. Halten Sie sich strikte an die Anweisungen Ihres Arztes/Ihrer Ärztin.
  • -Wann darf Xarelto nicht angewendet werden?
  • -Xarelto darf nicht eingenommen werden, wenn Sie
  • +Es ist wichtig, dass Xarelto in der von Ihrem Arzt / von Ihrer Ärztin verschriebenen Dosierung und Dauer eingenommen wird. Halten Sie sich strikte an die Anweisungen des verschreibenden Arztes / der verschreibenden Ärztin.
  • +Wann darf Xarelto nicht eingenommen / angewendet werden?
  • +Xarelto darf nicht eingenommen werden, wenn Sie / Ihr Kind
  • -Wann ist bei der Anwendung von Xarelto Vorsicht geboten?
  • -Xarelto sollte mit Vorsicht angewendet werden, wenn Sie
  • -·eine mittelschwer oder schwer eingeschränkte Nierenfunktion haben
  • -·eine mittelschwer beeinträchtigte Leberfunktion haben
  • -·eine Ausweitung der Luftwege (Bronchien) haben
  • -·ein erhöhtes Blutungsrisiko haben wie:
  • -·eine angeborene oder erworbene Blutungsstörung
  • -·einen sehr hohen Blutdruck (der nicht durch eine medikamentöse Behandlung kontrolliert wird)
  • -·Probleme mit den Blutgefässen im hinteren Abschnitt des Auges (Retinopathie)
  • -·kürzlich aufgetretene Blutungen im Gehirn
  • -·vor kurzem durchgeführte Operation am Gehirn, der Wirbelsäule oder am Auge
  • -·kürzlich an einem Magen-Darm-Geschwür litten
  • -·eine zurückliegende Lungenblutung
  • -Sollte einer dieser Punkte auf Sie zutreffen, informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, bevor Sie Xarelto einnehmen.
  • -Nach Marktzulassung wurden unter der Behandlung mit Xarelto Einzelfälle von Verminderung der weissen Blutkörperchen (Agranulozytose) berichtet. Falls während der Behandlung Geschwüre der Schleimhaut, z.B. Mundschleimhaut, hohes Fieber und starke Schluckbeschwerden (Angina) auftreten, sollten Sie umgehend Ihren Arzt oder Ihre Ärztin kontaktieren.
  • -Nach Marktzulassung wurden unter der Behandlung mit Xarelto Einzelfälle von schwerwiegenden Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom) berichtet. Falls während der Behandlung ein zunehmender schwerer Hautausschlag mit Hautbläschen und Geschwüren der Schleimhaut, z.B. Mundschleimhaut, auftreten, sollten Sie umgehend Ihren Arzt oder Ihre Ärztin kontaktieren.
  • -Wenn bei Ihnen eine Operation notwendig ist, ist es sehr wichtig, dass Sie Xarelto vor und nach der Operation genau zu den Zeitpunkten einnehmen, die Ihnen von Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin genannt worden sind.
  • -Xarelto enthält Laktose (Milchzucker). Wenn Sie eine Intoleranz gegen bestimmte Zucker haben, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren, bevor Sie Xarelto einnehmen.
  • -Wenn Sie Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z.B. Ketoconazol), antivirale Arzneimittel gegen HIV/AIDS (z.B. Ritonavir), Antibiotika (z.B. Clarithromycin, Erythromycin bei Patienten mit Nierenproblemen), andere Arzneimittel, die die Blutgerinnung verringern (z.B. Clopidogrel) oder entzündungshemmende Arzneimittel und Schmerzmittel (z.B. Naproxen oder Acetylsalicylsäure) einnehmen, informieren Sie Ihren Arzt oder Ärztin, bevor Sie Xarelto einnehmen. Die Wirkung von Xarelto könnte durch diese Arzneimittel verstärkt werden.
  • -Die gleichzeitige Einnahme von anderen Arzneimitteln wie z.B. gewisse Medikamente gegen Epilepsie (z.B. Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin) oder Rifampicin (ein Antibiotikum) kann die Wirkung von Rivaroxaban, dem Wirkstoff von Xarelto, beeinflussen.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie noch andere Arzneimittel anwenden.
  • +Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von Xarelto Vorsicht geboten?
  • +Blutungen
  • +Xarelto sollte mit Vorsicht angewendet werden, wenn Sie / Ihr Kind ein erhöhtes Blutungsrisiko haben, wie es zum Beispiel der Fall sein kann bei:
  • +·einer mittelschwer oder schwer eingeschränkten Nierenfunktion
  • +·einer mittelschwer beeinträchtigten Leberfunktion
  • +·einer Lungenkrankheit, bei der Ihre/seine Bronchien erweitert und mit Eiter gefüllt sind (Bronchiektasie)
  • +·einer angeborenen oder erworbenen Blutungsstörung
  • +·einem sehr hohen Blutdruck (der nicht durch eine medikamentöse Behandlung kontrolliert wird)
  • +·Problemen mit den Blutgefässen im hinteren Abschnitt des Auges (Retinopathie)
  • +·kürzlich aufgetretenen Blutungen im Gehirn
  • +·Problemen mit den Blutgefässen im Gehirn oder der Wirbelsäule
  • +·einer vor kurzem durchgeführten Operation am Gehirn, der Wirbelsäule oder am Auge
  • +·einem kürzlich aufgetretenen Magen-Darm-Geschwür
  • +·einer zurückliegenden Lungenblutung
  • +·einer künstlichen Herzklappe
  • +·einer aktiven Krebserkrankung, d.h. wenn bei Ihnen oder bei Ihrem Kind in den letzten 6 Monaten eine Krebserkrankung festgestellt wurde, Sie oder Ihr Kind einen Krebsrückfall hatten oder wegen Krebs behandelt wurden.
  • +·der Anwendung anderer Arzneimittel (siehe Abschnitt «Einnahme von Xarelto mit anderen Arzneimitteln»).
  • +Sollte einer dieser Punkte auf Sie / Ihr Kind zutreffen, informieren Sie Ihren Arzt / Ihre Ärztin bzw. den Arzt / die Ärztin Ihres Kindes, bevor Sie / Ihr Kind Xarelto einnehmen.
  • +Antiphospholipid-Syndrom
  • +Besondere Vorsicht ist bei der Anwendung von Xarelto erforderlich, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie / Ihr Kind an einer als Antiphospholipid-Syndrom bezeichneten Erkrankung (einer Störung des Immunsystems, die das Risiko von Blutgerinnseln erhöht) leiden. Teilen Sie dies Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin bzw. dem Arzt / der Ärztin Ihres Kindes mit, der entscheiden wird, ob die Behandlung verändert werden muss.
  • +Verminderung der weissen Blutkörperchen (Agranulozytose)
  • +Nach Marktzulassung wurden unter der Behandlung mit Xarelto Einzelfälle von Verminderung der weissen Blutkörperchen (Agranulozytose) berichtet. Falls während der Behandlung Geschwüre der Schleimhaut, z.B. Mundschleimhaut, hohes Fieber und starke Schluckbeschwerden (Angina) auftreten, sollten Sie umgehend Ihren Arzt / Ihre Ärztin bzw. den Arzt / die Ärztin Ihres Kindes kontaktieren.
  • +Auftreten von schweren Hautreaktionen
  • +Nach Marktzulassung wurden unter der Behandlung mit Xarelto Einzelfälle von schwerwiegenden Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom) berichtet. Falls während der Behandlung ein zunehmender schwerer Hautausschlag mit Hautbläschen und Geschwüren der Schleimhaut, z.B. Mundschleimhaut, auftreten, sollten Sie umgehend Ihren Arzt / Ihre Ärztin bzw. den Arzt / die Ärztin Ihres Kindes kontaktieren.
  • +Wenn Sie / Ihr Kind sich einer Operation unterziehen müssen
  • +Wenn bei Ihnen / Ihrem Kind eine Operation notwendig ist, ist es sehr wichtig, dass Sie Xarelto vor und nach der Operation genau zu den Zeitpunkten einnehmen, die Ihnen von Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin bzw. vom Arzt / der Ärztin Ihres Kindes genannt worden sind.
  • +Wenn Sie an sogenanntem nicht-valvulärem Vorhofflimmern leiden und verstopfte Gefässe am Herzen behandeln müssen (mit einer sogenannten perkutanen Koronar-Intervention [PCI] zusammen mit der Einführung eines Stent), kann Ihr Arzt / Ihre Ärztin die Xarelto-Dosis auf eine Xarelto-15mg-Tablette pro Tag reduzieren (oder auf eine Xarelto-10mg-Tablette pro Tag, wenn Ihre Nieren reduziert arbeiten), da ein erhöhtes Blutungsrisiko besteht. Zusätzlich wird Ihnen Ihr Arzt / Ihre Ärztin einen Plättchen-Aggregationshemmer (z.B. Clopidogrel) verschreiben.
  • +Einnahme von Xarelto mit anderen Arzneimitteln
  • +Wenn Sie / Ihr Kind andere Arzneimittel einnehmen, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, bevor Sie oder Ihr Kind Xarelto einnehmen. Der Arzt bzw. die Ärztin wird entscheiden, ob Sie /Ihr Kind mit diesem Arzneimittel behandelt werden oder genauer überwacht werden müssen.
  • +Die Wirkung von Xarelto könnte durch folgende Arzneimittel verstärkt werden:
  • +·Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z.B. Ketoconazol)
  • +·antivirale Arzneimittel gegen HIV/AIDS (z.B. Ritonavir)
  • +·Antibiotika (z.B. Clarithromycin, Erythromycin bei Patienten mit Nierenproblemen)
  • +·andere Arzneimittel, die die Blutgerinnung verringern (z.B. Clopidogrel)
  • +·Antidepressiva (Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder Serotonin-Norepinephrin-Wiederaufnahmehemmer)
  • +·entzündungshemmende Arzneimittel und Schmerzmittel (z.B. Naproxen oder Acetylsalicylsäure).
  • +Die Wirkung von Xarelto könnte durch folgende Arzneimittel vermindert werden:
  • +·gewisse Medikamente gegen Epilepsie (z.B. Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin)
  • +·Rifampicin (ein Antibiotikum).
  • +Hilfsstoffe
  • +Xarelto enthält Lactose. Bitte nehmen Sie / Ihr Kind Xarelto erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie / Ihr Kind unter einer Zuckerunverträglichkeit, wie z.B. gegen Laktose (Milchzucker), leiden.Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Informieren Sie Ihren Arzt / Ihre Ärztin bzw. den Arzt / die Ärztin Ihres Kindes, wenn Sie / Ihr Kind noch andere Arzneimittel anwenden.
  • +Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie
  • +·an anderen Krankheiten leiden,
  • +·Allergien haben oder
  • +·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
  • -Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt. Es sind keine Hinweise bekannt, dass Xarelto einen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, hat.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden!
  • -Darf Xarelto während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen/angewendet werden?
  • +Das Auftreten von Schwindel und Ohnmacht wurde berichtet; dies könnte die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit Maschinen zu bedienen beeinflussen. Wenn bei Ihnen diese Nebenwirkungen auftreten, sollten Sie keine Fahrzeuge führen oder Maschinen bedienen.
  • +Darf Xarelto während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?
  • -Nehmen Sie Xarelto immer genau nach Anweisung des Arztes/der Ärztin ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin oder Ihrem Apotheker/Ihrer Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • +Nehmen Sie Xarelto immer genau nach Anweisung Ihres Arztes / Ihrer Ärztin ein bzw. wenden Sie Xarelto bei Ihrem Kind immer genau nach Anweisung des Arztes / der Ärztin Ihres Kindes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin bzw. den Arzt / die Ärztin Ihres Kindes oder Ihrem Apotheker / Ihrer Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • -Xarelto Tabletten können auch zerkleinert und mit Wasser oder dickflüssiger Nahrung (z.B. Apfelmus) eingenommen werden. Bei der Einnahme zerkleinerter 15 mg oder 20 mg Xarelto Filmtabletten sollten Sie unmittelbar nachher Nahrung zu sich nehmen.
  • +Xarelto Tabletten können auch zerkleinert und mit Wasser oder dickflüssiger Nahrung (z.B. Apfelmus) eingenommen werden. Bei der Einnahme zerkleinerter 15 mg oder 20 mg Xarelto Filmtabletten sollten Sie / Ihr Kind unmittelbar nachher Nahrung zu sich nehmen.
  • +Führen Sie die Behandlung so lange durch, wie Ihr Arzt/ Ihre Ärztin bzw. der Arzt / die Ärztin Ihres Kindes Ihnen / Ihrem Kind die Behandlung verordnet hat. Wenden Sie sich an Ihren behandelnden Arzt / Ihre behandelnde Ärztin bzw. den behandelnden Arzt / die behandelnde Ärztin Ihres Kindes, wenn Sie Fragen zur Behandlungsdauer haben. Beenden Sie die Einnahme von Xarelto nicht ohne vorherige Rücksprache mit einem Arzt / einer Ärztin, da mit Xarelto schwerwiegende Erkrankungen behandelt bzw. verhindert werden können.
  • +Erwachsene
  • +
  • -Zur Behandlung von Blutgerinnseln in der Lunge und/oder in den Venen der Beine (tiefe Venenthrombosen) und zur Verhinderung, dass sich erneut Blutgerinnsel in den Beinvenen und Lungenembolien bilden können, ist die übliche Dosis Xarelto-15 mg zweimal pro Tag innerhalb der ersten drei Behandlungswochen. Zur weiteren Behandlung wird Xarelto-20 mg einmal täglich eingenommen.
  • +Zur Behandlung von Blutgerinnseln in der Lunge und/oder in den Venen der Beine (tiefe Venenthrombosen) und zur Verhinderung, dass sich erneut Blutgerinnsel in den Beinvenen und Lungenembolien bilden können, ist die übliche Dosis Xarelto-15 mg zweimal pro Tag innerhalb der ersten drei Behandlungswochen. Zur weiteren Behandlung wird Xarelto-20 mg einmal täglich eingenommen. Wird nach mindestens 6 Monaten die Behandlung fortgesetzt, kann der Arzt/die Ärztin nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung Xarelto 20 mg einmal täglich oder Xarelto 10 mg einmal täglich verschreiben.
  • -Falls Sie unter einer Nierenfunktionsstörung leiden, kann Ihr Arzt/ihre Ärztin die Dosis auf eine 15 mg-Tablette einmal täglich verringern.
  • +Falls Sie unter einer Nierenfunktionsstörung leiden, kann Ihr Arzt / Ihre Ärztin die Dosis auf eine 15 mg-Tablette einmal täglich verringern.
  • +Wenn Sie verstopfte Gefässe am Herzen behandeln müssen (mit einer sogenannten perkutanen Koronar-Intervention [PCI] zusammen mit der Einführung eines Stent), kann Ihr Arzt/Ihre Ärztin die Xarelto-Dosis für 12 Monate auf eine Xarelto-15 mg-Tablette pro Tag reduzieren (oder auf eine Xarelto-10 mg-Tablette pro Tag, wenn Ihre Nieren reduziert arbeiten). Zusätzlich wird Ihnen Ihr Arzt/Ihre Ärztin einen Plättchen-Aggregationshemmer (z.B. Clopidogrel), verschreiben.
  • +Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre mit einem Körpergewicht von mindestens 30 kg
  • +Zur Behandlung von Blutgerinnseln in der Lunge und/oder in den Venen und zur Verhinderung von erneuten Blutgerinnseln in der Lunge und/oder in den Venen nach vorangegangener Behandlung mit gängigen blutverdünnenden Arzneimitteln für mindestens 5 Tage
  • +Die Dosis richtet sich nach dem Körpergewicht des Kindes / Jugendlichen und wird vom behandelnden Arzt bzw. von der behandelnden Ärztin bestimmt:
  • +Körpergewicht von mehr als 50 kg: Die empfohlene Dosis ist 1 Tablette Xarelto 20 mg einmal täglich.
  • +Körpergewicht von 30 kg bis 50 kg: Die empfohlene Dosis ist 1 Tablette Xarelto 15 mg einmal täglich.
  • +Für Kinder mit einem Körpergewicht von weniger als 30 kg soll ausschliesslich Xarelto junior verwendet werden.
  • -Wenn Sie eine Xarelto-10 mg-, Xarelto-15 mgoder Xarelto-20 mg-Tablette einmal täglich einnehmen und Sie die Einnahme vergessen haben, so sollten Sie die vergessene Xarelto-Tablette unverzüglich einnehmen und am darauffolgenden Tag zum gewohnten Zeitpunkt mit der einmal täglichen Einnahme der Xarelto-Tablette weiterfahren.
  • +Wenn Sie eine Xarelto-10 mg-Tablette oder wenn Sie / Ihr Kind eine Xarelto-15 mgoder Xarelto-20 mg-Tablette einmal täglich einnehmen und Sie die Einnahme vergessen haben, so sollten Sie / Ihr Kind die vergessene Xarelto-Tablette unverzüglich einnehmen und am darauffolgenden Tag zum gewohnten Zeitpunkt mit der einmal täglichen Einnahme der Xarelto-Tablette weiterfahren.
  • -Führen Sie die Behandlung so lange durch, wie Ihr behandelnder Arzt bzw. Ihre behandelnde Ärztin sie Ihnen verordnet hat. Wenden Sie sich an Ihren behandelnden Arzt bzw. Ihre behandelnde Ärztin, wenn Sie Fragen zur Behandlungsdauer haben. Beenden Sie die Einnahme von Xarelto nicht ohne vorherige Rücksprache mit einem Arzt/einer Ärztin, da mit Xarelto schwerwiegende Erkrankungen behandelt bzw. verhindert werden können.
  • -Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie zu viele Xarelto Tabletten eingenommen haben sollten. Das Blutungsrisiko wird dadurch erhöht.
  • -Xarelto wird für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wegen fehlender Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit nicht empfohlen.
  • -Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
  • +Vorgehen bei Erbrechen
  • +Wenn Sie oder Ihr Kind innerhalb von 30 Minuten nach der Einnahme einer Xarelto-Tablette erbrechen, nehmen Sie die Dosis erneut ein bzw. geben Sie Ihrem Kind die Dosis erneut. Bei Erbrechen nach mehr als 30 Minuten nach Einnahme einer Xarelto-Tablette darf die Dosis nicht erneut eingenommen werden und mit der Einnahme soll zum nächsten geplanten Zeitpunkt wie gewohnt fortgefahren werden.
  • +Vorgehen bei Einnahme einer grösseren Dosis als verschrieben
  • +Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt / Ihre Ärztin, falls Sie / Ihr Kind zu viele Xarelto Tabletten eingenommen haben sollten / sollte. Das Blutungsrisiko wird dadurch erhöht.
  • +Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin bzw. dem Arzt / der Ärztin Ihres Kindes oder Ihrem Apotheker / Ihrer Apothekerin.
  • -Wie andere antithrombotische Mittel kann Xarelto Blutungen hervorrufen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können. Sehr starke Blutungen können zu einem plötzlichen Abfall des Blutdrucks (Schock) führen.
  • -Kontaktieren Sie bitte sofort Ihren Arzt oder den Notfall, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:
  • +Wie andere blutverdünnende Mittel kann Xarelto Blutungen hervorrufen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können. Sehr starke Blutungen können zu einem plötzlichen Abfall des Blutdrucks (Schock) führen.
  • +Kontaktieren Sie bitte sofort Ihren Arzt / Ihre Ärztin bzw. den Arzt / die Ärztin Ihres Kindes oder den Notfall, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:
  • -Dies können Anzeichen einer Blutung sein. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie genauer überwacht werden müssen oder wie Sie behandelt werden.
  • +Dies können Anzeichen einer Blutung sein. Ihr Arzt/ Ihre Ärztin bzw. den Arzt / die Ärztin Ihres Kindes wird entscheiden, ob Sie / Ihr Kind genauer überwacht werden müssen oder wie Sie / Ihr Kind behandelt werden.
  • -Häufige Nebenwirkungen sind Übelkeit, Fieber, Erbrechen, Blutung des Magen-Darmtraktes, Zahnfleischblutungen, Rektalblutungen, Bluterbrechen, Bluthusten, Blutungen im Urogenitalbereich (Blut im Urin, verlängerte und verstärkte Menstruation), Nasenbluten, Blutungen im Auge (inkl. Bindehautblutungen), Blutungen aus oder unter der Haut, Blutergüsse, Blutungen nach einer Operation, regionale Schwellungen/Schmerzen der Arme und Beine, Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Magenschmerzen und Verdauungsstörungen (wie Verstopfung, Durchfall), niedriger Blutdruck, Hautausschlag und Jucken der Haut.
  • +Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)
  • +Übelkeit, Fieber, Erbrechen, Blutung des Magen-Darmtraktes, Zahnfleischblutungen, Rektalblutungen, Bluterbrechen, Bluthusten, Blutungen im Urogenitalbereich (Blut im Urin, verlängerte und verstärkte Menstruation), Nasenbluten, Blutungen im Auge (inkl. Bindehautblutungen), Blutungen aus oder unter der Haut, Blutergüsse, Blutungen nach einer Operation, regionale Schwellungen/Schmerzen der Arme und Beine, Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Magenschmerzen und Verdauungsstörungen (wie Verstopfung, Durchfall), niedriger Blutdruck, Hautausschlag und Jucken der Haut.
  • -Gelegentlich können Hirnblutungen oder andere Blutungen innerhalb des Schädels und Blutungen in einem Gelenk (Schmerzen, Schwellungen) sowie Wundsekretion auftreten.
  • -Weitere gelegentlich auftretende Nebenwirkungen sind Unwohlsein, Ohnmacht, erhöhte Herzfrequenz (Tachykardie), Mundtrockenheit, Leberfunktionsstörungen, Nesselsucht und Überempfindlichkeit mit allergischen Hautreaktionen.
  • -Bluttests können eine Erhöhung des Bilirubins, der Pankreas- oder Leberenzyme oder der Anzahl der Blutplättchen ergeben (Thrombozytose).
  • -Selten können unter Xarelto Blutungen in Muskeln, örtlich begrenzte Schwellungen, gelbliche Verfärbung der Haut und am Auge (Gelbsucht) auftreten.
  • -Sehr selten können tödlich verlaufende Blutungen aus Magen-Darmgeschwüren auftreten.
  • -Weiterhin wurde über die folgenden Nebenwirkungen von Xarelto berichtet: Nebennierenblutung und Nierenversagen nach einer schweren Blutung, erhöhter Druck in den Bein- oder Armmuskeln nach einer Blutung, was zu Schmerzen, Schwellungen, Empfindungsstörungen, Gefühllosigkeit oder Lähmung führen kann (Kompartmentsyndrom nach einer Blutung), plötzlich auftretende Schwellungen der Haut oder Schleimhaut (Angioödem), Mangel an Blutplättchen, Mangel an weissen Blutkörperchen (Agranulozytose), Stau der Gallenflüssigkeit, Leberentzündung, schwere Hauterkrankung (Stevens-Johnson-Syndrom).
  • -Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.
  • +Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)
  • +Hirnblutungen oder andere Blutungen innerhalb des Schädels und Blutungen in einem Gelenk (Schmerzen, Schwellungen) sowie Wundsekretion.
  • +Weitere gelegentlich auftretende Nebenwirkungen: Unwohlsein, Ohnmacht, erhöhte Herzfrequenz, Mundtrockenheit, Leberfunktionsstörungen, Nesselsucht und Überempfindlichkeit mit allergischen Hautreaktionen.
  • +Bluttests können eine Erhöhung des Bilirubins (bei Kindern selten auch des direkten Bilirubins), der Pankreas- oder Leberenzyme oder der Anzahl der Blutplättchen ergeben. Bei Kindern wurde häufig eine Erniedrigung der Anzahl der Blutplättchen beobachtet.
  • +Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)
  • +Blutungen in Muskeln, örtlich begrenzte Schwellungen, gelbliche Verfärbung der Haut und am Auge (Gelbsucht).
  • +Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Behandelten)
  • +Tödlich verlaufende Blutungen aus Magen-Darmgeschwüren.
  • +Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
  • +Weiterhin wurde über die folgenden Nebenwirkungen von Xarelto berichtet: Nebennierenblutung und Nierenversagen nach einer schweren Blutung, erhöhter Druck in den Bein- oder Armmuskeln nach einer Blutung, was zu Schmerzen, Schwellungen, Empfindungsstörungen, Gefühllosigkeit oder Lähmung führen kann (Kompartmentsyndrom nach einer Blutung), plötzlich auftretende Schwellungen der Haut oder Schleimhaut, Mangel an Blutplättchen, Mangel an weissen Blutkörperchen, eosinophile Pneumonie (eine seltene Art der Entzündung des Lungengewebes, die sich durch Husten, Fieber und Kurzatmigkeit manifestieren kann), Stau der Gallenflüssigkeit, Leberentzündung, schwere Hauterkrankung.
  • +Nebenwirkungen, die bei Kindern und Jugendlichen häufiger beobachtet wurden:
  • +Sehr häufige Nebenwirkungen waren Kopfschmerzen, Fieber, Nasenbluten und Erbrechen.
  • +Häufige Nebenwirkungen waren ein schnellerer Herzschlag, Erniedrigung der Anzahl der Blutplättchen und starke Menstruationsblutungen bei Mädchen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
  • -Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • -Xarelto in seiner Originalverpackung und nicht über 30 °C lagern.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bzw. «verwendbar bis» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Lagerungshinweis
  • +Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Nicht über 30 °C lagern.
  • +In der Originalverpackung aufbewahren.
  • +Weitere Hinweise
  • +Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt / Ihre Ärztin bzw. der Arzt / die Ärztin Ihres Kindes oder Ihr Apotheker / Ihre Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
  • -Eine Filmtablette Xarelto-10 mg enthält als Wirkstoff 10 mg Rivaroxaban.
  • -Eine Filmtablette Xarelto-15 mg enthält als Wirkstoff 15 mg Rivaroxaban.
  • -Eine Filmtablette Xarelto-20 mg enthält als Wirkstoff 20 mg Rivaroxaban.
  • -Alle Xarelto-Filmtabletten enthalten neben dem Wirkstoff die folgenden Hilfsstoffe:
  • -Mikrokristalline Zellulose, Croscarmellose Natrium, Laktosemonohydrat, Hypromellose, Natriumlaurylsulfat, Magnesiumstearat, Macrogol 3350; Farbstoffe Titandioxid (E171) und Eisenoxid (E172).
  • +Wirkstoffe
  • +Eine Filmtablette Xarelto-10 mg enthält 10 mg Rivaroxaban.
  • +Eine Filmtablette Xarelto-15 mg enthält 15 mg Rivaroxaban.
  • +Eine Filmtablette Xarelto-20 mg enthält 20 mg Rivaroxaban.
  • +Hilfsstoffe
  • +Laktosemonohydrat, Mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose Natrium (E468), Hypromellose, Natriumdodecylsulfat (E487), Magnesiumstearat (E470B), Macrogol 3350; Titandioxid (E171) und Eisenoxid (E172).
  • -Xarelto gibt es in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
  • -Xarelto 10 mg gibt es in Packungen zu 10 und 30 Tabletten.
  • -Xarelto 15 mg gibt es in Packungen zu 14, 28 und 98 Tabletten.
  • -Xarelto 20 mg gibt es in Packungen zu 14, 28 und 98 Tabletten.
  • +In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
  • +Xarelto 10 mg: Packungen zu 10, 30 und 98 Tabletten.
  • +Xarelto 15 mg: Packungen zu 14, 28 und 98 Tabletten.
  • +Xarelto 20 mg: Packungen zu 14, 28 und 98 Tabletten.
  • -58728 (Swissmedic).
  • +58728 (Swissmedic)
  • -Bayer (Schweiz) AG, 8045 Zürich.
  • -Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2017 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • +Bayer (Schweiz) AG, Zürich.
  • +Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2023 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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