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Home - Patienteninformation zu Atorvastax 20 mg - Änderungen - 09.11.2023
27 Änderungen an Patinfo Atorvastax 20 mg
  • +Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
  • -·erhöhten Blutcholesterinwerten, die nicht auf eine andere Erkrankung zurückzuführen sind,
  • -·erhöhten Cholesterin- und Triglyceridwerten im Blut,
  • -·erblich bedingten erhöhten Blutcholesterinwerten.
  • +§erhöhten Blutcholesterinwerten, die nicht auf eine andere Erkrankung zurückzuführen sind;
  • +§erhöhten Cholesterin- und Triglyceridwerten im Blut;
  • +§erblich bedingten erhöhten Blutcholesterinwerten.
  • -Dieses Arzneimittel ist nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin zu verwenden.
  • -·gegen einen der Inhaltsstoffe allergisch sind,
  • -·eine bestehende Lebererkrankung haben oder bei Ihnen unklare und dauerhafte Erhöhungen der Leberfunktionswerte (Serumtransaminasen) gemessen wurden,
  • -·schwanger sind oder schwanger werden möchten,
  • -·stillen.
  • +§gegen einen der Inhaltsstoffe allergisch sind;
  • +§eine bestehende Lebererkrankung haben oder bei Ihnen unklare und dauerhafte Erhöhungen der Leberfunktionswerte (Serumtransaminasen) gemessen wurden;
  • +§schwanger sind oder schwanger werden möchten;
  • +§stillen;
  • +§wegen einer Hepatitis-C Infektion mit den Virostatika Glecaprevir/Pibrentasvir (Maviret®) behandelt werden.
  • -Wann ist bei der Einnahme von Atorvastax Vorsicht geboten?
  • -Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin bevor Sie die Behandlung beginnen, wenn einer der folgenden Umstände auf Sie zutrifft:
  • -·Wenn Sie an einer Nierenkrankheit leiden,
  • -·Wenn Sie an einer Unterfunktion der Schilddrüse leiden,
  • -·Wenn bei Ihnen persönlich oder in Ihrer Familie eine erbliche Muskelkrankheit vorgekommen ist,
  • -·Wenn bei Ihnen selber bereits eine Muskelschädigung in Verbindung mit einem Statin oder Fibrat aufgetreten ist,
  • -·Wenn Sie grosse Mengen Alkohol trinken und/oder an einer Leberkrankheit gelitten haben.
  • +Wann ist bei der Anwendung von Atorvastax Vorsicht geboten?
  • +Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder Apotheker bzw. Apothekerin bevor Sie die Behandlung beginnen, wenn einer der folgenden Umstände auf Sie zutrifft:
  • +§Wenn Sie an einer Nierenkrankheit leiden;
  • +§Wenn Sie an einer Unterfunktion der Schilddrüse leiden;
  • +§Wenn bei Ihnen persönlich oder in Ihrer Familie eine erbliche Muskelkrankheit vorgekommen ist;
  • +§Wenn bei Ihnen selber bereits eine Muskelschädigung in Verbindung mit einem Statin oder Fibrat aufgetreten ist;
  • +§Wenn Sie grosse Mengen Alkohol trinken und/oder an einer Leberkrankheit gelitten haben;
  • +§Wenn Sie Myasthenie (eine Erkrankung mit allgemeiner Muskelschwäche, einschliesslich in einigen Fällen einer Schwäche der Atemmuskulatur) oder okuläre Myasthenie (einer Erkrankung, die eine Muskelschwäche der Augen verursacht) haben oder hatten, da Statine diese Erkrankung manchmal verschlimmern oder zum Auftreten von Myasthenie führen können (siehe Abschnitt «Welche Nebenwirkungen kann Atorvastax haben?»).
  • -Weil die Einnahme von Atorvastax mit jedem der nachfolgend genannten Arzneimitteln das Risiko von Muskelbeschwerden erhöhen kann (siehe «Welche Nebenwirkungen kann Atorvastax haben?»), ist es besonders wichtig, Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin darüber zu informieren, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
  • -·Ciclosporin (Sandimmun®),
  • -·Hepatitis-C-Proteasehemmer, z.B. Telaprevir (Incivo®) oder Boceprevir (Victrelis®),
  • -·Colchicinhaltige Arzneimittel oder Zubereitungen,
  • -·Arzneimittel gegen Pilze, z.B. Itraconazol (Sporanox®), Ketoconazol (Nizoral®) oder Voriconazol (Vfend®),
  • -·Fibratderivate, z.B. Gemfibrozil (Gevilon®), Bezafibrat (Cedur®) oder Fenofibrat (Lipanthyl®),
  • -·Antibiotika, z.B. Erythromycin (Erythrocin®), Clarithromycin (Klacid®), Rifampicin oder Fusidinsäure (Fucidin®),
  • -·HIV-Proteasehemmer, z.B. Indinavir (Crixivan®), Nelfinavir (Viracept®), Ritonavir (Norvir®), Lopinavir/Ritonavir (Kaletra®), Saquinavir (Invirase®), Tipranavir (Aptivus®), Darunavir (Prezista®) oder Fosamprenavir (Telzir®).
  • -Es ist auch wichtig, Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin darüber zu informieren, wenn Sie Antikoagulantien (Mittel zur Blutverdünnung), Arzneimittel bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Diltiazem (Dilzem®), Digoxin (Digoxin Sandoz®) oder Präparate mit Amlodipin, Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen wie Efavirenz (Stocrin®), Antazida (Mittel gegen Magenübersäuerung) oder orale Kontrazeptiva (Verhütungsmittel) einnehmen.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden (bei Externa)!
  • -Darf Atorvastax während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
  • +Weil die Einnahme von Atorvastax mit jedem der nachfolgend genannten Arzneimitteln das Risiko von Muskelbeschwerden erhöhen kann (siehe «Welche Nebenwirkungen kann Atorvastax haben?»), ist es besonders wichtig, Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin darüber zu informieren, wenn Sie folgende Arzneimittel bzw. Wirkstoffe einnehmen:
  • +§Ciclosporin (Sandimmun®);
  • +§Hepatitis-C-Proteasehemmer, z.B. Telaprevir (Incivo®), Boceprevir (Victrelis®), oder Elbasvir/Grazoprevir (Zepatier®);
  • +§Colchicinhaltige Arzneimittel oder Zubereitungen;
  • +§Arzneimittel gegen Pilze, z.B. Itraconazol (Sporanox®), Ketoconazol (Nizoral®) oder Voriconazol (Vfend®);
  • +§Fibratderivate, z.B. Gemfibrozil (Gevilon®), Bezafibrat (Cedur®) oder Fenofibrat (Lipanthyl®);
  • +§Antibiotika, z.B. Erythromycin (Erythrocin®), Clarithromycin (Klacid®), Rifampicin oder Fusidinsäure (Fucidin®);
  • +§HIV-Proteasehemmer, z.B. Indinavir (Crixivan®), Nelfinavir (Viracept®), Ritonavir (Norvir®), Lopinavir/Ritonavir (Kaletra®), Saquinavir (Invirase®), Tipranavir (Aptivus®), Darunavir (Prezista®) oder Fosamprenavir (Telzir®);
  • +§Gewisse Medikamente, die bei Hepatitis (Leberentzündung) zum Einsatz kommen können (sogenannte C-NS5A-Hemmer).
  • +Es ist auch wichtig, Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin darüber zu informieren, wenn Sie Antikoagulantien (Mittel zur Blutverdünnung), Arzneimittel bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Diltiazem (Dilzem®), Digoxin (Digoxin Sandoz®) oder Präparate mit Amlodipin, Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen wie Efavirenz (Stocrin®), Antazida (Mittel gegen Magenübersäuerung), antivirale Arzneimittel wie Letermovir (Prevymis®) oder orale Kontrazeptiva (Verhütungsmittel) einnehmen.
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin auch, wenn Sie
  • +§an anderen Krankheiten leiden,
  • +§Allergien haben oder
  • +§andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
  • +Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen!
  • +Darf Atorvastax während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
  • -Häufig (bei 1 bis 10 von 100 Personen) wurde berichtet über Entzündung des Nasenrachenraumes, Schmerzen im Rachen- und Kehlraum, Nasenbluten, Gelenk- oder Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe, geschwollene Gelenke, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, zu hoher Blutzuckerspiegel, Durchfall, Verdauungsstörungen, Verstopfung, Übelkeit, Blähungen und allergische Reaktionen.
  • -Gelegentlich (bei 1 bis 10 von 1000 Personen) wurde berichtet über Bauchschmerzen, Haarausfall, Hautausschlag, Juckreiz, Rücken- und Nackenschmerzen, Muskelschwäche, Sensibilitätsstörungen (Kribbeln, Schmerzen, Taubheit in Händen und Füssen), Schwindel, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Schwächezustände, Unwohlsein, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Geschmacksstörungen, Aufstossen, Schmerzen im Brustkorb, Ohrensausen, Alpträume, zu tiefer Blutzuckerspiegel, Gewichtszunahme, Wasseransammlung in den Extremitäten (z.B. Schwellung der Fussgelenke), Sehstörungen und Fieber.
  • -Selten (bei 1 bis 10 von 10'000 Personen) wurde berichtet über Sehnenscheidenentzündung, Gelbsucht, Flüssigkeitsansammlung v.a. im Gesicht und Impotenz.
  • -Sehr selten (bei weniger als 1 von 10'000 Personen) wurde berichtet über Gedächtnisstörung, Geschmacksverlust, Hörverlust, Überempfindlichkeitsreaktionen wie z.B. der Haut (rote Flecken, Papeln) und Sehnenriss.
  • +Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
  • +Entzündung des Nasenrachenraumes, Schmerzen im Rachen- und Kehlraum, Nasenbluten, Gelenk- oder Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe, geschwollene Gelenke, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, zu hoher Blutzuckerspiegel, Durchfall, Verdauungsstörungen, Verstopfung, Übelkeit, Blähungen und allergische Reaktionen.
  • +Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
  • +Bauchschmerzen, Haarausfall, Hautausschlag, Juckreiz, Rücken- und Nackenschmerzen, Muskelschwäche, Sensibilitätsstörungen (Kribbeln, Schmerzen, Taubheit in Händen und Füssen), Schwindel, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Schwächezustände, Unwohlsein, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Geschmacksstörungen, Aufstossen, Schmerzen im Brustkorb, Ohrensausen, Alpträume, zu tiefer Blutzuckerspiegel, Gewichtszunahme, Wasseransammlung in den Extremitäten (z.B. Schwellung der Fussgelenke), Sehstörungen und Fieber.
  • +Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
  • +Sehnenscheidenentzündung, Gelbsucht, Flüssigkeitsansammlung v.a. im Gesicht und Impotenz.
  • +Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)
  • +Gedächtnisstörung, Geschmacksverlust, Hörverlust, Überempfindlichkeitsreaktionen wie z.B. der Haut (rote Flecken, Papeln) und Sehnenriss.
  • +Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • +Myasthenia gravis (eine Erkrankung, die zu allgemeiner Muskelschwäche führt, einschliesslich in einigen Fällen einer Schwäche der Atemmuskulatur). Okuläre Myasthenie (eine Erkrankung, die eine Muskelschwäche der Augen verursacht).
  • +Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, wenn Sie in Ihren Armen oder Beinen ein Schwächegefühl verspüren, das sich nach Phasen der Aktivität, des Doppeltsehens oder des Hängens Ihrer Augenlider, Schluckbeschwerden oder Kurzatmigkeit verschlimmert.
  • +
  • -Wenn Sie diese oder andere Nebenwirkungen, die hier nicht beschrieben sind, an sich beobachten, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren. Diese verfügen über die ausführliche Fachinformation.
  • +Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Lagerungshinweis
  • +Atorvastax 10 mg, 20 mg, 40 mg: Für Kinder unzugänglich, bei Raumtemperatur (15–25°C) und in der Originalverpackung aufbewahren.
  • +Atorvastax 80 mg: Für Kinder unzugänglich, nicht über 30°C und in der Originalverpackung aufbewahren.
  • +Weitere Hinweise
  • -Atorvastax 10 mg, 20 mg, 40 mg: bei Raumtemperatur (15-25 °C) in der Originalpackung und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Atorvastax 80 mg: nicht über 30 °C in der Originalpackung und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP:» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
  • +Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
  • +Wirkstoff
  • +
  • -10 mg Atorvastatin als Wirkstoff (als Atorvastatin Kalzium), Antiox.: Methionine und weitere Hilfsstoffe.
  • +10 mg Atorvastatin als Atorvastatin-Calcium-Trihydrat).
  • -20 mg Atorvastatin als Wirkstoff (als Atorvastatin Kalzium), Antiox.: Methionine und weitere Hilfsstoffe.
  • +20 mg Atorvastatin als Atorvastatin-Calcium-Trihydrat).
  • -40 mg Atorvastatin als Wirkstoff (als Atorvastatin Kalzium), Antiox.: Methionine und weitere Hilfsstoffe.
  • +40 mg Atorvastatin als Atorvastatin-Calcium-Trihydrat).
  • -80 mg Atorvastatin als Wirkstoff (als Atorvastatin Kalzium) und Hilfsstoffe.
  • +80 mg Atorvastatin als Atorvastatin-Calcium-Trihydrat).
  • +Hilfsstoffe
  • +Atorvastax 10 mg, 20 mg und 40 mg Filmtabletten: Mannitol (E421), mikrokristalline Cellulose, Crospovidon, Natriumcarbonat, Povidon, Magnesiumstearat, Methionin, Hypromellose, Titandioxid (E171), Macrogol 6000.
  • +Atorvastax 80 mg Filmtabletten: mikrokristalline Cellulose, Crospovidon, Natriumcarbonat, Povidon, Glyceroldibehenat, Magnesiumstearat, Hypromellose, Titandioxid (E171), Macrogol 6000.
  • -Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • +Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2023 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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