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-Ropinirol-Mepha retard, Depotabs®
- +Ropinirol-Mepha retard, Retardtabletten
-Dopamin ist ein Stoff, der bei der Parkinsonschen Krankheit in bestimmten Zentren des Gehirns in ungenügender Menge vorliegt. Dieser Mangel kann zu Störungen wie verlangsamten Bewegungen, Steifigkeit der Muskulatur und Zittern führen. Ropinirol-Mepha retard lindert die Symptome, indem es die Wirkung von Dopamin nachahmt.
-Es kann im Frühstadium der Parkinsonschen Krankheit angewendet werden. Wird Ropinirol-Mepha retard zusammen mit Levodopa verabreicht, kann die Dosis von Levodopa vermindert werden. Damit werden unangenehme Begleiterscheinungen der chronischen Levodopa-Therapie besser kontrolliert.
- +Dopamin ist ein Stoff, der bei der Parkinson'schen Krankheit in bestimmten Zentren des Gehirns in ungenügender Menge vorliegt. Dieser Mangel kann zu Störungen wie verlangsamten Bewegungen, Steifigkeit der Muskulatur und Zittern führen. Ropinirol-Mepha retard lindert die Symptome, indem es die Wirkung von Dopamin nachahmt.
- +Es kann im Frühstadium der Parkinson'schen Krankheit angewendet werden. Wird Ropinirol-Mepha retard zusammen mit Levodopa verabreicht, kann die Dosis von Levodopa vermindert werden. Damit werden unangenehme Begleiterscheinungen der chronischen Levodopa-Therapie besser kontrolliert.
-·bei einer Überempfindlichkeit gegenüber Ropinirol (dem Wirkstoff von Ropinirol-Mepha retard) oder gegenüber einem Hilfsstoff;
-·bei eingeschränkter Leberfunktion;
-·bei schweren Nierenfunktionsstörungen, wenn keine Dialyse durchgeführt wird;
- +·bei einer Überempfindlichkeit gegenüber Ropinirol (dem Wirkstoff von Ropinirol-Mepha retard) oder gegenüber einem Hilfsstoff
- +·bei eingeschränkter Leberfunktion
- +·bei schweren Nierenfunktionsstörungen, wenn keine Dialyse durchgeführt wird
-Die Ropinirol-Mepha retard Depotabs sind jeweils einmal täglich immer etwa um die gleiche Zeit mit oder ohne Nahrung einzunehmen. Während der ersten Behandlungswoche wird eine Depotabs zu 2 mg 1× täglich eingenommen. In der 2. Woche müssen Sie dann zwei Depotabs zu 2 mg 1× täglich einnehmen. Danach kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Tagesdosis bei Bedarf schrittweise weiter erhöhen. Falls Sie bereits ein anderes ropinirolhaltiges Präparat einnehmen, wird Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die für Sie geeignete Dosierung verschreiben. Eine Tagesdosis von 24 mg darf nicht überschritten werden.
-Die Ropinirol-Mepha retard, Depotabs setzen den enthaltenen Wirkstoff über einen Zeitraum von 24 Stunden frei. Wenn Sie an einer Erkrankung leiden, aufgrund der das Arzneimittel zu schnell wieder aus dem Körper ausgeschieden wird, z.B. bei Durchfallerkrankungen, Reizdarmsyndrom nach Darmoperationen, bei Einnahme von Abführmitteln, löst bzw. lösen sich die Depotab(s) möglicherweise nicht vollständig auf und können daher nicht wie beabsichtigt wirken. Die Depotabs sind unter Umständen in Ihrem Stuhl erkennbar. Benachrichtigen Sie in diesem Fall bitte möglichst umgehend Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.
- +Die Ropinirol-Mepha retard Retardtabletten sind jeweils einmal täglich immer etwa um die gleiche Zeit mit oder ohne Nahrung einzunehmen. Während der ersten Behandlungswoche wird eine Retardtablette zu 2 mg 1x täglich eingenommen. In der 2. Woche müssen Sie dann zwei Retardtabletten zu 2 mg 1x täglich einnehmen. Danach kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Tagesdosis bei Bedarf schrittweise weiter erhöhen. Falls Sie bereits ein anderes ropinirolhaltiges Präparat einnehmen, wird Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die für Sie geeignete Dosierung verschreiben. Eine Tagesdosis von 24 mg darf nicht überschritten werden.
- +Die Ropinirol-Mepha retard, Retardtabletten setzen den enthaltenen Wirkstoff über einen Zeitraum von 24 Stunden frei. Wenn Sie an einer Erkrankung leiden, aufgrund der das Arzneimittel zu schnell wieder aus dem Körper ausgeschieden wird, z.B. bei Durchfallerkrankungen, Reizdarmsyndrom nach Darmoperationen, bei Einnahme von Abführmitteln, löst bzw. lösen sich die Retardtabletten möglicherweise nicht vollständig auf und können daher nicht wie beabsichtigt wirken. Die Retardtabletten sind unter Umständen in Ihrem Stuhl erkennbar. Benachrichtigen Sie in diesem Fall bitte möglichst umgehend Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.
- +Beenden Sie die Einnahme von Ropinirol-Mepha retard keinesfalls abrupt. Ein abruptes Absetzen könnte dazu führen, dass Sie einen Krankheitszustand entwickeln, der malignes neuroleptisches Syndrom genannt wird und ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen kann. Die Symptome umfassen: Akinese (Bewegungslosigkeit), steife Muskeln, Fieber, instabiler Blutdruck, Tachykardie (erhöhte Herzfrequenz), Verwirrtheit, reduzierter Bewusstseinszustand (z.B. Koma).
- +Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie nach einer Dosisreduktion oder dem Absetzen von Ropinirol-Mepha retard folgende Symptome bei sich beobachten: Schlafstörungen, Depression, Teilnahmslosigkeit (Apathie), Angstzustände, Energiemangel, Schwitzen oder Schmerzen. In diesen Fällen muss Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin möglichweise die Dosis vorübergehend wieder erhöhen oder die Therapie muss wieder eingeleitet werden.
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-Manche Patienten bzw. Patientinnen haben unter Einnahme von Ropinirol-Mepha retard für sie ungewöhnliche Verhaltensweisen gezeigt. Beispiele für ein solches Verhalten sind ein ungewöhnlich starker Spieldrang (Glücksspiel mit vermehrten Geldausgaben), gesteigerter Sexualtrieb, unkontrollierbarer Kauf- oder Esszwang und/oder andere Störungen der Impulskontrolle (Unfähigkeit, plötzlichen Impulsen zu widerstehen) bzw. zwanghafte Verhaltensweisen. Falls Sie bei sich selber oder Ihre Familienmitglieder/ Betreuungspersonen bei Ihnen die Entwicklung von für Sie untypischen, ungewöhnlichen Verhaltensweisen feststellen, besprechen Sie dies bitte mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin. Gelegentlich wurde auch aggressives Verhalten beobachtet.
- +Manche Patienten bzw. Patientinnen haben unter Einnahme von Ropinirol-Mepha retard für sie ungewöhnliche Verhaltensweisen gezeigt. Beispiele für ein solches Verhalten sind ein ungewöhnlich starker Spieldrang (Glücksspiel mit vermehrten Geldausgaben), gesteigerter Sexualtrieb, unkontrollierbarer Kauf- oder Esszwang und/oder andere Störungen der Impulskontrolle (Unfähigkeit, plötzlichen Impulsen zu widerstehen) bzw. zwanghafte Verhaltensweisen sowie Episoden der Überaktivität, Euphorie oder Reizbarkeit. Falls Sie bei sich selber oder Ihre Familienmitglieder/Betreuungspersonen bei Ihnen die Entwicklung von für Sie untypischen, ungewöhnlichen Verhaltensweisen feststellen, besprechen Sie dies bitte mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin. Gelegentlich wurde auch aggressives Verhalten beobachtet.
- +Schlafstörungen, Depression, Teilnahmslosigkeit (Apathie), Angstzustände, Energiemangel, Schwitzen oder Schmerzen können sehr selten nach Beendigung oder Verringerung Ihrer Behandlung mit Ropinirol-Mepha retard auftreten (Dopaminagonisten-Entzugssyndrom oder DAWS genannt).
- +Starkes Verlangen nach hohen Dosen von Ropinirol-Mepha retard, die jene Dosen deutlich überschreiten die zur adäquaten Kontrolle von Bewegungssymptomen erforderlich sind, bekannt als Dopamin-Dysregulationssyndrom. Bei manchen Patienten kommt es nach der Einnahme von hohen Dosen Ropinirol zu ungewöhnlich heftigen unwillkürlichen Bewegungen (Dyskinesien), Stimmungsschwankungen oder anderen Nebenwirkungen.
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-Ropinirol-Mepha retard, Depotabs zu 4 mg können Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut- und Atmungsorgane auslösen, insbesondere bei Patientinnen oder Patienten mit Asthma, Nesselfieber (chronischer Urtikaria) oder mit Überempfindlichkeit auf Acetylsalicylsäure und andere Rheuma- und Schmerzmittel.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.
- +Ropinirol-Mepha retard, Retardtabletten zu 4 mg können Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut- und Atmungsorgane auslösen, insbesondere bei Patientinnen oder Patienten mit Asthma, Nesselfieber (chronischer Urtikaria) oder mit Überempfindlichkeit auf Acetylsalicylsäure und andere Rheuma- und Schmerzmittel.
- +Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Nicht über 25 °C in der Originalverpackung lagern. Für Kinder unerreichbar aufbewahren.
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
- +Lagerungshinweis
- +In der Originalverpackung und nicht über 25°C lagern.
- +Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
- +Weitere Hinweise
- +Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.
- +Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Rosafarbige Depotabs: 2 mg Ropinirol (als Hydrochlorid) und Hilfsstoffe.
-Hellbraune Depotabs: 4 mg Ropinirol (als Hydrochlorid); Farbstoffe Gelborange S (E 110), Indigocarmin (E 132) und weitere Hilfsstoffe.
-Rote Depotabs: 8 mg Ropinirol (als Hydrochlorid) und Hilfsstoffe.
- +Wirkstoffe
- +Rosafarbige Retardtabletten: 2 mg Ropinirol (als Hydrochlorid).
- +Hellbraune Retardtabletten: 4 mg Ropinirol (als Hydrochlorid).
- +Rote Retardtabletten: 8 mg Ropinirol (als Hydrochlorid).
- +Hilfsstoffe
- +Retardtabletten zu 2 mg:
- +Tablettenkern: Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ B), Hypromellose (E464), Natriumdodecylsulfat, Copovidon, Magnesiumstearat.
- +Filmüberzug: Lactose-Monohydrat, Hypromellose (E464), Titandioxid (E171), Triacetin, Eisenoxid rot (E172).
- +Retardtabletten zu 4 mg:
- +Tablettenkern: Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ B), Hypromellose (E464), Natriumdodecylsulfat, Copovidon, Magnesiumstearat.
- +Filmüberzug: Hypromellose (E464), Titandioxid (E171), Gelborange S (E110), Macrogol 400, Indigotin (E132).
- +Retardtabletten zu 8 mg:
- +Tablettenkern: Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ B), Hypromellose (E464), Natriumdodecylsulfat, Copovidon, Magnesiumstearat.
- +Filmüberzug: Hypromellose (E464), Titandioxid (E171), Macrogol 400, Eisenoxid rot (E172), Eisenoxid schwarz (E172), Eisenoxid gelb (E172).
-In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
-Ropinirol-Mepha retard, Depotabs
-Ropinirol-Mepha 2 retard: Packungen zu 21 und 28 Depotabs.
-Ropinirol-Mepha 4 retard: Packungen zu 28 Depotabs.
-Ropinirol-Mepha 8 retard: Packungen zu 28 Depotabs.
- +In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung
- +Ropinirol-Mepha retard, Retardtabletten
- +Ropinirol-Mepha retard 2 mg: Packungen zu 21 und 28 Retardtabletten.
- +Ropinirol-Mepha retard 4 mg: Packungen zu 28 Retardtabletten.
- +Ropinirol-Mepha retard 8 mg: Packungen zu 28 Retardtabletten.
-Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-Interne Versionsnummer: 4.1
- +Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2024 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
- +Interne Versionsnummer: 9.3
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