| 30 Änderungen an Patinfo Forxiga 5 mg |
-Forxiga enthält den Wirkstoff Dapagliflozin. Dieser gehört zu einer Arzneimittelgruppe der oralen Antidiabetika, den sogenannten SGLT2-Hemmern.
-Dapagliflozin führt zu einer Zuckerausscheidung über den Urin und senkt dadurch den Blutzuckerspiegel bei erwachsenen Patienten mit Diabetes Typ 2.
-Forxiga wurde Ihnen verschrieben, da Ihr Blutzucker durch Diät und körperliche Betätigung nicht ausreichend gesenkt werden kann. In Kombination mit einer Diät und ausreichender Bewegung kann Forxiga alleine oder in Kombination mit anderen Antidiabetika eingenommen werden.
-Forxiga wird auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet.
- +Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
- +Forxiga enthält den Wirkstoff Dapagliflozin, welcher zur Behandlung von Diabetes, Herzinsuffizienz oder chronischer Nierenerkrankung eingesetzt werden kann. Dapagliflozin gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten SGLT2-Hemmer. Diese blockieren das SGLT2 Protein in den Nieren. Dadurch wird Zucker (Glucose), Salz (Natrium) und Wasser über den Urin aus dem Körper ausgeschieden. Dies kann den Blutzuckerspiegel senken und einen positiven Effekt auf das Herz und die Nieren haben.
- +Diabetes
- +Forxiga wurde Ihnen verschrieben, da Ihr Blutzucker durch Diät und körperliche Betätigung nicht ausreichend gesenkt werden kann. In Kombination mit einer Diät und ausreichender Bewegung kann Forxiga allein oder in Kombination mit anderen Antidiabetika eingenommen werden.
- +Herzinsuffizienz
- +Forxiga wurde Ihnen zur Ergänzung der Behandlung Ihrer Herzinsuffizienz verschrieben.
- +Chronische Nierenerkrankung
- +Forxiga wurde Ihnen zur Behandlung Ihrer chronischen Nierenerkrankung verschrieben.
-Diabetes Typ 2 ist eine Erkrankung, bei welcher der Körper nicht genügend Insulin bildet und das körpereigene Insulin zudem nicht so stark wirkt wie es sollte. Zudem kann die Leber zu viel Zucker bilden. In diesen Fällen reichert sich Zucker im Blut an, was zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen kann.
- +Diabetes Typ 2 ist eine Erkrankung, bei welcher der Körper nicht genügend Insulin bildet und das körpereigene Insulin nicht so stark wirkt wie es sollte. Ausserdem bildet die Leber bei vielen Diabetes-Erkrankten zu viel Zucker. Dadurch reichert sich Zucker im Blut an, was zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen kann.
-Zucker im Harn: Wegen der Wirkungsweise von Forxiga fallen Tests auf Zucker in Ihrem Urin positiv aus, während Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
- +Was ist eine Herzinsuffizienz?
- +Bei einer Herzinsuffizienz ist die Pumpleistung des Herzmuskels nicht mehr stark genug, um die Lunge und den restlichen Körper ausreichend mit Blut zu versorgen. Dies kann zu schwerwiegenden medizinischen Problemen führen und einen Krankenhausaufenthalt nötig machen. Die häufigsten Symptome einer Herzinsuffizienz sind Kurzatmigkeit, Erschöpfung, Müdigkeit und ein Anschwellen der Knöchel. Die Behandlung der Herzinsuffizienz dient hauptsächlich dazu den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und die Symptome zu reduzieren. Die Notwendigkeit von Krankenhausaufenthalten kann dadurch sinken.
- +Was ist eine chronische Nierenerkrankung?
- +Bei einer chronischen Nierenerkrankung verlieren die Nieren allmählich ihre Funktion. Dies bedeutet, dass die Nieren nicht mehr in der Lage sind, Ihr Blut so zu reinigen und zu filtern, wie sie es sollten. Der Verlust der Nierenfunktion kann ernsthafte medizinische Probleme verursachen und zur Notwendigkeit eines Krankenhausaufenthalts führen. Forxiga kann den Verlust ihrer Nierenfunktion verlangsamen.
- +Zucker im Harn
- +Wegen der Wirkungsweise von Forxiga ist in Ihrem Urin Zucker nachweisbar, solange sie Forxiga einnehmen.
-·wenn das Risiko einer diabetischen Ketoazidose besteht (gefährlich hohe Konzentrationen bestimmter Säuren, sogenannter Ketonen, im Blut oder Urin). Entsprechende Anzeichen sind rasche Gewichtsabnahme, Übelkeit oder Erbrechen.
- +·wenn bei Diabetikern das Risiko einer diabetischen Ketoazidose besteht (gefährlich hohe Konzentrationen bestimmter Säuren, sogenannter Ketonen, im Blut oder Urin). Risikofaktoren für das Auftreten einer Ketoazidose sind zum Beispiel Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, kohlenhydratarme Ernährung, verminderte Kalorienaufnahme, Änderungen des Insulinbedarfs sowie Alkoholismus. Es handelt sich dabei um eine schwerwiegende Stoffwechselentgleisung, die auch tödlich verlaufen kann, wenn sie nicht unverzüglich behandelt wird. Beim Auftreten von Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, übermässigem Durst, Atemschwierigkeiten, Verwirrtheit, ungewöhnliche Erschöpfung oder Müdigkeit konsultieren Sie sofort Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und beenden Sie die Einnahme von Forxiga umgehend.
- +·wenn Sie eine Nierentransplantation hatten oder sich einer Dialysebehandlung unterziehen müssen.
-·wenn Sie mit Arzneimitteln zur Blutdrucksenkung behandelt werden und jemals einen zu niedrigen Blutdruck (Hypotonie) hatten.
-·wenn Sie ein Arzneimittel einnehmen, das angewendet wird, um Wasser aus dem Körper zu entfernen (Diuretikum). Dies kann zu einem Verlust von zu viel Körperwasser führen (Dehydrierung). Mögliche Anzeichen sind sehr trockener oder klebriger Mund, starkes Durstgefühl, starkes Schläfrigkeits- oder Müdigkeitsgefühl, verminderte oder fehlende Urinausscheidung, beschleunigter Herzschlag.
-·wenn Sie einen sehr hohen Blutzuckerspiegel haben, der bei Ihnen zu einer Dehydrierung führen kann.
-·wenn Sie unter Übelkeit, Erbrechen oder Fieber leiden, oder wenn Sie nicht essen oder trinken können. Diese Umstände können zu einer Dehydrierung führen.
- +·wenn Sie mit Arzneimitteln zur Blutdrucksenkung behandelt werden oder bereits früher einen zu niedrigen Blutdruck (Hypotonie) hatten.
- +·wenn Sie Lithium einnehmen, da Forxiga den Lithiumspiegel in Ihrem Blut senken kann.
- +Wenn bei Ihnen während der Einnahme von Forxiga Symptome wie Schmerzen oder Druckempfindlichkeit, Hautrötung, Schwellungen im Bereich der Genitalien und des Dammes, Fieber oder Unwohlsein auftreten, beenden Sie die Einnahme von Forxiga und setzen Sie sich umgehend mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin oder dem nächstgelegenen Krankenhaus in Verbindung. Diese Symptome können Anzeichen für eine seltene, aber lebensbedrohliche bakterielle Infektion sein, die das Gewebe unter der Haut zerstört (auch als Fournier-Gangrän bezeichnet) und sofort behandelt werden muss.
-Forxiga enthält Laktose (Milchzucker). Nehmen Sie daher dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
-Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen!
- +Forxiga enthält Lactose (Milchzucker). Bitte nehmen Sie Forxiga erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
- +Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie
- +·an anderen Krankheiten leiden,
- +·Allergien haben oder
- +·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen!
-Die empfohlene Anfangsdosis ist Forxiga 5 mg 1× täglich. Bei Bedarf kann der Arzt bzw. die Ärztin die Dosis auf Forxiga 10 mg 1× täglich erhöhen.
- +Diabetes
- +Die empfohlene Anfangsdosis für die Behandlung des Typ 2 Diabetes ist Forxiga 5 mg 1x täglich. Bei Bedarf kann der Arzt bzw. die Ärztin die Dosis auf Forxiga 10 mg 1x täglich erhöhen.
- +Herzinsuffizienz und chronische Nierenerkrankung
- +Die empfohlene Dosis für die Behandlung der Herzinsuffizienz und der chronischen Nierenerkrankung ist Forxiga 10 mg 1x täglich.
- +Die Anwendung und Sicherheit von Forxiga bei Kindern und Jugendlichen / bei Kindern unter 18 Jahren ist bisher nicht geprüft worden.
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-Sehr häufig: niedriger Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie) - in Kombination mit andern Arzneimitteln gegen erhöhten Blutzucker vom Typ Sulfonylharnstoff oder Insulin.
-Häufig: Pilzinfektion (Candidose) des Penis oder der Vagina; Harnwegsinfektionen; Ausscheidung von mehr Urin oder häufigeres Wasserlassen; Rückenschmerzen; mehr rote Blutkörperchen im Blut (erhöhter Hämatokrit), wird bei Blutuntersuchungen festgestellt.
-Gelegentlich: ungewöhnliche Vaginalblutungen, Ausfluss, Juckreiz oder Geruch; Durst; Verstopfung; übermässiges Schwitzen; Aufwachen in der Nacht wegen Harndrangs; erschwerte Blasenentlehrung; Veränderungen im Rahmen von Laboruntersuchungen des Blutes (zum Beispiel Kreatinin oder Harnstoff).
- +Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)
- +Niedriger Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie) in Patienten mit Diabetes - in Kombination mit anderen Arzneimitteln gegen erhöhten Blutzucker vom Typ Sulfonylharnstoff oder Insulin.
- +Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
- +Pilzinfektion (Candidose) des Penis oder der Vagina; Harnwegsinfektionen; Ausscheidung von mehr Urin oder häufigeres Wasserlassen; Rückenschmerzen; mehr rote Blutkörperchen im Blut (erhöhter Hämatokrit), wird bei Blutuntersuchungen festgestellt; Veränderung des Cholesterinspiegels (wird bei Blutuntersuchungen festgestellt), Verlust von zu viel Körperwasser (Dehydrierung). Mögliche Anzeichen sind sehr trockener oder klebriger Mund, starkes Durstgefühl, starkes Schläfrigkeits- oder Müdigkeitsgefühl, verminderte oder fehlende Urinausscheidung, beschleunigter Herzschlag.
- +Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1'000 Anwendern)
- +Ungewöhnliche Vaginalblutungen, Ausfluss, Juckreiz oder Geruch; Durst; Verstopfung; übermässiges Schwitzen; Aufwachen in der Nacht wegen Harndrangs; erschwerte Blasenentleerung; Veränderungen im Rahmen von Laboruntersuchungen des Blutes (zum Beispiel Harnstoff).
- +Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
- +Diabetische Ketoazidose in Patienten mit Diabetes.
- +Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)
- +Nekrotisierende Fasziitis des Perineums (Fournier-Gangrän); Nierenentzündung (tubulointerstitielle Nephritis).
-·Verlust von zu viel Körperflüssigkeit (Dehydrierung). Anzeichen einer Dehydrierung sind: sehr trockener oder klebriger Mund, starkes Durstgefühl, starke Schläfrigkeit oder Müdigkeit, geringe oder keine Urinausscheidung, schneller Herzschlag.
-Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über alle unerwünschten Wirkungen, die hier nicht beschrieben sind, wenn unübliche Symptome auftauchen oder wenn bekannte Symptome anhalten oder sich verschlimmern.
- +·Schmerzen oder Druckempfindlichkeit, Rötung der Haut oder Schwellung im Genital- oder Damm-Bereich, zusammen mit Fieber oder einem ausgeprägten Schwächegefühl, starker Müdigkeit und Unwohlsein.
- +Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Die Filmtabletten sollten in der Originalpackung ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Nicht über 30 °C lagern.
-Weitere Informationen erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
- +Lagerungshinweis
- +Nicht über 30 °C lagern.
- +In der Originalverpackung aufbewahren.
- +Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
- +Weitere Hinweise
- +Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-1 Filmtablette Forxiga 5 mg enthält 5 mg Dapagliflozin als Wirkstoff sowie Hilfsstoffe für die Tablettenherstellung.
-1 Filmtablette Forxiga 10 mg enthält 10 mg Dapagliflozin als Wirkstoff sowie Hilfsstoffe für die Tablettenherstellung.
- +Wirkstoffe
- +1 Filmtablette Forxiga 5 mg enthält 5 mg Dapagliflozin als Dapagliflozin-Monohydrat-Propandiol.
- +1 Filmtablette Forxiga 10 mg enthält 10 mg Dapagliflozin als Dapagliflozin-Monohydrat-Propandiol.
- +Hilfsstoffe
- +Tablettenkern
- +Mikrokristalline Cellulose (E460i)
- +Lactose (25 mg Lactose in 5 mg Filmtabletten. 50 mg Lactose in 10 mg Filmtabletten)
- +Crospovidon (E1202)
- +Siliciumdioxid (E551)
- +Magnesiumstearat (E470b)
- +Filmüberzug
- +Poly(vinylalkohol) (E1203)
- +Titandioxid (E171)
- +Macrogol 3350
- +Talkum (E553b)
- +Gelbes Eisenoxid (E172)
-Forxiga erhalten Sie in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
- +In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
-65176 (Swissmedic).
- +65176 (Swissmedic)
-AstraZeneca AG, 6301 Zug.
-Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
- +AstraZeneca AG, 6340 Baar
- +Diese Packungsbeilage wurde im September 2022 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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