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-Kerendia enthält den Wirkstoff Finerenon. Finerenon ist ein nichtsteroidaler «Mineralkortikoid-Rezeptor-Antagonist» (MRA). Der Wirkstoff verhindert, dass Hormone gewisse Prozesse in Gang setzen und damit Ihre Nieren schädigen können.
- +Kerendia enthält den Wirkstoff Finerenon. Finerenon ist ein nichtsteroidaler "Mineralkortikoid-Rezeptor-Antagonist" (MRA). Der Wirkstoff verhindert, dass Hormone gewisse Prozesse in Gang setzen und damit Ihre Nieren und Ihr Herz schädigen können.
- +Chronische Nierenerkrankung
- +Herzinsuffizienz
- +Kerendia wird bei Erwachsenen mit chronischer symptomatischer Herzinsuffizienz und einer linksventrikulären Auswurffraktion (LVEF) von 40% oder mehr angewendet. Von Herzinsuffizienz spricht man, wenn das Herz das Blut nicht so pumpt, wie es sollte. Die untere linke Seite des Herzens (der linke Ventrikel) ist steif. Die Blutmenge, die aufgenommen oder gepumpt wird, ist geringer als normal. Die LVEF ist ein Messwert der Herzfunktion.
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-Kerendia darf nicht eingenommen werden, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die zur Gruppe der sogenannten «starken CYP3A4-Hemmer» gehören, wie zum Beispiel:
-·Itraconazol oder Ketoconazol zur Behandlung von Pilzinfektionen
-·Ritonavir, Nelfinavir oder Cobicistat zur Behandlung einer HIV-Infektion
-·Clarithromycin oder Telithromycin zur Behandlung bakterieller Infektionen
-·Nefazodon zur Behandlung von Depressionen
- +Kerendia darf nicht eingenommen werden, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die zur Gruppe der sogenannten "starken CYP3A4-Hemmer" gehören, wie zum Beispiel:
- +-Itraconazol oder Ketoconazol zur Behandlung von Pilzinfektionen
- +-Ritonavir, Nelfinavir oder Cobicistat zur Behandlung einer HIV-Infektion
- +-Clarithromycin oder Telithromycin zur Behandlung bakterieller Infektionen
- +-Nefazodon zur Behandlung von Depressionen
-·einen erhöhten Kaliumspiegel im Blut haben oder in der Vergangenheit hatten,
-·eine schwere Nierenfunktionsstörung oder Nierenversagen haben,
-·mässige oder schwere Leberschädigung haben.
-Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Ihre Behandlung mit Kerendia beeinflussen können. Wenn Sie während der Behandlung mit Kerendia andere Arzneimittel der Gruppe «mässige oder schwache CYP3A4-Hemmer» einnehmen, können bei Ihnen mehr Nebenwirkungen auftreten, da diese die Finerenon-Konzentration in Ihrem Blut erhöhen können (siehe «Welche Nebenwirkungen kann Kerendia haben?»). Dies könnte beispielsweise bei der Einnahme folgender Arzneimittel zutreffen:
-·Erythromycin (zur Behandlung bakterieller Infektionen)
-·Verapamil (zur Behandlung von Bluthochdruck, Schmerzen im Brustkorb und schnellem Herzschlag)
-·Amiodaron (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)
-·Fluvoxamin (zur Behandlung von Depressionen und Zwangsstörungen)
-Kerendia wirkt möglicherweise nicht wie erwartet, wenn Sie während der Behandlung mit Kerendia andere Arzneimittel einnehmen, die zur Gruppe der «starken oder mässigen CYP3A4-Verstärker» gehören, da diese die Finerenon-Konzentration in Ihrem Blut erniedrigen können. Dies könnte beispielsweise bei der Einnahme folgender Arzneimittel zutreffen:
-·Rifampicin (zur Behandlung bakterieller Infektionen)
-·Carbamazepin, Phenytoin oder Phenobarbital (zur Behandlung von Epilepsie)
-·Johanniskraut (ein pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen)
-·Efavirenz (zur Behandlung der HIV-Infektion)
- +einen erhöhten Kaliumspiegel im Blut haben oder in der Vergangenheit hatten,
- +eine schwere Nierenfunktionsstörung oder Nierenversagen haben,
- +mässige oder schwere Leberschädigung haben.
- +Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
- +Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen.
- +Einige Arzneimittel können die Wirkung von Kerendia verstärken und es können daher mehr Nebenwirkungen auftreten (siehe "Welche Nebenwirkungen kann Kerendia haben?" ). Dies könnte beispielsweise bei der Einnahme folgender Arzneimittel zutreffen:
- +-Erythromycin (zur Behandlung bakterieller Infektionen)
- +-Verapamil (zur Behandlung von Bluthochdruck, Schmerzen im Brustkorb und schnellem Herzschlag)
- +-Amiodaron (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)
- +-Fluvoxamin (zur Behandlung von Depressionen und Zwangsstörungen)
- +Andere Arzneimittel können die Wirkung von Kerendia vermindern, sodass Kerendia möglicherweise nicht wie erwartet wirkt. Dies könnte beispielsweise bei der Einnahme folgender Arzneimittel zutreffen:
- +-Rifampicin (zur Behandlung bakterieller Infektionen)
- +-Carbamazepin, Phenytoin oder Phenobarbital (zur Behandlung von Epilepsie)
- +-Johanniskraut (ein pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen)
- +-Efavirenz (zur Behandlung der HIV-Infektion)
- +Umgekehrt kann Kerendia die Wirkung anderer Arzneimittel abschwächen oder verstärken und es kann möglicherweise zu Nebenwirkungen kommen, insbesondere wenn Sie 40 mg Kerendia einnehmen. Dies könnte beispielsweise bei der Einnahme folgender Arzneimittel zutreffen:
- +-Ciclosporin oder Tacrolimus (verhindern, dass der Körper ein transplantiertes Organ angreift)
- +-Paclitaxel (zur Behandlung von Krebs)
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-·Amilorid oder Triamteren („Entwässerungstabletten“, die übermässiges Wasser aus Ihrem Körper über den Urin ausscheiden)
-·ähnliche Mineralkortikoid-Rezeptor-Antagonisten wie Finerenon, wie zum Beispiel Eplerenon, Esaxerenon, Spironolacton oder Canrenon (zur Regulierung des Blutdrucks und der Herzfunktion)
-·Trimethoprim oder eine Kombination von Trimethoprim und Sulfamethoxazol (zur Behandlung bakterieller Infektionen)
-·Kaliumergänzungspräparate
-Essen Sie keine Grapefruits und trinken Sie keinen Grapefruitsaft während Sie Kerendia einnehmen.
-Wenn Sie dies tun, kann sich die Konzentration von Finerenon in Ihrem Blut erhöhen. In der Folge können mehr Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten (siehe «Welche Nebenwirkungen kann Kerendia haben?»).
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist also nahezu «natriumfrei».
- +-Amilorid oder Triamteren („Entwässerungstabletten oder kaliumsparende Diuretika“, um übermässiges Wasser aus Ihrem Körper über den Urin auszuscheiden)
- +-Eplerenon, Esaxerenon, Spironolacton oder Canrenon (ähnliche Mineralkortikoid-Rezeptor-Antagonisten wie Finerenon zur Regulierung des Blutdrucks und der Herzfunktion)
- +-Trimethoprim oder eine Kombination von Trimethoprim und Sulfamethoxazol (zur Behandlung bakterieller Infektionen)
- +-Kaliumergänzungspräparate
- +Wechselwirkungen mit Nahrungsmitteln
- +Essen Sie keine Grapefruits und trinken Sie keinen Grapefruitsaft solange Sie Kerendia einnehmen. Wenn Sie dies tun, kann sich die Konzentration von Finerenon in Ihrem Blut erhöhen. In der Folge können mehr Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten (siehe "Welche Nebenwirkungen kann Kerendia haben?" ).
-Bitte nehmen Sie Kerendia erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) leiden.
- +Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
- +Bitte nehmen Sie Kerendia erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-·an anderen Krankheiten leiden,
-·Allergien haben oder
-·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen!
- +an anderen Krankheiten leiden,
- +-Allergien haben oder
- +andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen!
-Nehmen Sie einmal täglich 1 Tablette ein. Jede Tablette enthält 10 mg oder 20 mg Finerenon. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin verordnet Ihnen 10 mg oder 20 mg einmal täglich, je nach den Ergebnissen Ihrer Bluttests.
-Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann Ihre Behandlung jederzeit entsprechend der Ergebnisse Ihrer Bluttests anpassen. Weitere Informationen finden Sie unter «Was sollte dazu beachtet werden?».
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- +Nehmen Sie 1 Tablette einmal täglich ein. Jede Tablette enthält 10 mg, 20 mg oder 40 mg Finerenon. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin verordnet Ihnen 10 mg, 20 mg oder 40 mg einmal täglich, je nach Erkrankung, für die Sie behandelt werden und den Ergebnissen Ihrer Bluttests.
- +Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann Ihre Behandlung jederzeit entsprechend der Ergebnisse Ihrer Bluttests anpassen. Weitere Informationen finden Sie unter "Was sollte dazu beachtet werden?" .
- +Die maximale Menge an Kerendia, die Sie an einem Tag einnehmen können, beträgt:
- +-1 Tablette à 20 mg einmal täglich, wenn Sie eine chronische Nierenerkrankung und Typ-2-Diabetes haben.
- +-1 Tablette à 40 mg einmal täglich bei Herzinsuffizienz. Die Ihnen von Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin empfohlene Dosis kann niedriger sein.
- +Kinder und Jugendliche
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-Niedriger Natriumspiegel (Hyponatriämie), Hoher Harnsäurespiegel (Hyperurikämie), Niedriger Blutdruck (Hypotonie), Verminderte Fähigkeit der Nieren, das Blut zu filtern (erniedrigte glomeruläre Filtrationsrate)
- +Niedriger Natriumspiegel (Hyponatriämie), Hoher Harnsäurespiegel (Hyperurikämie), Niedriger Blutdruck (Hypotonie), Erhöhung des Kreatininspiegels im Blut / Verminderte Fähigkeit der Nieren, das Blut zu filtern (erniedrigte glomeruläre Filtrationsrate)
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Entsorgungshinweis
- +Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten können in Apotheken oder Sammelstellen abgegeben werden. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.
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-Eine Filmtablette Kerendia enthält 10 mg oder 20 mg Finerenon.
- +Eine Filmtablette Kerendia enthält 10 mg, 20 mg oder 40 mg Finerenon.
-Filmüberzug: Hypromellose, Talkum, Titandioxid (E 171), Eisenoxid rot (E 172) (nur in der 10 mg Dosisstärke enthalten), Eisenoxid gelb (E 172) (nur in der 20 mg Dosisstärke enthalten).
- +Filmüberzug: Hypromellose, Talkum, Titandioxid (E 171), Eisenoxid rot (E 172) (nur in den 10 mg und 40 mg Dosisstärken enthalten), Eisenoxid gelb (E 172) (nur in den 20 mg und 40 mg Dosisstärken enthalten).
-10 mg: rosa, ovale Filmtablette mit einer Länge von 10 mm und einer Breite von 5 mm, mit der Prägung «10» auf einer Seite und «FI» auf der anderen Seite.
-20 mg: gelbe, ovale Filmtablette mit einer Länge von 10 mm und einer Breite von 5 mm, mit der Prägung «20» auf einer Seite und «FI» auf der anderen Seite.
- +10 mg: rosa, ovale Filmtablette mit einer Länge von 10 mm und einer Breite von 5 mm, mit der Prägung "10" auf einer Seite und "FI" auf der anderen Seite.
- +20 mg: hellgelbe, ovale Filmtablette mit einer Länge von 10 mm und einer Breite von 5 mm, mit der Prägung "20" auf einer Seite und "FI" auf der anderen Seite.
- +40 mg: grau-orange, ovale Filmtablette mit einer Länge von 11 mm und einer Breite von 5 mm, mit der Prägung "40" auf einer Seite und "FI" auf der anderen Seite.
-Kerendia 10 mg gibt es in Packungen zu 28 und 98 Filmtabletten.
-Kerendia 20 mg gibt es in Packungen zu 28 und 98 Filmtabletten.
- +Kerendia 10 mg gibt es in Packungen zu 28 und 98 Filmtabletten.
- +Kerendia 20 mg gibt es in Packungen zu 28 und 98 Filmtabletten.
- +Kerendia 40 mg gibt es in Packungen zu 28 und 98 Filmtabletten.
-Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2022 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
- +Diese Packungsbeilage wurde im November 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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