| 12 Änderungen an Patinfo Algifor Dolo Rhinogrippal 200 mg / 30 mg |
-·bei schwerwiegender Nierenerkrankung,
- +·wenn Sie eine akute (plötzliche) oder chronische (langfristige) Nierenerkrankung oder eine Niereninsuffizienz haben,
-·bei schwerwiegendem oder unter Behandlung schlecht eingestelltem Bluthochdruck,
- +·wenn Sie einen sehr hohen Blutdruck (schwere Hypertonie) haben oder wenn Ihr Bluthochdruck durch die Behandlung nicht unter Kontrolle gebracht wurde,
- +Anzeichen einer allergischen Reaktion auf dieses Arzneimittel, einschliesslich Atemprobleme, Schwellung von Gesicht und Hals (Quincke-Ödem) und Schmerzen in der Brust (Kounis-Syndrom), wurden bei der Anwendung von Ibuprofen berichtet. Beenden Sie sofort die Einnahme von Algifor Dolo Rhinogrippal und wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder suchen Sie die Notfallabteilung des nächstgelegenen Spitals auf, wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken.
- +Nach der Einnahme von Pseudoephedrin-haltigen Arzneimitteln wurden Fälle von posteriorem reversiblem Enzephalopathie-Syndrom (PRES) und reversiblem zerebralem Vasokonstriktionssyndrom (RCVS) berichtet. PRES und RCVS sind seltene Krankheiten, die zu einer verminderten Blutversorgung des Gehirns führen können.
- +Die Einnahme von Algifor Dolo Rhinogrippal muss sofort abgebrochen und ein Arzt bzw. eine Ärztin aufgesucht werden, wenn Bluthochdruck, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, Übelkeit, Erbrechen, plötzliche starke Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Sehstörungen auftreten. Diese Symptome können Anzeichen eines posterioren reversiblen Enzephalopathie-Syndroms (PRES) und eines reversiblen zerebralen Vasokonstriktionssyndroms (RCVS) sein.
-Im Zusammenhang mit einer Behandlung mit Ibuprofen und Pseudoephedrin wurden schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Bei Auftreten von Hautausschlag, Läsionen der Schleimhäute, Blasen oder sonstigen Anzeichen einer Allergie sollten Sie die Behandlung mit Algifor Dolo Rhinogrippal einstellen und sich unverzüglich in medizinische Behandlung begeben, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schwerwiegenden Hautreaktion sein können. Siehe Rubrik «Welche Nebenwirkungen kann Algifor Dolo Rhinogrippal haben?».
- +Im Zusammenhang mit einer Behandlung mit Ibuprofen und Pseudoephedrin wurden schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen. Bei Auftreten von Hautausschlag, einschliesslich Fieber, Läsionen der Schleimhäute, Blasen oder sonstigen Anzeichen einer Allergie sollten Sie die Behandlung mit Algifor Dolo Rhinogrippal einstellen und sich unverzüglich in medizinische Behandlung begeben, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schwerwiegenden Hautreaktion sein können. Siehe Rubrik «Welche Nebenwirkungen kann Algifor Dolo Rhinogrippal haben?».
- +Sollten Sie schwanger sein oder eine Schwangerschaft planen, sollten Sie Algifor Dolo Rhinogrippal nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin einnehmen.
- +Sie dürfen Algifor Dolo Rhinogrippal nicht nehmen, ausser wenn dieses Arzneimittel absolut notwendig ist und wenn es Ihnen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verordnet wurde. Bei Einnahme in den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft muss die Dosis so gering wie möglich und die Dauer der Behandlung so kurz wie möglich sein. Die Einnahme nichtsteroidaler Entzündungshemmer (NSAR) ab der 20. Schwangerschaftswoche kann Ihrem ungeborenen Kind schaden. Wenn Sie ein NSAR über einen längeren Zeitraum als zwei Tage nehmen müssen, kann sich Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin veranlasst sehen, die Menge des Fruchtwassers in der Gebärmutter und das Herz des ungeborenen Kindes zu überwachen.
- +Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf Algifor Dolo Rhinogrippal nicht eingenommen werden.
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-·Bullöse Veränderungen von Haut oder Schleimhäuten (Brennen mit Rötung und Bildung von Blasen, Quaddeln und Geschwüren).
- +·Rötliche, nicht erhabene, zielscheiben- oder kreisförmige Flecken am Rumpf, oft begleitet von zentralen Blasen, schuppiger Haut, Geschwüren in Mund, Rachen, Nase, Geschlechtsorganen und Augen. Diesen schweren Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome vorausgehen (exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse).
- +·Brustschmerzen, die auf eine potenziell schwere allergische Reaktion hindeuten können, das sogenannte Kounis-Syndrom
- +·Schwere Erkrankungen der Blutgefässe im Gehirn, bekannt als posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES) und reversibles zerebrales Vasokonstriktionssyndrom (RCVS).
-Diese Packungsbeilage wurde im April 2020 letztmals durch die ausländische Referenzbehörde geprüft. Ohne sicherheitsrelevante Ergänzungen von Swissmedic: September 2021.
- +Diese Packungsbeilage wurde im April 2020 letztmals durch die ausländische Referenzbehörde geprüft. Ohne sicherheitsrelevante Ergänzungen von Swissmedic: Juni 2024.
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