| 23 Änderungen an Patinfo Lenalidomid Viatris 25 mg |
-·Bei der ersten Behandlungsmöglichkeit wird Lenalidomid Viatris in Kombination mit dem entzündungshemmenden Arzneimittel «Dexamethason» angewendet.
-·Bei der zweiten Behandlungsmöglichkeit wird Lenalidomid Viatris in Kombination mit «Melphalan» (einem Chemotherapeutikum) und «Prednison» (ein Immunsystem unterdrückendes Arzneimittel) angewendet. Zu Beginn der Behandlung nehmen Sie diese anderen Arzneimittel zusammen mit Lenalidomid Viatris ein, später nehmen Sie nur noch Lenalidomid Viatris ein.
-Bei Patienten mit multiplem Myelom, die zuvor bereits mindestens eine andere Behandlung erhalten haben wird Lenalidomid Viatris in Kombination mit dem entzündungshemmenden Arzneimittel «Dexamethason» eingenommen.
- +-Bei der ersten Behandlungsmöglichkeit wird Lenalidomid Viatris in Kombination mit dem entzündungshemmenden Arzneimittel "Dexamethason" angewendet.
- +-Bei der zweiten Behandlungsmöglichkeit wird Lenalidomid Viatris in Kombination mit "Melphalan" (einem Chemotherapeutikum) und "Prednison" (ein Immunsystem unterdrückendes Arzneimittel) angewendet. Zu Beginn der Behandlung nehmen Sie diese anderen Arzneimittel zusammen mit Lenalidomid Viatris ein, später nehmen Sie nur noch Lenalidomid Viatris ein.
- +Bei Patienten mit multiplem Myelom, die zuvor bereits mindestens eine andere Behandlung erhalten haben wird Lenalidomid Viatris in Kombination mit dem entzündungshemmenden Arzneimittel "Dexamethason" eingenommen.
-Bei gebärfähigen Frauen, es sei denn, es werden strenge Massnahmen zur Schwangerschaftsverhütung ergriffen; siehe «Wann ist bei der Einnahme von Lenalidomid Viatris Vorsicht geboten?».
- +Bei gebärfähigen Frauen, es sei denn, es werden strenge Massnahmen zur Schwangerschaftsverhütung ergriffen; siehe "Wann ist bei der Einnahme von Lenalidomid Viatris Vorsicht geboten?" .
-1.Vor Beginn der Behandlung wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin überprüfen, dass Sie nicht schwanger sind und er/sie wird ausserdem während der gesamten Behandlungszeit alle 4 Wochen sowie 4 Wochen nach Ende der Behandlung einen Schwangerschaftstest durchführen.
-2.Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin oder ein anderer Arzt bzw. eine andere Ärztin wird Sie über geeignete Methoden zur Schwangerschaftsverhütung beraten. Sie müssen mit diesen Methoden im Allgemeinen 4 Wochen vor Behandlungsbeginn anfangen und diese nicht nur während der Behandlungsdauer inkl. zeitweisen Behandlungsunterbrüchen, sondern auch während vier Wochen nach Abschluss der Behandlung strikt einhalten.
- +1.Vor Beginn der Behandlung wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin überprüfen, dass Sie nicht schwanger sind und er/sie wird ausserdem während der gesamten Behandlungszeit alle 4 Wochen sowie 4 Wochen nach Ende der Behandlung einen Schwangerschaftstest durchführen.
- +2.Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin oder ein anderer Arzt bzw. eine andere Ärztin wird Sie über geeignete Methoden zur Schwangerschaftsverhütung beraten. Sie müssen mit diesen Methoden im Allgemeinen 4 Wochen vor Behandlungsbeginn anfangen und diese nicht nur während der Behandlungsdauer inkl. zeitweisen Behandlungsunterbrüchen, sondern auch während vier Wochen nach Abschluss der Behandlung strikt einhalten.
-Männliche Patienten, welche mit einer Frau im gebärfähigen Alter Geschlechtsverkehr haben, müssen während der Behandlungsdauer inkl. zeitweisen Unterbrüchen und während 7 Tagen nach Abschluss der Behandlung Kondome verwenden. Ferner dürfen Sie während der Behandlung mit Lenalidomid Viatris und 7 Tage danach kein Sperma spenden.
- +Männliche Patienten, welche mit einer Frau im gebärfähigen Alter Geschlechtsverkehr haben, müssen während der Behandlungsdauer inkl. zeitweisen Unterbrüchen und während 7 Tagen nach Abschluss der Behandlung Kondome verwenden. Ferner dürfen Sie während der Behandlung mit Lenalidomid Viatris und 7 Tage danach kein Sperma spenden.
-·Information über die Schwangerschaftsproblematik
-·Ein Formular, welches Sie unterschreiben müssen, um zu bestätigen, dass Sie die Notwendigkeit, eine Schwangerschaft unter Therapie mit Lenalidomid Viatris zu verhindern, verstanden haben.
- +-Information über die Schwangerschaftsproblematik
- +-Ein Formular, welches Sie unterschreiben müssen, um zu bestätigen, dass Sie die Notwendigkeit, eine Schwangerschaft unter Therapie mit Lenalidomid Viatris zu verhindern, verstanden haben.
-·an anderen Krankheiten leiden,
-·Allergien haben oder
-·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Hartkapsel, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +an anderen Krankheiten leiden,
- +-Allergien haben oder
- +andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Hartkapsel, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Lenalidomid tritt in die menschliche Samenflüssigkeit über. Männliche Patienten mit einer gebärfähigen Partnerin müssen während der Behandlung mit Lenalidomid Viatris und während 7 Tagen nach Abschluss der Behandlung Kondome zur Empfängnisverhütung verwenden.
-Detaillierte Angaben betreffend Schwangerschaftsverhütung finden sich unter «Wann ist bei der Anwendung von Lenalidomid Viatris Vorsicht geboten?».
- +Lenalidomid tritt in die menschliche Samenflüssigkeit über. Männliche Patienten mit einer gebärfähigen Partnerin müssen während der Behandlung mit Lenalidomid Viatris und während 7 Tagen nach Abschluss der Behandlung Kondome zur Empfängnisverhütung verwenden.
- +Detaillierte Angaben betreffend Schwangerschaftsverhütung finden sich unter "Wann ist bei der Anwendung von Lenalidomid Viatris Vorsicht geboten?" .
-Die übliche Dosis von Lenalidomid Viatris beträgt 25 mg einmal täglich. Es gibt zwei verschiedene Behandlungsschemata, je nach Anweisung Ihres Arztes/Ihrer Ärztin:
-a) Nehmen Sie Lenalidomid Viatris 14 Tage hintereinander ein. Für die folgenden 7 Tage wird die Einnahme von Lenalidomid Viatris unterbrochen. Ein Behandlungszyklus dauert somit 21 Tage.
- +Die übliche Dosis von Lenalidomid Viatris beträgt 25 mg einmal täglich. Es gibt zwei verschiedene Behandlungsschemata, je nach Anweisung Ihres Arztes/Ihrer Ärztin:
- +a) Nehmen Sie Lenalidomid Viatris 14 Tage hintereinander ein. Für die folgenden 7 Tage wird die Einnahme von Lenalidomid Viatris unterbrochen. Ein Behandlungszyklus dauert somit 21 Tage.
-b) Nehmen Sie Lenalidomid Viatris 21 Tage hintereinander ein. Für die folgenden 7 Tage wird die Einnahme von Lenalidomid Viatris unterbrochen. Ein Behandlungszyklus dauert somit 28 Tage.
- +b) Nehmen Sie Lenalidomid Viatris 21 Tage hintereinander ein. Für die folgenden 7 Tage wird die Einnahme von Lenalidomid Viatris unterbrochen. Ein Behandlungszyklus dauert somit 28 Tage.
-Die Dosis von Dexamethason, dem anderen Arzneimittel, das Sie in Kombination mit Lenalidomid Viatris einnehmen müssen, beträgt je nach Anweisung Ihres Arztes 20 mg einmal täglich an den Tagen 1, 2, 4, 5, 8, 9, 11 und 12 eines Behandlungszyklus oder 40 mg einmal täglich an den Tagen 1 bis 4 und 9 bis 12 eines Behandlungszyklus.
- +Die Dosis von Dexamethason, dem anderen Arzneimittel, das Sie in Kombination mit Lenalidomid Viatris einnehmen müssen, beträgt je nach Anweisung Ihres Arztes 20 mg einmal täglich an den Tagen 1, 2, 4, 5, 8, 9, 11 und 12 eines Behandlungszyklus oder 40 mg einmal täglich an den Tagen 1 bis 4 und 9 bis 12 eines Behandlungszyklus.
- Tag (des 21-tägigen Zyklus)
- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15-21
-Lenalidomid Viatris (25 mg) ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●
-Dexamethason (20 mg) ● ● ● ● ● ● ● ●
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-oder
- Tag (des 28-tägigen Zyklus)
- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22-28
-Lenalidomid Viatris (25 mg) ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●
-Dexamethason (40 mg) ● ● ● ● ● ● ● ●
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-Dosierung von Lenalidomid Viatris bei Patienten mit multiplem Myelom nach einer Knochenmarktransplantation
-Die übliche Dosis von Lenalidomid Viatris beträgt 10 mg einmal täglich. Je nach Beurteilung Ihres Arztes / Ihrer Ärztin kann diese Dosierung auf 15 mg einmal täglich erhöht werden.
-Dosierung von Lenalidomid Viatris in Kombination mit Dexamethason bei Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom
-Die übliche Dosis von Lenalidomid Viatris beträgt 25 mg einmal täglich. Nehmen Sie Lenalidomid Viatris 21 Tage hintereinander ein. Für die folgenden 7 Tage wird die Einnahme von Lenalidomid Viatris unterbrochen. Ein Behandlungszyklus dauert somit 28 Tage. Die Dosis von Dexamethason, dem Arzneimittel, das Sie in Kombination mit Lenalidomid Viatris einnehmen müssen, beträgt 40 mg einmal täglich bei Patienten unter 75 Jahren und 20 mg einmal täglich bei Patienten über 75 Jahren. Nehmen Sie Dexamethason an den Tagen 1, 8, 15 und 22 eines 28-tägigen Behandlungszyklus ein. Je nach Beurteilung Ihres Arztes / Ihrer Ärztin kann diese Dosierung individuell angepasst werden.
-Dosierung von Lenalidomid Viatris in Kombination mit Melphalan und Prednison bei Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom
-Die übliche Dosis von Lenalidomid Viatris beträgt 10 mg einmal täglich. Nehmen Sie Lenalidomid Viatris 21 Tage hintereinander ein. Für die folgenden 7 Tage wird die Einnahme von Lenalidomid Viatris unterbrochen. Ein Behandlungszyklus dauert somit 28 Tage. Die Dosis von Melphalan, dem Arzneimittel, das Sie in Kombination mit Lenalidomid Viatris einnehmen müssen, beträgt 0,18 mg/kg einmal täglich an den Tagen 1 bis 4 eines 28-tägigen Behandlungszyklus. Die Dosis von Prednison, dem Arzneimittel, das Sie in Kombination mit Lenalidomid Viatris einnehmen müssen, beträgt 2 mg/kg einmal täglich an den Tagen 1 bis 4 eines 28-tägigen Behandlungszyklus.
-Dosierung von Lenalidomid Viatris in Kombination mit Dexamethason bei Patienten mit multiplem Myelom, welche zuvor bereits mindestens eine andere Behandlung erhalten haben
-Die übliche Dosis von Lenalidomid Viatris beträgt 25 mg einmal täglich. Nehmen Sie Lenalidomid Viatris 21 Tage hintereinander ein. Für die folgenden 7 Tage wird die Einnahme von Lenalidomid Viatris unterbrochen. Ein Behandlungszyklus dauert somit 28 Tage.
-Die Dosis von Dexamethason, dem Arzneimittel, das Sie in Kombination mit Lenalidomid Viatris einnehmen müssen, beträgt 40 mg einmal täglich. Das Anwendungsschema ist üblicherweise wie folgt: Während den ersten vier 28-tägigen Behandlungszyklen nehmen Sie Dexamethason an den Tagen 1-4, 9-12 und 17-20 ein, während den nachfolgenden Behandlungszyklen dann jeweils nur noch an den Tagen 1-4. Je nach Beurteilung Ihres Arztes / Ihrer Ärztin kann diese Dosierung individuell angepasst werden.
-Weitere Angaben zu Dexamethason finden Sie in der Packungsbeilage des entsprechenden Präparates.
-Dosierung beim myelodysplastischen Syndrom
-Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 10 mg Lenalidomid Viatris einmal täglich an den Tagen 1-21 der sich wiederholenden 28-tägigen Behandlungszyklen.
-Dosierung beim Mantelzell-Lymphom
-Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 25 mg Lenalidomid Viatris einmal täglich an den Tagen 1-21 der sich wiederholenden 28-tägigen Behandlungszyklen.
-Dosierung von Lenalidomid Viatris in Kombination mit Rituximab beim follikulären Lymphom
-Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 20 mg Lenalidomid Viatris einmal täglich an den Tagen 1–21 der sich wiederholenden 28-tägigen Behandlungszyklen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird die Dosis von Rituximab, dem einen Arzneimittel, das Sie in Kombination mit Lenalidomid Viatris verabreicht bekommen, abhängig von Ihrem Gewicht und Ihrer Grösse bestimmen.
-Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird während der Behandlung mit Lenalidomid Viatris regelmässig Blutuntersuchungen bei Ihnen durchführen, da es zu einer Verminderung der weissen und roten Blutzellen und der Blutplättchen kommen kann. Falls es zu einer deutlichen Verminderung der Blutwerte kommt, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Behandlung mit Lenalidomid Viatris unterbrechen und anschliessend mit einer reduzierten Dosis weiterführen.
-Bei Kindern und Jugendlichen wird Lenalidomid Viatris nicht eingesetzt, da es keine Untersuchungen bei diesen Altersgruppen gibt.
-Bei älteren Patientinnen und Patienten wird der Arzt bzw. die Ärztin die Behandlung besonders sorgfältig durchführen.
-Bei Patientinnen und Patienten mit Nierenfunktionsstörung wird der Arzt oder die Ärztin die Behandlung besonders sorgfältig durchführen und die Nierenwerte häufiger bestimmen.
-Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eine grössere Menge von Lenalidomid Viatris eingenommen haben, als Ihnen verordnet wurde.
-Wenn Sie die Einnahme von Lenalidomid Viatris vergessen haben und seitdem weniger als 12 Stunden vergangen sind, nehmen Sie die vergessene Hartkapsel sofort ein.
-Wenn Sie die Einnahme von Lenalidomid Viatris vergessen haben und seitdem mehr als 12 Stunden vergangen sind, nehmen Sie die vergessene Hartkapsel nicht ein. Warten Sie bis zum nächsten Tag und nehmen Sie die nächste Hartkapsel zur gewohnten Zeit ein.
-Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Welche Nebenwirkungen kann Lenalidomid Viatris haben?
-Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)
-Entzündungen des Nasen-Rachen-Raumes, Bronchitis, Harnwegsinfektionen, Infektion der oberen Atemwege, Entzündung des Magen-Darm-Traktes, Lungenentzündung, Entzündung der Nasenschleimhaut, Infektion der Nasennebenhöhlen, Grippe, kurzfristige Verschlimmerung der tumorbedingten Beschwerden (Tumor-Flare), Verminderung der weissen und roten Blutzellen und der Blutplättchen, Appetitverlust, Austrocknung, Gewichtsabnahme, Veränderungen der Laborwerte (u.a. Kalium, Kalzium, Natrium, Blutzucker, Leberwerte, Enzyme), Schlaflosigkeit, Geschmacksstörungen, Kopfschmerzen, Kribbeln, Taubheitsgefühl in den Gliedmassen, Schwindel, verschwommenes Sehen, Blutdruckabfall, Husten, Kurzatmigkeit, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, wunder oder trockener Mund, Juckreiz, Ausschläge, trockene Haut, Muskelkrämpfe oder -schwäche, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen, Schmerzen der Skelettmuskulatur, Knochenschmerzen, Erschöpfung, Fieber, Flüssigkeitsansammlungen in den Armen und Beinen, Kraftlosigkeit, Depressionen, grauer Star, Venenthrombose, Verdauungsstörungen, Gelenkschmerzen, Gliederschmerzen, Schmerzen in der Brust.
-Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
-Lokale oder allgemeine Infektionen (verursacht durch Bakterien, Viren oder Pilze; z.B. Lungenentzündung, Pilzinfektion im Mund), Infektionen der unteren Atemwege, Infektion der Lunge, Infektionen der Atemwege, Blutvergiftung, Entzündungen des Darms, Entzündung des Unterhautgewebes, Erkrankung des blutbildenden Systems (akute myeloische Leukämie), Erkrankungen des Knochenmarks (myelodysplastisches Syndrom), Tumorlyse-Syndrom (Stoffwechselkomplikationen, zu denen es während der Krebsbehandlung und manchmal sogar ohne Behandlung kommen kann), Tumore der Haut, Gewichtszunahme, Eisenüberladung, Wasseransammlung in den Geweben, hormonelle (cortisonartige) Veränderungen (mit Schwellung des Gesichts, Fettansammlung am Rumpf), Verwirrung, Gemütsveränderungen, Hören und Sehen von Dingen, welche nicht vorhanden sind, Stimmungsschwankungen, Angst, Reizbarkeit, Müdigkeit, Schläfrigkeit, Hirndurchblutungsstörung, Ohnmachtsanfälle, abnormale Gefühle in oder Schwäche von Gliedern, Zittern, Gedächtnisstörungen, Nervenschmerzen, Sehstörungen, tränende Augen, Bindehautentzündung, schneller oder unregelmässiger Herzschlag, Blutdruckanstieg, Bluterguss, Wallungen, Lungenembolie, Atemnot, laufende Nase, Schmerzen im Mundrachenraum, Nasenbluten, Stimmstörung, Heiserkeit, Schluckauf, Oberbauchschmerzen, Blähungen, gerötete Haut, Schwellungen im Gesicht, Verfärbung der Haut, Schwitzen, nächtliche Schweissausbrüche, Haarausfall, beeinträchtigte Leberfunktion, Leberschäden, verminderte Nierenfunktion, Erektionsschwierigkeiten, Vergrösserung der Brust beim Mann, abnormale Perioden, Sturz, Schüttelfrost, Nackenschmerzen, (akutes) Nierenversagen, akuter Nierenschaden, nicht-kardiale Brustschmerzen, Prellung.
-Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
-Entzündung der Herzwand, Herpesinfektion am Auge, Gürtelrose, Ohreninfektionen, Erkrankung des blutbildenden Systems (akute T-Zell-Leukämie), verlängerte Blutgerinnung, Lymphknotenschwellungen, verminderte Funktion der Nebennierenrinde, Schilddrüsenunterfunktion, Schilddrüsenüberfunktion, Zunahme der Körperbehaarung bei Frauen, Zuckerkrankheit, Auszehrung, Gicht, Appetitzunahme, Verminderung des Geschlechtstriebes, psychiatrische Probleme, Nervosität, Aggression, Albträume, Schlaganfall, Sprechstörungen, Bewegungs- oder Gleichgewichtsstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Verlust des Geruchssinns, Sehverlust, Hornhautentzündung, Reizung oder Trockenheit der Augen, Ohrgeräusche, Ohrenschmerzen, Gehörverlust, Herzschwäche, verlangsamter Herzschlag, Kreislaufkollaps, Durchblutungsstörungen, erhöhter Blutdruck innerhalb der Blutgefässe, die die Lunge versorgen (pulmonal-arterielle Hypertonie), Asthma, Blut im Erbrochenen oder im Stuhl (schwarzer Stuhl), Darmentzündung, Schluckschwierigkeiten, Zahnfleischbluten, Hämorrhoiden, Ekzeme, Akne, Lichtempfindlichkeit der Haut, Schuppung oder Risse in der Haut, Knochenstörungen, Muskelsteifheit, Gelenkschwellung, häufiges Wasserlassen, Harninkontinenz, Harnverhalt, Durst, Kältegefühl, rasches Anschwellen der Haut, vor allem der Handrücken und Füsse, oder der Augenlider, Lippen, des Gesichts, der Zunge oder Genitalien, Virus-Reaktivierung (Hepatitis-B-Virus, Gürtelrose).
-Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
-Schwerwiegende allergische Reaktionen (Anaphylaxie, Steven-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse) Entzündungen des Lungengewebes, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, Akute-Graft-versus-Host-Erkrankung.
-Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)
-Schwerwiegende allergische Reaktion (Hautausschlag inkl. Eosinophilie und systemische Symptome, genannt DRESS), Erkrankung des Gehirns verursacht durch einen Virus (sogenannte progressive multifokale Leukoenzephalopathie).
-Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
-Organtransplantatabstossung.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Haltbarkeit
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Lagerungshinweis
-Nicht über 25 °C lagern. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Weitere Hinweise
-Bringen Sie nicht gebrauchte oder beschädigte Hartkapseln Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin zur fachgerechten Entsorgung zurück.
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Was ist in Lenalidomid Viatris enthalten?
-Wirkstoffe
-Lenalidomid: 2,5 mg, 5 mg, 7,5 mg, 10 mg, 15 mg, 20 mg oder 25 mg.
-Hilfsstoffe
-Kapselinhalt
-Vorverkleisterte Stärke, mikrokristalline Cellulose (E460), Croscarmellose-Natrium (E468), hochdisperses Siliciumdioxid (E551), Natriumstearylfumarat.
-Kapselhülle
-2,5 mg und 20 mg Hartkapseln
-Gelatine, gelbes Eisenoxid (E172), Titandioxid (E171), Indigocarmin (E132).
-7,5 mg Hartkapseln
-Gelatine, gelbes Eisenoxid (E172), schwarzes Eisenoxid (E172), Titandioxid (E171).
-10 mg Hartkapseln
-Gelatine, gelbes Eisenoxid (E172), schwarzes Eisenoxid (E172), Titandioxid (E171), Indigocarmin (E132).
-5 mg, 15 mg und 25 mg Hartkapseln
-Gelatine, Titandioxid (E171).
-Drucktinte
-2,5 mg, 5 mg, 7,5 mg, 10 mg und 25 mg Hartkapseln
-Schellack (E904), Propylenglycol (E1520), schwarzes Eisenoxid (E172), Kaliumhydroxid (E525).
-15 mg und 20 mg Hartkapseln
-Schellack (E904), Propylenglycol (E1520), rotes Eisenoxid (E172), Simeticon.
-Wo erhalten Sie Lenalidomid Viatris? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.
-Lenalidomid Viatris 2,5 mg, 5 mg, 7,5 mg, 10 mg, 15 mg, 20 mg und 25 mg: Packungen zu jeweils 21 Hartkapseln
-Zulassungsnummer
-68557 (Swissmedic).
-Zulassungsinhaberin
-Viatris Pharma GmbH, 6312 Steinhausen
-Diese Packungsbeilage wurde im August 2022 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
- + Tag (des 21-tägigen
- + Zyklus)
- + 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15-21
- +Lenalidomid Viatris
- +(25 mg)
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