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Home - Patienteninformation zu Lynkuet 60 mg - Änderungen - 04.08.2026
22 Änderungen an Patinfo Lynkuet 60 mg
  • -Lynkuet
  • +Lynkuet®
  • -Lynkuet enthält den Wirkstoff Elinzanetant. Es wird von Frauen nach der Menopause angewendet, zur Behandlung mittelschwerer bis schwerer Hitzewallungen und nächtlichen Schweissausbrüchen im Zusammenhang mit der Menopause.
  • -Vor der Menopause besteht ein Gleichgewicht zwischen dem Hormon Östrogen und weiteren körpereigenen Substanzen, die auf bestimmte Nervenzellen (sogenannte KNDy-Neurone) im Gehirn wirken, welche die Körpertemperatur und den Schlaf regulieren. Während der Wechseljahre sinkt der Östrogenspiegel, wodurch dieses Gleichgewicht gestört wird. Dies kann Hitzewallungen und nächtliche Schweissausbrüche (sogenannte vasomotische Symptome) verursachen. Durch die Verringerung der Aktivität der KNDy-Neuronen hilft Lynkuet diese vasomotorischen Symptome zu verbessern. Lynkuet ist ein nichthormonelles Arzneimittel.
  • +Lynkuet enthält den Wirkstoff Elinzanetant. Es wird angewendet zur Behandlung mittelschwerer bis schwerer vasomotorischer Symptome (mittelschwerer bis schwerer Hitzewallungen und nächtlichen Schweissausbrüchen):
  • +im Zusammenhang mit der Menopause bei Frauen nach der Menopause.
  • +die durch eine zusätzliche Antihormontherapie (auch bezeichnet als adjuvante endokrine Therapie) zur Behandlung von Brustkrebs bei erwachsenen Patientinnen verursacht werden. Bei der adjuvanten endokrinen Therapie handelt es sich um antihormonelle Arzneimittel (z.B. wie Tamoxifen oder Anastrozol), die eingesetzt werden, um zu verhindern, dass der Krebs nach einer Krebsbehandlung wieder auftritt.
  • +Vor der Menopause besteht ein Gleichgewicht zwischen dem Hormon Östrogen und weiteren körpereigenen Substanzen, die auf bestimmte Nervenzellen (sogenannte KNDy-Neurone) im Gehirn wirken, welche die Körpertemperatur und den Schlaf regulieren. Während der Wechseljahre sinkt der Östrogenspiegel, wodurch dieses Gleichgewicht gestört wird. Durch eine adjuvante endokrine Therapie wird die Östrogenwirkung auch blockiert.
  • +Dies kann Hitzewallungen und nächtliche Schweissausbrüche (sogenannte vasomotische Symptome) verursachen. Durch die Verringerung der Aktivität der KNDy-Neuronen hilft Lynkuet diese vasomotorischen Symptome zu verbessern. Lynkuet ist ein nichthormonelles Arzneimittel.
  • -wenn Sie bestimmte Arzneimittel einnehmen, von welchen bekannt ist, dass sie die Aktivität eines Enzyms (Cytochrom P450 3A4) stark reduzieren. Solche sogenannte starke CYP3A4-Hemmer sind zum Beispiel Itraconazol (ein Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen), Clarithromycin (ein Antibiotikum), Ritonavir oder Cobicistat ( Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen).
  • +wenn Sie bestimmte Arzneimittel einnehmen, von welchen bekannt ist, dass sie die Aktivität eines Enzyms (Cytochrom P450 3A4) stark reduzieren. Solche sogenannte starke CYP3A4-Hemmer sind zum Beispiel Itraconazol (ein Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen), Clarithromycin (ein Antibiotikum), Ritonavir oder Cobicistat (Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen).
  • +-Wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden können.
  • +Sprechen Sie vor der Einnahme von Lynkuet mit Ihrem Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie in der Vergangenheit Krampfanfälle hatten oder wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Erkrankung leiden, die möglicherweise die Krampfschwelle senkt. Während der Behandlung mit Lynkuet wurde über Krampfanfälle berichtet.
  • +Lynkuet kann Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem haben. Während der Behandlung können Müdigkeit, Schläfrigkeit, Schwindelgefühl auftreten. Wenn Sie solche Beschwerden bemerken, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
  • +Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie Leberprobleme haben oder hatten. Während der Behandlung mit Lynkuet wurden erhöhte Leberwerte beobachtet.
  • +Wenn Ihre Hitzewallungen durch eine antihormonelle Behandlung nach Brustkrebs verursacht werden, kann Lynkuet depressive Verstimmung oder Depressionen verursachen.
  • +
  • -Zusätzlich zu den oben erwähnten Arzneimittel, können andere bestimmte Arzneimittel beeinflussen, wie Lynkuet wirkt oder Lynkuet kann beeinflussen, wie diese anderen Arzneimittel wirken. Dies sind beispielsweise Arzneimittel:
  • +Zusätzlich zu den oben erwähnten Arzneimitteln, können andere bestimmte Arzneimittel beeinflussen, wie Lynkuet wirkt oder Lynkuet kann beeinflussen, wie diese anderen Arzneimittel wirken. Dies sind beispielsweise Arzneimittel:
  • -Wenn Sie sich müde, schwindelig oder schläfrig fühlen, während Sie Lynkuet einnehmen, seien Sie beim Autofahren oder Bedienen von Maschinen besonders aufmerksam.
  • +Wenn Sie sich müde, schwindelig oder schläfrig fühlen, während Sie Lynkuet einnehmen, seien Sie beim Autofahren oder Bedienen von Maschinen besonders vorsichtig.
  • -Nehmen Sie Lynkuet nicht ein, wenn Sie schwanger sind, stillen oder wenn Sie glauben schwanger zu sein. Dieses Arzneimittel ist nur für die Anwendung bei Frauen nach der Menopause bestimmt.
  • +Nehmen Sie Lynkuet nicht ein, wenn Sie schwanger sind, stillen oder wenn Sie glauben schwanger zu sein.
  • +Wenn Sie schwanger werden können, müssen Sie während der Behandlung und noch 2 Wochen danach eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Empfohlen wird eine nicht-hormonelle Verhütungsmethode.
  • -Dieses Arzneimittel darf nicht an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren verabreicht werden, da dieses Arzneimittel nur für Frauen nach der Menopause bestimmt ist.
  • +Dieses Arzneimittel darf nicht an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren verabreicht werden.
  • -Häufig: kann bis zu 1 von 10 Patientinnen betreffen
  • +Nebenwirkungen bei postmenopausalen Patientinnen mit moderaten bis schweren vasomotorischen Symptomen:
  • +Häufig: betrifft 1 bis 10 von 100 Patientinnen
  • --Schwindel
  • +-Schwindelgefühl
  • +Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 von 1000 Patientinnen
  • +erhöhte Leberwerte
  • +-Erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht
  • +Selten: betrifft 1 bis 10 von 10000 Patientinnen
  • +-Krampfanfall
  • +Nebenwirkungen bei Patientinnen mit moderaten bis schweren vasomotorischen Symptomen, die durch eine Antihormontherapie verursacht werden:
  • +Sehr häufig: betrifft mehr als 1 von 10 Patientinnen
  • +-Müdigkeit (sich müde, schwach oder energielos fühlen)
  • +Häufig: betrifft 1 bis 10 von 100 Patientinnen
  • +-Depression, depressive Verstimmung
  • +-Durchfall
  • +-Schwindelgefühl, Schwindel
  • +-Haarausfall
  • +-Juckreiz
  • +-Muskelkrämpfe, Muskelverspannung
  • +-Schläfrigkeit (sich benommen oder schläfrig fühlen)
  • +erhöhte Leberwerte
  • +-Harnwegsinfektion
  • +-Appetit vermindert
  • +-Peripheres Ödem
  • +-Fieber
  • +Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 von 1000 Patientinnen
  • +-Erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht
  • +Selten: betrifft 1 bis 10 von 10000 Patientinnen
  • +-Krampfanfall
  • +Entsorgungshinweis
  • +Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Geben Sie abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten an einer Abgabestelle (z.B. Apotheke, Drogerie, Arztpraxis) oder an einer Sammelstelle zurück. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.
  • -Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • +Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2026 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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