Wann ist bei der Einnahme von Antabus Vorsicht geboten?Die Einnahme von Antabus kann die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen, so z.B. die von blutverdünnenden Mitteln, von Phenytoin, einem bei Epilepsie eingesetzten Arzneimittel, die einiger Beruhigungsmittel, der sogenannten Benzodiazepin-Gruppe sowie von Rifampicin, einem bei Tuberkulose eingesetzten Arzneimittel. Einige bei gynäkologischen Beschwerden oder Tropenkrankheiten verabreichte Arzneimittel enthalten Metronidazol und können in Verbindung mit Antabus zu Verwirrtheitszuständen führen. Die gleichzeitige Anwendung von Isoniazid, das bei Tuberkulose verwendet wird, und Antabus kann zu einer Koordinationsstörung der Bewegungen (Ataxie) und Veränderungen des psychischen Zustands führen.
Wenn Sie an Diabetes, einer Unterfunktion der Schilddrüse, Nierenfunktionsstörungen, Herz-Kreislauf-Störungen, einer Kontaktdermatitis oder an Asthma leiden, ist eine strenge ärztliche Überwachung erforderlich.
Bei Anzeichen einer Leberentzündung oder Gelbsucht wie Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Erbrechen, Schwäche, Fieber, Juckreiz, Dunkelfärbung des Urins oder Entfärbung des Stuhls ist Antabus sofort abzusetzen und unverzüglich den Arzt bzw. die Ärztin zu konsultieren. Auch bei Sehstörungen und bei Auftreten eines Hautausschlages sollten Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin benachrichtigen.
Bei Anwendung von Antabus können Müdigkeit oder Koordinationsstörungen auftreten. Wenn Sie davon betroffen sind, sollen Sie kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
an anderen Krankheiten leiden,
-Allergien haben oder
andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Brausetablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
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