Unerwünschte WirkungenZusammenfassung des Sicherheitsprofils
Das Gesamtsicherheitsprofil von Neuraceq beruht auf den Daten von 1295 Verabreichungen von Neuraceq an 1077 Patienten sowie 12 Patienten, die nur das Vehikel erhielten. Wiederholte Dosisgaben in jährlichen Abständen ergaben keine Unterschiede im Sicherheitsprofil nach der ersten, zweiten oder dritten Dosisgabe.
Auflistung der unerwünschten Wirkungen
Die aufgeführten Häufigkeiten sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥ 1/10); häufig (≥ 1/100, < 1/10); gelegentlich (≥ 1/1.000, < 1/100); selten (≥ 1/10.000, < 1/1.000); sehr selten (< 1/10.000); nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar). Obwohl die Nebenwirkungen in der Realität mit einer geringeren Häufigkeit als der genannten auftreten können, ist eine Einstufung in eine kleinere Häufigkeitsgruppe als „gelegentlich“ (≥ 1/1.000, < 1/100) aufgrund der Datenbankgrösse nicht möglich.
Organklasse Unerwünschte Wirkungen Häufigkeit
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakt Diarrhö, Übelkeit Gelegentlich
s
Allgemeine Erkrankungen und , Schmerzen an der Injektionsstelle, Häufig
Beschwerden am Verabreichungsort Erythem an der Applikationsstelle/Inje
ktionsstelle
Schmerzen an der Katheterstelle, Gelegentlich
Gereizte Injektionsstelle,
Beschwerden an der Injektionsstelle,
Hämatom an der Injektionsstelle,
Wärme an der Injektionsstelle,
Reaktion an der Punktionsstelle,
Schmerz an der Gefässpunktionsstelle,
Ermüdung, Wärmegefühl, Fieber.
Leber- und Gallenerkrankungen Leberfunktion anomal Gelegentlich
Untersuchungen Kreatinin im Blut erhöht. Gelegentlich
Ionisierende Strahlen können Krebs
und Erbgutveränderungen verursachen.
Da die effektive Dosis nach
Verabreichung der maximalen
empfohlenen Aktivität von 300 MBq
Florbetaben (18F) ungefähr 5.8 mSv
beträgt, ist das Auftreten dieser
Nebenwirkungen mit geringer
Wahrscheinlichkeit zu erwarten.
Skelettmuskulatur, Bindegewebs- und Gliederbeschwerden, Schmerz in einer Gelegentlich
Knochenerkrankungen Extremität
Erkrankungen des Nervensystems Brennen, Kopfschmerzen, Neuralgie, Gelegentlich
Tremor
Erkrankungen der Haut und des Hyperhidrosis, Ausschlag, toxischer Gelegentlich
Unterhautzellgewebes Hautausschlag
Gefässerkrankungen Hitzegefühl, Hämatom, Hypotonie Gelegentlich
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
|